Schweiz
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SP-Nationalrat Cédric Wermuth: «Der Islam ist Teil der Schweiz»

Die SP soll in den Kulturkampf steigen, den die CVP zum christlichen Abendland anzettle, sagt SP-Nationalrat Cédric Wermuth.



Cedric Wermuth (SP/AG) waehrend den  Beratungen ueber den Voranschlag 2016 am Donnerstag, 3. Dezember 2015 im Nationalrat in Bern.  (KEYSTONE/Lukas Lehmann)

SP-Nationalrat Cédric Wermuth: «Es braucht nun eine gesellschaftspolitische Offensive mit der SP als Motor.»
Bild: KEYSTONE

«Der Islam ist Teil der Schweiz», sagt SP-Nationalrat Cédric Wermuth in der Zeitung «Schweiz am Sonntag». «Er muss den christlichen Kirchen gleichgestellt und an den Universitäten gelehrt werden.»

Persönlich wäre Wermuth das Modell eines «konstruktiven Laizismus» am liebsten. «Das heisst, der Staat verhält sich allen Religionen gegenüber gleich neutral, arbeitet aber mit ihnen zusammen.» Doch auch die positive Anerkennung wäre heute ein Zeichen in die richtige Richtung, meint er.

Mit diesen Aussagen in der Zeitung «Schweiz am Sonntag» tritt Wermuth dezidiert an gegen Aussagen, die CVP-Präsident Gerhard Pfister zur Verteidigung des christlichen Abendlands gemacht hat. «Die Schweiz ist ein christliches Land. Dazu sollten wir wieder stehen. Und wir sollten klarmachen, dass wir bereit sind, dieses Erbe zu verteidigen», hatte Pfister gegenüber dem «Blick» gesagt.

Kulturkampf

Für Wermuth ist klar, dass es um einen Kulturkampf geht: «Die SP muss ihn voll aufnehmen.» CVP-Präsident Pfister wolle das Land «zur Ballenberg-Schweiz» machen. «Das wäre der Abschied von der multikulturellen Schweiz.»

Wermuth sagt: «Es braucht nun eine gesellschaftspolitische Offensive mit der SP als Motor. Pfister will die Bevölkerung spalten in Christen und Muslime.» Die SP hingegen müsse sich dafür einsetzen, dass Muslime in der Gesellschaft integriert würden und nicht ausgeschlossen blieben.

Bedroht werde die Schweiz nicht vom Islam, sondern von der SVP. «Sie greift den Sozialstaat an, den Rechtsstaat, die Demokratie», sagt Wermuth. «Die grösste Bedrohung für Freiheit und Demokratie kommt von innen.» (aargauerzeitung.ch)

Umfrage

Hat Wermuth recht?

2,369 Votes zu: Hat Wermuth recht?

  • 47%Ja
  • 50%Nein
  • 3%Weiss nicht

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    Alle Leser-Kommentare
  • Emperor 14.06.2016 04:02
    Highlight Highlight Hätte diese islamophobe Hetze in den Kommentaren auf Watson eigentlich für nicht möglich gehalten... aber man kann sich wohl täuschen...

    Schämt euch!
    2 12 Melden
  • meglo 13.06.2016 17:54
    Highlight Highlight Zur Erinnerung: Bundesverfassung, Kapitel 1,
    Grundrechte Art. 15 Glaubens- und Gewissensfreiheit
    1 Die Glaubens- und Gewissensfreiheit ist gewährleistet.
    2 Jede Person hat das Recht, ihre Religion und ihre weltanschauliche Überzeugung frei zu wählen und allein oder in Gemeinschaft mit anderen zu bekennen.
    3 Jede Person hat das Recht, einer Religionsgemeinschaft beizutreten oder anzugehören und religiösem Unterricht zu folgen.
    4 Niemand darf gezwungen werden, einer Religionsgemeinschaft beizutreten oder anzugehören, eine religiöse Handlung vorzunehmen oder religiösem Unterricht zu folgen.
    2 6 Melden
    • meglo 13.06.2016 19:02
      Highlight Highlight Gedanken dazu:
      1 bis 3 schliesst keine Religion aus. Unsere Verfassung und unsere Gesetze haben aber Vorrang vor
      religiösen Vorschriften. Mit Religion ist nicht allein die christliche Religion gemeint.
      Zu 4: Auch Muslime haben das Recht zu konvertieren oder keiner Glaubensrichtung anzugehören.
      2 0 Melden
  • Slypher 13.06.2016 10:35
    Highlight Highlight Gut, ich verstehe Pfister, die Schweiz ist halt schon ein christliches Land. Das Christentum gehört zu unseren Werten und Traditionen, klar soll dies so beibehalten werden. Wenn wir uns immer mehr anpassen (so wie Wermuth das tun möchte) verlieren wir unsere Werte.

    Jeder darf hier leben, arbeiten, beten (für welchen Gott auch immer) aber jeder hat sich unseren Ordnungen zu fügen. Und diese sind nunmal christlich geprägt. Müssten wir flüchten und nicht die Leute aus dem Nahen Osten, wären wir schon froh wenn wir Frieden und Akzeptanz erfahren, der rote Teppich müsste nicht ausgerollt werden.
    14 3 Melden
    • Sir Jonathan Ive 13.06.2016 16:11
      Highlight Highlight Hä?
      Ein christliches Land? Hier herrscht die Trennung zwischen Staat und Kirche. Der Schweizer Staat hängt mit keiner Religion zusammen und das ist auch gut so.
      Landeskirche zu sein bedeutet ja nicht, dass man die Gesetze formt. Und wir können froh sein, dass wir uns nicht an die Gesetze des Christentums halten müssen, sonder unsere Gesetze selbst gestalten können.
      Schweizer "Werte" sind nirgends definiert und ich habe auf Watson festgestellt, dass jeder etwas andere Werte mit der Schweiz verbindet.
      (Und den Islam zur Landeskirche zu machen würde Angehörige nicht vom Gesetz befreien :D)
      4 4 Melden
  • Herbert Anneler 13.06.2016 02:29
    Highlight Highlight Ich will, dass jeder und jede der/die in der Schweiz lebt, Atheist oder mit einem Glauben/einer Religion verbunden - allenfalls auch mit derjenigen des Geldes ;-) - sich ohne Wenn und Aber an den Zweckartikel (Art. 2) unserer Bundesverfassung hält! Wer Menschen diskriminiert, wer an der Gleichwertigkeit aller Menschen rüttelt, wer zur Gewalt aufruft oder sie schon nur verherrlicht, wer den sozialen Frieden und die gemeinsame Wohlfahrt gefährdet, passt nicht in unser Land - unabhängig von Glaube, Rasse, Herkunft, sexuelle Orientierung, politische Ausrichtung oder sonst was auch immer!
    19 2 Melden
    • FrancoL 13.06.2016 09:10
      Highlight Highlight Kaum aufgestanden habe ich aus dem Fenster geguckt und festgestellt dass Ihr Ansinnen diesem BV-Verfassungsartikel zu folgen noch keine Wirkung gezeigt hat, denn ein guter Teil unserer Siedlung müsste nun den Zügelwagen beladen. Und nun an der Arbeit müssten weitere, nicht zu keine, Teile der Bevölkerung der Arbeit fern bleiben um auch die Schweiz zu verlassen.

      Ich finde es gut dass Sie dieses Einhalten der BV für ALLE mahnen und es trifft mein Anliegen, immer bei Betrachtungen sich nicht eng auf eine Gruppe zu versteifen. Prinzipien sollen allgemein für alle gelten, auch für die Religionen.
      4 4 Melden
    • Sir Jonathan Ive 13.06.2016 16:14
      Highlight Highlight @Herbert Anneler
      "Gehören nicht in dieses Land"
      Das halte ich für eine Abschiebung von Verantwortung. Wir können nicht einfach jeden aus dem Land verbannen, der sich nicht an diesen Artikel hält. Für unsere Staatsbürger sind wir selber verantwortlich. Leute die sich nicht daran halten sollten bestraft werden, aber nicht einfach jemandem anderen Übergeben werden so im Stil: "Hähä du hesches zletst berüert!"
      1 4 Melden
    • FrancoL 13.06.2016 16:41
      Highlight Highlight @Sir: Einfache Lösungen sind heute angesagt. ;-)
      0 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pipapo 12.06.2016 21:41
    Highlight Highlight Ich mag den Islam (ja, den Islam) nicht. Was nicht heisst, dass ich Moslems generell nicht mag.
    Und ich will den Islam (ja, den Islam) nicht als Teil der Schweiz. Was nicht heisst, dass ich generell Moslems nicht als Teil der Schweiz will.
    44 11 Melden
    • FrancoL 12.06.2016 22:19
      Highlight Highlight "ICH WILL" in Deinem Kommentar? Ist das nicht der Ausgangspunkt der zum Schlammassel führt wenn man ständig "ich will" schreit?

      Ist es nicht etwas einfach wenn man den Moslem vom Islam trennen will, erheben Sie sich da nicht ein wenig zum eigenen Lexikon, zum Statthalter Ihrer eigenen Theorie?
      13 28 Melden
    • Pipapo 12.06.2016 22:42
      Highlight Highlight Vielleicht. Mir egal. Sagen Sie mal, francol, ist es Ihnen sympathisch, dass im Islam die Frau nichts zählt? Finden Sie es gut, wie Andersgläubige/ Ungläubige taxiert werden? Wie Homosexuelle be/verurteilt werden? Mir reicht das schon (gäbe noch mehr) um zu sagen, dass ICH persönlich den Islam nicht mag und nicht WILL.
      36 5 Melden
    • FrancoL 12.06.2016 22:59
      Highlight Highlight @Pipapo; Dann können Sie gleich einmal mit einem Drittel oder mehr der Bevölkerung abrechnen, wenn sie diese Problematiken ansprechen. Und finden sie es gut wie Ungläubige Gläubige taxieren? Die Frau zählt bei uns nach vielen, vielen Jahren der Aufklärung schon fast wie der Mann aber nur fast. Und wie ist es bei den Homosexuellen? alles bestens bei uns?? Bringen Sie doch Beispiele die bei uns nicht noch vor wenigen Jahren (Frauen / Stimmrecht) ein Problem waren und es heute teilweise noch sind. Ihre eloquente Einleitung "mir egal", ja das lässt auf eine aufgeklärten Geist schliessen.
      12 20 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • DerWeise 12.06.2016 21:07
    Highlight Highlight Muslime sind Teil der Schweiz...


    ...der Islam als solches sicher nicht.
    Aber Hippies wie Wermuth konnten Menschen und Ideologien noch nie auseinander halten.

    Zudem sind seine Ideen wiedermal zum lachen unrealistisch: Mit wem arbeitet denn der Staat dann zusammen? Mit progressiven, liberalen Muslimen? (über die man leider kaum was liest) Mit den Fundis? Wer repräsentiert wen?

    Wir brauchen weniger Religion, nicht mehr.

    37 7 Melden
    • FrancoL 12.06.2016 21:47
      Highlight Highlight Wir brauchen weniger Diktat ob Religion JA oder NEIN.
      Die Religion soll Privatsache sein und der Staat hat nichts zu sagen, ebenso wenig wie selbsternannte Religionskenner nichts zum Privaten zu sagen haben.
      Man kann auch mit Nichtglauben missionieren und das finde ich untragbar.
      16 13 Melden
    • DerWeise 12.06.2016 22:12
      Highlight Highlight Einigen wir und doch einfach auf Religion soll Privatsache sein. Damit wären schon 90% der Probleme gelöst ;)

      16 0 Melden
    • FrancoL 12.06.2016 23:00
      Highlight Highlight @Ja da bin ich bei Dir zu 99%. ;-)
      8 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • FrancoL 12.06.2016 18:22
    Highlight Highlight Ich denke da wird mehr auf Wermut geschossen als auf seine Aussagen. Das ist etwas kindisch!

    Seine Idee des konstruktiven Laizismus, die Wermuth darlegt, hat wenig bis gar nichts mit Fundamentalismus zu tun, ist wohl eher das gegenteilige Bild für die Gesellschaft.

    Zudem ist es interessant wie die Umfrage sich verändert hat. Kaum angefangen wer ich mit meinem JA bei einer kleinen Prozentzahl unter 10%, jetzt ist ja und nein ausgeglichen.
    19 43 Melden
  • Gabe 12.06.2016 18:19
    Highlight Highlight Anschauen und mal darüber nachdenken:

    Play Icon


    Ich finde sehr richtig was der Herr Wermuth sagt.
    Und all den "ich hab gehört", selbsternannten Islam-Experten sei gesagt : der Islam ist komplizierter als Ihr denkt.
    Mut zum selber denken ist angebracht.
    19 58 Melden
    • FrancoL 12.06.2016 22:12
      Highlight Highlight Danke.
      Dem Blitz-Express; Nebst blitzen gäbe es auch noch das Kommentieren.
      10 17 Melden
    • Bobo B. 12.06.2016 23:39
      Highlight Highlight Es ist mir herzlich egal wie kompliziert der Islam ist. Scheinbar ist er ja so kompliziert, dass nicht mal die ganz eingefleischten Moslems die Übersicht haben. Wer das Weltgeschehen bei normalen Verstand und ohne ideologische Scheuklappen bewertet, muss zwangsläufig zum Schluss kommen, dass der Islam mit einer offenen und demokratischen Gesellschaft nicht kompatibel ist. Und genau deshalb gehört diese fatale Mischung zwischen Glauben, Gesellschaftsnormen und Gerichtsbarkeit nicht nach Westeuropa.
      24 7 Melden
    • Gabe 13.06.2016 00:05
      Highlight Highlight Ja aber Ignoranz ist sehr demokratisch.
      Sie sind mir ein super Volbild für Demokratie ! Nicht
      7 11 Melden
  • stan1993 12.06.2016 18:09
    Highlight Highlight Zum Glück geht es nicht nach diesem Neider Wermuth, die Schweiz wäre schon lange am Boden..
    63 34 Melden
    • meglo 12.06.2016 18:48
      Highlight Highlight Hallo stan, wie wär's wenn sie etwas zum Thema schreiben würden.
      18 27 Melden
    • FrancoL 12.06.2016 19:40
      Highlight Highlight Nebst dem Neidvorwurf an Wermuth hast Du da auch noch eine inhaltliche Aussage zum Artikel?
      20 35 Melden
  • Str ant (Darkling) 12.06.2016 18:01
    Highlight Highlight Abschaffung der "Staatsreligion" plus Verbannung ALLER religionen aus der Öffentlichkeit ist mein Ansatz

    Echte Religionsfreiheit haben wir erreicht wenn die jetzigen Feiertage zu Freibewegbaren werden so das jede Religion dann Frei haben kann wenn es für sie wichtig ist!
    38 12 Melden
  • Jannabis420 12.06.2016 17:20
    Highlight Highlight Nachtrag: Ich halte Religion generell für problematisch, wenn man mal einen Blick in die Geschichte wirft, wird man schnell feststellen, dass Religion vor allem als Instrument zu Machterhaltungszwecken und Indoktrinierung missbraucht wird/ wurde. Unabhängig davon, wie sich die Religion nennt, Christentum, Judentum, Islam etc... Wenn ein Mensch eine Religion im privaten Rahmen "auslebt" bzw. an die Aussagen dieser Religion glaubt, um sich selbst damit eine Art Hoffnung zu verschaffen, ist das legitim, jedoch ist es gefährlich, wenn er dadurch das Verhalten seiner Mitmenschen beeinflussen will.
    29 5 Melden
    • meglo 12.06.2016 19:12
      Highlight Highlight Nachzutragen wäre allerdings auch, dass wir nicht wissen können, wie sich die Weltgeschichte ohne Religionen entwickelt hätte. Wäre sie friedlicher verlaufen. Wohl kaum, denn oft war und ist doch Religion nicht der eigentliche Kriegsgrund, sondern nur Vorwand. In Wahrheit ging und geht es doch meist um Macht, Einfluss und Besitz.
      18 2 Melden
  • Jannabis420 12.06.2016 16:51
    Highlight Highlight Ich verstehe die ganze Aufregung nicht, ja man soll Staat und Religion strikt voneinander trennen, nur weil Wermuth hier sagt, der Islam gehöre zur Schweiz, drehen hier gleich einige fast durch. Das hätte ich eher bei Blick oder 20min erwartet. Ich verstehe die Aussage so, auch Menschen mit islamischem Glauben, die in der Schweiz leben gehören zur Schweiz. Das heisst doch nicht, dass der Islam deswegen gleich zur "Staatsreligion" wird. Keine Religion, auch nicht das Christentum sollte zur Staatssache erklärt werden, leider zählt man jedoch genau das Christentum als "unsere" Staatsreligion.
    36 34 Melden
    • meglo 12.06.2016 18:02
      Highlight Highlight Sie haben recht mit ihrer Einschätzung. Es geht um ein Thema, das man eigentlich sachlich diskutieren könnte. Leider schreiben aber auch auf watson zunehmend Leute Kommentare, denen es gar nicht um Diskussion geht. Sie schreiben Leserbriefe, weil sie ihre Wut auf die Gesellschaft, die Linken, die Gutmenschen und wen auch immer loswerden wollen. Das Thema spielt gar keine Rolle. Man geht sowieso kaum ernsthaft darauf ein. Hauptsache, man kann verbal drauf hauen, das beruhigt offenbar und gibt erst noch viele Likes ähnlich frustrierter Zeitgenossen.
      21 11 Melden
    • Jannabis420 12.06.2016 18:36
      Highlight Highlight Da haben Sie recht, ich denke man sollte generell mehr vom Thema selbst, nämlich Religion als solche sprechen, als nur von einzelnen Religionsgemeinschaften. Denn die Probleme bezügl. Extremismus etc. sind in allen Religionsgemeinschaften zu finden.
      6 2 Melden
  • Lowend 12.06.2016 15:19
    Highlight Highlight Witzig, wie hier einige extrem rechte Gesinnungstäter ihr Lieblingsspiel "Hau den Linken bzw. Cédric" spielen! Eigentlich ja schön dass Watson inzwischen auch dem 20 Minuten Pöbel eine Spielwiese zur Verfügung stellt.
    28 93 Melden
    • Arabra 12.06.2016 15:56
      Highlight Highlight Sie sind absolut nicht besser. Für mich sind Sie das andere Extrem, das genau so schädlich ist.
      56 10 Melden
    • Theor 12.06.2016 16:36
      Highlight Highlight Wenn man den Wermuth nicht mag, ist man also der Pöbel? Aha, sehr eine schöne Gesinnung legen Sie hier an den Tag.
      58 12 Melden
    • DerWeise 12.06.2016 22:02
      Highlight Highlight Und ich bin sonst mit Wermuth in ca. 85% der Fälle einer Meinung. Aber zum Glück muss man in Sachen Politik kein Fanboy sein...
      8 3 Melden
  • Maracuja 12.06.2016 14:56
    Highlight Highlight "«Der Islam ist Teil der Schweiz», sagt SP-Nationalrat Cédric Wermuth in der Zeitung «Schweiz am Sonntag». «Er muss den christlichen Kirchen gleichgestellt und an den Universitäten gelehrt werden.»". Herr Wermuth begreift offensichtlich den Unterschied zwischen Religion und Glaubensgemeinschaft nicht. Eine Gleichstellung wäre nur zwischen islamischen Gemeinden und christlichen Kirchen möglich. Zudem sind ja nicht mal alle christlichen Kirchen gleichgestellt (Landeskirchen und Freikirchen). Zeitgemäss wäre m.E. eher die Trennung von Religion und Staat.
    83 10 Melden
  • Olmabrotwurst 12.06.2016 14:26
    Highlight Highlight Ich mag meine muslimische freunde...
    28 40 Melden
    • FrancoL 12.06.2016 18:15
      Highlight Highlight @Gigu; Die Religion ist Teil der Persönlichkeit, beim Gläubigen und beim Nichtgläubigen eben das nicht gläubig sein.
      Persönlichkeit ist ein Ganzes mit all seinen Facetten, dazu gehört auch die Stellung zum Glauben.
      10 14 Melden
  • zipper 12.06.2016 13:55
    Highlight Highlight 1. götter existieren nicht, sie sind weder nötig noch wäre die existenz logisch zu begründen. sie sind auswüchse geistiger krankheiten.
    2. würden welche existieren wären sie allesamt sadistische narzissen: schaffen den menschen und ergötzen sich dann an unserem leid und wollen angebetet werden.
    3. die götter sind krücken und sündenböcke für die menschlichen unzulänglichkeiten.

    ich habe nur verachtung für religionen übrig .. es ist extrem rückständig und gefährlich solchen mist glauben zu wollen. ich will kein neues mittelalter wo nur dummheit und aberglaube existieren.. flache erde etc..
    83 43 Melden
    • philosophund 12.06.2016 14:22
      Highlight Highlight Sprichst mir aus der “Seele“
      33 21 Melden
    • meglo 12.06.2016 15:10
      Highlight Highlight Sie sind der Meinung, es gäbe keine Götter. Es ist ihr gutes Recht, dies zu vertreten und sie müssen auch nicht begründen, warum sie zu diesem Schluss kommen. Wenn sie es aber tun, dann bitte mit etwas mehr Toleranz und vieleicht, wenn es geht, mit etwas besseren Argumenten. Zum Schluss noch: Verachtung gegenübert Institutionen, die eine andere Weltanschaung vertreten als sie, ist keine besondes humane Geisteshaltung.
      35 27 Melden
    • Maon 12.06.2016 16:18
      Highlight Highlight Toll gibt es bei Watson noch andere Antitheisten!
      13 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • amore 12.06.2016 13:29
    Highlight Highlight Aber Achtung! Herr Pfisters kath. Kirche tritt unsere Verfassung auch mit Füssen. Solange Frau und Mann nicht den gleichen Beruf (Priester) ausüben dürfen, werden die Frauen wie im Islam auch nicht gleichgestellt. Dass die kath. Kirch eine solch rückständige Ordnung hat, kann ich unter keinem Argument begreifen.
    41 10 Melden
  • Bijouxly 12.06.2016 12:41
    Highlight Highlight Für Herrn Wehrmut ist also "die Verteidigung unserer Werte" gleichsam "das Ende der multikulturellen Schweiz". Also heisst das, wir dürfen keine eigenen Werte mehr haben, weil Multikulti höhe gewichtet wird, oder dass wir einfach zu spät angefangen haben, eigene Werte zu verteidigen? Mir ist es noch immer lieber, der Islam gehört zur Schweiz, als Herr Wehrmut. Ist aber leider nicht so.
    79 24 Melden
  • cherezo 12.06.2016 12:37
    Highlight Highlight Der Islam gehört eventuell zur sozialistischen, utopischen Welt des Cedric aber mit Sicherheit nicht in die Schweiz. Im 2ten weltkrieg haben die Nationalsozialisten mit dem Islam zusammengearbeitet, heute die sp und Konsorten.
    51 31 Melden
    • philosophund 12.06.2016 14:24
      Highlight Highlight Ach so.. und die Christen sind tapfer den Juden zur Seite gestanden gell?
      29 27 Melden
    • meglo 12.06.2016 15:51
      Highlight Highlight Zwei Tatsachen vorab. Die Schweizerische Bundesverfassung garantiert Religionsfreiheit und in der Schweiz leben Leute, die den Islam als Glaubenbekenntnis haben. Zugegeben, Muslime gehören in der Schweiz zu einer Minderheit, aber sie sind da und haben ein Recht ihre Religion auszuüben, solange sie unsere Verfassung und unsere Gesetze achten und einhalten. Die Vorschläge, die Cedric Wehrmuth macht, sind meines Erachtens im Kern vernünftig und würden es verdienen seriös diskutiert zu werden. Dass Wermuth ein Linker ist, tut hier gar nichts zur Sache.
      13 10 Melden
    • desdemona 12.06.2016 16:00
      Highlight Highlight uiuiui, bei einer solchen Deutung der historischen Tatsachen zur Parallelisierung der SPler mit Nationalsozialisten, was nicht zuletzt übelst deren Gräuel verharmlost, da "tschuderets" mich ernsthaft. An Ihrer Stelle würde ich meinen Stil in einer Diskussion gründlich überdenken cherezo!
      17 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • TheDude10 12.06.2016 12:20
    Highlight Highlight Keine religion sollte zur schweiz gehören. Allerdings sollte die gemässigten ausführungen beforzugt werden und radikalissmus bei allen religonen bekämpft werden und damit meine ich auch radikale christen die zum beispilel in sekten auftreten oder sogar in der kat. Kirche anzutreffen sind.
    66 7 Melden
    • Gott 12.06.2016 13:48
      Highlight Highlight Das ist ja genau was Wermuth mit konstruktivem Laizismus meint.
      20 19 Melden
    • TheDude10 12.06.2016 14:09
      Highlight Highlight Er steht aber für eine anerkennung ein. Ich dagegen anerkenne nichts was nicht weltlich ist.
      11 3 Melden
    • sigma2 12.06.2016 14:49
      Highlight Highlight Nein, das ist es nicht. Er will das Religion gelehrt wird. Religion ist Privatsache und der Staat hat sich da raus zu halten. Staat und Kirche müssen endlich strikt getrennt werden.
      20 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Raembe 12.06.2016 12:12
    Highlight Highlight Wermuth macht wieder aus einer Mücke einen Elefanten. Klar ist Pfisters Aussage nicht zu 100% durchdacht. Aber bei Wermuth hab ich iwie immer das Gefühl, das er sich den Medien aufdrängen will.
    53 18 Melden
  • Angelo C. 12.06.2016 12:02
    Highlight Highlight Bringt sich der gläubige Marxist für Levrats Nachfolge in Stellung, oder wird er bald bei Nicolas Blancho freundlich lächelnd vor der Türe stehen 🤔?

    Wenn er künftig zu einem der Hauptträger der SP Schweiz mutieren will oder es gar wird, dann ist deren Erfolg und grossartiger neuer Aufstieg so gut wie gesichert 😙!

    Irony off...
    101 33 Melden
    • Illyrer 12.06.2016 12:38
      Highlight Highlight Wäre Cédric wirklich so ein orthodoxer Marxist, würde er eher Marx' berühmte Worte über die Religionen paraphrasieren: "[Die Religion] ist das Opium des Volks"
      29 28 Melden
    • philosophund 12.06.2016 14:28
      Highlight Highlight Marx und Glaube passen nicht zusammen kollege.
      14 10 Melden
    • FrancoL 12.06.2016 19:43
      Highlight Highlight Für mich kannst Du gerne Ironie einsetzen, das ist ok. Aber von Dir hätte ich etwas zum Thema erwartet und nicht eine Studie über die Nachfolge bei der SP. Es geht da wohl um etwas mehr als die Nachfolge bei der SP oder nicht?
      5 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Raro Wetzel 12.06.2016 11:47
    Highlight Highlight 200 Jahre nach der Aufklärung macht sich einer für die Anerkennung einer Religion stark. – Der Mann ist hoffnungslos reaktionär.
    120 18 Melden
  • Grundi72 12.06.2016 11:44
    Highlight Highlight Eins nach dem anderen Cédric! Zuerst Kapitalismus überwinden, danach eins kiffen und dann nochmals kommen mit neuen Ideen. Merci.
    88 32 Melden
  • tzhkuda7 12.06.2016 11:30
    Highlight Highlight Der Islam ist nicht Teil der Schweiz! Sowie auch die Aufklärerischen Errungenschaften KEINE christlichen Werte sind wie Pfister immer meint. Es waren Errungenschaften gegen die Christliche Religion! Religion ist und bleibt Privatsache! Wenn ich sterbe bestimmt ja sowieso nur Gott (o. Götter was ihr lieber lest) ob ich in die Hölle komme oder net, und nicht ein Pfarrer, Rabi, Imam oder was ihr wollt. Meine Kinder werden weder den Christlichen noch Islamischen noch sonst einen Religiösen Unterricht besuchen. Sie besuchen höchstens den Demokratischen Rechtsstaatlichkeitsunterricht, falls existent
    121 16 Melden
    • andersen 12.06.2016 12:04
      Highlight Highlight Was ist denn, wenn ihr Kind ein Pfarrer sein möchte und nach der der Lebensweise leben möchte, wie : Liebe dein Nächsten, wie Dich selbst? Eine solche Lebenseinstellung kann doch nicht eine Privatsache sein, wenn er sieht, das ein Mensch am Boden liegt.
      17 55 Melden
    • amore 12.06.2016 13:01
      Highlight Highlight Auch Atheisten kenn die Nächstenliebe, manchmal sogar besser als Gläubige.
      27 2 Melden
  • Klaus K. 12.06.2016 11:29
    Highlight Highlight Wie die SP Feminismus und Islam unter einen Hut bringen will, muss sie erst noch erklären.
    142 24 Melden
    • legis 12.06.2016 12:57
      Highlight Highlight Wie die SVP ihr “Frauen an den Herd“-Familienbild und das Burkaverbot unter dem Vorwand der Gleichberechtigung unter einen Hut bringen will ist mir noch schleierhafter. Aber der irrationale Wutbürger wirds schon richten! *kotz*
      31 53 Melden
    • desdemona 12.06.2016 13:33
      Highlight Highlight Die Herausforderung liegt vor allem darin, pauschalisierende und dämonisierende Bilder über "den Islam" als per se frauenfeindliche Religion zu überwinden, was nicht bloss Aufgabe der SP ist. Ansonsten sehe ich in dem Parteiprogramm keinen Widerspruch, werter Klaus K., oder handelt es sich nicht in beiden Fällen um die Forderung nach rechtlicher Gleichstellung?
      10 15 Melden
  • andersen 12.06.2016 11:14
    Highlight Highlight Und Heute arbeite ich mit ein muslimische Kochlehrling, er ist sehr tüchtig.
    Der Ramadan konnte er nicht einhalten, weil er Magenbeschwerden bekommen hat, weil er nichts gegessen hat.

    Und wie es in Koran steht, der Allah wird ihm verzeihen, dort steht ja nichts von Fasten.
    35 43 Melden
    • rodolofo 12.06.2016 12:55
      Highlight Highlight Schön für den Lehrling!
      Trotzdem kann ich mir ein hämisches Grinsen nicht ganz verkneifen.
      Solche Probleme handeln sich diejenigen ein, die an "Heilige Bücher" glauben:
      Erst bekommen sie Magenbeschwerden, und dann auch noch ein schlechtes Gewissen...
      34 13 Melden
  • Paco69 12.06.2016 11:10
    Highlight Highlight Wer unter "der Islam gehört nicht zur Schweiz" in der Praxis versteht, dass das öffentliche Leben hier weiterhin nach den traditionell christlichen Grundlagen laufen soll, ist das eine durchaus demokratische Grundhaltung.
    Es ist den Bürgern jedes Landes vorbehalten, wie sie das öffentliche Erscheinungsbild ihres Landes wünschen. Und wenn dazu gehört, dass keine Muezzine von Minaretten rufen, ist dagegen nichts zu sagen.
    Es ist daher auch richtig, wenn ein muslimisches Land Glockengeläut und Dombauten verbietet. Jedes Land hat seine Traditionen und ein typisches Erscheinungsbild.
    85 12 Melden
    • Paco69 12.06.2016 11:24
      Highlight Highlight 2)
      Wenn die ursprüngliche Bevölkerung der Meinung ist, das solle auch so bleiben, müssen sich Migranten dem eben unterordnen, solange die grundsätzliche kulturelle oder religiöse Ausübung nicht über Gebühr eingeschränkt wird.
      Dass der Islam sehr offensiv ausgelebt wird, ist bekannt. Ebenso, dass die Muslime jede Möglichkeiten nutzten, entsprechend die Werbetrommel zu rühren. Dass die in der CH lebenden Muslime und ihre Lobby die sehr liberalen Gesetze nutzen wollen, ist nachvollziehbar.
      57 13 Melden
    • andersen 12.06.2016 11:40
      Highlight Highlight Paco 69

      Es ist kein demokratische Grundhaltung, die Sie haben.

      Menschen, die Beten möchten, ist oft für sie eine Befreiung, die mit Hoffnung verbunden ist und das soll man nicht in der Weg stehen.
      19 44 Melden
    • Paco69 12.06.2016 11:43
      Highlight Highlight 3)
      Es gibt aber ein grosser Teil der Bevölkerung, der dies nicht möchte, und irgendwann Zustände wie in der Türkei oder arabischen Staaten befürchtet. Welche Annäherung hat man also erwartet?
      44 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • andersen 12.06.2016 10:57
    Highlight Highlight Die muslimische Verbände müssen erst an sich arbeiten und innerhalb der Glaubensgemeinschaft demokratische Verhältnisse schaffen.
    Dieser Bereitschaft zu zeigen, ist eine Voraussetzung für der Integration.
    51 25 Melden
    • ramonke 12.06.2016 11:24
      Highlight Highlight demokratische verhältnisse in der glaubensgemeinschaft? häää? bei den christen ist es doch eine praktische monarchie? ich bin ja auch für demokratie aber wenn dann verlangt man dass von allen
      29 6 Melden
    • andersen 12.06.2016 11:42
      Highlight Highlight Ja, das wäre ein gute Anfang, denn gab es weniger Sekten in der Schweiz.
      12 15 Melden
    • saco97 12.06.2016 12:49
      Highlight Highlight Wieso müssen Religionen demokratisch sein, um sich zu integrieren? Unternehmen sind ja auch nicht demokrstisch orgsnisiert und trotzdem bestreitet niemand, dass sie zur Schweiz gehören...
      10 5 Melden
  • Froggr 12.06.2016 10:48
    Highlight Highlight Wenn wir so weitermachen, dann wird es tatsächlich soweit kommen. Aber das sollte nicht unser Ziel werden. In den meisten Ländern, in welchen der Islam vorherrschend ist, gibt es Konflikte, grosse Konflikte. Das brauchen wir in Europa nicht.
    112 28 Melden
    • andersen 12.06.2016 11:05
      Highlight Highlight Also, ich habe keine Probleme mit der netten muslimische Gemüsehändler von Nebenan.
      21 61 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 12.06.2016 11:42
      Highlight Highlight Der Islam soll hier nicht vorherrschend sein, genau so wenig wie das Christentum vorherrschend sein soll.
      31 19 Melden
    • Froggr 12.06.2016 12:16
      Highlight Highlight andersen: Das habe ich doch auch nicht. Ich denke das hat so gut wie niemand. Aber ich habe ein Proble mot denen, die denken sie müssen hier versuchen ihre Religion ohne Rücksicht auf unsere Gesetzte ausleben. Das sollen sie in ihrem Heimatland machen.
      33 8 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • andersen 12.06.2016 10:40
    Highlight Highlight Der Islam gibt es nicht.
    Wie auch nicht das Christentum.

    Das Problem liegt bei die muslimische Verbände, solange sie sich nicht als eine Kirche organisieren kann, werde die Popurlisten in Europa der wiederstand leisten.
    Beiden Gruppen sind die Traditionen unterworfen.
    Und jeder wollen für sich bleiben.
    14 45 Melden
  • trio 12.06.2016 10:25
    Highlight Highlight Ich fand es eine Frechheit, was Gerhard Pfister sagte. Das ruft Reaktionen, wie jetzt von Cédric Wermuth hervor. Obwohl ich diese nicht zu 100% unterstützte, sind sie mir tausend mal lieber, als die von Herr Pfister. Wenn schon Religion, dann alle. Natürlich müssen sie sich an die für alle gleichen Gesetze halten.
    42 68 Melden
  • Amboss 12.06.2016 10:21
    Highlight Highlight Aber hauptsache, die SVP noch erwähnt...

    Was wäre auch ein Interview mit Herrn Wermuth, ach was, mit irgendeinem SP-ler, zu was auch immer für einem Thema, bei dem nicht irgendwo noch der Unmut der SVP gegenüber erwähnt wird?


    Ich weiss ja nicht. Aber wäre es nicht sinnvoll, die SP würde einfach ihre Aussagen machen? Statt ihre ganze Arbeit von der bösen SVP abhängig zu machen.
    95 22 Melden
  • tzhkuda7 12.06.2016 10:07
    Highlight Highlight Eid Atatürk !
    User Image
    136 26 Melden
    • goschi 12.06.2016 10:17
      Highlight Highlight Toll, werfen wir aus dem Kontext gerissene zitate gegeneinander in den Ring!

      Grandiose Idee, wahnsinnig sachlich und völlig konstruktiv!
      45 97 Melden
    • rodolofo 12.06.2016 10:51
      Highlight Highlight Das hat Atatürk gesagt?
      Was für ein Kotzbrocken!
      Mir ist "Mutti" wieder mal viel sympatischer.
      Liebe Angela Merkel, schön dass es Dich gibt!
      18 94 Melden
    • tzhkuda7 12.06.2016 11:03
      Highlight Highlight "Seit über fünf Jahrhunderten haben die Regeln und Theorien eines alten Araberscheichs und die unsinnigen Auslegungen von Generationen schmutziger und unwissender Pfaffen in der Türkei sämtliche Einzelheiten des Zivil- und Strafrechts festgelegt. Sie haben die Form der Verfassung, die geringsten Handlungen und Gesten im Leben eines jeden Bürgers festgesetzt, seine Nahrung, die Stunden für Wachen und Schlafen, den Schnitt seiner Kleidung, was er in der Schule lernt, seine Sitten und Gewohnheiten und selbst die intimsten Gedanken". (Jetzt kommt Text vom Bild passt aber leider nicht mehr rein)
      45 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Triumvir 12.06.2016 09:49
    Highlight Highlight Ja, er ist natürlich ein Teil der Schweiz. Aber das heisst noch lange nicht, dass eine Gleichstellung erfolgen muss und schon gar nicht muss diese Religion an unseren Universitäten gelehrt werden. Ich bin sowieso der Meinung, dass der Glaube eine reine Privatangelegenheit ist und Religion deshalb von der staatlichen Sphäre komplett getrennt werden sollte.
    109 21 Melden
    • olga 12.06.2016 10:18
      Highlight Highlight Äh hast du den Text gelesen? Genau das sagt Wermuth ja auch! Er fordert eine eine strikte Trennung von Staat und allen Religionen. Mit "an den Universitäten lehren" ist wohl ein Studium der Islamwissenschaften gemeint.. (etwas unglücklich formuliert, zugegeben). Ich als Atheistin fühle mich vom Christentum genau so wenig repräsentiert wie vom Islam. Deshalb fänd ich es gut, wenn man alle Religionen (& dazu eben auch alle Nicht-Religionen wie Atheismus, Agnostizismus etc.) anerkennt. Ich finds schwierig wenn man heutzutage verallgemeinernd von der Schweiz als christlichem Land spricht.
      40 33 Melden
    • Sapere Aude 12.06.2016 10:35
      Highlight Highlight Nüchtern betrachtet macht es für einen liberalen Rechtsstaat durchaus Sinn, christliche und muslimische Theologie an der Universität lehren zu lassen. Damit verfügen wir über die Möglichkeit, dass religiöse Autoritäten der jeweiligen Religion entsprechend den gesellschaftlichen Werten ausgebildet werden. Stattdessen lassen wir lieber radikale Imame aus Saudi Arabien predigen, kann wohl auch nicht die Lösung sein.
      40 19 Melden
  • Pjehle 12.06.2016 09:48
    Highlight Highlight Wie schön ist doch die Ballenberg-Schweiz.
    Dann soll doch Wermuth den Namen Schweiz ändern in einen Multikulti-Namen,dann wird sofort ersichtlich dass, die Schweiz nun Multi-Kulti ist.
    Der Islam wird früher oder später die Ueberhand über das Christentum haben...
    45 79 Melden
    • DinoW 12.06.2016 12:09
      Highlight Highlight Wir haben schon einen Multikulti-Namen: Schweiz, Suisse, Svizzera, Svizra. Oder wenn dir das lieber ist: Confoederatio Helvetica. Und welche Religion mehr Anhänger hat ("die Überhand übernehmen") ist dafür etwa so wichtig wie die Einwohnerzahlen von Litauen und Venezuela.
      12 8 Melden
  • FrancoL 12.06.2016 09:46
    Highlight Highlight Die Aussage von Gerhard Pfister;
    "Die Schweiz ist ein christliches Land. Dazu sollten wir wieder stehen. Und wir sollten klarmachen, dass wir bereit sind, dieses Erbe zu verteidigen"

    Ich frage mich ernsthaft: WEN meint Pfister mit dem WIR und WER soll das Erbe nun verteidigen? Da er ja Politiker und nicht Pfarrer ist, denke ich dass er damit die Politik meint also ein Verteidigen mit den Mitteln der Politik also mit Gesetzen und Verordnungen.
    Das wäre dann eine klare Einmischung des Staates!

    Wollten wir denn nicht Staat und Kirche trennen?

    Habe ich das alles falsch verstanden?
    55 36 Melden
    • rodolofo 12.06.2016 10:48
      Highlight Highlight "Wir" sind die zukünftigen CVP-WählerInnen.
      Nein Danke! kann ich dazu nur sagen.
      5 23 Melden
    • FrancoL 12.06.2016 12:17
      Highlight Highlight @rodolfo; ich denke er meint die Christen in der Schweiz. Also will er den Staat und die Kirche nicht so richtig trennen.
      9 4 Melden
  • rodolofo 12.06.2016 09:42
    Highlight Highlight Ich glaube nicht, dass es uns weiterhilft, wenn wir auf die Dämonisierung des Islam durch rechtsnationale- und rechtsbürgerliche Kreise mit einer Idealisierung des Islam reagieren, nur um mit einem ideologischen Gegengewicht für einen Ausgleich zu sorgen.
    Der Islam verträgt sich -wie alle dogmatischen Religionen und Sekten- nicht mit der Demokratie!
    Seine einfachen Vorstellungen von Gut und Böse bringen das Böse erst hervor!
    Aber sehr viele Gläubige sind im Alltag sehr pragmatische Menschen.
    Sie wissen, dass eine Sonntagspredigt eine Sonntagspredigt ist und am Montag wieder die Arbeit ruft...
    99 29 Melden
    • goschi 12.06.2016 09:59
      Highlight Highlight Es geht doch hier nicht um eine Idealisierung des Islam.
      Es geht darum, dass er in der Schweiz existiert und dass man ihn daher im gleichen Masse einbinden (und auch professionalisieren) sollte, wie es mit den anderen (Staats)religionen geschieht.

      Ob es einem gefällt oder nicht, aus der Schweiz verschwinden wird der Islam nicht mehr, es bleibt einem ergo nichts anderes übrig, wenn man konstruktiv arbeiten will.
      42 52 Melden
    • rodolofo 12.06.2016 10:45
      Highlight Highlight Natürlich sollen wir den Islam als Erscheinungsform akzeptieren!
      Gleichzeitig will ich aber gerade gegenüber sehr autoritären Erziehungs-Systemen klar und deutlich sagen, dass ich eine andere, weniger autoritäre Lebenshaltung bevorzuge, nach dem Motto von "Leben und leben lassen".
      Das ist natürlich ein totaler Widerspruch!
      Entweder muss ich sehr intolerant Toleranz einfordern, oder sehr tolerant Intoleranz tolerieren...
      Ich habe für diese gesellschaftliche "Knacknuss" noch keine Lösung gefunden.
      Also bleibt mir eigentlich nur, irgendwie weiter zu wursteln und je nach Situation zu reagieren.
      26 13 Melden

«Inakzeptabel» – SP-Politiker wollen Antworten vom Bund zu geleakten Observations-Videos

Die Befürworter des neuen Gesetzes über Sozialdetektive haben Aufnahmen von Versicherungsbetrügern an verschiedene Medien weitergereicht. Laut dem obersten Datenschützer ist das verboten. Jetzt wollen SP-Nationalräte den Bundesrat und die zuständigen Behörden zur Rechenschaft ziehen.

Die Videos gelangten an die Redaktion des Medienunternehmens CH Media und an 20 Minuten. Weitergegeben haben sie Andreas Dummermuth, Präsident der Konferenz der kantonalen Ausgleichskassen (KKAK), beziehungsweise eine nicht genannte Mitgliedsfirma des Schweizerischen Versicherungsverbands (SVV). Sie stammen von Sozialdetektiven und entstanden bei der Observation von später überführten Versicherungsbetrügern.

Wie ein Bericht von watson zeigte, haben Dummermuth und die unbekannte …

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