Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Schweizer Kampfjet fängt Businessjet auf dem Weg nach Paris ab

Ein Businessjet ohne Funkverbindung rief am Sonntag die Schweizer Luftwaffe auf den Plan. Das Flugzeug war von Beirut nach Paris unterwegs.



HANDOUT - Undatierte Aufnahme eines F/A-18 Militaer-Flugzeuges. Das Ruestungsprogramm 2008 ist 917 Millionen schwer. Groesste Brocken sind die Werterhaltung der Kampfjets FA-18 und die Beschaffung von 220 geschuetzten Mannschaftstransportfahrzeugen aus dem Hause Mowag in Kreuzlingen TG, wie das VBS heute Mittwoch, 20. Februar 2008, mitteilte. (KEYSTONE/VBS) *** NO SALES, DARF NUR MIT VOLLSTAENDIGER QUELLENANGABE VERWENDET WERDEN ***

Bild: VBS

Ein Businessjet ohne Funkverbindung hat am Sonntag einen Einsatz der Schweizer Luftwaffe ausgelöst. Das Flugzeug war von Beirut nach Paris unterwegs gewesen. Wegen der Präsidentschaftswahlen in Frankreich war die Luftwaffe besonders wachsam.

Der Alarm erreichte die Luftwaffe um 10.20 Uhr am Sonntagmorgen. Die italienische Luftwaffe informierte diese, im Luftraum Südtirol befinde sich ein Businessjet ohne Funkverbindung.

Darauf löste die Einsatzzentrale Luftverteidigung eine «Hot Mission» aus, um den Sachverhalt in der Luft zu klären, wie es in einer Mitteilung des Verteidigungsdepartements (VBS) vom Montag heisst. Elf Minuten danach sei in Payerne ein Kampfjet des Typs F/A-18 des Luftpolizeidienstes aufgestiegen.

In der Zwischenzeit versuchten die Schweizer zudem, den Businessjet via internationaler Notfrequenz zu kontaktieren. Doch da mehrere Versuche fehlschlugen, informierte die Einsatzzentrale auch die französische und die deutsche Luftwaffe.

Schliesslich sei es der Flugsicherung in Zürich gelungen, den Funkkontakt zum Flugzeug wieder herzustellen. Aufgrund der sicherheitspolitischen Lage habe die Einsatzleitung aber entschieden, den Einsatz weiterzuführen.

Die F/A-18 hatte den Businessjet laut VBS um 10.38 Uhr über der Innerschweiz gesichtet und diesen bis zur Schweizer Grenze begleitet. Da sich der Zwischenfall bereits über der Schweiz geklärt hatte, verzichtete die französische Luftwaffe dagegen, eigene Massnahmen wegen des Businessjets zu ergreifen. Dieser konnte seinen Flug fortsetzten. (sda)

Die F/A-18 der Schweizer Luftwaffe

Unsere liebe Armee

Das sind die besten Rekruten der besten Armee der Welt

Link zum Artikel

Der Armee gehen die Soldaten aus – und Schuld sei der Zivildienst

Link zum Artikel

Geldstrafe wegen schiefen Tönen: Die Armee büsste schon drei Musiker, die falsch spielten

Link zum Artikel

Verlorene Panzer, übermütige Rekruten und Wasserdiebstahl: Die 11 grössten Fails der Schweizer Armee

Link zum Artikel

Die beste Intriganten-Truppe der Welt – die Armee hat ein Mobbing-Problem

Link zum Artikel

Im Kampfjetpoker bekommt es Amherd mit Schneider-Ammanns Truppen zu tun

Link zum Artikel

Armee wollte «Hakenkreuz»-Rekruten Karriere machen lassen

Link zum Artikel

Hitlergruss und Hakenkreuz: Brisantes Foto von Schweizer Soldaten aufgetaucht

Link zum Artikel

Kritik für Bundesrat Parmelin – Notbremse wurde bei Raketen-Beschaffung voreilig gezogen

Link zum Artikel

Bodluv-Desaster: Norweger boten der Schweiz ein weit günstigeres Abwehrsystem an

Link zum Artikel

F/A-18 Flieger sollen für den Erdkampf umgerüstet werden: Parmelins Pläne unter Beschuss

Link zum Artikel

Mit 19 oder 25? Wann du in die RS musst, kannst du künftig selbst entscheiden

Link zum Artikel

Neue Kampfjets: Airbus will die Schweiz vom Eurofighter überzeugen

Link zum Artikel

Wie die Schweizer Armeewaffen verschwinden

Link zum Artikel

Jeder vierte Militärpflichtige ist übergewichtig

Link zum Artikel

Militärkader kommen in Yverdon mit Geldstrafen und Freispruch davon

Link zum Artikel

Blocher: Die Europäer haben «ihre Armeen verludern lassen, auch die Schweiz»

Link zum Artikel

Referendum «Nein zur Halbierung der Armee!» ist gescheitert

Link zum Artikel

Wie werde ich untauglich? Wir sammeln die besten Militär-Ausreden 

Link zum Artikel

Norwegen macht's vor: Bundesrat soll Dienstpflicht für Frauen prüfen

Link zum Artikel

Frauen antreten! Warum wir endlich auch von der Dienstpflicht profitieren wollen 

Link zum Artikel

Danke, liebe User! Ihr seid einfach grossartig: Eure Top-13 der Militär-Ausreden

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Er baute in Zürich das grösste Schweizer Flugzeug aller Zeiten

Der Bund überlegt derzeit, welchen ausländischen Kampfjet er beschaffen soll. Einst war es umgekehrt: Ein Schweizer hat seine Kampfflugzeuge aus Oberrieden Armeen in der ganzen Welt angeboten. Der Erfolg sollte sich aber nicht ganz einstellen.

Mit 25 Jahren konnte Alfred Comte Kampfflugzeuge nicht nur fliegen, sondern sie auch selber bauen. Der Welsche gehörte zu den ersten Militärpiloten der Schweiz und betrieb ab 1920 zuerst eine Flugschule und Werkstatt, dann eine Flugzeugfabrik in Oberrieden.

Nach neun Jahren flatterte ein Auftrag von solcher Grössenordnung ins Haus, dass Comte seine Fabrik mit rund 25 Angestellten um eine zweite Montagehalle erweitern musste. Direkt am Seeufer, wo heute das Fitnesscenter Holmes Place mit seiner …

Artikel lesen
Link zum Artikel