Gölä-Gate: Volkswagen distanziert sich von seinem Werbemaskottchen

20.10.17, 07:42

Stolzer Berner und VW-Fahrer: Gölä. Bild: KEYSTONE

Marco Pfeuti alias «Gölä» kommt nicht aus den Negativ-Schlagzeilen. Sein Interview im «Sonntagsblick», in dem er sagte, die Schweiz sei «zu links» und der Gang zum Arbeitsamt werde vom Staat gefördert, löste eine Welle der Empörung aus.  

Renato Kaisers Reaktion auf das Gölä-Interview

Video: watson.ch

Weitere Aussagen in besagtem Interview waren:

  1. «Unser System fördert es geradezu, dass junge Menschen das Geld vom Sozialamt erhalten, selbst wenn sie gar nicht krank sind.»
  2. «Heute kann beispielsweise jeder behaupten, er habe ein Burnout – und prompt bekommt er Geld und muss nicht mehr arbeiten.»
  3. «Früher schämte man sich, wenn man zum Sozialamt gehen musste. Heute ist es das Normalste der Welt.»

Nun meldet sich auch VW zu Wort. Der deutsche Autohersteller engagierte «Büezer» Pfeuti als Markenbotschafter für Werbekampagnen. Auf Anfrage von Simon Jäggi, Sänger der Kummerbuben, distanziert sich Volkswagen von den Aussagen ihres Markenbotschafters:

quelle: Twitter @SimonJaeggi

Marco Pfeuti hat sich bisher noch nicht zum ausgelösten Shitstorm und der VW-Distanzierung geäussert.

(tog)

Die dümmsten Koks-Schmuggel-Aktionen der Schweiz

Historische Bilder aus der Schweiz

Ab in die Badi! Das sagten sich auch schon unsere Grosseltern – und so sah das damals aus

Was Menschen früher am Sonntag so trieben ...

47 Bilder zeigen, was die Models Backstage so trieben, als es noch keine Smartphones gab

Anno dazumal auf dem Bürgenstock: 29 wahnsinnig schöne Bilder von Audrey Hepburn                 

Als es am Gotthard noch gemütlich zu und her ging

Vertraut und doch ganz anders – so sah die Schweiz vor hundert Jahren aus

Nazi-Schmierfinken, Mord und Blechschaden: Polizeibilder aus Zürich von damals

Grossartige Fotos aus Basel, als über dem Birsig noch Plumpsklos hingen

Fantastische Bilder aus einer Zeit, in der in Zürich noch keine Hipster rumkurvten

Wow! So sah Luzern aus, bevor die Japaner die Stadt ins Internet gestellt haben

Diese Bilder beweisen, dass es in Bern schon früher gemütlich zu und her ging

In Farbe: Vor exakt 70 Jahren wurde Winston Churchill in Zürich wie ein Superstar empfangen

Alle Artikel anzeigen
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen