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«Worship» in der Maag-Halle – und alle fühlen sich gut: Bei der ICF sieht zwar alles nach Friede, Freude, Eierkuchen aus, doch die Freikirche hat autoritäre Züge und predigt fundamentalistisches Gedankengut.
bild: facebook

Die Temperaturen steigen, doch das geistige und religiöse Klima wird kalt – saukalt

Der religiöse Fundamentalismus greift um sich – nicht nur in den islamischen Ländern.

27.02.16, 10:45 27.02.16, 17:45

Die Geschichte der Menschheit ist geprägt von einem endlosen Kampf um Freiheit und Gerechtigkeit. Von der Antike über das Mittelalter bis tief ins moderne christliche Zeitalter herrschten autoritäre bis totalitäre Feudalsysteme, die die Menschen knebelten. Despoten, religiöse Würdenträger, Könige und Kaiser unterdrückten die Massen und verteidigten ihre Macht und Privilegien – oft mit Waffengewalt.

Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
Mit seinem Blog bedient Hugo Stamm seit Jahren eine treue Leserschaft mit seinen kritischen Gedanken zu Religion und Seelenfängerei. Neu befasst er sich mit dem Thema wöchentlich auf watson.

Du kannst Hugo Stamm auf Facebook und auf Twitter folgen.

Dabei wussten schon immer alle gebildeten Leute, was ethisch und moralisch sinnvoll wäre. Die griechischen Philosophen haben die geistige Welt schon vor über 2000 Jahren punktgenau vermessen.

Mit den Menschenrechten begann endlich ein neues Zeitalter, das dem Individuum die längst fälligen Rechte und Freiheiten brachte. Der einzelne Bürger durfte sich frei bewegen, Besitz erwerben, glauben, was er wollte (Religionsfreiheit), politisch mitbestimmen.

Kampf für die Rechte der Frau brachte Freiheit

Mit der Aufklärung, dem Kampf für die Rechte der Frau und der 68er-Revolte brach gar eine neue Epoche an. Einzig der Kalte Krieg zwischen Ost und West störte die Idylle. Nach dem überraschenden Mauerfall 1989 war auch dieses politische Trauma überwunden.

Schon immer wussten gebildete Leute, was ethisch und moralisch sinnvoll wäre. Die griechischen Philosophen haben die geistige Welt schon vor über 2000 Jahren punktgenau vermessen.

Und heute? Vieles scheint wieder den Bach runterzugehen. Der weltweite Fundamentalismus, der in den letzten Jahren epidemisch um sich griff, zerstörte einen Teil der Fortschritte. Es scheint, dass viele Menschen bereits wieder verlernt haben, was Freiheit bedeutet. Oder sie sind nicht reif für sie.

Die extremste Form des Fundamentalismus erleben wir in mehreren islamischen Ländern. Die Schockwellen breiten sich bis zu uns aus. Die Angst vor der Zukunft frisst die eigenen Kinder auf. Wir reagieren mit Angst, ja Panik und igeln uns ein.

Auch wir verlieren langsam die Orientierung

Die radikalen rechten Parteien legen überall zu. Von Osteuropa über Österreich (FPÖ), Deutschland (AfD und Pegida) bis nach Frankreich (Front National). Auch wir demokratischen Musterknaben aus der Schweiz verlieren langsam die Orientierung, wie uns die SVP demonstriert.

Die Partei von Christoph Blochers Gnaden radikalisiert sich immer mehr. Der Volkstribun spricht in Verdrehung der Tatsachen gar von einer Diktatur, wie ich im vorletzten Blog aufgezeigt habe.

Viele Esoteriker haben einen Rechtsdrall. Fachleute sprechen von der braunen Esoterik. Sie möchten die Mutter Erde (Gaia) mit radikalen Mitteln schützen und einen beträchtlichen Teil der Menschheit gewaltsam reduzieren.

Und was sich aktuell in den USA abspielt, ist ein veritables politisches Drama. Das Toupée-Monster Donald Trump, das sich im Wahlkampf wie ein populistischer Diktator gebärdet, liegt bei den Republikanern vorn. Er verdankt die Führung der politischen Radikalisierung in den USA.

Die Zeiten sind autoritär geworden. In der Krise sehnen sich viele wieder nach einer starken Hand oder gar nach Führern.

Esoterik ist autoritär und hat einen Rechtsdrall

Die Esoterik, spiritueller Modetrend in unsicheren Zeiten, kennt das System: In dieser Szene wimmelt es von Lehrern, Meistern und Gurus. Sie weisen den Suchenden den Weg, sie kennen vermeintlich den Pfad zur Erleuchtung.

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Esoterik ist ebenfalls ein autoritäres System. Alles ist angeblich vorbestimmt, es gibt eine höhere Ordnung, der sich die spirituellen Überflieger unterordnen müssen. So verwundert es auch nicht, dass viele Esoteriker einen Rechtsdrall haben. Fachleute sprechen von der braunen Esoterik. Sie möchten die Mutter Erde (Gaia) mit radikalen Mitteln schützen und einen beträchtlichen Teil der Menschheit gewaltsam um reduzieren.

Christentum und Abendland sind radikalen Esoterikern ein Gräuel, weil die jüdische und christliche Religion und Kultur die germanischen Wurzeln abgetötet haben. Manche sympathisieren auch mit dem 3. Reich, das die mitteleuropäische Ordnung wieder herstellen wollte.

Die Bibel (2000 Jahre alt) als Leitfaden für heute?

Autoritäre Züge kennen auch die dogmatischen christlichen Kirchen, in erster Linie die Freikirchen. Für sie gibt es nur einen Weg, der in den Dogmen der Bibel festgelegt ist. Dabei spielt es keine Rolle, dass dieses Buch vor 2000 und mehr Jahren geschrieben wurde.

Dieses starre System kennt keinen individuellen Spielraum. Wer nicht nach dem Buchstaben lebt, kommt vom Heilsweg ab und verpasst allenfalls die Erlösung am Jüngsten Tag. Nur wer sich nach dem Wort der Prediger und Pastoren richtet, hat angeblich Aussicht auf das Heil.

Auch die Freikirchen haben autoritäre Züge, die Bibel kennt keine Gnade.

So kommt es, dass fromme Christen glauben, Gott habe die Welt vor etwa 6000 Jahren in 6 Tagen erschaffen (Schöpfungslehre). Sie lehnen natürlich die Evolutionstheorie ab, weil es nicht sein kann, dass wir vom Affen abstammen.

Deshalb glauben sie auch an die baldige Endzeit und verteufeln Homosexualität als Sünde. Selbst junge Menschen lassen sich in Zeiten fundamentalistischer Tendenzen auch bei uns von Freikirchen faszinieren.

Massenhaft junge Leute pilgern zur ICF

Sie laufen in Scharen zur charismatischen Freikirche International Christian Fellowship (ICF) über. Bis zu 3000 Gläubige pilgern Woche für Woche zu den Gottesdiensten ins Maag-Areal von Zürich. Innert weniger Jahre expandierte die Freikirche ins Ausland und betreibt heute rund 40 Ableger.

ICF gibt sich von der Form her sehr modern. Alles ist geil, voll krass, Jesus der heilige Kumpel von nebenan. Der Gottesdienst gleicht einem Pop-Event mit Livemusik. Seniorpastor Leo Bigger turnt in Sneakers auf der dekorierten Bühne herum und gibt den grossen Zampano.

«Geil, krass, cool»: ICF-Prediger Leo Bigger

YouTube/ICF Zürich Podcast CH

Bei ICF ist alles geil, voll krass, Jesus der heilige Kumpel von nebenan. Der Gottesdienst gleicht einem Pop-Event mit Livemusik. 

Gleichzeitig predigt er, Sex vor der Ehe sei eine Sünde. Er berufe sich nur auf das Fundament, sagt er, nämlich die Bibel. Das riecht schon streng nach Fundamentalismus.

Das Hauptproblem: Religionen lassen sich schlecht reformieren. Das Christentum (2000 Jahre alt) ebenso wenig wie der Islam (1500 Jahre alt). Sie lassen sich höchstens zivilisieren, wie bei den Landeskirchen.

Für einmal trifft der SVP-Slogan zu: Wehret den Anfängen.

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    Alle Leser-Kommentare
  • herschweizer 08.03.2016 14:22
    Highlight uriella sollte vor ihrem Tid der svp beitreten... wer ruft sie an?
    0 1 Melden
  • herschweizer 08.03.2016 14:21
    Highlight Besser icf als svp... die sind dort in der maag und machen ihr zeug unter sich und bleiben auch dort super nicht?
    1 2 Melden
  • rodolofo 04.03.2016 08:18
    Highlight Manchmal muss ein "Marlboro-man" tun, was ein "Marlboro-man" tun muss:
    Zum Beispiel auf einem Pferd sitzend in die Weiten der Prärie hinaus schauen, mit einem verwegen-nachdenklichen Blick, dann eine Zigarette aus dem Päckli schütteln, diese Zigarette anzünden, in einigen Zügen aschig saugen, die Zigarettenkippe hinaus auf den sandigen Prärieboden spicken und dann losreiten, in den Sonnenuntergang hinein.
    2 4 Melden
  • Michael Bamberger 03.03.2016 20:47
    Highlight @ Hypatia

    Somit sind wir uns einig.
    1 3 Melden
    • andersen 03.03.2016 23:49
      Highlight Bamberger

      Aus welcher Grund sind Sie Konvertit geworden?
      Wieso sind Sie nicht Jude geblieben?

      Ist es weil dieser Leute, wie Konfuzius ein neue Menschenordnung wollte?
      1 5 Melden
    • andersen 03.03.2016 23:51
      Highlight Nein, Sie sind Jude geblieben.
      0 5 Melden
    • andersen 04.03.2016 00:09
      Highlight Bamberger

      Und weiter haben Sie nicht gelesen, laut die Geschichte hat die Jünger von Jesus protestiert.
      Aber was noch drinnen steht:
      Aber ich sage Euch: Versöhnt dich erst mit dein Brüder, dann kann du wieder kommen.

      So und jetzt sind Sie in der Gegenwart angekommen?
      Hallo? Wir schreiben 2017.
      Und der Christentum boomt in China.


      0 6 Melden
  • Hypatia 03.03.2016 19:28
    Highlight @Michael Bamberger

    "So einem folgst Du nach?"

    Natürlich nicht.

    Obwohl ich mich an eine Zeit erinnere, in der ich meine Eltern gehasst habe. . .
    2 2 Melden
  • Michael Bamberger 03.03.2016 17:33
    Highlight @ Hypatia

    Bevor ich's aufgebe, nur noch dies:

    Du bist Teil einer grossen Menschenmenge an die ein jüdischer Wanderprediger folgende Worte richtet:

    "Wenn jemand zu mir kommt und hasst nicht seinen Vater, Mutter, Frau, Kinder, Brüder, Schwestern und dazu sich selbst, der kann nicht mein Jünger sein." (Lk 14, 25-26)

    und an anderer Stelle diese Worte:

    "Wer Vater oder Mutter mehr liebt denn mich, der ist mein nicht wert; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt denn mich, der ist mein nicht wert." (Mt 10,37)

    So einem folgst Du nach?
    4 2 Melden
  • Hypatia 03.03.2016 15:58
    Highlight @Michael Bamberger

    Wenn man aber eine derartige Ideologie vertritt und derartige jesuanische Äusserungen als "inhumane Forderungen" verurteilt, dann ist die gesamte Geistesgeschichte voller "inhumaner Forderungen". Womit ich Deine Frage schon beantwortet habe.
    1 1 Melden
  • Hypatia 03.03.2016 15:51
    Highlight @Michael Bamberger

    Was in den biblischen Zitaten angesprochen wird, ist weder inhuman noch handelt es sich um irgend eine Forderung. Oder kann man von einem Menschen fordern, seine Eltern, seine Frau, seine Kinder, sein ganzes bisheriges Leben zu hassen? - Das geht nicht. Was aber nicht heisst, dass es solche Menschen gibt. Und genau nur diese erfüllen die Bedingung, die sie dazu prädestiniert, jenem Propheten nachzufolgen.

    Zweitens, ist Hass oder Abscheu etwas "Inhumanes" oder doch etwas sehr Menschliches? - Doch wohl etwas sehr Menschliches!

    Deine Interpretation bleibt fragwürdig.
    1 1 Melden
  • Michael Bamberger 03.03.2016 12:08
    Highlight @ Hypatia

    Sich aus der Verantwortung zu schleichen und somit insbesondere seiner Frau, seinen Kindern, Geschwistern und Eltern vorsätzlich Leid zuzufügen, ist inhuman. Noch viel inhumaner ist es, wenn jemand dies ausdrücklich verlangt, wie in Lk 14, 25-26 und Mt 10,37 beschrieben.

    Und nochmal: Wo haben Buddha, Konfuzius, Sokrates, Aristoteles oder Cicero u.ä. jemals derart inhumane Forderungen gestellt und warum wohl nicht?

    0 3 Melden
  • Hypatia 03.03.2016 09:00
    Highlight @Michael Bamberger

    Humanität kann auch zu einer Ideologie werden, wonach man allzu vorschnell verurteilt, was "inhuman" ist.

    Demnach wäre jeder Anspruch "inhuman", der über das gewöhnliche Leben hinausweist. Solche Ansprüche finden wir überall in der Philosophie, der Religion und der Wissenschaft.

    Was ist daran inhuman, deine Sippe und deine bisherige Welt zu verlassen, um dich einem Juden anzuschliessen, der von sich behauptet, der Sohn Gottes zu sein? - Was ist daran inhuman, ins Kloster zu gehen und deine Familie zurückzulassen?

    Solche plakativen Verurteilungen bringen nichts.

    3 1 Melden
  • Michael Bamberger 02.03.2016 23:52
    Highlight @ Hypatia

    Ich frage Dich nochmal:

    Wo haben Buddha, Konfuzius, Sokrates, Aristoteles oder Cicero u.ä. jemals derart inhumane Forderungen gestellt und warum wohl nicht? Mond hin oder her.
    0 1 Melden
    • Maracuja 03.03.2016 06:44
      Highlight Die Forderung von Konfuzius, dass ich als Frau zuerst dem Vater, danach dem Ehemann und später den Söhnen zu gehorchen habe, finde ich nicht sonderlich human. Dass sich Philosophen im Gegensatz zu Jesus ganz anders ausgedrückt haben, liegt wohl an Bildung, am Umfeld (Jesus predigte zu armen, unterdrückten Menschen in einem besetzten Land) und am fehlenden Eifer (Jesus hat diesen, m.E. ist eifrig sein oft eher problematisch als positiv).
      0 0 Melden
    • Share 03.03.2016 12:00
      Highlight Wo der Humanismus genannt wird ist der Fingerzeiger nicht weit, der moralische Fingerzeiger wohlgemerkt und das hat was mit gemeinen Hülsenfrüchten zu tun. Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins... oder wie war das? Also waren fünfzehnhundertirgendwas die Ideen eines Galileo quasi Black Eyed Peas die der Menschen Weltbild unmenschlich zerstören? Wie Retro ist das denn?
      1 0 Melden
  • Hypatia 02.03.2016 20:09
    Highlight @ Michael Bamberger

    Platons Höhlengleichnis ähnelt in vielem der jesuanischen Forderung, sich von dieser Scheinwelt abzukehren. Die stoische Apathia wäre hier ebenfalls zu nennen.

    Das Humane bedeutet doch auch all das Elend und der Kummer, das mit all der Liebe und all dem Begehren verbunden ist. Es bedeutet auch Vergänglichkeit.

    War es nicht auch eine "inhumane Forderung", Menschen dazu zu bringen, in eine hochexplosive Maschine zu steigen, um auf dem Mond zu landen? - Ein Wagnis, das viele mit dem Tod bezahlt haben.



    1 0 Melden
  • Hypatia 02.03.2016 19:52
    Highlight @Hugo Stamm: "Religionen lassen sich schlecht reformieren. ... Sie lassen sich höchstens zivilisieren, "

    Vielleicht sollte man hier eher sagen: Reformierung der Religion und Zivilisierung der Menschen, bzw. der Gesellschaft gehen Hand in Hand. Geschichtlich lässt sich das im Christentum während des 15. 16. 17. Jahrhunderts zeigen.
    1 1 Melden
  • Michael Bamberger 02.03.2016 19:43
    Highlight @ Hypatia

    Frage Dich doch lediglich dies:

    Wo haben Buddha, Konfuzius, Sokrates, Aristoteles oder Cicero u.ä. jemals derart inhumane Forderungen gestellt und warum wohl nicht?
    1 1 Melden
  • Hypatia 02.03.2016 19:28
    Highlight @ Michael Bamberger

    Inhuman ist die Forderung, weil der Mensch nicht für ein von allem Weltlichen abgekehrtes Leben geschaffen ist. Aber es ist in der Geschichte immer wieder zu beobachten, dass Menschen diesen Schritt ins Inhumane gewagt haben. Vielleicht ist dieses Dilemma nur in einem Wagnis zu lösen. Indem man sich dieser Weltfremde übergibt und in die Wüste geht und dabei grandios scheitert oder aber mit etwas zurückkehrt, was die ganze Menschheit verändern wird. Dafür aber braucht es einen Glauben, der für den Verstand uneinholbar ist, ein Vertrauen, das stärker ist als zu den Menschen.
    1 0 Melden
  • Michael Bamberger 02.03.2016 17:33
    Highlight @ Hypatia

    Sei es wie es wolle. Der Fordernde stellt den Geforderten vor ein völlig inhumanes Dilemma (siehe dazu z.B. auch Abraham und Isaak), welchen den Letzteren im Normalfall den Rest seines Leben im besten Fall traumatisieren wird. Stell Dir nur selber vor, in welche Gemütslage Du Dich begeben würdest, wenn Du in einem Handstreich Deine Eltern, Geschwister, Frau und Kinder den Heilsversprechungen eines Wanderpredigers opfern würdest.
    3 1 Melden
    • Maracuja 02.03.2016 20:00
      Highlight Legt man die zitierten Verse wörtlich aus, dann ergibt sich tatsächlich das Bild eines egozentrischen, inhumanen Sektenführers, der seine Anhänger unbedingt von deren Angehörigen entfremden will. Liest man die Verse so, dass es nicht um die Person Jesus, sondern um die von ihm gepredigten Gebote/Lehre geht, wird klar, dass es um moralische Dilemmas geht. D.h. dass man für Menschen, die man liebt, am ehesten in Versuchung kommt, ethische Prinzipien über Bord zu werfen. Fast jeder wird Organhandel als unethisch sehen, aber wenn das die einzige Möglichkeit ist, um sein Kind zu retten ...
      1 1 Melden
  • Hypatia 02.03.2016 14:27
    Highlight Michael Bamberger am 02.03.2016 08:58 @Hypatia

    1. So streng würde ich das nicht interpretieren. So, wie ich das sehe, geht es darum, dass man gewisse Voraussetzungen mitbringen sollte, um jenem Juden auf seinem Weg zu folgen, und diese Voraussetzungen muss man mit seinem Gewissen vereinbaren können.

    2. wird mit derartigen Äusserungen klar auf eine entschiedene Umkehr hingewiesen, die man in seinem Leben vollziehen müsste, wollte man ihm folgen, was eine entschiedene Abkehr vom bisherigen Leben beinhaltete. Diese Abkehr ist nur durch eine Abscheu zu erreichen.

    Aber eine Erpressung? - Nein.
    1 1 Melden
    • Share 02.03.2016 18:38
      Highlight Abscheu ist ein passendes Wort. Eklig finde ich das neu aufgekommene Trittbrettfahren. Wehret den Anfängen.Deswegen protestiere ich mit
      1 2 Melden
  • Michael Bamberger 02.03.2016 08:58
    Highlight Hypatia: "...was neben "hassen" auch einfach "nicht wollen" oder "verabscheuen" bedeuten kann."

    Was ändern denn ein paar hypothetische Synonyme zum Wort "hassen" am ideologischen Grundton von Lk 14, 25-26 wie auch von Mt 10,37, wo sogar mit dem Wort "lieben" die deckungsgleich manipulative Erpressung zur Anwendung kommt?
    2 2 Melden
  • Michael Bamberger 02.03.2016 08:39
    Highlight Alltägliches:

    Vatikan - "Missbrauchs-Betroffene zweifelten zuletzt öffentlich am Aufklärungs-Willen des Papstes. Peter Saunders, wegen seiner öffentlichen Kritik beurlaubtes Mitglied in der päpstlichen Kommission für Kinderschutz, warf Franziskus eine «PR-Kampagne» vor. Saunders kritisierte insbesondere, dass das im vergangenen Juni angekündigte Vatikan-Tribunal für die Verurteilung von Bischöfen, die Missbrauch vertuschen, bis heute nicht existiere." (29.2.16)

    http://www.tageswoche.ch/de/2016_10/international/712920/
    2 1 Melden
  • Michael Bamberger 02.03.2016 08:33
    Highlight Alltägliches:

    Australien - "Kurienkardinal George Pell hat in einem Missbrauchsskandal seinen früheren Vorgesetzten in Australien belastet. Der damalige Bischof seiner Heimatdiözese Ballarat, Ronald Mulkearns, habe ihn über die wahren Gründe für die Versetzung eines übergriffigen Priesters getäuscht, sagte Pell in der Nacht auf Dienstag in einer Video-Befragung durch die australische Missbrauchskommission." (1.3.16)

    http://de.radiovaticana.va/news/2016/03/01/missbrauch_kardinal_pell_belastet_australischen_bischof/1212110
    1 2 Melden
  • Michael Bamberger 02.03.2016 08:31
    Highlight Alltägliches:

    USA - "Zwei katholische Bischöfe haben einer Untersuchung der US-Justiz zufolge über einen Zeitraum von mehr als vier Jahrzehnten den sexuellen Missbrauch von Kindern durch mehr als 50 Geistliche gedeckt. Der veröffentlichte Untersuchungsbericht geht hart mit den Bischöfen James Hogan und Joseph Adamec ins Gericht, die von zahlreichen Missbrauchsfällen wussten und die Täter vor Strafverfolgung schützten." (1.3.16)

    http://www.zeit.de/news/2016-03/01/usa-zwei-us-bischoefe-vertuschten-jahrzehntelang-missbrauchsfaelle-01222802
    1 2 Melden
  • Hypatia 01.03.2016 17:09
    Highlight Michael Bamberger am 28.02.2016 16:10 @ Hypatia

    Man könnte vielleicht von einem Topos sprechen. Ich habe mir das mal im Griechischen angeschaut. Dem philein wird ein misein entgegengesetzt, was neben "hassen" auch einfach "nicht wollen" oder "verabscheuen" bedeuten kann. Etwas nicht zu mögen oder zu wollen bedeutet noch nicht, es zu hassen. "Hassen" ist ein ausgesprochen starker Ausdruck.
    1 0 Melden
  • Elvenpath 01.03.2016 12:37
    Highlight Die Gesellschaften driften auseinander. Auf der einen Seite die säkularen, fortschrittlichen, freiheitlich- Menschenrechtsorientierten.
    Auf der anderen Seite die rückwärtsgewandten, religiös-konservativen Leute, die ein Weltbild vertreten, wo der Einzelne wenig zählt und das "Wohl der Gesellschaft" wichtiger ist, als Individualrechte. Und was zum "Wohl der Gesellschaft" ist, bestimmt natürlich ihr Glaube.
    3 6 Melden
  • andersen 01.03.2016 09:23
    Highlight Ach, Herr Hugo Stamm.

    Die Frau Holle wird wieder kommen, wenn es zu viel schneit.

    :-).
    2 6 Melden
  • Thomas Binder 29.02.2016 13:40
    Highlight Wir sollten endlich aufhören, in Kategorien zu denken. Religionen, Ethnien, Ideologien und geographische Grenzen sind scheinbare von Machtmenschen eigennützig missbrauchte und bisweilen auch erschaffene Kategorien zur Ab- und Ausgrenzung. Sie sind im Menschen nicht angelegt sondern ihm indoktriniert. Fundamentalismus ist schwerer Narzissmus und der greift überall um sich. Dies ist unser Problem im "Zeitalter des schweren Narzissmus" seit 30-40 Jahren, in welchem die Untugenden der schweren Narzissten zu Tugenden erklärt wurden und wir ihn nun global haben, deren völlig verrückten Salat.
    7 0 Melden
    • rodolofo 01.03.2016 08:13
      Highlight Die "Schattenseite" von "Kultur" ist die Abgrenzung.
      jede Kultur hätschelt seine "Lieblinge" (z-Bsp. mit "Herzchen) und "verprügelt" AussenseiterInnen (z.Bsp. mit "Blitzen").
      Was aber heutzutage neu ist, ist das Riesen-Angebot an Kulturen und Sub-Kulturen, aus dem wir modernen Menschen in der globalisierten Welt auswählen können und aus dem wir unseren "individuellen Mix und Stil" zusammenstellen können.
      Auch ein solcher "Kultur-Supermarkt" hat seine Tücken!
      Einfach ist das nicht, aber sehr spannend!
      5 1 Melden
  • Einer Wie Alle 29.02.2016 12:57
    Highlight Ich finde es falsch die Bibel zu verurteilen. Denn es ist nur ein Buch. Vielmehr muss man die verurteilen, die dieses Buch so interpretieren. Nämlich als Geschichte, die auch so stimmen soll.
    Vielmehr ist es für mich aber ein Buch mit Moralgeschichten. Die sind auch krass. Doch hat dieses Buch früher die Frauen beschützt (Kein Sex vor der Ehe oder das Zeug mit dem Ehebruch).
    Meines Erachtens ist das Problem wirklich darauf zurückzuführen, dass es einige Leute gibt, die dem Buch heute noch die gleiche Bedeutung schenken, wie zu dessen Herausgabe. Die Situation hat sich verändert.
    9 3 Melden
    • rodolofo 01.03.2016 08:15
      Highlight @ RKM
      Das mit der Bücherverbrennung kommt mir doch irgendwie bekannt vor...
      7 1 Melden
  • herschweizer 29.02.2016 07:31
    Highlight ist nicht dieser Horus auch am 3ten Tage auferstanden und hatte auch 12Jünger und und... kennt den wer? ..... ja viele "glauben" zu Wissen wie die Pyramiden erbaut worden sind hhh
    3 2 Melden
  • Michael Bamberger 28.02.2016 16:10
    Highlight @ Hypatia: "Eine schwierige Aussage von Lukas."

    Nicht bloss Lukas, sondern:

    "Wer Vater oder Mutter mehr liebt denn mich, der ist mein nicht wert; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt denn mich, der ist mein nicht wert." (Mt 10,37)

    "Wer sein Leben liebhat, der wird's verlieren; und wer sein Leben auf dieser Welt hasst, der wird's erhalten zum ewigen Leben." (Joh. 12,25)

    2 3 Melden
    • rodolofo 02.03.2016 07:41
      Highlight Unsere urahnen waren halt sehr emotional und entsprechend extremistisch...
      Und sie sprachen gerne in Gleichnissen.
      So waren sie halt, unsere Urahnen...
      Wir müssen ja nicht alles nachmachen, was sie in ihrem leben verbrochen haben.
      Trotzdem dürfen wir sie in Ehren halten, denn auch sie versuchten, "das Beste draus zu machen", so wie wir heute unseren Weg durch den modernen Dschungel des Multikulturellen Supermarkts suchen.
      Unsere Nachfahren werden noch herausfinden, was wir heute alles falsch machen.
      Wenn wir dereinst tot sind, wird uns ihre Kritik nicht mehr schmerzen...
      0 1 Melden
  • rodolofo 28.02.2016 12:01
    Highlight Mal was "erwärmendes" in der gegenwärtigen politisch-ideologischen Eiszeit von Sekten und Rechtsnationalen Volks-Bewegungen:
    http://tvprogramm.srf.ch/details/91c4f67a-16c0-4db9-b241-bfa31d6ed3d7
    1 3 Melden
  • Michael Bamberger 28.02.2016 10:53
    Highlight Hypatia: "Eine Autorität wird anerkannt, ohne dass sie in irgend einer Weise Macht ausübt oder gar droht. Sie zeigt Wege auf. Die wir beschreiten können oder auch nicht. Sie verlangt keine Hörigkeit sondern stellt sich in Frage und stellt damit uns eine Frage."

    "Es ging aber eine grosse Menge mit ihm; und er wandte sich um und sprach zu ihnen: Wenn jemand zu mir kommt und hasst nicht seinen Vater, Mutter, Frau, Kinder, Brüder, Schwestern und dazu sich selbst, der kann nicht mein Jünger sein." (Lk 14, 25-26)
    8 5 Melden
    • andersen 28.02.2016 11:42
      Highlight Hören Sie auf der Bibel für ihre eigene Zwecke zu benützen, Bamberger.
      Was der Lukas damals geschrieben soll nicht gelten.

      Ich habe Sie einmal gefragt, warum Sie die Angebote von Michael Salomon Schmidt nicht kritisiert haben?
      Bitte um Antwort.
      1 10 Melden
    • Maracuja 28.02.2016 11:59
      Highlight Tatsächlich kann man aus diesen Versen den Anspruch eines üblen Sektenführers herauslesen, man kann sie aber auch anders interpretieren. Zudem gibt es einen Vers, der den Anspruch der absoluten Autorität wieder in Frage zu stellen scheint

      "Jesus antwortete: Warum nennst du mich gut? Niemand ist gut außer Gott, dem Einen." (Mk 10,18)

      aber auch bei diesem gibt es die unterschiedlichsten Interpretationen.

      Fazit: Möglich, dass Jesus tatsächlich ein typischer Sektenführer war, möglich, dass er doch anders war, möglich, dass er gar nicht gelebt hat usw. Kaum Wissen, aber viele Annahmen.
      4 2 Melden
    • rodolofo 28.02.2016 12:10
      Highlight @ andersen
      Michael Bamberger hat recht!
      Der "Führerkult" rund um die Person von Jesus Christus ist hochgradig gefährlich, weil sich ein "guter Diktator" mit ziemlicher Sicherheit irgendwann im Verlaufe seines Werdeganges in einen unberechenbaren Psychopathen verwandelt, der -umgeben von heuchlerisch schmeichelnden Günstlingen und Ja-Sagern- den Boden der Realität derlässt und im Rausch seiner Allmacht und seiner Eitelkeit sein Imperium zugrunde richtet.
      Jesus war ein Mensch und NICHT Gottes Sohn!
      Wäre er ein alter Mann geworden, dann wäre er vielleicht sogar senil geworden.
      Speziell war er.
      8 3 Melden
    • Hypatia 28.02.2016 14:44
      Highlight Eine schwierige Aussage von Lukas. Wie soll man sie verstehen? - Was wird mit diesem "hassen" gemeint? - Ist damit gemeint, das jemand, der Jesus folgen will, sein bisheriges Leben (mit all seinen Lieben) verabscheuen müsse? Woher aber sollte dieser "Hass" kommen? Warum die Leute so erschrecken und von ihnen derartiges verlangen?

      Vielleicht so: Verabscheust du dein bisheriges Leben so sehr, dass du es zu hassen beginnst? Dann magst du mir folgen.
      1 3 Melden
    • andersen 29.02.2016 08:57
      Highlight Rodolofo

      Es steht auch grüsige Sachen in der Bibel und hier in diesem Blog, haben wir vorwiegend mit jungen Menschen zu tun und es ist ein Pflicht von jeder Pfarrer, der Bibel sorgfältig auszulegen.
      Somit entstehen keine weitere Sekten, wie ICF, wo die Menschen nur wild mit den Armen fuchteln, schreien und Tanzen um die gekaufte Spiritualität auszuleben und dann in den Alltag zurückgeht, wo sie denn nicht mehr klarkommt.
      Sie gehen dann nicht mehr nüchtern hin, sondern im Rausch und stellt keine Fragen mehr.



      1 3 Melden
    • andersen 29.02.2016 09:20
      Highlight Laut der Bibel hat die Jünger von Jesus gegen ihm protestiert.
      Das ist die beste profilaxe gegen Sekten.
      Das hiesst, als mehr man der Bibel liesst, je mehr bleibt man in der Realität.
      0 2 Melden
    • rodolofo 02.03.2016 07:43
      Highlight @ andersen
      Manchmal müssen Junge tun, was Junge tun müssen.
      Du warst doch auch mal jung, oder etwa nicht?
      0 0 Melden
  • andersen 28.02.2016 09:07
    Highlight spooky red

    Nein, ist sie nicht.
    Ritzt die Rechtspopurlisten und Sekten einmal wieder die Grenze zur Menschenverachtend, dann muss man es klar benennen und nicht schweigen.
    Man darf nicht blind so ein Obrigkeit unterstützen.
    Es ist unser Pflicht als Wächter der Gerechtigkeit uns einzumischen, ohne das man auf überhebliche Weise moralisieren und verurteilen.

    1 2 Melden
  • Spooky 28.02.2016 04:02
    Highlight "Die Geschichte der Menschheit ist geprägt von einem endlosen Kampf um Freiheit und Gerechtigkeit."

    Das ist kompletter Bullshit. Die Geschichte der Menschheit ist geprägt von Machtpolitik. Das ist alles.
    14 7 Melden
    • rodolofo 28.02.2016 08:33
      Highlight Bist Du etwa ein "Machtmensch", Spooky Red?
      4 6 Melden
    • Spooky 28.02.2016 16:40
      Highlight
      Nein, rodolofo, meine Macht beschränkt sich auf die Urne. Und an der Urne kann ich nur über total nebensächliche Sachverhalte abstimmen - das hast du ja heute wieder gesehen, haha ;-)

      Das Problem ist, dass seit den Anfängen der Menschheit auf der ganzen Welt Leute wie ich absolut kein Talent haben für die Macht und darum nie irgendwo an die Macht kommen, wo wir für die Freiheit kämpfen könnten, während die Machtmenschen auf unserem Planeten seit grauen Urzeiten mit einem natürlichen Instinkt für die Macht geboren werden und darum an die Macht kommen und dann dort Machtpolitik betreiben.
      4 0 Melden
    • rodolofo 28.02.2016 18:18
      Highlight Mir geht es ähnlich, wie Dir.
      Ich sehe aber auch Vorteile darin, weil Macht ja auch Verantwortung bedeutet. Du musst ständig präsent sein und auf alles mögliche sofort reagieren, in einem dicht gedrängten Terminplan.
      Da bist Du froh, wenn Du einen Teil der ganzen Arbeit an jemanden delegieren kannst, dem Du das anvertrauen kannst. So bist Du wenigstens teilweise entlastet.
      1 1 Melden
    • Spooky 29.02.2016 04:10
      Highlight @rodolofo
      Bin mit dir einverstanden. Ich gehe sogar noch weiter. Leute, die kein Talent haben für die Macht (wie ich), sollten sich eigentlich nicht um jene Bereiche kümmern, wo Macht eine Rolle spielt - also zum Beispiel nicht um Politik. Wenn du meine Kommentare in Sachen Politik genau liest, wirst du sehen, dass ich das alles nicht so ganz ganz ernst meine, weil ich ganz genau weiss, das ich in diesen Bereichen eigentlich im falschen Film bin. Für Leute wie mich gibt es genügend Sachen, wo sie sich selber näher kommen, zum Beispiel: Mystik, Magie, Götter, Reden mit Toten, Kraftorte usw.
      2 0 Melden
    • rodolofo 29.02.2016 06:49
      Highlight @ Spooky Red
      Ich bin vorsichtig geworden mit Merksätzen wie : "Ich habe kein Talent für das, oder jenes."
      Ich glaube, dass wir grundsätzlich alles könnten, aber aus rätselhaften Gründen gewisse Dinge gar nicht wollen!
      Das ist vielleicht zu vergleichen mit dem Spezialisierungs-Prozess von Stammzellen innerhalb eines Organismus.
      Ich politisiere sehr gerne, aber nur bis zu einem bestimmten Mass. Dann muss ich raus in die Natur und mich dort betätigen.
      "Macht" ist die Kehrseite von "Verantwortung".
      Wer nur die Macht will, ohne auch Verantwortung zu übernehmen, sollte besser "ohnmächtig" bleiben.
      2 0 Melden
  • herschweizer 28.02.2016 03:25
    Highlight man müsste diesen Typen mal den Ereignishorizont am Rand eines Schwarzen Lochs erklären... oder den Welle/Teilchen Dualismus der Schrödingergleichung... bzw vielleicht nützts schon wenn man denen mal nen Dreisatz erklärt
    6 3 Melden
    • rodolofo 28.02.2016 08:37
      Highlight Ich weiss nicht...
      Dann werden die "Gläubigen" wohl etwa in der Art reagieren:
      "Wer hat's erfunden?
      Gott hat's erfunden!
      Sowohl den Dreisatz, als auch das Schwarze Loch, und letztendlich auch die Ricola-Kräuterbonbons."
      8 3 Melden
    • Oiproll 28.02.2016 08:42
      Highlight Viel spass dabei:-D Hab mit denen mal aus Versehen eine Diskusion über Evolution begonnen. Hab zuerst nen Lachanfall gekriegt,und brauchte dann aber vor Ärger ein paar Appenzeller,grins....
      16 2 Melden
    • herschweizer 28.02.2016 10:19
      Highlight ps das war ein WITZ... der Herr Stamm beleuchtet die Verbindung Glaube an Gott und Glaube an Politik zu wenig... Glauben = nicht Wissen ...Vermuten
      1 2 Melden
    • Hypatia 28.02.2016 12:20
      Highlight Glauben heisst nicht nur Vermuten, es heisst auch Vertrauen.
      5 4 Melden
    • mortiferus 28.02.2016 13:25
      Highlight "Die Wissenschaft ist im Aufstieg auf den hohen Berg der Erkenntnis und steht kurz vor der Überwindung des letzten Grades.Als sie über den Grad blickt,sieht sie dort die Priester,Schamanen,Philosophen,Druiden die dort schon lange warten".Ich glaube an keinen Gott!Was sind die 95% des Kosmos die wir nicht kennen,extra Dimensionen (M-Theorie etc), Quantenverschränkung, existiert Zeit, gibt es Unendlichkeit, ist der Raum körnig, existiert die Realität,was ist Bewusstsein, gibt es ein Nichts, einen Anfang? Viele Geschichten beginnen mit der Leere, dann das Licht. Wir sind nicht wissend!
      5 0 Melden
    • mortiferus 28.02.2016 13:38
      Highlight Will meinen Kommentar noch ergänzen falls er erscheint. Natürlich warten alle unter dem Gipfel des höchsten Berges. Er ist nie im Leben bezwingbar. Falls wir eine Antwort erhalten, z. B. 42, können wir nix damit anfangen.
      2 0 Melden
    • rodolofo 29.02.2016 06:54
      Highlight @ mortiferus
      Vielleicht liegt der Schlüssel zur "Weisheit" auch weniger im "Wissen" und mehr im "Fühlen" und in der "Sinnlichkeit".
      Vermutlich braucht es alles zusammen:
      Die Sinnlichkeit verbindet sich mit Erfahrung (="Wissen") zu einem "sechsten Sinn", eben der "Weisheit".
      How, ich habe gesprochen.
      1 2 Melden
  • Oiproll 28.02.2016 00:39
    Highlight Sitze gerade in meiner Stammkneipe in St.Gallen,der ICF hat seine Zentrale gleich ein paar meter nebenan! DAS NERVT:-D. Könnten sie mal vorbeikommen und die verscheuchen,herr stamm? Wäre sehr dankbar und würde sie auf ein leckeres Schützengarten einladen,hehe.
    18 9 Melden
  • Kookaburra 27.02.2016 23:59
    Highlight Wow. Was es nicht alles für Welten gibt...

    Ich muss zugeben, dass mich selten ein Artikel so verwirrt. Ich verstehe weder den Artikel noch die Kommentare wirklich.
    IFC sind das die "Fischlis"?
    Und Esoteriker sind Rechts? Das hätte ich nie vermutet... Und wollen einen Grossteil der Weltbevölkerung umbringen? Esoteriker sind doch die, die alles Umarmen wollen und auf die Aliens warten. Und das kommt doch von den Indern. Das kann doch nicht rechts sein?

    Fazit für mich: Alle Religiösen lassen sich narren und scheinbar macht die Richtung keinen Unterschied...
    9 7 Melden
    • Spooky 28.02.2016 01:20
      Highlight
      @Platypus:

      "Und Esoteriker sind Rechts? Das hätte ich nie vermutet..."

      Also wenn du mich fragst, ich hätte das auch nie vermutet. Ich habe keine Ahnung, wie Hugo Stamm auf so eine abstruse Idee kommt. Aber okay, "Jeder hat einen Vogel", haben wir früher gesagt. Lassen wir Hugo Stamm seinen Vogel ;-))
      9 8 Melden
    • rodolofo 28.02.2016 08:45
      Highlight Das ist leider gar nicht so abstrus, wie es zuerst scheint!
      Als intimer Kenner der "Esotherik-Szehne" bin ich immer wieder wie vor den Kopf gestossen, wenn ich in einem "Permakultur-Rundbrief" (die "Permakultur" als Weltbewegung ist ein neues Biotop, in dem es nur so von "Esotherikern" wimmelt) plötzlich Putin'sche Verwirrungs-Propaganda entdecke, oder "Prophezeihungen eines Mathew".
      Es ist tatsächlich so, dass sich in dieser Szehne linksextreme Neo-Hippies mit rechten "Macher-Magiern" vermischt haben. So übt eine Gruppe in Seancen, Organe nachwachsen zu lassen mit "der Russischen Methode"...
      3 1 Melden
    • Kookaburra 28.02.2016 13:51
      Highlight Habe kurz "Permakultur" gewikid. Das tönt vernünftig. Sehr schade (für mich), dass dieses Feld der Pseudo-Wissenschaft überlassen wird.
      Und ich staune immer noch. Aber man lernt nie aus.
      Vielen Dank für diesen Einblick in die Esoteriker-Szene.
      1 2 Melden
    • rodolofo 29.02.2016 07:03
      Highlight @ Platypus
      Ich möchte auf keinen Fall die "Permakultur" schlecht reden! Da hat es bemerkenswerte Persönlichkeiten dabei, wie den Agrar-Rebellen Sepp Holzer, der im Österreichischen Lungau eine Art "Naturkathedrale" kultiviert hat und der uralte Agrar-Methoden mit modernen Techniken und eigenen Experimenten und Beobachtungen kombiniert zur "Holzer'schen Permakultur". Diese ist sehr handfest und wird weltweit in vielen Projekten umgesetzt!
      Das lohnt sich sicher mehr zum "googeln", als diverser Esotherik-Krimskrams von irgendwelchen Kiffern, die von der "Nichts tun - Landwirtschaft" träumen...
      2 1 Melden
  • Bonifatius 27.02.2016 23:08
    Highlight Aber Hugo Stamm, Freiheit ist doch nur eines der vielen Ideale, das Menschen anstreben... Es gibt noch mehr; Gemeinschaft, Liebe, Anerkennung, Lebenssinn. Einige finden das in der Religion. Ob ich das gut finde? Nicht zwingend. Ob man diese Wünsche "überwinden" kann, quasi durch Evolution? Niemals.
    17 3 Melden
    • Hugo Stamm 27.02.2016 23:35
      Highlight Bei der Freiheitsidee handelt es sich primär auch um ein soziales und politisches Anliegen, also ein kollektives Phänomen. Erst eine Gesellschaft, in der Freiheit herrscht, schafft Lebensbedingungen, die Gemeinschaft, Liebe und Lebenssinn fördern.
      14 8 Melden
    • Kookaburra 28.02.2016 00:11
      Highlight Eine Religion ist doch eher Gefängnis, denn Freiheit.
      18 4 Melden
    • Bonifatius 28.02.2016 08:09
      Highlight @Hugo Stamm: Freiheit ist unterschiedlich definierbar. Manche wollen auch individuelle Freiheit vor Verpflichtungen der Gesellschaft (z.B. ein Ausbrechen aus Arbeits- oder Familienleben). Freiheit kann ein Gegenstück zu jeglichen Strukturen bedeuten. Im nahen Osten jedoch kann man eher das Gegenteil beobachten. Die Gewalt- und "Chaos-struktur" schafft ein Bedürfnis nach Sicherheit und klaren (religiösen) Regeln. Dafür nehmen sie auch den Tod in Kauf. Individuelle Freiheit ist dann anscheinend weniger wichtig.
      4 1 Melden
    • Bonifatius 28.02.2016 08:15
      Highlight @Platypus: Meine ehemalige Kollegin ist im ICF. Für sie hat es Sicherheit bedeutet, sich in einem Umfeld zu bewegen, von dem sie wusste, dass alle (mehrheitlich) nach den gleichen Regeln und Werten lebten. So wählte sie auch ihren Partner aus diesen Reihen. Sie ist mit der heutigen "Freiheit" wohl schlecht zurechtgekommen und sehnte sich nach klarer Struktur und Aufgabe. Für mich auch undenkbar. Aber die Bedürfnisse der Menschen sind nun mal unterschiedlich...
      10 1 Melden
  • andersen 27.02.2016 22:48
    Highlight In New York gibt es sehr viele Obdachlose.
    Viele Menschen verdienen zu wenig Geld, um sich ein Wohnung zu leisten.
    Quelle: Weltspiegel.ard.de
    Der Trump plappert von der amerikanische Traum, um Leute in den Bahn zu ziehen.
    Aber wenn man bei die Rechtspopurlisten über das Thema flankierten Massnahmen, wie Lohnschutz und Wohnungsbau anspricht, dann weichen sie aus.
    7 6 Melden
    • Spooky 28.02.2016 23:47
      Highlight
      @andersen

      "Viele Menschen verdienen zu wenig Geld, um sich ein Wohnung zu leisten."

      Und die PseudoSchweizerLinken spenden mehr als 1 Million Franken an ein dubioses Komitee mit dem Namen "Dringender Aufruf". Wofür? Für leblose Plakate und Inserate. Eine Schande !!! Schämt euch, ihr Linken in der Schweiz !!!
      1 6 Melden
  • Hypatia 27.02.2016 22:38
    Highlight Eine Autorität verhält sich weder autoritär noch weist sie autoritäre Züge auf. Eine Autorität ist daher nicht autoritär.

    Das mag verwirren aber ist doch offensichtlich. Eine Autorität hat es nicht nötig, autoritär zu werden. Eine Autorität wird anerkannt, ohne dass sie in irgend einer Weise Macht ausübt oder gar droht. Sie zeigt Wege auf. Die wir beschreiten können oder auch nicht. Sie verlangt keine Hörigkeit sondern stellt sich in Frage und stellt damit uns eine Frage. Autorität ist daher das, was sich der Frage als würdig erweist. Autorität ist daher das eigentlich Fragwürdige.
    10 0 Melden
  • andersen 27.02.2016 22:19
    Highlight Ja, lieber Hugo Stamm, in der letzter Zeit erleben wir immer stärker, wie Religion für ideologische Zwecke instrumentalisiert wird.
    Und Donald Trump hat kein Respekt für die Fremdem, ich kann mich nicht Vorstellen, dass er Präsident von Amerika wird.
    Ein Hoffnung hab ich bei die Frauen in Amerika, weil die Rechtspopurlisten kämpfen nicht für die Frauenrechte, wie zum Beispiel der Mutterschaftsurlaub und Gewalt in der Ehe, nein sie beleidigen die Frauen.
    7 5 Melden
  • dave1771 27.02.2016 22:18
    Highlight der Hugo und das ICF... nette Geschichte
    13 3 Melden
  • Hypatia 27.02.2016 22:16
    Highlight @kEINKOmmEnTAR

    Deinen Bedenken stimme ich zu. Wobei ich sagen würde, dass es der Wohlstand, bzw. diese Sattheit ist, die uns orientierungslos macht. Wir werden gelebt und müssen uns um nichts mehr kümmern.

    Freiheit aber ist immer gerichtet und stiftet Orientierung, sei es als Freiwerden von oder als Freiwerden zu. Etwa wenn wir uns gerade von dieser Sattheit befreien wollen, um frei zu werden für etwas, was uns diese Sattheit nicht gibt, sondern uns Entbehrungen auf uns nehmen lässt, damit wir uns selbst spüren, damit wir selbst die sind, die wir sein wollen.

    5 1 Melden
  • Herbert Anneler 27.02.2016 21:40
    Highlight Wenn Menschen nicht das kriegen, was sie wirklich brauchen, nehmen sie das, was sie bekommen. Und was brauchen wir Menschen? Die Erfahrung, dass eine Aufgabe oder ein anderer Mensch auf uns wartet, dass wir für jemand oder etwas gut sind, dass wir einen Platz im Leben haben, dass es gut ist, dass es mich gibt. Weil viele Menschen dies nicht in ihrem Alltag erfahren können, nehmen sie das, was es gibt: materielle Güter, vordergründiges Wir-Gesäusel von rechten PolitikerInnen oder SektenführerInnen etc. Das ist wie Zuckerwatte: kaum im Mund - weg ist es; man kriegt nie genug - eine Sucht.
    5 1 Melden
    • Rendel 27.02.2016 22:19
      Highlight Ich glaube sie erwarten zu viel von andern Menschen und dem Aussen. Wenn sie ein Kind wären würd ich Ihnen Recht geben, ich nehme jedoch an sie sind erwachsen.
      1 6 Melden
    • Bonifatius 28.02.2016 08:20
      Highlight @Rendel: Warum ist das zuviel erwartet? Menschen sind soziale Wesen. Auch nach dem Kindsein haben wir solche Bedürfnisse. Zumindest die meisten von uns. Ich finde Herbert Anneler hat das gut erkannt. Politische Zugehörigkeit kann durchaus die religiöse ersetzen. Es handelt sich bei beidem um ein Wertesystem.
      4 0 Melden
    • Rendel 28.02.2016 09:15
      Highlight Als Erwachsener entscheidet man doch selber, welche Aufgaben man übernehmen will, worin man Sinn sieht. Die Haltung, dass da draussen jemand wartet und einem Bedeutung gibt, finde ich unreif. Klar sind wir soziale Wesen, das ist eine Binsenwahrheit.
      0 0 Melden
    • Bonifatius 28.02.2016 11:33
      Highlight "Klar sind wir soziale Wesen, das ist eine Binsenwahrheit."
      Müsste man eigentlich meinen. Aber wenn Sie schreiben man würde als Erwachsener alle Entscheidungen alleine treffen, dann frage ich mich was Sie darunter wohl verstehen mögen...
      3 0 Melden
  • trollo 27.02.2016 20:57
    Highlight lassen wir unsere spirituellen gefühle mal draussen und betrachten die welt sachlich wissenschaftlich. nur intelligenzbefreite glauben das da irgendwo jemand hockt und uns wie eine drohne leitet das zu tun was wir tun. es ist billig die eigene unfähigkeit einem dritten anzulasten.
    religion war wichtig um regeln im umgang mit mitmenschen aufzustellen, gleichzeitig wurde den regelverletzern mit göttlicher vergeltung gedroht. soweit so gut. heute darf nicht mehr die gottesfurcht die motivation sein, nachbars handy nicht zu klauen sondern vernunft.
    6 11 Melden
    • Rendel 27.02.2016 22:02
      Highlight Ich könnt nun auch sagen, nur intelligenzbefreite Menschen meinen, andere stellen sich Gott als einen vor, der da draussen hockt und unser Schicksal lenkt.
      10 2 Melden
    • rodolofo 28.02.2016 08:59
      Highlight Die "Vernunft" ist sowohl "verinnerlichter Chef", wie auch "Handbremse". Ist sie bei voller Fahrt angezogen, kann sie kaputt gehen. Ist sie ständig angezogen, kann das zur Blockade führen.
      Wichtig ist, dass wir lernen, mit der "Bremse Vernunft" richtig umzugehen.
      Dann behindert sie uns nicht mehr, hilft uns aber dabei, "die Kurve zu kriegen" und rechtzeitig zu bremsen und anzuhalten.
      1 1 Melden
    • formerly known as 29.02.2016 11:42
      Highlight Als Religionsanhänger die Wissenschaft zu verteufeln und als Wissenschaftler die religiösen als "intelligenzbefreit" zu betiteln ist gleichermassen fundamentalistisch und unreif, weil beide Lager offenbar nicht fähig sind über den Tellerrand zu sehen und lernen zu verbinden statt zu trennen.
      Dabei wäre es so einfach....
      3 0 Melden
  • kEINKOmmEnTAR 27.02.2016 19:59
    Highlight Was machst du wenn du dich verloren fühlst und nichts mehr hast wofür du kämpfen musst? Wenn es nicht vieles gibt das du nicht tun darfst? Du suchst nach Halt, nach strengen Regeln und nach einem Sinn für alles.
    Das ist der Grund wieso der IS wächst, das ist der Grund wieso Freikirchen wachsen. Sie geben Halt und zeigen einen Weg.
    15 5 Melden
    • Hugo Stamm 27.02.2016 23:39
      Highlight Das ist richtig, doch wir müssen versuchen, durch Aufklärung aufzuzeigen, dass ein vermeintlicher Halt in radikalen Gruppen zur Selbstaufgabe und Abhängigkeit führt.
      13 2 Melden
    • Andi Amo 28.02.2016 00:46
      Highlight @Hugo Stamm
      Das sehe ich auch so - nur - die Menschen brauchen dann auch Alternativen zu z.B. religiösen Extremistengruppen! Und solange diese nicht da sind, werden sich Menschen Extremistengruppen und Sekten anschliessen.

      Viele viele Menschen können mit den uns gebotenen Freiheiten überhaupt nicht umgehen, sie sind damit schlichtweg überfordert. Und das wird auch immer so sein, welche ,Aufklärung' (wie soll denn diese aussehen..? Sie sich da auch immer wünschen...
      1 0 Melden
    • rodolofo 28.02.2016 09:03
      Highlight Was heisst "können nicht mit Freiheit umgehen"?
      Dann lernen sie's eben!
      Aber es gehört dazu, dass einem das "Werkstück Freiheit" ab und zu um die Ohren fliegt.
      Das gehört zum Lernen und Erfahrungen sammeln mit dazu!
      Wenn Du willst, dass Dein Kind eine Lungenentzündung bekommt, dann packe es möglichst warm und winddicht ein!
      (siehe auch das Kapitel: "Wenn Mütter (und Väter) zu sehr lieben")
      3 0 Melden
  • kEINKOmmEnTAR 27.02.2016 19:58
    Highlight Die Freiheit hat eine Orientierungslosigkeit hervorgerufen der eigentlich klar ist wenn man bedenkt das heutzutage viele Menschen für nichts mehr kämpfen müssen. Wir erhalten Frieden, wir erhalten Nahrung. Was sollen wir also den ganzen langen Tag machen? Wir sind von unseren Genen her darauf programmiert unser Leben mit genau dem zu füllen, dieses einprogrammierte Verhalten zu ändern wird jahrtausende dauern.
    4 2 Melden
  • Rendel 27.02.2016 19:54
    Highlight Die meisten Menschen brauchen einen Sinn im Leben. Heute (vielleicht auch früher) haben oft Ziele den Sinn ersetzt, sie sind aber ungleich. Wer keinen Sinn findet und wessen Ziele ins Wanken geraten, der schliesst sich gern jemandem an, der ihm Sinn gibt oder neue Ziele.
    Haben in einer Gemeinschaft alle den gleichen Sinn im Sinn, dann scheint er richtig und viele fühlen sich dann eingebunden und lebendig.

    Die meisten Menschen wollen sich als wertvollen Menschen einer Gemeinschaft erfahren.

    Schätzen wir andere Menschen mehr! Vielleicht hilft es Extremismus zu vermeiden.





    11 2 Melden
    • rodolofo 28.02.2016 09:05
      Highlight Auch extreme Erfahrungen gehören zum Leben dazu!
      damit ich weiss, wo meine Grenzen sind, muss ich darüber hinaus gehen.
      1 1 Melden
  • Maracuja 27.02.2016 19:09
    Highlight Ihr Text zeigt aktuelle autoritäre/rechteStrömungen im Christentum und in der Esoterik sehr gut auf, blendet aber aus, dass es einen Drall nach Rechts auch bei den Atheisten gibt. Aktuell finden gerade in den stark säkularisierten Regionen im Osten Deutschland rechte/rechtsextreme Bewegungen grossen Zulauf. Im Gegensatz zum Erstarken von Nationalismus und Faschismus im letzten Jahrhundert kann man heute nicht einfach die Christen für das Wiederaufkommen dieser schreckl.Ideologien verantwortlichen machen. Die Gräben verlaufen zurzeit nicht simpel zwischen (Aber)gläubigen und Glaubensfreien.
    13 7 Melden
    • demokrit 27.02.2016 21:55
      Highlight Atheismus und Fremdenhass schliessen sich irgendwie gegenseitig aus. Mit anderen Worten: Hitler war kein Atheist. Er glaubte an die Rassenlehre. Offenbar ist diese keine wissenschaftliche Theorie und genügte auch damals keiner.
      4 11 Melden
    • Maracuja 27.02.2016 22:28
      Highlight Nein, Hitler war kein Atheist, sondern Nationalsozialist und Katholik. Damit ist aber nicht bewiesen, dass sich Atheismus und Fremdenhass gegenseitig ausschliessen. In der Praxis begegnen einem genug Leserkommentare auf Onlinemedien von Personen, die sowohl einen atheistischen wie auch einen sozialdarwinistischen bzw. fremdenfeindlichen Standpunkt einnehmen. Wenn Sie der Überzeugung sind, dass sich Atheismus und Fremdenhass zumindest in der Theorie ausschliessen, wäre ich gespannt auf eine bessere Begründung als die eben vorgebrachte.
      8 2 Melden
    • Heimatlos 27.02.2016 23:27
      Highlight Spiritualität und Fremdenhass schliessen sich eigentlich auch aus.
      6 0 Melden
    • rodolofo 28.02.2016 09:10
      Highlight Atheismus kann nur dann eine lebbare Alternative zur Spiritualität sein, wenn sie wirklich keine Ersatz-Götzenbilder aufstellt.
      Wenn aber ein "Führer" Gott ersetzt, dann entsteht eine "Hölle auf Erden". Der "Führer" ist gleichbedeutend mit dem "Teufel".
      1 2 Melden
    • smoe 28.02.2016 19:57
      Highlight Atheismus ist einzig die Weltanschauung, die nicht an die Existenz von Gott bzw. Göttern glaubt. Politische, gesellschaftliche Haltungen und Moralvorstellungen sind völlig unabhängig davon.
      1 0 Melden
  • mortiferus 27.02.2016 18:14
    Highlight Meines Wissens gibt es nur eine"Schrift"die von"Gott"kommt. Die 15..äh 10 Gebote.Quellennachweis

    Alles andere wurde den Propheten offenbart und nach ihrem Tod niedergeschrieben,nur weniges während deren Lebenszeit (Mohamed).Das neue Testament,die Evangelien Lukas, Markus,Johannes und Matthäus wurde 70-120 Jahre n.Ch. geschrieben.Sie tragen die Namen der Apostel,wurden aber nicht von ihnen erstellt.Zur Bibel gehören die Schriften der Juden.Anderen Evangelien wurden unterschlagen.Wen"Gott"was mitgeteilt hätte,gäbe es 0 Spielraum.Gut bin ich Atheist.
    7 7 Melden
    • Sapere Aude 27.02.2016 20:57
      Highlight Selbst Mohameds Lehre wurde erst nach dessen Tod niedergeschrieben.
      2 2 Melden
  • Share 27.02.2016 16:54
    Highlight Was ich schon immer schreiben wollte. Ich danke dem Judentum. Danke, dass es dich gibt. Und nun würde ich gerne dem lieben verstorbenen Taize-Gründer für seinen Anfang danken. Leider bin ich ein Sünder und meine Hirnzellen, die sich an den Namen erinnerten, entschwunden.
    Das wäre neben Jesus Christus auch das Einzige das ich dem Judentum noch nahe legen wollte.
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  • Schlumpfinchen 27.02.2016 16:41
    Highlight Was mir vorallem auffällt, ist, die ICF Gottesdienste sind "cool, geil usw.", sie ziehen die Jugendlichen auf der Suche nach ihrer Identität fast schon magisch an. Hintenherum wird jedoch teilweise fast schon "gehirnwäschemässig" uralte Bibelzitate und Gebote eingeflösst. Wenn plötzlich 15-, 16-Jährige von Homosexualität ist eine Sünde sprechen, kommt es mir schon etwas komisch vor.
    Eine Frage stell ich mir da einfach: Was bringt Jugendliche überhaupt dazu, sich teilweise radikalen Kirchen oder ähnlichem anzuschliessen?
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    • rodolofo 27.02.2016 19:11
      Highlight Jugendliche sind gerne radikal, weil sie was aufregendes erleben möchten.
      Später dann, wenn sie sich genug bewiesen haben, so dass sie wissen, wie "radikal sein" geht, ist es plötzlich aufregend und eine willkommene Abwechslung, mal ganz "normal" zu sein.
      Natürlich entspricht dieses ausruhende "normal sein" nicht wirklich der Norm.
      Nach gemachter Pause machen die "ewigen RebellInnen" als Neo-Jugendliche weiter Radau!
      3 5 Melden
    • formerly known as 29.02.2016 11:56
      Highlight Was ich mich eher frage ist: wieso werden hier nur die Freikirchen als Sekten betitelt? Meiner Meinung nach sieht es beim Katholizismus und auch bei der Evangelischen Kirche kein Stück besser aus. Bei den einen die ewigen Ave Marias und Beichtstühle und bei den anderen die ewigen Verbote und Verzicht. Überall in jeder Religion wird den Menschen ein Bild von Gott mit total menschlichen Zügen wie Wut, Rachsucht und Abscheu vermittelt, was für mich persönlich nicht ins Bild von göttlichkeit passt.
      1 1 Melden
  • Matthiah Süppi 27.02.2016 16:02
    Highlight Wahnsinn was und wie der ICF Prediger spricht. Für mich tönt das klar nach Sekte.
    27 17 Melden
    • rodolofo 27.02.2016 17:44
      Highlight Das mit dem "Beten für ein Wunder" gehört für mich in die Kategorie "Machbarkeits-Wahn".
      Besser wäre:
      Augen und Ohren auf!
      Das Wunder ist bereits geschehen und immer noch am laufen! Du lebst!
      Und was für wunderbare Dinge sind um Dich herum und geschehen ohne dass Du mit den Fingern schnippen musst!
      (Ich glaube ich habe auch bald das Zeug zum "Guru"
      Aber ich wäre ein Guru ohne Sekte, für lauter Gurus ohne Sekte.)
      "Don't follow the guru! You ARE the guru!"
      6 7 Melden
    • Hugo Stamm 28.02.2016 00:09
      Highlight Jugendliche haben einen starken Drang, sich ihrer Peer-Gruppe anzuschliessen. Dort suchen sie Anschluss, Geborgenheit, Sinn und Unterhaltung. Dabei spielt es nicht immer eine Rolle, was diese Gruppe tut oder an was sie glaubt. Hauptsache, man kann sich mit etwas identifizieren und sich von der Welt der Erwachsenen abgrenzen. In ihrer Begeisterung stellen sie keine kritischen Fragen und durchleuchten die Gruppe oder ihre Führer nicht.
      7 1 Melden
  • Walter Sahli 27.02.2016 15:12
    Highlight Ach Herr Stamm, immer wieder stolpern Sie über Ihre eigenen Gedankenfüsse! Es gibt so viele Strömungen, Lehren und Ansichten, die sich esoterisch nennen, dass man sie niemals als so gleichgerichtet beschreiben kann, wie Sie dies tun. Sie erinnern mich diesbezüglich ein wenig an Beda Stadler, der sofort Schaum vor den Mund kriegt, wenn er das Wort Alternativmedizin hört. Mein Glaubenssystem läuft vermutlich auch unter "esoterisch" (auch wenn ich es "wissenschaftlich" zu begründen versuche), aber ich bin der Erste, der einem selbsternannten Führer ein "Non serviam!" entgegenschleudert!
    31 11 Melden
    • Shlomo 27.02.2016 16:31
      Highlight Entschuldigung aber sowohl die Alternativmedizin als auch jedwelcher Glaube ist bös gesagt kompletter Mumpitz und wissenschaftlich nicht belegbar.
      11 25 Melden
    • demokrit 27.02.2016 18:17
      Highlight Alternativmedizin ist auch Pseudomedizin. Da legt Stalder völlig zurecht Einspruch ein.
      10 14 Melden
    • Bonifatius 27.02.2016 19:49
      Highlight @Shlomo, demokrit: Und was ist mit dem Placeboeffekt? Suggestition hat eine grosse Wirkung, z.B. auf Schmerzlinderung. Das Hirn ist schliesslich Teil unseres Körpers :)
      11 2 Melden
    • demokrit 27.02.2016 22:03
      Highlight Ganz recht, eine Wirkung. Aber keine durch das Medikament.

      Vielleicht hätte Kokain als Placebo sogar noch eine besseres Nutzenverhältnis als homöopathischer Globulizucker. Würden Sie dann Kokain empfehlen? Als guter Utilitarist würde ich da erst meinen Taschenrechner hervorkramen und nach der Schadensbilanz fragen.
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    • Bonifatius 28.02.2016 08:35
      Highlight @demokrit: Kokain als Placebo macht ja keinen Sinn, da es sich um einen Wirkstoff handelt. Doch es galt lange als ein Arzneimittel. Es werden x Medikamente heute noch gebraucht die Suchttendenzen bei Missbrauch aufweisen können. Das heisst nicht, dass sie keinen medizinischen Nutzen haben. So wird in gewissen Kulturen das Kauen von Cocablättern als Medizin gesehen. Die Wirkung ist doch entscheidend, nicht das Medikament. Persönlich würde ich Kokain allerdings nicht empfehlen :)
      2 1 Melden
    • rodolofo 28.02.2016 09:20
      Highlight Manchmal ist es besser, wenn ein Medikament keine Wirkung hat. Dann können die Selbstheilungskräfte des Immunsystems ungestört ihre Aufgabe erledigen.
      Aber manchmal ist unser Immunsystem überfordert.
      Dann sind wir froh, wenn von aussen notfalls die "Chemischen Keule" zuschlägt.
      Je nach Situation müssen wir unterschiedliche Mittel und Techniken anwenden!
      Kommen wir doch endlich einmal weg vom ideologischen Grabenkrieg! Ein "Ideal" gibt es im wirklichen Leben nicht! Alles hat Vor- und Nachteile. Immer gibt es in der Ökologie sowohl "Gewinner", als auch "Verlierer", Hauptsache, es geht weiter.
      2 0 Melden
    • formerly known as 29.02.2016 12:01
      Highlight @ Shlomo

      Na dann viel Spass in deiner Schublade die du Welt nennst.
      2 0 Melden
  • rodolofo 27.02.2016 15:01
    Highlight Für all das gibt es unzählige Gründe, die eben bewirkt haben, dass es so läuft, wie's läuft!
    Mir ist es sehr oft im Leben so ergangen, dass ich erst gegen "das Schicksal" rebellierte, weil es meinen "Plan A" durchkreuzt hatte.
    Irgendwann später, wenn ich genau wegen diesem "aus der Bahn geworfen werden" auf neue Wege kam, die ich ohne das "Schockerlebnis", oder den "Rauswurf aus dem Nest" gar nie erreicht hätte, versöhnte ich mich wieder mit "Gottes Wille".
    Wir alle wären gar nicht hier und könnten in diesem "Sekten-Blog" lamentieren, wenn es nicht genau so gelaufen wäre, wie es eben passierte
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    • rodolofo 27.02.2016 19:33
      Highlight Präzisierung aufgrund der vielen Blitze (Missverständnis?):
      "Gottes Wille" ist Brücke bauend gesagt, um "Gläubige" mit ins Boot zu nehmen.
      Wie entsteht "Gottes Wille (Plan B)"?
      Durch das zusammenwirken aller an einem "Schicksal" mitwirkenden Willenskräften, als da sind:
      "Pläne A" von Menschen, Instinkt-Handlungen von Tieren (z.Bsp. Hunger haben und darum etwas Essen wollen), Pflanzliche Einwirkungen, Pilze und Kleinstlebewesen, "unbelebte Natur" (die Elemente Wasser, Feuer, Stein und Luft) und die Natur-Gewalten (früher als Götter verehrt).
      Alle zusammen verwirklichen den göttlichen "Plan B".
      3 7 Melden
    • rodolofo 28.02.2016 09:21
      Highlight Also gut, war anscheinend kein Missverständnis. Auch okay für mich.
      0 0 Melden
  • whatthepuck 27.02.2016 14:23
    Highlight Menschen die sich von Freikirchen angezogen fühlen tun mir leid. Was für ein bemitleidenswerter Weg sein eigenes (oder halt eben nicht) Leben zu führen. Und das in einer Zeit der Aufgeklärtheit. Gewisse Teile der Gesellschaft schreiten anscheinend wieder zurück in die Dunkelheit, und feiern das dann auch noch.
    43 26 Melden
    • kleiner_Schurke 27.02.2016 15:51
      Highlight Fast alle Mitglieder von Freikirchen, dich persönlich kannte waren seltsam verkrampft und latent aggressiv. Ein ehemaliger frommer Arbeitskollege hielt mir bei jeder Gelegenheit unter die Nase das ich als Atheist unmoralisch sei. Eine anderer Kollege, regelmässiger Sado-Maso-Puffgänger, Lack, Leder und Stiefelfetischist heiratete jungfräulich(!), diese Geschichte tischte der Pastor FEG-Gemeinde an seiner Hochzeit auf. Wir alten Militärkollegen verstanden die Welt echt nicht mehr. Obwohl wir 10 zu 390 in der Unterzahl waren, war wohl selten derart herzlich gelacht worden in dieser Kirche.
      22 6 Melden
    • Michael Mettler 27.02.2016 17:23
      Highlight @kleiner_schurke: Alle Moslems die ich kenne planen sich in die Luft zu sprengen oder rasen mit Flugzeugen in Towers rein. Klingelts?
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    • kleiner_Schurke 27.02.2016 20:14
      Highlight Was für ein simples Weltbild sie doch haben. Natürlich sind nicht alle Freikirchler so, leider bin ich in meinem Leben noch nie einem integren in der Blüte seines Lebens stehenden Evangelikalen begegnet.
      5 1 Melden
  • TheMan 27.02.2016 14:18
    Highlight Herr Stamm, Sie kennen hoffentlich den Unterschied zwischen Juden/Christentum, Sekten und Islam hoffentlich schon. Im Christentum/Judentum gibt es keinen Glaubenszwang, im Islam gibts Ihn. Und Sekte zu ICF unterschied. Austreten beim ICF ist möglich Radikalisierung findet nicht statt. Und Austreten aus Sekten fast unmöglich.
    22 50 Melden
    • SVRN5774 27.02.2016 14:38
      Highlight Du schon wieder. In Islam ist es verboten jemanden zu etwas zu zwingen.
      15 19 Melden
    • TheMan 27.02.2016 15:00
      Highlight SVRN5774 falsch im Islam muss man die Religion annehmen. Sonst gilt man als Tier (Affe,Hund) Als Kuffar oder Goy hat man kein Anrecht im Islam zu leben. Der Islam wird zuerst mit Worte weiter gegeben, falls dies Nicht klappt mit dem Schwert. Nicht Klappen heisst wen er nicht angenommen werden. Das Juden und Christentum ist ein Glaube des Wortes. Der Islam des Wortes und des Schwertes.
      16 20 Melden
    • Bobo B. 27.02.2016 15:04
      Highlight @SVRN5774: Sag das mal den Betreibern der muslimischen Kindergärten in Wien. Das (selbstzerstörerische) Verständnis das dem Islam von Linken und Gutmeinenden entgegengebracht wird, ist erschreckend naiv.
      22 26 Melden
    • rodolofo 27.02.2016 15:53
      Highlight Mir ist jeder Affe und jeder Hund tausend mal lieber, als ein Islamist!
      Komme ich jetzt nicht ins Paradies?
      Gibt es im paradies nur unerfahrene Jungfrauen?
      Bekommen sie da auch Bier, wenn sie es bestellen?
      gemäss Koran ist Alkohol verboten.
      Gibt es in dem Fall nur das geschmacklich schlechtere alkoholfreie Bier, oder schlürfen sie süssen Nektar?
      Was ist mit Karies und Zähne putzen im Paradies?
      Fragen über Fragen...
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    • Sapere Aude 27.02.2016 15:55
      Highlight @ Theman, Sie blenden hier gerade 2000 Jahre Kirchengeschichte komplett aus. Die Verbrechen, verübt durch christliche Kirchen müssen wir gar nicht aufzählen.
      Der Islam akzeptiert das Juden und Christentum als Buchreligionen an und hat sich toleranter gegenüber dem Judentum gezeigt als die Christen.
      Sekten werden heute im wissenschaftlichen Sprachgebrauch als neue religiöse Bewegungen bezeichnet, unter welche auch der ICF fällt.
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    • TheMan 27.02.2016 16:28
      Highlight Sapere Aude beweis mal, dass diess Gott befohlen hat die Gräueltaten im Namen Jesus. Im Namen Jesus wurde viel getan. Aber ohne Sein Wille, ohne sein Ja. Im Islam sagte Mohammed selber vor seinem Tot, dass die Sinaihalbinsel Frei von andere Religione sein soll. Er selber war ein Mörder (600Juden selber umgebracht) Die Kreuzzüge wurden ausgerufen, nachdem Muslime Jüdische/Christliche Städte eingenommen haben. Jerusalem inkl. Übrigens die ganze Sinaihalbinsel war Früher Israel.
      12 4 Melden
    • Shlomo 27.02.2016 16:37
      Highlight TheMan: wenn du schon keine Ahnung hast dann sei lieber ruhig. Den Goy wird im Jiddischen Sprachgebrauch verwendet.
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    • Sapere Aude 27.02.2016 16:43
      Highlight "falsch im Islam muss man die Religion annehmen. Sonst gilt man als Tier " Nicht ganz, solange man Christ oder Jude ist, muss man lediglich eine Steuer entrichten. Nicht abrahamitische Religionen werden verfolgt und bekämpft, genau so wie es das Christentum über Jahrhunderte auch getan hat. Sowohl in der Bibel wie im Koran sind Stellen zu finden, die zur Ermordung von Ungläubigen aufruft.
      5 4 Melden
    • Sapere Aude 27.02.2016 16:47
      Highlight "Das Juden und Christentum ist ein Glaube des Wortes. Der Islam des Wortes und des Schwertes."
      Die Christen haben genug oft das Schwert selbst gezogen:
      - Kreuzzüge
      - Inquisition
      - 30 jähriger Krieg
      - Hexenverfolgungen
      - Antiaufklärung
      - Kolonialisierung
      - Irlandkonflikt
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    • TheMan 27.02.2016 17:34
      Highlight Sapere Aude im Namen Jesus wurden viele Kriege geführt. Jedoch nie mit dem Willen Jesus. Somit wurden diese Kriege von Menschen begonnen. Nie wirklich im Namen Jesus. Im Islam ist dies anderst. Mohammed selber Kriegstreiber und Mörder. Im Koran steht bis wan der Heilige Krieg geht. Die Kreuzzüge wurden begonnen, weil Muslime, Christliche/Jüdische Städte belagerten und einnahmen (inkl Jerusalem) Israel war dazumals übrigens so Gross wie die Sinaihalbinsel
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    • TheMan 27.02.2016 18:46
      Highlight Sapere Aude. beweise das Jesus bzw Gott das befohlen haben. Kannst du nicht. Also keiner deiner aufgezählten Sachen wurden von Jesus/Gott befohlen. Immer von Menschen mit dem Missbrauch vom Name Gottes oder Jesus. Kreuzzüge sorry wurden angefangen weil Muslime Jüdische/Christlichen Städte eingenommen haben und deren Handeslkaravanen Zerstört haben.
      7 6 Melden
    • Sapere Aude 27.02.2016 19:00
      Highlight "Sapere Aude, beweis mal, dass diess Gott befohlen hat die Gräueltaten im Namen Jesus."
      - Sprachlich und grammatikalisch ist der Satz schon falsch.
      - Da sich Gottes Existenz weder beweisen lässt, noch widerlegen, ist es auch nicht zu beweisen, was Gott befielt oder eben nicht.
      - Gott als Vater steht gem Trinitätslehre vor seinem Sohn Jesus.
      7 4 Melden
    • Sapere Aude 27.02.2016 19:04
      Highlight " Aber ohne Sein Wille, ohne sein Ja. Im Islam sagte Mohammed selber vor seinem Tot, dass die Sinaihalbinsel Frei von andere Religione sein soll. Er selber war ein Mörder (600Juden selber umgebracht)" Sie fordern von mir, ich solle meine Aussagen beweisen und schreiben selbst Behauptungen, die Sie nicht einmal mit einer entsprechenden Quelle belegen. Bisschen inkonsequent nicht?
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    • Sapere Aude 27.02.2016 19:10
      Highlight "Übrigens die ganze Sinaihalbinsel war Früher Israel." Israel bezeichnete in der Antike das nach der Teilung des Königreiches Israel entstandene. Die Sinaihalbinsel wurde in der Regel von Ägypten oder ihren Vasallen kontrolliert.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Nordreich_Israel
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    • Sapere Aude 27.02.2016 19:15
      Highlight "Die Kreuzzüge wurden ausgerufen, nachdem Muslime Jüdische/Christliche Städte eingenommen haben. Jerusalem inkl. Übrigens die ganze Sinaihalbinsel war Früher Israel."
      - Die Eroberung von Jerusalem diente Papst Urban lediglich als Vorwand um seine eigene Macht zu stärken. Mit dem ersten Kreuzzug wurden nicht nur Landlose Adlige beschäftigt, dem Mittellose Pöbel wurde auch noch in den nahen Osten exportiert.
      - Vom Massaker der Kreuzügler bei der Eroberung von Jerusalem, dem praktisch die ganze muslimische, jüdische und christliche Bevölkerung zum Opfer fielen, wollen wir gar nicht sprechen.
      6 3 Melden
    • TheMan 27.02.2016 19:19
      Highlight Sapere Aude. Kann man Gehirnströme und deren Verbindungen Sehen? Nein sie sind da. Kann man Gott beweisen. Es gibt Wunder (Totkranke werden einfach so geheilt, oder Leute überleben einen Unfall, obwohl sie 0% Überlebenschance haben) Beweise genug? Nicht? Leute die ohne zu lernen in 1 Sek von einer Sprache in eine Ihne Fremde Sprache wechseln? Nimm die Haditen in die Hand die gehören zum Koran. Mohammr das wurd bewiesen das er 600 Juden umgebracht hat, ein Kind geheirated und Beischlaf hatte, und eine Ehebrecherin Gesteinigt. Jesus sagt wer ohne Sünde ist werfe den Ersten Stein.
      5 7 Melden
    • Sapere Aude 27.02.2016 19:22
      Highlight "Glaube nicht, dass ich gekommen bin, Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert. " [Mt 10, 34.]
      Diese Worte legt Matthäus Jesus in den Mund. Sie sehen, selbst im neuen Testament lassen sich Zitate finden, die wenn sie aus dem Kontext gerissen sind, als Gewaltaufruf interpretiert werden können.
      6 5 Melden
    • TheMan 27.02.2016 19:25
      Highlight Übrigens Sapere Aude Trinität, Gott, Jesus, Heiliger Geist. So Gott Sprach, Jesus ist mein Sohn. Jesus sagt der Vater und ich sind Eins. Vor der Kreuzung wurde Jesus gefragt: Bist du Gottes Sohn? Jesus antworted Ja ich bin. Jesus hat Tonerde zum Leben erweckt, Kranke geheilt, Gelähmte geheilt und mindestens 2 Personen von Tode erweckt. Die Muslime behaupten, das die Bibel falsch übersetzt wurde (wäre Gotteslästerung auch nach dem Koran, da Allah=Gott ist) Sie sagen das Wort Heilige Geist bzw der Tröster wurde falsch übersetzt, es sollte dort Mohammed heissen.
      3 7 Melden
    • Sapere Aude 27.02.2016 19:40
      Highlight Zu beachten ist auch, dass weder Jesus noch Mohamed selber Schriften hinterlassen haben. Die Verschriftlichung dauerte jeweils 30- 100 Jahre. Mir geht es auch nicht darum, den Islam zu verteidigen, sondern vielmehr aufzuzeigen, dass beide Religionen intolerante und autoritäre Züge aufweisen. In den bestimmenden religiösen Texte beider Religionen wird zur Gewalt gegenüber anderen Religionen aufgerufen und beide Lehren wurden und werden bis heute für niedere Zwecke missbraucht.
      5 4 Melden
    • Sapere Aude 27.02.2016 19:52
      Highlight " Es gibt Wunder ." Ich habe nie behauptet, es gäbe keine Phänomene, die sich nicht erklären lassen. Weshalb ich mich selbst als Agnostiker bezeichne.

      "Nimm die Haditen in die Hand die gehören zum Koran."
      Als Religionswissenschaftler kenne ich sowohl den Koran/Hadithen als auch die Bibel.
      Hadithen haben nicht die gleiche Gültigkeit wie der Koran. Sowohl im Koran wie auch in der Bibel sind Stellen zu finden, die zur Gewalt gegen Ungläubige, Homosexuelle und Häretiker aufrufen.

      6 4 Melden
    • Sapere Aude 27.02.2016 19:55
      Highlight "Übrigens Sapere Aude Trinität, Gott, Jesus, Heiliger Geist. So Gott Sprach, Jesus ist mein Sohn. Jesus sagt der Vater und ich sind Eins. Vor der Kreuzung wurde Jesus gefragt: Bist du Gottes Sohn? Jesus antworted Ja ich bin. Jesus hat Tonerde zum Leben erweckt, Kranke geheilt, Gelähmte geheilt und mindestens 2 Personen von Tode erweckt."
      - Wer hat Jesus gefragt?
      - Welcher Quelle entnehmen sie diese Aussage? Zumindest eine Bibelstelle, bzw. Textstelle von mittelalterlichen Kirchengeschichte wäre angebracht.
      3 3 Melden
    • Sapere Aude 27.02.2016 19:59
      Highlight Das Problem Ihrer Argumentation, TheMan, ist dass Sie in der Beurteilung der jeweiligen Religion unterschiedliche Kriterien anwenden. Weder sind Sie in der Lage, die entsprechenden Aussagen mit Quellen zu unterlegen, noch scheinen Sie über fundierte Kenntnisse der Religionsgeschichte zu verfügen. Ihre Argumentation würde einer wissenschaftlichen Beurteilung in keiner Weise standhalten.
      4 3 Melden
  • kleiner_Schurke 27.02.2016 13:49
    Highlight In der Studie “Religiosität in der Modernen Welt“ von Jörg Stolz werden 4 Religionsprofile unterschieden: Institutionelle, Alternative, Distanzierte und Säkulare, wobei die Distanzierten die grösste Gruppe stellen und die Säkularen die am schnellsten wachsende. Stolz zeigt auf, dass die Landeskirchen Mitglieder verlieren, die Freikirchen aber nicht wachsen. Abrams et. al. Zeigen in ihrem Artikel “A mathematical model of social group competition with application to the growth of religious non aliation“ wie die organisierten Religiösen langfristig verschwinden werden.
    12 2 Melden
  • NoraDrenalin 27.02.2016 13:24
    Highlight #2 Und Anstatt immer nur die Sekten anzuprangern, sollte man sich fragen, weshalb immer mehr Jugendliche dort Halt suchen. Etwas läuft falsch in dieser Gesellschaft und der Grund dafür ist nicht der religiöse Fundamentalismus. Dieser erhält dadurch nur wider vermehrt Zulauf. Wenn es plötzlich "cool" wird, an Gott zu glauben und nach religösen Regeln zu leben, dann sind auch diejenigen Schuld, die der Religion durch ihre übertriebene Ablehnung einen verbotenen Touch geben. Für Jugendliche ist das natürlich eine super Möglichkeit zur Abgrenzung von der Erwachsenenwelt.
    15 19 Melden
    • demokrit 27.02.2016 14:45
      Highlight Verwirrte, unsichere Menschen, die nach einer harten Hand suchen, gab es schon immer. Dazu muss gar nichts falsch laufen. Schon Nietzsche schrieb feinsinnig über das psychologische Krankheitsbild, welches gewisse religiösen Menschen aufweisen.
      26 3 Melden
    • NoraDrenalin 27.02.2016 16:57
      Highlight Und Nietzsche war natürlich ganz und gar nicht verwirrt ;)
      3 2 Melden
    • demokrit 27.02.2016 21:27
      Highlight Erst an seinem Lebensende. Offenbar hast du ihn nicht tiefer gelesen.
      4 0 Melden
  • NoraDrenalin 27.02.2016 13:23
    Highlight #1 Ich finde es interessant, dass in dieser Gesellschaft alles ok ist, solange die Jugendlichen saufen, kiffen, möglichst mit 12 schon Sex haben und ab 14 ihren Körper mit Hormonen vollpumpen, damit dieser auch ja folgenlos bleibt. Aber WEHE sie beschäftigen sich mit Spiritualität und lehnen das Rumgepoppe in ab, zu dem man heutzutage ja (sonst ist man entweder ein Loser oder ein religiöawr Fanatist) fast gezwungen wird... Dann muss sofort eingegriffen werden und alle machen sich sorgen. Ich verteidige keine fundamentalistischen Sekten. Ich respektiere aber trotzdem den Glauben Anderer.
    35 36 Melden
    • SVRN5774 27.02.2016 14:40
      Highlight Genau deiner Meinung!
      14 13 Melden
    • Addix Stamm 27.02.2016 15:52
      Highlight Ist bei dir Spiritualität (pers.), kleine Freikirchen, ICF und Sekte (Scientology ect) alles das Selbe?
      Es tönt so, als ob du alles verteidigen würdest.
      11 3 Melden
    • Georgorg 27.02.2016 16:28
      Highlight Meiner Meinung nach findet unsere Gesellschaft das von dir beschriebene Verhalten überhaupt nicht ok und es wird auch niemand dazu gezwungen. Aber unsere Gesellschaft geht davon aus, das die Menschen - einige mehr, andere weniger - vernunftbegabt sind und selber wissen, was für sie gut ist und was nicht.
      5 1 Melden
    • Sapere Aude 27.02.2016 16:37
      Highlight In diesem Kommentar schwingt sehr viel persönlicher Groll gegenüber einem aufgeklärten und liberalen Weltbild mit. Es gibt keinen Zwang, seine persönlichen Grenzen oder die eigene Sexualität zu erkunden. Jeder kann machen was er will, solange er damit nicht die Freiheit anderer einschränkt. Freikirchen bieten straffe Strukturen an und versprechen ein geregeltes Leben. Das ist an sich noch nichts verwerfliches. Was jedoch kritisch zu betrachten ist, ist die manipulative Tendenzen mancher Gruppierung, die sich die Orientierungslosigkeit von Jugendlichen zu nutzen machen.
      6 4 Melden
    • NoraDrenalin 27.02.2016 16:56
      Highlight Wenn jemand damit glücklich ist, warum sollte ICH dann das Recht haben, das zu verurteilen?
      4 0 Melden
  • demokrit 27.02.2016 12:55
    Highlight Spritzig geschrieben. Ich freue mich immer wieder über Stamms Kolumnen.

    Kleine Korrektur: Wir stammen nicht vom Affen ab, aber der Affe und der Mensch hat einen gemeinsamen Vorfahr.
    33 17 Melden
  • Michael Mettler 27.02.2016 12:35
    Highlight Lieber Hugo, das Argument "Sex vor der Ehe" ist abgelutscht. Warum? Weil es nirgends in der Bibel steht, Herr "Sektenexperte".
    27 24 Melden
    • TheMan 27.02.2016 12:52
      Highlight Sex vor der Ehe ist nach der Bibel eine Sünden. Fall dies stehen würde, weiss Jeder Christ, das Jesus diese Sünde vergibt. Der Herr Stamm müsste vielleicht mehr über die Verschiedenen Religionen Lernen.
      26 16 Melden
    • Michael Mettler 27.02.2016 13:14
      Highlight @theman: Wo steht das geschrieben? Bitte um Bibelstelle.
      8 6 Melden
    • TheMan 27.02.2016 14:10
      Highlight Ich sag ja falls dies Stehen würde, würde Jesus diese Sünde vergeben. Es gibt nur 1 Todessünde. Die Sünde gegen den Heiligen Geist. (Beleidigung des Heiligen Geistes) Die wird nie vergeben.
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    • INVKR 27.02.2016 15:03
      Highlight Naja, viele dieser Sekten predigen halt die Abstinenz vor der Ehe, das ist eine Tatsache. Ob es auch wirklich in der Bibel steht, ist im Grunde unerheblich.
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    • Bonifatius 27.02.2016 15:11
      Highlight @Mettler: Die Freikirche (Leo Bigger) behauptet, dass in der ursprünglichen aramäischen Ausgabe der Bibel Sex vor der Ehe als Sünde beschrieben wird. Er verdeutlicht dies bildlich mit frischen Rosen (Jungfrau) und verdorrenen (Frau die schon Sex hatte). Ich weiss das, ich war damals beim Worship dabei.
      12 2 Melden
    • Michael Mettler 27.02.2016 16:02
      Highlight @Bonifatius: Durch die Behauptung wird es nicht wahrer. Für ICF und Hugo Stamm ein Armutszeugnis.
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    • Eskimo 27.02.2016 16:21
      Highlight @bonifatius Verdorren tun sie sowieso, ob verheiratet oder nicht. Vielleicht die verheirateten sogar noch etwas schneller...😉
      7 0 Melden
    • Spooky 27.02.2016 17:35
      Highlight
      @TheMan
      Du behauptest: "Es gibt nur 1 Todessünde. Die Sünde gegen den Heiligen Geist. (Beleidigung des Heiligen Geistes) Die wird nie vergeben.)"

      Angenommen, ich möchte den Heiligen Geist beleidigen. Wie muss ich da konkret vorgehen?
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    • Bonifatius 27.02.2016 19:35
      Highlight @eskimo: Ich bin eine Frau, von daher :) Aber ja, verdorren tun wir alle mal. Sind wir allerdings eins mit unserem Körper und unserer Sexualität ist die Unabdingbarkeit der Vergänglichkeit wahrscheinlich leichter zu ertragen...
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  • Petrarca 27.02.2016 12:33
    Highlight "Die griechischen Philosophen haben die geistige Welt schon vor über 2000 Jahren punktgenau vermessen." Das waren dann also die, die sich Sklaven hielten und Sex mit Knaben hatten?

    Weiter: "Das Hauptproblem: Religionen lassen sich schlecht reformieren." Wieso heisst es denn "Reformation"? Und was war mit den unzähligen (!) religiösen (Laien-)Bewegungen seit dem Frühmittelalter bis heute? Waldenser, Beginen, Pietisten usw usf? Was wurde auf all den Konzilien denn beschlossen, wenn dort nie auch "reformiert" wurde? Weshalb gibt es Sunniten, Schiiten, Chassiden usw usf?
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    • demokrit 27.02.2016 12:48
      Highlight Ziemlich anachronistisch von heutigen Moralvorstellungen die Moral der alten Griechen zu kritisieren. Moral wandelt sich. Ausserdem ist das Ganze historisch schon noch etwas weniger homogen, als Sie das darstellen:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Homosexualit%C3%A4t_im_antiken_Griechenland#Chronologische_Entwicklung
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    • Share 27.02.2016 16:19
      Highlight Ja, und die die die Mädchen an der nächsten Hausecke aussetzten.
      0 1 Melden
    • Petrarca 27.02.2016 16:48
      Highlight Demokrit: Ich habe nur Stamms Steilpass aufgenommen; wer im Stechschritt durch 2000 Jahre Geschichte marschieren kann, als hätten wir es dabei mit einer linearen, homogenen und "logischen" Entwicklung zu tun, sollte spitzige Kommentare ertragen können. Ich könnte auch sachlich aufzeigen, weshalb Stamm zum Glück weder Historiker noch Theologe ist. Von beidem scheint er nämlich herzlich wenig zu verstehen. Ich habe mich aber doch lieber an Stamms bevorzugter Form der Rhetorik orientiert – der Polemik. Interessant aber, dass Dich die "homogene Darstellung" Stamms nicht zu stören scheint.
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    • rodolofo 27.02.2016 18:00
      Highlight Das Grundproblem einer "Reformierung" ist wohl, dass damit der Anspruch auf "Unfehlbarkeit" angekratzt wird.
      Und so etwas ist Gift für die naive Gläubigkeit!
      Die "Schäflein" sind dann sehr verunsichert und suchen sich womöglich einen überzeugender auftretenden Hirten...
      Die Wissenschaft hat kein Problem mit neuen Erkenntnissen. Dann werden die alten Hypothesen, welche widerlegt worden sind, einfach auf den Müll geworfen, oder ins Museum gestellt.
      Wiederum haben aber die streng Gläubigen ein Problem damit. Sie triumpfieren: "Das stimmte ja gar nicht, was der Professor immer behauptet hatte!"
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    • demokrit 27.02.2016 21:47
      Highlight Petrarca: Es gibt offenbar heute lebende Menschen, die Stamms Darstellung bestätigen. Ausserdem wurde der Glaube durch die Reformation höchstens sublimiert und vergeistigt. Eine Bezeichnung sagt ja noch nichts über die Beschaffenheit eines Gegenstandes aus. Der radikale Kern des monotheistischen Glaubens ist überhaupt nie verschwunden. Gerade die Protestanten haben weit über alle Stränge geschlagen. Im Zweifel einfach mal Michael Hanekes ziemlich treffende Schilderung das "Weisse Band" darüber angucken. Da wurde der Teufel ganz schön mit dem Beelzebub ausgetrieben.
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    • Petrarca 27.02.2016 23:32
      Highlight Demokrit: Deine Aussage fusst auf einer falschen Grundvoraussetzung. Wenn das Konzil vom Nicäa ein neues Glaubensbekenntnis beschliesst ist das sehr wohl eine Reformation. Genau so wie wenn ein dritter Orden geschaffen wird, um die Stellung gewisser Religiöser zu definieren. Das Christentum und mit Ihr die vielen Kirchen sind in permanentem Wandel, reformieren sich ständig neu. Wie will sich Stamm sonst gerade Freikirchen erklären? Aber eigentlich müssig darüber zu diskutieren, zumal es mir wirklich ein Rätsel bleiben wird, was Stamm mit seinem wirren Text nun sagen will...
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  • dracului 27.02.2016 12:31
    Highlight Mir fällt auf, dass bei "gebildeten Menschen" oft an Hochschulabschlüsse gedacht wird. Heute ist es ein Zeichen der Zeit, dass praktisch nur noch Fachspezialisten produziert werden. Die Zeiten einer Universalausbildung entlang bspw. einem humboldtschen Bildungsideal (nicht als Sekte auffassen,bitte!) sind leider vorbei entsprechend fehlt es uns an gebildeten Menschen. Ein Spezialistenmangel der anderen Art quasi ...
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    • Tilia 27.02.2016 21:04
      Highlight seh ich genau so! gebildet heisst schon lange nicht mehr gleich hochschulabschluss.....
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    • Share 27.02.2016 21:06
      Highlight Bist du sicher dass das der richtige Blog für deine Worte ist? Entweder äusserst du dich zu den Müttern deren Allroundfähigkeiten nicht geschätzt werden, oder bist du vielleicht empört darüber dass dir die dreihunderttausend und die zwei Empfehlungen für den INSEAD fehlen oder dass der ROI von fünfundzwanzig Prozent bei Bildungsinvestitionen genau so verlässlich ist wie Investmentempfehlungen?
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  • minsänfdezue 27.02.2016 12:21
    Highlight Nur so als Ergänzung: "Wer nicht nach dem Buchstaben lebt, kommt vom Heilsweg ab und verpasst allenfalls die Erlösung am Jüngsten Tag." und alle anderen Sachen die Hugo Stamm seit Jahren immer wieder über ICF schreibt (zu Recht), wie zum Beispiel "verteufelung" der Homosexualität, keinen Sex vor der Ehe - all das wird auch in der katholischen Kirche gelehrt. Die Vorwürfe müssten sich also nicht nur an die zahlenmässig wenigen Freikirchen richten, sondern vor allem auch an die weltweit übermächtige "heilige" Römische Kirche.
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    • rodolofo 27.02.2016 18:07
      Highlight Ich halte die Katholiken für wesentlich pragmatischer, als die übereifrigen Freikirchler!
      Viele von ihnen gehen in die Kirche, weil man das bei ihnen halt so macht und es zur Kultur gehört, wie das Tragen von bestimmten Trachten an bestimmten Tagen.
      in traditionellen Gesellschaften sind die einzelnen kulturellen Sparten und Aktivitäten noch nicht so separiert und spezialisiert. Da gehört alles zusammen, wie zu einem Geflecht.
      Ausserdem hat die Katholische Kirche als Weltkirche eine Nationalitäten und Ethnien überbrückende, Gemeinschaft stiftende Wirkung, während Sekten Gemeinschaften trennen.
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  • Kibar Feyzo 27.02.2016 12:18
    Highlight Gibt es eigentlich sowas wie eine Halbwertszeit für Religionen? Wie wir aus der Geschichte wissen, halten die ja nicht ewig.
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    • Spooky 27.02.2016 16:56
      Highlight Nein, es gibt keine Halbwertszeit für Religionen. Die altägyptische Religion zum Beispiel ist heute weg vom Fenster (ausser in magischen Zirkeln), während der fast ebenso alte Hinduismus personalmässig immer noch zulegt.
      2 2 Melden
  • JonSerious 27.02.2016 11:56
    Highlight Meine ganze Kindheit, bis etwa vor drei Jahren, ging ich regelmässig in eine Freikirche (Markuskirche Luzern). Man soll Jesus in sein Herz lassen, den Nächsten (alle, nicht nur Freunde) lieben wie sich selbst und wer sich dazu im Stande sieht, soll den Glauben weiterverbreiten. Da ich nicht so sehr an an Jesus glaubte wie andere, ging ich immer seltener und schliesslich gar nicht mehr. Was mir geblieben ist sind Dinge wie Nächstenliebe, die Gemeinschaft (bin noch mit Vielen von damals befreundet) und die Hilfsbereitschaft untereinander, die in der Gemeinde herrschte.

    ..Fortsetzung folgt..
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    • JonSerious 27.02.2016 12:05
      Highlight ..Fortsetzung:

      Zu keinem Zeitpunkt habe ich Aussagen wie "Nur wer sich nach dem Wort der Prediger und Pastoren richtet, hat angeblich Aussicht auf das Heil." vernommen! Es gibt schon Prediger die z.B. Homoehe ablehnen würden. Man muss aber keineswegs der gleichen Meinung sein! Die Meisten, die ich kenne sind politisch links eingestellt, z.B meine immernoch sehr aktiven Eltern. Ich war nie im ICF, vielleicht ist es dort anders.. aber steckt nicht alles in eine Schublade, ICF ist nicht = alle Freikirchen!
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    • Addix Stamm 27.02.2016 12:38
      Highlight Was ich gemerkt habe bei einzelnen Mitgliedern von (Frei)-Kirchen: Der extreme Stellenwert der eigenen Kirchgemeinde, kann schnell mal umschwenken in Hass oder Angst auf alles Andere. Andere Religionen, andere Völker und andere Mitmenschen und Ansichten.
      Was heisst liebe deinen Nächsten? Was passiert, wenn der Nächste eine komplett andere Einstellung hat?
      Zum Glück ist das Anwerben von Neumitgliedern in Freikirchen nicht so schlimm wie in echten Sekten.
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    • JonSerious 27.02.2016 13:37
      Highlight Mag sein, dass das bei Einzelpersonen vorkommen kann. Ich have persönlich nie so etwas erlebt. Ich weiss noch, wie mir als Kind im sogenannten Kindergottesdienst (die Themen im normalen Gottesdienst waren oft zu komplex, weshalb Kinder in den KiGo gingen) beigebracht wurde, welche Weltreligionen welche Bücher und Gotteshäuser (Moschee, Synagoge,..) haben. Da wurde nichts kritisiert. Auch wenn ich heute nicht mehr mit allem einverstanden bin, habe ich vorallem positive Erinnerungen daran. Auch an andere Freikirchen, die wir manchmal besuchten.
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  • Addix Stamm 27.02.2016 11:29
    Highlight Der Verlust von Scham ist das erste Zeichen des Schwachsinn. (S.Freud)
    19 9 Melden
  • Rampart 27.02.2016 11:15
    Highlight danke Hugo Stamm, starker Beitrag 👍🏻
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  • Lowend 27.02.2016 11:12
    Highlight Die Überschrift: "Esoterik ist autoritär und hat einen Rechtsrall" könnte ich voll unterstützen, wenn es der Drall und nicht der Rall ist, der den Ball sehr oft nach rechts lenkt.
    20 16 Melden
    • Lowend 27.02.2016 11:40
      Highlight PS: So viel Blitze für den Hinweis auf einen Tippfehler? Haben die echten rechten Freikirchler etwa ein Hassproblem?
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