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Switzerland's midfielder Valon Behrami, left, and Switzerland's head coach Vladimir Petkovic, right, arrives for a press conference on the eve of the FIFA World Cup 2018 group E preliminary round soccer match between Switzerland and Costa Rica at the Nizhny Novgorod Stadium, in Nizhny Novgorod, Russia, Tuesday, June 26, 2018. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

«Ich bin enttäuscht»: Valon Behramis Nati-Karriere geht mit einem Zerwürfnis mit Coach Vladimir Petkovic zu Ende. Bild: KEYSTONE

«Vertrauensverhältnis zum Coach ist verschwunden» Das sagt ein Experte zum Behrami-Eklat

Auch am Tag nach dem Ende von Valon Behramis Nati-Karriere kehrt keine Ruhe ein. Der Verband weist die Darstellung Behramis erneut zurück. Nati-Coach Petkovic schweigt. Kommunikationsexperte Walter Stüdeli über Missverständnisse, mangelnde Wertschätzung und Gesprächsverweigerung.



Herr Stüdeli, auch am Tag nach dem Abgang von Valon Behrami bleiben viele offene Fragen. Wie kann ein Telefonat wie jenes von Nati-Coach Vladimir Petkovic mit Behrami für so viel Unruhe sorgen?
Walter Stüdeli: Es ist tatsächlich erstaunlich, wie unterschiedlich Behrami auf der einen und Petkovic bzw. der Schweizerische Fussballverband (SFV) auf der anderen Seite den Inhalt des Gesprächs wiedergeben. Ich denke, es geht hier nicht bloss um ein Missverständnis. Die Frage ist, ob zwischen Behrami und Petkovic vor dem Gespräch noch ein Vertrauensverhältnis bestanden hat oder nicht. Sollte es noch bestanden haben, ist es jetzt endgültig verschwunden.

Petkovic besteht darauf, «keine endgültigen Entscheidungen getroffen» zu haben. Er habe lediglich mit einigen Routiniers über deren sportliche Zukunft gesprochen. Behrami spricht davon, «vor die Tür gesetzt» worden sein. Wer sagt die Wahrheit?
Das ist aus der Ferne natürlich schwierig zu beurteilen. Ein sprachliches Missverständnis schliesse ich angesichts der gemeinsamen Sprache der beiden, Italienisch, aus. Angesichts von Behramis Reaktion muss man auf jeden Fall ein Fragezeichen hinter Petkovics kommunikative Fähigkeiten setzen. Sollte einem dermassen verdienten Nationalspieler in einem kurzen Telefongespräch mitgeteilt worden sein, dass es für ihn in der Nati keine Zukunft mehr gibt, wäre das stillos vom Trainer.

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Walter Stüdeli ist Kommunikationsexperte und Geschäftsführer eines Beratungsbüros in Bern. Bild: zVg

Behrami ist 33 Jahre alt. Es ist doch legitim, wenn Petkovic bei einigen Testspielen im Herbst auf jüngere Kräfte setzen will.
Natürlich, das gehört zur Aufgabe eines Nationaltrainers. Aber aus der Reaktion Behramis lässt sich ablesen, dass Petkovic ihm beim Gespräch über die anstehenden Veränderungen in der Nati nicht die nötige Wertschätzung hat zukommen lassen. Es stellt sich nun die Frage, ob Petkovic damit Behramis Rücktritt provozieren wollte, ihn einfach in Kauf genommen hat oder das Ganze aus Unvermögen heraus passiert ist.

Bei Gelson Fernandes' freiwilligem Rücktritt aus der Nati lief alles unspektakulär ab. Hat Behrami überreagiert?
Wie gesagt, von aussen ist das schwierig zu beurteilen. Aber Gespräche über heikle Themen wie das mittelfristiges Ende der Nati-Karriere muss ein Trainer mit der nötigen Sorgfalt führen. Dazu gehört es, auf den Charakter der betroffenen Spieler eingehen. Dass Gelson Fernandes' Verdienste vom SFV öffentlich gewürdigt werden, Behramis Leistungen jedoch im Rahmen des SFV-Communiqués nicht einmal erwähnt werden, ist aus Kommunikationssicht ein absolutes No-Go.

Hat Petkovic ein Kommunikationsproblem? Während der WM nahm er bloss die Pflichttermine am Tag vor und unmittelbar nach einem Spiel wahr. Zur Doppeladler-Diskussion und zur Gesamtbilanz nach der WM hat er weitgehend geschwiegen.
Der Nationaltrainer ist eine öffentliche Figur. Aus Sicht der Kommunikation ist es selbstverständlich, nach einem grossen Turnier wie der WM in der Öffentlichkeit eine Gesamtbilanz vorzunehmen. Falls Petkovic öffentlichen Auftritten gegenüber abgeneigt ist, muss ihn der Verband daran erinnern, dass das zu seinem Pflichtenheft gehört.

Auch der Verband musste sich Kritik für seine Kommunikation gefallen lassen, Stichwort Doppelbürger-Diskussion. Zu Recht?
Die Doppelbürger-Diskussion wurde ohne ersichtlichen Grund von SFV-Generalsekretär Alex Miescher lanciert, nach den belastenden Tagen vor und nach dem Spiel gegen Serbien mit der ganzen Doppeladler-Debatte. Ich denke, in der Doppelbürger-Frage hat der SFV seine offizielle Position nie wirklich geklärt und Miescher ging mit seiner privaten Meinung in die Offensive. Zusätzlich tat er dies in verwirrender Art und Weise. Die Kritik am Verband war berechtigt: Der SFV hat ein Kommunikationsproblem.

Worin besteht dieses?
In der Kommunikation ist es immer von Vorteil, wenn man auf vorhersehbare Ereignisse vorbereitet ist. Dass beispielsweise das Spiel gegen Serbien für die Spieler mit Wurzeln im Kosovo aussergewöhnlich sein würde und sie von serbischer Seite provoziert werden würden, hätte man voraussehen können. Hier hätte ein Statement, das deren besondere Situation anerkennt und sie gleichzeitig aus der Schusslinie nimmt, viel Ruhe erzeugen können. In anderen Fällen glänzte die SFV-Spitze durch Kommunikationsverweigerung.

Sie sprechen auf SFV-Präsident Peter Gilliéron an. Er liess sich über eine Woche Zeit, bis er auf den Doppelbürger-Vorstoss von Generalsekretär Miescher reagierte – mit einer Entschuldigung.
Zuvor hatte er eine Interviewzusage zurückgezogen, weil ihm die Fragen nicht passten. Gilliérons Gesprächsverweigerung fand in einer Situation statt, bei welcher in den Reihen der Nati offensichtlich Unmut über den Verband herrschte und die mediale Kritik kein Ende nahm. Das zeugt von einem Kommunikationsdefizit. Der SFV hat ein strategisches Problem bei der Kommunikation: Den Leuten an der Verbandsspitze ist die Bedeutung einer professionellen und offensiven Kommunikation – gerade in Krisensituationen – offensichtlich zu wenig bewusst.

From left, Peter Gillieron, President of the Swiss Football Association, SFV, Alex Miescher, General Secretary of the Swiss Footbal Association, SFA, and Head of Mission and Switzerland's head coach Vladimir Petkovic, right, before a training session of the Switzerland's national soccer team at the Torpedo Stadium, in Togliatti, Russia, Saturday, June 30, 2018. The Swiss team is in Russia for the FIFA World Cup 2018 taking place from 14 June until 15 July 2018. Team Switzerland is based in Togliatti in the Samara district. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

SFV-Präsident Peter Gilliéron, Generalsekretär Alex Miescher und Nati-Coach Vladimir Petkovic. Bild: KEYSTONE

Valon Behrami verkündete das Ende seiner Nati-Karriere via Twitter – wenige Minuten nach der Exlusivmeldung des Tessiner Fernsehens RSI zu seinem «Rauswurf». Wie verändern die sozialen Medien die Anforderungen an die Krisenkommunikation?
Das Tempo und die Reichweite der sozialen Medien sind für die Krisenkommunikation eine grosse Herausforderung. Wenn sich eine Äusserung wie jene Behramis, die den Verband in einem ungünstigen Licht erscheinen lässt, einmal verbreitet hat, ist es schwierig, die Kontrolle zurückzugewinnen. Umso wichtiger ist es deshalb, eine umfassende Kommunikationsstrategie zu haben und diese konsequent umzusetzen.

Im Interview mit dem RSI sagte Behrami über den SFV: «Es bestimmen Leute, die nie selber Fussball gespielt haben, die nicht wissen, was der Athlet fühlt.» Würden mehr ehemalige Fussballprofis im Verband das Kommunikationsproblem des SFV beheben?
Ich denke, so pauschal kann man das nicht sagen. Nur weil jemand früher selber als Profi gespielt hat, ist er nicht automatisch besser geeignet für einen Posten an der Verbandsspitze. Beim DFB etwa ist mit Oliver Bierhoff ein Ex-Profi als Teammanager in leitender Position. Mit Blick auf die Causa Özil würde ich nicht sagen, dass dort im Bereich Kommunikation keine Fehler gemacht wurden.

Behrami: «Das ist das Problem der Verbände in der Schweiz»

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Video: srf

Die Nati-Karriere von Valon Behrami

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31Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • ujay 08.08.2018 06:15
    Highlight Highlight 😂😂😂Ein Kommunikationsexperte will einem Fussballtrainer die Welt erklären....wie wärs umgekehrt. Im Übereifer wollte die Presse aus einem normalen Vorgang, Verjüngung der Nati, eine Riesenstory machen: Bleibt mal auf dem Teppich. Es ist trotzdem nur ein Sommerlochfüller.
  • olmabrotwurschtmitbürli #käluscht 08.08.2018 02:26
    Highlight Highlight Kann der CH-Fussballverband bitte einen der PR-Heinis von der Fifa ausleihen? Im Augenblick tut die Kommunikation einfach nur weh!
  • c_meier 08.08.2018 00:38
    Highlight Highlight Könnte nicht Herr Heusler als Präsident und Herr Heitz als Generalsekretär übenehmen beim SFV?
  • JackMac 07.08.2018 22:59
    Highlight Highlight Na ja, das Schweigen der Lämmer. Wenigstens der Film war gut. Diese Satire-Sauce überhaupt nicht.
  • Walser 07.08.2018 21:29
    Highlight Highlight Behramis Aussagen sind glasklar. Er sagt im Interview deutlich dass er gegen gewisse Leute im Verband aktiv geworden ist. Und den Chefcoach will er nun auch zum Lügner machen. Er gehört rausgeworfen. Und das subito. Dies auch als Exempel für andere ähnliche Typen in der Nati. An der Spitze eines solchen Verbandes und der Nati braucht’s Generäle und keine „Gschpürschmi“ Typen. Denkt jemand dass Leute wie Klopp, Mourinho oder Wenger sich von einem Spieler so würden vorführen lassen?
    • supremewash 07.08.2018 21:46
      Highlight Highlight Du weisst aber schon was Petkovic von Beruf war?
      Und wenn ein General etwas haben muss, dann eine Strategie. Sehe ich beim SFV momentan nicht.
  • Pegasurs 07.08.2018 21:03
    Highlight Highlight Petkovic mag geschwiegen haben, aber der Kommunikationsbeauftragte des SFV hat heute vieles klargestellt. Da aber Sommerloch ist, stürzen sich alle Journalisten auf den beleidigten Berahmi und bauschen eine Nichtgeschichte zu einem Hype auf. Berahmi ist ein hervorragender Fußballer und Selbstdarsteller, aber jünger wird er nicht. Nach der WM ist vor der WM: Zeit, die Nati zu verjüngen. Wenn nicht jetzt, wann dann?!
  • chr_bopp 07.08.2018 20:27
    Highlight Highlight Petkovic hat Behrami angerufen und gesagt: In den nächsten Spielen kommen eher Junge Spieler zum Zug. Die richtige Antwort von Behrami wäre gewesen: Ok, aber du wirst mich brauchen. Wait and see. Aber stattdessen macht er ein Theater. Um das zu sehen, brauchen wir keine Experten. Es geht da weder um Verdienste noch Stil. Die anderen drei verdienten Spieler haben es begriffen.
  • Regenmaker 07.08.2018 20:24
    Highlight Highlight @ liebes Watson team. Währe cool wenn man wie während der WM einfach die Fussball-news das ganze Jahr ausblenden könnte ;)
    • Regenmaker 07.08.2018 20:52
      Highlight Highlight Warum? Hast du vor auf besuch zu kommen?
    • Regenmaker 08.08.2018 07:32
      Highlight Highlight Manchmal. Dann lese ich gerne relevante news auf Watson und schreibe Kommentare unter weniger wichtiges.
    • Peter Muster 08.08.2018 11:11
      Highlight Highlight wäre! wäre! wäre!

      es gibt immer unglaublich viele experten die unglaublich viel wissen. aber keine ahnung haben.

  • Widmer 07.08.2018 20:17
    Highlight Highlight Valon Behrami ist eine theatralische Diva, nichts anderes. Entgegen den Vorgaben hat er an der WM seine Lara Gut mit ins Hotel genommen - typisch für ihn, das thematisiert kein Journalist. Alle andern, mit denen Petkovic geredet hat, sehen es völlig undramatisch. Behrami ist 33 und gehört nicht in das Zukunftsteam.
  • Mova 07.08.2018 20:05
    Highlight Highlight Wozu braucht es einen Experten? Selbst aus der Ferne hat es jeder begriffen. Pedkovic ist kommunikativ eine Pfeiffe, sei ne Interviews nur schwer verständlich. Nicht erstaunlich, es tut mir nur leid für Hr. Behrami. Ich fand seine Leistungen immer enorm gut.
    • Matterhorn 07.08.2018 20:27
      Highlight Highlight Schlussfolgerung: Pedkovic ist auch als Trainer eine Pfeiffe...
  • Macto 07.08.2018 20:03
    Highlight Highlight Wird jetzt aber schon ein bisschen ausgeschlachtet das Thema. Kann man davon halten was man will...
  • Mia_san_mia 07.08.2018 19:31
    Highlight Highlight Wieso schweigt Petkovic?
    • Walser 07.08.2018 21:05
      Highlight Highlight Petcovic hat ganz deutlich erklärt was er Behrami gesagt hat. Demnach hat Behrami wissentlich die Unwahrheit verbreitet. Er will offensichtlich dem Teamchef schaden oder ihn gar stürzen. Damit hat er sich selber disqualifiziert. Wenn Petcovic jetzt nicht durchgreift und Behrami rausschmeisst, ist er nicht Chef und gehört selber weg.
    • wizzzard 07.08.2018 21:45
      Highlight Highlight Hat nicht eher von Ah gesagt, was Petkovic gesagt haben soll?
    • exeswiss 07.08.2018 23:30
      Highlight Highlight @walser so so das heisst petkovic's wort ist gesetz? könnte es nicht auch so sein, dass sich petkovic jetzt etwas zusammen schustert damit er gut da steht?
  • maricana 07.08.2018 19:18
    Highlight Highlight Die Haarfärbung von Valon Behrami war wohl etwas voreilig. Was soll's, es gab schon immer Leute welche ihrer Zeit voraus waren.
  • The Origin Gra 07.08.2018 19:10
    Highlight Highlight SFV Kommuniziert? Ist mir neu
  • Enzasa 07.08.2018 19:09
    Highlight Highlight Da führt man ein Telefon Gespräch und denkt die Sache ist kurz und knapp erledigt.
    Aber die Reaktion ist anders als erwartet.
    Die Reaktionen schlagen Wellen und nun läuft die Schadensbegrenzung auf Hochtouren.
    Wie schafft man es ein „Missverständnis“ aus der Welt zu schaffen und gleichzeitig alle als unschuldig darzustellen.
  • Mike Minder 07.08.2018 19:00
    Highlight Highlight Mag sein das Behrami emotional reagiert hat. Ich hätte aber nichts anderes von unserem emotionalen Leader erwartet. Egal was im Gespräch genau gesagt wurde... dass Petkovic nicht aktiv zur Strategie (falls er eine hat) kommuniziert, sagt schon alles. Die Reaktion vom Verband: peindlich, unwürdig. Meine Frage: wer soll den emotionalen und kämpferischen Lead übernehmen? Ich sehe Keinen... schon gar nicht die Diven welche auf der Insel ihre Brötchen bekommen
  • The greatest man who ever inhaled oxygen 07.08.2018 18:51
    Highlight Highlight Sie haben nicht nur ein Kommunikationsproblem sondern auch ein Organisationsproblem im Schweizer Fussball allgemein. Nicht nur der SFV auch SFL. Es gibt diverse Beispiele, letzte Cupsaison wartete man bis zum HF YB-FCB um den Finalort zu bestimmen als YB in den Final einzog, anstatt vor der Saison. Oder das in der ChL kaum einer sportlich absteigt sondern wegen absurder Hürden der Verbände, oder das man Kriens das Wohlen Stadion als Provisorium anbietet für die ChL bis ihr Stadiom fertig ist, obwohl Wohlen wegen dem Stadion abgestiegen ist.. Der CH Fussball ist wirklich unprofessionell.
  • N. Y. P. D. 07.08.2018 18:30
    Highlight Highlight Nati-Coach Petkovic schweigt.
    (text)

    Ja, das kann er gut. Soll er schweigen. Während alle ihre Versionen in die Welt setzen.

    Gäbe es eine FIFA-Rangliste der Kommunikation der Fussballverbände, so wäre der SFV an 198. Stelle.

    Also, schweigen wir zusammen mit Petkovic. Wer zuerst was sagt, hat verloren.
    • äti 07.08.2018 19:08
      Highlight Highlight Ja klar, ist ja JeKaMi. Jeder soll seine Meinung (nicht Tatsachen natürlich) raushauen. Je dümmer, je lauter.
      Oder hat irgendein selbsternannter Sachverständiger sein Buch noch nicht präsentiert?
    • Rannen 07.08.2018 20:14
      Highlight Highlight Schweigen und gehen ist angesagt!!
    • chr_bopp 07.08.2018 20:28
      Highlight Highlight Muss doch gar niemand was sagen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DrLecter 07.08.2018 18:27
    Highlight Highlight Experte zum Behrami-Eklat: «Der SFV hat ein Kommunikationsproblem»

    ...und zwar ein riesengrosses, es ist nur noch peinlich!

Doppelbürger nicht mehr fördern? Was für eine Schnapsidee

Der Generalsekretär des Schweizerischen Fussballverbundes (SFV), hat in einem Interview geäussert, dass man Probleme schaffe, in dem man die Mehrfachnationalität ermögliche. Doppelbürger deshalb nicht mehr zu fördern, ist eine Schnapsidee.

Während aus dem Kreis der Nationalmannschaft immer wieder betont wurde, dass die «Doppeladler-Affäre» intern für keine Diskussionen sorgte, erzählte SFV-Generalsekretär Alex Miescher gestern in einem Interview mit der NZZ, «dass die Vorfälle gezeigt haben, dass es eine Problematik gibt.» Man schaffe Probleme, in dem man die Mehrfachnationalität ermögliche. Nicht nur auf den Fussball bezogen.

Miescher ging noch weiter und erklärte: 

Miescher buddelt damit eine Thematik wieder aus, die man …

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