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Switzerland's Roger Federer celebrates after defeating Britain's Daniel Evans in their second round match at the Australian Open tennis championships in Melbourne, Australia, Wednesday, Jan. 16, 2019. (AP Photo/Mark Schiefelbein)

Roger Federer übersteht auch die 2. Runde ohne Satzverlust. Bild: AP/AP

Federer nach hart erkämpftem Sieg: «Als hätte ich gegen einen Spiegel gespielt» 



Roger Federer hat mit einem Dreisatz-Erfolg gegen den Qualifikanten Daniel Evans die 3. Runde des Australian Open erreicht.

Er musste gegen den Engländer, nach einer Dopingsperre nur die Nummer 189 der Weltrangliste, allerdings hart kämpfen, ehe der 7:6 (7:5), 7:6 (7:3), 6:3-Sieg nach 2:35 Stunden im Trockenen war. Federer hätte sich den Tag bei Temperaturen von nur knapp über 20 Grad einfacher gestalten können, wenn er seine Chancen etwas konsequenter genützt hätte.

«Die Margen sind klein. Hätte ich den ersten Satz nicht geholt, wäre es unangenehm geworden.»

Roger Federer

Im ersten Satz kam er bei 6:5 zum einzigen Breakball, der gleichzeitig ein Satzball war. Evans, der überhaupt exzellent spielte, wehrte ihn aber mit perfektem Serve-and-Volley ab.

«Ich mag es, wenn jemand mit viel Slice spielt, ähnlich wie ich. Es fühlt sich an, als würde ich gegen einen Spiegel spielen. So habe ich mich auch eingestellt: Wie würde ich gegen mich selbst spielen? Ich bin halt etwas grösser, das verhalf mir beim Service. Vielleicht hat das den Unterschied ausgemacht.»

Roger Federer

im Tiebreak bekundeten dann beide Mühe, Punkte bei eigenem Aufschlag zu gewinnen, doch am Ende behielt der Schweizer die Nerven.

Im zweiten doppelte Federer gleich mit dem ersten Break zum 1:0 nach. Bei 5:3 hatte er wiederum zwei Satzbälle, die Evans stark vereitelte. Und als der 37-jährige Basler dann zur 2:0-Satzführung aufschlug, gelang dem Engländer mit einem Rückhand-Passierball stattdessen der Ausgleich zum 5:5. Im Tiebreak war Federer dann aber von Anfang an am Drücker und ging doch noch vorentscheidend in Führung.

«Es ist eine sehr entscheidende Balance, die ich finden muss zwischen Training und Ausruhen. Das ist schwierig, speziell auch mit der Familie. Aber ich denke, ich habe das ganz gut geschafft, sonst wäre ich nicht mehr auf dem Platz.»

Roger Federer über das Tennisspielen in seinem Alter

In der 3. Runde trifft Federer auf den gross gewachsenen Amerikaner Taylor Fritz (ATP 50), der den als Nummer 30 gesetzten Franzosen Gaël Monfils in vier hart umkämpften Sätzen niederrang. Die bislang einige Begegnung der beiden gewann Federer 2016 in Stuttgart auf Rasen in drei Sätzen. 

(zap/sda)

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So hast du die Karriere von Roger Federer noch nie gesehen

Über kaum einen Sportler wurden wohl schon so viele Artikel veröffentlicht wie über Roger Federer. Wir kennen die Zahlen alle: 20 Grand-Slam-Titel, 99 Turniersiege, über 300 Wochen die Weltnummer 1. Darum werten wir hier die Partien und Karriere des Maestros für einmal etwas anders aus.

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