bedeckt
DE | FR
7
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Leben
Wissen

Der CO2-Anstieg ist eine Gefahr für unser Essen

Nicht nur Ernten fallen wegen des Klimawandels zunehmend schlechter aus. Eine Studie beweist, dass der Nährstoffgehalt bei vielen Getreidesorten abnehmen wird. (Symbolbild)
Nicht nur Ernten fallen wegen des Klimawandels zunehmend schlechter aus. Eine Studie beweist, dass der Nährstoffgehalt bei vielen Getreidesorten abnehmen wird. (Symbolbild)Bild: shutterstock

Der CO2-Anstieg ist eine Gefahr für unser Essen

28.08.2018, 00:1128.08.2018, 06:20

Die steigenden Werte des Treibhausgases CO2 in der Luft werden einer Studie zufolge wichtige Lebensmittel nährstoffärmer machen und langfristig bei Menschen zu Mangelerscheinungen führen. Einige Getreide wie Reis und Weizen könnten bis zum Jahr 2050 bis zu 17 Prozent weniger Eisen, Zink und Eiweiss enthalten, hiess es in der Studie der Universität Harvard, die am Montag im Fachmagazin «Nature Climate Change» erschien.

Hunderte Millionen Menschen könnten demnach Nährstoffmängel entwickeln. Vor allem Menschen in Afrika, Südostasien, Indien und dem Nahen Osten seien gefährdet, sagte Matthew Smith von der US-Uni Harvard der Nachrichtenagentur AFP. «Und zwar zusätzlich zu den Milliarden Menschen, die bereits an Mängeln leiden und deren Situation sich verschlimmern könnte», fügte er hinzu.

Zahlen und Fakten zum Hunger

1 / 12
Zahlen und Fakten zum Hunger
quelle: x02850 / jorge dan lopez
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Smith und sein Kollege Samuel Myers untersuchten für ihre Studie den Einfluss des aktuellen Treibhausgasausstosses auf 225 unterschiedliche Pflanzen in 151 Ländern. Sie kamen zum Ergebnis, dass zwei Prozent der Bevölkerung und damit 175 Millionen Menschen Zinkmangel entwickeln könnten – davon alleine 50 Millionen in Indien. Besonders Kinder sind bei Zinkmangel der Gefahr ausgesetzt, etwa an Malaria und Lungeninfektionen zu erkranken.

Zudem könnten 122 Millionen Menschen durch den gestiegenen CO2-Gehalt zu wenig Eiweiss aufnehmen, das essentiell für Wachstum und Entwicklung ist. Mehr als eine Milliarde Menschen könnte darüber hinaus weniger Eisen erhalten. Bei Frauen kann Eisenmangel etwa dazu führen, dass sie bei der Geburt sterben.

Bereits jetzt leiden mehr als zwei Milliarden Menschen weltweit nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) an Nährstoffmangel. (sda/afp)

Schuld am Food Waste ist nicht der Supermarkt, sondern wir

Video: srf

[12.03.2018, dhr] Klimaerwärmung

Alle Storys anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

7 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Maya Eldorado
28.08.2018 03:20registriert Januar 2014
Man muss die Nahrung nur immer mehr überzüchten und überdüngen. Das geht immer auf Kosten der Qualität und den inneren Gehalt der Nahrung.
349
Melden
Zum Kommentar
7
«Harry & Meghan»: Düstere Andeutung im ersten Trailer zur Netflix-Doku

Darauf haben Royal-Fans gewartet: Endlich gibt es einen ersten Einblick in die Netflix-Dokumentation von Prinz Harry und Herzogin Meghan. Schon lange ist bekannt, dass das Paar einen Millionen Dollar schweren Deal mit dem Streaming-Giganten abgeschlossen hat. Doch auf Content warteten die Fans des Paares vergeblich – bis jetzt. Am Donnerstag (1. Dezember) veröffentlichte Netflix den ersten offiziellen Trailer zur Dokumentation über das Leben von Harry und Meghan. Und der macht ziemlich deutlich, worum es in dem Film gehen wird.

Zur Story