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Liveticker

Kanada im Viertelfinal +++ Prinz von Hohenlohe will Weirathers Skidress



SRF 2 - HD - Live

Liveticker: 21.02.2018 Olympia-Tagesticker Mittwoch 21.2.

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Das steht morgen Donnerstag an
Es könnte für die Schweiz nochmals ein erfolgreicher Tag werden. Vor allem im Ski Alpin haben wir einige heisse Eisen im Feuer.

Highlights:

Curling:
- Die Männer bestreiten ihre Playoff-Partie gegen Grossbritannien. Der Sieger der Partie steht im Halbfinal. Um 1.05 Uhr geht's los.
Ski Alpin:
- Die Männer bestreiten den Slalom. Für die Schweiz am Start stehen Luca Aerni, Daniel Yule, Ramon Zenhäusern und Loic Meillard. Der erste Lauf startet um 2 Uhr, der zweite um 5.30 Uhr.
- Die Frauen fahren die Kombination. Für die Schweiz stehen Wendy Holdener, Michelle Gisin und Denise Feierabend am Start. Die Abfahrt startet um 3.30 Uhr, der Slalom um 7 Uhr.
Snowboard:
- Der Big-Air-Final der Frauen steht an. Für die Schweiz startet Sina Candrian. Um 2.30 Uhr geht's los.
- Die Frauen bestreiten die Qualifikation des Parallel-Riesenslaloms. Ladina Jenny, Patrizia Kummer, Stefanie Müller und Julie Zogg stehen am Start. Um 4 Uhr geht's los.
Biathlon:
- Die Frauen-Staffel steht an. Für die Schweiz stehen Elisa Gasparin, Selina Gasparin, Lena Häcki und Irene Cadurisch am Start. Um 13.30 Uhr geht's los.
Skicross:
- Die Frauen bestreiten die Qualifikation. Priscilla Annen, Patrizia Kummer, Sanna Lüdi und Fanny Smith starten für die Schweiz. Um 2 Uhr geht's los.
Der Medaillenspiegel nach dem heutigen Wettkampftag
Deutschland gewinnt!
Das deutsche Eishockey-Nationalteam läuft der Schweiz den Rang ab. 24 Stunden nach dem 2:1 nach Verlängerung gegen die Schweiz schlagen die Deutschen im Olympia-Viertelfinal mit 4:3 auch Schweden in der Overtime.

Damit ziehen die Deutschen in der Weltrangliste sicher an der Schweiz vorbei. Nach der letzten WM belegten die Schweizer Platz 7, Deutschland folgte auf Platz 8. Und Deutschland bietet sich die Gelegenheit, das zu machen, was die Schweizer am Freitag eigentlich wollten - um die Medaillen spielen. (abu/sda)
Tor oder nicht Tor?
Die deutschen jubeln. Aber zählt der Treffer? Die Schiedsrichter machen Videostudium?
Deutschland und Schweden in der Verlängerung
Nach Kahuns 3:1 sahen die Deutschen schon wie der sichere Sieger aus. Nun geht es aber in die Verlängerung. Das Format ist dasselbe wie gestern im Achtelfinal. Zehn Minuten mit je vier Feldspielern. Das nächste Tor entscheidet.
Kanada gewinnt
Kanada steht im Halbfinal. Die Ahornblätter feiern gegen Finnland einen 1:0-Minisieg. Matchwinner ist der Berner Maxim Noreau mit einem Hammer von der blauen Linie.
Schweden gleicht aus!
Schweden gleicht das Ding wieder aus. Ein verrücktes Eishockeyspiel kriegen wir hier zu sehen.

Deutschland erhöht auf 3:1
Was geht denn hier ab? Nach dem 1:2-Anschlusstreffer der Schweden waren wir uns sicher, dass Deutschland jetzt auseinanderfällt. Das Gegenteil ist der Fall. Dominik Kahun macht mit einer genialen Einzelleistung das 3:1. Wahnsinn!
Kanada führt 1:0
55 Sekunden sind gespielt im dritten Drittel zwischen Kanada und Finnland, da gehen die Nordamerikaner 1:0 in Führung. Maxime Noreau hämmert die Scheibe nach einem Bully ins Tor.
Maxim Noreau (56), of Canada, reacts after failing to score in the penalty shootout against the Czech Republic in the penalty shootout during the overtime period of the preliminary round of the men's hockey game at the 2018 Winter Olympics in Gangneung, South Korea, Saturday, Feb. 17, 2018. (AP Photo/Julio Cortez)
Schweizer Bob-Frauen im 9. Rang – Gold an Deutschland
Sabrina Hafner hat als Neunte auch bei ihrer dritten Olympia-Teilnahme im Zweierbob ein Diplom verpasst. Die 33-jährige Baselbieterin und ihre Anschieberin Rahel Rebsamen konnten sich am zweiten Wettkampftag nicht mehr verbessern. Auf die achtplatzierten Britinnen Mica McNeill/Mica Moore büsste das Schweizer Duo 23 Hundertstel ein. Eine Olympia-Bestleistung war es für die zwischenzeitlich zurückgetretene Hafner nach den Rängen 10 (2006 in Turin) und 12 (2010 in Vancouver) dennoch.
Driver Sabina Hafner and Rahel Rebsamen of Switzerland smile after their final heat during the women's two-man bobsled final at the 2018 Winter Olympics in Pyeongchang, South Korea, Wednesday, Feb. 21, 2018. (AP Photo/Andy Wong)
Deutschland fehlen noch 20 Minuten zur Sensation
40 Minuten sind im Eishockey-Viertelfinal um und Deutschland liegt noch immer 2:0 vorne. Die Schweden brachten im Mitteldrittel kein Tor zustande. Gar noch keine Treffer nach 40 Minuten sahen die Fans bei der Partie Kanada – Finnland.
epa06549860 Dick Axelsson (L) of Sweden in action against Gerrit Fauser (C) of Germany during the men's play-offs Quarterfinals match between Sweden and Germany inside the Kwandong Hockey Centre at the PyeongChang Winter Olympic Games 2018, in Gangneung, South Korea, 21 February 2018.  EPA/TATYANA ZENKOVICH
Curlerinnen siegen zum Abschluss
Die Schweizer Curlerinnen um Skip Silvana Tirinzoni haben die letzten beiden, für den Turnierverlauf unbedeutenden Vorrundenspiele des Olympia-Turniers gewonnen. Sie siegten zum Abschluss gegen Japan 8:4. Die Curlerinnen des CC Aarau beenden den Wettkampf mit der Bilanz von 4:5 Siegen. (sda)
Switzerland's skip Silvana Tirinzoni,center, throws a stone during a women's curling match against Canada at the 2018 Winter Olympics in Gangneung, South Korea, Sunday, Feb. 18, 2018. (AP Photo/Natacha Pisarenko)
Deutschland führt gegen Schweden
Man darf eigentlich gar nicht schauen und sich vorstellen, was möglich gewesen wäre: Deutschlands Eishockey-Nationalmannschaft führt im Viertelfinal gegen Schweden nach einem Drittel 2:0. Die beiden Tore fielen innert einer halben Minute. Im zweiten Spiel zwischen Kanada und Finnland steht es noch 0:0.
epa06533040 Goalie Jhonas Enroth (C) and Simon Bertilsson (R) of Sweden collide with David Wolf (L) of Germany during their preliminary round match inside the Kwandong Hockey Centre at the PyeongChang Winter Olympic Games 2018, in Gangneung, South Korea, 16 February 2018. The PyeongChang 2018 Winter Olympic Games, will run from 09 to 25 February 2018.  EPA/LARRY W. SMITH
Tina Weirather beweist auch in der Enttäuschung Klasse
Tina Weirather verpasst Olympia-Bronze in der Abfahrt knapp und nur weil Ragnhild Mowinckel überraschend noch aufs Podest braust. Die Lichtensteinerin zeigt aber Grösse und postet nach dem Rennen dieses Bild der beiden:


Soweit, so gut. viel besser ist aber die Reaktion von Hubertus von Hohenlohe, der legendäre mexikanische Skifahrer. Der 59-Jährige, der bei Olympia nicht startet, aber angeblich in vier Jahren wieder dabei sein will, schrieb Weirather: «Ich will dein Dress.» Wir dürfen gespannt sein, ob Weirather diesem Wunsch nachkommt. Von Hohenlohe ist selbst bekannt, für auffällige Skianzüge:
So trat Von Hohenlohe übrigens in Sotschi 2014 an. Wir freuen uns schon auf 2022:
epa04095485 Hubertus Von Hohenlohe of Mexico reacts after crashing during the first run of the Men's Slalom race at the Rosa Khutor Alpine Center during the Sochi 2014 Olympic Games, Krasnaya Polyana, Russia, 22 February 2014.  EPA/MICHAEL KAPPELER
Die schönen Outfits der olympischen Eiskunstläuferinnen
Die schönen Outfits der olympischen Eiskunstläuferinnen
32 Bilder
30 Läuferinnen traten in Pyeongchang zum Kurzprogramm an. So liegen sie vor der Kür klassiert und so traten sie dabei an:
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Verschiebungen im Snowboard- und Skicross-Programm
Die Organisatoren der Winterspiele in Südkorea haben einige Änderungen im Programm vorgenommen. Die Qualifikation für den Parallel-Riesenslalom im Snowboard in Bokwang wurde von Donnerstag auf Samstag verschoben und findet ab 1.00 Uhr Schweizer Zeit und damit direkt vor den finalen Läufen (ab 5.30 Uhr) statt.

Die Qualifikation im Skicross der Frauen geht schon am Donnerstag über die Bühne, die Final-Durchgänge folgen (ebenfalls um 2.00 Uhr) wie vorgesehen am Freitag. (sda/apa)
ARCHIV - ZUR SELEKTION DER SCHWEIZER SKI FREESTYLE SKICROSS TEAM FUER DIE OLYMPISCHEN WINTERSPIELE IN PYEONGCHANG, SUEDKOREA, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG – Die Schweizer Skicrosserin Fanny Smith, aufgenommen im Rahmen einer Pressekonferenz des Verbandes Swiss Ski, am Montag, 11. Dezember 2017, in Arosa. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)
Fanny Smith muss früher ran.
Entscheidungungen heute
Medaillen werden heute auch noch drei Sätze verteilt:
13.58 Uhr: Eisschnelllauf Frauen, Mannschaftsverfolgung
14.00 Uhr: Zweierbob Frauen (mit Sabina Hafner/Rahel Rebsamen
14.17 Uhr: Eisschnelllauf Männer, Mannschaftsverfolgung
Curlerinnen im Einsatz
Der Olympiatag ist noch nicht zu Ende. Aktuell bestreiten die Schweizer Curlerinnen ihre letzte Partie gegen Japan. Es geht um nicht mehr viel. Bei einem Sieg wären die Schweizerinnen immerhin noch Fünfte.
Das sind die Skicross-Medaillensieger
Marc Bischofberger
Marc Bischofberger
Da ist die Silbermedaille für Bischofberger
Siegerehrung auf der Medal Plaza mit Marc Bischofberger. Der Schweizer Skicrosser strahlt vom Podest.
Marc Bischofberger
Marc Bischofberger
Marc Bischofberger
Reaktion von Fähndrich/van der Graaff
Rang 4 – die Medaillen nur knapp verpasst. Nadine Fähndrich und Laurien van der Graaff zeigten im Teamsprint, dass sie zurecht zu den Kandidatinnen auf eine Medaille galten.

«Wir haben unser Bestes gegeben», sagte Fähndrich im SRF. «Der Traum war sicher ein bisschen grösser. Aber es ist einfach, gross zu träumen», befand van der Graaff. «Wir können sehr zufrieden sein, wir liefen gut. Die anderen waren einfach stärker, es hätte ein Stück mehr gebraucht.»
Teamsprint, Final Männer
Johannes Klaebo kann den Zieleinlauf geniessen, er holt die dritte Goldmedaille in Pyeongchang, gemeinsam mit Martin Johnsrud Sundby. Der Sprint um Silber packend: Russland gewinnt ihn vor Frankreich und die Schweden gehen leer aus.
Teamsprint, Final Männer
Fünf von sechs Ablösungen sind vorbei, Norwegen mit etwas Abstand vorne, weil Johannes Klaebo vorhin gepusht hat. Martin Johnsrud Sundby konnte die Lücke gar noch vergrössern, das sieht sehr gut aus für die Topfavoriten.

Der Kampf um die weiteren Medaillen ist hart und offen: Es balgen sich darum Schweden, Frankreich und Russland.
14. Medaille für Björgen
Bronze im Teamsprint ist die 14. Olympiamedaille der norwegischen Langläuferin Marit Björgen. Sie ist nun bei Winterspielen alleinige Rekordhalterin bezüglich Medaillen-Anzahl. Sie überholte ihren Landsmann Ole Einar Björndalen, der allerdings achtmal Gold in seinem Besitz hat. Björgen wurde bislang siebenmal Olympiasiegerin. Am Sonntag über 30 km hat sie nochmals eine Chance, zum Biathleten aufzuschliessen und ihn damit in der Gesamtbilanz zu überflügeln.

Die erfolgreichsten Winter-Olympioniken aller Zeiten:
Die erfolgreichsten Winter-Olympioniken aller Zeiten
38 Bilder
<strong>Rang 36:</strong> Simon Ammann (Schweiz), Skispringen – 4x Gold (2002 und 2010).
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Teamsprint, Final Frauen
Die Schweiz verpasst das Podest, wird aber sehr gute Vierte. Schade, dass es nicht ganz gereicht hat.

Jessica Diggins sprintet für die USA zur Goldmedaille, gemeinsam mit Kikkan Randall erringt sie sie. Silber geht an Schweden und Bronze an Norwegen.
Teamsprint, Final Frauen
Ja heieiei, um ein Haar stürzt die Schwedin Nilsson und sie hätte auch die Norwegerin Caspersen Falle mitgerissen. Aber die beiden Könnerinnen verhindern den Sturz gerade noch. Nun gleich der Zielsprint.
Teamsprint, Final Frauen
Nicht, dass wir das jemandem wünschen. Aber der Hinweis sei erlaubt: Wenn vorne eine der drei Läuferinnen stürzt oder einbricht, kann die Schweiz noch auf den Bronze-Platz vorpreschen. Die Hoffnung stirbt zuletzt …
Teamsprint, Final Frauen
Nadine Fähndrich mit einem grossen Kämpferherz. An die Top 3 – Norwegen, Schweden und USA – kommt die Schweizerin zwar nicht heran. Aber sie schickt Laurien van der Graaff mit einem Vorsprung von 11 Sekunden auf Platz 5 in die Schlussrunde.
Teamsprint, Final Frauen
Die Amerikanerin Jessica Diggins drückt aufs Tempo, hinten fallen sie weg – auch Laurien van der Graaff muss ein wenig abreissen lassen. Ein Trio mit etwas Abstand zum Rest, die Schweiz auf Position 4. Können Fähndrich/van der Graaff das nochmals drehen? Rund 8 Sekunden der Rückstand aufs Podest, gleich gross die Lücke nach hinten.
Teamsprint, Final Frauen
Dritter Wechsel, Fähndrich schickt wieder van der Graaff auf die Runde. Sie liegt auf Position 4, hinter Norwegen, Schweden und den USA. Noch alles drin.
Teamsprint, Final Frauen
Nach den ersten beiden Ablösen liegt die Schweiz noch gut im Rennen. Zwischenrang 5, noch sind alle zehn Teams nahe beisammen.
Reaktion von Cologna/Furger
Dass Dario Cologna und Roman Furger schon in den Halbfinals des Teamsprints hängen blieben, ist enttäuschend. Auch die beiden Langläufer hatten sich natürlich mehr erhofft und waren entsprechend etwas geknickt im SRF-Interview.

«Hätten wir beide unsere Leistung vom 15-km-Rennen zeigen können, wäre sicher mehr möglich gewesen», meinte Cologna. Er hatte jenes Rennen gewonnen, Furger überraschte als guter 12. «Ich fühlte mich in den vergangenen Tagen gut in Form, Dario sicher auch. Aber heute hatte ich schwere Beine», klagte Furger.
Teamsprint, Final Frauen
Der Start ist erfolgt – Daumen drücken für das Schweizer Duo Nadine Fähndrich und Laurien van der Graaff!
Russlands Männer im Halbfinal
Norwegen konnte dem Goldfavoriten OAR kein Bein stellen: Die Russen stehen im Halbfinal des Eishockeyturniers der Männer. Sie gewinnen den Viertelfinal, der früh entschieden war, mit 6:1. Gegner am Freitag ist Tschechien.
epa06548966 Sergei Kalinin (R) of Olympic Athletes from Russia celebrates with teammates after scoring a goal against Norway during the mens play-offs Quarterfinals match inside the Gangneung Hockey Centre at the PyeongChang Winter Olympic Games 2018, in Gangneung, South Korea, 21 February 2018. The PyeongChang 2018 Winter Olympic Games, will run from 09 to 25 February 2018.  EPA/LARRY W. SMITH
Finnland holt Hockey-Bronze
Im Eishockeyturnier der Frauen sichert sich Finnland die Bronzemedaille. Im Spiel um Platz 3 siegen die Nordeuropäerinnen mit 3:2 gegen die Olympischen Athletinnen aus Russland.
Susanna Tapani (77), of Finland, celebrates with teammates after scoring a goal during the second period of the women's bronze medal hockey game against the team from Russia at the 2018 Winter Olympics in Gangneung, South Korea, Wednesday, Feb. 21, 2018. (AP Photo/Frank Franklin II)
Für die finnischen Frauen ist es nach 1998 und 2010 der dritte Medaillengewinn im Eishockey – jedes Mal gab es Bronze. Auch in diesem Jahr lautet der Final Kanada gegen USA.
Langlauf-Sprinter sind draussen
Die Schweiz im Halbfinal nur auf Rang 6 und das in einer Zeit, zu langsam ist, um in den Final vorzustossen. Eine Enttäuschung für Dario Cologna und Roman Furger. Ihnen fehlten letztlich 1,8 Sekunden.
Direkt weiter kommen im zweiten Halbfinal Topfavorit Norwegen und Frankreich. Über die Zeit ebenfalls weiter sind in diesem Lauf die USA, Italien und Kanada sowie aus dem ersten Halbfinal Deutschland, Finnland und Tschechien.
Teamsprint, Halbfinals Männer
Roman Furger muss abreissen lassen, schickt Dario Cologna für den letzten Abschnitt mit 14 Sekunden Rückstand auf die führenden Amerikaner ins Rennen. Kann der vierfache Olympiasieger noch auf einen der ersten beiden Plätze vorstossen, die den direkten Finaleinzug bedeuten? Ansonsten müssen die Schweizer hoffen, es über die Zeit zu schaffen.
Teamsprint, Halbfinals Männer
Zwei Drittel des Halbfinals sind absolviert, Cologna übergibt wieder an Furger. Er macht dies im grossen Pulk auf Rang 5. Die ersten sieben Nationen innerhalb von zwei Sekunden.
Teamsprint, Halbfinals Männer
Die Schweiz nach den jeweils ersten von drei Ablösungen auf Rang 3 hinter Frankreich und Norwegen. Aber alles noch nahe beisammen.

Roman Furger und Dario Cologna laufen aktiv, machen einen guten Eindruck. Nach dem Olympiasieger Cologna nun wieder Furger dran, der zweifache Sieger des Engadin Skimarathon.
Die Regeln: Die ersten zwei Teams ziehen direkt in den Final ein, dazu kommen die sechs weiteren Zeitschnellsten der beiden Halbfinals. Im ersten Halbfinal schafften vorhin Russland und Schweden den direkten Einzug.
Drittelspause im Eishockey
Im Viertelfinal zwischen Russland und Norwegen sind die Russen klar auf Halbfinalkurs. Sie führen mit 5:1.

Ebenfalls im Gang ist das Spiel um Bronze bei den Frauen. Dort führt Finnland gegen Russland nach 40 Minuten mit 3:1.
Finland players, top left, celebrate a goal by Michelle Karvinen (33) during the second period of the preliminary round of the men's hockey game against the Olympic team from Russia at the 2018 Winter Olympics in Gangneung, South Korea, Thursday, Feb. 15, 2018. Finland won 5-1. (AP Photo/Julio Cortez)
Die Finalistinnen im Teamsprint
Im ersten Halbfinal setzen sich Norwegen und die Schweiz direkt durch, im zweiten die USA und Schweden. Hinzu schaffen über die Zeit auch diese Nationen den Einzug in den Final, in dem es um 11 Uhr um die Medaillen geht: Russland, Finnland, Polen, Frankreich, Slowenien und Deutschland.
Marit Bjoergen, of Norway, competes in the women's team sprint freestyle semifinal cross-country skiing competition at the 2018 Winter Olympics in Pyeongchang, South Korea, Wednesday, Feb. 21, 2018. (AP Photo/Kirsty Wigglesworth)
Der Medaillenspiegel
Zwischendurch mal der Blick auf die Tabelle der olympischen Wahrheit, nachdem Skicrosser Marc Bischofberger mit Silber die achte Schweizer Medaille in Pyeongchang gewonnen hat:
Russlands Hockeynati auf Halbfinalkurs
Nach dem ersten Drittel führen die Russen gegen Norwegen klar mit 3:0. Der Halbfinaleinzug und damit ein Duell mit Tschechien scheint nur noch Formsache zu sein.
epa06548931 Mikhail Grigorenko (C) of Olympic Athletes from Russia celebrates a goal against Norway during the mens play-offs Quarterfinals match inside the Gangneung Hockey Centre at the PyeongChang Winter Olympic Games 2018, in Gangneung, South Korea, 21 February 2018. The PyeongChang 2018 Winter Olympic Games, will run from 09 to 25 February 2018.  EPA/LARRY W. SMITH
Cadurisch läuft die Staffel
Wie erwartet erhielt Irene Cadurisch bei der Nomination der Frauen-Staffel den Vorzug gegenüber Aita Gasparin. Die beiden Biathletinnen waren als Ersatzläuferinnen selektioniert worden und durften als Vorbereitung in einem Einzel-Wettkampf antreten. Cadurisch überraschte dabei mit einem 8. Rang im Sprint.
Irene Cadurisch of Switzerland reacts after the women Biathlon 7.5 km Sprint in the Alpensia Biathlon Center during the XXIII Winter Olympics 2018 in Pyeongchang, South Korea, on Saturday, February 10, 2018. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)
Die Schweizerinnen laufen morgen in der Reihenfolge Elisa Gasparin, Lena Häcki, Selina Gasparin und Cadurisch.
So traurig ist Lindsey Vonn
Nur Bronze in der Abfahrt – dabei hoffte die Amerikanerin doch so sehr, für ihren Grossvater die Goldmedaille gewinnen zu können.
Schweizer Frauen im Final
Laurien van der Graaff und Nadine Fähndrich ziehen im Teamsprint in den Final ein. Das Schweizer Duo belegt hinter dem souveränen Norwegen Rang 2 im Halbfinal. Van der Graaff spurtet die Slowenin Anamarija Lampic nieder. Starke Leistung der beiden Schweizerinnen – man hatte nicht den Eindruck, dass sie schon am Limit waren.
«Wir kamen gut durch, konnten unser Tempo laufen und versuchten, möglichst viel Energie zu sparen», sagte van der Graaff im SRF. «Wir freuen uns, dass es weiter geht.»
Teamsprint, Halbfinals Frauen
Zwei Drittel sind absolviert und für das Schweizer Duo sieht's gut aus. Fähndrich und van der Graaff liegen weiter auf Rang 2. Der Sieg in diesem Halbfinal wird aller Voraussicht nach an Norwegen gehen, mit der Schweiz kämpft Slowenien um den Platz dahinter.
Der Graaff Laurien Van, of Switzerland, right. hands off to Nadine Faehndrich during the women's 4 x 5km relay cross-country skiing competition at the 2018 Winter Olympics in Pyeongchang, South Korea, Saturday, Feb. 17, 2018. (AP Photo/Kirsty Wigglesworth)
Teamsprint, Halbfinals Frauen
Je drei Runden à 1,2 km müssen Laurien van der Graaff und Nadine Fähndrich absolvieren. Die jeweils ersten haben sie hinter sich gebracht. Das Schweizer Duo liegt auf Rang 2.

In Führung sind die Norwegerinnen Marit Björgen und Maiken Caspersen Falla. Die ersten beiden Teams sind automatisch im Final, dazu kommen die sechs Zeitschnellsten der zwei Halbfinals.
So ausgelassen feiert Sofia Goggia den Abfahrts-Olympiasieg
Gut verzichtet auf Kombination
Für Lara Gut gehen die Olympischen Spiele in Pyeongchang ohne eine Medaille zu Ende. Nach ihrem Ausscheiden in der Abfahrt verzichtet die unglückliche Vierte des Super-G auf einen Start in der Kombination morgen. Die Tessinerin erlitt gemäss einer Mitteilung von Swiss Olympic einen Schlag in das linke Kniegelenk, der schliesslich zum Ausscheiden geführt habe.

Soweit beurteilbar habe die ärztliche Untersuchung gezeigt, dass «keine wichtige Struktur» verletzt worden sei. Dennoch sei eine kurze Pause nötig, um den weiteren Verlauf der Saison nicht zu gefährden. Lara Gut hofft, dass sie bereits nächste Woche in Crans-Montana wieder im Weltcup antreten kann.
Switzerland's Lara Gut stands after competing in the women's downhill at the 2018 Winter Olympics in Jeongseon, South Korea, Wednesday, Feb. 21, 2018. (AP Photo/Michael Probst)
Dürfen die Russen als Russen zur Schlussfeier?
Das IOC-Exekutivkomitee wird am Samstag darüber beraten, ob die russischen Sportler am Sonntag hinter der russischen Fahne zur Schlussfeier einlaufen dürfen. Wann es anschliessend seinen Entscheid bekanntgeben und ob die russische Delegation zuvor angehört wird, liess IOC-Sprecher Mark Adams offen.

Grundlage für die Beratungen der Exekutive sind die Erkenntnisse, die eine dreiköpfige Bewertungskommission während der Spiele zusammenträgt. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob die «Olympischen Athleten aus Russland» (OAR) die Verhaltensregeln einhalten, die ihnen das IOC auferlegt hat. Die Russen treten im Zug des Manipulationsskandals der Spiele von Sotschi 2014 in Südkorea ohne Hymne, Fahne und nationale Sportkleidung an.
Athletes from Russia wave during the opening ceremony of the 2018 Winter Olympics in Pyeongchang, South Korea, Friday, Feb. 9, 2018. (AP Photo/Jae C. Hong)
Schweizer Curler müssen den Umweg gehen
Die Schweizer Curler erreichen die Olympia-Halbfinals nicht auf dem direkten Weg. Sie werden in ein Entscheidungsspiel verwiesen, in dem sie am Donnerstag um 1.05 Uhr auf Grossbritannien treffen.

Fest steht bereits, dass die Schweizer im Falle eines Sieges in den Halbfinals vom Donnerstagmittag (Schweizer Zeit) auf den Round-Robin-Gewinner Schweden treffen.
Switzerland's skip Peter de Cruz, left, makes a call during a men's curling match against United States at the 2018 Winter Olympics in Gangneung, South Korea, Tuesday, Feb. 20, 2018. (AP Photo/Natacha Pisarenko)
Das sagt Silber-Bischi
Hinter dem Kanadier Brady Leman gewinnt Marc Bischofberger im Skicross die Silbermedaille. «Ich hatte gestern noch einen Sturz und habe mich nicht gut gefühlt», verrät er im SRF. «Ich habe dann am Abend noch mit meiner Freundin telefoniert, sie konnte mich gut aufbauen. Mein ganzer Fanclub steht da, da musste ich ja fast liefern.»

Die Physiotherapeuten hätten alles dafür gemacht, dass sein Rücken gehalten habe. Überhaupt habe das ganze Team einen hervorragenden Job gemacht. «Jetzt stehe ich da und bin Silbermedaillen-Gewinner. Das hätte ich nie zu träumen gewagt.» Heute Abend werde es auf jeden Fall ein grosses Fest geben, kündigte Bischofberger an.
epa06548862 Silver medal winner Marc Bischofberger of Switzerland celebrates on the podium during the venue ceremony after the men's Freestyle Skiing Ski Cross Finals at the Bokwang Phoenix Park during the PyeongChang 2018 Olympic Games, South Korea, 21 February 2018.  EPA/FAZRY ISMAIL
Was folgt als nächstes?
Die Halbfinals im Langlauf-Teamsprint. Erst sind ab 9.00 Uhr die Frauen dran, dann ab 9.50 Uhr die Männer. Die besten zwei Teams pro Halbfinal sowie die sechs nächstschnellsten aus beiden Läufen erreichen den Final. In einem Team absolvieren die beiden Läufer abwechslungsweise je drei Runden à 1,5 km.

Die Schweiz ist mit Teams dabei, die mit einer Medaille liebäugeln dürfen. Bei den Frauen treten Laurien van der Graaff und Nadine Fähndrich an, bei den Männern Dario Cologna und Roman Furger. Letzterer überzeugte mit Rang 12 über 15 km, er ist auch zweifacher Sieger des Engadin-Skimarathons. «Es bedeutet viel Druck, mit dem Olympiasieger zusammen laufen zu können», sagt Furger, es sei aber auch «eine Riesenehre».
Roman Furger of Switzerland poses during a media conference of the Swiss Cross Country ski team in the House of Switzerland at the XXIII Winter Olympics 2018 in Pyeongchang, South Korea, on Monday, February 12, 2018. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)
Das schöne Skicross-Podest
Marc Bischofberger, ein im St.Galler Rheintal lebender Appenzell-Innerrhoder, gewinnt Silber. Skicross-Olympiasieger wird der Kanadier Brady Leman, Bronze geht an Sergej Ridsik, einen Olympischen Athleten aus Russland.
Tschechien erster Halbfinalist
Im Penaltyschiessen setzt sich Tschechien im Viertelfinal des olympischen Eishockeyturniers gegen die USA durch. Die Amerikaner waren durch Donato (7.) in Führung gegangen, Kolar (16.) und Kundratek (29.) wendeten die Partie, ehe Slater (31.) postwendend der Ausgleich zum 2:2 gelang.

Im Penaltyschiessen traf von den zehn Schützen einzig der Tscheche Koukal.
the Czech Republic players celebrate after the quarterfinal round of the men's hockey game against the United States at the 2018 Winter Olympics in Gangneung, South Korea, Wednesday, Feb. 21, 2018. The Czech Republic won 3-2. (AP Photo/Matt Slocum)
In den Halbfinals trifft Tschechien am Freitag entweder auf die Russen oder auf Norwegen.
Silber für Marc Bischofberger
Vier Fahrer, drei Medaillen – hoffentlich geht eine an den Schweizer Marc Bischofberger. Sein Start ist gut, er übernimmt die Spitze!

Und dann ein Sturz, Bischofberger und der Kanadier Leman sind gemeinsam vorne. Wenn er jetzt nicht auch noch stürzt, hat der Appenzeller mindestens Silber.
Brady Leman vorne, «Bischi» gibt nochmals Gas, kommt aber nicht mehr heran. Skicross-Silber für die Schweiz, Skicross-Silber für Marc Bischofberger!
Der grosse Final
Was erreicht Marc Bischofberger? Der Appenzeller ist Leader im Gesamtweltcup – nun greift er als zweiter Schweizer nach Mike Schmid nach Olympia-Gold. Daumen drücken! Zwei Kanadier und ein Russe sind seine Gegner.
Marc Bischofberger of Switzerland poses during a media conference of the Swiss Ski Cross team in the House of Switzerland during the XXIII Winter Olympics 2018 in Pyeongchang, South Korea, on Monday, February 19, 2018. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)
Niederer gewinnt den «falschen» Lauf
Armin Niederer wird 5. des olympischen Skicross-Bewerbs. Er setzt sich im kleinen Final souverän durch. Aber das wird nur ein schwacher Trost sein nach dem Verpassen des Finals.
From top to bottom; Filip Flisar, of Slovenia, Arnaud Bovolenta, of France, and winner Armin Niederer, of Switzerland, finish their run during the men's ski cross small final at Phoenix Snow Park at the 2018 Winter Olympics in Pyeongchang, South Korea, Wednesday, Feb. 21, 2018. (AP Photo/Kin Cheung)
Die Skicross-Finals
Zunächst geht's um Rang 5, danach fährt Marc Bischofberger um den Olympiasieg:
Paganini bei Halbzeit 19.
Die 16-jährige Schweizerin Alexia Paganini präsentierte ein solides Kurzprogramm und belegt den 19. Zwischenrang. Paganini stand sowohl die Kombination Dreifach-Toeloop/Dreifach-Toeloop als auch den Dreifach-Rittberger und den Doppel-Axel. Einzig bei der Schrittfolge zeigte sie eine Unsicherheit. Mit 55,26 Punkten verbesserte sie ihr persönliche Bestleistung um 0,31 Punkte.
Alexia Paganini of Switzerland reacts following her performance during the women's short program figure skating in the Gangneung Ice Arena at the 2018 Winter Olympics in Gangneung, South Korea, Wednesday, Feb. 21, 2018. (AP Photo/David J. Phillip)
An der Spitze war das Niveau enorm hoch. Wie erwartet dürften die erst 15-jährige Europameisterin Alina Sagitowa (Bild) und Weltmeisterin Jewgenia Medwedewa den Olympiasieg unter sich ausmachen. Die beiden Russinnen legten einen atemberaubenden Auftritt hin und stellten persönliche Bestleistungen auf.
epa06548678 Alina Zagitova, Olympic Athletes of Russia (OAR) in action during the Women Single Short Program of the Figure Skating competition at the Gangneung Ice Arena during the PyeongChang 2018 Olympic Games, South Korea, 21 February 2018.  EPA/HOW HWEE YOUNG
Bischofberger im Final
Zu 75 Prozent hat die Schweiz eine Medaille gewonnen: Skicrosser Marc Bischofberger steht im Final. Er wird im Halbfinal hinter dem Kanadier Brady Leman Zweiter.

Armin Niederer startete etwas verhalten, kam zum Ende hin aber noch gefährlich auf. Am Ende wurde er nur knapp hinter Teamkollege Bischofberger Dritter.
Niederer weiter, Lenherr out
Jonas Lenherr scheint schon nach dem Start geschlagen, Armin Niederer kämpft zunächst hinter Flisar mit Zangerl um Rang 2. Der Schweizer mit einem starken Run, rast im unteren Streckenteil auch an Flisar vorbei und in den Halbfinal. Lenherr ist ausgeschieden.
epa06548045 Armin Niederer of Switzerland in action during the men's Freestyle Skiing Ski Cross seeding run at the Bokwang Phoenix Park during the PyeongChang 2018 Olympic Games, South Korea, 21 February 2018.  EPA/FAZRY ISMAIL
Olympiasieger Chapuis ist draussen
Jean Frederic Chapuis, der in Sotschi Gold gewonnen hat, scheidet im Viertelfinal aus – wie Landsmann François Place. Damit nur noch ein Franzose im Wettkampf, Arnaud Bovolenta. Bei den Spielen 2014 feierte unser Nachbarland noch einen Sweep.
epa06548257 Jean Frederic Chapuis of France in action during the men's Freestyle Skiing Ski Cross seeding run at the Bokwang Phoenix Park during the PyeongChang 2018 Olympic Games, South Korea, 21 February 2018.  EPA/SERGEI ILNITSKY
Bischofberger weiter, Fiva out
Nur einer der beiden Schweizer des ersten Viertelfinals kommt weiter: Marc Bischofberger. Er wird hinter Brady Leman Zweiter. Alex Fiva kommt auf Platz 3 liegend zu Fall – bitter für ihn, der in den Zeitläufen noch der schnellste war und damit zeigte, dass die Form da ist.
Marc Bischofberger of Switzerland in action during the Men Freestyle Skiing Ski Cross Seeding Round in the Phoenix Snow Park during the XXIII Winter Olympics 2018 in Pyeongchang, South Korea, on Wednesday, February 21, 2018. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)
Spannung bei Tschechien – USA
Der erste Viertelfinal des Eishockey-Turniers ist ein Thriller. Zwischen der Tschechischen Republik und den USA steht es drei Minuten vor dem Ende 2:2.
epa06548517 Ryan Donato (L) of USA in action against Pavel Fracouz (R) Goalkeeper of Czech Republic during the Mens play-offs Quarterfinals match inside the Gangneung Hockey Centre at the PyeongChang Winter Olympic Games 2018, in Gangneung, South Korea, 21 February 2018. The PyeongChang 2018 Winter Olympic Games, will run from 09 to 25 February 2018.  EPA/SRDJAN SUKI
Schweizer im oberen Tableau
Die Viertelfinals stehen an, nach dem Sturz von Delbosco verzögern sie sich noch etwas. Der Kanadier muss als dritter Fahrer in den Rettungsschlitten. Krasser Skicross-Bewerb bislang!
In den Viertelfinals nun gleich in den ersten beiden Heats alle vier Schweizer. Zunächst treffen Alex Fiva und Marc Bischofberger auf Brady Leman (Kanada) und Adam Kappacher (Österreich). Dann sind Armin Niederer und Jonas Lenherr gegen Filip Flisar (Slowenien) und Thomas Zangerl (Österreich) dran.

Alle vier können weiterkommen – und würden dann in einem rein schweizerischen Halbfinal aufeinandertreffen. Eine Schweizer Medaille wäre dann bereits Tatsache, aber das ist jetzt natürlich noch Wunschdenken.
Horror-Sturz von Christopher Delbosco
Der Kanadier Christopher Delbosco hebt ab, verliert die Kontrolle, fliegt hoch durch die Luft und landet dann hart auf dem Rücken. Daumen drücken, dass ihm da nichts gravierendes passiert ist. Es sah fürchterlich aus.
Nächster schwerer Sturz
Auch der Österreicher Christoph Wahrstötter, ein Mitfavorit, muss nach einem Sturz in den Achtelfinals mit dem Rettungsschlitten abtransportiert werden. Gute Besserung!
Niederer und Lenherr weiter
Alle vier Schweizer Skicrosser stehen in den Viertelfinals. Armin Niederer gewinnt seinen Lauf sicher und hinter ihm setzt sich auch Jonas Lenherr durch. Super!
Nachtschicht ahoi!

Auch Bischofberger sicher weiter
Nach Alex Fiva steht mit Marc Bischofberger der nächste Schweizer in den Viertelfinals der Skicross-Konkurrenz. Wie sein Teamkollege fährt er praktisch das ganze Rennen an der Spitze – ein starker Auftritt von Bischofberger. Nun treffen die beiden im Viertelfinal aufeinander und kommen dort hoffentlich beide weiter.

Der Bewerb ist nach einem fürchterlichen Sturz des Franzosen Terence Tchiknavorian unterbrochen. Er muss mit dem Rettungsschlitten abtransportiert werden. Gute Besserung!
Fiva im Viertelfinal
Skicrosser Alex Fiva setzt sich souverän durch, feiert einen Start-Ziel-Sieg und steht im Viertelfinal.
Zwei Snowboarder im Big-Air-Final
Jonas Bösiger und Michael Schärer kämpfen am Samstag um die Medaillen bei der olympischen Big-Air-Premiere. Die beiden qualifizieren sich souverän für den Final der Top 12.

Der 22-Jährige Bösiger zeigte in seinem ersten Versuch einen sehr weit gesprungenen «Backside Triple Cork 1620», einen Sprung mit drei Salti und viereinhalb Drehungen, den er auch noch perfekt stand. Der Lohn für seine Flugshow waren 96,00 Punkte und Platz 2 in der Qualifikation. Nur der Neuseeländer Carlos Garcia Knight erhielt eine noch höhere Wertung (97,50).
Jonas Boesiger of Switzerland reacts in the finish area during the qualification runs of the men's snowboard slopestyle competition in the Phoenix Snow Park during the XXIII Winter Olympics 2018 in Pyeongchang, South Korea, on Saturday, February 10, 2018. (KEYSTONE/Alexandra Wey)
Skicrosser in den Zeitläufen stark
Die vier Schweizer Skicrosser haben sich in den Zeitläufen stark in Szene gesetzt. Alex Fiva (Bild) stellte die Bestzeit auf, Armin Niederer kam auf Rang 4. Gesamtweltcupleader Marc Bischofberger fuhr auf Platz 9 und Jonas Lenherr auf Platz 13.

Gleich geht's los mit den Achtelfinals.
epa06548107 Alex Fiva of Switzerland in action during the men's Freestyle Skiing Ski Cross seeding run at the Bokwang Phoenix Park during the PyeongChang 2018 Olympic Games, South Korea, 21 February 2018.  EPA/SERGEI ILNITSKY
Sieg ohne Wert der Curlerinnen
Die Halbfinals sind für die Schweizer Curlerinnen nicht mehr zu erreichen. Die Moral stimmt trotzdem noch, sie haben ihr vorletztes Round-Robin-Spiel mit 6:4 gegen Dänemark gewonnen.

Damit besserten sie ihre Bilanz auf 3:5 Siege auf. Die letzte Partie bestreiten sie heute Mittag gegen Japan.
Switzerland's skip Silvana Tirinzoni prepares to launch the stone during their women's curling match against Britain at the 2018 Winter Olympics in Gangneung, South Korea, Monday, Feb. 19, 2018. (AP Photo/Aaron Favila)
Die Top Ten der Frauen-Abfahrt
Interview Ragnhild Mowinckel
«Das ist eine riesige Überraschung. Ich hätte es eher noch im Super-G erwartet. Ich versuchte, zu geben, was ich kann und das kam dabei heraus. Das ist eben Olympia, da passieren solche Dinge. Ich bin überglücklich.»
Für Mowinckel ist es die zweite Medaille in Pyeongchang. Schon im Riesenslalom hatte sie Silber gewonnen.
Interview Tina Weirather
«Es ist nie einfach, wenn man Vierte wird. Aber ich habe realisiert, dass ich genauso gut zwei Mal hätte Vierte werden können und daher bin ich noch dankbarer, dass ich im Super-G schon eine Bronzemedaille gewinnen konnte. Das macht es einfacher, es zu verkraften.»
Im Super-G gewann die gesundheitlich angeschlagene Liechtensteinerin Bronze, weil sie eine Hundertstel schneller als Lara Gut war. Heute fehlten Weirather aufs Podest 16 Hundertstel.
Interview Jasmine Flury
«Ich bin im Moment etwas emotionslos. Logisch schiisst's mi aa, aber es isch au nöd so, dass ich mer wür dä Grind abriisse. Ich habe es versucht und vielleicht hat das ganze (die interne Qualifikation, Anm.d.Red.) doch mehr Energie gekostet, als ich gedacht habe.»
Interview Michelle Gisin
«Ich wollte zu viel. Ich war heute extrem nervös, wollte es viel zu sehr, weil ich wusste, was möglich ist. Man muss fein fahren, sauber auf der Linie, und das hat mir heute gefehlt. Die Trainings gaben mir Vertrauen. Es ist mega schade, es wäre wirklich möglich gewesen, wenn ich so wie gestern gefahren wäre.»
Freude und Frust bei Kollege Zappella
Schaue grad das interne watson-Tippsiel an: Sandro Zappella, der glühende Goggia-Verehrer, tippte das Podest Goggia-Vonn-Weirather. Sehr ärgerlich für ihn, dass Mowinckel noch die Party crashte und auf Rang 2 fuhr. Aber Goggias Goldmedaille wird ihn über diese Tatsache hinweg trösten.
Ledecka und die Push-Nachricht
Eigentlich zuckt mein Finger schon längst, auf den «Senden»-Button zu klicken und mittels Push-Nachricht alle watson-User über die neue Abfahrts-Olympiasiegerin Sofia Goggia zu informieren.

Aber kommt noch eine Esther Ledecka? Die Tschechin sorgte im Super-G für eine Sensation, als sie mit Startnummer 26 völlig überraschend zu Gold raste. Also warte ich noch einen Moment. Aber da kommen wirklich keine Fahrerinnen mehr, die in der Lage sind, noch besser zu fahren als Goggia. Also doch: Raus mit dem Push, verkündet die frohe Botschaft zwischen Mailand und Palermo!
Gold medal, Ester Ledecka of Czech Republic reacts in the finish area during the women Alpine Skiing Super G race in the Jeongseon Alpine Centre during the XXIII Winter Olympics 2018 in Pyeongchang, South Korea, on Saturday, February 17, 2018. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)
24 Marusa Ferk
Die Slowenin ist nicht in der Lage, heute zu überraschen. Sie büsst 2,78 s ein und ist damit auf Rang 17.
Das Podest
1. Sofia Goggia ITA
2. Ragnhild Mowinckel NOR +0,09
3. Lindsey Vonn USA +0,47
Gibt's noch eine Sensation? Wohl kaum. Vielleicht noch Marusa Ferk mit der Startnummer 24. Aber eigentlich scheint das Podest nun festzustehen.
Interview Lara Gut
Die grosse Schweizer Hoffnung erwischte einen Schlag, verpasste dadurch ein Tor und schied aus. Das sagt sie im SRF:

«Von dieser Abfahrt habe ich vier Jahre lang geträumt. Ich nahm mir am Start vor, die Fahrt zu geniessen, aber sie dauerte nur 30 Sekunden. Jetzt muss ich wieder vier Jahre warten. Die grosse Enttäuschung wird sicher noch kommen.»
20 Jasmine Flury
Der letzte Schweizer Trumpf verpasst das gleiche Tor wie Lara Gut …
Damit ist Corinne Suter heute die beste Schweizerin. Sie liegt auf Rang 6, Michelle Gisin ist 8.
19 Ragnhild Mowinckel
Die Norwegerin mit einer Top-Fahrt! Ist von A bis Z ganz vorne dabei, liefert sich einen engen Fight mit Sofia Goggia – und liegt im Ziel nur 9 Hundertstel zurück! Weirather ist vom Podest geschubst.
Gut gratuliert Weirather
Lara Gut ist ausgeschieden, aber nicht zu Tode betrübt. Mit einem Lächeln gratuliert sie Tina Weirather – ob zu einer guten Leistung oder zu einer Medaille, wird sich bald weisen.
18 Federica Brignone
Die nächste Italienerin, die ausscheidet. Brignone im Fangnetz, aber nicht viel passiert.
17 Nicole Schmidhofer
Die Super-G-Weltmeisterin von St.Moritz kann nicht in den Kampf um die Medaillen eingreifen. Nichts zu feiern für Österreich, Zwischenrang 11 für Schmidhofer.

Brignone, Mowinckel und Flury noch, dann sind die Top 20 im Ziel und aller Voraussicht nach steht das Podest in dieser fairen, nicht von Wind und Wetter beeinflussten Abfahrt wohl fest.
16 Nadia Fanchini
Kann die Italienerin ihre Landsfrau Goggia schlagen? Nein – nach bester Zwischenzeit erwischt es sie an der gleichen Stelle wie Lara Gut. Während die Tessinerin einen Sturz vermeiden konnte, kracht Fanchini in den Schnee.
15 Viktoria Rebensburg
Ihre starke Disziplin ist der Riesenslalom, wo sie zu ihrer grossen Enttäuschung die Medaillen verpasst hatte. In der Abfahrt gelingt ihr kein Exploit, Rang 8 mit 1,42 s Rückstand.
14 Alice McKennis
Starker Auftritt der Amerikanerin – aber fürs Podest reicht es ihr nicht. McKennis fährt auf Zwischenrang 4, ist fünf Hundertstel schneller als Corinne Suter. Auf die drittplatzierte Tina Weirather fehlen ihr vier Zehntel.
13 Michelle Gisin
«Das ist eine Strecke für sie», frohlockt SRF-Reporter Jann Billeter. Nach 30 Fahrsekunden ist Gisin bei den Leuten, liegt zwei Zehntel hinter Goggia.

Aber dann büsst sie im Mittelteil sehr viel ein, schon neun Zehntel beträgt der Rückstand nun. Kann sie noch etwas aufholen unten? Leider nein: Rang 6 mit 1,33 s Rückstand. Und dann noch ein Sturz im Ziel – hoffentlich hat sie sich dabei nicht verletzt, Gisin hat ja noch die Kombination vor sich.
12 Ramona Siebenhofer
Die nächste Hoffnung unserer Nachbarn enttäuscht: Siebenhofer verliert von Zwischenzeit zu Zwischenzeit mehr, im Ziel liegt sie als 6. happige 1,76 s hinter Goggia. Jetzt Michelle Gisin!
11 Stephanie Venier
Für die Österreicherin ist das Rennen früher zu Ende, als geplant. Sie rutscht am Innenski aus und stürzt. Der seelische Schmerz dürfte grösser als der physische sein.
Interview Corinne Suter
Aktuell ist die junge Schweizerin auf Rang 4.

«Mein Hauptziel war es, mit Freude zu fahren und das ist mir gelungen. Es ist ein mega Erlebnis, hier am Start stehen zu können. Dieses positive Erlebnis nehme ich nun mit. Ich war locker am Start, gab mein Bestes und daher bin ich mega zufrieden. Auf dieser Leistung muss ich nun aufbauen.»
10 Laurenne Ross
1,88 Sekunden Rückstand bedeuten: Letzter Platz für die Amerikanerin.
9 Lara Gut
Guter Start, praktisch gleichauf mit Goggia im oberen Streckenteil.

Und dann scheidet sie aus! Nach einem Sprung kriegt sie die Kurve nicht rechtzeitig und verpasst ein Tor. Der erste Schweizer Trumpf sticht also nicht und Gut muss weiter auf ihren ersten Olympiasieg warten. Bitter!
8 Breezy Johnson
Die junge Amerikanerin ohne Chance, Zwischenrang 5, ein Platz hinter Corinne Suter.
7 Lindsey Vonn
Oooh, die amerikanische Speed Queen ist geschlagen! Goggia nimmt ihr überall ein wenig Zeit ab, bis ins Ziel summiert sich das auf einen Rückstand von 47 Hundertstel, den Vonn hat.

Reicht das für eine Medaille? Zwischen der Italienerin und der Amerikanerin hat's noch jede Menge Platz. Und wer sagt denn, dass Goggia bis am Ende auf Platz 1 bleibt? Nun Breezy Johnson und danach mit der 9 Lara Gut.
epa06547957 Lindsey Vonn of the USA in action during the Women's Downhill race at the Jeongseon Alpine Centre during the PyeongChang 2018 Olympic Games, South Korea, 21 February 2018.  EPA/CHRISTIAN BRUNA
6 Kira Weidle
Die Deutsche spielt keine Rolle, aber das hatte auch niemand erwartet.
Paganini gelingt das Kurzprogramm
Kurzer Blick ins Eisstadion, wo Eiskunstläuferin Alexia Paganini soeben ihr Kurzprogramm absolviert hat. Es ist der jungen Schweizerin gelungen, sie kommt ohne Sturz durch und liegt mit 55,26 Punkten Zwischenrang 3 nach acht Starterinnen. Die Qualifikation für die Kür hat sie damit im Sack.
Alexia Paganini of Switzerland reacts following her performance during the women's short program figure skating in the Gangneung Ice Arena at the 2018 Winter Olympics in Gangneung, South Korea, Wednesday, Feb. 21, 2018. (AP Photo/David J. Phillip)
5 Sofia Goggia
«La Goggia» übernimmt die Spitze! Im oberen Teil liegt sie noch drei Zehntel hinter Weirather, aber je länger das Rennen dauert, umso grösser wird ihr Vorsprung. Im Ziel hat sie 63 Hundertstel Reserve auf die Liechtensteinerin (mit der ich hoffte, im watson-Tippspiel zu überraschen).
epa06547939 Sofia Goggia of Italy in action during the Women's Downhill race at the Jeongseon Alpine Centre during the PyeongChang 2018 Olympic Games, South Korea, 21 February 2018.  EPA/CHRISTIAN BRUNA
5 Sofia Goggia
Für viele gemeinsam mit Lindsay Vonn die Topfavoritin. Was zeigt die Italienerin, die immer volle Attacke fährt und dabei oft auch Fehler macht?
4 Tiffany Gauthier
Die Französin trat als Aussenseiterin an und kann nicht über sich hinaus wachsen: Letzter Rang, zeitgleich mit Cornelia Hütter 1,19 s hinter Weirather.
3 Tina Weirather
Bei der Liechtensteinerin, die gestern das Training ausliess und sich schonte, leuchtet die 1 auf im Ziel. Aber perfekt war Weirathers Fahrt nicht, denn unten büsst sie mehr als zwei Zehntel auf Suter ein. Reicht trotzdem, 44 Hundertstel Vorsprung hat sie im Ziel.
Liechtenstein's Tina Weirather reacts in the finish area after competing in the women's downhill at the 2018 Winter Olympics in Jeongseon, South Korea, Wednesday, Feb. 21, 2018. (AP Photo/Christophe Ena)
2 Corinne Suter
Lange Zeit ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Hütter, aber im unteren Streckenteil paniert Suter die Österreicherin und übernimmt mit 75 Hundertstel Vorsprung die Führung.
1 Cornelia Hütter
Gestern im Abschlusstraining ist die Österreicherin noch gestürzt. Nun kommt sie trotz Mühe beim Zielsprung durch und stellt eine erste Richtzeit auf. Deren Wert zeigt sich gleich, wenn die erste Schweizerin kommt: Corinne Suter.
Los geht die Frauen-Abfahrt!
Cornelia Hütter eröffnet das Rennen, das hoffentlich Spektakel bietet.
Wetter gut in Jeongseon
Die Nacht war sehr kalt, die Piste wurde dadurch etwas härter. Wie kommen die Schweizerinnen mit diesen veränderten Bedingungen zurecht?
Erster Schweizer im Big-Air-Final
Snowboarder Michael Schärer schaffte in der ersten Gruppe der Big-Air-Qualifikation den Einzug in den Final der Top 12 vom Samstag. Dem 21-jährigen Berner Oberländer gelang im ersten von zwei Durchgängen ein einwandfreier Sprung, welcher ihm 87,00 Punkte und Platz 5 sicherte.

Gescheitert ist Nicholas Huber. Der 22-jährige Zürcher schaffte keinen perfekten Versuch und belegte Platz 13. In der zweiten Gruppe der Qualifikation ist mit Jonas Bösiger ein weiterer Schweizer am Start. Auf einen Start verzichten musste Moritz Thönen. Der 21-jährige Berner war im Training gestürzt und hatte sich dabei eine Hirnerschütterung zugezogen.
epa06547833 Michael Schaerer of Switzerland in action during the Men's Snowboard Big Air competition at the Alpensia Ski Jumping Centre during the PyeongChang 2018 Olympic Games, South Korea, 21 February 2018.  EPA/DANIEL KOPATSCH
Die Startliste der Frauen-Abfahrt
Die ersten 30 der insgesamt 39 Fahrerinnen. Eine von ihnen wird Olympiasiegerin – oder gewinnt wie im Super-G eine Sensationsfrau wie Esther Ledecka Gold? Die Tschechin tritt wie angekündigt nicht an, da sie morgen in der Snowboard-Qualifikation antritt (als zweifache Weltmeisterin).

1 Cornelia Hütter AUT
2 Corinne Suter
3 Tina Weirather LIE
4 Tiffany Gauthier FRA
5 Sofia Goggia ITA
6 Kira Weidle GER
7 Lindsey Vonn USA
8 Breezy Johnson USA
9 Lara Gut
10 Laurenne Ross USA

11 Stephanie Venier AUT
12 Ramona Siebenhofer AUT
13 Michelle Gisin
14 Alice McKennis USA
15 Viktoria Rebensburg GER
16 Nadia Fanchini ITA
17 Nicole Schmidhofer AUT
18 Federica Brignone ITA
19 Ragnhild Mowinckel NOR
20 Jasmine Flury

21 Nicol Delago ITA
22 Valerie Grenier CAN
23 Jennifer Piot FRA
24 Marusa Ferk SLO
25 Laura Gauche FRA
26 Greta Small AUS
27 Roni Remme CAN
28 Alexandra Coletti MON
29 Romane Miradoli FRA
30 Lisa Hörnblad SWE
Teamsprints der Langläufer stehen an
Roman Furger erhält im Teamsprint an der Seite von Dario Cologna die Olympia-Chance seines Lebens. In Pyeongchang überzeugte er mit dem 12. Platz über 15 km, seinem besten Einzelresultat überhaupt, und drängte sich so für einen Einsatz an der Seite des vierfachen Olympiasiegers auf. Furger scheint prädestiniert für den Teamsprint, einen Mix aus Sprint und Distanzrennen ist. Er gehört innerhalb von Swiss-Ski der Trainingsgruppe mit den Sprintern an, gewann aber auch schon zweimal den Engadin Skimarathon.

Es gibt zunächst zwei Halbfinals (09.45 Uhr); die besten zwei Teams pro Halbfinal sowie die sechs nächstschnellsten aus beiden Läufen erreichen den Final (11.30 Uhr). In einem Team absolvieren die beiden Läufer abwechslungsweise je drei Runden à 1,47 km auf einer ziemlich anspruchsvollen Strecke. Insgesamt kommt ein Läufer also auf fast 9 km, wenn er den Final erreicht, weshalb ein Allrounder wie Furger besser geeignet scheint als ein reiner Sprinter. Und mit einem Cologna als 50 Prozent des Teams darf man von einer Medaille zumindest träumen.
Roman Furger of Switzerland in action during the men Cross-Country Skiing 15 km free race in the Alpensia Biathlon Center during the XXIII Winter Olympics 2018 in Pyeongchang, South Korea, on Friday, February 16, 2018. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)
Skicrosser greifen nach den Medaillen
In Bokwang ist auf einem überdurchschnittlich schnellen Kurs ein Skicross-Rennen der schwierigsten Kategorie zu erwarten. Die Schweiz steht mit dem weltweit kompetitivsten Team am Start. Jeder der vier Starter hat im Verlauf der Karriere mindestens ein Weltcuprennen gewonnen. Alex Fiva hat 2013 die Gesamtwertung gewonnen, Marc Bischofberger ist aktueller Leader des FIS-Rankings.

Der Wettkampf beginnt um 03.30 Uhr mit den Zeitläufen, die Achtelfinals beginnen um 05.15 Uhr und um die Medaillen geht's um 06.35 Uhr.
Gibt's eine Abfahrts-Medaille?
Die Amerikanerin Lindsey Vonn und die Italienerin Sofia Goggia starten um 03.00 Uhr in der Olympia-Abfahrt als Favoritinnen. Michelle Gisin will nach starken Trainingsleistungen aufs Podest, Lara Gut hofft, dass sie den bitteren 4. Platz im Super-G vergessen machen kann.

«Ich will um eine Medaille mitfahren. Es ist alles offen», sagt Gisin. «Es ist so genial, hier runter zu fahren. Die Strecke ist mega cool, sie beinhaltet alles.»
Switzerland's Michelle Gisin stands in the finish area after women's downhill training at the 2018 Winter Olympics in Jeongseon, South Korea, Tuesday, Feb. 20, 2018. (AP Photo/Christophe Ena)
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