Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa06814542 Croatian national soccer team fans celebrate winning he FIFA World Cup 2018 group D preliminary round soccer match between Croatia and Nigeria in downtown Zagreb, Croatia, 16 June 2018.  EPA/ANTONIO BAT

Kleines Land ganz gross: In Zagreb feiern die kroatischen Fans ihre Nationalmannschaft. Bild: EPA/EPA

Kroatien und der Hunger nach neuen Helden

Erstmals könnte am Sonntag ein Land des ehemaligen Jugoslawien Fussballweltmeister werden. Wie tickt diese 4-Millionen-Nation? Reportage aus einem stolzen und verletzten Land, das seine Identität erst noch finden muss.

14.07.18, 19:32

samuel Schumacher, zagreb / schweiz am wochenende



Ein Artikel von

Vorne auf dem Zagreber Hauptplatz feierten und jubelten sie noch immer, als Nena (57) sich entschied, noch einmal hinunterzugehen in ihre kleine Boutique. Sie hatte Tränen in den Augen, wie auch jetzt wieder. Nena weiss nicht, wann sie zum letzten Mal so berührt und glücklich war in ihrem Leben wie in diesem Moment: Sieg gegen England, Kroatien steht im Final der Fussballweltmeisterschaft!

«Ich bin so stolz. Und ich wollte zeigen, dass ich unsere Mannschaft unterstütze», erzählt Nena. Es war kurz vor Mitternacht an jenem geschichtsträchtigen Mittwoch, als sie ihre Boutique aufschloss und die Sommerkleidchen im Schaufenster neu anordnete, abwechslungsweise rot und weiss, wie das Schachmuster auf der kroatischen Flagge.

Rot-weisse Euphorie in den Einkaufsstrassen. bild: sas

Man sieht dieses Muster dieser Tage überall in der kroatischen Hauptstadt. Auf dem Ban-Jelacic-Platz flanieren ganze Familien im kroatischen Trikot. Selbst manchem Hund wurde aus Stolz auf die «Vatreni» – die «Feurigen», wie sie hier ihrer Nati sagen – ein Kroatien-Schal umgebunden.

Das Schachbrett-Muster ist in Zagreb omnipräsent. bild: sas

Nur Kristina (29) steht im unpatriotisch-orangen T-Shirt unter der Statue des Nationalhelden Josip Jelacic am Rande des Platzes. Sie würde sofort das Trikot überziehen, aber sie müsse Werbung machen, sagt sie, und zeigt auf den Aufdruck auf ihrem Shirt. «Free Walking Tour» steht da. Sie wartet auf Touristen, um ihnen die Stadt zu zeigen.

12 Millionen Ausländer reisten letztes Jahr in das kleine Land im Norden der Balkan-Halbinsel, in dem gerade mal 4,2 Millionen Menschen leben. Die meisten kommen wegen des türkisblauen Meeres vor der langen Küste, die wenigsten wegen der hübschen Hauptstadt Zagreb. «Wenn wir erst Weltmeister werden, wird sich das ja vielleicht ändern», sagt Kristina und zeigt auf die Jelacic-Statue über ihr. «Kroatien und vor allem Zagreb braucht neue Helden. Wir haben diese alten Männer auf ihren stählernen Rössern langsam satt.»

Der Krieg und die Kostelics

Helden, das waren in Kroatien für eine Weile mal die Fussballer, die das kleine Land 1998 in den WM-Halbfinal führten (und da just dem diesjährigen Endspielgegner Frankreich unterlagen). Helden waren die beiden skifahrenden Geschwister Janica und Ivica Kostelic, die gemeinsam zehn olympische Medaillen holten. Helden aber sind in Kroatien bis heute vor allem jene Männer, die die über Jahrhunderte unterdrückte Heimat gegen die übermächtigen Nachbarn zu verteidigen versuchten, wenn auch meist vergeblich.

Vierhundert Jahre lang regierten die Herrscher aus dem Grossreich ÖsterreichUngarn über die Kroaten. Die Osmanen hatten in Teilen des Landes lange Zeit das Sagen, und nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges mussten die «Hrvati» ihren Nationalstolz den imperialen Ambitionen desjugoslawischen Diktators Josip Broz Tito unterordnen

Die vergleichsweise wohlhabenden und weltoffenen Kroaten wurden nie ganz warm mit ihren ärmeren jugoslawischen Schwesterrepubliken. Und als Tito 1980 starb und die Zukunft Jugoslawiens ungewisser wurde, flammte der alte Wunsch nach nationaler Selbstbestimmung neu auf.

Raus aus Titos Klammergriff

Am 21. Juni 1991 rief Kroatien – gleichzeitig wie der nördliche Nachbar Slowenien – seine Unabhängigkeit aus. Anders aber als Slowenien, das sich unblutig aus dem jugoslawischen Klammerbegriff befreien konnte, löste die kroatische Unabhängigkeitserklärung einen fast fünfjährigen Krieg aus.

Preisgekrönt!

«Bruderkrieg –Der Kampf um Titos Erbe» – die Doku über den Zerfall Jugoslawiens. Video: YouTube/MyDokuChannel

Der serbische Führer Slobodan Milosevic, der sich als rechtmässiger Erbe Titos erachtete, bekämpfte die abtrünnigen Kroaten mit allen Mitteln, die seiner jugoslawischen Volksarmee nach dem Wegbrechen der beiden nördlichsten Balkanrepubliken noch blieben. Erst im Dezember 1995 schlossen die beiden Seiten unter Vermittlung der USA Frieden.

«Alle Kroaten kommen zusammen, es ist unglaublich.

Ante (22), Trikotverkäufer

Seither sucht das unabhängige Kroatien nach seiner Identität. Die Vergangenheit blendet man dabei gerne aus. Wer durchs Land reist,merkt schnell, wie wenig Lust die Kroaten haben, über das zu reden, was einmal war – und wie schwer es ihnen fällt, zu artikulieren, was sie eigentlich ausmacht.

Klarheit darüber, wer oder was man sei, gäbe es kaum, meint der kroatische Psychoanalytiker Antun Pinterovic. Man beschwöre gerne die «kroatische Seele», doch die bleibt ein blinder Fleck. Der deutsche Journalist Norbert Mappes-Niedek schreibt in seinem Buch «Kroatien. Ein Länderportrait», als bei Sinnen gelte in Kroatien nur, wer träume.

Und wenn am Sonntag der grösstmögliche Traum in Erfüllung geht? Ante (22) ist felsenfest überzeugt vomSieg. Er steht vor seinem Verkaufshäuschen mit Kroatien-Trikots auf dem Ban-Jelacic-Platz und zeigt dem Reporter auf seinem Handy Bilder vom Mittwoch. «Alter, die wollten alle gar nicht mehr nach Hause gehen nach diesem Sieg.» Ante drückt die Hände gegeneinander, als würde er einen Schneeball formen. «Alle Kroaten kommen zusammen, es ist unglaublich.»

Trikot-Verkäufer Ante: «Rakitic verkauft sich am drittbesten.» bild: sas

Für sein Trikot-Business sei das fantastisch. «Modric läuft ambesten. Dann kommt Goalie Subasic.» Das Leibchen von Ivan Rakitic, des Aargauers in den Reihen der kroatischen Mannschaft, verkaufe sich nur am drittbesten. «Sorry», sagt Ante und lacht. Und was passiert im Final? «Die Argentinier haben wir nach Hause geschickt, die Engländer auch. Vertrau› mir, die Franzosen haben keine Chance.»

«Wir waren ganz unten, bald sind wir vielleicht ganz oben.»

Nena (57), Boutique-Inhaberin

Fran ist sich da nicht ganz so sicher. Die adrette Dame ist mit ihrem Mann und zwei Freunden aus Amerika angereist, um ihre alte kroatische Heimat zu besuchen. Sie kauft Ante ein Modric-Shirt ab und steckt es in die Tasche. «Für meinen Sohn. Der ist jetzt ganz fussballverrückt wegen dieser Kroaten», sagt Fran. In den USA wüssten viele Leute nicht einmal, wo Kroatien genau liege. «Wenn sie Weltmeister werden, wird sich das ändern.» Vielleicht werden die Kroaten dann endlich auch ihren schlechten Ruf los, hofft Fran. «Nicht wenige glauben ja, hier sei immer noch Krieg.»

Die alten Balkan-Rivalitäten

Der Krieg ist vorbei, nicht aber die Rivalitäten zwischen den Nachbarn auf dem Balkan (zu dem sich kaum ein Kroate zählt und sich stattdessen zu «Mitteleuropa» zugehörig fühlt). Das zeigt sich, wenn Shaqiri und Xhaka ihre WM-Tore gegen Serbien mit dem Doppeladler – einem albanischen Symbol – feiern. Und das zeigt sich, wenn serbische Wortführer wie Miodrag Linta, Vorsitzender des dortigen Flüchtlingsverbandes, den kroatischen Torhüter Danijel Subasic bezichtigen, er würde «seine Wurzeln verleugnen». Subasics Vater ist Serbe, der Top-Torhüter in den Augen vieler Serben also einer der ihren und so etwas wie ein sportlicher Verräter.

Doch auch die Kroaten haben das serbische Trauma längst nicht hinter sich gebracht. Als Goalie Subasic als 22-Jähriger seine damalige kroatische Freundin heiraten wollte und diese ihren Vater um sein Einverständnis bat, sagte er ihr: «Ich werde dich umbringen, wenn du einen Serben heiratest.»

Die Un-Liebe ist gegenseitig. Und gerade im Fussball scheinen die alten Wunden nicht verheilt. In Zagrebs Strassen trifft man alle paar Schritte auf Kleber der «Bad Blue Boys». Der Fanclub des Stadtvereins Dinamo Zagreb machte sich in den späten 80erJahren einen Ruf als gewalttätiger Haufen und lieferte sich regelmässige Stadionschlachten – etwa mit dem nicht minder gewaltbereiten Anhang von Roter Stern Belgrad.

In einer Zeit, in der es weder eine serbische noch eine kroatische Nationalmannschaft gab und in der das grosse Jugoslawien den Stolz der kleinen Republiken unterband, fungierten diese Mannschaften als eine Art Ersatz-Nati. Sie schrieben sich später stolz auf die Fahnen, die «Nation hervorgebracht» zu haben. Noch heute gehören die «Bad Blue Boys» gemäss Sportexperten zu den gefährlichsten Fangemeinschaften der Welt.

Womöglich würde ein kroatischer Triumph am Sonntag auch in dieser Hinsicht etwas bewirken. Es wäre das erste Mal überhaupt, dass eine Mannschaft aus dem Balkan ein grosses Fussballturnier gewänne. Kroatiens Nachbarn könnten den Sieg – wenn er denn kommt – solidarisch mitfeiern. Im Kosovo würden sie das genauso tun wie in Albanien, in Bosnien genauso wie in Mazedonien, in Slowenien sowieso. Darüber, was die Serben tun werden, darüber möchte man in der kroatischen Metropole aber lieber nicht reden. Keine politischen Debatten jetzt, bitte! Die leise Hoffnung aber, dass auch die Serben von dieser sportlichen Balkan-Solidarität ergriffen werden könnten, die ist da.

Es wird Abend in Zagreb. Bald kommen die zwei Mitarbeiter der Stadtverwaltung, die jeden Abend die 200 Gaslampen von Hand anzünden. Sie tauchen Zagreb in ein goldgelbes Licht, auch die Strasse, an der Nena ihre Boutique betreibt. Aufs Foto möchte sie noch immer nicht. Dafür zeigt sie stolz auf den Namen ihres kleinen Ladens: «Feniks» steht über dem Eingang in roten Lettern. «Kroatien war ganz unten, jetzt sind wir vielleicht bald ganz oben, wie der Phönix aus der Asche», sagt Nena und schaut auf den Schriftzug. Der kroatische Phönix scheint bereit zum Abheben. Das stört eigentlich nur einen: diesen stolzen, blauen Gockel. Und der – das weiss auch Nena – ist leider verdammt flink.

Kroatien bald auch dabei? Alle Fussball-Weltmeister

Wie jubelt man richtig auf Kroatisch?

Video: watson/Angelina Graf, Emily Engkent, Viktoria Weber, Ivan

Unvergessene WM-Geschichten

18.06.1994: Beni Thurnheers fataler Irrtum – es gibt eben doch einen Zweiten wie Bregy

22.06.1986: Maradona schiesst das Tor des Jahrhunderts – aber in Erinnerung bleibt die «Hand Gottes»

12.07.1998: Ronaldo kämpft vor dem WM-Final mit dem Tod – warum er trotzdem spielt, bleibt bis heute ein Rätsel

09.07.2006: Weil Materazzi Zidanes Schwester beleidigt, kommt es zum berühmtesten Kopfstoss der Fussball-Geschichte

26.06.2006: «Züngeler» Streller leitet das peinliche Schweizer Penalty-Debakel ein

17.07.1994: «Eine Wunde, die sich niemals schliesst» – Roberto Baggios Penalty in die Erdumlaufbahn

19.06.1958: Just Fontaine schiesst im Viertelfinal zwei seiner total 13 Tore an einer WM – ein Rekord für die Ewigkeit

30.06.2006: Jens Lehmann hext Deutschland gegen Argentinien in den WM-Halbfinal – dank einem unnützen Spickzettel im Stulpen

11.07.1966: Die «Nacht von Sheffield», der grösste Skandal der Schweizer Fussballgeschichte

02.07.1994: Kolumbiens Andrés Escobar wird nach seinem Eigentor gegen die USA mit 12 Schüssen hingerichtet

04.07.1954: «Aus, aus, aus, aus! Das Spiel ist aus! Deutschland ist Weltmeister …»

08.07.1982: Das brutalste WM-Foul aller Zeiten: Toni Schumacher streckt Patrick Battiston nieder

30.06.1998: Mit einem Wundersolo geht Michael Owens Stern auf, der nur allzu schnell wieder verglüht

25.06.1982: Die «Schande von Gijon» – Deutschland und Österreich schliessen einen Nichtangriffspakt

05.07.1982: Italiens Rossi kehrt nach zweijähriger Sperre zurück und versenkt «unbesiegbare» Brasilianer im Alleingang

06.07.2010: «Ik probeer het maal», denkt sich Giovanni van Bronckhorst im WM-Halbfinal und erzielt aus 37 Metern dieses Traumtor

27.06.1994: Effenberg zeigt seinen berühmten Stinkefinger – leider hat ihn fast niemand gesehen

29.06.1958: Aus «Dico» wird «Pelé» und dieser wird dank zwei WM-Finaltoren der Weltstar

28.06.1994: Der Russe Oleg Salenko erzielt als bisher einziger Spieler in einem WM-Spiel fünf Tore

01.07.1990: Unglaublich, aber wahr: Dank cleverer Taktik und zwei verwandelten Penaltys darf England vom WM-Titel träumen

16.07.1950: Ein Uru bringt das Maracanã zum Schweigen und sorgt dafür, dass Brasilien nie mehr in Weiss spielt

23.06.1990: Roger Milla gegen René Higuita – der Alte entzaubert den Irren

20.06.1982: Schiedsrichter Lund-Sörensen gibt bei Spanien gegen Jugoslawien einen Penalty, der keiner ist, und lässt ihn auch noch wiederholen

03.07.1974: Ganz Polen gibt der deutschen Feuerwehr die Schuld für die Niederlage in der «Wasserschlacht von Frankfurt»

19.06.1958: Just Fontaine schiesst im Viertelfinal zwei seiner total 13 Tore an einer WM – ein Rekord für die Ewigkeit

17.06.1970: Fehler über Fehler und Beckenbauers an den Körper geklebter Arm sorgen für das Jahrhundertspiel

Ampel inspiriert Schiri zu Gelben und Roten Karten – ein Chilene spürt die Folgen zuerst

07.06.1970: England-Goalie Gordon Banks wehrt mit der grössten Parade aller Zeiten den Kopfball von Pelé ab

16.06.1938: Was man hier nicht sieht: Dem Penalty-Schützen riss das Gummiband der Hose, der Goalie lachte sich krumm

31.05.1934: Goalie Zamora war Kettenraucher, sass im Knast und landet an der WM fast im Rollstuhl

15.06.1958: Von wegen krummbeinig – Garrincha dribbelt die Sowjets schwindlig und gelangt zu Weltruhm

12.06.1998: José Luis Chilavert wird beinahe zum ersten Goalie, der an einer WM ein Tor erzielt

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

Abonniere unseren Daily Newsletter

5
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
5Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Eksjugo 14.07.2018 21:55
    Highlight Sloweniens Unabhängigkeit war leider auch blutig. Bitte informieren lieber Autor.
    5 17 Melden
    • RacKu 14.07.2018 22:23
      Highlight Stimmt. Drei Hühner wurden überfahren.
      20 3 Melden
    • sslider 14.07.2018 22:38
      Highlight aber nicht so wie nachfolgenden konflikte!!!
      13 2 Melden
  • Clife 14.07.2018 20:36
    Highlight Sie könnten zwar gewinnen, aber es fehlt den Kroaten an Nachwuchsspielern. Die Kroaten werden dann an der EM 2020 oder spätestens WM 2022 ein grosses Problem haben
    10 15 Melden
  • The greatest man who ever inhaled oxygen 14.07.2018 19:49
    Highlight Da kennt jemand die Slowenen nicht... Die bezeichnen jeden östlich ihrer Grenze teils scherzhaft, teils verächtlich als Čefer (Juden), da sie sich zivilisatorisch nicht mit ihnen verbunden fühlen, dafür werden Slowenen ihrerseits als Deutsche Slawen angesehen, wegen den gleichen Attributen die man den Deutschen nachsagt, die im Balkan natürlich nicht vorhanden sind xD Aber wirklich hasst man den Rest nicht.

    Zu Kroatien, ich würde es ihnen gönnen, da sie derzeit tatsächlich wenig Grund zum Feiern haben ausser Fussball.
    27 11 Melden

Nati-Debütant Mvogo «musste leiden, aber es war für mich ein Supermatch»

Die Schweiz ist zum Siegen zurückgekehrt. Nach zuletzt zwei Niederlagen gewann die Nati in Reykjavik nach einer hektischen Schlussphase das dritte Spiel der Nations League gegen Island 2:1.

In den Schlussminuten mussten die Schweizer doch noch zittern. Alfred Finnbogason hatte in der 81. Minute mit einem herrlichen Weitschuss den starken Debütanten Yvon Mvogo bezwungen, womit die Isländer plötzlich wieder an sich glaubten.

Und nachdem die Schweizer defensiv lange überzeugt hatten, brachen sie plötzlich in Hektik aus. Fabian Schär klärte im letzten Moment auf der Linie (87.), Mvogo parierte den Schuss von Gylfi Sigurdsson glänzend (89.) und der Ex-Basler Birkir Bjarnason …

Artikel lesen