Interview

Mit provokativen Plakatsujets macht der Verein 500 Jahre Zürcher Reformation auf das Kirchenjubiläum aufmerksam. Bild: KEYSTONE

«Man würde eine Kirche eher in einen Coop umwandeln als in eine Moschee»

Die Reformation veränderte vor 500 Jahren die Welt. Heute stecken die Kirchen in einer Sinnkrise. Die Zürcher Pfarrerin Verena Mühlethaler spricht über ihr politisches Engagement, den Islam und den Glauben in einer säkularen Zeit.

21.10.17, 12:44 22.10.17, 06:47

Die Reformation stellte eine Zeitenwende dar. Wer ist bedeutender, Luther oder Zwingli?
Verena Mühlethaler: Keiner von beiden, sondern Calvin. Sein Einfluss reichte bis Schottland, die Niederlande und die USA. Aus globaler Sicht hat er die grösste Bedeutung.

Welche Bedeutung hat das Reformationsjubiläum für Sie?
Ich habe ein Buch über Zwingli gelesen und einige interessante Dinge erfahren. Sie widersprechen seinem Image als Puritaner, der die Musik aus dem Gottesdienst verbannt hat. Zwingli war sehr musikalisch, er hat über zehn Instrumente gespielt. Er war ein sinnlicher Mensch, der gerne gegessen hat. Spannend ist auch seine Vorstellung zum Verhältnis von Kirche und Staat. Er unterscheidet zwischen der göttlichen und der menschlichen Gerechtigkeit. Diese müsse sich jedoch immer an der göttlichen ausrichten. Daraus ergibt sich das prophetische Wächteramt der Kirche, an dem wir anknüpfen.

Verena Mühlethaler

Die gebürtige Toggenburgerin studierte in Bern und Amsterdam Theologie. Sie lebte und arbeitete während sieben Jahren in Holland und Berlin. Seit 2010 ist die 45-jährige Verena Mühlethaler Pfarrerin an der Citykirche Offener St.Jakob in Zürich.

Das müssen Sie genauer erklären.
Für Zwingli war klar, dass wir als Bürgerinnen und Bürger dem Staat folgen müssen. Wenn jedoch Recht zu Unrecht wird oder der Staat seine Macht missbraucht, müssen wir als Repräsentanten der Kirche unsere Stimme erheben und uns an der politischen Debatte beteiligen. Wir versuchen in unserer Kirche immer wieder, uns darauf zu berufen, insbesondere in der Migrationspolitik.

«Ich habe vor einigen Jahren eine Mutter mit zwei Töchtern aus Sri Lanka ‹versteckt›, die von der Ausschaffung bedroht waren.»

Verena Mühlethaler

Sie haben einiges gemeinsam mit Zwingli. Sie stammen aus dem Toggenburg und haben Ihre Wirkungsstätte in Zürich ... 
... aber nicht am Grossmünster! (lacht)

… und Sie ecken mit Ihrer Arbeit an, wie einst Zwingli mit seinem reformatorischen Wirken.
Ich bin nicht allein. Wir sind am Offenen St.Jakob ein Team, das gemeinsam ein Leitbild entwickelt hat. Zwinglis prophetisches Wächteramt spielt dabei wie gesagt eine zentrale Rolle. Wenn wir Flüchtlinge aufnehmen, handeln wir in seinem Geist. Zwingli hat einen Glaubensflüchtling aus Österreich in seinem Haus beherbergt und sich dadurch in Lebensgefahr begeben.

«In gewisser Weise machen wir die Reformation ein Stück weit rückgängig, indem wir die sinnliche und lustvolle Komponente der Religion wieder betonen.»

Verena Mühlethaler

Wie äussert sich das in Ihrem Fall?
Ich habe vor einigen Jahren eine Mutter mit zwei Töchtern aus Sri Lanka «versteckt», die von der Ausschaffung bedroht waren. Heute wohnen sie im Kanton Glarus und besitzen eine Aufenthaltsbewilligung. Sie hatten insofern Glück, dass der Bund einige Monate später die Ausschaffungen nach Sri Lanka gestoppt hat, weil ein Flüchtling nach seiner Rückkehr eingesperrt wurde. Ihr Gesuch wurde neu beurteilt, und man kam zum Schluss, dass sie tatsächlich gefährdet sind.

Lichtkünstler Gerry Hofstetter projiziert Zwinglis Porträt aus Anlass der Reformationsfeierlichkeiten in Zürich. Bild: KEYSTONE

Die Gesellschaft wird immer säkularer. Hat die Religion noch eine Bedeutung?
Auch wir verzeichnen jeden Monat Austritte. Deswegen befinden wir uns in Zürich in einem Reformprozess in Richtung einer Kirchgemeinde. Denn die Infrastruktur der Landeskirchen stammt aus einer Zeit, als es dreimal so viele Mitglieder gab. Heute lässt sie sich kaum noch aufrechterhalten. Die spirituelle Sehnsucht aber ist meiner Meinung nach unvermindert vorhanden.

Für viele Menschen scheinen die Kirchen darauf keine Antwort geben zu können.
Es gibt immer mehr Menschen, die über den Buddhismus zum Christentum zurückfinden. Sie erkennen, dass auch unsere Religion eine mystische Tradition hat. An unseren Pilgerreisen nehmen viele Leute teil, die sonst nie einen Gottesdienst besuchen. In gewisser Weise machen wir die Reformation ein Stück weit rückgängig, indem wir die sinnliche und lustvolle Komponente der Religion wieder betonen. Wir haben im St.Jakob verschiedene Meditationen, Tanzgottesdienste, Kerzen und Ausstellungen. Zwinglis extreme Konzentration auf das Wort ist nicht mehr zeitgemäss.

Damit lässt sich der Mitgliederschwund stoppen?
Unsere Gottesdienste sind so schlecht besucht wie überall sonst. Aber viele Leute kommen zu uns und finden das Spirituelle, zum Beispiel über das Tanzen oder Yoga. Es ist für sie wie Beten, sie spüren dabei das Göttliche in sich. Es ist nicht mehr der Herrgott weit oben im Himmel. Die Leute reden von Energie und göttlicher Lebenskraft, die sie erfahren.

«Die Aufklärung hat uns geholfen, einen kritischen Umgang mit solchen Texten zu finden. Im Islam fehlt noch weitgehend eine solche Entwicklung.»

Verena Mühlethaler

Sie vermitteln auf einer sinnlichen Ebene einen Bezug zur Religion.
Viele Menschen haben mit der Kirche schlechte Erfahrungen gemacht. Die ältere Generation hat sie als streng und lustfeindlich erfahren. Jetzt können sie einen neuen Zugang zum Spirituellen finden, über den eigenen Körper. Es ist für sie fast so etwas wie eine Heilung.

Auf das Gebetszentrum in Zürich wurde letztes Jahr ein Anschlag verübt. Bild: KEYSTONE

Die Religion provoziert aber auch starke Abwehrreflexe, insbesondere der Islam.
Es gibt in unserem Quartier eine Moschee, auf die im letzten Jahr ein Anschlag verübt wurde. Wir sind auf sie zugegangen und haben ihnen unsere Räumlichkeiten für ihre Gebete angeboten. Wir hatten auch schon einen gemeinsamen Gottesdienst mit einem Imam und eine Ausstellung zum Islam. Vieles basiert auf Missverständnissen. Viele setzen Koran und Islam mit Terroristen gleich.

Wie reagieren Sie darauf?
Genau hinschauen! Es gibt Verse, die zur Gewalt aufrufen. Wie in der Bibel übrigens auch. Wenn man den Kontext der damaligen Zeit nicht berücksichtigt, sondern diese Verse eins zu eins nimmt, dann hat das verheerende Folgen. Die Aufklärung hat uns geholfen, einen kritischen Umgang mit solchen Texten zu finden. Im Islam fehlt noch weitgehend eine solche Entwicklung. In Ansätzen gibt es sie, aber es handelt sich um eine Minderheit.

In Rotterdam waren Sie in einer Kirche tätig, die auch eine Moschee ist. Wie ging das?
Es war eine ehemalige Kirche in einem sehr multikulturellen Stadtteil. Als Zwischennutzung übergab man sie einer Moschee. Bei uns ist das kaum denkbar. Man würde eine Kirche eher in einen Coop umwandeln als in eine Moschee. Die Kirche in Rotterdam wurde dann abgerissen und ein multifunktionales Gebäude errichtet. Dort waren unsere Büros untergebracht, feierten wir unsere Gottesdienste und verrichteten marokkanische Muslime ihre Gebete. Wir haben ab und zu gemeinsame Veranstaltungen durchgeführt. In der gleichen Strasse gab es übrigens eine türkische und eine pakistanische Moschee.

«Im Alten Testament wurde das Auseinanderdriften von Reich und Arm thematisiert und mit Massnahmen bekämpft, die heute als extrem progressiv gelten würden.»

Verena Mühlethaler

Welche Erfahrungen haben Sie gemacht?
Ich hatte viel mit Muslimen zu tun, besonders aus Marokko. Wenn man mit ihnen spricht, erhält man eine Sicht auf den Islam, die sich nicht auf Bombenanschläge des «IS» beschränkt. Viele junge Menschen mit türkischem oder arabischem Hintergrund sind genauso wenig gläubig wie unsere Jugendlichen. Auch Moscheen haben Schwierigkeiten, die Jungen zu erreichen. Problematisch ist der Einfluss des Wahhabismus aus Saudi-Arabien, der auch bei uns immer mehr Einfluss zu erlangen versucht.

500 Jahre Reformation

Der 31. Oktober 1517 markiert eine Zeitenwende in der Geschichte des Christentums. An diesem Tag sandte der Augustinermönch Martin Luther seine 95 Thesen gegen den Ablasshandel in der katholischen Kirche an den Erzbischof von Mainz. An die Türe der Schlosskirche in Wittenberg hat er sie kaum genagelt, doch dank dem Buchdruck verbreiteten sie sich schnell. Zwei Jahre später begann der Wildhauser Ulrich Zwingli als Priester am Grossmünster in Zürich, wo er ab 1522 dem reformatorischen Denken zum Durchbruch verhalf. In Genf wurde Jean Calvin zum dritten grossen und aus globaler Sicht wohl bedeutendsten Reformator.

Sie engagieren sich politisch, auch bei kontroversen Themen. Ist das ein Weg, damit die Kirchen ihre Daseinsberechtigung verteidigen können?
Es ist sicher nicht der einzige Weg, und er steht auch nicht zuvorderst. In erster Linie geht es um spirituelle Bedürfnisse. Wir haben vier Bereiche in unserem Leitbild: Spiritualität, Kulturelles, Gemeinschaftserlebnis und Politik. Diese versuchen wir zu verbinden. Aber wir machen uns nichts vor, unser Engagement beeinflusst keine Abstimmungsergebnisse. Dafür ist unsere Bedeutung zu gering. Wir versuchen, ab und zu etwas Sand ins Getriebe zu werfen. Im Sinne des prophetischen Wächteramts äussern wir uns kritisch zu politischen Themen.

Konservative Kreise fordern, dass die Kirchen sich nicht politisch engagieren, sondern sich auf die Seelsorge beschränken.
Dann kann man die Kirchen gleich abschaffen. Die Propheten waren durch und durch politisch, sie haben den Herrschern die Leviten gelesen. Jesus wurde von den Römern angeklagt, weil er als Aufwiegler galt und ihre Macht in Frage stellte. Im Alten Testament wurde das Auseinanderdriften von Reich und Arm thematisiert und mit Massnahmen bekämpft, die heute als extrem progressiv gelten würden. Zum Beispiel dem Sabbatjahr, einem Schuldenerlass nach sieben Jahren. Wer eine unpolitische Kirche fordert, besitzt offenbar eine andere Bibel.

Der Pfarrerssohn Christoph Blocher steht kaum für eine politische Kirche.
Wahrscheinlich nicht. Es kommt darauf an, mit welcher Brille man die Bibel liest. Es gibt Leute, die politisch weit rechts stehen und sich dabei auf die Bibel berufen. Ich wurde vor der Abstimmung über die Ausschaffungsinitiative von der evangelikalen EDU eingeladen, um das Nein zu vertreten. Mein Gegenspieler hat seine Argumente ebenfalls mit Bibelzitaten unterstrichen. Für mich ist die Richtschnur in der Bibel aber klar: Es geht um Liebe und Gerechtigkeit.

Sie haben für Aufsehen gesorgt, als Sie der Occupy-Bewegung Gastrecht gewährten.
Occupy hat sich für Gerechtigkeit und mehr Ökologie und gegen die ausufernde Finanzwirtschaft eingesetzt. Deshalb waren wir bereit, sie für einige Zeit willkommen zu heissen und mit unserer Infrastruktur zu unterstützen. Tatsächlich nahmen die Aktivisten einmal am Gottesdienst teil. Da war die Kirche wieder einmal voll, das war sehr schön.

«Im Gottesdienst predige ich über Texte, die nicht frauenfeindlich sind. Ich vermeide auch den Begriff ‹Herr› und spreche von Gott oder dem Ewigen.»

Verena Mühlethaler

Die Landeskirche hat kein Problem mit dieser Art von Engagement?
Sie lässt uns machen. Der Offene St.Jakob geniesst eine gewisse Narrenfreiheit. Es ist auch gut, dass nicht alle Kirchen gleich sind.

Die Citykirche St.Jakob sorgte immer wieder mit politischen Aktionen für Aufsehen, etwa als sie 2009 Sans-Papiers beherbergte. Bild: KEYSTONE

Sie engagieren sich auch für die Rechte von Homosexuellen.
Man muss die Bibel in diesem Punkt ein Stück weit kritisieren. Es gibt homophobe Stellen, aber die muss man aus der damaligen Zeit und Kultur heraus verstehen. Wir veranstalten seit langem «gay&hetero friendly»-Gottesdienste, die offen sind für alle. Seit einigen Jahren führen wir Valentins-Feiern am 14. Februar durch, zu denen gleichgeschlechtliche Paare explizit willkommen sind.

Wenn die «Ehe für alle» kommt, würden Sie homosexuelle Paare in Ihrer Kirche trauen.
Ja klar – ich hoffe, dass ich das bald offiziell tun darf!

Die Reformation hatte auch Schattenseiten. Luther hetzte gegen Juden und aufständische Bauern, Zwingli liess die Anführer der Täuferbewegung in der Limmat ersäufen.
Wir haben uns überlegt, als Beitrag zum Jubiläumsjahr etwas über die dunklen Seiten der Reformation zu machen. Durch die Fülle der Veranstaltungen ist das ein wenig untergegangen. Aber das kann noch werden. Zwingli hat erst 1519 als Priester im Grossmünster angefangen.

Zu diesen Schattenseiten könnte man auch die Frauenfrage zählen. Sie betrifft die Reformierten vielleicht nicht im gleichen Mass wie andere Konfessionen oder Religionen. Trotzdem fragt man sich: Hat die Religion ein Frauenproblem?
Die so genannten Hochreligionen entstanden in sehr patriarchalen Zeiten, in denen die Frauen viel weniger Rechte besassen. Ich selbst habe kaum Diskriminierung erfahren. Im Gottesdienst predige ich über Texte, die nicht frauenfeindlich sind. Ich vermeide auch den Begriff «Herr» und spreche von Gott oder dem Ewigen. Leider kann man deswegen viele schöne Kirchenlieder nicht mehr singen, weil sie voll des Herrn und sehr moralisierend sind. Es gibt Lieder mit modernen Texten, aber die sind melodisch nicht so eingängig.

«Ob es Gott wirklich gibt, weiss auch ich nicht, weshalb ich grosse Sympathien habe für Menschen, die sich als Agnostiker bezeichnen.»

Verena Mühlethaler

Wie würden Sie einem Agnostiker die Vorzüge der Religion erklären?
Ob es Gott wirklich gibt, weiss auch ich nicht, weshalb ich grosse Sympathien habe für Menschen, die sich als Agnostiker bezeichnen. Dennoch ist die Religion für mich ein spannender Weg. Wir sind eine Gemeinschaft von Suchenden, heisst es in unserem Leitbild. Wir haben in unserer Kirche kaum Einfluss darauf, was der Einzelne finden wird. Man kann aber auf diesem Weg zu Einsichten gelangen, auf die wir im Alltag nicht so schnell kommen.

Die Zweifler können Sie damit kaum überzeugen.
Natürlich fragt man sich, wie das ganze Leid auf der Welt möglich ist und man trotzdem an Gott glauben kann. Ich verspüre dieses Spannungsfeld sehr wohl. Atheisten haben es da einfacher.

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Brikne, 20.7.2017
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    Alle Leser-Kommentare
  • Wilhelm Dingo 23.10.2017 09:40
    Highlight Die Kirchen sollen endlich reinen Tisch machen: Es gibt höchsteahrscheinlich keinen Gott, es gibt aber Werte welche alle Religionen transportieren. Und das ist nicht Energie die fliesst...
    3 2 Melden
  • Captain Downtown 22.10.2017 21:24
    Highlight der ewig selbe käse.. ist's was gutes, dann war's gott, tun die menschen schlechtes, waren sie's.
    religion ist schlimmer wie jede VT.
    ein leben im bestmöglichen paradies haben sie auf sicher, es ist hier und jetzt. doch sie glauben lieber an vagste versprechungen uralter geschichten erzählt von weihrauchgeschädigten.
    dann macht doch ein brandneues testament! sucht eure "energie", gebt euch sinn. ihr seid durch tausend sonnen und milliarden lebensformen entstanden, warum steckt ihr bei lagerfeuergeschichten von antiken hirten fest, wenn ihr jeden tag an eine neue welt miterschaffen könnt?
    10 6 Melden
  • amRhein 22.10.2017 13:32
    Highlight Es ist schon absurd; einen politischen Islam will die Mehrheitsgesellschaft um jeden Preis verhindern, auf der anderen Seite bestehen viele christliche Theologen oder Politiker darauf, ihre religiösen Vorstellungen in die Politik einzubringen.

    Um menschliche Werte einbringen zu können, braucht man keine Höheren Mächte oder Heiligen Bücher bemühen.
    23 7 Melden
  • Hierundjetzt 22.10.2017 11:08
    Highlight Was mich ein wenig erstaunt, mit keiner Silbe wird das angespannte Verhältnis zu den Katholiken erwähnt. Demgegenüber wird eine Zusammenarbeit mit einer 5% Religionsgemeinschaft überbetont.

    Die Gefahr Ihres everything goes besteht in Ihrer Beliebigkeit und Austauschbarkeit. Für was steht den jetzt die reformierte Kirche wirklich?

    Alles zerfassert nichts ist mehr konkret. Ob lieder die mit „Herr“ beginnen wirklich nicht mehr gesungen werden sollen, naaa ja.

    Aber für eine Kirche bei der Langstrasse finde ich Ihre Ansätze passend. Wenn nicht dort, wo dann kann man neues Ausprobieren?
    9 3 Melden
  • dracului 22.10.2017 09:26
    Highlight Frau Verena Mühlethaler ist sehr sympathisch und ein Lichtblick! Gerade nach 500 Jahren Reformation wären längst wieder neue Reformen notwendig, welche die Landeskirche durch Überadministration verschläft. Die Menschen suchen, aber sie finden bei Landeskirchen heute keinen Halt und werfen sich in allerlei alternative Angebote, die Hugo Stamm allemsamt mindestens einmal irgendwo dokumentiert hat. Gerade die reformierte Kirche schaffte einmal eine Wende und ich hoffe, dass mit Personen, wie Frau Mühlethaler, eine neue Ausrichtung möglich wird, bevor die Kirchen ganz leer sind.
    17 7 Melden
  • Oxymora 21.10.2017 22:03
    Highlight “Ob es Gott wirklich gibt, weiss auch ich nicht, .....“
    (Pfarrerin Verena Mühlethaler Watson)

    “Wir können uns auch wünschen, dass Gott an unserer Seite bleibt – was auch immer geschehen wird. Ich glaube fest, dass er uns diesen Wunsch erfüllen wird!“ (Pfarrerin Verena Mühlethaler Wohnzeitung Nr.4 Dezember 2015 Seite7)

    Aussagen zusammen geführt:
    Ich glaube fest, dass Gott an unserer Seite bleibt, weiss aber nicht ob es Gott wirklich gibt.

    Fazit: Fest glauben und nicht wissen passen gut zusammen.
    31 7 Melden
    • Pius XIII. 23.10.2017 17:16
      Highlight Natürlich. Drum heisst das Ding ja auch "Glaube". Wieso tun Sie so überrascht?
      0 0 Melden
  • Spooky 21.10.2017 19:21
    Highlight "Aber viele Leute kommen zu uns und finden das Spirituelle, zum Beispiel über das Tanzen oder Yoga. Es ist für sie wie Beten, sie spüren dabei das Göttliche in sich."

    Yoga ist zutiefst im Hinduismus verwurzelt, der ältesten der grossen Religionen. Was bei uns im Westen als Yoga praktiziert wird, sind Turnübungen und Entspannung. Das ist okay, aber mit Yoga im Sinne des Hinduismus hat das rein gar nichts zu tun.
    38 5 Melden
  • Der Tom 21.10.2017 16:45
    Highlight Mit täglich Brot hat man bei Coop zumindest bessere Chancen.
    91 7 Melden
  • kleiner_Schurke 21.10.2017 15:15
    Highlight Weshalb und wofür kassieren die Landeskirchen eigentlich 1,5 Milliarden pro Jahr? Weshalb bezahlen Unternehmen Kirchensteuern? Die Wichtigen Fragen werden natürlich, wie immer, geschickt vermieden. Dafür schwadroniert man was von Menschen die durch Yoga zurückfinden zum Christentum.
    70 36 Melden
    • äti 21.10.2017 18:15
      Highlight ... nun, andere kassieren über 1 Mrd/J und hinterlassen auf der Erde gerne viel Schaden. Und keinen störts. Vielleicht dort anfangen und zwei Probleme lösen?
      36 19 Melden
    • kleiner_Schurke 21.10.2017 19:39
      Highlight Wenn du von der Fragen ablenkst, beantwortest du sie nicht.
      36 23 Melden
    • Oxymora 21.10.2017 22:22
      Highlight @ äti

      Warum probierst du Unrecht mit Unrecht aufzuwiegen?

      Hast du keine Argumente gegen kleiner_Schurke?

      Ich auch nicht.

      Weil das Interview wirklich bestens in die Rubrik
      heiliges Lobbying passt.
      23 6 Melden
    • Nick Name 21.10.2017 22:56
      Highlight Ohne über genaue Zahlen und irgendwelche Werte von Leistungen streiten zu wollen (meiner Ansicht nach ist das müssig): Es gibt beispielsweise kirchliche Angebote, die Leute auffangen, die durch sämtliche anderen sozialen Netze gefallen sind. Es gibt eine ganze Musikkultur, deren Fundament zum grossen Teil in den Kirchen gründet.
      19 9 Melden
    • TheDude10 21.10.2017 23:53
      Highlight Ich finde, dass jede religion finanziell unterstützt wird, damit radikale ansichten unterbunden werden können. Gläubige wird es immer geben, mann muss sicherstellen, damit sie nicht von Rattenfängern ausgenützt werden.
      11 12 Melden
    • Oxymora 22.10.2017 09:43
      Highlight @ Nick Name

      Was wollen Sie mit Ihrem Kommentar sagen ?

      Soll die Staatsgewalt zur Gleichbehandlung der Musikkulturen; für die vielen diversen Musikkulturen Steuern eintreiben?

      Soll der Staat, Löcher im sozialen Netz weiterhin erhalten, damit eine Rechtfertigung für die Ungläubigensteuer erhalten bleibt?

      Halten Sie bibeldämonfreie Hilfswerke ohne missionarischen Zusatz für Unfähig?
      8 6 Melden
    • Oxymora 22.10.2017 09:45
      Highlight @ TheDude10

      Geld schützt vor Radikalisierung?

      Paradoxer Weise werden in der CH Religionen die gegen Diebstahl sind von der Ungläubigen Steuer am leben erhalten.

      Das achte Gebot des reformierten Gottes und das siebte Gebot des katholischen Gottes werden missachtet.

      (Beide Gebote verbieten den Diebstahl. Diebstahl besteht darin, dass man fremdes Gut gegen den Willen des Eigentümers an sich nimmt. Selbst dann, wenn man nicht gegen staatliche Gesetze handelt, ist Diebstahl ein Verstoss gegen christliche Gebote.)
      5 5 Melden
    • Nick Name 22.10.2017 17:10
      Highlight Oxymora: Fragen 2 - 4: Nein.
      1: Dass von manchem, das im Namen einer Kirche gemacht wird, die ganze Gesellschaft was hat.
      0 0 Melden
    • Oxymora 22.10.2017 20:39
      Highlight @ Nick Name

      Glauben sie etwa:
      Im Namen der Kirche wurde das Fundament einer Musikkultur gegründet. Für die ganze Gesellschaft ist Kirchenmusik enorm wichtig. Würde es Kirchenmusik nicht geben würde der Gesellschaft etwas fehlen. ???

      Da sie von so “manchem“ schreiben; haben Sie vielleicht noch relevanteres als Kirchenmusik auf Lager, ich bin gespannt.
      1 0 Melden
    • Nick Name 22.10.2017 23:13
      Highlight Es liegt mir fern, "Kirche" verteidigen zu wollen, bin selbst nicht gläubig. Mich nerven bloss ungerechtes Draufhauen und pauschale Urteile, die auf unbesehenen Tatsachen beruhen. "Kirchenmusik": Gegenfrage: Finden Sie tatsächlich alles Musikalische, das für, in, wegen Kirchen/Religion od. davon inspiriert entstanden ist, irrelevant? Dann: Wie oben erwähnt können Sie soziales Engagement, ferner z.B. Einflüsse in bildender Kunst, Architektur, Literatur, Sport, Psychologie, Ethik, Politik dazunehmen - falls Sie wollen. Und sonst eben nicht.
      0 0 Melden
    • Sir Jonathan Ive 23.10.2017 08:49
      Highlight @kleiner_Schurke
      An vielen Orten könnte man das tatsächlich sagen, da die Kirche einfach nur eine Kirche ist.

      In der Schweiz hat diese aber einen viel grösseren Einfluss und ist in viel mehr Dinge verwickelt.
      Ich bin Atheist, bin aber trotzdem Kirchenmitglied und zahle Kirchensteuer. Das hat nichts mit einem Glauben in ein Fantasie Wesen zu tun, sondern mit dem Wissen was mit meinem Geld damit unterstützt wird.

      Allein schon für die Kulturförderung lohnt sich für mich das Steuern Zahlen.
      2 0 Melden
    • Oxymora 23.10.2017 23:36
      Highlight @ Nick Name
      Schurke schrieb von den Kirchenmilliarden
      Die setzen sich aus Mitgliederbeiträgen (von Sir Jonathan Ive auch bezahlt) und der Ungläubigensteuer für nicht Mitglieder zusammen. Beides Kirchensteuer genannt. Die Musik einer Punkband wird durch Mitglieder, ev.Sponsoren finanziert. Kirchenmusik (wie anderes was Kirche ist) wird in CH zu grossen Teilen mit der Ungläubigensteuer finanziert; in modernen Ländern hingegen können Steuern nur für und vom Staat erhoben werden, aber nicht von religiösen Gruppierungen.
      Es geht nicht um die Musik sondern um fehlende Ethik.
      1 0 Melden
    • Oxymora 23.10.2017 23:37
      Highlight @ Nick Name

      Den Neugeborenen Erbsünde,
      den gottesfürchtigen das Paradies,
      und den Nichtgläubigen ewige Höllenqualen
      an zu lasten ist sehr unethisch.

      Aber Sie können es auch soziales Engagement nennen.

      Was würde wohl die Spitex mit 1,5 zusätzlichen Milliarden tun?
      1 0 Melden
  • Basswow 21.10.2017 14:39
    Highlight Verena scheint mir eine gute Person zu sein. Sympathische Ansichten 👍🏽
    51 20 Melden
  • seventhinkingsteps 21.10.2017 14:29
    Highlight Jesus war Sozialist.
    46 19 Melden
  • Rabbi Jussuf 21.10.2017 13:51
    Highlight Eine Pfarrerin, die sich nicht sicher ist, ob es Gott gibt?

    Andererseits ja nichts Neues bei Reformierten.

    So wenig neu, wie das blanke Unwissen über den Islam.
    32 82 Melden
  • Rabbi Jussuf 21.10.2017 13:49
    Highlight Ich habe schon im hochreligiösen Mexico Kirchen gesehen, die in Kaufhäuser umgewandelt wurden.
    Wäre hier also nichts Neues.
    17 30 Melden
    • rauchzeichen 22.10.2017 11:01
      Highlight in england werden sie zu clubs, hohe räume, galerien, top atmosphäre, nur akkustisch muss jeweils sehr viel gemacht werden.
      10 0 Melden
  • Fidelius 21.10.2017 13:48
    Highlight Ich kann dieses verlogene, heuchlerische Getun dieser Kirchenvertreter schon lange nicht mehr ernst nehmen. Bin deshalb ganz bewusst aus der Kirche ausgetreten.
    49 31 Melden
    • destin 21.10.2017 22:44
      Highlight Grundsätzlich bin ich Ihrer Meinung. Die interviewte Dame scheint aber anders zu ticken. Ich finde ihre Antworten und sie sympathisch. Wahrscheinlich würde anständige Religion irgendwo in die Richtung gehen.
      15 6 Melden
  • Dominik Treier (1) 21.10.2017 13:34
    Highlight Sehr interessantes Interview... Schön, dass es auch in der Kirche Menschen gibt, welche nicht nur im ewigen Konservativismus Trost finden, sondern das vertreten was jede Religion, wie auch immer sie heissen und auf wen sie sich berufen mag doch eigentlich im Kern predigt. Dinge wie Verständnis, Tolleranz, Vielfalt, Gemeinschaft und Nächstenliebe... Ein bischen Liebe war, so glaubt mir, schon immer machtvoller als ein Ozean voller Hass.
    67 21 Melden
    • Atlantar 21.10.2017 15:16
      Highlight Hast du bereits einen Blick in die Bibel, die Thora, den Koran oder auch nur in ein Geschichtsbuch gewagt?

      Ich denke, dass würde dein Weltbild entscheidend verändern. Aus diesen Werken eine friedliche, tolerante und auf Nächstenliebende basierende Ideologie hinauszuinterpretieren funktioniert nur dann, wenn man essentiele Glaubensinhalte nicht befolgt, sie bis zur Unendlichkeit verwässert oder über eine Menge Phantasie verfügt und sich die Realität so zurecht biegt, wie sie in das ideologische Weltbild passt.
      27 30 Melden
    • kleiner_Schurke 21.10.2017 15:23
      Highlight Genau. Und aus purer Leibe hat die Kirche ja auch Hexen verbrannt. Dabei hat wurden Methoden entwickelt damit die Verurteilten möglichst lange die unerträglichen Schmerzen erleiden mussten. Denn durch das Leiden sollte die Seele geläutert werden und so der Delinquentin den Einzug in den Himmel ermöglichen. Die religiösen Schlächter liessen ihre Opfer, anders als man denken würde, nicht etwa aus puren Sadismus leiden, nein aus Liebe. Auch die Friedensnobelpreisträgerin Mutter Theresa sagte: Schmerz ist das grösste Geschenk für den Menschen, weil er so am Leiden Christi teilnehmen kann. WOW!
      49 25 Melden
    • Petrarca 21.10.2017 16:16
      Highlight kleiner_Schurke: Am Holocaust war dann wohl auch die Kirche schuld?
      15 38 Melden
    • Dominik Treier (1) 21.10.2017 16:37
      Highlight Diese Bücher (Bibel, Koran, Tora) wurden von Menschen geschrieben und es wurde viel aus dem damaligen Kontext in die Religion hineininterprätiert... Ich persönlich nehme mir den Teil zu Herzen der universal anwendbar ist und nicht im damaligen Kontext von Bekehrung um jeden Preis und Bestraffung durch Seuchen und Nöte geschrieben wurde. Bin persönlich aber auch mehr Anhänger der östlichen Religionen, da diese weniger Glauben, sondern mehr Spiritualität in den Fordergrund stellen... Und schlussendlich kann jede wichtige Schrift zu Machtzwecken missbraucht werden, doch nur wenn wir es zulassen.
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    • kleiner_Schurke 21.10.2017 17:23
      Highlight @Dominik Mit anderen Worten du bastelst dir deinen eigenen Religion. Mit dem Christentum hat das dann aber nichts mehr zu Tun.

      @Petrarca Davon habe ich nichts geschrieben. Aber gut, dass du es erwähnst. Schliesslich fand der Holocaust ja in einem Christlichen Land statt und wo blieb der entschiedenen Widerstand der Kirche? Wo? Und die Lateranverträge von Mussolini mit der Katholischen Kirche, ja die wirken noch bis heute nach. Und ja, katholische Bischöfe mit Hitlergruss. Siehe Bild. Der dezidierte Antisemit Luther - geschenkt, das kannst du selber nachlesen.
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    • Dominik Treier (1) 21.10.2017 18:23
      Highlight Nein mit anderen Worten ich bin nicht religiös aber Spirituell... Was mir eine Religion befiehlt zu tun interessiert mich nicht...
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    • Nick Name 21.10.2017 23:26
      Highlight @kleiner_Schurke: Bitte: Alles Böse - aber auch alles Gute hat immer der Mensch getan. Obs im Namen einer Religion, Ideologie oder einfach des reinen Egoismus, Sadismus, der reinen Machtiger, der reinen Güte, Barmherzigkeit, Liebe war: Es ist alles "nur" der Mensch. Schliesslich steckt auch er hinter den Religionen. Und dass diese in der Geschichte so "erfolgreich" waren/sind, hat wiederum auch viele verschiedene Gründe.
      Kurz: Es bringt doch mehr, einfach heute hinzuschauen und zu handeln, wo es nicht gut läuft. Und zwar egal ob Kirchen oder Rohstoffkonzerne oder Werauchimmer dahinterstecken.
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  • Knety 21.10.2017 13:15
    Highlight In GB hat man aus Kirchen Pubs gemacht.
    Könnten wir hier auch tun.
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    • Rendel 21.10.2017 14:08
      Highlight Noch mehr Konsumempel?
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    • Jol Bear 21.10.2017 16:21
      Highlight @Rendel: Knety redet nicht von Konsumtempeln, sondern von "Pubs", also Institutionen, die irgendwo zwischen Begegnungsstätten, Drogerien, Sportstudios usw. anzusiedeln sind, kurz, einen unschätzbaren Beitrag zur sozialen Wohlfahrt leisten...
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    • Rendel 21.10.2017 18:00
      Highlight Und alles ist gratis, gell ^^ .
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    • äti 21.10.2017 18:20
      Highlight ... mit genug Bier funktioniert alles.
      17 2 Melden
  • kleiner_Schurke 21.10.2017 12:55
    Highlight Die Wahrscheinlichkeit, dass man in einem Coop einen Hassprediger findet ist nun mal sehr viel kleiner als in einer Moschee. Also würde ich Coop bevorzugen. Sinnvoller wäre es nicht verwendete Kirchen in Tempel der Vernunft umzuwandeln. Dann haben diese Gebäuden endlich einen sinnvollen Zweck.
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    • winglet55 21.10.2017 13:30
      Highlight Aber auch im Coop ist die Chance sehr gross auf einen verbohrten und rückständigen Idioten zu treffen.
      89 17 Melden
  • Silent Speaker サイレントスピーカー 21.10.2017 12:51
    Highlight Die stärkste Religion ist sowieso der Konsumismus.

    Es ist Samstag. In diesem Sinne, pilgert zu euren Einkaufstempeln.

    Ich geh mal eine Runde biken.
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    • Fabio Kunger 21.10.2017 13:07
      Highlight Dein Bike hast du aus Holz und Steinen selbst hergestellt?
      120 8 Melden
    • Dr.Bogyman 21.10.2017 14:35
      Highlight Sich dessen bewusst zu sein ist schon mal nicht schlecht, anstatt ignorant mit blöden Sprüchen um sich zu werfen.
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    • Gelöschter Benutzer 21.10.2017 14:49
      Highlight Er rollt auf einem Stein den Hang hinunter.
      27 6 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 21.10.2017 21:58
      Highlight Boah, da fühlen sich aber ein paar ans Bein gepinkelt.

      Als ob ein Bike Teil des blinden Konsumismus wäre. Im kommunistischen China fuhren derweil alle Bike. Vielleicht baue ich ja meine Bikes tatsächlich selbst? War übrigens bis vor fünf Minuten in der Garage am schrauben.
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Ganz ohne Plastiksäckli: In Zürich öffnet der erste Zero-Waste-Laden der Deutschschweiz

In Zürich eröffnet der erste Laden ganz ohne Abfall. Wer was kaufen will, muss seinen eigenen Behälter mitnehmen, auch für Nudeln, Reis oder Alkohol. «Zero Waste» heisst die Philosophie und steht ganz im Zeichen der Kreislaufwirtschaft. 

Rüebli, Kartoffeln, Nudeln oder Seife, im Foifi, dem ersten Zero-Waste-Lasten in Zürich, findet man eigentlich alles – ausser eben Plastiksäckli. Der neue Laden steht ganz im Zeichen der Kreislaufwirtschaft und setzt sich zum Ziel, keinen Abfall zu produzieren. Der Durchschnittsschweizer produziert im Jahr 344 Kilogramm Abfall – viel zu viel, finden die Betreiber des «Foifi». Der Name ist ein Vermerk auf die fünf Axiome von Zero Waste, aber auch eine Liebeserklärung an den Zürcher …

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