Schweiz

SP-Nationalrat Cédric Wermuth: «Der Islam ist Teil der Schweiz»

Die SP soll in den Kulturkampf steigen, den die CVP zum christlichen Abendland anzettle, sagt SP-Nationalrat Cédric Wermuth.

12.06.16, 09:32 12.06.16, 11:02

SP-Nationalrat Cédric Wermuth: «Es braucht nun eine gesellschaftspolitische Offensive mit der SP als Motor.»
Bild: KEYSTONE

«Der Islam ist Teil der Schweiz», sagt SP-Nationalrat Cédric Wermuth in der Zeitung «Schweiz am Sonntag». «Er muss den christlichen Kirchen gleichgestellt und an den Universitäten gelehrt werden.»

Persönlich wäre Wermuth das Modell eines «konstruktiven Laizismus» am liebsten. «Das heisst, der Staat verhält sich allen Religionen gegenüber gleich neutral, arbeitet aber mit ihnen zusammen.» Doch auch die positive Anerkennung wäre heute ein Zeichen in die richtige Richtung, meint er.

Mit diesen Aussagen in der Zeitung «Schweiz am Sonntag» tritt Wermuth dezidiert an gegen Aussagen, die CVP-Präsident Gerhard Pfister zur Verteidigung des christlichen Abendlands gemacht hat. «Die Schweiz ist ein christliches Land. Dazu sollten wir wieder stehen. Und wir sollten klarmachen, dass wir bereit sind, dieses Erbe zu verteidigen», hatte Pfister gegenüber dem «Blick» gesagt.

Kulturkampf

Für Wermuth ist klar, dass es um einen Kulturkampf geht: «Die SP muss ihn voll aufnehmen.» CVP-Präsident Pfister wolle das Land «zur Ballenberg-Schweiz» machen. «Das wäre der Abschied von der multikulturellen Schweiz.»

Wermuth sagt: «Es braucht nun eine gesellschaftspolitische Offensive mit der SP als Motor. Pfister will die Bevölkerung spalten in Christen und Muslime.» Die SP hingegen müsse sich dafür einsetzen, dass Muslime in der Gesellschaft integriert würden und nicht ausgeschlossen blieben.

Bedroht werde die Schweiz nicht vom Islam, sondern von der SVP. «Sie greift den Sozialstaat an, den Rechtsstaat, die Demokratie», sagt Wermuth. «Die grösste Bedrohung für Freiheit und Demokratie kommt von innen.» (aargauerzeitung.ch)

Umfrage

Hat Wermuth recht?

2,342 Votes zu: Hat Wermuth recht?

  • 47%Ja
  • 50%Nein
  • 3%Weiss nicht

Alles über Religion bis Gotteslästerung

6 alttestamentarische Grausamkeiten und die Frage, ob Gott eher Psycho- oder Soziopath war

Jesus, du nervst!

Zu wenig Exorzisten für immer mehr Klienten: Vatikan schlägt Alarm 

Geblendet vom kosmischen Licht: Die Irrwege der Esoteriker

Dieses ständige Religions-Bashing nervt: Glauben verdient unseren Respekt

In der Schweiz steigt die Nachfrage nach Exorzismus. Alles Quatsch? Dann sehen und hören Sie den Fall der Anneliese Michel

Die Schweden wieder: Erster Atheisten-Friedhof eröffnet

Ein apokalyptischer Sturm fegt über die Welt – glauben  die Frommen und die Bibel

Feministinnen in der Moschee: So fordern dänische Imamas den patriarchalen Islam heraus

Sunniten und Schiiten, Salafisten und Sufis: Das «Who is Who» der islamischen Gruppen

Wie Gott uns die Theorie vom Urknall erzählt

Machthungrige Föten, der «Dude» als Prophet und Sex mit der Hohepriesterin: Die 13 durchgeknalltesten Religionen

Ein Ami baut die Arche Noah nach – und kreiert damit ein Disney-Land für Superfromme

Burkaverbot: «Wir sehen nicht den Menschen, sondern nur noch das Kleid»

Die Beschneidung von Knaben ist kein Männlichkeitsritual, sondern ein Verbrechen

Gottloses Europa: Diese Grafiken zeigen, warum sich das Christentum Sorgen machen muss

«Man muss sich eine ‹Schwulenheilung› wie eine psychische Vergewaltigung vorstellen»

6 Grafiken, 16 Fotos und 1 Video für alle, die immer von «dem» Islam reden

Rustikale Enthaltsamkeit! Eier abgeschnitten, Schwanz entfernt – aber ganz nah bei Gott!

Wenn Politiker von «christlichen Werten» sprechen: Was zum Teufel soll das eigentlich sein?

Folter, Mord und Führerkult: Wie aus einem deutschen Idyll in Chile ein Gottes-KZ wurde

Gott ist tot – es leben die Götter!

Wir haben endlich herausgefunden, was die Menschen auf diesen 12 mittelalterlichen Gemälden gedacht haben. Vielleicht

Luther, Gratulation zum Todesjubiläum, du asoziales Genie!

So unterdrücken Religionen die Sexualität ihrer Gläubigen und fördern Missbräuche 

5 Punkte zum Islam, die wir mal endgültig klären sollten

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Yanik Freudiger, 23.2.2017
Die App ist vom Auftreten und vom Inhalt her die innovativste auf dem Markt. Sehr erfrischend und absolut top.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
193
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
193Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Emperor 14.06.2016 04:02
    Highlight Hätte diese islamophobe Hetze in den Kommentaren auf Watson eigentlich für nicht möglich gehalten... aber man kann sich wohl täuschen...

    Schämt euch!
    2 8 Melden
  • meglo 13.06.2016 17:54
    Highlight Zur Erinnerung: Bundesverfassung, Kapitel 1,
    Grundrechte Art. 15 Glaubens- und Gewissensfreiheit
    1 Die Glaubens- und Gewissensfreiheit ist gewährleistet.
    2 Jede Person hat das Recht, ihre Religion und ihre weltanschauliche Überzeugung frei zu wählen und allein oder in Gemeinschaft mit anderen zu bekennen.
    3 Jede Person hat das Recht, einer Religionsgemeinschaft beizutreten oder anzugehören und religiösem Unterricht zu folgen.
    4 Niemand darf gezwungen werden, einer Religionsgemeinschaft beizutreten oder anzugehören, eine religiöse Handlung vorzunehmen oder religiösem Unterricht zu folgen.
    2 4 Melden
    • meglo 13.06.2016 19:02
      Highlight Gedanken dazu:
      1 bis 3 schliesst keine Religion aus. Unsere Verfassung und unsere Gesetze haben aber Vorrang vor
      religiösen Vorschriften. Mit Religion ist nicht allein die christliche Religion gemeint.
      Zu 4: Auch Muslime haben das Recht zu konvertieren oder keiner Glaubensrichtung anzugehören.
      2 0 Melden
  • Slypher 13.06.2016 10:35
    Highlight Gut, ich verstehe Pfister, die Schweiz ist halt schon ein christliches Land. Das Christentum gehört zu unseren Werten und Traditionen, klar soll dies so beibehalten werden. Wenn wir uns immer mehr anpassen (so wie Wermuth das tun möchte) verlieren wir unsere Werte.

    Jeder darf hier leben, arbeiten, beten (für welchen Gott auch immer) aber jeder hat sich unseren Ordnungen zu fügen. Und diese sind nunmal christlich geprägt. Müssten wir flüchten und nicht die Leute aus dem Nahen Osten, wären wir schon froh wenn wir Frieden und Akzeptanz erfahren, der rote Teppich müsste nicht ausgerollt werden.
    13 3 Melden
    • Sir Jonathan Ive 13.06.2016 16:11
      Highlight Hä?
      Ein christliches Land? Hier herrscht die Trennung zwischen Staat und Kirche. Der Schweizer Staat hängt mit keiner Religion zusammen und das ist auch gut so.
      Landeskirche zu sein bedeutet ja nicht, dass man die Gesetze formt. Und wir können froh sein, dass wir uns nicht an die Gesetze des Christentums halten müssen, sonder unsere Gesetze selbst gestalten können.
      Schweizer "Werte" sind nirgends definiert und ich habe auf Watson festgestellt, dass jeder etwas andere Werte mit der Schweiz verbindet.
      (Und den Islam zur Landeskirche zu machen würde Angehörige nicht vom Gesetz befreien :D)
      4 3 Melden
  • Herbert Anneler 13.06.2016 02:29
    Highlight Ich will, dass jeder und jede der/die in der Schweiz lebt, Atheist oder mit einem Glauben/einer Religion verbunden - allenfalls auch mit derjenigen des Geldes ;-) - sich ohne Wenn und Aber an den Zweckartikel (Art. 2) unserer Bundesverfassung hält! Wer Menschen diskriminiert, wer an der Gleichwertigkeit aller Menschen rüttelt, wer zur Gewalt aufruft oder sie schon nur verherrlicht, wer den sozialen Frieden und die gemeinsame Wohlfahrt gefährdet, passt nicht in unser Land - unabhängig von Glaube, Rasse, Herkunft, sexuelle Orientierung, politische Ausrichtung oder sonst was auch immer!
    18 2 Melden
    • FrancoL 13.06.2016 09:10
      Highlight Kaum aufgestanden habe ich aus dem Fenster geguckt und festgestellt dass Ihr Ansinnen diesem BV-Verfassungsartikel zu folgen noch keine Wirkung gezeigt hat, denn ein guter Teil unserer Siedlung müsste nun den Zügelwagen beladen. Und nun an der Arbeit müssten weitere, nicht zu keine, Teile der Bevölkerung der Arbeit fern bleiben um auch die Schweiz zu verlassen.

      Ich finde es gut dass Sie dieses Einhalten der BV für ALLE mahnen und es trifft mein Anliegen, immer bei Betrachtungen sich nicht eng auf eine Gruppe zu versteifen. Prinzipien sollen allgemein für alle gelten, auch für die Religionen.
      4 4 Melden
    • Sir Jonathan Ive 13.06.2016 16:14
      Highlight @Herbert Anneler
      "Gehören nicht in dieses Land"
      Das halte ich für eine Abschiebung von Verantwortung. Wir können nicht einfach jeden aus dem Land verbannen, der sich nicht an diesen Artikel hält. Für unsere Staatsbürger sind wir selber verantwortlich. Leute die sich nicht daran halten sollten bestraft werden, aber nicht einfach jemandem anderen Übergeben werden so im Stil: "Hähä du hesches zletst berüert!"
      1 3 Melden
    • FrancoL 13.06.2016 16:41
      Highlight @Sir: Einfache Lösungen sind heute angesagt. ;-)
      0 3 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 13.06.2016 21:11
      Highlight Herbert, ich hab nachgesehen,
      Artikel 2 der Verfassung: Dort steht, Zweck der Schweiz sei,

      die KULTURELLE VIELFALT des Landes zu FÖRDERN.

      Die kulturelle Vielfalt geht wennmöglich verloren, wenn du alles rauswirfst, was dich an dieser Vielfalt stört. Da bleibt am Ende doch höchstens ein Einheitsbrei. Und die Hoffnung, dass dieser nicht braun ist.

      "Wer Menschen diskriminiert, wer an der Gleichwertigkeit aller Menschen rüttelt, (...), wer den sozialen Frieden und die gemeinsame Wohlfahrt gefährdet, passt nicht in unser Land." - schreibst du.

      Zügelst du jetzt konsequenterweise ins Ausland?
      1 2 Melden
  • Pipapo 12.06.2016 21:41
    Highlight Ich mag den Islam (ja, den Islam) nicht. Was nicht heisst, dass ich Moslems generell nicht mag.
    Und ich will den Islam (ja, den Islam) nicht als Teil der Schweiz. Was nicht heisst, dass ich generell Moslems nicht als Teil der Schweiz will.
    41 10 Melden
    • FrancoL 12.06.2016 22:19
      Highlight "ICH WILL" in Deinem Kommentar? Ist das nicht der Ausgangspunkt der zum Schlammassel führt wenn man ständig "ich will" schreit?

      Ist es nicht etwas einfach wenn man den Moslem vom Islam trennen will, erheben Sie sich da nicht ein wenig zum eigenen Lexikon, zum Statthalter Ihrer eigenen Theorie?
      13 28 Melden
    • Pipapo 12.06.2016 22:42
      Highlight Vielleicht. Mir egal. Sagen Sie mal, francol, ist es Ihnen sympathisch, dass im Islam die Frau nichts zählt? Finden Sie es gut, wie Andersgläubige/ Ungläubige taxiert werden? Wie Homosexuelle be/verurteilt werden? Mir reicht das schon (gäbe noch mehr) um zu sagen, dass ICH persönlich den Islam nicht mag und nicht WILL.
      36 5 Melden
    • FrancoL 12.06.2016 22:59
      Highlight @Pipapo; Dann können Sie gleich einmal mit einem Drittel oder mehr der Bevölkerung abrechnen, wenn sie diese Problematiken ansprechen. Und finden sie es gut wie Ungläubige Gläubige taxieren? Die Frau zählt bei uns nach vielen, vielen Jahren der Aufklärung schon fast wie der Mann aber nur fast. Und wie ist es bei den Homosexuellen? alles bestens bei uns?? Bringen Sie doch Beispiele die bei uns nicht noch vor wenigen Jahren (Frauen / Stimmrecht) ein Problem waren und es heute teilweise noch sind. Ihre eloquente Einleitung "mir egal", ja das lässt auf eine aufgeklärten Geist schliessen.
      12 20 Melden
    • Pipapo 12.06.2016 23:11
      Highlight Und noch was, francol. Wenn ein SVPler Parolen à la Islam rauslassen würden, wäre er ein hinterwäldlerischer, unintelligenter Unmensch (meiner Meinung nach und vermutlich Ihrer Meinung nach ebenfalls). Genau das ist Gutmenschentum, solchen Blödsinn in Schutz zu nehmen, wenn er im Namen des Islam daher kommt.
      20 6 Melden
    • FrancoL 12.06.2016 23:49
      Highlight @Pipapo; Ja bezüglich Ihrem Vergleich (SVP) haben Sie völlig recht, aber es ist kein treffendes Beispiel, weil die SVP trotz ihrer aus meiner Sicht falschen Aussagen und Entgleisungen in der Schweiz als Partei bestens gestützt wird und auch keinen Ausschluss aus der Gesellschaft zu erwarten hat.
      Sehen Sie wir sind wohl nicht weit voneinander weg, aber die Begründungen trennen uns gewaltig, weil ich NIE Begründungen akzeptiere, die in der Anwendung auf unsere bestehende Gesellschaft gleich einen guten Teil davon in die Wüste verbannen würden. Thema; vor der eigenen Tür wischen.
      8 5 Melden
    • Pipapo 13.06.2016 00:08
      Highlight Ich glaube nicht, dass das Gros der CH Bevölkerung Ideen à la Islam vertritt (Stichwort Frauen, Homosexuelle, Staatsverständnis). Aber folgen wir Ihrer Argumentation dennoch, wäre es ja fatal, zur eigenen rückständig eingestellten Bevölkerung noch Einwanderer bedingungslos willkommen zu heissen, die auch ein dermassiges Werteverständnis mitbringen.
      9 4 Melden
    • FrancoL 13.06.2016 08:00
      Highlight @Pipapo; Schön dass Sie der Realität nicht glauben und erfreulich dass es bei Ihrer Umgebung nicht so auszusehen scheint, leider ist das bei meiner Umgebung nachweislich so und täglich zeigt sich dies in vielen, zu vielen Einzelbeispielen.
      Weniger interessant scheint mir Ihr neuer Switch auf die Einwanderer, denn es geht um den allgemeinen Umgang mit dem Islam und nicht um die Zuwanderung. Aber denn noch, würden wir die Hausaufgaben in der Schweiz bezüglich Ihrer Bedenken gegenüber der Gleichstellung von Mann/Frau/Schwulen gemacht haben, bräuchten Sie nicht Angst vor dem Islam zu haben.
      3 8 Melden
  • DerWeise 12.06.2016 21:07
    Highlight Muslime sind Teil der Schweiz...


    ...der Islam als solches sicher nicht.
    Aber Hippies wie Wermuth konnten Menschen und Ideologien noch nie auseinander halten.

    Zudem sind seine Ideen wiedermal zum lachen unrealistisch: Mit wem arbeitet denn der Staat dann zusammen? Mit progressiven, liberalen Muslimen? (über die man leider kaum was liest) Mit den Fundis? Wer repräsentiert wen?

    Wir brauchen weniger Religion, nicht mehr.

    36 7 Melden
    • FrancoL 12.06.2016 21:47
      Highlight Wir brauchen weniger Diktat ob Religion JA oder NEIN.
      Die Religion soll Privatsache sein und der Staat hat nichts zu sagen, ebenso wenig wie selbsternannte Religionskenner nichts zum Privaten zu sagen haben.
      Man kann auch mit Nichtglauben missionieren und das finde ich untragbar.
      16 13 Melden
    • DerWeise 12.06.2016 22:12
      Highlight Einigen wir und doch einfach auf Religion soll Privatsache sein. Damit wären schon 90% der Probleme gelöst ;)

      16 0 Melden
    • FrancoL 12.06.2016 23:00
      Highlight @Ja da bin ich bei Dir zu 99%. ;-)
      8 1 Melden
    • andersen 13.06.2016 08:36
      Highlight Francol

      Die Religionen meldet sich zum Wort, wenn jemand sagt, es ist nicht ein Frage des Glauben.
      Und wenn jemand Richter in eigene Sache handeln will.
      Was wir heute erleben ist die Trendlinie zwischen umbarmherzigkeit und Barmherzigkeit.
      Die Ziel von der Religion ist, dass die Menschen sich mit die Menschen und der Gott versöhnt.
      2 2 Melden
  • FrancoL 12.06.2016 18:22
    Highlight Ich denke da wird mehr auf Wermut geschossen als auf seine Aussagen. Das ist etwas kindisch!

    Seine Idee des konstruktiven Laizismus, die Wermuth darlegt, hat wenig bis gar nichts mit Fundamentalismus zu tun, ist wohl eher das gegenteilige Bild für die Gesellschaft.

    Zudem ist es interessant wie die Umfrage sich verändert hat. Kaum angefangen wer ich mit meinem JA bei einer kleinen Prozentzahl unter 10%, jetzt ist ja und nein ausgeglichen.
    19 43 Melden
  • Gabe 12.06.2016 18:19
    Highlight Anschauen und mal darüber nachdenken:



    Ich finde sehr richtig was der Herr Wermuth sagt.
    Und all den "ich hab gehört", selbsternannten Islam-Experten sei gesagt : der Islam ist komplizierter als Ihr denkt.
    Mut zum selber denken ist angebracht.
    19 58 Melden
    • FrancoL 12.06.2016 22:12
      Highlight Danke.
      Dem Blitz-Express; Nebst blitzen gäbe es auch noch das Kommentieren.
      10 17 Melden
    • Bobo B. 12.06.2016 23:39
      Highlight Es ist mir herzlich egal wie kompliziert der Islam ist. Scheinbar ist er ja so kompliziert, dass nicht mal die ganz eingefleischten Moslems die Übersicht haben. Wer das Weltgeschehen bei normalen Verstand und ohne ideologische Scheuklappen bewertet, muss zwangsläufig zum Schluss kommen, dass der Islam mit einer offenen und demokratischen Gesellschaft nicht kompatibel ist. Und genau deshalb gehört diese fatale Mischung zwischen Glauben, Gesellschaftsnormen und Gerichtsbarkeit nicht nach Westeuropa.
      24 7 Melden
    • Gabe 13.06.2016 00:05
      Highlight Ja aber Ignoranz ist sehr demokratisch.
      Sie sind mir ein super Volbild für Demokratie ! Nicht
      7 11 Melden
  • stan1993 12.06.2016 18:09
    Highlight Zum Glück geht es nicht nach diesem Neider Wermuth, die Schweiz wäre schon lange am Boden..
    63 34 Melden
    • meglo 12.06.2016 18:48
      Highlight Hallo stan, wie wär's wenn sie etwas zum Thema schreiben würden.
      18 27 Melden
    • FrancoL 12.06.2016 19:40
      Highlight Nebst dem Neidvorwurf an Wermuth hast Du da auch noch eine inhaltliche Aussage zum Artikel?
      20 35 Melden
  • Str ant (Darkling) 12.06.2016 18:01
    Highlight Abschaffung der "Staatsreligion" plus Verbannung ALLER religionen aus der Öffentlichkeit ist mein Ansatz

    Echte Religionsfreiheit haben wir erreicht wenn die jetzigen Feiertage zu Freibewegbaren werden so das jede Religion dann Frei haben kann wenn es für sie wichtig ist!
    38 12 Melden
  • Jannabis420 12.06.2016 17:20
    Highlight Nachtrag: Ich halte Religion generell für problematisch, wenn man mal einen Blick in die Geschichte wirft, wird man schnell feststellen, dass Religion vor allem als Instrument zu Machterhaltungszwecken und Indoktrinierung missbraucht wird/ wurde. Unabhängig davon, wie sich die Religion nennt, Christentum, Judentum, Islam etc... Wenn ein Mensch eine Religion im privaten Rahmen "auslebt" bzw. an die Aussagen dieser Religion glaubt, um sich selbst damit eine Art Hoffnung zu verschaffen, ist das legitim, jedoch ist es gefährlich, wenn er dadurch das Verhalten seiner Mitmenschen beeinflussen will.
    29 5 Melden
    • meglo 12.06.2016 19:12
      Highlight Nachzutragen wäre allerdings auch, dass wir nicht wissen können, wie sich die Weltgeschichte ohne Religionen entwickelt hätte. Wäre sie friedlicher verlaufen. Wohl kaum, denn oft war und ist doch Religion nicht der eigentliche Kriegsgrund, sondern nur Vorwand. In Wahrheit ging und geht es doch meist um Macht, Einfluss und Besitz.
      18 2 Melden
  • Jannabis420 12.06.2016 16:51
    Highlight Ich verstehe die ganze Aufregung nicht, ja man soll Staat und Religion strikt voneinander trennen, nur weil Wermuth hier sagt, der Islam gehöre zur Schweiz, drehen hier gleich einige fast durch. Das hätte ich eher bei Blick oder 20min erwartet. Ich verstehe die Aussage so, auch Menschen mit islamischem Glauben, die in der Schweiz leben gehören zur Schweiz. Das heisst doch nicht, dass der Islam deswegen gleich zur "Staatsreligion" wird. Keine Religion, auch nicht das Christentum sollte zur Staatssache erklärt werden, leider zählt man jedoch genau das Christentum als "unsere" Staatsreligion.
    36 34 Melden
    • meglo 12.06.2016 18:02
      Highlight Sie haben recht mit ihrer Einschätzung. Es geht um ein Thema, das man eigentlich sachlich diskutieren könnte. Leider schreiben aber auch auf watson zunehmend Leute Kommentare, denen es gar nicht um Diskussion geht. Sie schreiben Leserbriefe, weil sie ihre Wut auf die Gesellschaft, die Linken, die Gutmenschen und wen auch immer loswerden wollen. Das Thema spielt gar keine Rolle. Man geht sowieso kaum ernsthaft darauf ein. Hauptsache, man kann verbal drauf hauen, das beruhigt offenbar und gibt erst noch viele Likes ähnlich frustrierter Zeitgenossen.
      21 11 Melden
    • Jannabis420 12.06.2016 18:36
      Highlight Da haben Sie recht, ich denke man sollte generell mehr vom Thema selbst, nämlich Religion als solche sprechen, als nur von einzelnen Religionsgemeinschaften. Denn die Probleme bezügl. Extremismus etc. sind in allen Religionsgemeinschaften zu finden.
      6 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 12.06.2016 15:56
    Highlight t. Cedric "Kommunismus braucht keine Religion, aber Mitgenossen bzw. Wählerstimmen und hautpsache fuck SVP" Wehmut
    25 33 Melden
    • Gabe 12.06.2016 17:55
      Highlight Bitte informieren Sie sich ein bisschen besser über die Sozialdemokraten.

      Der Vorwurf, soziale Parteien wollen den Kommunismus wieder einführen ist doch sowas von primitiv.
      24 18 Melden
  • Gelöschter Benutzer 12.06.2016 15:45
    Highlight In einem irrt sich Herr Wermuth ganz bestimmt: nicht der Islam an und für sich ist Teil unserer Gesellschaft, sondern die Menschen mit islamischem Glauben genau so wie die Menschen mit buddistischem oder hinduistischem Glauben. Und nicht nur die christlichen Menschen sollen um Toleranz bemüht sein, ebenso die Andersgläubigen. Es dürften keine Einzelgänge entstehen, genau so wenig wie in der Meinung, nur die SP sei imstande, eine Änderung herbeizuführen. Auch hier gibt es nur ein Miteinander von Parteien und Gesellschaft oder ein Scheitern ist vorhersehbar.
    73 5 Melden
    • meglo 12.06.2016 16:17
      Highlight Damit haben sie vollkommen recht.
      13 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 12.06.2016 15:42
    Highlight Es ist mir ehrlich gesagt komplett egal, was für eine Religion es ist: Religionen sollen endlich keine Privilegien mehr erhalten. Staat und Religion soll endlich strikt getrennt werden. Was eine Universität lehrt ist deren Sache, aber dass über einen solchen Kulturkampf letzen Endes Religionen noch gestärkt hervorgehen? Nein, nein und nochmals nein.

    Ich warte nur noch darauf, dass eine Partei endlich mal Mut zeigt und der Religion ganz allgemein radikal den Marsch bläst. Ich bin da inzwischen komplett unversönlich.
    73 6 Melden
    • meglo 12.06.2016 17:00
      Highlight Religionen lassen sich nicht abschaffen, indem man ihnen 'den Marsch bläst'. Das hat die Sowjetunion erfolglos versucht. Es gibt Religionen. Das ist eine Tatsache, die ich auch als Agnostiker akzeptieren muss. Also reden wir doch darüber, wie man die unterschiedlichen Weltanschaungen unter einen Hut bringt. Unter diesem Aspekt sind doch die Vorschläge Wermuths interessant. Darüber kann man doch diskutieren. Unversöhnlichkeit ist kein guter Ratgeber.
      23 5 Melden
    • FrancoL 12.06.2016 18:12
      Highlight Unversöhnlich erinnert mich stark an Religion!
      12 14 Melden
    • DerWeise 12.06.2016 21:54
      Highlight @D00A

      Amen!
      5 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.06.2016 01:31
      Highlight FrancoL: ich bin nicht bereit Kompromisse einzugehen bezüglich meiner Freiheit, nur damit ReligiotXY seine Macht ausüben kann. Religionen sind von Natur aus nicht Kompromissbereit. Sie sind vielleicht opportunistisch und warten auf den richtigen Augenblick, aber die versuchen stets ihr absolutes Weltbild durchzubringen. Und dies immer auf Kosten der Freiheit der Anderen.

      Wer da nicht genauso hartnäckig ist und harte Grenzen setzt, verliert langfristig. Zudem interpretieren radikale Religiöse eine entgegenkommende Hand als Schwäche. Hart aber auch Fair - so müsste es m.A. nach sein.
      4 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.06.2016 01:45
      Highlight Radikale Lösungen:
      1. als religiöse Gemeinschaft gilt, wer Mindesstandards erfüllt zu
      - Eintritt
      - UND Austritt
      Werden diese Standards nicht erfüllt, wird die Religion nicht als solche anerkannt
      2. Konversion nur für anerkannte Religionen. Mindestalter 18, mündig. Anforderung siehe oben
      3. keine automatische Zugehörigkeit mehr durch Geburt. Beitritt nur über Konversion möglich.
      4. Strengstes Missionierungsverbot auf öffentlichen Grund. Dazu gehört auch Verbot von Werbesendungen etc.
      5. keine Ausnahmen bei Tiertötungen für Religionen. Schächtung wird verboten
      4 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.06.2016 01:55
      Highlight 6. in Schulen wird am Schwimmunterricht teilgenommen. Dafür vorgesehene Kleidung soll den Sicherheits und Hygienestandarts entsprechen.
      7. Aktivitäten von nicht anerkannten Religionen werden im privaten Bereich toleriert, illegale Konversionen jedoch angezeigt und bei Schuldspruch durch eine säkulare Wohltätigkeitssteuer geahndet.
      5 3 Melden
    • FrancoL 13.06.2016 08:09
      Highlight @D004; Zu Ihrer fast Grundschrift oder Bibel:
      Passen Sie auf dass Sie sich an Sätzen wie:
      "Und dies immer auf Kosten der Freiheit der Anderen" nicht verschlucken, denn Sie sind auf dem besten Weg die Freiheit der Anderen einzuschränken. Für mich genügt es voll auf das jegliche Religion in den Privatraum gehört und nicht mit dem Staat verhandelt sein darf.

      Ihren fatalen von mir zitierten Satz würden Sie wohl besser auf unsere Wirtschaft und Politik anwenden und dafür kämpfen um tatsächlich dessen Inhalt umzusetzen, aber eben man basht lieber gegen den Islam als diese Freiheit einzufordern.
      3 1 Melden
    • FrancoL 13.06.2016 08:18
      Highlight @D004;
      Und noch ein kleiner Nachtrag; Ihr Punkt 7:
      Sollen wir im Privatbereich auch alle Verhalten büssen die die Freit des Individuums im Privaten einschränken? So zB alle Männer mit einer Busse belegen die die Frauen mehr oder weniger "an den Herd binden" (gibt es nach wie vor noch!) oder sollen wir Familie bestrafen die ihre Kinder ungenügend erziehen und diese Erziehung fälschlicherweise den Schulen/Ausbildern überlassen (auch das ist eine Einschränkung der Freiheit der Schule)? Da hätte ich Ihnen schon 2 Familien die das mit Lehrlingen nachweislich tun und es sind keine Muslime!
      2 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.06.2016 09:09
      Highlight Franco, mit Religion meine ich grundsätzlich Religion und nicht nur den Islam. Ich habe kein spezifisches Problem mit dem Islam, sondern mit den immer abenteuerlicheren Forderungen von Glaubensgemeinschaften. Das können Christen, Hindus, oder sonstwas sein. Wen die Rligionsfreiheit auch weiterhin Bestand haben soll, muss der Religion klar aufgezeigt werden wo ihre Freiheit an- und auch wieder aufhört. Ansonsten haben wir bald keine Religionsfreiheit mehr, sondern eine dominierende bestimmende Religion. Wie in RU zb die orthodoxe Kirche. Ich gebe übrigens keinen Feut auf "christliche Werte".
      1 2 Melden
    • FrancoL 13.06.2016 09:16
      Highlight @D004; Dass Du kein Deut auf "christliche Werte" gibst nehme ich Dir mal nicht ab, weil dieser Begriff auch locker immer uminterpretiert wird. Aber Deine Sache.
      Ich unterstütze Dich nicht in der Aussage die das Wort "Religionsfreiheit" beinhaltet, denn es ist lediglich ein Unterabschnitt der übergeordneten FREIHEIT. Und Dein vehementes Fordern nach Freiheit sollte eine Ebene weiter oben beginnen, dort wo die Freiheit des Einzelnen in der Gesellschaft geschmälert und mit Füssen getreten wird. Ich brauche Dir, der da auch viel bei Watson schreibt, nicht die Beispiele zu nennen.
      1 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.06.2016 09:18
      Highlight Und Franco, ich wähle SP, unterstütze das BGE und bin auch sonst sehr sozialdemokratisch eingestellt. Als Sozialdemokrat will es mir aber nicht einleuchten, Rechte zu erkämpfen für reaktionäre, zutiefst antihumanistische Organisationen. Religigionen geben sich nur als Schafe solange dies ihnen nutzt. Man siehts doch schon zur Genüge beim christentum.

      ich finde ihre positive liberale Einstellung hervorragend. Ich hoffe, diese wird nicht enttäuscht.
      Pesönlich gehe ich aber sowieso davon aus, dass Religion gqnz allgemein in den nächsten 100 Jahren an Bedeutung verliert. je eher je besser

      0 1 Melden
    • FrancoL 13.06.2016 09:56
      Highlight @D004; Ob Du dich da nicht täuscht? Religionen haben viele Jahrhunderte überstanden (siehe zB Juden) und werden uns beide und unsere Kinder überleben, denn wenn es enger wird im Leben, wenn die Gesellschaft wieder einmal verrückt spielt (und das wird sie mit Sicherheit tun) werden die Religionen wieder vermehrt angerufen oder Religion ähnliche Gebilde werden einen grossen Zulauf haben.
      Ich mag Ihre Kommentare durchaus und sie stehen nicht weit von meiner politischen Einstellung und meiner Einstellung zum Engagement in der heutigen Gemeinschaft. Ich werte lediglich mehr das übergeordnete Denken
      0 1 Melden
    • meglo 13.06.2016 15:51
      Highlight @FrancoL und D00A: Ich bin zwar Agnostiker, aber das Thema interessiert mich, denn es ist Teil unserer Geschichte und Kultur. Es stimmt, dass Religionen viel Unheil angerichtet haben und es teilweise noch tun. Betrachte ich eine Kathedrale oder höre ich z.B. dem Dalai Lama zu, nehme ich auch wertvolles wahr. Ob sich die Welt ohne Religionen friedlicher entwickelt hätte, wissen wir nicht. Ich denke, Religionen und andere Weltanschauungen werden erst gefährlich, wenn sie als allein seeligmachende Wahrheit für alle betrachtet werden. Auch sie D00A vertreten eine Weltanschauung. Es ist ihre.
      0 0 Melden
    • FrancoL 13.06.2016 16:44
      Highlight @maegloff: sie haben recht. Es muss für alles Platz haben ohne ins Extreme zu fallen.
      0 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.06.2016 16:53
      Highlight Manchmal muss man aber eine radikale Position einnehmen, damit eine gewisse Richtung eingeschlagen wird. Etwas das Herr Wermuth bewusst seit Juso Zeiten macht, etwas das aber von vielen falsch verstanden wird. Es geht nicht darum die radikale Forderung genauso umzusetzen, sondern Impulse zu geben für einen Trend.

      So möchte ich auch meine radikalen 7 Punkte verordnen.
      0 0 Melden
    • FrancoL 13.06.2016 18:55
      Highlight @D00A; Ja das sieht doch viel besser aus nach Deiner letzten Aussage. Da kann man sich finden und Lösungen andenken.
      1 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 14.06.2016 00:04
      Highlight Nur noch eine kleine Anmerkung zum Comment von mir bez. christlichen Werten. Ich gebe keinen Deut auf die Bezeichnung an sich und dessen inflationäre Benutzung durch selbsternannte Retter des Abendlandes. Das sind humanistische Werte, unsere sozialen Errungenschaften nicht selten auch aus dem Arbeiterkampf heraus entstanden.

      Dass Reaktionäre aka Bürgerliche diese Werte und Errungenschaften relabeln wundert mich nicht, trotzdem bleibt Hijacking.

      So ist vielleicht meine Aussage etwas entwirrt 😉
      0 0 Melden
  • Lowend 12.06.2016 15:19
    Highlight Witzig, wie hier einige extrem rechte Gesinnungstäter ihr Lieblingsspiel "Hau den Linken bzw. Cédric" spielen! Eigentlich ja schön dass Watson inzwischen auch dem 20 Minuten Pöbel eine Spielwiese zur Verfügung stellt.
    28 93 Melden
    • Arabra 12.06.2016 15:56
      Highlight Sie sind absolut nicht besser. Für mich sind Sie das andere Extrem, das genau so schädlich ist.
      56 10 Melden
    • Theor 12.06.2016 16:36
      Highlight Wenn man den Wermuth nicht mag, ist man also der Pöbel? Aha, sehr eine schöne Gesinnung legen Sie hier an den Tag.
      58 12 Melden
    • DerWeise 12.06.2016 22:02
      Highlight Und ich bin sonst mit Wermuth in ca. 85% der Fälle einer Meinung. Aber zum Glück muss man in Sachen Politik kein Fanboy sein...
      8 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.06.2016 09:24
      Highlight ich persönlich bin in dieser spezifischen Frage ganz anderer Meinung als Wermuth. Mir gefällt aber dass er Profil zeigt.
      ich verstehe seine Beweggründe. Und ich mag seine provozierende Art. Seine analyse teile ich, nur komme ich eben zu einem anderen Schluss.

      Sozialdemokraten sind eben nicht immer der gleichen Meinung. Wichtig ist dass man dem amderen trotzdem zuhört.
      3 2 Melden
  • Maracuja 12.06.2016 14:56
    Highlight "«Der Islam ist Teil der Schweiz», sagt SP-Nationalrat Cédric Wermuth in der Zeitung «Schweiz am Sonntag». «Er muss den christlichen Kirchen gleichgestellt und an den Universitäten gelehrt werden.»". Herr Wermuth begreift offensichtlich den Unterschied zwischen Religion und Glaubensgemeinschaft nicht. Eine Gleichstellung wäre nur zwischen islamischen Gemeinden und christlichen Kirchen möglich. Zudem sind ja nicht mal alle christlichen Kirchen gleichgestellt (Landeskirchen und Freikirchen). Zeitgemäss wäre m.E. eher die Trennung von Religion und Staat.
    83 10 Melden
  • Braun Pascal 12.06.2016 14:26
    Highlight Ich mag meine muslimische freunde...
    28 40 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.06.2016 16:03
      Highlight Aufgrund der Religion oder der Persönlichkeit?
      27 3 Melden
    • FrancoL 12.06.2016 18:15
      Highlight @Gigu; Die Religion ist Teil der Persönlichkeit, beim Gläubigen und beim Nichtgläubigen eben das nicht gläubig sein.
      Persönlichkeit ist ein Ganzes mit all seinen Facetten, dazu gehört auch die Stellung zum Glauben.
      10 14 Melden
  • nipp 12.06.2016 13:55
    Highlight 1. götter existieren nicht, sie sind weder nötig noch wäre die existenz logisch zu begründen. sie sind auswüchse geistiger krankheiten.
    2. würden welche existieren wären sie allesamt sadistische narzissen: schaffen den menschen und ergötzen sich dann an unserem leid und wollen angebetet werden.
    3. die götter sind krücken und sündenböcke für die menschlichen unzulänglichkeiten.

    ich habe nur verachtung für religionen übrig .. es ist extrem rückständig und gefährlich solchen mist glauben zu wollen. ich will kein neues mittelalter wo nur dummheit und aberglaube existieren.. flache erde etc..
    83 43 Melden
    • philosophund 12.06.2016 14:22
      Highlight Sprichst mir aus der “Seele“
      33 21 Melden
    • meglo 12.06.2016 15:10
      Highlight Sie sind der Meinung, es gäbe keine Götter. Es ist ihr gutes Recht, dies zu vertreten und sie müssen auch nicht begründen, warum sie zu diesem Schluss kommen. Wenn sie es aber tun, dann bitte mit etwas mehr Toleranz und vieleicht, wenn es geht, mit etwas besseren Argumenten. Zum Schluss noch: Verachtung gegenübert Institutionen, die eine andere Weltanschaung vertreten als sie, ist keine besondes humane Geisteshaltung.
      35 27 Melden
    • Maon 12.06.2016 16:18
      Highlight Toll gibt es bei Watson noch andere Antitheisten!
      13 2 Melden
    • nipp 12.06.2016 16:27
      Highlight religionen haben auch nix mit humanismus zu tun und wegen toleranz und so.. sind sie denn z.b. der meinung man müsse die weltanschauung der nazis respektieren? sorry aber diese lügenmärchen haben vor allem eins über die menschheit gebracht: tod und elend im namen eines imaginären despoten
      17 10 Melden
    • meglo 12.06.2016 17:30
      Highlight Sorry, hier sind sie auf einem Niveau angelangt, auf das ich mich nicht begeben mag.
      6 8 Melden
    • nipp 12.06.2016 19:16
      Highlight meinen sie die realität? ich kann schon verstehen wenn diese dinge unangenehm sind. ;) glauben sie nur was sie wollen, in diesem land darf man das ja (noch) zum glück. solange nicht missioniert wird oder versucht wird regeln aufgrund von alten märchen aufstellen zu wollen. oder sich sonst ins tägliche leben einzumischen versucht, kann ich damit leben, auch wenn ich es unlogisch und irrational finde ;) um die menschen zu lieben brauche ich doch keine religionen, das geht auch so ganz wunderbar.. ;)
      6 2 Melden
    • FrancoL 12.06.2016 20:26
      Highlight @nipp; Das ist ein Teil oder eine mögliche Realität, nämlich: DEINE REALITÄT.
      Dieses Hochhalte der eigenen und wohl einzigen Realität ist der Grund und Boden jeder Religion. Wenn etwas unangenehm ist dann ist wenn jemand das Missionieren geisselt und selbst mit den drei obigen Thesen andere in eine dumme Ecke drängen möchte, also selbst missioniert, denn genau das taten viele Missionare; die anderen der Dummheit zu bezichtigen und mit dem Glauben als Erlösung zu winken!
      Sonderbare Haltung NIPP!
      4 10 Melden
    • DerWeise 12.06.2016 22:07
      Highlight @Maon

      Es gibt hier wohl noch viel mehr Antitheismus, aber Fundis haben es innerhalb weniger Jahre geschafft, dass Kritik an dummen Ideen und Ideologien als Rassismus deklariert werden kann und welcher Linke (mich inklusive) will gerne als Rassist bezeichnet werden
      6 1 Melden
    • Maon 12.06.2016 23:37
      Highlight @DerWeise: Ja, schade...
      2 1 Melden
    • philosophund 12.06.2016 23:48
      Highlight Jawohl. Nieder mit dem Glauben! Sapere aude!
      3 3 Melden
    • Anam.Cara 13.06.2016 15:39
      Highlight @nipp: Argumentieren Sie nicht mit demselben Absolutismus, den Sie bei den Religionen ankreiden?
      Zu 1: nur weil etwas nicht logisch zu begründen ist, heisst es noch lange nicht, dass es nicht existieren kann.
      zu 2: würde ich so nicht unterschreiben. Vielen Religionen liegt das Wohl der Menschen zugrunde (auch wenn das immer wieder ins Gegenteil verdreht wird).
      zu 3: zumindest werden sie immer wieder dafür missbraucht.

      Glaube mag Ihnen rückständig vorkommen. Sie unterstellen jedoch allen Gläubigen Dummheit und Aberglaube. Das finde ich nicht ok.
      1 2 Melden
    • FrancoL 13.06.2016 16:39
      Highlight @anam.cara: so sind wir schon zu zweit die diese absolutistisch Haltung von nipp mahnen. Das lässt hoffen, denn langsam entwickeln sich einige Religionshasser zu veritablen Fanatikern ohne zu merken wie absolut sie argumentieren. Schön dass sie erwähnen das doch bei den Religionen nicht alles Schrott ist.
      Ich staune immer wieder wie undifferenziert das alles betrachtet wird.
      3 3 Melden
    • nipp 13.06.2016 17:28
      Highlight kann sein, dass ich etwas schroff rüberkam. fanatismus ist nie gut, gebe ich ihnen beiden recht. aber, religionen mag ich trotzdem kein bisschen, die menschen jedoch schon. ich kenne auch ein paar religionen sehr genau und darum sträubt sich alles in mir dagegen. jedefalls kommen wir eh nie zu einem konsens, darum, alles gute euch beiden und schaut mal ein bisschen in die physik, mathematik und astronomie.. da kann man was richtiges lernen ;)
      2 1 Melden
    • Anam.Cara 14.06.2016 07:38
      Highlight Danke für den versöhnlichen Kommentar. Ein religiöser Hintergrund hindert mich nicht daran etwas "richtiges" zu lernen. Aber meine Welt besteht nicht nur aus 0 und 1, sonder hat auch Platz für etwas Mystik...
      0 0 Melden
    • FrancoL 14.06.2016 07:58
      Highlight @nipp; Ist immer herrlich dass die liebe Physik und Mathema für so Vieles herhalten muss. Dies sagt Ihnen jemand der ab dem 1. Mittelschuljahr bis zu 3 Jahren an der ETH grossmehrheitlich den Schwerpunkt der Ausbildung in Ph+Ma hatte und zudem durch seine Mitstudenten auch das CERN gut kennt.
      Es gibt bei der PH+Ma 2 Möglichkeiten; entweder glauben Sie blind dass alles heute und morgen herleitbar ist oder sie glauben das letztlich doch Einiges nicht ganz zu klären ist. Zweiteres lässt durchaus zu, dass man naturwissenschaftlich denkt ohne unser Dasein nur rein in Herleitungen zu betrachten.
      0 0 Melden
  • kleiner_Schurke 12.06.2016 13:39
    Highlight Mit Verlaub Herr Wermuth – so ein Quatsch! Wir erweisen der Gesellschaft keinen Dienst indem wir ein Weltbild blind verteidigen. Gerade die Weltverbessesser sind die Feinde der offenen Gesellschaft. Und Weltverbessesser sehe ich heute an allen Orten von fundi Christen über fundi Muslime, fundi Grüne, fundi Sozis und die Operation Libero. Vor diesen Leuten muss man sich fürchten.
    91 26 Melden
    • meglo 12.06.2016 15:32
      Highlight Gott sei Dank gibt es noch 'kleiner Schurke', sonst wäre die Welt wohl längst untergegangen. Aber im Ernst, haben sie den Artikel wirklich aufmerksam gelesen. Ich finde da keinen Anlass, Wehrmut Fundamentalismus vorzuwerfen, auch wenn er, ich gebe es zu, manchmal dazu neigt. Die Idee des konstruktiven Laizismus, die Herr Wehrmut hier vertritt, ist doch das pure Gegenteil von Fundamentalismus.
      20 26 Melden
    • kleiner_Schurke 12.06.2016 17:27
      Highlight Der Islam gehört nicht zur Schweiz, sowenig wie das Christentum zur Schweiz gehört. In unserr Klutur stecken allenfalls die nordischen Götter (Freitag von Freya, Donnerstag von Thorstag, Montag von Luna) oder des römischen Mitraskult (Sonntag von Dies Solis) usw. Religionen aus dem mittleren Osten sind Importprodukte. Von mir aus soll jeder auf sein Sofa sitzen und glauben was immer er will, das ist Privatsache. Staat und Religion sollte man strickt trennen. Wer einen Kulturkampf aufnehmen will, ist meiner Meinung nach nicht ganz bei Verstand.
      15 5 Melden
  • amore 12.06.2016 13:29
    Highlight Aber Achtung! Herr Pfisters kath. Kirche tritt unsere Verfassung auch mit Füssen. Solange Frau und Mann nicht den gleichen Beruf (Priester) ausüben dürfen, werden die Frauen wie im Islam auch nicht gleichgestellt. Dass die kath. Kirch eine solch rückständige Ordnung hat, kann ich unter keinem Argument begreifen.
    41 10 Melden
  • Bijouxly 12.06.2016 12:41
    Highlight Für Herrn Wehrmut ist also "die Verteidigung unserer Werte" gleichsam "das Ende der multikulturellen Schweiz". Also heisst das, wir dürfen keine eigenen Werte mehr haben, weil Multikulti höhe gewichtet wird, oder dass wir einfach zu spät angefangen haben, eigene Werte zu verteidigen? Mir ist es noch immer lieber, der Islam gehört zur Schweiz, als Herr Wehrmut. Ist aber leider nicht so.
    79 24 Melden
  • cherezo 12.06.2016 12:37
    Highlight Der Islam gehört eventuell zur sozialistischen, utopischen Welt des Cedric aber mit Sicherheit nicht in die Schweiz. Im 2ten weltkrieg haben die Nationalsozialisten mit dem Islam zusammengearbeitet, heute die sp und Konsorten.
    51 31 Melden
    • philosophund 12.06.2016 14:24
      Highlight Ach so.. und die Christen sind tapfer den Juden zur Seite gestanden gell?
      29 27 Melden
    • meglo 12.06.2016 15:51
      Highlight Zwei Tatsachen vorab. Die Schweizerische Bundesverfassung garantiert Religionsfreiheit und in der Schweiz leben Leute, die den Islam als Glaubenbekenntnis haben. Zugegeben, Muslime gehören in der Schweiz zu einer Minderheit, aber sie sind da und haben ein Recht ihre Religion auszuüben, solange sie unsere Verfassung und unsere Gesetze achten und einhalten. Die Vorschläge, die Cedric Wehrmuth macht, sind meines Erachtens im Kern vernünftig und würden es verdienen seriös diskutiert zu werden. Dass Wermuth ein Linker ist, tut hier gar nichts zur Sache.
      13 10 Melden
    • desdemona 12.06.2016 16:00
      Highlight uiuiui, bei einer solchen Deutung der historischen Tatsachen zur Parallelisierung der SPler mit Nationalsozialisten, was nicht zuletzt übelst deren Gräuel verharmlost, da "tschuderets" mich ernsthaft. An Ihrer Stelle würde ich meinen Stil in einer Diskussion gründlich überdenken cherezo!
      17 3 Melden
    • TomTurbo 13.06.2016 14:19
      0 0 Melden
    • desdemona 15.06.2016 22:01
      Highlight merci für den link TomTurbo, das Problem ist nur, dass cherezo einige Schieflagen in seiner Argumentation hat:
      - die palästinensische Politik ist nicht "der Islam"
      - die SP arbeitet nich mit "dem Islam" zusammen
      - wenn die Gräuel des Dritten Reichs auf eine Religion bezogen werden müssen, dann doch wohl eher auf das Christentum

      Eine solche Aussage finde ich daher der Diskussion nicht dienlich, sie schürt nur Hass gegen Mitmenschen.
      1 0 Melden
  • TheDude10 12.06.2016 12:20
    Highlight Keine religion sollte zur schweiz gehören. Allerdings sollte die gemässigten ausführungen beforzugt werden und radikalissmus bei allen religonen bekämpft werden und damit meine ich auch radikale christen die zum beispilel in sekten auftreten oder sogar in der kat. Kirche anzutreffen sind.
    66 7 Melden
    • Gott 12.06.2016 13:48
      Highlight Das ist ja genau was Wermuth mit konstruktivem Laizismus meint.
      20 19 Melden
    • TheDude10 12.06.2016 14:09
      Highlight Er steht aber für eine anerkennung ein. Ich dagegen anerkenne nichts was nicht weltlich ist.
      11 3 Melden
    • sigma2 12.06.2016 14:49
      Highlight Nein, das ist es nicht. Er will das Religion gelehrt wird. Religion ist Privatsache und der Staat hat sich da raus zu halten. Staat und Kirche müssen endlich strikt getrennt werden.
      20 2 Melden
    • TheDude10 12.06.2016 15:21
      Highlight Der Staat hat die aufgabe alle religiösen und politische gemeinschaften zu beobachten und radikalisirung zu unterbinden. Dabei sollte die gleichbehandlung und die unvoreingenommenheit aller religösen gruppen im sinne eines sekulären staates im vordergrund stehen.
      7 0 Melden
    • Maon 12.06.2016 16:20
      Highlight Freut mich, dass Gott sich auch in die Disskusion einschaltet 😜
      3 1 Melden
    • paddyh 13.06.2016 00:28
      Highlight Hui, jetzt haben Sie aber ein Fass aufgemacht. Sie anerkennen nichts, dass nicht weltlich ist? Was ist denn mit z.B. Liebe, Moral, Ethik? Oder noch besser der Wahrheisbegriff?
      Das Streben des Menschen nach Wahrheit ist zutiefst religiös geprägt, durch die Annahme, dass sich die Wahrheit hinter Dingen versteckt. Die Philosophie beisst sich daran seit Jahrhunderten die Zähne aus und Sie haben anscheinend den Durchblick. Chapeau
      3 1 Melden
  • Raembe 12.06.2016 12:12
    Highlight Wermuth macht wieder aus einer Mücke einen Elefanten. Klar ist Pfisters Aussage nicht zu 100% durchdacht. Aber bei Wermuth hab ich iwie immer das Gefühl, das er sich den Medien aufdrängen will.
    53 18 Melden
  • Angelo C. 12.06.2016 12:02
    Highlight Bringt sich der gläubige Marxist für Levrats Nachfolge in Stellung, oder wird er bald bei Nicolas Blancho freundlich lächelnd vor der Türe stehen 🤔?

    Wenn er künftig zu einem der Hauptträger der SP Schweiz mutieren will oder es gar wird, dann ist deren Erfolg und grossartiger neuer Aufstieg so gut wie gesichert 😙!

    Irony off...
    101 33 Melden
    • Illyrer 12.06.2016 12:38
      Highlight Wäre Cédric wirklich so ein orthodoxer Marxist, würde er eher Marx' berühmte Worte über die Religionen paraphrasieren: "[Die Religion] ist das Opium des Volks"
      29 28 Melden
    • philosophund 12.06.2016 14:28
      Highlight Marx und Glaube passen nicht zusammen kollege.
      14 10 Melden
    • FrancoL 12.06.2016 19:43
      Highlight Für mich kannst Du gerne Ironie einsetzen, das ist ok. Aber von Dir hätte ich etwas zum Thema erwartet und nicht eine Studie über die Nachfolge bei der SP. Es geht da wohl um etwas mehr als die Nachfolge bei der SP oder nicht?
      5 7 Melden
    • Angelo C. 12.06.2016 22:41
      Highlight FrancoL :

      Ayay Sir, kannst du haben 😊!

      Mit Wermuth bin ich bloss insofern einverstanden, als dass der Islam an Universitäten, genauso wie christl. Theologie, gelehrt werden soll, dies zugunsten halbwegs akzeptabler Mullahs deutscher Sprache in den Moscheen. Nicht aber, den Islam den Landeskirchen gleichzustellen.

      Endgültig fertig aber habe ich, wenn ich solchen Bullshit lese:

      "Bedroht werde die Schweiz nicht vom Islam, sondern von der SVP. «Sie greift den Sozialstaat an, den Rechtsstaat, die Demokratie», sagt Wermuth. «Die grösste Bedrohung für Freiheit und Demokratie kommt von innen."
      7 1 Melden
    • FrancoL 12.06.2016 23:38
      Highlight @Angel C; Siehst Du da gehe ich mit Dir schon fast einig mit Ausnahme des letzten Abschnitts, nicht weil ich das Bashing gegen die SVP besondern gut finde, das ist ja das gleiche Thema wenn irgendwo Blocher, Köppel oder Mörgeli auftreten da tönt es ja ähnlich, einfach umgekehrt, sondern wegen dem Schlusssatz denn ich ohne eine Partei zu beschuldigen voll unterzeichnen kann. Es ist unsere eigene Unfähigkeit die uns letztlich um Kopf und Kragen bringen wird. Wir selbst gefährden mehrheitlich DIE Demokratie, ich schreibe DIE weil die Demokratie niemandem gehört, auch wenn es gewisse Kreise meinen
      4 1 Melden
  • Raro Wetzel 12.06.2016 11:47
    Highlight 200 Jahre nach der Aufklärung macht sich einer für die Anerkennung einer Religion stark. – Der Mann ist hoffnungslos reaktionär.
    120 18 Melden
  • Grundi72 12.06.2016 11:44
    Highlight Eins nach dem anderen Cédric! Zuerst Kapitalismus überwinden, danach eins kiffen und dann nochmals kommen mit neuen Ideen. Merci.
    88 32 Melden
  • Gelöschter Benutzer 12.06.2016 11:37
    Highlight Wann begreifen die Linken endlich, dass der Islam unseren liberalen Werten diametral entgegensteht?
    Schluss mit Verharmlosung und Appeasement!
    168 46 Melden
    • DinoW 12.06.2016 12:03
      Highlight Schlagen Sie bei allen Religionen dieselbe Strenge an, steht jede (monotheistische) Weltreligion liberalen Werten entgegen. Bei Hinduismus und Buddhismus wüsste ich das jetzt nicht spontan, wie es aussieht.
      56 12 Melden
    • rodolofo 12.06.2016 13:01
      Highlight Wenn Du "liberal" mit "rücksichtslos egoistisch" gleichsetzest, dann hast Du sicher recht mit Deiner Behauptung.
      Aber im Islam werden wohl auch die Gastfreundschaft und die Solidarität mit den zu kurz Gekommenen propagiert, was gemeinsame Schnittmengen mit den "Linken" ergibt.
      11 22 Melden
    • desdemona 12.06.2016 13:06
      Highlight merci Dino Wildi für den Hinweis.
      Und jap, gerade auch hinduistische wie auch buddhistische Gesellschaftsoednungen sind teilweise übelst antiliberal!
      8 5 Melden
    • Shlomo 12.06.2016 13:09
      Highlight Sorry aber der katholizismus steht ebenso diametral entgegen.
      12 13 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.06.2016 14:01
      Highlight Sozial-Romantiker-Gesülze...Nein Herr Wermuth,wir haben keinen Bedarf unsere lang erkämpften Werte inkl. Freiheit aufzugeben,um in's tiefste Mittelalter zurückzukehren!! Und dies können wir bei Wahlen berücksichtigen! Kaufen Sie sich ein Haus,falls Sie noch keines haben und teilen Sie es mit extrem Gläubigen. Sie wollen sich ja unbedingt anpassen und sich letztendlich unterordnen...dem Frieden zuliebe. Ach ja,dieser und unsere Werte/Kultur sind ja gar nicht gefährdet😂 Ironie off
      22 12 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.06.2016 14:16
      Highlight @Rodolofo: Wenn Frauen unterdrückt und Schwule Zu Tode gehetzt werden, pfeife ich auf die Gastfreundschaft.
      26 3 Melden
    • rodolofo 12.06.2016 15:03
      Highlight Also komm! So fürchterlich ist es doch da nicht!
      Vielleicht solltest Du weniger "Tagesschau" reinziehen...
      Auch in der Wüste leben Menschen.
      Und sie kultivieren Dattelpalmen!
      3 17 Melden
    • Maon 12.06.2016 16:23
      Highlight @simply smarter: Deshalb sind bei mir zu Hause keine Christen willkommen...
      3 6 Melden
    • Anam.Cara 13.06.2016 15:47
      Highlight @Maon
      Du würdest mich nicht zu einem Tee einladen, weil ich Christ bin? Das finde ich schade.
      Ich würde Dich nämlich zu einem Tee (oder lieber noch zu einem Bier) einladen, damit wir ganz gepflegt unsere Weltanschauungen austauschen können...
      1 0 Melden
  • tzhkuda7 12.06.2016 11:30
    Highlight Der Islam ist nicht Teil der Schweiz! Sowie auch die Aufklärerischen Errungenschaften KEINE christlichen Werte sind wie Pfister immer meint. Es waren Errungenschaften gegen die Christliche Religion! Religion ist und bleibt Privatsache! Wenn ich sterbe bestimmt ja sowieso nur Gott (o. Götter was ihr lieber lest) ob ich in die Hölle komme oder net, und nicht ein Pfarrer, Rabi, Imam oder was ihr wollt. Meine Kinder werden weder den Christlichen noch Islamischen noch sonst einen Religiösen Unterricht besuchen. Sie besuchen höchstens den Demokratischen Rechtsstaatlichkeitsunterricht, falls existent
    121 16 Melden
    • andersen 12.06.2016 12:04
      Highlight Was ist denn, wenn ihr Kind ein Pfarrer sein möchte und nach der der Lebensweise leben möchte, wie : Liebe dein Nächsten, wie Dich selbst? Eine solche Lebenseinstellung kann doch nicht eine Privatsache sein, wenn er sieht, das ein Mensch am Boden liegt.
      17 55 Melden
    • Pokus 12.06.2016 12:53
      Highlight andersen: Mutiert man zu einem Alien, wenn man nicht an übersinnliche Wesen glaubt?
      20 9 Melden
    • amore 12.06.2016 13:01
      Highlight Auch Atheisten kenn die Nächstenliebe, manchmal sogar besser als Gläubige.
      27 2 Melden
  • Klaus K. 12.06.2016 11:29
    Highlight Wie die SP Feminismus und Islam unter einen Hut bringen will, muss sie erst noch erklären.
    139 24 Melden
    • legis 12.06.2016 12:57
      Highlight Wie die SVP ihr “Frauen an den Herd“-Familienbild und das Burkaverbot unter dem Vorwand der Gleichberechtigung unter einen Hut bringen will ist mir noch schleierhafter. Aber der irrationale Wutbürger wirds schon richten! *kotz*
      31 53 Melden
    • desdemona 12.06.2016 13:33
      Highlight Die Herausforderung liegt vor allem darin, pauschalisierende und dämonisierende Bilder über "den Islam" als per se frauenfeindliche Religion zu überwinden, was nicht bloss Aufgabe der SP ist. Ansonsten sehe ich in dem Parteiprogramm keinen Widerspruch, werter Klaus K., oder handelt es sich nicht in beiden Fällen um die Forderung nach rechtlicher Gleichstellung?
      10 15 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.06.2016 16:29
      Highlight @Desdemona: Na, dann berichte doch mal über den frauenfreundlichen Islam.
      Und wenn Du schon dabei bist, dann kannst Du vielleicht auch noch erwähnen, wie freundlich der Islam mit Homosexuellen umgeht. Danke!
      9 5 Melden
  • andersen 12.06.2016 11:14
    Highlight Und Heute arbeite ich mit ein muslimische Kochlehrling, er ist sehr tüchtig.
    Der Ramadan konnte er nicht einhalten, weil er Magenbeschwerden bekommen hat, weil er nichts gegessen hat.

    Und wie es in Koran steht, der Allah wird ihm verzeihen, dort steht ja nichts von Fasten.
    35 43 Melden
    • rodolofo 12.06.2016 12:55
      Highlight Schön für den Lehrling!
      Trotzdem kann ich mir ein hämisches Grinsen nicht ganz verkneifen.
      Solche Probleme handeln sich diejenigen ein, die an "Heilige Bücher" glauben:
      Erst bekommen sie Magenbeschwerden, und dann auch noch ein schlechtes Gewissen...
      34 13 Melden
  • Paco69 12.06.2016 11:10
    Highlight Wer unter "der Islam gehört nicht zur Schweiz" in der Praxis versteht, dass das öffentliche Leben hier weiterhin nach den traditionell christlichen Grundlagen laufen soll, ist das eine durchaus demokratische Grundhaltung.
    Es ist den Bürgern jedes Landes vorbehalten, wie sie das öffentliche Erscheinungsbild ihres Landes wünschen. Und wenn dazu gehört, dass keine Muezzine von Minaretten rufen, ist dagegen nichts zu sagen.
    Es ist daher auch richtig, wenn ein muslimisches Land Glockengeläut und Dombauten verbietet. Jedes Land hat seine Traditionen und ein typisches Erscheinungsbild.
    85 12 Melden
    • Paco69 12.06.2016 11:24
      Highlight 2)
      Wenn die ursprüngliche Bevölkerung der Meinung ist, das solle auch so bleiben, müssen sich Migranten dem eben unterordnen, solange die grundsätzliche kulturelle oder religiöse Ausübung nicht über Gebühr eingeschränkt wird.
      Dass der Islam sehr offensiv ausgelebt wird, ist bekannt. Ebenso, dass die Muslime jede Möglichkeiten nutzten, entsprechend die Werbetrommel zu rühren. Dass die in der CH lebenden Muslime und ihre Lobby die sehr liberalen Gesetze nutzen wollen, ist nachvollziehbar.
      57 13 Melden
    • andersen 12.06.2016 11:40
      Highlight Paco 69

      Es ist kein demokratische Grundhaltung, die Sie haben.

      Menschen, die Beten möchten, ist oft für sie eine Befreiung, die mit Hoffnung verbunden ist und das soll man nicht in der Weg stehen.
      19 44 Melden
    • Paco69 12.06.2016 11:43
      Highlight 3)
      Es gibt aber ein grosser Teil der Bevölkerung, der dies nicht möchte, und irgendwann Zustände wie in der Türkei oder arabischen Staaten befürchtet. Welche Annäherung hat man also erwartet?
      44 7 Melden
    • saco97 12.06.2016 12:46
      Highlight Unser alltägliches Leben läuft nicht nach christlichen Grundwerten ab. Unsere Grundwerte, also der Rechtsstaat und die Demokratie, sind Kinder der Aufklärung. Das Mittelalter war eine Gesellschaft, in der das christentum die Grundwerte für die Gesellschaft lieferte.
      Heute leben wir aber zum Glück nicht mehr in einer Gesellschaft, die ihre Werte aus einem 2000 Jahre altem Märchenbuch herleitet. Trotzdem können Religionen parallel zu dieser Gesellschsft existieren, sofern sie gewisse Einschränkungen akzeptieren, das gilt aber sowohl für das Christentum, den Islam und jede andere Religion.
      23 2 Melden
    • Hierundjetzt 12.06.2016 14:42
      Highlight ...da der Alltag gemäss Ihrer sonderbaren Argumentation frei von christlichen Werten ist:

      - arbeiten Sie an Weihnachten, Ostern und Pfingsten.

      - Sie besuchen auch nicht das Grab Ihrer Grosseltern auf dem (christlichen) Friedhof

      - schenken nichts zu Weihnachten

      - Wenn Sie sterben, werden Sie vom Staat in eine Kiste verpackt ohne Traueranzeige und Zeremonie. Kein Mensch wird sich an Sie erinnern, da Sie ja kein (christliches) Grab wollen.

      Versuchen Sies doch nochmal mit Ihrer Argumentation...
      13 5 Melden
    • saco97 12.06.2016 15:18
      Highlight Es tut mir leid, sie entäuschen zu müssen, aber bis auf Weihnachten trifft alles auf mich zu.

      Wo genau steht denn in der Bibel, dass man sich zu Weihnachten etwas schenken soll?

      Sie essen also kein Schweinefleisch, keine Meeresfrüchte, trinken keinen Alkohol und gehen jeden Sonntag in die Kirche?
      6 2 Melden
    • Maon 12.06.2016 16:28
      Highlight Ausserdem gab es schon vor Weihnachten sog. Lichterfeste um den 21. bis 31. Dezember. Das Christentum hat Weihnachten wie Ostern, Allerheiligen und Co. von den "Heiden" gestohlen und danach deren Fester verboten...
      6 1 Melden
    • Zynikus 12.06.2016 19:00
      Highlight @Hierundjetzt
      Und wenn sie mit ihrer Sicht sich noch Christ nennen, dann weis ich warum wir unser vor JEDER Religion fürchten müssen. Dumme Menschen die ihre vermeintlichen Werte radikal verbreiten. Ihr Argumentation ist so fehlerhaft wie es Maon bereits geschrieben hat.
      2 2 Melden
    • FrancoL 12.06.2016 19:53
      Highlight @Hierundjetzt; Ich hoffe dass ich meinen nächsten in Erinnerung bleibe auch ohne dass sie mein Grab aufsuchen müssen und dass sie auch alle Geschenke die ich ihnen nicht an Weihnachten gemacht habe schätzen.
      Auch hoffe ich dass meine Mitstreiter etwas sinnvolles zu meinem Ableben sagen und dies muss nicht unbedingt die kirchliche Abdankung sein.
      Damit will ich nicht das Christliche in den Dreck ziehen, aber festhalten dass doch noch viele andere Möglichkeiten bestehen um nicht unerkannt von hier nach irgendwo zu scheiden.
      Ich danke häufig an meine Eltern und selten bin ich auf ihrem Grab.
      4 2 Melden
    • Hierundjetzt 12.06.2016 21:17
      Highlight Nochmals an meine Vorredner: Sie alle arbeiten NICHT an den christlichen Feiertagen. Ihr Grab WIRD auf einem christlichen Friedhof sein. Ihr Vermählung / Heirat beruht auf dem christlichen Konzept.

      Vielleich sollten Sie sich und Ihre etwas sonderbar zurschau getragenen "Modernität" hinterfragen. Oder Sie sind konsequent und lehnen alle Annehmlichkeiten ab. Tut ihr aber alle nicht. Daher sind das für mich nur hohle Phrasen.
      2 3 Melden
    • FrancoL 12.06.2016 21:35
      Highlight @Hierundjetzt; Deine Sicht ist wirklich etwas simpel. Wir sind nicht je einzeln unterwegs, wir sind meistens in einer Gemeinschaft eingebunden, die viele Facetten hat. Die die hier schreiben haben wohl noch nicht ihr Begräbnis geplant. Wenn man in einer Gemeinschaft eingebettet ist dann gilt es den verschiednen Strömungen Raum zu lassen und mit Ihnen zu leben. Obwohl ich eine eigene Sicht vom Glauben habe verbiete ich meinen Auftragnehmern zB am Karfreitag auch stille Arbeiten im Inneren, nicht wegen mir sondern aus Anstand gegenüber den heimischen Regeln . . . .
      4 0 Melden
    • FrancoL 12.06.2016 21:41
      Highlight @Hierundjetzt; . . . Arbeite ich in der Nähe einer Synagoge, dann nehme ich dort soweit möglich auch Rücksicht auf deren spezielle Feiertage. Ich orientiere deren Sicherheitskräfte zB über sehr lärmige Arbeiten warum dürfte Dir wohl klar sein.
      Arbeite ich in der Nähe einer Kirche und wird mir frühzeitig ein Begräbnis angemeldet dann lasse ich die Arbeiten ruhen. Das ist für mich die Normalität und der Anstand gegenüber anderen und anders denkenden.
      6 0 Melden
    • Maon 12.06.2016 23:40
      Highlight Ich habe nicht vor in der Kirche (oder sonst einem Gotteshaus) zu heiraten und nicht vor mich auf einem religionsspezifischen Friedhof beerdigen zu lassen...
      1 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 12.06.2016 11:07
    Highlight Herren Wermuth ging es doch nur vermutlich darum, mal wieder in die Schlagzeilen zu kommen, so unter dem Motto: "There is no such thing as bad publicity." Zusätzlich hebt man seine eigene moralische Überlegenheit hervor - und mischt diese mit ein bisschen Revolluzo-68ertum Kampfbegriffen (Kulturkampf, Offensive etc...).
    Da hat wohl jemand die RS-Zeit verpasst (BöFei) und konnte sich nicht genügend auslebend.
    Ich würde es begrüssen, wenn die bodenständigeren bei der SP den Ton bestimmen würden und nicht die wohlbehütet-ausgeflippt-verzogenen, Agglo-Büeblis/Meitschis.
    84 24 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 12.06.2016 11:40
      Highlight Warum sagst du nichts zum Thema? Bist du in dieser Sache eigentlich mit dem Wermuth einer Meinung, aber weil er dir einfach nicht sympathisch ist, sagst du hier Dinge über ihn?

      Im Sinne von: Ich würde es begrüssen, wenn hier in den Kommentaren richtige Argumente benutzt werden und nicht solche schwachen Ad Hominem Attaken.
      16 55 Melden
    • Fabio74 12.06.2016 11:46
      Highlight und gibts auch Argumente zum Thema, oder reicht das persönliche Anschiessen gegen Wermuth? Bisschen billig dein Kommentar
      16 39 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.06.2016 12:25
      Highlight Nun gut denn. Ich halte die Aussagen von Herren Wermuth für linke Polemik (warme Luft) weil: 1. der "Islam" (an sich ein problematischer Begriff - denn welcher Islam ist gemeint; Aleviten, Schiiten, Sunniten etc. ) 2. Wird bereits an den Unis gelehrt (heisst zwar Islamwissenschaften - kann sich auch jeder/e einschreiben den/die es interessiert). 3. Warum soll der Staat den Unis vorschreiben was gelehrt werden soll (Akademische Freiheit?) 4. Wo wird die Grenze zu anderen Ideologien gezogen? 5. Bezug zur SVP - was soll das? (Tönt für mich nach Kindergarten, "siii de ander hätt aber...")
      41 6 Melden
    • Orwell 12.06.2016 13:40
      Highlight @Sepres: Der Artikel Greift etwas zu kurz deswegen sind wohl einige Aspekte dieser Argumentation nicht zum Zug gekommen deswegen noch hier eine Ergänzung. Es geht vor allem darum die Ausbildung der Imame zu Kontrollieren und die Finanzierung der Moscheen in der Schweiz zu Regulieren ( Ja wir linken wollen alles regulieren ;-) ) Im Moment werden Imame z.T. bei den Saudis Ausgebildet mit wenig erfreulichen Nebeneffekten wie man bei den Knallköpfen vom IZRS sehen kann. Ziel Wäre eine Obligatorische Ausbildung in der CH, die einen Fortschrittlichen Islam lehrt. Gleiches gilt bei der Finanzierung.
      9 2 Melden
    • Orwell 12.06.2016 13:52
      Highlight #2 Also noch zur Finanzierung: Die Moscheen müssen die Möglichkeit erhalten, !freiwillige! Steuern bei ihren Mitgliedern einzuziehen, gleichzeitig sollen sie ihre Rechnungslegung offenlegen um eine transparente Finanzierung zu gewährleisten. Das ist sehr wichtig weil die Türkei und SA momentan viel Geld an die Moscheen in der CH zahlen, wieder mit den oben genannten Folgen. Das geht natürlich nicht! Zum Thema gibt es einige Artikel in der NZZ und auf Watson. Abschliessend möchte ich einfach noch klar stellen, dass wir hier natürlich in einem laizistischen Staat sind und Religion Privatsache.
      7 1 Melden
  • andersen 12.06.2016 10:57
    Highlight Die muslimische Verbände müssen erst an sich arbeiten und innerhalb der Glaubensgemeinschaft demokratische Verhältnisse schaffen.
    Dieser Bereitschaft zu zeigen, ist eine Voraussetzung für der Integration.
    51 25 Melden
    • ramonke 12.06.2016 11:24
      Highlight demokratische verhältnisse in der glaubensgemeinschaft? häää? bei den christen ist es doch eine praktische monarchie? ich bin ja auch für demokratie aber wenn dann verlangt man dass von allen
      29 6 Melden
    • andersen 12.06.2016 11:42
      Highlight Ja, das wäre ein gute Anfang, denn gab es weniger Sekten in der Schweiz.
      12 15 Melden
    • saco97 12.06.2016 12:49
      Highlight Wieso müssen Religionen demokratisch sein, um sich zu integrieren? Unternehmen sind ja auch nicht demokrstisch orgsnisiert und trotzdem bestreitet niemand, dass sie zur Schweiz gehören...
      10 5 Melden
  • Gelöschter Benutzer 12.06.2016 10:52
    Highlight Die grosse Errungenschaft der Menschheit ist nicht die Religion, sondern der Humanismus!
    62 5 Melden
    • andersen 12.06.2016 11:24
      Highlight Alles was mit -mus endete, war immer verdächtig.

      Das 4.Angebot von Michael Salomon Schmidt ist ein Anfang von einer neue Ideologie, weil er die alten Schriften zu wörtlich nimmt.
      3 33 Melden
    • rodolofo 12.06.2016 12:46
      Highlight Weiterentwicklung von Islam/ Judentum/Christentum, Sozialismus/Humanismus, Ying-Yang/Budhismus/ Hinduismus, etc.:
      1. Stufe: Öko-Sozialismus
      2. Stufe: Moderne Natur-Religion
      3. Stufe: Ist erst von der zweiten Stufe aus zu sehen
      2 8 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.06.2016 16:05
      Highlight @andersen
      Genau, Apfelmus mochte ich noch nie.
      3 0 Melden
  • Froggr 12.06.2016 10:48
    Highlight Wenn wir so weitermachen, dann wird es tatsächlich soweit kommen. Aber das sollte nicht unser Ziel werden. In den meisten Ländern, in welchen der Islam vorherrschend ist, gibt es Konflikte, grosse Konflikte. Das brauchen wir in Europa nicht.
    112 28 Melden
    • andersen 12.06.2016 11:05
      Highlight Also, ich habe keine Probleme mit der netten muslimische Gemüsehändler von Nebenan.
      21 61 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 12.06.2016 11:42
      Highlight Der Islam soll hier nicht vorherrschend sein, genau so wenig wie das Christentum vorherrschend sein soll.
      31 19 Melden
    • Froggr 12.06.2016 12:16
      Highlight andersen: Das habe ich doch auch nicht. Ich denke das hat so gut wie niemand. Aber ich habe ein Proble mot denen, die denken sie müssen hier versuchen ihre Religion ohne Rücksicht auf unsere Gesetzte ausleben. Das sollen sie in ihrem Heimatland machen.
      33 8 Melden
    • Froggr 12.06.2016 12:17
      Highlight Das Christentum ist hier auch nicht vorherrschend, da der Staat klaar von der Kirche getrennt ist.
      27 4 Melden
    • dododo 12.06.2016 12:27
      Highlight Lieber Froggr
      Ein Blick in die Geschichtsbücher könnte dir nicht schaden...
      Ich empfehle dir mal über den Sykes-Picot-Pakt zu lesen, vielleich ändert sich dann deine verklärte Vorstellung vom friedlichen Europa...
      9 19 Melden
  • andersen 12.06.2016 10:40
    Highlight Der Islam gibt es nicht.
    Wie auch nicht das Christentum.

    Das Problem liegt bei die muslimische Verbände, solange sie sich nicht als eine Kirche organisieren kann, werde die Popurlisten in Europa der wiederstand leisten.
    Beiden Gruppen sind die Traditionen unterworfen.
    Und jeder wollen für sich bleiben.
    14 45 Melden
  • trio 12.06.2016 10:25
    Highlight Ich fand es eine Frechheit, was Gerhard Pfister sagte. Das ruft Reaktionen, wie jetzt von Cédric Wermuth hervor. Obwohl ich diese nicht zu 100% unterstützte, sind sie mir tausend mal lieber, als die von Herr Pfister. Wenn schon Religion, dann alle. Natürlich müssen sie sich an die für alle gleichen Gesetze halten.
    42 68 Melden
  • Gelöschter Benutzer 12.06.2016 10:23
    Highlight Keine Religion soll Teil eines Landes sein. Die Religion soll eine persönliche Angelegenheit sein!
    120 11 Melden
  • Amboss 12.06.2016 10:21
    Highlight Aber hauptsache, die SVP noch erwähnt...

    Was wäre auch ein Interview mit Herrn Wermuth, ach was, mit irgendeinem SP-ler, zu was auch immer für einem Thema, bei dem nicht irgendwo noch der Unmut der SVP gegenüber erwähnt wird?


    Ich weiss ja nicht. Aber wäre es nicht sinnvoll, die SP würde einfach ihre Aussagen machen? Statt ihre ganze Arbeit von der bösen SVP abhängig zu machen.
    95 22 Melden
  • Gelöschter Benutzer 12.06.2016 10:15
    Highlight Jetzt kommt der Wermuth wieder mit seinem Multi-Kulti-Luftballon.
    96 32 Melden
    • Calvin WatsOff 12.06.2016 16:06
      Highlight Herrlich auf den Punkt gesagt. Kurz und bündig... Danke😂😂❤️
      5 3 Melden
  • tzhkuda7 12.06.2016 10:07
    Highlight Eid Atatürk !
    133 26 Melden
    • goschi 12.06.2016 10:17
      Highlight Toll, werfen wir aus dem Kontext gerissene zitate gegeneinander in den Ring!

      Grandiose Idee, wahnsinnig sachlich und völlig konstruktiv!
      45 97 Melden
    • rodolofo 12.06.2016 10:51
      Highlight Das hat Atatürk gesagt?
      Was für ein Kotzbrocken!
      Mir ist "Mutti" wieder mal viel sympatischer.
      Liebe Angela Merkel, schön dass es Dich gibt!
      18 94 Melden
    • tzhkuda7 12.06.2016 11:03
      Highlight "Seit über fünf Jahrhunderten haben die Regeln und Theorien eines alten Araberscheichs und die unsinnigen Auslegungen von Generationen schmutziger und unwissender Pfaffen in der Türkei sämtliche Einzelheiten des Zivil- und Strafrechts festgelegt. Sie haben die Form der Verfassung, die geringsten Handlungen und Gesten im Leben eines jeden Bürgers festgesetzt, seine Nahrung, die Stunden für Wachen und Schlafen, den Schnitt seiner Kleidung, was er in der Schule lernt, seine Sitten und Gewohnheiten und selbst die intimsten Gedanken". (Jetzt kommt Text vom Bild passt aber leider nicht mehr rein)
      45 7 Melden
    • Klaus K. 12.06.2016 11:31
      Highlight die mutti denkt halt nur ans geld und die globale wirtschaft. der atatürk regierte für die bevölkerung.
      61 12 Melden
    • rodolofo 12.06.2016 12:07
      Highlight Atatürk war doch genauso ein Patriarch und Militärkopf, wie sein heutiger Nachfolger Erdogan!
      Auch wenn sie Anführer von gegeneinander rivalisierenden Lagern sind, gleichen sie sich doch wie ein Drachenei dem andern.
      Dieser Spruch von Atatürk ist genauso widerwärtig und abstossend wie Erdogans Verfolgungswahn gegenüber den Kurden, die er alle für von der PKK ferngesteuerte Terroristen hält.
      Atatürk sah halt einfach in jedem Moslem einen Terroristen...
      Das Ganze gleicht einem Spiegelkampf, bei dem eine in den Spiegel geschnittene Fratze mit einer Fratze aus dem Spiegel heraus beantwortet wird.
      7 37 Melden
    • Angelo C. 12.06.2016 12:52
      Highlight Nach Attatürk gibt es auch anders formulierte Thesen der muslimischen Gegenseite, die aber letztlich ein und dasselbe aussagen.

      Hassan al-Banna, der Gründer der Muslimbrüderschaft, sagt :

      "Es liegt in der Natur des Islam, zu herrschen und nicht beherrscht zu werden, seine ehernen Gesetze allen Nationen aufzuzwingen und seine Macht über den ganzen Planeten auszuweiten."


      Sonst noch was aussagekräftigeres erwünscht 😉?
      49 4 Melden
    • rodolofo 12.06.2016 13:52
      Highlight @ Angelo C.
      Ja gut, das soll also dieser Hassan al-Banna (lese diesen Namen zum ersten Mal) einmal gesagt haben.
      es werden ständig itgendwelche Dinge von irgendwelchen Leuten gesagt!
      Aber was genau willst Du uns mit diesem Zitat sagen?
      Dass es schon ganz schlimm ist und noch schlimmer wird, wenn wir Leuten wie Dir nicht endlich zuhören und tun, was Du von uns verlangst, dass wir tun sollen?
      Was sollen wir denn Deiner Meinung nach als nächstes tun?
      5 13 Melden
    • Angelo C. 12.06.2016 14:11
      Highlight Rodolofo:

      Es geht hier gewiss nicht darum "mir endlich zuzuhören", sondern die richtigen Schlüsse aus den sich schier täglich neu präsentierenden Fakten rund um diese Hardcore-Religion mit politischem, gesellschaftlichem und weltweitem Alleinvertretungsanspruchs zu ziehen.

      Toleranz gegenüber Intoleranz kann tödlich sein, zimindest aber wird der Tolerante mittelfristig untergebuttert. Davon darf man bei allen Illusionen ausgehen.

      Doch wie du, weiss auch ich nicht, was man, ausset grosser Aufmerksamkeit aufzubringen, als Universalrezept dagegen tun könnte.

      Die Zukunft wird uns belehren.
      23 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.06.2016 15:00
      Highlight Rodolfo, wer Sie nicht kennen, ist nicht relevant? Er war Gründer der Muslimbrüder. Zuletzt in Ägypten die Wahlen gewonnen und heute als Terrororganisation eingestuft. Von GB beobachtet weben Verbindungen zu Terrororganisationen. An der Regierung vieler arabischer Staaten beteiligt. Ist eine der einflussreichsten sunnitische-islamistischen Organisationen.

      Siehe auch Wiki: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Muslimbrüder
      19 2 Melden
    • rodolofo 12.06.2016 15:13
      Highlight @ Angelo C.
      Also haben wir doch Geduld und versuchen wir, die Nerven zu behalten!
      Viele Auseinandersetzungen innerhalb der Islamisch geprägten Welt wurden durch den Kolonialismus unterdrückt und damit aufgeschoben!
      Sie müssen wohl ihre Religionskriege durchleben, wie unsere Europäischen Vorfahren damals.
      Die Rivalitäten zwischen Sunniten und Schiiten erinnern mich an "unsere" Reformierten und Katholiken. Und die Kopftücher und Verhüllungen streng gläubiger Musliminnen erinnern mich an "unsere" Nonnen in den Klöstern und Internats-Schulen.
      Wenn sie diese Phase durchlebt haben, sehen wir weiter.
      11 8 Melden
  • Triumvir 12.06.2016 09:49
    Highlight Ja, er ist natürlich ein Teil der Schweiz. Aber das heisst noch lange nicht, dass eine Gleichstellung erfolgen muss und schon gar nicht muss diese Religion an unseren Universitäten gelehrt werden. Ich bin sowieso der Meinung, dass der Glaube eine reine Privatangelegenheit ist und Religion deshalb von der staatlichen Sphäre komplett getrennt werden sollte.
    109 21 Melden
    • olga 12.06.2016 10:18
      Highlight Äh hast du den Text gelesen? Genau das sagt Wermuth ja auch! Er fordert eine eine strikte Trennung von Staat und allen Religionen. Mit "an den Universitäten lehren" ist wohl ein Studium der Islamwissenschaften gemeint.. (etwas unglücklich formuliert, zugegeben). Ich als Atheistin fühle mich vom Christentum genau so wenig repräsentiert wie vom Islam. Deshalb fänd ich es gut, wenn man alle Religionen (& dazu eben auch alle Nicht-Religionen wie Atheismus, Agnostizismus etc.) anerkennt. Ich finds schwierig wenn man heutzutage verallgemeinernd von der Schweiz als christlichem Land spricht.
      40 33 Melden
    • Sapere Aude 12.06.2016 10:35
      Highlight Nüchtern betrachtet macht es für einen liberalen Rechtsstaat durchaus Sinn, christliche und muslimische Theologie an der Universität lehren zu lassen. Damit verfügen wir über die Möglichkeit, dass religiöse Autoritäten der jeweiligen Religion entsprechend den gesellschaftlichen Werten ausgebildet werden. Stattdessen lassen wir lieber radikale Imame aus Saudi Arabien predigen, kann wohl auch nicht die Lösung sein.
      40 19 Melden
  • Pjehle 12.06.2016 09:48
    Highlight Wie schön ist doch die Ballenberg-Schweiz.
    Dann soll doch Wermuth den Namen Schweiz ändern in einen Multikulti-Namen,dann wird sofort ersichtlich dass, die Schweiz nun Multi-Kulti ist.
    Der Islam wird früher oder später die Ueberhand über das Christentum haben...
    45 79 Melden
    • DinoW 12.06.2016 12:09
      Highlight Wir haben schon einen Multikulti-Namen: Schweiz, Suisse, Svizzera, Svizra. Oder wenn dir das lieber ist: Confoederatio Helvetica. Und welche Religion mehr Anhänger hat ("die Überhand übernehmen") ist dafür etwa so wichtig wie die Einwohnerzahlen von Litauen und Venezuela.
      12 8 Melden
  • FrancoL 12.06.2016 09:46
    Highlight Die Aussage von Gerhard Pfister;
    "Die Schweiz ist ein christliches Land. Dazu sollten wir wieder stehen. Und wir sollten klarmachen, dass wir bereit sind, dieses Erbe zu verteidigen"

    Ich frage mich ernsthaft: WEN meint Pfister mit dem WIR und WER soll das Erbe nun verteidigen? Da er ja Politiker und nicht Pfarrer ist, denke ich dass er damit die Politik meint also ein Verteidigen mit den Mitteln der Politik also mit Gesetzen und Verordnungen.
    Das wäre dann eine klare Einmischung des Staates!

    Wollten wir denn nicht Staat und Kirche trennen?

    Habe ich das alles falsch verstanden?
    55 36 Melden
    • rodolofo 12.06.2016 10:48
      Highlight "Wir" sind die zukünftigen CVP-WählerInnen.
      Nein Danke! kann ich dazu nur sagen.
      5 23 Melden
    • FrancoL 12.06.2016 12:17
      Highlight @rodolfo; ich denke er meint die Christen in der Schweiz. Also will er den Staat und die Kirche nicht so richtig trennen.
      9 4 Melden
  • rodolofo 12.06.2016 09:42
    Highlight Ich glaube nicht, dass es uns weiterhilft, wenn wir auf die Dämonisierung des Islam durch rechtsnationale- und rechtsbürgerliche Kreise mit einer Idealisierung des Islam reagieren, nur um mit einem ideologischen Gegengewicht für einen Ausgleich zu sorgen.
    Der Islam verträgt sich -wie alle dogmatischen Religionen und Sekten- nicht mit der Demokratie!
    Seine einfachen Vorstellungen von Gut und Böse bringen das Böse erst hervor!
    Aber sehr viele Gläubige sind im Alltag sehr pragmatische Menschen.
    Sie wissen, dass eine Sonntagspredigt eine Sonntagspredigt ist und am Montag wieder die Arbeit ruft...
    99 29 Melden
    • goschi 12.06.2016 09:59
      Highlight Es geht doch hier nicht um eine Idealisierung des Islam.
      Es geht darum, dass er in der Schweiz existiert und dass man ihn daher im gleichen Masse einbinden (und auch professionalisieren) sollte, wie es mit den anderen (Staats)religionen geschieht.

      Ob es einem gefällt oder nicht, aus der Schweiz verschwinden wird der Islam nicht mehr, es bleibt einem ergo nichts anderes übrig, wenn man konstruktiv arbeiten will.
      42 52 Melden
    • rodolofo 12.06.2016 10:45
      Highlight Natürlich sollen wir den Islam als Erscheinungsform akzeptieren!
      Gleichzeitig will ich aber gerade gegenüber sehr autoritären Erziehungs-Systemen klar und deutlich sagen, dass ich eine andere, weniger autoritäre Lebenshaltung bevorzuge, nach dem Motto von "Leben und leben lassen".
      Das ist natürlich ein totaler Widerspruch!
      Entweder muss ich sehr intolerant Toleranz einfordern, oder sehr tolerant Intoleranz tolerieren...
      Ich habe für diese gesellschaftliche "Knacknuss" noch keine Lösung gefunden.
      Also bleibt mir eigentlich nur, irgendwie weiter zu wursteln und je nach Situation zu reagieren.
      26 13 Melden

Glaubensfrage: Soll der Islam als Landeskirche anerkannt werden?

Konservative Kreise wollen Muslimen Rechte verweigern. Einzelne Kantone agieren progressiver. In den Stadtkantonen Genf und Basel ist der Islam anderen Religionen quasi gleichgestellt. Welche Folgen hat die Anerkennung als Landeskirche?

Vergangene Woche provozierte CVP-Präsident Gerhard Pfister, indem er zur Verteidigung des Abendlandes aufrief. Dem «Blick» sagte er: «Die Schweiz ist ein christliches Land. Dazu sollten wir wieder stehen.» Wer in der Schweiz lebe, müsse die christlichen Werte anerkennen, so Pfister.

Darauf reagierte gestern der Aargauer SP-Nationalrat Cédric Wermuth: Der Islam sei Teil der Schweiz, sagte er in der «Schweiz am Sonntag». Deshalb soll dieser den christlichen Kirchen gleichgestellt und an den …

Artikel lesen