Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Wimbledon, Halbfinals

Anderson (8) s. Isner (9) 7:6 6:7 6:7 6:4 26:24
Djokovic (12) s. Nadal (2) 6:4 3:6 7:6 3:6 10:8

epa06888312 Novak Djokovic of Serbia (R) at the net with Rafael Nadal of Spain whom he defeated in their semi final match during the Wimbledon Championships at the All England Lawn Tennis Club, in London, Britain, 14 July 2018. EPA/NIC BOTHMA / POOL EDITORIAL USE ONLY/NO COMMERCIAL SALES

Djokovic nimmt nach dem Sieg im 52. Giganten-Duell die Gratulationen von Nadal entgegen. Bild: EPA/EPA POOL

Das nächste Halbfinal-Drama! Djokovic ringt Nadal nach über 5 Stunden nieder

Es ist sein erster Grand-Slam-Final seit 2016: Novak Djokovic ist in Wimbledon ins Endspiel eingezogen. Im Halbfinal gegen Rafael Nadal setzt er sich bei der Fortsetzung in fünf hart umkämpften Sätzen durch.



Der Männer-Final in Wimbledon steht fest: Am Sonntag trifft Novak Djokovic auf Kevin Anderson. Der Serbe setzte sich bei der Fortsetzung des spektakulären Matches gegen Rafael Nadal durch und gewann nach 5:17 Stunden 6:4, 3:6, 7:6, 3:6, 10:8. Die Partie hatte am Freitag verspätet begonnen, weil sich Anderson und John Isner zuvor in 6:36 Stunden ein historisches Match geliefert hatten – und musste gegen Mitternacht nach dem dritten Satz unterbrochen werden. Djokovic steht erstmals seit den US Open 2016 wieder in einem Endspiel eines Major-Turniers.

Der Matchball:

Etwa 14 Stunden lang hatten Nadal und Djokovic nach der Unterbrechung pausiert. Aber beide fanden bei der Fortführung sofort wieder zur hochklassigen Form des Vortags. Von Beginn an war die Begegnung geprägt von faszinierenden Ballwechseln. Gleich das erste Spiel des vierten Satzes dauerte rund 16 Minuten, Nadal brachte sein Aufschlagspiel mit Mühe durch.

Danach gelang dem Spanier zweimal ein Break, zum 2:0 und zum 5:3. Beim ersten Mal kam Djokovic noch zurück und nahm dem Spanier seinerseits den Aufschlag ab. Beim zweiten Mal aber ließ der Serbe drei Breakbälle ungenutzt. Nadal holte sich den Satz und erzwang den fünften Durchgang.

Dieser verlief zunächst weniger aufregend. Bei eigenem Aufschlag hatten sowohl Djokovic als auch Nadal kaum Probleme. Lange gab es nicht eine Chance zum Break. Die erste Gelegenheit (zum 5:3) verpasste Djokovic.

Mit zunehmender Dauer wurde der fünfte Satz spektakulärer. Nadal liess beim Stand von 7:7 drei Breakbälle ungenutzt, fünfmal ging es zudem über Einstand. Aber Djokovic rettete sich, brachte seinen Aufschlag durch und sicherte sich im anschliessenden Aufschlagspiel Nadals seinen ersten Matchball – diesen wehrte der Spanier mit einem unglaublichen Stopp ab.

Ein Verlierer mit Klasse:

Seinen zweiten Matchball verwandelte Djokovic dann aber zum 10:8. Es war im 52. Duell der beiden, das erst zum dritten Mal über fünf Sätze ging, der 27. Sieg von Djokovic. Die auf Platz 21 abgerutschte ehemalige Nummer 1 der Welt spielte dabei so gut wie seit über zwei Jahren nicht mehr.

Djokovic strebt in Wimbledon seinen vierten Titel nach 2011, 2014 und 2015 an, den ersten bei einem Grand-Slam-Turnier seit dem French Open 2016. In Wimbledon stand der Serbe zuletzt 2015 im Final. Damals gewann er gegen Roger Federer, der in diesem Jahr im Viertelfinal sensationell gescheitert ist. (pre/sda)

Die längsten Tennis-Matches der Geschichte

Schicke uns deinen Input
Ralf Meile
chnobli1896
Nadal – Djokovic 4:6 6:3 6:7 6:3 8:10
Djokovic gewinnt und steht im Wimbledon-Final! Nach 5:17 Stunden verwertet der «Djoker» seinen zweiten Matchball und ringt Nadal nach dem nächsten epischen Halbfinal nieder. Als am Freitagabend wegen der Rücksicht auf die Anwohner um 23 Uhr abgebrochen wurde, führte Djokovic mit 2:1 Sätzen. Nadals beste Chance auf den Sieg kam bei 4:4 im fünften Satz, als er zwei Breakchancen nicht nutzen konnte.

Djokovic steht erstmals seit dem US Open 2016 wieder in einem Grand-Slam-Final, wo er sich mit dem Südafrikaner Kevin Andreson duelliert. Beide Finalisten dürften morgen ziemlich müde den Centre Court von Wimbledon betreten. Anderson brauchte für seinen Halbfinal-Sieg gegen John Isner gar 6:36 Stunden.

Nadal – Djokovic 4:6 6:3 6:7 6:3 8:9
Wieder einmal ein einfaches Game für Djokovic, er legt wieder vor und Nadal hat jetzt wieder den Druck. Findet Djokovic ein Mittel, die Weltnummer 1 in die Knie zu zwingen?
Nadal – Djokovic 4:6 6:3 6:7 6:3 8:8
Nadal wehrt einen Matchball ab! Und zwar mit einem Stoppball. Überhaupt unfassbar, was die beiden hier zeigen. Tennis der Extraklasse! Und beide kommen immer wieder zurück, selbst wenn sie schon am Boden liegen. Bewundernswert!

Nadal – Djokovic 4:6 6:3 6:7 6:3 7:8
Djokovic wehrt drei Breakbälle ab! Zunächst hilft ihm der Aufschlag aus der brenzligen Situation, dann bei Vorteil Nadal schlägt er einen fantastischen Passierball. Kopf aus der Schlinge gezogen ...

Nadal – Djokovic 4:6 6:3 6:7 6:3 7:7
Zum zweiten Mal fehlen Djokovic zwei Punkte zum Sieg, zum zweiten Mal lässt ihn dann der Return im Stich. Nadal macht drei Punkte mit dem Aufschlag. Unglaublich, was Djokovic hier für Chancen liegen lässt.
Nadal – Djokovic 4:6 6:3 6:7 6:3 6:7
Djokovic mal wieder souverän. Zwei Asse schlägt er, damit liegt er momentan bei 22, Nadal hat erst sieben auf dem Konto. Kein Frage: Djokovic ist der bessere Aufschläger, lässt dies das Pendel am Ende auf die Seite des Serben ausschlagen? Kann sein, muss aber nicht ...
Nadal – Djokovic 4:6 6:3 6:7 6:3 6:6
Nadal schafft erneut den Ausgleich – und wie! Zwei Vorhand-Winner sind nicht von dieser Welt, kommen aus dem Nichts. Wer schwächelt hier zuerst? So lange wie gestern kann es hier ja wohl nicht gehen ...

Nadal – Djokovic 4:6 6:3 6:7 6:3 5:6
Und wieder legt Djokovic vor, damit muss Nadal zum zweiten Mal gegen den Matchverlust servieren. Der Spanier weiss immer noch nicht genau, wie er retournieren soll. Das Zurückweichen hat sich nicht als Allerheilmittel herausgestellt, Djokovic schlägt aber auch stark auf. Gespielt sind übrigens auch bereits über 4:30 Stunden.
Nadal – Djokovic 4:6 6:3 6:7 6:3 5:5
Unfassbar, da steht es 0:30 und plötzlich bringt Djokovic keinen Aufschlag mehr zurück. Ausgerechnet, als zwei Punkte zum Sieg fehlten.
Nadal – Djokovic 4:6 6:3 6:7 6:3 4:5
Auch Djokovic besteht den ersten Test, er wehrt gleich zwei Breakbälle ab! Nadal kommt plötzlich in die Ballwechsel rein, weil er beim Return etwas zurückweicht. Doch Djokovic macht die Breakbälle dann doch mit dem Aufschlag weg. Ein Spiel auf Messers Schneide ...
Nadal – Djokovic 4:6 6:3 6:7 6:3 4:4
Nadal besteht den ersten Test im fünften Satz und wehrt einen Breakball ab! Wieder einmal hilft ihm der Aufschlag, danach seine Kampfkraft, um das Game nach Hause zu bringen.
Nadal – Djokovic 4:6 6:3 6:7 6:3 3:4
Djokovic geht zum vierten Mal im fünften Satz in Führung. Nadal versucht beim Return etwas zu variieren, doch das klappt nicht. Beide momentan meilenweit von einem Break entfernt.
Nadal – Djokovic 4:6 6:3 6:7 6:3 3:3
Nadal gleicht ohne Probleme wieder aus. Djokovic kommt einfach nicht in die Aufschlagspiele des Spaniers hinein, obwohl Nadal nicht zu den härtesten Aufschlägern auf der Tour gehört. Aber er serviert eben ziemlich präzis und das macht es für Djokovic so schwierig.
Swiatek – Küng 6:4 6:2
Leonie Küng bleibt im Final gegen die Polin Iga Swiatek absolut chancenlos und verliert klar in zwei Sätzen. Schade, ein Wimbledon-Titel bei den Junioreninnen hätte der leicht angeschlagenen Tennis-Nation Schweiz sicher gut getan.

Die 17-jährige Schaffhauserin hatte als Qualifikantin mit ihrem grossartigen Lauf bis in den Final verblüfft. Dort verpasste sie es aber, sich als dritte Schweizerin nach Martina Hingis 1994 und Belinda Bencic 2013 zur Juniorensiegerin in Wimbledon zu krönen.

Nadal – Djokovic 4:6 6:3 6:7 6:3 2:3
Djokovic legt problemlos wieder vor. Wie lange wird das hier wohl dauern? So lange wie gestern oder noch länger? Fakt ist, dass Serena Williams und Angelique Kerber in der Garderobe auf ein schnelles Ende hoffen.
Nadal – Djokovic 4:6 6:3 6:7 6:3 2:2
Nadal bringt sein Aufschlagspiel zu null durch. Er beendet's mit einem Ass. Der Spanier schlägt heute wirklich stark auf, während Djokovic etwas mehr Mühe zeigt.
Nadal – Djokovic 4:6 6:3 6:7 6:3 1:2
Mit einem Ass bringt Novak Djokovic das Game nach Hause und legt wieder vor.
Nadal – Djokovic 4:6 6:3 6:7 6:3 1:1
Rafael Nadal zieht gleich. Alles in der Reihe bisher im 5. Satz.
Nadal – Djokovic 4:6 6:3 6:7 6:3 0:1
Djokovic holt sich das wichtige erste Game im Entscheidungssatz.
Nadal – Djokovic 4:6 6:3 6:7 6:3
Nadal liegt 0:40 hinten, doch dann schleichen sich auch bei Djokovic Fehler um Fehler ein und so kann Nadal das Game noch drehen und sich den Satz holen. Weiter geht's in den fünften und entscheidenden Durchgang!
Swiatek-Küng 6:4
Parallel zu Nadal-Djokovic läuft der Juniorinnen-Final. Dort hat die 17-jährige Schweizerin Leonie Küng den ersten Satz gegen die Polin Iga Swiatek mit 4:6 verloren.
Nadal – Djokovic 4:6 6:3 6:7 3:3
Der Serbe bestätigt das Break – alles wieder ausgeglichen im vierten Satz.
Nadal – Djokovic 4:6 6:3 6:7 3:2
Nadal zieht ein ganz schwaches Service-Game ein und das nutzt Djokovic aus. Er holt sich das Break zurück!
Hoher Besuch
Kate Middleton, Duchess of Cambridge, die Frau von Prinz William und Meghan Markle, Duchess of Sussex, die Frau von Harry. Ich geb's zu, ich musste deren Bezeichnungen kurz googeln.

Nadal – Djokovic 4:6 6:3 6:7 3:1
Jetzt alles in der Reihe. Nadal spielt unglaublich stark, Djokovic muss sich etwas überlegen, um hier noch das Break zu schaffen.
Nadal – Djokovic 4:6 6:3 6:7 2:0
Nadal wehrt erst selbst zwei Breakbälle ab und schlägt nun bei Aufschlag Djokovic eiskalt zu. Der Spanier legt mit Break vor!

Nadal – Djokovic 4:6 6:3 6:7 1:0
Nadal hat grosse Mühe, sein Service-Game, welches eine Viertelstunde dauert, durchzubringen. Er schafft es aber gerade noch so und legt im vierten Satz vor.
Weiter geht's
Die Partie zwischen Rafael Nadal und Novak Djokovic wird in Kürze fortgesetzt. Die Spieler sind bereits auf dem Court und wärmen sich auf. Djokovic führt mit 2:1 Sätzen, dass es dennoch länger gehen könnte, bewies die Partie zwischen Isner und Anderson gestern, die über 6 Stunden dauerte.
Nadal – Djokovic 4:6 6:3 6:7
Der dritte Satz ist eine äusserst enge Kiste: Novak Djokovic entscheidet das Tiebreak mit 11:9 für sich und geht mit einer 2:1-Satzführung ins Bett.
Nadal – Djokovic 4:6 6:3
Rafa muss zwei Breakbälle abwehren und dann schafft er nach exakt 100 Minuten doch den Ausgleich auf 1:1 Sätze. Nadal ist völlig durchgeschwitzt und geht kurz in die Kabine, um sich umzuziehen.
Rafael Nadal of Spain returns a ball to Novak Djokovic of Serbia during their men's singles semifinal match at the Wimbledon Tennis Championships, in London, Friday July 13, 2018. (AP Photo/Daniel Leal-Olivas, Pool)
Nadal – Djokovic 4:6 5:2
In London ist es längst dunkel, aber weil das Dach geschlossen und das Licht an ist, kann weitergespielt werden. Nadal bringt sein Game durch und es sieht gut aus für den Mallorquiner, dass er auf 1:1 Sätze stellen kann.
Nadal – Djokovic 4:6 4:2
Rafael Nadal mit einem starken Returnspiel. Ihm gelingt das zweite Break in Folge, geht damit 4:2 in Führung.
Nadal – Djokovic 4:6 3:2
Break von Nadal zum 3:1 – und umgehend das Rebreak von Djokovic, der nun serviert und auf 3:3 stellen kann.
Nadal – Djokovic 4:6
Novak Djokovic gewinnt in 47 Minuten den ersten Satz gegen die Weltnummer 1. Von Rafael Nadal ist eine Reaktion gefragt. 36:28 Punkte und klar bessere Service-Werte zugunsten des Serben sprechen eine deutliche Sprache – zufällig kommt der Satzgewinn nicht.
Nadal – Djokovic 3:4
Das erste Break ist Tatsache: Djokovic holt es sich nach 36 Minuten.
Serbia's Novak Djokovic returns the ball to Rafael Nadal of Spain during their men's singles semifinals match at the Wimbledon Tennis Championships, in London, Friday July 13, 2018.(AP Photo/Kirsty Wigglesworth)
Nadal – Djokovic 2:2
20 Minuten vorbei, alles in der Reihe. Keiner liess bislang einen Breakball für den Gegner zu.
Nadal – Djokovic
Ich weiss nicht, wie lange die beiden heute noch spielen. Fakt ist: Das Dach des Centre Court ist geschlossen, das Licht ist an. Voraussetzungen, dass die zwei Stars hier noch lange arbeiten können/dürfen/müssen/sollen.
Und jetzt: Nadal – Djokovic
Die beginnen tatsächlich noch mit ihrem Halbfinal. Aber fertig werden sie heute ziemlich sicher nicht mehr.
Die Wahnsinns-Zahlen zum Marathon-Match
Das sagt Kevin Anderson
«Ich weiss gar nicht, was ich sagen soll. Es war sehr hart für uns beide. Am Ende fühlte es sich wie ein Unentschieden an, aber einer musste halt gewinnen. John tut mir leid, er ist so ein guter Typ. Man sollte sich überlegen, die Regeln zu ändern. Ich habe wirklich gemischte Gefühle. Aber natürlich geht mit dem Finaleinzug ein Traum in Erfüllung.»
epa06885730 Kevin Anderson of South Africa plays John Isner of the US in their semi final match during the Wimbledon Championships at the All England Lawn Tennis Club, in London, Britain, 13 July 2018  EPA/NEIL HALL EDITORIAL USE ONLY/NO COMMERCIAL SALES
50 Games in einem Satz!
Der fünfte Satz alleine dauerte 2:55 h … Der Matchball:
Anderson – Isner 7:6 6:7 6:7 6:4 26:24
Der Südafrikaner Kevin Anderson (ATP 8) hat sich als erster Spieler für den Wimbledon-Final qualifiziert. Der 32-Jährige setzte sich gegen den Amerikaner John Isner (ATP 10) mit 7:6 (8:6), 6:7 (5:7), 6:7 (7:9), 6:4, 26:24 durch.

Die Partie dauerte 6:36 Stunden und war damit die zweitlängste in der Geschichte des Turniers.
John Isner of the United States kneels after stumbling as he returned the ball to South Africa's Kevin Anderson during their men's singles semifinals match at the Wimbledon Tennis Championships, in London, Friday July 13, 2018.(AP Photo/Kirsty Wigglesworth)
epa06886356 John Isner of the US (L) and Kevin Anderson of South Africa in between games of their semi final match during the Wimbledon Championships at the All England Lawn Tennis Club, in London, Britain, 13 July 2018. EPA/NIC BOTHMA EDITORIAL USE ONLY/NO COMMERCIAL SALES
epa06886459 Kevin Anderson of South Africa plays John Isner of the US in their semi final match during the Wimbledon Championships at the All England Lawn Tennis Club, in London, Britain, 13 July 2018  EPA/NEIL HALL EDITORIAL USE ONLY/NO COMMERCIAL SALES
Kevin Anderson of South Africa celebrates winning a point from John Isner of the US during their men's singles semifinal match at the Wimbledon Tennis Championships, in London, Friday July 13, 2018. (AP Photo/Glyn Kirk, Pool)
Anderson – Isner 7:6 6:7 6:7 6:4 25:24
Drei Breakbälle hat Kevin Anderson. Den ersten wehrt John Isner mit einem Rückhand-Winner am Netz ab, aber den zweiten Breakball haut er ins Netz. Nun die riesige Chance für den Südafrikaner Anderson, in den Wimbledon-Final einzuziehen.
Anderson – Isner 7:6 6:7 6:7 6:4 24:24
Nun sind wir bei 6:29 h angelangt.

Gemeinsam haben die beiden Spieler schon 101 Asse geschlagen: Isner führt in der Statistik mit 53:48.
Anderson – Isner 7:6 6:7 6:7 6:4 23:24
6:25 h sind vorbei. Zur Erinnerung: Der Sieger wird am Sonntag im Final spielen. Gegen Rafael Nadal und Novak Djokovic, deren Match wohl erst morgen beginnt.
Anderson – Isner 7:6 6:7 6:7 6:4 22:23
Wieder liegt Isner 0:30 zurück, ehe er aufdrehen und die anderen Punkte des Games machen kann.

Blick auf die Uhr: 6:18 h sind gespielt.
Blick in die Rekordbücher
Wieviele Grand-Slam-Spiele dauerten noch länger? Exakt zwei!

John Isner schlug Nicolas Mahut in der 1. Runde von Wimbledon 2010 nach sagenhaften 11:05 h.

2004 in der 1. Runde der French Open gewann Fabrice Santoro ein französisches Duell gegen Arnaud Clément nach 6:33 h.

Aktuell sind wir bei einer Spieldauer von 6:13 h.
Anderson – Isner 7:6 6:7 6:7 6:4 21:22
Isner liegt 0:30 zurück, befreit sich aus dieser Situation und legt wieder vor.
Wer weiss, wer weiss …
von chnobli1896
so geil. und im finale ist der sieger ausgeruhter weil die anderen erst morgen (fertig) spielen und auch über 5 sätze gehen 😂😂
Anderson – Isner 7:6 6:7 6:7 6:4 20:20
So, die Grenze von 6 Stunden ist geknackt! Anderson in diesem Game mit drei Assen.
Anderson – Isner 7:6 6:7 6:7 6:4 19:19
38 Games im fünften Satz, 52:40 Asse für Isner, 261:246 Punkte für Anderson. Das die Eckdaten zu diesem Thriller, der nun schon seit 5:56 h läuft.
Anderson – Isner 7:6 6:7 6:7 6:4 17:18
Anderson kommt zu zwei Breakchancen – die Isner mit zwei Assen abwehrt. Danach ein Aufschlagwinner hinterher und ein herrlicher Passierball.
Anderson – Isner 7:6 6:7 6:7 6:4 17:17
Exakt zwei Stunden dauert der fünfte Satz nun und die Regentropfen halten sich zurück. Es kann weitergehen.
Anderson – Isner 7:6 6:7 6:7 6:4 16:17
Eine Nebelbank beim Hundschopf! Muss dieses Rennen abgebrochen werden?

Sorry, falsche Baustelle. In Wimbledon tropft es nun sanft vom Himmel. Es droht eine Regenpause – auch das noch!
Anderson – Isner 7:6 6:7 6:7 6:4 16:16
Es gibt neue Bälle – nach 115 Minuten und 32 Games im fünften Durchgang.

Die Partie ist übrigens die zweitlängste aller Zeiten in Wimbledon. Beim Rekord schon dabei: John Isner, damals gegen Nicolas Mahut. Der Match dauerte 11:05 h und ging über drei Tage.
Wie lange dauert das noch?!

Ich seh nur noch 15 …
15:15 bei 15:15 im fünften Satz …
Anderson – Isner 7:6 6:7 6:7 6:4 14:15
Nun sind wir bei 29 Games alleine in diesem fünften Satz angelangt. Und immer noch kein Break …
Anderson – Isner 7:6 6:7 6:7 6:4 13:13
Mit seinem 34. Ass gleicht Anderson auf 13:13 aus. Isner hat bereits 47 Asse geschlagen.
Anderson – Isner 7:6 6:7 6:7 6:4 12:12
Die Fünf-Stunden-Grenze ist geknackt und weiterhin warten wir auf ein Break im Entscheidungssatz.
Anderson – Isner 7:6 6:7 6:7 6:4 9:10
Heikle Situation für John Isner: Er gerät 0:30 in Rückstand. Kann das Game dann aber trotzdem noch für sich entscheiden.
Anderson – Isner 7:6 6:7 6:7 6:4 8:9
Nach wie vor kein Break. Isner kann jeweils vorlegen, Anderson muss nachziehen.
Anderson – Isner 7:6 6:7 6:7 6:4 7:7
Was ist das hier für ein Thriller! Wir sind in der Verlängerung des fünften Satzes. Zur Erinnerung: Es gibt nun kein Tiebreak mehr.
Anderson – Isner 7:6 6:7 6:7 6:4 3:4
Wir haben die Marke von vier Stunden überschritten. Noch ist nicht viel passiert im fünften Satz, beide Spieler halten ihren Aufschlag.
Anderson – Isner 7:6 6:7 6:7 6:4
Alles wieder offen! Anderson gewinnt erstmals einen Satz, der nicht in einem Tiebreak entschieden wird. Nach 3:41 h heisst es 2:2 Sätze.
Anderson – Isner 7:6 6:7 6:7 5:4
Jetzt ist's fast Frauentennis, so viele Breaks gibt's auf dem Centre Court. Anderson legt erneut vor und kann nun aufschlagen, um einen fünften Satz zu erzwingen. Und dieser würde dann ausgespielt … das könnte noch ein sehr langer Abend werden.
Anderson – Isner 7:6 6:7 6:7 3:3
Und die Geschichte wiederholt sich: Wie im vorherigen Satz gelingt Isner sofort nach einem Break Andersons ein Rebreak.
Anderson – Isner 7:6 6:7 6:7 3:2
Das könnte noch eine Weile dauern … nach 3:20 h schafft Anderson zum zweiten Mal ein Break. Er geht im vierten Satz mit 3:2 in Führung.
Wildcards für Schnyder und Küng
Schöne Belohnung für Leonie Küng: Nach ihrem Finaleinzug in Wimbledon bei den Juniorinnen erhält die 17-Jährige eine Wildcard für das Sandplatz-Turnier in Gstaad, das am Montag beginnt. Sie wird zu ihrem Debüt auf der WTA-Tour kommen. Die zweite Einladung erhielt Patty Schnyder – die mit 39 Jahren Küngs Mutter sein könnte.
Anderson – Isner 7:6 6:7 6:7
Isner legt wie in den ersten beiden Tiebreaks mit einem Minibreak vor. Dann liegt Anderson 4:3 vorne, ehe Isner das Tiebreak wieder wendet, 6:5 führt und etwas später bei 7:6 aufschlagen kann.

John Isner packt die Chance nicht, wird zwei Mal von Anderson passiert – 8:7 für den Südafrikaner, der nun mit Servieren an der Reihe ist.

Aber Anderson mit einem Doppelfehler … zum 8:8. Was für ein Drama hier! Mit einem guten zweiten Aufschlag geht Anderson 9:8 in Führung. Zwei Service-Winner von Isner führen zur 10:9-Führung des Amerikaners, der dann den dritten Satzball verwerten kann, weil eine Vorhand Andersons ins Seitenaus fliegt.
Anderson – Isner 7:6 6:7 6:6
Auch im dritten Satz kommt es zu einem Tiebreak. Wer vor dem Spiel darauf gewettet hätte, der hätte vermutlich nicht viel verdient …
Anderson – Isner 7:6 6:7 5:4
Pfff … da lassen die Doppelmeter kein Break zu und kaum hat's Anderson geschafft, gelingt Isner das Rebreak. Wieder alles in der Reihe im dritten Durchgang.
Anderson – Isner 7:6 6:7 5:3
Manchmal muss nur ein bisschen motzen – nach 2:27 h kassiert John Isner das erste Break der Partie. Anderson schlägt nun zum Satzgewinn auf.
Anderson – Isner 7:6 6:7 4:3
«Hat's ein Break gegeben?», fragst du. «In welcher Welt lebst du?», frage ich dich zurück. Natürlich nicht.
Anderson – Isner 7:6 6:7
Isner legt im Tiebreak mit gewonnenem Punkt und zwei Minibreaks los – das ist die Vorentscheidung. Der Amerikaner gewinnt das Tiebreak letztlich 7:5 und gleicht damit auf 1:1 Sätze aus.
Anderson – Isner 7:6 2:2
Auch im zweiten Durchgang bislang kein Break. Dafür sind wir mittlerweile bei 26 Assen angelangt, 15 von Isner und 11 von Anderson.
Isner lässt sich behandeln
John Isner lässt sich am Zeigfinger der rechten Hand pflegen. Sieht nicht nach einem grösseren Problem aus.
Anderson – Isner 7:6
Isner hat Satzball bei Aufschlag Anderson – aber der Südafrikaner rettet sich. Und dann gewinnt er das Tiebreak 8:6.
Anderson – Isner 5:5
Anderson kriegt einen Matchball bei Aufschlag Isner, den der Amerikaner aber abwehren kann. Das Warten auf ein Break geht weiter – ob wir es noch im ersten Satz sehen? Die Zeit wird knapp, bald ist Tiebreak-Time.
Küng – Wang 6:4 6:7 6:3
Leonie Küng steht im Juniorinnen-Final! Die 17-jährige Schaffhauserin schlägt Xiyu Wang in etwas mehr als zwei Stunden 6:4, 6:7 und 6:3.
Küng – Wang 6:4 6:7 5:3
Leonie Küng gelingt ein Break und nun schlägt sie zum Matchgewinn auf!
Anderson – Isner 4:3
Bisher keine weiteren Breakbälle, die Partie nimmt ihren erwarteten Lauf. Beide Spieler bringen ihren Service bislang durch.
Küng – Wang 6:4 6:7 4:3
Im Juniorinnen-Halbfinal alles in der Reihe im dritten Satz: Küng führt 4:3, nun serviert Wang.
Anderson – Isner 2:1
Heieiei, was sagen wir denn? Das dritte Game dauert geschlagene 13 Minuten! Isner erkämpft sich drei Breakbälle, aber Anderson zieht den Kopf noch aus der Schlinge.
Schweizer Juniorin im Halbfinal
Die 17-jährige Leonie Küng bestreitet derzeit die Wimbledon-Halbfinals der Juniorinnen-Konkurrenz. Die Schaffhauser Qualifikantin, die Nummer 417 der Welt, spielt gegen die als Nummer 10 gesetzte Chinesin Wang Xiyu. Die beiden befinden sich im Entscheidungssatz: Küng holte den ersten Satz 6:4, Wang den zweiten mit 7:6 (8:6) im Tiebreak, in welchem Küng zwischenzeitlich 5:2 geführt hatte.
Leonie Kueng of Switzerland in action during a qualification match against Lesley Kerhove of the Netherlands, at the WTA Ladies Open tennis tournament in Biel, Switzerland, saturday, April 8, 2016. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)
Anderson – Isner
Der erste Männer-Halbfinal: Kevin Anderson, 2,03 m gross, trifft auf John Isner, 2,08 m. Was da zu erwarten ist? Ein Service-Festival erster Güte.
Kevin Anderson of South Africa celebrates winning his men's quarterfinals match against Switzerland's Roger Federer, at the Wimbledon Tennis Championships, in London, Wednesday July 11, 2018. (AP Photo/Ben Curtis)
John Isner of the United States reacts after winning a point during his men's singles semifinals match against South Africa's Kevin Anderson at the Wimbledon Tennis Championships, in London, Friday July 13, 2018.(AP Photo/Kirsty Wigglesworth)

Federers Niederlagen nach 2:0-Satzführung

Kennst du die schönsten Badis der Schweiz?

Video: srf

Chang treibt Lendl mit Mondbällen und «Uneufe»-Aufschlag in den Wahnsinn

Link zum Artikel

Nach den Olympischen Spielen in Sydney entfacht die grosse Liebe zwischen Roger und Mirka

Link zum Artikel

Gut gebrüllt: «Niemand schlägt Vitas Gerulaitis ­17 Mal hintereinander!»

Link zum Artikel

Wimbledon-Triumph als Weltnummer 125 – Ivanisevics Traum wird endlich wahr

Link zum Artikel

Wegen Rossets Dummheit des Jahres bricht Hingis beim Hopman Cup in Tränen aus

Link zum Artikel

Paris verliebt sich in Nadal, das «Kind mit der donnernden Linken»

Link zum Artikel

Frankreich holt sich den dramatischsten Davis-Cup-Triumph der Geschichte

Link zum Artikel

Federer nach seinem ersten Sieg gegen eine Nummer 1: «Jetzt will ich in die Top 10»

Link zum Artikel

Im Interview mit CNN hat Roger Federer seinen legendären Lachanfall

Link zum Artikel

«Yips» beschert Kurnikowa einen unglaublichen Negativrekord – und trotzdem gewinnt sie

Link zum Artikel

Vier vergebene Matchbälle! Hingis' Traum schmilzt in Melbourne bei 50 Grad weg

Link zum Artikel

«Disgusting bitch!» – Patty Schnyder teilt mal so richtig aus

Link zum Artikel

Nach Federers Gegensmash schmeisst Roddick frustriert sein Racket weg

Link zum Artikel

Hingis bodigt in Melbourne erst Serena Williams und macht dann Kleinholz aus Venus

Link zum Artikel

Djokovic fügt Wawrinka die Mutter aller heroischen und bitteren Niederlagen zu

Link zum Artikel

Oh là là! Eine Flitzerin stiehlt den Wimbledon-Finalisten kurz die Show

Link zum Artikel

Weil sich Courier von Kuhglocken irritieren lässt, darf die Schweiz vom Davis Cup träumen

Link zum Artikel

Mit 16 wird Martina Hingis die jüngste Wimbledon-Siegerin des 20. Jahrhunderts

Link zum Artikel

Mit einem Return für die Ewigkeit beendet Federer die Wimbledon-Ära des grossen Sampras

Link zum Artikel

«Who is the beeest? Better than the reeest?» – Federer rockt beim Davis Cup das Festzelt

Link zum Artikel

Eine krachende Vorhand rettet Federer auf dem Weg zum Karriere-Slam

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Federer überrascht mit Rücktritt-Andeutung: «Es wäre ein unglaublicher Schlusspunkt»

Roger Federer gab sich an den «Sports Awards» am Sonntagabend im SRF-Studio in Zürich gewohnt eloquent. Einzelne Aussagen des zum besten Schweizer Sportler der letzten 70 Jahre gewählten Baselbieters lassen allerdings Raum für Spekulationen.

Um Roger Federer war es ruhig geworden in den letzten Monaten. Öffentliche Auftritte des Superstars gab es kaum, und wenn nur am Rande von Werbe- und PR-Aktionen. Informationen zu seiner Verletzung und dem Stand der Rehabilitation nach seiner zweiten Knie-Arthroskopie im Juni flossen spärlich, auch aus seinem direkten Umfeld war kaum etwas zu vernehmen.

Auch in den sozialen Medien äusserte sich Federer zurückhaltend, nachdem er im Lockdown im Frühjahr sehr aktiv gewesen war und unter anderem …

Artikel lesen
Link zum Artikel