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Am Ende doch noch gesiegt. Reicht der Einsatz des ZSC für den Meistertitel? Bild: KEYSTONE

Der meisterliche Realismus der ZSC Lions und der Risikofaktor Mathias Seger

Die ZSC Lions haben den Stresstest und die Meisterprüfung bestanden und Lugano in der Verlängerung besiegt (3:2). Erliegt Trainer Hans Kossmann nicht der Versuchung der Hockey-Romantik, dann wird der ZSC Meister.

19.04.18, 05:27 19.04.18, 12:14

Eine «normale» Mannschaft hätte dieses Spiel verloren. Wenn je eine Mannschaft in einem so wichtigen Spiel das Glück «erzwungen» hat, dann sind es die ZSC Lions in diesem vierten Finalspiel.

Alles läuft gegen die Zürcher. Sie sind nicht bereit und werden bestraft. 0:2 nach dem ersten Drittel. Der zweite Gegentreffer hat gar Kultpotenzial. Captain Patrick Geering, der verlässlichste Ingenieur im defensiven Maschinenraum, lässt sich bei numerischer Überlegenheit von Maxim Lapierre den Puck abnehmen – 0:2.

Da lachte er noch: Maxim Lapierre. Bild: KEYSTONE

Eine Mannschaft mit einem «normalen» Selbstvertrauen wäre an diesem Fehler zerbrochen. Wenn der Verlässlichste der Verlässlichen einen solchen Fehler begeht – dann ist wohl nichts mehr zu machen.

Aber die ZSC Lions überwinden diesen Schock. Doch sie müssen wegen dieser Sünden der Anfangsphase hart und lange und über die reguläre Spielzeit hinaus arbeiten.

Den Sieg erarbeiten

Diese Partie hat spektakulär gezeigt, was das ZSC-Erfolgsgeheimnis und zugleich das ZSC-Problem ist: das Fehlen einer Prise spielerischer Klasse.

Die ZSC Lions sind nicht gut genug, um Eishockey siegreich zu spielen. Dafür haben sie nicht genug Talent. Typisch, dass sie selbst in diesem siegreichen 4. Finalspiel im Powerplay eine Negativ-Bilanz haben (0:1). Nur der SCB kann gegen jede Mannschaft der Liga spielend gewinnen.

«Ich habe in der ersten Pause nicht getobt. Wir waren alle davon überzeugt, dass wir mehr als zwei Tore erzielen können. Also haben wir uns an die Arbeit gemacht.»

Trainer Hans Kossmann

Die Zürcher müssen Eishockey arbeiten, also den Sieg erarbeiten. Und das tun sie in den Playoffs 2018 besser als jede andere Mannschaft. Sie sind mental und physisch so robust, dass sie dazu in der Lage sind, ihre Fehler «abzuarbeiten», zu korrigieren. Deshalb haben sie Zug im Viertelfinale besiegt und den spielerisch besseren SCB im Halbfinale aus den Playoffs gearbeitet. Und jetzt sind sie drauf und dran, gegen Lugano den Titel zu erarbeiten.

Macht sich an die Arbeit: Der Zürcher Ronalds Kenins (links). Bild: KEYSTONE

Trainer Hans Kossmann erklärt in seiner träfen Art, warum seine Jungs das Spiel nach dem 0:2 noch gedreht haben: «Ich habe in der ersten Pause nicht getobt. Wir waren alle davon überzeugt, dass wir mehr als zwei Tore erzielen können. Also haben wir uns an die Arbeit gemacht.» Er sei nie beunruhigt gewesen. «Wir haben immer mehr dominiert. Lugano hatte gute Chancen – aber je länger das Spiel dauerte, umso weniger.»

Ein logischer Sieg

Das Spiel der Zürcher ist berechenbar, einfach, geradlinig, wuchtig, einschüchternd und zermürbend. Sie sind mit diesem simplen Hockey, mit ihrem gnadenlosen Realismus inzwischen dazu in der Lage, sogar eine Verlängerung zu dominieren. Die Hockeygötter würfelten nicht mehr wie zuvor im zweiten Spiel (5:4 n.V). Jetzt war es ein logischer, zwingender Sieg in der Verlängerung. Erst setzt Fredrik Pettersson einen Penalty an den Pfosten (67. Min.), ehe Chris Baltisberger in der 75. Minute die Partie entscheidet.

Wenn die ZSC Lions weiterhin so fleissig und mutig und beharrlich arbeiten, dann hat Lugano keine Chance. Dann jagen die Zürcher den scheibenführenden Spieler, dann gibt es keine Ruhepause, dann werden Raum und Zeit knapp, dann rumpelt es in regelmässigen Abständen, dann provozieren sie Fehler: Dem entscheidenden Treffer in der Verlängerung ist ein Fehlpass vorausgegangen.

Wenn die ZSC Lions weiterhin so fleissig und mutig und beharrlich arbeiten, dann hat Lugano keine Chance.

Dieser Sieg trägt den Kern des meisterlichen Triumphes in sich. Die Zürcher haben den Stresstest bestanden. Wer so ein Spiel doch noch gewinnt, wer am starken gegnerischen Torhüter nicht zerbricht, wird Meister. Hockeylogik kann die ZSC Lions nicht mehr stoppen. Sie sind besser, mental und physisch robuster und haben nun drei Chancen für den finalen Sieg.

Die Versuchung der Hockey-Romantik 

Alles klar? Nein. Noch immer stehen die Zürcher auf dünnem Meistereis. Lugano hat mit Elvis Merzlikins einen Torhüter, der den Sieg zu stehlen vermag. Lugano hat genug Emotionen, Energie, Tempo und Talent, um gegen die Zürcher vier Tore zu schiessen. Ein Glück für die ZSC Lions, dass Lugano diesen Mut bisher nur in den Heimspielen hatte.

Entscheidend ist ein Punkt, der bisher kaum beachtet worden ist: die Hockey-Romantik. Sie hat die Niederlage im zweiten Spiel in Lugano (0:3) mitverursacht.

Mathias Seger (40) wird nach dieser Saison seine grandiose Karriere beenden. Seit 1999 verteidigt er für die ZSC Lions. 12 Jahre lang gar als Captain. Hiesse Mathias Seger Fritz Bärlocher oder Hans Meier und hätte keine Vergangenheit und würde nach dem Leistungsvermögen der Gegenwart beurteilt, müsste er auf der Tribüne sitzen.

Mathias Seger. Bild: KEYSTONE

So sehr ZSC-Trainer Hans Kossmann ein taktischer Realist sein mag – er ist der Versuchung der Romantik, dem Charisma des grossen Namens erlegen. Er hat Mathias Seger im dritten Spiel in Lugano erstmals in diesem Finale eingesetzt. Die Überforderung war offensichtlich: Mathias Seger stand bei allen drei Gegentreffern auf dem Eis. Die ZSC Lions verloren 0:3.

Seger ist ein Risikofaktor

Am Mittwochabend ist aus dem Romantiker Hans Kossmann wieder der Realist Hans Kossmann geworden. Er hat Mathias Seger nicht mehr eingesetzt. Die ZSC Lions haben in der Verlängerung 3:2 gewonnen.

Erleichterung nach dem Sieg. Bild: KEYSTONE

Nun können die ZSC Lions in jedem Spiel Meister werden. Entweder am Samstag in Lugano, am Mittwoch in Zürich oder am übernächsten Freitag in Lugano.

Ach, es wäre so schön, es wäre echte Hockey-Romantik, wenn Mathias Seger den Meisterpokal in voller Montur in die Höhe stemmen könnte.

Kann es sein, dass Hans Kossmann den Mut hat, Mathias Seger weiterhin nicht mehr zu nominieren? Dem verdienstvollsten ZSC-Spieler der Neuzeit den triumphalen Abgang als Meister so zu verwehren? Arno Del Curto hat im Frühjahr 2015 seinen 39-jährigen Leitwolf Reto von Arx im allerletzten Spiel im Hallenstadion eingesetzt und der Emmentaler buchte mit seinem zweiten Saisontor den Treffer, der dem HCD den Titel bescherte. Wäre dazu nicht auch Mathias Seger in der Lage – wenn man ihn aufs Eis lassen würde?

Ach, es wäre so schön, es wäre echte Hockey-Romantik, wenn Mathias Seger den Meisterpokal in voller Montur in die Höhe stemmen könnte. Aber er ist ein Risikofaktor im ZSC-Spiel, der den Titel kosten kann.

Wie die Luganesi die Zürcher im 3. Finalspiel zerlegten:

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    Alle Leser-Kommentare
  • Wayne99 20.04.2018 22:22
    Highlight Schäppi "Geile Siech". Gruss aus Bern!......
    0 0 Melden
  • Davide42 19.04.2018 20:23
    Highlight Ich musste nach dem dritten Absatz oder so aufhören zu lesen...SCB hier SCB da...
    Ich frage nochmal und hoffe auf Antwort von KZ: und das obwohl Genoni beschlossen hat Meister zu werden?
    11 0 Melden
  • Jogle 19.04.2018 11:44
    Highlight Bern hat ja vor allem gegen den Zsc Poweplaytore erzielt und der Zsc hatte überhand im 5 gegen 5, aber hauptsache Bern war spierisch besser. Der ZSC hat speed, spielt schnelle Pässe und setzt die gegner unterdruck und dies hat mit spielerisch nichts zu tun herr Klaus ???
    44 2 Melden
  • deed 19.04.2018 11:13
    Highlight KZ gibt nach. Ich vermisse die Evergreens "unberechenbare Sportart auf rutschiger Unterlage", "...dessen Name mir soeben entfallen ist" und "Rolex auf dem Transfer-Wühltisch" 😎
    28 1 Melden
    • marak 19.04.2018 13:44
      Highlight Die Rolex weniger. Aber um die Lugano Fans ein wenig aufzumuntern hätte er schon "it ain't over until the fat lady sings" bringen können.
      13 0 Melden
  • Focke 19.04.2018 08:39
    Highlight Das der SCB die Mannschaft mit dem spielerisch grössten Potential ist, mag stimmen. Doch auch die Hockeymaschine ist an den Hipstern aus Zürich gescheitert... Tut offenbar immer noch weh... Aber auch wenn der SCB jetzt gegen den HCL spielen müsste wäre ich nicht sicher, dass Bern dominieren würde... Lugano spielt sackstark und haben eine Effizienz wo selbst die Hockeymaschine neidisch wird!
    81 4 Melden
  • pierre.fridez@bluewin.ch 19.04.2018 08:28
    Highlight So gesehen lese ich bei KZ's Kolumnen am liebsten die Kommentäre, die für die eigentliche Analyse sorgen. Oben Polemik und Provokationen von einem SCB Fan, unten die Objektivität (mehr oder weniger) von allen anderen Teams. So oder so mein Morgen ist unterhaltend!
    119 5 Melden
  • Dynamischer-Muzzi 19.04.2018 08:27
    Highlight Ich bin stark irritiert. Wenn der ZSC nicht siegreich Eishockey spielen kann, warum hat er dann gegen den ach so grossen SCB, welcher ja gemäss Zaugg jedes Team in Grund und Boden spielt, die Serie gewonnen und steht im Finale??? Braucht es dafür nicht 4 Siege im 1/4 und 4 Siege im 1/2 Finale??? Oder war das alles nur Glück? Fragen über Fragen..........
    103 4 Melden
  • De Pumuggel 19.04.2018 08:01
    Highlight "Nur der SCB kann gegen jede Mannschaft der Liga spielend gewinnen."

    "Deshalb haben sie Zug im Viertelfinale besiegt und den spielerisch besseren SCB im Halbfinale aus den Playoffs gearbeitet."

    Naja am Schluss zählt nur wer die Serie für sich entschieden hat und nicht, wer laut KZ "spielerisch besser" war.
    90 3 Melden
  • chandler 19.04.2018 07:56
    Highlight "Die ZSC Lions sind nicht gut genug, um Eishockey siegreich zu spielen. Dafür haben sie nicht genug Talent."
    Das ist also eine der witzigsten Aussagen dieser Saison von KZ. Wenn der Z nicht genug Talent hat, wer dann sonst in dieser Liga?...
    109 3 Melden
    • pjj 19.04.2018 09:09
      Highlight Vielleicht die Hipsterlis aus Züri West? 🤔🤷🏻‍♂️
      20 15 Melden
    • chandler 19.04.2018 10:31
      Highlight Ja klar, aber viel mehr kannst du nicht aufzählen ;)
      10 4 Melden
  • marak 19.04.2018 07:52
    Highlight Na ja. Playoffs sind selten Eisballetts. Letztendlich müssen auch die spielerisch besten Teams bedeutend mehr Arbeiten wenn es um die Wurst geht.
    Ja, das mit Seeger scheint offentsichtlich zu sein. Ob er nicht mehr mithalten kann oder einfach eine Schwächephase durchläuft ist im Grunde egal. Es läuft zurzeit besser ohne ihn. Seinen Beitrag zum allfälligen Titel hat er aber sowieso geleistet: Er hat viele Spiele absolviert und ist Teil des Teams. Und dazu gehören auch Überzählige. Geht leider oft vergessen. War beim Kübel von Streit im Frühjahr auch so.
    77 0 Melden
  • HabbyHab 19.04.2018 07:40
    Highlight Hiess es nicht kürzlich noch bei mehreren Gelegenheiten, dass die Lions die vielleicht talentierteste Mannschaft der Liga sind, talentierter als Bern? Und nun sind sie also nicht gut genug, um EIshockey zu spielen?
    117 1 Melden
  • AllknowingP 19.04.2018 07:37
    Highlight „Der ZSC ist nicht gut genug, Eishockey Siegreich zu spielen.
    Ähm 11 Siege aus 15 Playoffpartien 2018. Ähä Klaus.

    „Nur der SCB kann gegen jede Mannschaft der Liga spieled gewinnen“ Ähm. Die sind seit Wochen in den Ferien und wurden vom ZSC 4:2 weggefegt. Ähä Klaus.

    Es muss schon Hart für KZ sein. Da sieht er ein Wahnsinns Spiel & fabuliert noch immer um seinen SCB.

    #wakeup
    246 9 Melden
    • Ah-Jah 19.04.2018 20:37
      Highlight Klausi hat vergessen uns mitzuteilen das Genoni sich entschlossen hatt doch nicht Meister zu werden
      5 0 Melden
  • Zuercher_SC 19.04.2018 07:26
    Highlight wenn der scb so viel besser ist wie es in fast jedem artikel von KZ steht, wieso ist man den in sechs spielen gegen den zsc ausgeschieden ? das was wir in den playoffs zusehen bekommen, ist der wahre Zürcher SC.
    76 4 Melden
    • Atze 19.04.2018 08:20
      Highlight ja, der scb ist nach 6 spielen gegen den z raus, aber der z war spielerisch dem scb unterlegen, da hat KZ recht. dem z gehts jetzt wie dem scb vor 2 jahren. scheiss regular season, trainerwechsel, ausfall von leistungsträgern usw. aber das ist denen sowas von scheissegal, sie arbeiten, sie kämpfen, sie sind eine so verschworene einheit, dass nichts und niemand sie aufhalten kann. kein spielerisch brilliantes hockey, aber teamarbeit, leidenschaft, selbstvertrauen... ich liebe solche teams.
      46 56 Melden
    • MARC AUREL 19.04.2018 10:15
      Highlight Atze hat es gut erklärt. Endlich jemand der es auf den Punkt bringt und sachlich argumentiert!
      20 37 Melden
    • Dynamischer-Muzzi 19.04.2018 18:02
      Highlight Ich nehme jetzt mal das 2/3 gestern als Beispiel Atze. Wie dort der Puck von Schaufel zu Schaufel lief, was dort für Druck über sichtlich einstudierte Spielzüge gezeigt wurde, das war schon richtig stark. Wenn das also nicht spielerisch ist vom ZSC, was denn dann?
      Und nebenbei, ähnliche Phasen waren auch in den Spielen gegen Zug sowie die Bärlis zu sehen. Nur mit Krampf, Kampf und Glück kommt keine Mannschaft ins Finale.
      15 1 Melden
    • Atze 19.04.2018 20:43
      Highlight Einzelne Lichtblicke täuschen nicht darüber hinweg. Oder wie KZ sagen würde, auch ein blindes huhn findet mal ein korn odet irgendwas von bauern und grossen "härdöpfeln".

      Ein erkrampfter, erkämpfter und vor allem unerwarteter titel ist 10 mal geiler als einer wo man schon die regular season dominierte, dass es den fans schon fast langweilig wurde.

      Lieber alle 5 jahre einen titel wie vor 2 jahren, als alle 3 jahre einen wie letztes jahr. Geniesst es liebe Z fans.
      6 4 Melden
  • dirtyharry 19.04.2018 06:48
    Highlight Auch KZ biegt auf die Zielgerade ein. Nur noch zwei Hinweise, dass der SCB spielerisch besser ist... Mit Seger hat KZ recht, aber auch ohne zu spielen kann er den Pokal stemmen. Er hätte es mehr als verdient.
    167 6 Melden
  • straycat 19.04.2018 06:43
    Highlight Ist ja immer nett zu lesen, was Zamboni-Fahrer Zaugg so meint. Gelegentlich fragt man sich aber schon, ob die Freude am Fabulieren und Formulieren mit ihm durchgeht. „Der ZSC ist nicht gut genug, Eishockey siegreich zu spielen“ ist so ein Beispiel.
    Aber das ist nicht schlimm, im Laufe einer Woche kann sich Eismeister Zaugg‘s Meinung ändern, auch mehrmals.
    259 7 Melden
    • obelix007 19.04.2018 09:29
      Highlight Mit Seger hat Chlösu recht. Am Ende zählt das Resultat. Wenn der Z nicht Meister wird, dann steht in der Statistik nirgends, dass Seger gespielt hat und bei allen Gegentoren auf dem Eis stand. Auch dies steht nicht im Palmares von Kossmann. Eishockey ist wie jedes andere Geschäft Business. Der höchtse Schweizer Bänker, der Name ist mir gerade entfallen setzt auch nicht auf Banker nur wger Nostalgie. Nur der Erfolg zählt.
      Basta, ich habe fertig
      22 4 Melden

Das wären die Logos der Schweizer Klubs, wenn sie NHL-Teams wären

Die Eishockey-Sprache ist englisch: Crosscheck, Slot und Butterfly-Goalie, Boxplay, Icing und Emptynetter. Auch die Schweizer Ligen heissen nicht mehr Nationalliga A und B, sondern National League und Swiss League. Nur die Klubs haben immer noch ihre alten Namen.

Höchste Zeit, dass auch sie sich wandeln upgraden und ihre HC, SC und EV durch zeitgemässe Namen ersetzen!

* Update: User weisen darauf hin, dass der richtige Plural «mice» lautet. Das ist natürlich korrekt. Da ein kleiner Fehler zum …

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