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epa06519513 Gold medalist in first place, Chloe Kim of the US reacts at the venue ceremony for the winners of the Women's Snowboard Halfpipe final at the Bokwang Phoenix Park during the PyeongChang 2018 Olympic Games, South Korea, 13 February 2018.  EPA/FAZRY ISMAIL

Freudentränen mit dem Maskottchen: Chloe Kim. Bild: EPA

Warum das Halfpipe-Gold von Chloe Kim ein kleines bisschen der Schweiz gehört

Im Halfpipe-Final der Frauen wurde die amerikanische Überfliegerin Chloe Kim ihrer Favoritenrolle gerecht. Die 17-Jährige mit koreanischen Wurzeln und Schweizer Vergangenheit siegte klar.



Vor vier Jahren in Sotschi war sie aus Altersgründen noch nicht zugelassen gewesen. Im Geburtsland ihrer Eltern krönte Chloe Kim bereits im Teenager-Alter ihre Karriere. Vor den Augen ihrer Familie und Verwandten hielt sie im Phoenix Snow Park von Bokwang bei perfekten äusseren Bedingungen dem immensen Druck souverän stand. Kim setzte die Dominanz der Amerikanerinnen in der Halfpipe fort. Nur bei der Premiere 1998 und 2010 stand nicht eine Amerikanerin zuoberst auf dem Olympia-Podest.

Kims Gold-Run.

Bereits im ersten von drei Finaldurchgängen legte Kim den Grundstein zum Sieg. Mit 93,75 Punkten setzte sie eine Marke, welche von der Konkurrenz unerreicht blieb. Und als ihr die Goldmedaille nicht mehr zu nehmen war, setzte sie im dritten Durchgang noch einen drauf. Ihr nahezu perfekter Lauf mit Sprüngen in bis zu vier Meter Höhe, zwei wie geplant aufeinander folgenden 1080-Grad-Drehungen und zwei Flips wurde mit 98,25 Punkten belohnt.

Einige Jahre in der Schweiz zuhause

Nach viermal Gold an den X-Games schaffte die 17-Jährige aus Torrance damit bei erster Gelegenheit auch den Sprung auf den olympischen Thron. Auf dem Weg dorthin hatte Kim auch einen Teil ihrer Ausbildung in der Schweiz genossen. Zwischen dem achten und zehnten Lebensjahr lebte sie bei einer südkoreanischen Tante in Genf und intensivierte in dieser Zeit in Zermatt das Training unter der Leitung ihres Vaters. Neben Englisch und Koreanisch spricht Kim auch fliessend Französisch.

Gold winner Chloe Kim, of the United States, front, silver winner Liu Jiayu, of China, left, and bronze winner Arielle Gold, of the United States, celebrate after the women's halfpipe finals at Phoenix Snow Park at the 2018 Winter Olympics in Pyeongchang, South Korea, Tuesday, Feb. 13, 2018. (AP Photo/Gregory Bull)

Das Podest: Liu, Kim und Gold, die Bronze gewann (von links). Bild: AP

Hinter Kim, die in einer eigenen Liga sprang, holte Liu Jiayu Silber. Die Zweitbeste der Qualifikation sicherte China das erste olympische Edelmetall im Snowboard. Bronze ging an Arielle Gold aus den USA, die im dritten Durchgang ihre Landsfrau Kelly Clark noch abfing. Die einzige Schweizer Teilnehmerin Verena Rohrer hatte als 14. in der Qualifikation den Einzug in den Final der Top 12 verpasst. (ram/sda)

Die Olympiasiegerin mag Hündchen – aber wer nicht, wenn sie so knuddlig sind?

Kim setzt sich auch neben der Pipe in Szene.

Mit den Eltern beim Baden auf Hawaii.

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