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FILE - In this Sunday Feb. 18, 2018 file photo, refugees and migrants wait to be rescued by aid workers 60 miles north of Al-Khums, Libya. A migration official says survivors have told rescuers that up to 117 migrants might have died when a rubber dinghy capsized in the Mediterranean Sea off Libya. Flavio Di Giacomo of International Organization for Migration says three survivors were plucked to safety by an Italian navy helicopter Friday, Jan. 18, 2019 and they say 120 were aboard when the dinghy left Libya. The Italian Coast Guard says Libya asked a nearby cargo ship to search for survivors but reported that no one was found. (AP Photo/Olmo Calvo, File )

Flüchtlingsboot vor der Küste Libyens – in den ersten drei Wochen sind 200 Menschen bei der Überfahrt gestorben.  Bild: AP/AP

2019 und das Sterben geht weiter – das musst du zur Situation auf dem Mittelmeer wissen   



Der Notruf ging am Freitagmorgen ein. Ein Aufklärungsflugzeug sichtete das leckende Gummiboot 45 Seemeilen vor der Küste Libyens und kontaktierte die Küstenwachen in Italien, Tunesien und Libyen.

Italien erklärte daraufhin Libyen für zuständig, die libysche Küstenwache schickte ein Schiff los, das aber nach kurzer Zeit wegen eines Motorschadens wieder umdrehen musste. In der Folge antwortete die libysche Notfallzentrale laut NGOs nicht mehr.

Das Schlauchboot ging am Freitagnachmittag in den Fluten unter. Drei Personen konnten am Freitagabend schliesslich von der italienischen Marine gerettet werden, 117 Menschen ertranken, darunter ein Dutzend Frauen und zwei Kleinkinder.

Ein Tag zuvor war zwischen Marokko und Spanien ein Flüchtlingsboot mit 54 Menschen an Bord gesunken, ein einziger Mann konnte von einem Fischerboot gerettet werden.

Das Mittelmeer soll dicht gemacht werden, sodass Flüchtlingsboote gar nicht erst von der libyschen Küste ablegen: Das war das Versprechen, das die Europäische Union im Sommer 2018 machte. Die libysche Küstenwache, ausgestattet mit finanziellen Mitteln der EU, soll die Seenotrettung im Mittelmeer übernehmen. 

Die Zahlen

2018 sind die Zahlen auf den Mittelmeerrouten stark zurückgegangen. Erreichten 2017 laut dem Flüchtlingshilfsewerk UNHCR noch 172'301 Menschen die EU-Grenze, sank diese Zahl ein Jahr später auf 138'882. Auch die Zahl der Todesfälle sank von 3139 auf 2275.

In diesem Jahr ist sind bei der Überfahrt übers Mittelmeer bereits 200 Menschen ums Leben gekommen. Im gleichen Zeitraum starben letztes Jahr 202 Menschen, 2017 waren es 234 und 2016, ein halbes Jahr nach der sogenannten Flüchtlingskrise, starben 179 beim Versuch, die europäische Küste zu erreichen. 

Bild

bild: IOM

Auch die Zahl der Menschen, die die Überfahrt geschafft haben, nahm nicht merklich ab. 4216 Menschen haben in den ersten drei Wochen des neuen Jahrs europäischen Boden erreicht, im ganzen Januar-Monat 2018 waren es 7167.

Die NGOs

FILE - In this Tuesday, Jan. 8, 2018 filer, the Sea-Watch rescue ship waits off the coast of Malta. A migration official says survivors have told rescuers that up to 117 migrants might have died when a rubber dinghy capsized in the Mediterranean Sea off Libya. Flavio Di Giacomo of International Organization for Migration says three survivors were plucked to safety by an Italian navy helicopter Friday, Jan. 18, 2019 and they say 120 were aboard when the dinghy left Libya. (AP Photo/Rene Rossignaud, File)

Die Sea-Watch-3 vor der Küste Maltas ist das letzte NGO-Rettungsschiff, das aktuell im Mittelmeer unterwegs ist. Bild: AP/AP

Nachdem Italien unter seinem neuen Innenminister Matteo Salvini im Juni die Häfen für Flüchtlingsschiffe geschlossen hatte, fehlen den NGO-Schiffen die Anlaufstellen.

Sinnbildlich dafür war der Fall der beiden Schiffe «Sea-Watch 3» und «Professor Albrecht Penck». Von Mitte Dezember bis Mitte Januar sassen 49 Migranten auf den zwei NGO-Schiffen fest, weil weder Italien noch Malta die Erlaubnis gaben anzulegen. Das Drama nahm erst ein Ende, als Valetta einlenkte, im Gegenzug aber die Zusicherung einholte, 249 bereits in Malta befindliche Migranten auf EU-Staaten zu verteilen.

Mittlerweile kreuzt nur noch die Sea-Watch 3, ein von einer deutschen Crew betriebenes und unter niederländischer Flagge fahrendes Schiff, zwischen Italien und der nordafrikanischen Küste. Der Sprecher von Sea-Watch, Ruben Neugebauer, sagte im Gespräch mit watson, dass Europa seiner Verantwortung im Mittelmeer längst nicht mehr nachkomme. «Hier wird europäische Migrationspolitik auf dem Rücken von Flüchtlingen gemacht.» 

Für Italiens Innenminister Salvini ist klar, dass die NGO-Schiffe einen sogenannten Pull-Faktor bewirken. Joel Millmann, Sprecher der zwischenstaatlichen International Organisation for Migration IOM weist diese Behauptung zurück: «Ich glaube nicht, dass ein Zusammenhang besteht zwischen der Zahl der NGO-Schiffe und der Migranten, die sich auf den Weg machen.» Ohnehin sei nach Seenotrecht jedes in der Nähe befindliche Schiff verpflichtet, in Not geratenen Schiffen beizustehen.

Die Situation in Libyen

In den letzten Tagen legten wieder mehr Schiffe von der libyschen Küste ab, trotz den ungünstigen Wetterbedingungen, die im Januar im zentralen Mittelmeer herrschen. «Die hohen Wellen und der starke Wind gefährden die oftmals kleinen, nicht-Hochsee-tauglichen Boote», sagt IOM-Sprecher Millmann. 

Dass dennoch so viele Migranten die Überfahrt wagen, dürfte einerseits mit den Zuständen in den libyschen Auffanglagern zu tun haben, die laut Berichten jeglicher Beschreibung spotten.

Italienische Medien spekulierten am Wochenende, dass die politischen Verhältnisse in dem krisengeschüttelten Land dazu beigetragen haben. Der Maghreb-Staat hat seit dem Sturz des Diktators Muammar Ghaddafi im Jahr keine funktionierende Regierung, verschiedene Milizen kämpfen um die Vormacht.

Die Instabilität in Libyen wirkt sich auch auf die Marine aus, die mit dem Löwenanteil der Seenotrettung betraut wurde. Für den Migrations-Experten Raphael Bossong von der deutschen Stiftung Wissenschaft und Politik SWP steht fest: «Die libysche Küstenwache ist nur eingeschränkt in der Lage, das Mittelmeer abzusichern.»

Trotzdem setzten Italien und die EU weiter auf die Strategie, die fragile Einheitsregierung zu unterstützen – erkauft werde dieser Deal unter anderem mit den katastrophalen Bedingungen, unter denen Migranten von Schleppern in libyschen ‹Warehouses› gehalten werden, so Bossong. 

Die Spanien-Route

Bild

Nachdem die Route zwischen Marokko und Spanien lange als dichtgemacht galt, kam es infolge der Vereinbarung mit Libyen Mitte 2018 wieder zu einem Anstieg der Überfahrten. 2019 explodierten die Zahlen gar: «In den ersten 20 Tagen 2019 kamen so viele Menschen wie 2018 in den ersten drei Monaten», sagt IOM-Sprecher Millman. Millman führt das auch auf die katastrophalen Bedingungen in Libyen zurück. «Viele Migranten werden sich sagen: Es ist einfacher und sicherer von Marokko aus die Überfahrt zu wagen, als in libyschen Schlepperhäusern unter katastrophalen Bedingungen auszuharren.»

Wie geht es weiter?

Während die Aufarbeitung der beiden Unglücksfälle noch dauert, rettete die Sea-Watch am Wochenende 47 Menschen aus Seenot. Zwei Tage zuvor wurden im Mittelmeer 68 Menschen von der italienischen Küstenwache aufgegriffen.

Ob die Zahlen dieses Jahr wieder ansteigen, bleibt offen. Migrations-Experte Bossong bezweifelt es:  «Ich gehe nicht davon aus, dass es 2019 zu einem plötzlichen Anstieg kommen wird. Ich rechne eher mit einem stetigen Strom, sodass wir schlussendlich vielleicht auf eine Zahl von 100'000 Migranten kommen.»

Dass die Wahrscheinlichkeit, im Mittelmeer zu sterben, im Vergleich zu 2018 und 2017 stark gestiegen ist, führte bislang nicht zu nennenswertem politischem Protest in europäischen Ländern. Bossong beobachtet eine Apathie beim Thema Migration : «Die öffentliche Meinung ist in praktisch allen Ländern Europas vollkommen abgestumpft. Und eine Trendwende ist trotz den jüngsten schrecklichen Ereignissen nirgends wahrzunehmen.»

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    Alle Leser-Kommentare
  • Hexentanz 22.01.2019 14:12
    Highlight Highlight Man könnte ja die NATO aktivieren und Nordsyrien besetzen und sichern. Einfache, sichere Häuser und sanitäre Anlagen bauen, und den Menschen dort in ihrem Heimatland Sicherheit bieten, anstelle sie erst auf die Gefährliche Überfahrt zu lassen, nur damit sie dann hier auch immer wie weniger toleriert werden mangels Integration usw.

    Aber lieber Millionen Euros an ein Land ohne funktionierende Verwaltung bezahlen, anstelle einfach mal den Vorschlaghammer rauszunehmen und das zu bringen, was Nordafrika braucht: Eine Verwaltung die für Menschen da ist als Anlaufstelle und Sicherheit.
    • Hexentanz 22.01.2019 15:21
      Highlight Highlight Wait what, ich meinte nicht Syrien, sondern Lybien. Aber in Syrien ists ja das selbe -.-
    • Mutzli 22.01.2019 22:55
      Highlight Highlight @Hexentanz

      ...also Kriegs- und Gewaltopfern zuliebe, kurz mal einen neuen Krieg anzetteln. Hm. Nö, seh da absolut keine Probleme!
      Freue mich auch schon auf diese aufregende neue Welt der Aussenpolitik, wenn da hüben wie drüben Verteidigungsbündnisse und Atomkräfte mal hier, mal da, frisch-fröhlich illegale Kriege anzetteln.

      Wer weiss, könnten dann ja vielleicht mal Belgien besetzen um uns das Schokoladenklischeemonopol besetzen, oder z.B. Isreal Teile Deutschlands, mal so zum Gaudi.
    • geissenpetrov 22.01.2019 23:09
      Highlight Highlight Die Rüstungskonzerne und deren Aktionäre hätten keine Freude daran, wenn die Nato plötzlich Häuser bauen müsste.
      Die Idee mag ich aber. Wir könnten unseren Zivilschutz/Zivildienst schicken. Ich wäre sofort dabei.
  • Deleted93 22.01.2019 12:18
    Highlight Highlight Es sind Firmen, Länder wie Frankreich und Amerika, die seit 100 Jahren Afrika kaputt wirtschaften. Diese Firmen z.b Glencore zahlen dann in der Schweiz kaum Steuern, machen fette Gewinne. All die externen Effekte (Kosten) welche die Flucht Ursache veranlassen solltem direkt von diesen getragen werden. Würde es in Afrika Wohlstand geben, würde niemand flüchten (Südafrika) auch Kinder würde es weniger geben da sobald Wohlstand ensteht die Ahv nicht mehr durch den Nachwuchs getragen werden muss. Wir, respektive die Ami / Euro Elite ist Fluchtursache und kann so noch auf Stimmfang gehen..
  • überflüssig 22.01.2019 08:05
    Highlight Highlight lassen wir doch einfach alle ertrinken!
    und rechtfertigen wir es mit dem scheinheiligen argument, dass das zu ihrem eigenen besten sei!

    das ist absolut zynisch!

    es geht uns einzig und allein um die bewahrung unserer privilegien! und bei einigen kommentaren hier auch ganz klar um rassismus: afrikanisches leben ist weniger wert als schweizerisches.

    seid wenigstens so ehrlich und sprecht eure meinung offen aus, anstatt sie hier so fadenscheinig zu verpacken!

    und: das kommt so nicht gut! das ist nicht der weg, unser land zu schützen. zumindest nicht das, was daran schützenswert ist!
    • DerMeiner 22.01.2019 10:49
      Highlight Highlight Rassismus hier, Rassismus da. Sonst noch Argumente? Afrikanisches Leben ist nicht weniger Wert als Schweizerisches. Jedoch lebe ich als Schweizer einige paar Kilometer entfernt von Lampedusa und ganz ehrlich, ich sehe in mir keine Verantwortung gegenüber diesen Menschen. Ich habe Verantwortung gegenüber meiner Familie, dann meine Freund, dann meine Arbeit usw. in der Priorität stetig absteigend. Flüchtlinge stehen nicht weiter oben, weil es Flüchtlinge sind. Sorry. Und das ist kein Rassismus, sondern Pragmatismus. Vielleicht erscheint es etwas kalt, aber so what...
    • Genital Motors 22.01.2019 11:52
      Highlight Highlight @der Meiner
      danke genau meine Meinung.
    • geissenpetrov 22.01.2019 23:18
      Highlight Highlight @DerMeiner: So darf man denken und sich auch äussern. Da hat wohl niemand was einzuwenden.
      Wenn Du aber weiter runter scrollst, dann findest du genau das, was der Kollege überflüssig erwähnt hat. Da wird auf denen (die Du pragmatischerweise ganz unten ansiedelst) so richtig Stimmung gemacht. Inklusive Halbwahrheiten, rassistischen Vorurteilen, Gewaltphantasien und beinahe Jubelgesängen, wenn Menschen jämmerlich ersaufen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • brudi 22.01.2019 07:17
    Highlight Highlight Solange die Bevölkerung in Afrika wächst, und das in einem rasanten Tempo, werden viele weitere junge Menschen probieren nach Europa zu immigrieren. Bei allem Respekt. Ich sage nicht nur reiche sollten Kinder haben, aber Kinder in die Welt zu setzen, obwohl keine Aussicht auf ein besseres Leben besteht ist eben auch verantwortungslos.
  • Mutbürger 22.01.2019 06:32
    Highlight Highlight Der Beitrag beschreibt, wie die verantwortlichen Seenotretenden die Menschen in Not ertrinken lassen.

    Lese ich die drei beliebtesten Kommentare, so sind die Ertrunkenen demnach selber schuld an ihrem Tod. Hätten sie sich mal nicht freiwillig auf den Weg nach Europa gemacht.

    Aus Menschen, die offensichtlich genug verzweifelt sind um diese oftmals tödliche Überfahrt zu wagen werden freiwillige Wirtschaftsflüchtlinge und Sozialschmarotzer gemacht.

    Was ist los mit euch, die diese Kommentare schreiben und liken? Was geht in euch vor? Ist es Angst? Wovor? Oder schlicht und einfach Hass?
    • lilas 22.01.2019 09:38
      Highlight Highlight Erstmal war ich auch erschrocken. Aber die Hassergüsse und ihre Herzilein haben keine grosse Relevanz denn immer genau bei DEM Thema trollt sich hier allerlei rum und möchte den Anschein erwecken, dass die Anzahl der Wutbürger grösser ist als angenommen und ich weigere mich, das zu glauben. Es werden sogar songs gepostet die dunkelbrauner nicht sein können. Provokation? Vorgaukeln, dass solcher Dreck salonfähig zu werden droht? Träumt weiter liebe Trolls der Kommentarfunktionen.
    • grünezecke #fcksvpafd 22.01.2019 09:39
      Highlight Highlight Ich denke es ist Hass, Rassismus gemischt mit perer Ignoranz und Egoismus
    • Mutbürger 22.01.2019 10:00
      Highlight Highlight Anstelle von nichtssagenden Blitzen wünsche ich mir Antworten...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mr.President 22.01.2019 04:03
    Highlight Highlight Zum kotzen. Wann hört das endlich auf?!
    • DavosHippie 22.01.2019 13:46
      Highlight Highlight Wenn Afrika leer, das Mittelmeer voll oder in Afrika eine wirtschaftliche Perspektive herrscht.

      Oder wir die Einwanderung direkt in Afrika organisieren, also wir 500'000 Leuten pro Jahr den Eintritt in dei EU als Erntehelfer/Aushilfe/Geburtensausgleich zulassen.

      Wobei dann Rechts heult (weil unfair)(Alles pervers-kriminelle Einwanderer) und links heult (weil unfair) (Scheissjobs).

      Fakt ist. Sie kommen und Sie kommen an. Egal wieiviele ersaufen. Und Sie machen hier die Scheissjobs. Egal wie unfair das ist ...
    • Andi Amo 22.01.2019 20:56
      Highlight Highlight @Davos Hippie
      Oder Sie sind einfach nur hier und beziehen Sozialhilfe, obwohl sie arbeiten dürften, aber es geht ja auch easy anderst dank den wunderbaren europäischen Sozialstaaten;

      https://www.watson.ch/Schweiz/Migration/642637817-Eritreer-ist-überzeugt--Die-Schweiz-zahlt-seinen-Landsleuten-zu-grosszügig-Sozialgelder

      Und dann wundert man sich noch, wieso sie sich so selten integrieren. Aber ja klar, möglichst noch mehr reinlassen. Dann ist unser Sozialstaat aber in einigen Jahrzehnten ein Trümmerhaufen und niemand von uns wird irgendwann etwas sehen von seiner Rente.
  • Lowend 22.01.2019 00:20
    Highlight Highlight Bei gewissen Themen sollte Watson echt langsam das Forum schliessen. Solche widerliche, profesionell gefertigte Posts wie die, die hier wieder mal zu lesen sind, sind doch nur dazu da, die Menschlichkeit der vielen guten Menschen in unserem Land zu diskreditieren und die Stimung im Land mit braunem Gedankengut zu vergiften.
  • Gubbe 21.01.2019 23:35
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • Dark Circle 21.01.2019 23:02
    Highlight Highlight Den Flüchtlingsschiffen helfen an Land zu kommen und sie zu versorgen ist nicht nachhaltig. Sie auf dem Ozean ertrinken zu lassen ist an Unmenschlichkeit kaum zu übertreffen und kann nicht die Lösung sein! Niemand hat sich ausgesucht wo er geboren wurde....
  • Randalf 21.01.2019 22:17
    Highlight Highlight Zuerst möchte ich den Niederländer Respekt zollen für die Beflaggung der Sea Watch 3. Sie Niederländer besitzen Menschlichkeit .
    Die Schweiz hätte die Chance dazu gehabt ein Schiff zu beflaggen, aber leider keinen Mut.
    Auch vergessen wir gerne, das anfangs des 20. Jahrhunderts Millionen von Menschen Europa aus wirtschaftlichen Gründen Richtung Amerika verlassen haben. Also eindeutig Wirtschaftsflüchtlinge. Und heute reisen reiche Amerikaner in die Schweiz um ihre roots zu suchen und wir finden es einfach nur geil.
    Die Mittelmeerpolitik ist und bleibt eine humanitäre Katastrophe.
    • Mladjo86 21.01.2019 22:25
      Highlight Highlight Da gibt es nichts mehr zu sagen.
      👍
    • sansibar 21.01.2019 23:28
      Highlight Highlight Stimmt bis auf entscheidendendes Detail: Anfang des 20. Jahrhundert fischten dich die ursprünglich in Amerika Niedergelassenen nicht aus dem Ozean raus...
    • Andi Amo 21.01.2019 23:39
      Highlight Highlight @Randalf
      Was aus der ursprünglichen Bevölkerung Amerikas geworden ist, als die Einwanderer die Überzahl wurden, wissen Sie ja sicher auch, oder?
    Weitere Antworten anzeigen
  • AquaeHelveticae 21.01.2019 21:52
    Highlight Highlight Würden die NGO Schiffe endlich anfangen die Schiffbrüchigen, welche sie vor der Libyschen Küste gerettet habe, nach Marokko, Algerien, Tunesien oder Ägypten zu bringen wäre allen geholfen.
    Sinnlose Wartezeiten vor Europäischen Häfen könnten vermieden und somit mehr Migranten gerettet werden. Sollte dies konsequent angewendet werden würden langfristig auch weniger Menschen eine solche Fahrt riskieren oder zumindest wieder auf seetüchtige Schiffe setzen, da sie sich nicht mehr auf die NGOs verlassen können.
  • Triple A 21.01.2019 21:36
    Highlight Highlight Und in 20 Jahren werden viele sagen: Wenn ich das gewusst hätte... . Natürlich sind Lösungen nicht einfach. Aber wenn man bspw. zum Ergebnis gelangt, man müsse den Leuten vor Ort helfen, dann sind Schutzzonen einzurichten, die notfalls auch militärisch geschützt werden. Was jetzt geschieht ist zynisch und menschenverachtend.
  • Sherlock_Holmes 21.01.2019 21:26
    Highlight Highlight Abgestumpft trifft die Befindlichkeit des Durchschnittsbürgers wohl am besten, irgendwo zwischen Betroffenheit und Ohnmacht bis zu Gleichgültigkeit und Ablehnung, gepaart mit Zynismus.
    Wer dennoch nicht aufhört, auf die humanitäre Krise hinzuweisen und sich dagegen stellt, verdient Respekt und Unterstützung, auch wenn er als Gutmensch verhöhnt oder gar als kriminell verurteilt wird.
    Es ist Zeit sich an Menschen wie Dietrich Bonhoeffer zu erinnern und an seine Briefe und Gedanken während der nationalsozialistischen Haft, die später im Buch «Widerstand und Ergebung» veröffentlicht wurden.
    • Cédric Wermutstropfen 21.01.2019 22:28
      Highlight Highlight Solche Menschen von damals mit heutigen Schleppergehilfen zu vergleichen ist eine absolute Beleidigung. Die meisten von denen tun das wohl aus Selbstverwirklichung, also auch nur einer Art von Egoismus, heraus. Den Hohn und die Verachtung haben die sich redlich verdient. Sie schaden ihren eigenen Ländern und den Herkunftsländern der Flüchtlinge wohl gleich mit. Aber das Schlimmste ist, dass sie durch ihr Verhalten Menschen aufs Meer und damit in den Tod locken, ganz wie die Sirenen aus der Mythologie.
    • Sherlock_Holmes 22.01.2019 00:55
      Highlight Highlight Wer sich mit Dietrich Bonhoeffer auseinander setzt, erkennt, dass es um viel grundlegendere Fragen geht.
      Sein Nachdenken über Recht u. Gerechtigkeit, über Verantwortung u. Mut einer christlichen Ethik ist zeitlos aktuell, indem er kritischen Fragen nicht ausweicht, sondern sie aufnimmt.
      Seine Authentizität u. Verbundenheit schafft Glaubwürdigkeit, Kraft u. Hoffnung u. fordert auf, Stellung zu beziehen.
      Es braucht heute wie damals wache u. mutige Stimmen – welche Unrecht benennen u. bekämpfen.
      Sie eines Egotripps zu bezichtigen, ist mehr als zynisch, wenn sie dabei sogar ihr Leben riskieren.


  • Zeter Mordio 21.01.2019 21:25
    Highlight Highlight Alle die hier Wirtschaftsflüchtlinge und kein Mitleid rufen.... informiert euch gerne mal zur Frage warum weite Teile von Afrika keine Wirtschaft haben. Siehe Glencore im Kongo...
    • CaptainLonestarr 22.01.2019 05:02
      Highlight Highlight Das Übel ist Hausgemacht. Korrupte Politiker verscherbeln die Bodenschätze an die Meistbietenden (Glencore, Nestle oder die Chinesen spielt dabei keine Rolle), das eigene Volk lassen sie verhungern. Entwicklungshilfe sacken sie auch ein. Sie können mir kein schlechtes Gewissen einreden.
    • Mutbürger 22.01.2019 09:57
      Highlight Highlight @ CaptainLonestarr

      Sie müssen auch kein schlechtes Gewissen haben! Da Sie ja bereits über das Thema des Landraubes informiert sind stellt sich einzig die Frage, was Sie dagegen unternehmen können. Falls Sie denn wollen.

      Und die korrupten Politiker als einzige verantwortlich zu machen ist mir zu wenig. Die genannten Konzerne und Länder leisten einen wesentlichen Beitrag zur Situation.

      Was wäre ein korrupter Politiker ohne die, die ihn bestechen? Inwiefern haben Konzerne und Nationen ein Interesse an korrupten Politikern? Wer macht die Politik? Die Bevölkerung oder die globalen Konzerne?
    • Hexentanz 22.01.2019 14:22
      Highlight Highlight Mutbürger, die Korrupten Politiker sind einer der Hauptgründe, nicht einfach "ist mir zu wenig".

      Was wären korrupte Politiker ohne die, die ihn bestechen.. na, sie wären immernoch da, da die Vorstellung, dass diese nicht bestochen werden, nicht realistisch ist.

      Hingegen ist es ein Fakt, dass dort unten vieles nicht am Ziel ankommt. Wohl das meiste sogar.

      Man darf das ruhig mal sagen und akzeptieren.

      Es geht nicht nur um Nestle, Glencore usw.
      Es geht auch um ganz banales wie UNHCR und UNO.

      Das Problem für den Stillstand sind die Regierungen dort, nicht unsere Konzerne.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ueli der Knecht 21.01.2019 21:03
    Highlight Highlight Es ist eiskalt in der Schweiz.... es schuderet mi...

    Skor - (Das isch de Winter) i de Schwiiz.
    Play Icon
    • mostlyharmless 21.01.2019 21:14
      Highlight Highlight Ja, hier drin ists schauderhaft geworden. Nicht auszudenken wie’s aussähe wenn die Schweiz am Mittelmeer läge.

      Das sind jetzt nicht mehr nur Trolle hier, gell?
    • Cédric Wermutstropfen 21.01.2019 21:42
      Highlight Highlight Wieso muss bei jedem Artikel zum Thema Flüchtlinge ein Lied geposted werden?
    • lilas 21.01.2019 21:44
      Highlight Highlight Winter is coming..
    Weitere Antworten anzeigen
  • Binnennomade 21.01.2019 20:57
    Highlight Highlight Ich dachte, das wird jetzt nicht mehr passieren, wo man die Seenotrettung eingestampft hat? Ich dachte, die gehen mit den Gummibooten aufs Meer, weil sie wissen, dass sie aufgegriffen werden?

    Vielleicht merken die Leute jetzt mal, dass der Push-Faktor immens grösser ist als der Pull-Faktor. Und dass wir die Migrationsströme darum nie werden stoppen können. Und wir uns deshalb dringend nachhaltige Lösungen überlegen müssen, um dieses Massensterben zu verhindern.
    • Bündn0r 21.01.2019 21:26
      Highlight Highlight Ich glaube fast, dass Sie Push und Pull Faktoren nicht verstanden haben.
      Es ist egal welche Menge grösser ist, beide verursachen Migration (push stösst von zuhause weg, pull zieht an den Zielort).
      Wenn wir also einen Faktor verkleinern können ist das gut.
    • aglio e olio 21.01.2019 22:11
      Highlight Highlight "Wenn wir also einen Faktor verkleinern können ist das gut."

      Ich würde das differenzierter betrachten. Wenn wir die Push Faktoren verringern, ist das gut.
      Wenn wir die Pull Faktoren verringern, machen wir aus unserem Zuhause einen schlechteren Ort.
    • Binnennomade 21.01.2019 22:31
      Highlight Highlight Wenn wir den Pull-Faktor, der deutlich kleiner ist als der Push-Faktor, verringern, indem wir Menschen sterben lassen.. Dann ist das nicht gut!
    Weitere Antworten anzeigen
  • #Technium# 21.01.2019 20:18
    Highlight Highlight Ständig immer wie mehr Flüchtlinge aus Afrika aufnehmen ist weder Fluchtursachen bekämpfend noch nachhaltig. Dies mag uns vielleicht besser schlafen lassen und unser Gewissen beruhigen, doch im Endeffekt ist dies reine scheinheilige Symbolpolitik, ein Tropfen auf den heissen Stein.
    • domimi 21.01.2019 21:15
      Highlight Highlight Und dennoch ist es besser als sie sterben zu lassen! Es sind Menschen
    • m. benedetti 21.01.2019 21:22
      Highlight Highlight @Domini
      Da hast du schon recht, nur alle die es an das Mittelmeer schaffen, sind nicht diejenigen, welche kein Geld haben. Ohne für afrikanische Verhältnisse viel Geld, wird dich kein Schlepper auf ein Boot bringen. Und alle wissen, wie man nach der Aufnahme in einen europäischen Staat nicht mehr ausgeschafft werden kann. Einfach die eigenen Papiere vernichten. Und das Risiko kennen alle sogenannten Flüchtlinge.
    • Töfflifahrer 21.01.2019 21:34
      Highlight Highlight @domimi; Es scheint hier in der Schweiz sehr kalt geworden zu sein. Ja es stimmt, dass die reine Aufnahme von Flüchtlingen ohne Bekämpfung der Ursachen eine Sisyphusarbeit ist. Das ist eine Aufgabe der gesamten Welt. Aber was und wie hier tlw. gepostet wird ist bar jeglicher Menschlichkeit.
    Weitere Antworten anzeigen
  • RandyRant 21.01.2019 19:54
    Highlight Highlight Bevor die"Retter" ihre Schleppermissionen aufnahmen, waren es noch keine Hochsee-untauglichen Gummiboote die gerade so ausreichen um aus der Küstenzone raus zu kommen.
    • Arthur Philip Dent 21.01.2019 21:36
      Highlight Highlight So ein Quatsch. Die Boote waren schon immer marode und überladen.
    • äti 21.01.2019 23:55
      Highlight Highlight ..... Urteile niemals über Menschen, die in einer Situation sind, in der du noch nie warst!
    • Roterriese 22.01.2019 08:19
      Highlight Highlight @äti also darf ich nicht über Adolf Hitler urteilen, weil ich nie Diktator war?
  • Muselbert Qrate 21.01.2019 19:50
    Highlight Highlight Diese illegalen Wirtschaftsflüchtlinge und deren Schlepper/NGO’s handeln im grössten Masse verantwortungslos! Die schicken bei solchen Temperaturen sogar Kinder mit Booten auf das offene Meer und machen danach die EU dafür verantwortlich. Ich finde das schlimm!
    • Kollani 21.01.2019 21:33
      Highlight Highlight Ich bin überzeugt, kein Elternteil würde sein Kind einer solchen Gefahr aussetzen, wenn es nicht auswegslos für sie wäre!!!
    • Sherlock_Holmes 21.01.2019 21:47
      Highlight Highlight Hast du dich jemals gefragt, wie gross die Verzweiflung ist, welche jene Menschen zu solchem Handeln treibt?
      Das Sterben wird kein Ende nehmen, selbst wenn kein einziges NGO-Schiff mehr auf dem Mittelmeer kreuzt – es sei denn, es könnten geschützte, humanitäre Zonen oder bessere Überlebensbedingungen geschaffen werden.
      Wenn etwas «verantwortungslos» ist, dann sind es das menschenverachtende Handeln und die schonungslosen Machtkämpfe und Interessen, die den Krisen zugrunde liegen.
    • JaneSoda*NIEwiederFaschismus 21.01.2019 21:50
      Highlight Highlight Ja gell, Qrate - lieber in ein lybisches Flüchtlingslager! Dort erwartet dich bloss Hunger, Gewalt, desolate Hygienezustände, Krätze, Folter, Vergewaltigung, Mord.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Yolo 21.01.2019 19:47
    Highlight Highlight Das ist ja genau das was die Politik und die Wutbürger wollten. Well done! Und auf trauriger Art zeigt es nochmals, dass erstens die Seenotrettung braucht und der Pull-Effekt absoluter Humbug ist.
    • Armend Shala 21.01.2019 20:03
      Highlight Highlight Bin ich absolut dafür. Seenotrettung und sofort ans 200m entfernte Lybische Ufer zurückbringen.
    • #Technium# 21.01.2019 20:23
      Highlight Highlight Die Seenotrettung ist humanitäre Pflicht, da stimme ich dir vollkommen zu. Auf Dauer muss Europa dennoch nachhaltige Lösungen mit Afrika suchen, so kann es ja nicht weitergehen. Die Probleme und Ursachen werden leider auch nicht durch die Seenotrettung und Aufnahme von Flüchtlingen gelöst.
    • äti 21.01.2019 23:57
      Highlight Highlight @armed, und warum machst du das nicht? Zu kalt, keine Lust?
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  • Jacky Treehorn 21.01.2019 19:43
    Highlight Highlight Ich wage zu behaupten, dass die konstante mediale Präsenz des Migrationsthemas seit 2015 und die ständige Empörung in der Berichterstattung zur allgemeinen Abstumpfung führt.
  • reaper54 21.01.2019 19:42
    Highlight Highlight Diese Personen kommen praktisch alle aus wirtschaftlichen Gründen ohne Papiere nach Europa. Wirtschaftsflucht ist kein Asylgrund, ohne Gültige und anerkannte Dokumente inklusive entsprechende Visa nach Europa zu reisen ist ebenfalls illegal. Diese Individuen nutzen nur unsere Sozialsystem aus. In die Situation in Lybien haben sie sich freiwillig begeben. Wiso hier auf Mitleid gemacht wird kann ich echt nicht nachvollziehen.
    • Binnennomade 21.01.2019 20:52
      Highlight Highlight Menschen sterben und du kannst Mitleid nicht nachvollziehen? Hmm..
    • domimi 21.01.2019 21:16
      Highlight Highlight Du würdest also nicht versuchen deinen Kindern ein besseres Leben zu ermöglichen?
    • Corny 21.01.2019 21:23
      Highlight Highlight Haben sie einmal mit einem solchen Individium gesprochen? Einem 17 jährigen Jungen, der Folter in Libyen erlebt hat und dessen Boot in Seenot geriet in die Augen geschaut? Es ist einfach diese Menschen pauschal zu verurteilen! Überlegen sie einmal, weshalb einer der reichsten Kontinente so viele hungernde und leidende Menschen hat. Ihr Reichtum und unser Sozialsystem ist nicht nur durch braves arbeiten der Eidgenossen entstanden. Wir beuten aus und jetzt kommt die Quittung.
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  • Sapientia et Virtus 21.01.2019 19:30
    Highlight Highlight Unsere Väter wären im Fall eines sowjetischen Angriffs fast alle in den Krieg gezogen und hätten gern ihr Leben sowie das der feindlichen Truppen dafür geopfert, damit Europa für zukünftige Generationen lebenswert geblieben wäre. Wenn sie bereit waren, ihr eigenes Leben und das anderer zu opfern, so müssen wir im Notfall auch bereit sein, das gleiche zu tun. Zum Glück sind noch keine eigenen Todesopfer zu befürchten!
    • Eric Lang 21.01.2019 20:43
      Highlight Highlight Sorry, um was geht es in deinem wirren Text?
    • Cédric Wermutstropfen 21.01.2019 21:07
      Highlight Highlight Gut gesprochen. Das Ganze erinnert mich an das Märchen mit den drei Schweinchen und dem Wolf. Die Wirtschaftslüchtlinge sind dabei die beiden Schweinchen mit dem Stroh- und Holzhaus. Mögen sie ihr eigenes Steinhäuschen bauen oder soll doch der Wolf sie holen. Unsere Tür sollte für diese beiden verschlossen bleiben.
    • You will not be able to use your remote control. 21.01.2019 21:57
      Highlight Highlight Es ist immer falsch sein Leben und/oder das anderer zu opfern.

      Wenn der Wolf die ersten beiden Schweine verdaut hat, steigt er durch den Kamin und holt sich das dritte.
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Illegale Grenzübertritte auf einem Tiefststand: Flüchtlinge wollen nicht in die Schweiz

Die Fluchtroute über das Mittelmeer ist faktisch zu. Das hat auch Auswirkungen auf die Schweiz. 

Rund 16'000 Personen dürften im 2018 in der Schweiz um Asyl gebeten haben. Bis Ende November gingen beim Staatssekretariat für Migration (SEM) 14'000 Gesuche ein. Die Zahlen für den Dezember sind noch nicht publik. Klar ist allerdings jetzt schon: Im vergangenen Jahr gelangten so wenig Flüchtlinge in die Schweiz wie seit acht Jahren nicht mehr.

Diese Entwicklung macht sich auch an den Schweizer Grenzen deutlich bemerkbar. 2018 wurden fast halb so viele illegale Grenzgänger aufgegriffen wie im …

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