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12 Persönlichkeiten, die an keinem Grümpi (Grümpeli, Grümpeler, Grömpi) fehlen dürfen

Kinder sammeln Pfandflaschen, Cervelatgeruch hängt in der Luft und hinter dem Speakerwagen dealt Mike mit Gras: es ist wieder Grümpizeit.
24.06.2016, 15:0926.06.2016, 04:38

Der betrunkene Feldspieler

Mit seinen Slapstickeinlagen ist der betrunkene Feldspieler die wichtigste Zutat eines gelungenen Grümpis. Jeder versteht Slapstick: reich, arm, dumm, clever, alt, jung. Und so wird das Dorf durch gemeinsames Gelächter geeint. Da es sich beim betrunkenen Feldspieler meist nicht um den tragischen Dorfsüffel handelt, darf auch guten Gewissens gelacht werden.

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bild: watson via youtube

Der betrunkene Zuschauer

Wie jedes gute Dorffest ist auch das Grümpi im Kern nur eine gesellschaftlich anerkannte Gelegenheit, sich bereits früh morgens einen gepflegten Damenrausch zu gönnen. Dass es bei einigen nicht dabei bleibt, liegt auf der Hand – hat aber auch sein Gutes. So wird der Jugend spielerisch vor Augen geführt, dass das mit dem Alkohol nicht nur sein Gutes hat.

Der, der beim Penalty auf Ronaldo macht

Grümpi bedeutet Publikum. Und wo ein Publikum ist, sind die Selbstdarsteller nicht weit. Schliesslich kann man sich mit einer gelungenen Show auch in der Hierarchie der Herde nach oben arbeiten. Grümpi ist eben auch ein Vorläufer von Tinder.

Dünnbeinige Kicher-Teenies

Wie bereits erwähnt: Wo Publikum ist, sind die Selbstdarsteller nicht weit. Und den Selbstdarsteller folgen dünnbeinige Kicher-Teenies. Sie durchleben gerade die gesamte Palette des Coming-Of-Age-Krampfs. Es gibt Tränen, zerbrochene Freundschaften, Versöhnungen, schlechte Outfits, Missverständnisse, Szenen, Eifersüchteleien, Gekeife und Geknutsche – und das alles in einer Halbzeit. Und natürlich pro Grümpi mindestens eine ungewollte Schwangerschaft.

Der, der vergessen hatte, dass das Grümpi am Sonntagmorgen weiter geht ...

... und direkt auf Filz aus dem Hive einläuft.

Die Captain der bierernsten FC-Mannschaft, die sämtliche Gegner mit 8 Toren Differenz abfertigt ...

... und sich dann Ende Jahr wundert, weshalb sich der Sponsoren-Kalender so schlecht verkauft. Die verdammten FC-Heinis. Völlig selbstironiefrei. Wenigstens am Grümpi. 

Der, der sich den offenen Bruch holt jedes Jahr verletzt

Das Grümpi ist die Königin aller Dorffeste! Die unangefochtene Nummer 1. Aber auch diese Medaille hat eine Kehrseite und im Fall von Grümpis sind es die Verletzungen. Den Knall einer gerissenen Achillessehne vergisst man im Leben nicht mehr. Genau wie die Bilder eines offenen Bruches. Das untenstehende Gif ist im Übrigen absolut harmlos ... 

Der kleine Bruder des Typen, der sich jedes Jahr verletzt: der Simulant

Der kleine Bruder der tatsächlichen Verletzung ist die Scheinverletzung. Mit den geliehenen Krücken kann man dann schön beim anderen Geschlecht punkten, ohne sich dabei schmutzig zu machen. Tinder und so. Du verstehst.

Der harte Siech

Wenn die Primarschüler zwei Wochen danach noch immer vom Grümpi erzählen, dann ist das vor allem der Verdienst des harten Siechs. Mit einem Lächeln steckt er die Platzwunde an der Stirn weg und erzielt dann in seinem blutdurchtränkten Verband noch Kopfballtore. Er ist es auch, der einen Schneeball über die Turnhalle werfen kann. Und einmal hat er eine bewusstlose Frau aus einem brennenden Auto gezogen. Und Karate kann er auch. Er, der Dorfheld. Leuchtende Kinderaugen.

Das Bild zeigt den englischen Spieler Terry Butcher nach einem Spiel gegen Schweden 1989. Nicht nur in seinem Heimatort bleibt er auf immer und ewig ein Held.
Das Bild zeigt den englischen Spieler Terry Butcher nach einem Spiel gegen Schweden 1989. Nicht nur in seinem Heimatort bleibt er auf immer und ewig ein Held.

Rod Steward

Ja. Auch Rod Steward begegnet man an jedem Grümpi. Zusammen mit Tina Turner und der österreichischen Band Opus. Grümpi is Grümpi, nanananana.

Die Legende aus dem anderen Dorf

Wenn irgendwo im Umfeld von 20 Kilometern gekickt wird, taucht er auf. Er hat eine unglaubliche Technik, einen Schuss wie Payet und einen Vorvertrag bei GC. Der Verein hat ihm aber verboten, seine Knochen an einem Grümpi zu riskieren und deshalb muss er jetzt am Seitenrand zeigen, wie Fussball eigentlich wirklich geht. Die Mädchen lieben ihn, die Jungs weniger.

Der, der mal eine grosse Nummer war. Aber eben: war

Er hat schon seit 20 Jahren keinen Ball mehr getreten, nach eigenen Aussagen spielte er aber mal bei Bratislava. Auf dem Feld sind dann gewisse Ansätze erkennbar, doch eigentlich ist er nur noch eine Gefahr. Für die Mitspieler, für die Gegenspieler, aber vor allem für sich selbst. Vielleicht hat er Bratislava auch nur verwechselt. Mit Brüttisellen.  

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