Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Die Gäste der «Arena»-Diskussionsrunde waren alle über 70: (v.l.n.r.): Franz Steinegger, Ursula Haller, (Moderator Jonas Projer), Roger Schawinski und Rudolf Strahm. bild: screenshot srf

Alle Macht den Alten? In der «Arena» klagten die Jungen die Senioren an

In der gestrigen Arena stand viel auf dem Programm: Es ging um das Loch in der AHV. Um die Klimakrise. Um Hütedienste der Schweizer Grosis und Grospapis und um ein Stimmrecht für Kinder. Die Frage, ob die Älteren eine Last oder vielmehr eine grosse Chance für die Gesellschaft sind, konnte währenddessen niemand so recht beantworten.



Es war keine reine Männerrunde, keine reine Frauenrunde. Nein, an diesem Freitagabend lud Moderator Jonas Projer zur Seniorenrunde.

Am Tag, an dem bekannt wurde, dass SRF-Aushängeschild Projer zur Blick-Gruppe wechselt, fragte er in seiner «Arena»: «Alle Macht den Alten?»

Dem charmanten Ruf nach älteren Semester folgten:

Junge Menschen standen also keine an den Stehpulten. Dafür waren die Publikumsplätze voll mit Kanti-Schülern.

Das Sorgenkind AHV

Die ältere Gästerunde solle über folgende Fragen diskutieren: Wo profitieren wir von den älteren Generationen, und wo entwickeln sich Spannungen? Werden die Jungen künftig überstimmt? Werden sie bei der Rente sogar betrogen?

Die Sendung kann so auch grob in vier Sujets geteilt werden: das Loch in der AHV, die Freiwilligenarbeit der Pensionierten, die Klimakrise sowie die Herausforderungen für die Demokratie mit der stetig alternden Bevölkerung.

Als Erstes waren die Renten Thema. Fakt ist: Die Älteren unserer Gesellschaft sind privilegiert, was diese angeht. Die heute ausgezahlten Renten verursachen eine grosse Finanzierungslücke – auf Kosten der Arbeitstätigen und der zukünftigen Generationen. Der Grund: Unsere Lebenserwartung steigt. Und zwar so, dass die Alterspyramide nun gefährlich einer Urne gleicht, wie Ursula Haller anmerkte.

Oder schöner ausgedrückt, «einem Weinfass» (Projer). Zur Sprache kamen mehrere Lösungsvorschläge: Länger arbeiten? Den Mindestumwandlungssatz der zweiten Säule senken? Die Mehrwertsteuer erhöhen?

Die unpopulärste Idee lieferte der frühere Geschäftsleiter der PwC-Pensionskasse, Josef Bachmann, der im Publikum sass. Ging es nach ihm, würde man die Bezüge der aktiven Rentner «flexibilisieren», sprich kürzen. «Renten kann man nicht im Voraus versprechen», so Bachmann. Ex-Preisüberwacher Rudolf Strahm hielt vehement dagegen und sprach von «Börsianer-Optik». Ursula Haller war ähnlicher Meinung. Es sei asozial, laufende Renten schrumpfen zu lassen. Viele Pensionierte in der Schweiz lebten bereits jetzt an der Armutsgrenze.

abspielen

Video: streamable

Bachmann entgegnete, es sei viel eher das heutige System, das asozial sei. Denn heute müssen die Jungen für die Alten zahlen.

Strahm sieht die Lösung bei einem Rentenalter 62 bis 67 oder der Nachfinanzierung der Renten über den Konsum, also über die Mehrwertsteuer. «Ein Prozent Mehrwertsteuer mehr, das merkt man nicht.» Auch Haller plädiert für eine Regelung in diese Richtung: «Das wäre solidarisch, weil so sowohl die Jungen wie die Alten zahlen würden.»

abspielen

Video: streamable

Schawinski, der «wilde Radiopirat» (Projer), wies auf einen anderen Aspekt hin, nämlich die hiesige «Akademisierung». Denn Schuld an dem Renten-Dilemma sei nicht nur die verlängerte Lebenserwartung der Bevölkerung: «Heute machen die Leute mit 27, 28 einen Master und arbeiten dann vielleicht 37 Jahre. Die ersten rund 20 Jahre sind sie somit nicht produktiv und kosten den Staat Geld, später kommen nochmals circa 25 solche Jahre dazu.» Früher hätten weniger Junge studiert und seien deshalb auch früher in die Arbeitswelt eingestiegen.

Franz Steinegger hält seinerseits bezüglich der Finanzierung der Altersvorsorge kühl fest:

«Wir sprechen nun bereits seit 70 Jahren über dasselbe Thema.»

Alt Nationalrat Franz Steinegger

Und es wird klar, wie verworren die Debatte ist.

Nur: Wie wären Massnahmen wie das Kürzen der Renten oder das Erhöhen des Pensionsalter angesichts der Macht der Älteren überhaupt mehrheitsfähig? Denn Tatsache ist: Alte gehen bis zu doppelt so häufig abstimmen als Junge.

abspielen

Video: streamable

Rudolf Strahm glaubt nicht, dass die Älteren ihre Macht unbedacht einsetzen und damit zu ihren Gunsten einen signifikanten Einfluss auf die politischen zentralen Themen nehmen: «Die Jungen würden vielleicht das Tempolimit auf der Autobahn erhöhen um schneller fahren zu können. Aber bei Themen wie dem Klimawandel beispielsweise macht es keinen so grossen Unterschied.»

Die Alten am Hebel der Demokratie

Andreas Wolf (39), Gemeinderat der Grünen in Dietikon ZH, sass im Publikum und lieferte einen, sagen wir überraschenden Lösungsvorschlag. Ginge es nach ihm, gäbe es das Stimmrechtsalter Null: «20 Prozent der Bevölkerung dürfen nicht abstimmen, weil sie Minderjährig sind. Dabei ist in der Bundesverfassung die Rechtsgleichheit vorgeschrieben, und niemand darf aufgrund seines Alters diskriminiert werden.»

Hier gab Steinegger zu bedenken, man sollte wohl schon verstehen, über was man abstimmt. Ob dies bei komplizierten Vorlagen immer bei allen Erwachsenen der Fall ist, sei dahingestellt.

Wolf präzisierte dann seinen Vorschlag: «Konkret würden die Eltern die Stimmzettel für ihre Kinder ausfüllen.» Er nimmt an, dass die Minderjährigen mit einem solchen System vermehrt für politische Anliegen sensibilisiert und dass die Eltern zum Wohle ihrer Kinder abstimmen würden.

abspielen

Video: streamable

Ursula Haller zweifelte an, «dass am Küchentisch immer basisdemokratisch diskutiert und abgestimmt wird.» Und Schawinski fragte Jonas Projer augenzwinkernd: «Für wie viele Kinder darfst denn du abstimmen, für wie viele deine Frau?» «Aha, ein Plädoyer für gerade Kinderzahlen!», antwortete Projer ironisch, und ergänzte: «Meine Kinder würden wohl für mehr Nintendo Switch stimmen.»

abspielen

Video: streamable

Zuspruch bekam Wolf nicht einmal von den Schülern im Publikum. Sie zeigten zwar die grüne Karte, als Projer fragte, ob sie finden, dass die Jungen mehr zu sagen haben sollten. Dann aber zückten sie die rote Karte, als es galt, das Stimmrecht für Kinder zu beurteilen.

Wertvolle Freiwilligenarbeit

Als es an der Zeit war, die freiwillige Arbeit von älteren Menschen zu diskutieren, kam Strahm in Fahrt: Man dürfe nicht vergessen, dass die älteren Generationen rund sieben Wochenstunden pro Person unbezahlt arbeiten. Strahm: «Viele Frauen könnten – bei den schlechten Betreuungsmöglichkeit an vielen Orten – ohne Grosseltern, die auf die Kinder aufpassen, gar nicht arbeiten.»

Auch das System in den Vereinen und Gemeinden würde zusammenbrechen, wenn sich Ältere nicht mehr gratis zur Verfügung stellen würden. «Wenn man das umrechnet in Milliarden, ist das ein x-facher Betrag von dem, was die Jungen zahlen.» Würden sie das nicht mehr tun, müsste man in vielen Gemeinden den Steuerfuss erhöhen, ergänzte Haller.

Schliesslich diskutierte die Runde über den Klimawandel, beziehungsweise die Klimastreiks der letzten Wochen. Schawinski fand hier klare Worte: Wenn die Mächtigen dieser Welt noch 50 Jahre zu leben hätten, dann würden sie etwas für das Klima tun. »

Pauline, Gymnasiastin aus Basel wurde ebenfalls deutlich – und wies auf einen heiklen Punkt hin: «‹Alle Macht den Alten?› Ja, ich denke, das stimmt. Auch hier im Studio sind sehr viele Alte vertreten.» Das Mindestalter an den Stehpulten lag bei 70.

abspielen

Video: streamable

Der Gymnasiast Philipp störte sich hingegen daran, dass der Fokus der Diskussion zu stark bei der AHV liege: «Es wird prognostiziert, dass bis 2050 150 Millionen Klimaflüchtlinge geben wird. Und diese riesige Krise wird vor allem uns Junge betreffen.»

Darauf gab Franz Steinegger Tipps, wie aus den Schülerstreiks konkrete politische Massnahmen entstehen können. Und er forderte von den Jungen, dass sie vermehrt auf das Velo steigen. Projer konkretisierte sein Anliegen: «Also was Sie sagen wollen ist, nicht am Freitag Schule schwänzen für an Klimastreik und am Samstag mit Easyjet nach Barcelona fliegen.»

«17-Jährige sollen also konkrete Massnahmen gegen den Klimawandel liefern. Das ist etwas viel verlangt.»

Philipp, Schüler.

Auch Strahm verteilte Ratschläge und forderte: «Nach den Klimaprotesten braucht es einen Durchgriff in das praktische politische Leben. Vor zehn Jahren gab es Occupy Wall Street – davon hat man später nichts mehr gehört.» Das kam bei Schüler Philipp nicht gut an und er unterbrach den alt Nationalrat: «17-Jährige sollen also konkrete Massnahmen gegen den Klimawandel liefern. Das ist etwas viel verlangt.»

In der traditionellen Abschluss-Frage von Moderator Projer ging es dann um den Floss-Dance. Dass der unter Teenies beliebte Dancemove schon seit längerem nicht mehr topaktuell ist, war in der gestrigen Runde nicht so wichtig. Es wusste sowieso keiner der Gäste, was hinter dem Bub mit Rucksack und zackigen Bewegungen von links nach rechts steckt.

«Floss...wie heisst es?», fragte Haller. Strahm hingegen philosophierte, die Jungen seien dank den neuen Kanälen nun viel breiter in der Welt vernetzt, das zeige sich mit solchen internationalen kulturellen Phänomenen. Was Projer dazu verleitete, mit folgenden Worten aus der Sendung zu scheiden: «Also lernen sie (die Jungen) etwas, sei es auch nur der Floss.»

Wie hast du die Diskussion in der Arena gefunden? Schreib es uns in den Kommentaren.

Wer von der Altersreform profitiert – und wer verliert

abspielen

Video: srf

Klimademo der Jungen (und auch der Alten)

Unsere «Arena»-Berichterstattung

SVP-Rutz schiesst in der «Arena» ein Eigentor – dann eilt diese junge CVPlerin zur Hilfe

Link zum Artikel

Verkehrs-«Arena»: SVP-Imark attackiert Klimajugend und Rytz windet sich beim Benzinpreis

Link zum Artikel

Ein kleiner Patzer und ein Maurer-Witz – der Einstand von Sandro Brotz in der EU-«Arena»

Link zum Artikel

Vier Frauen für ein Halleluja? Das war die Frauenstreik-«Arena»

Link zum Artikel

«Das stimmt einfach nicht» – Martullo-Blocher wird in der «Arena» vorgeführt

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

97
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
97Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • malu 64 16.02.2019 23:51
    Highlight Highlight Leider wird viel zu wenig an die Zukunft gedacht. Unsere Politik orientiert sich an den Stammwählern und diese sind meistens Älter.
    Dabei ist es auch wirtschaftlich interessant wenn wir eine ökologische, nachhaltige Politik betreiben. Mit Vollgas über die Veränderungen der Industrie 4.0 arbeiten.
  • Ursus der Rächer 16.02.2019 18:55
    Highlight Highlight Warum wird eigentlich nie mehr über eine Transaktionssteuer für den Hochfrequenzhandel an der Börse diskutiert. Das gäbe Milliarden jährlich.
  • Ursus der Rächer 16.02.2019 18:52
    Highlight Highlight Als ich in die PK eintrat wurde mir eine monatliche Rente vorgerechnet, die mir ein schönes Alter zugesichert hätte. Nächstes Jahr werde ich pensioniert und die zugesicherte Rente hat sich praktisch halbiert, wegen der schlechten Rendite im überobligatorischen Bereich. Wer kann so noch eine vernünftige Planung für‘s Alter machen. Ja, so heisst es nun halt ab nächstem Jahr sparen, sparen. Danke PK.
  • Sensenmaa 16.02.2019 17:54
    Highlight Highlight Oha da kochen die Emotion wiedermal bei dem Thema.
  • Turi 16.02.2019 16:44
    Highlight Highlight Da melden sich die Schüler und Studenten zu wort, und die Pensionierten. Nur wo sind die Stimmen all jener, die 'das' alles bezahlens müssen und sollen, die 40-65 jährigen? Ah, vergessen? Zufall aber auch.
  • Platonismo 16.02.2019 15:02
    Highlight Highlight Das skandinavische Modell wäre eine gute Lösung (ja, meine Lieben, da staunt ihr):
    1. Flexibles Rentenalter (zB 61-67 wie in Schweden). Wer früher aufhört, erhält weniger.
    2. Ein Teil (!) der Rente als flexible Umlage gemäss wirtschaftlicher Entwicklung. Läufts gut, gibts etwas mehr, sonst etwas weniger.
    Das System ist breit akzeptiert. Die Renten sind keine Diskussion mehr.
    • FrancoL 16.02.2019 15:46
      Highlight Highlight Nur wenn die Renten dann auch zum überleben genügen. Es geht nicht nur darum was man erhält sondern wie es eingezahlt wird, wer da zur Kasse gebeten wird und wie man die Löcher stopft. Zudem scheint in Schweden auch nicht alles für die Zukunft gelöst zu sein, aber zumindest sind die ü55 etwas besser unterwegs als in der Schweiz, so zumindest die Aussagen unserer Verwandten in Schweden.
    • Exodus 16.02.2019 18:13
      Highlight Highlight @Platonismo
      In der Schweiz gibt es ein ähnliches System.
      1. Normales Rentenalter: Männer 65, Frauen 64.
      Männer können frühestens mit 63, Frauen mit 62, eine frühzeitige AHV-Rente beziehen. Pro Vorbezugsjahr wird die AHV-Rente um 6.8% gekürzt (max 13.6%).
      Andererseits wer später im Rentenalter geht, bekommt eine höhere AHV-Rente. (s. unten)
      Ob und wie eine Frühpensionierung möglich ist hängt auch von Pensionskassenreglement ab.
      2. Die AHV-Rente wird jede 2 Jahre an die Preis- und Lohnentwicklung angepasst.
      Benutzer Bild
    • FrancoL 16.02.2019 18:22
      Highlight Highlight Das schwedische und Schweizer System unterscheidet sich bei der Einnahmeseite. Und diese ist in der Scheiz das Problem nicht die Auszahlung, die Du schön dargestellt hast. Die Lohnprzente sind das Problem, die AHV muss noch durch einen 2. oder 3. Topf genährt werden und da scheiden sich die Geister.
    Weitere Antworten anzeigen
  • FrancoL 16.02.2019 12:38
    Highlight Highlight Meine Güte wie kann man Alt gegen Jung setzen? Wie kann man dies ohne VERANTWORTUNG miteinzubeziehen? Sind alte Menschen nur noch für sich unterwegs? Ohne Kinder und Kindeskinder für die sie auch Verantwortung übernehmen? Sie sie nicht in Familen eingebunden für die sie auch Verantwortung tragen?
    Es ist nicht die Diskussion von Alt gegen Jung zu führen, sondern eine Diskussion von Verantwortung ungeachtet des Akters.
    • sowhat 16.02.2019 14:30
      Highlight Highlight Meine Rede, die Zusammensetzung dieser Arenagäste war ein einziges Anfeuern von Krieg, den es in der Realität gar nicht gibt.
      (ok, hab hier in der Kommentarspalte gesehen, das es doch ein paar Wutnickel gibt, hoffe aber noch, dass das die Ausnahmen sind, sonst Gnade uns Gott oder das heilige Spaghettimonster)
  • ujay 16.02.2019 11:50
    Highlight Highlight Nehmt mal zu Kenntnis: Die heutige Finanzierung der AHV funktioniert nicht mehr. Vrgesst das Beitragssystem. Man nehme die Nationalbankgewinne, 0,1% des gesamten Steueraufkommens, Bussgelder, etc pp. Meine Güte, es gibt noch zig Quellen. Diese Jung vs Alt, Alt vs Jung Polemik ist Schwachsinn und nur ein Ablenkungsmanöver der Ewiggestrigen und kreativ impotenten!
  • dorfne 16.02.2019 11:22
    Highlight Highlight Die Lebenserwartung: Zw. 1997 und 2007 stieg sie bei schon 80-jährigen Männern um 1 J., zwischen 2007 u. 2017 nur noch um 0,6 J. Bei den 80-j. Frauen zw. 1997 u. 2007 um 1 Jahr, und zw. 2007 und 2017 nur noch um 0,3 Jahre. Quelle google. Das sind nur Annahmen innerh. der ältesten Personengruppe. Die Wirklichkeit könnte noch dramatischer sein. Ich habe 2016 während 6 Monaten das Durchschnittalter der Verstorben aufgrund der Totdesanzeigen in unserer Tagesanzeigen errechnet (ging ganz schnell): Durchschnittsalter Männer und Frauen zusammengenommen: 79,6 Jahre.
    • Lucas29 16.02.2019 23:33
      Highlight Highlight Quelle: Google
      etwa gleich wie Quelle: Internet
  • redneon 16.02.2019 10:57
    Highlight Highlight Diese Arene war so was für die Alten ;) Was läuft eigentlich. Wir lassen uns 2 Stunden von ü70 Menschen die Schweiz erklären. Als es umndie Klimapolitik ging zeigte sich das ganze Dilemme von diieser Generation! ü70... Das schwafelt doch der Steinegger von Dazumal. Und verteilt irgend welchen schwachsinn von Ratschlägen. Was die Jungen also 14 - 17 Järige gefälligst tuhen sollen. Wie sie sich zu verhalten haben. Was für ein Schwachsinn. Ach ich habe die Ganze zeit den Kopf geschüttelt ab all den nichtssagenden Belerenden von Obenherab argumentierenden ü70 Menschen..... War unglaublich Schwach.
    • FrancoL 16.02.2019 12:18
      Highlight Highlight Habe sehr viele Argumente und Lösungen der Jungen mitbekommen oder doch nicht? Wer nach oben schlägt sollte in der Lage sein Argumente zu bringen nicht Schagsahne.
    • redneon 16.02.2019 12:45
      Highlight Highlight @FrancoL
      Sie sind ja in der Lage. Was zu bewegen. Argumente sind 1000 fach vorganden. Es giebt Statistiken Forschungs ergebnisse. Seit Jahren wird davor gewarnt! Es liegt an den Politikern jetzt was zu unternemen. Alle die über 18 Jahre alt sind müssen was verändern! Was können Kinder und Jugentliche konkret ändern? Hallo das ist ein so Unterirdisches Argument. Zeigt doch die Beschränktheit die so Argumentieren. Was sie tuhen können ist. Sich gehör verschaffen. Aufrüteln. Laut sein. Ja das machen sie! Wie geil den das. Wir müssen Liefern und Argumente bringen und Gesetze erlassen!!
    • FrancoL 16.02.2019 14:05
      Highlight Highlight Sie können Vorschläge bringen, so wie auch wir als wird an der Mittelschule und später an der Uni dies getan haben. Und weisst Du was, wir taten dies ohne auf die Alten zu zeigen, sondern um uns zu verbessern. Dass viele dies mit den Jahren vergessen haben, die Verantwortung nicht übernommen haben ist leider eine Tatsache, eine Tatsache die die heutigen Jungen dann erst noch unter Beweis stellen müssen.
      Beschränkt sind die die immer meinen dass die Argumente genügen, es sind die Lösungen gesucht. Dann dürftest Du auch erläutern wieso sich so wenig Junge Leute politisch einbringen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dorfne 16.02.2019 10:51
    Highlight Highlight Falsch: Umverteilung von oben nach unten, die Alten nehmen den Jungen das Geld weg, steigende Lebenserwartung. Keine dieser Aussagen hält dem Faktencheck auch nur zur Hälfte stand. Studien, die etwas anderes sagen werden einfach ignoriert. Die Umverteilung findet zu 90% vom Medianlohn an abwärts statt (Studie). Die Alten können den Jungen kein Geld wegnehmen, das sie noch gar nicht eingezahlt haben. Später werden ihnen Arbeitgeber und Politiker die Rente nicht zahlen wollen. Die Lebenserwartung steigt seit wenigen Jahren fast nicht mehr an.
    • Blitzesammler 16.02.2019 11:17
      Highlight Highlight Mal einer der es auch richtig sieht! Danke. Die ,,Jungen die sich am meisten aufregen und behaupten die Alten nehmen ihnen das Geld weg, sind genau dijenigen, die noch nichts oder fast nichts einbezahlt haben. Die sollen mal arbeiten gehen!
    • FrancoL 16.02.2019 12:20
      Highlight Highlight Richtig, doch Deine Aussage ist sehr sehr unangenehm und wird gerne unter dem Deckel gehalten.
  • Töfflifahrer 16.02.2019 10:43
    Highlight Highlight (2/2) Wir benötigen Kompromisslösungen, dass die Jungen das alles tragen sollen ist ein Ding der Unmöglichkeit. Alle Möglichkeiten müssen endlich auf den Tisch und gangbare Kombinationen gesucht werden.
    Ja einige werden entlastet, andere da und dort belastet. Aber muss jemand der z.B. 100'000 2. Säule pro Jahr hat auch noch AHV beziehen? Sicher das Anrecht hat er aber sollte dies evtl. nicht eher eine "untere" Absicherung sein? Das sind meiner Ansicht einige Ideen die diskutiert werden sollten um das Sozialsystem zukunftsfähig zu machen.
    • Aglaya 16.02.2019 12:43
      Highlight Highlight Die AHV ist gedeckelt, ab einem gewissen Einkommen steigen zwar die Abgaben weiter, aber die spätere Rente nicht mehr. Wer über 100k PK-Rente bezieht, hat während seines Arbeitslebens deutlich mehr in die AHV einbezahlt, als er beziehen kann.
    • Töfflifahrer 16.02.2019 14:44
      Highlight Highlight Aglaya; Ja das stimmt, ich stelle nur zur Disposition ob Pensionäre ab einem Renteneinkommen X aus der 2. Säule überhaupt die max 2370.- /Mt. Einzelrente beziehen sollten. Oder ob eine Erbschaftsteuer von über Fr. X in die Kassen fliessen ode ... oder ...
      Wir benötigen kreative Ideen, denn es kann einerseits nicht sein, dass immer mehr Leute Ergänzungsleistungen benötigen und die Jungen um die Rente fürchten müssen.
  • dorfne 16.02.2019 10:40
    Highlight Highlight Herr Bachmann von der PWC-Pensionskasse wollte die Renten an den Börstenstand anpassen. DANN hätten wohl die Rentner von UBS und Credit Suisse während Jahren keine Rentenzahlungen gekriegt. Und auch während der Finanzkrise: Der Rentenshutdown!
    Aber PWC! Ist das die Beraterfirma, die uns zusammen mit den Ratingagenturen erfolgreich in die Finanzkrise geführt hat??? Ist nur eine ironisch gemeinte Frage.
  • Töfflifahrer 16.02.2019 10:39
    Highlight Highlight Bereits vor der Einführung der obligatorischen 2. Säule war die demographische Pyramide, wie man es damals nannte, und der daraus folgenden Problemen bekannt. Dem BR und dem Parlament war es damals bereits auf der Traktandenliste geschrieben worden, nur getan hat sich wenig. Kam mal was war es für die Bürgerlichen zuviel oder den Linken zu wenig. Dabei hat sich das Stimmvolk auch an der eigenen Nase zu nehmen, seit der 9ten AHV Revision wurde alles bachab geschickt. Leider sind genau seit dieser Zeit Kompromisslösungen im Parlament den extremen Postionen der Parteien gewichen.
  • wolge 16.02.2019 10:37
    Highlight Highlight Nun die Babyboomer gehen nun in Rente und haben alle Zeit der Welt für Abstimmungen etc.

    Entsprechend wird die Generationen Ungleichheit in den Pensionskassen noch lange so bleiben und neue Modelle kaum eine Chance haben...
    • Blitzesammler 16.02.2019 12:22
      Highlight Highlight Abzustimmen braucht wehniger Zeit als sich dreimal selbst in sozialen Nezwerken zu posten und anschliessend zu kontrollieren wieviele Likes man schon bekommen hat🤔 gaaaanz schlechtes Argument...
    • sowhat 16.02.2019 14:20
      Highlight Highlight @Wolge, wenn du keine Zeit für Abstimmungen hast, solltest du vielleicht dein Zeitmanagement überprüfen.
      Nicht denen einen Vorwurf machen, die abstimmen gehen.
      Und ich hoffe übrigens nicht, dass das nur die von dir erwähnten Babyboomer sind. Sonst hätte die Nachfolgegeneration ein gröberes Problem.
    • wolge 16.02.2019 15:24
      Highlight Highlight Hallo zusammen. Das mit der Zeit war als joke gedacht. Viel mehr geht es um eine Rentenreform die die Umverteilung stoppen sollte... Dies kommt nicht durch wenn die Rentner in der Überzahl sind...
  • FrancoL 16.02.2019 10:11
    Highlight Highlight Ich habe mir Augen und Ohren gerieben. Wenn die 4 „Alten“ von Flexibilität und verstecktem Rentenalter erhöhen sprechen. Nicht weil ich nicht einsehe, dass dieses Rentenalter angepasst oder Flexibilisiert werden muss, das ist eine Möglichkeit.
    ABER was für eine? Eine zu gutem Teil völlig irreale, wenn ich sehe wie schwer es die ü55 am Arbeitsmarkt haben. Da muss man zuerst die Arbeitsplätze schaffen bevor man sie füllen und und da sehe kaum Ansätze.
    • rodolofo 16.02.2019 13:50
      Highlight Highlight Unter "Flexibilität" verstehen die FDP-HerrInnen, dass wir ArbeitnehmerInnen (Wir nehmen etwas, wie Diebe...), dass sie uns jederzeit für Arbeitseinsätze aufbieten können, dass wir so flexibel sind, auch Tieflöhne zu akzeptieren und dass wir so flexibel sind, dass wir zu jeder Tag- und Nachtzeit Arbeitseinsätze leisten, sobald diese von und verlangt werden und dass wir auch bis ins hohe Alter weiter arbeiten, mit der Flexibilität, dann weitere Lohnkürzungen wegen abnehmender Leistungsfähigkeit zu akzeptieren.
      Schöne neue "Flexibilität" im ultra-liberalen Kapitalismus...
    • FrancoL 16.02.2019 14:27
      Highlight Highlight Nicht alles ist des Teufels was unter Flexibilität subsumiert wird. Doch wenn man die ältere Generation am Arbeitsplatz halten will muss man zuerst der Wirtschaft klar machen dass sie Arbeitsplätze zur Verfügung stellen muss.
      Zum Lohn; Ich und ander die ähnlich alt sind haben ohne gross darüber zu sprechen die Léhne eingefroren oder gar etwasredutziert, also nicht abwegiges für mitteler und höhere Löhne, doch dies sollte man nicht bei den unteren Lohnklassen verlangen, ausser man würde diese im Vorfeld merklich erhöhen.
  • rodolofo 16.02.2019 09:49
    Highlight Highlight Das Grundproblem von solchen Diskussionen (wie eigentlich bei allen Versuchen demokratischer Entscheidungsfindung) liegt darin, dass bei allen Teilnehmenden die persönlich-egoistischen Interessen die Federführung übernehmen und Tatsachen so weit zurechtbiegen. oder gar verdrehen, dass sie selber als Super-Typen dastehen und so weitermachen dürfen und sollen, wie bisher, jetzt aber bejubelt, mit Orden behangen und mit Preisen und Bonus-Zahlungen belohnt, während "die Andern" ausgebuht werden und als "begossene Pudel" dastehen...
    2 Tatsachen:
    - Alte waren einmal jung.
    - Junge werden alt.
  • Lexxus0025 16.02.2019 09:48
    Highlight Highlight Wenn ich das les kommt mir das kotzen. Kritisieren, dass junge studieren wollen und unproduktiv sind geht bei gar nicht. Aber gleichzeitig führen die alten säcke für den eigenen profit selbstscanning kassen, ticketautomaten etc ein um den eigenen profit zu maximieren. Vernünftige arbeitsplätze für junge schaffen und dann reden wir nochmal über das studieren. Aber auch das kostet geld, geld dass die alte giergeneration nicht abgeben will. Ich bezahl auch sicher jedes jahr 20chf mehr prämien weil die jungen so wahnsinnig krank sind. Ach ja, die guten medikamente kommen von jungen studierten.
    • Blitzesammler 16.02.2019 12:26
      Highlight Highlight Bitte du schreiben das noch auf ,,Deutsch,,! Zuviel Wut ausdrücken in kurzen Sätzen bringt nur Verwirrung😨 Was wolltest du genau sagen?
  • meliert 16.02.2019 09:47
    Highlight Highlight Ich bin während der Schulzeit in den Ferien Arbeiten gegangen, war damals kein Problem Arbeit zu finden um Sackgeld zu verdienen, denn von den Eltern gab es nichts. Dann mit 16 in die Lehre und nun kurz vor 65 in Rente, nach 49 Jahren Arbeit mehr als genug!
  • dorfne 16.02.2019 09:45
    Highlight Highlight Schawinski hat einen Punkt angesprochen, der in den bisherigen AHV-Diskussionen nie zur Sprache kam: Die Akademisierung. Immer mehr Junge studieren. Zum Teil Fächer, die in der Wirtschaft gar nicht gefragt sind. Mit 18 Matur, 3-6 Jahre Studium, 6-12 Monate Auslandreise. Dann 1 Jahr unbezahltes Praktikum. Ab ca 25-26 zahlen sie in die AHV ein. Ich habe mich berufsbegleitend weitergebildet, deshalb meist anständig verdient und ab meinem 18 Lebensjahr bis 64 in die AHV-Kasse eingezahlt.
    • Aglaya 16.02.2019 12:50
      Highlight Highlight Ich habe studiert, nebenbei aber wie die meisten Studenten Teilzeit gearbeitet und dementsprechend auch in die AHV einbezahlt. Klar, während einigen Jahren nicht besonders viel, aber dafür zahle ich jetzt den "Solidaritätszuschlag" in die AHV. Das wird die tiefen Einzahlungen mehr als nur ausgleichen, bis ich pensioniert werde.
    • Gubbe 16.02.2019 13:02
      Highlight Highlight @mogad
      Genau richtig erkannt. Ich frage mich eigentlich immer, wer die Reisen nach Abschluss des Theorieunterrichts (Studium) finanziert.
    • Gender Bender 16.02.2019 13:40
      Highlight Highlight Judihui, arbeiten, den Bückling machen und sich von den oberen 10000 die Wichtigkeit davon eintrichtern lassen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gubbe 16.02.2019 09:24
    Highlight Highlight "Bachmann entgegnete, es sei viel eher das heutige System, das asozial sei. Denn heute müssen die Jungen für die Alten zahlen". Das war eigentlich immer so. Auch wo noch keine AHV bestand, fütterten die Jungen die Alten durch. Übrigens ist heute genug Geld vorhanden. Die Jungen Besser-und Alleswisser gehen mir gegen den Strich. Nie ging es unserer Gesellschaft besser, auch den Jungen nicht. Auflehnen ist ok, wenn diese etwas konkretes vorschlagen könnten. Nicht einfach , rettet das Klima, das kann niemand.
  • Eric Lang 16.02.2019 08:56
    Highlight Highlight An Respektlosigkeit nicht zu übertreffen, ein Roger Schawinski.
    Behauptet dieser selbstverliebte Alt-68er tatsächlich, nur 1 Prozent der Bevölkerung hätte einen Knochenjob!
    Der Ansatz, dass sich in Zukunft Rentner nicht mehr eine monatliche Rente ausbezahlen lassen können, welche entsprechend der Dauer, nicht dem angesparten Rentenkapital entspricht, ist absolut richtig.
    Ab einem gewissen Kapital, muss die maximale monatliche Auszahlung gedeckelt werden, wem dies nicht passt, kann ja sich sein Pensionskassen Geld auszahlen lassen.
  • sowhat 16.02.2019 08:47
    Highlight Highlight Wer hat eigentlich ein politisches Interesse an diesem künstlich generierten Grabenkampf "Junge gegen Alte"?
    In meinem Umfeld erlebe ich das nirgends. Ich erlebe aber Alte die knapp an der Grenze zu Ergänzungsleistungen Leben, wenn sie allein Leben und solche denen es -wenn sie noch zu zweit sind- gut reicht.
    Ich erleben Junge, die in der Arbeit engagiert sind und in der Freizeit viel Unternehmen. Nicht wenige von Ihnen wollen keinen 100% Job, weil sie diese Freizeitaktivitäten richtig Leben wollen. Und auch da entscheidet derUnterschied allein- oder zu zweitlebend, ob es geht oder nicht.
    • sowhat 16.02.2019 09:11
      Highlight Highlight Ich will damit sagen, wir haben ein anderes Problem als Alte gegen Junge. Diesen Kampf halte ich für künstlich angeheizt von Leuten die ein Interesse daran haben.
      Schon die Zusammensetzung der Araneteilnehmer ist eine wissentliche Provokation in diese Richtung und weit entfernt davon an Lösung oder Konsens interessiert zu sein. Es ist reine Stimmungsmache und die Absicht Unfrieden zwischen den Generationen zu stiften. Ich hab einfach noch nicht verstanden, wer ernsthaft Interesse an diesem Grabenkampf haben kann. Weiss das jemand von euch?
    • dorfne 16.02.2019 10:07
      Highlight Highlight Vor und nach der Lehre müssen die Jungen oft ein Jahr Praktikum machen, in dem sie vielleicht 2000 Fr. oder gar nichts verdienen. Eigentlich sollten sie nach der Lehre schon den Lohn für Berufseinsteiger bekommen. Diese
      Gratisarbeit entzieht der AHV Geld.
    • sowhat 16.02.2019 14:43
      Highlight Highlight @Mogad, da bin ich deiner Meinung. Ich verstehe den Zusammenhang mit meinem Vorum bloss nicht :)
  • Habenichts 16.02.2019 08:38
    Highlight Highlight Die verblödete und verführte Gesellschaft ist auf dem Vormarsch, angeführt von AktivistInnen und denen soll mehr Einfluß gegeben werden?
  • Stefi2 16.02.2019 08:19
    Highlight Highlight Er in diesen Diskussionen etwas zu kurz kommt sind die 40 - 60 Jährigen. Habe in ihrem ganzen Arbeitsleben wie blöd einbezahlt und jetzt „ausser Spesen nix gewesen“. Die ü 50 müssen zusätzlich noch um ihre Jobs bangen....
    • Laborchef Dr. Klenk 16.02.2019 09:22
      Highlight Highlight Stimmt soweit, doch der Arbeitsmarkt hat sich entwickelt. Heute ist es nicht mehr so, dass die Ausbildungsphase mit 25 Jahren vorbei ist, und man dann bis zur Pension einfach Geld verdienen kann. Wer sich weiterentwickelt und dabei im Auge behält, wie sich die Anforderungen und Angebote entwickeln, muss mit 50 keine Angst haben.
    • Fairness 16.02.2019 09:34
      Highlight Highlight @Laborchef Dr. Klenk
      Stimmt in einigen Fällen, aber in der Regel stimmten ihre Worte überhaupt nicht. Da erlebe ich in meinem Umfeld privat und geschäftlich etwasganz Anderes. Hauptsache günstiger und Profitmaximierung. Was verloren geht, egal. Mich wundert es manchmal wirklich, dass die Wirtschaft dch noch funktioniert. Vielleicht kommt bald die Quittung?
    • sowhat 16.02.2019 09:36
      Highlight Highlight Und genau die haben in der Diskussionsrunde gefehlt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thurgauo 16.02.2019 08:16
    Highlight Highlight Jetzt unabhängig vom Artikel seh ich die ältere Generation als "Problem" wenns ums Thema Technik geht. Zum Beispiel die Anhörung von Zuckerberg in den USA, die meisten wussten nicht mal was Facebook ist. Und jetzt aktuell z. B. Artikel 13 in der Urheberrechtsreform. Da entscheiden Leute die weder Ahnung von der Materie haben noch diese Nutzen über unsere Zukunft!
    • Alnothur 16.02.2019 08:44
      Highlight Highlight Ich kenne hier an unserem Institut Studenten, die kriegens nicht mal gebacken, eine Datei abzuspeichern...
    • Thurgauo 16.02.2019 08:59
      Highlight Highlight Ausnahmen bestätigen die Regel^^ Oder wollen Sie mir erzählen, dass der Durchschnittsrentner mehr vom Internet versteht als ein Student?
    • ujay 16.02.2019 09:46
      Highlight Highlight @Thurgauo. Wenn du irgend ein IT Problem hast, frag mich. Rentner sind nicht im Wachkoma.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Alnothur 16.02.2019 08:09
    Highlight Highlight Aha. Effektiv was zu tun, ist also "etwas viel verlangt". Wow.
    • breadsticks 16.02.2019 09:35
      Highlight Highlight Am besten lassen wir 17 jährige Maturanden auch noch Gesetzte schreiben und die Verkehrsplanung machen. Dies kommt sicher gut ohne Ausbildung.

      Ich finde es sympathisch wenn man die eigenen Grenzen erkennt und zugeben kann, dass man etwas nicht weiss. Das würde vielen Menschen gut tun und sie weniger dumm wirken lassen.
    • supremewash 16.02.2019 11:39
      Highlight Highlight Mehr als das eigene Konsumverhalten anzupassen, ist einem 17-jährigen ja fast nicht möglich.
  • WonnieLi 16.02.2019 07:58
    Highlight Highlight Solang die Alten sich immer als die "Klügeren" im Vorteil sehen sind solche Diskussionen zum scheitern verurteilt. Schade
    • Gubbe 16.02.2019 16:50
      Highlight Highlight Da liegst du auf der falschen Schiene. Es ist aber so, dass die 'Alten' die Fehler schon gemacht, die Junge zu machen gewillt sind. Man nennt es Erfahrung.
    • WonnieLi 16.02.2019 17:50
      Highlight Highlight Nun ja, die heutige Erfahrung zeigt ja das die "Alten" viele Dinge, viel zu lange ignorieren (Stichwort Klimawandel). Ihre Erfahrung müsste hier zeigen, wir fahren mit 100kmh auf eine Wand zu. Bereit zur Vollbremsung ist man jedoch nicht, aber auch mit 80 kmh kommt das nicht gut. Um das einzusehen muss ich nicht erst in Rente gehen. Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung. Genau dieser Hochmut welchen sie hier ausdrücken, immer alles besser wissen zu müssen ist schlicht blockierend. Es geht nicht immer darum wer recht hat, sondern wie und wann nimmt man Dinge in die Hand.

    • Fairness 16.02.2019 18:57
      Highlight Highlight (Zu) Vieles wird und wurde verschlafen, das ist so. Die Politiker sollten endlich mal agieren anstatt immer (zu) spät reagieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Halb Wissen 16.02.2019 07:44
    Highlight Highlight Wenn ich an meine drei Vereine denke bringen die Alten gar nichts mit ein. Spätestens ab 40 ziehen sie sich aus der Verantwortung.

    Die beste Begründung ist jeweils, das sie in der Pension keine Zeit mehr hätten... Wtf!
    Oder sie wollen das Feld den Jungen überlassen, ob die das nun auch wollen oder nicht ist egal.
    • sowhat 16.02.2019 09:18
      Highlight Highlight Nun, in meinem "Verein" ist das anders, da arbeiten mehr Ältere mit und viel mehr Jüngere kommen dann mal dazu, wenn sies grade brauchen und wenn's wieder besser geht, sehen wir sie nicht mehr. Das ist nicht schlimm und mMn nach durchaus legitiem. Ich führe es nur an, weil es eben nicht so ist, dass nur die Jungen die Arbeit machen und die Rentner nix mehr.
  • Fairness 16.02.2019 07:43
    Highlight Highlight Man kann einfach nicht alles verallgemeinern, zB dass die Alten den jungen PK-Gelder stehlen. Wenn jemand heute 65 ist 40 Jahre gut verdient und (auch wenn es „nur“ seit demObligatorium 1985 ist) in die PK einbezahlt hat, bekommt er heute (mit Sicherheit auf dem überobligatorischen Teil) weniger als er mit Zins-und Zinseszins (früher hohe Zinsen und viele gute Börsenjahre) auf dem angehäuften Kapital eigentlich erhalten müsste. Wenn dann noch die viel zu hohen Verwaltungskosten nicht wären, wäre die Rente noch einiges höher.
  • mille_plateaux 16.02.2019 07:35
    Highlight Highlight Anstatt die «Politikfäule» der «Jungen» zu kritisieren, sollte man sich mal fragen, woher die wohl kommt.
    Wer den Rotstift konsequent bei der Bildung ansetzt - im weltweit reichsten Land mit einer Fläche grösser als ein Golfball, nota bene - wird mit ungenügend vorbereiteten Demokratiebürgerinnen belohnt. Statt kritisches Denken und Sozialkompetenz zu fördern und Horizonte zu öffnen, werden die «Soft Skills» radikal weggespart. Dafür gibt's arbeitsmarktgerechte Kompetenzen eingetrichtert, damit der Esel weiter Gold... ihr wisst schon.
    • Grohenloh 16.02.2019 08:55
      Highlight Highlight Das ist nicht wahr. In der Schule werden heute hauptsächlich Softskills, wie Sozialkompetenz oder Umweltbewusstsein gelehrt. Wissen wird eigentlich, abgesehen von den Kulturtechniken Lesen, Schreiben und Rechnen, keines mehr vermittelt. Das führt dazu, dass die Menschen nicht mehr selbst zu einem Urteil kommen können, sondern rein ideologisch denken
    • dorfne 16.02.2019 10:00
      Highlight Highlight Ich bin nicht bereit die Stimmabstinenz der Jugend zu entschuldigen oder Erklärungen dafür zu suchen. Die Senioren erfüllen ihre staatsbürgerliche Pflicht. Wenn niemand mehr stimmen und wählen geht, ist das das Ende der direkten Demokratie! Sich nicht kümmern und dann von einer Diktatur der Alten reden! Natürlich wird an der Bildung gespart, trotzdem war keine Generation zuvor so gebildet wie die heutige. Dass Politik und Wahlen zu kompliziert seien ist ein Ausrede. Man kann sich informieren. Ich kann es auch, weil ich es will.
    • FrancoL 16.02.2019 10:07
      Highlight Highlight Bin nur bedingt Deiner Meinung: Ich bin als Lehrmeister viel mit jungen Leuten kurz vor dem Abstimmungsalter in Berührung, es wird politisier und das nicht wenig, ABER das erfolgt am Tisch, in der Gruppe, aber selten zB in einer Jungpartei.
      Da gibt es viel zu tun, auch zB beim Wahl- und Abstimmungsverhalten, da haben junge Leute nun mal andere Prioritäten und die setzen nicht die Alten sondern die Jungen selbst.
      Es wird nichts weggespart, das Denken ist immer noch möglich, so möglich wie sich in den Sozialen Medien zu bewegen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Schneider Alex 16.02.2019 07:25
    Highlight Highlight Die langfristige Sicherstellung der AHV-Finanzierung kann nicht über die Anpassung des normalen Renteneintrittsalters an die veränderte Lebenserwartung erfolgen. Aufgrund der Arbeitsbelastung und den Anforderungen des modernen Arbeitsmarktes wäre eine generelle Erhöhung des Renteneintrittsalters kontraproduktiv. Gute Alternativen sind: Flexibilisierung des Renteneintrittsalters; Beitragserhöhungen, ev. auf Kosten von Lohnerhöhungen; neue Finanzierungsquellen (Mehrwertsteuererhöhung, Finanztransaktionssteuer, Kapitalgewinnsteuer, Umlagerung des Bundesbudgets zugunsten der AHV).
    • Fairness 16.02.2019 08:52
      Highlight Highlight Und vor allem das vom Ständerat n den Bundeshaushalt umgeleitete Demografie-Prozent, seit bald zehn Jahren gegen 10 Milliarden, zurück an die AHV. Gemäss damaliger Abstimmung war dasMwSt-Prozent klar für die AHV bestimmt!
    • dorfne 16.02.2019 11:34
      Highlight Highlight Alt-NR Strahm hat es gestern gesagt: flexibles Rentenalter 62 bis 67. Nur muss dann die Rente in jedem Fall zum Leben reichen. Bei einem Rentenalter 67 für Alle würden die Kosten bei der Krankentaggeldversicherung und bei der Arbeitslosenversicherung explodieren. In vielen Branchen wie Bau und Gesundheit kann man nicht bis 67 arbeiten. Aber FDP/SVP warten natürlich nur darauf mit diesen Sozialversicherungen auch noch ein grosses Streichkonzert zu veranstalten.
  • walsi 16.02.2019 07:07
    Highlight Highlight Das Geld für die AHV ist vorhanden, die Politik will es nur nicht dort holen wo es ist, es würde ihre Sponsoren verärgern.

    Guter Ansatz wäre die Erbschaftssteuer für Vermögen über 2 Mio. gewesen. Der kleine Stimmbürger liess sich aber von der Elite überzeugen, dass das Böses ist. Dabei besitzen nur 5% der Steuerzahler ein steurbares Vermögen von mehr als 2 Mio.
    • Charlie84 16.02.2019 07:17
      Highlight Highlight @Walsi: Du schlägst ein Umverteilen des Volksvermögen vor. Das wurde ja weltweit in der Vergangenheit schon oft gemacht. Kannst du mir sagen, wo das funktioniert hat, die all das gemacht haben was du vorschlägst?
    • mille_plateaux 16.02.2019 07:38
      Highlight Highlight Gut geschrieben.
      Das ist ja so ein tolles Buebetrickli mit der Angstmacherei. Es wird konsequent gegen die eigenen Interessen gestimmt und gewählt – nur nicht die Wirtschaft verärgern! Dabei gibt's genau eine Bevölkerungsschicht, deren Lebensstandard sich in den letzten zwanzig Jahren klar verbessert hat. Kleiner Tipp: Unterschicht und «Mittelstand» sind's nicht.
    • p4trick 16.02.2019 08:09
      Highlight Highlight Ich wäre eher für Vermögensteuer auf Bundesebene 0.3 Prozent z.B.
    Weitere Antworten anzeigen

Parlament stimmt für zweiwöchigen Vaterschaftsurlaub – SVP und Bundesrat waren dagegen

Der Nationalrat hat sich wie der Ständerat für zwei Wochen Vaterschaftsurlaub ausgesprochen. Ob die vier Wochen fordernden Initianten ihr Volksbegehren nun zurückziehen, ist offen. Im Parlament wird der Ruf nach grosszügigeren Elternzeitmodellen lauter.

Ein einziger Tag wie heute? Künftig zwei, vier, acht Wochen bezahlter Urlaub für Väter? Oder doch ein Elternurlaub, eine Elternzeit nach dem Vorbild umliegender und skandinavischer Länder - je nach Modell zwischen 28 und 52 Wochen? Bei der …

Artikel lesen
Link zum Artikel