Schweiz
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14 Gründe, warum die Frauen heute streiken

watson kommt heute anders daher als sonst. Aufgrund des Frauenstreiktags dominieren Frauen die Startseite. 14 Begründungen, warum das so ist.

Team watson
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Politik

Frauen sind in der Politik untervertreten. Im Nationalrat sind 32 Prozent Frauen, im Ständerat 15,2 Prozent. In 170 von 193 Ländern weltweit ist ein Mann an der Macht. Nur in 23 Ländern ist eine Frau Regierungschefin oder Staatsoberhaupt. 88 Prozent der Macht auf der Welt gehört somit Männern.

Die Quellen für diesen Artikel findest du ganz am Schluss.

Wirtschaft

Frauen sind in allen relevanten Entscheidungsgremien untervertreten. Der Anteil von Frauen in Verwaltungsräten in der Schweiz wächst langsamer als im benachbarten Ausland. Während sich in Westeuropa der Anteil von Frauen in den Aufsichtsgremien von Firmen von 2004 bis 2018 um 21 Prozent erhöht hat, wuchs der Anteil hierzulande nur um 13,3 Prozent.

Lohn

Gemäss Lohnstrukturerhebung des Bundes verdienen Frauen im Durchschnitt 18,3 Prozent bzw. 1455 CHF weniger Lohn pro Monat. 56 Prozent davon können durch objektive Faktoren wie berufliche Stellung, Dienstjahre oder Ausbildungsniveau erklärt werden.

44 Prozent des Lohnunterschieds bleiben aber trotzdem bestehen und enthalten eine potentielle Lohndiskriminierung aufgrund des Geschlechts.

Tiefere Renten

Laut dem Global Wealth Report der Credit Suisse arbeiten Frauen in der Regel in Sektoren mit geringerem Einkommen und arbeiten häufiger Teilzeit, was negative Auswirkungen auf den Vermögensaufbau und die Rente hat. Gleichzeitig sind Frauen immer noch armutsgefährdeter als Männer. Vor allem alleinerziehende Mütter gehören weltweit überproportional zu den ärmsten Teilen der Bevölkerung. Auch Geschiedene sind gefährdet.

Teilzeitarbeit

30,2 Prozent aller Frauen sind Vollzeit erwerbend. Teilzeit arbeiten 59 Prozent der Frauen und 18 Prozent der Männer.

Mit Führungsaufgaben kann Teilzeitarbeit offenbar nur schwer kombiniert werden. Von den Personen mit Führungsaufgaben arbeiteten 2014 nur 20 Prozent Teilzeit.

Pink Tax

Die Pink Tax ist auch in der Schweiz Realität. Obwohl Frauen weniger verdienen, zahlen sie für gewisse Dinge wie den Coiffeurbesuch oder diverse Hygiene- und Beautyprodukte deutlich mehr als Männer.

Bäuerinnen

Zwei Drittel aller Bäuerinnen in der Schweiz sind nicht bei den Sozialversicherungen angemeldet. Sie haben weder eine Pensionskasse noch bezahlten Mutterschutz oder Arbeitslosenversicherung. Ihre Arbeit auf dem Hof gilt als Nichterwerbstätigkeit.

Häusliche Gewalt

Pro Monat werden durchschnittlich zwei Frauen durch häusliche Gewalt getötet. 2016 waren 73% der 10‘040 von häuslicher Gewalt geschädigten Personen Frauen. Als häusliche Gewalt gelten unter anderem Tätlichkeiten und Vergewaltigungen.

Unbezahlte Care-Arbeit

Noch immer liegt die Hauptverantwortung für Hausarbeit, Kinderbetreuung und -erziehung in den meisten Haushalten bei den Frauen. Diese Arbeit wird nicht bezahlt und in der Gesellschaft oft als nicht gleichwertig wie die Lohnarbeit angesehen.

In fast zwei Dritteln der Paarhaushalte wird die Hausarbeit hauptsächlich von der Frau erledigt. Nur bei rund fünf Prozent ist hauptsächlich der Mann zuständig.

Sexuelle Gewalt

Fast die Hälfte der Frauen ab 16 Jahren in der Schweiz kennt andere Frauen, die ungewollt sexuelle Handlungen erleben mussten. 430’000 Frauen mussten in der Schweiz bereits Geschlechtsverkehr gegen ihren eigenen Willen erleben.

Beschneidung

Die WHO geht davon aus, dass rund 100 bis 140 Millionen Mädchen und Frauen auf der ganzen Welt mit den Folgen einer Beschneidung leben müssen. Bis zum Jahr 2030 sind schätzungsweise 86 Millionen Mädchen dem Risiko der genitalen Verstümmelung ausgesetzt, wenn der Trend weitergeht. Genitale Verstümmelung geht einher mit einer stark patriarchalisch geprägten Kultur.

Medizinische Forschung

Die medizinische Forschung speziell für Frauen hinkt in vielen Punkten hinterher. Noch immer ist die grosse Mehrheit der Frauen für die Empfängnisverhütung verantwortlich. Die Pille für den Mann wurde in der Testphase abgebrochen – weil sie die gleichen Nebenwirkungen wie die Pille für die Frau hatte.

Gynäkologische Krebsarten werden kaum erforscht, weshalb heute viel Behandlungsmethoden auf demselben Stand wie noch vor 30 Jahren sind. Herzinfarkte gelten als Männerkrankheit. Die Symptome verlaufen bei Frauen anders, weshalb Herzinfarkte bei Frauen oft zu spät erkannt oder behandelt werden.

Sicherheitsstandards

Frauen erleiden bei Autounfällen oft schwerere Verletzungen als Männer. Viele Unfallforscher führen dies auf den Fakt zurück, dass Sicherheitsmassnahmen wie Sicherheitsgurt oder Airbags auf die Körpergrösse und das Gewicht eines Mannes ausgerichtet werden.

Religiöse Institutionen

Alle Weltreligionen setzen Frauen enge Grenzen. Frauen sind von zahlreichen Leitungsämtern oder religiösen Führungspositionen ausgeschlossen. Die Deutungsmacht von religiösen Texten und der damit verbundenen Praxis ist noch immer stark männlich geprägt.

Verwendete Quellen:

  1. Frauenanteil in politischen Ämtern: https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/politik/wahlen/frauen.html#-2097817521 und https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/wirtschaftliche-soziale-situation-bevoelkerung/gleichstellung-frau-mann.html
  2. Wirtschaft: https://www.egonzehnder.com/de/press-release/gender-diversity-wachst-immer-langsamer
  3. Lohnstrukturerhebung des Bundes: https://www.ebg.admin.ch/ebg/de/home/themen/arbeit/lohngleichheit/grundlagen/zahlen-und-fakten.html
  4. Tiefere Renten, Global Wealth Report: https://www.credit-suisse.com/corporate/de/articles/news-and-expertise/global-wealth-report-2018-us-and-china-in-the-lead-201810.html
  5. Teilzeitarbeit: https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/arbeit-erwerb/erwerbstaetigkeit-arbeitszeit/erwerbstaetige/vollzeit-teilzeit.html
  6. Pink Tax: http://pink.tax/, https://www.jec.senate.gov/public/_cache/files/8a42df04-8b6d-4949-b20b-6f40a326db9e/the-pink-tax---how-gender-based-pricing-hurts-women-s-buying-power.pdf und https://www1.nyc.gov/assets/dca/downloads/pdf/partners/Study-of-Gender-Pricing-in-NYC.pdf
  7. Bäuerinnen: https://www.landfrauen.ch/de/frau-mann/studien-und-charta/
  8. Häusliche Gewalt: https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/kriminalitaet-strafrecht/erhebungen/pks.html
  9. Unbezahlte Arbeit: https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/arbeit-erwerb/unbezahlte-arbeit.html
  10. Sexuelle Gewalt: https://www.amnesty.ch/de/themen/frauenrechte/sexuelle-gewalt/dok/2019/sexuelle-gewalt-in-der-schweiz
  11. Beschneidung: https://www.who.int/reproductivehealth/topics/fgm/en/
  12. Medizinische Forschung: https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/66613/In-klinischen-Studien-sind-Frauen-oft-unterrepraesentiert und https://www.dgesgm.de/
  13. Sicherheitsstandards: https://www.zeit.de/mobilitaet/2016-03/verkehrssicherheit-autounfall-frau/seite-2 und https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/mobilitaet-verkehr/unfaelle-umweltauswirkungen/verkehrsunfaelle.html
  14. Religiöse Institutionen: http://www.bpb.de/apuz/162388/frauen-und-religionen?p=all und https://books.google.co.id/books?id=InE5DwAAQBAJ&pg=PA95&lpg=PA95&dq=frauen+in+der+religi%C3%B6sen+f%C3%BChrungspositionen&source=bl&ots=rCBtKFEVyR&sig=ACfU3U2t2HC0ebKdsgjqYcTAKdP80nbdag&hl=de&sa=X&ved=2ahUKEwiX2Kml0-DiAhXX73MBHa4hAuMQ6AEwC3oECC0QAQ#v=onepage&q=frauen%20in%20der%20religi%C3%B6sen%20f%C3%BChrungspositionen&f=false

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    Alle Leser-Kommentare
  • dodododo 15.06.2019 23:44
    Highlight Highlight sorry, bronn
    binden und tampons zu brauchen ist kein hausgemachtes problem. die mwst. von 7,7 auf 2,5% auf solche dinge zu berechnen sollte doch logisch sein
  • AlphaKevin 14.06.2019 13:59
    Highlight Highlight Irgendwie versteh ich meine Geschlechtskollegen hier nicht wirklich...
    Dass es Unterschiede gibt, egal zu wessen Vor- oder Nachteil, ist hoffentlich allen klar.
    Die Frauen organisieren sich nun, um auf die Nachteile ihrerseits aufmerksam zu machen.

    Was hindert denn meine männlichen Kollegen, hier dasselbe zu tun? Wenn ihr nicht einverstanden seid, geht demonstrieren für den ungerechten Militärdienst oder was auch immer! Ist schliesslich auch das Recht der Männer...

    Als würde es den Männern Schmerzen bereiten, wenn eine Frau gleichviel verdient wie sie...
    Oder kann mir das mal jemand erklären?
    • LeChef 14.06.2019 15:04
      Highlight Highlight Es geht hier nicht um ein „aber die doch auch!“ Argument. Es soll eher aufzeigen, dass Frauen politisch-rechtlich den Männern gleichgestellt sind - mit zwei bemerkenswerten Ausnahmen zu Ungunsten der Männer. Das ändert aber nichts daran, dass Gleichstellung heute bereits erreicht ist, auch wenn das verbreitete Narrativ ein anderes ist.

      Du gehst offenbar davon aus, dass tatsächlich eine Lohndiskriminierung existiert. Kannst du mir erklären, weshalb Unternehmen dann überhaupt Männer anstellen, wenn Frauen die gleiche Leistung für weniger Geld erbringen könnten?
    • Cybot 14.06.2019 15:29
      Highlight Highlight Kann nur für mich sprechen. Finde den Streik bzw. die Demo soweit völlig in Ordnung. Ihr gutes Recht. Frauen sollen fordern, was sie wollen. Das ganze bekommt dann einen widerlichen Beigeschmack, wenn man Plakate wie "Den Mann in sich töten" toll findet, von einer Vergewaltigungskultur in der CH reden will, Männer als Müll bezeichnet etc. Kurz: Es sich hauptsächlich darum dreht, den Mann als Inkarnation des Bösen hinzustellen.
      Bezüglich Lohn: Würden Frauen so energisch kämpfen und argumentieren in den Lohnverhandlungen wie heute, dann gehts vorwärts. Denke, dann werden die 7% immer weniger.
    • AlphaKevin 14.06.2019 16:09
      Highlight Highlight Ich finde es interessant, dass die Lohndiskrepanz in Frage gestellt wird. Bisher hatte ich diesen Eindruck nie gehabt. Muss ich mal anschauen.

      Ich hab nicht viel Erfahrung aber trotzdem bisher immer das Gefühl gehabt, dass gleichgestellte Frauen weniger verdienen, daher mein Argument.

      Und wieso dass trotzdem Männer eingestellt werden, kann fast nur daran liegen, dass vielfach Männer einstellen. Meist zwar bei einer Frau beworben, entschieden hat über meine Anstellung aber immer ein Mann, wenn ich so darüber nachdenke 🤔
  • a-minoro 14.06.2019 12:22
    Highlight Highlight Die Mimimi-Kommentare der Männer waren ja zu erwarten. Item. Ihr vor dem PC in den Kommentarspalten, wir auf der Strasse!
    • Hans Jürg 14.06.2019 13:43
      Highlight Highlight Ich komme gerade von der Strasse (Central in Zürich) und muss leider sagen, dass die Mimimi-Kommentare der Männer dort nicht besser sind.
  • Mischkina 14.06.2019 12:21
    Highlight Highlight Bitte, das hier ist kein Kampf zwischen Frauen und Männern. Diese Streik ist dafür da, um ein System zu ändern. Es gibt halt viele Männer und weniger Frauen, aber es gibt von beiden, die gerne Frauen unterdrückt halten, weil es Profit gibt. Nur deshalb, weil es gutes Geschäft ist. Die meisten Frauen, die ich kenne, sind zufrieden mit ihren Männern und deren Leistung. Es geht um die Politik und um die Wirtschaft. Das müssen wir ändern, damit Frauen keinen Nachteil haben. Z.B. bei den zwei Ingenieur-Büros, wo ich gearbeitet habe, gab es keine Transparenz bezüglich Lohn.
  • karamel 14.06.2019 11:30
    Highlight Highlight Viele dieser Kommentare hier machen mich so wütend! Der Frauenstreik ist notwendig weil einfach faktisch gesehen keine Gleichberechtigung vorhanden ist! Ja, Männer müssen Militärdienst leisten und werden erst mit 65 pensioniert, aber das ist NICHT die Schuld der Frauen und deshalb imh hier als Argument völlig fehl am Platz! Ja, Frauen können sich genau so politisch beteiligen wie Männer, ABER es ist für Frauen viel schwieriger in der Politik (und auch sonstigen Branchen) zu jemandem mit viel Einfluss aufzusteigen. Und ein Grund dafür ist unter anderem auch Sexismus! Also lasst uns streiken!
    • LeChef 14.06.2019 13:25
      Highlight Highlight Meinst du? Stell dir mal ein HR Büro vor in einer mittelgrossen Firma. Wie in jedem anderen Unternehmen mit >100 Mitarbeitern ist es das erklärte Ziel, Frauen im Unternehmen zu fördern, Chancen, Diversity und so weiter und so fort. Dann hat das HR zwei Bewerbungen für die Stelle als - sagen wir - Marketing-Chef auf dem Tisch. Beide eigentlich völlig identisch - mit dem Unterschied dass eine von einer Frau kommt und die andere von einem Mann.

      Glaubst du wirklich dass dann der Mann den Zuschlag bekommt?

      (Zumal man der Frau laut gängiger These dann ja auch noch weniger bezahlen könnte ;) )
    • karamel 14.06.2019 14:18
      Highlight Highlight Ich sehe was du meinst, LeChef. Ich finde ja auch, dass man schlussendlich die Person einstellen soll, der/die am besten geeignet ist, egal ob Mann oder Frau. Das Problem dabei ist, dass für viele eine Frau automatisch als weniger qualifiziert gilt, weil sie z.B. schwanger werden kann. Leider weiss ich aus eigener Erfahrung, dass man als Frau oft belächelt wird, wenn man sich durchsetzen will, weil Frauen ja so "sanft und ruhig" sind. Und ich nehme an, dass viele aus solchen Gründen schlussendlich Männer bevorzugen. [1/2]
    • karamel 14.06.2019 14:18
      Highlight Highlight Es ist nicht so, dass Frauen nicht aufsteigen wollen, sondern dass sie es nicht können, gerade weil so viele Sterotype herumzirkulieren. Ich habe mich umfassend mit dem Thema befasst, und es gibt einfach sehr wenige Frauen in Führungspositionen und die Gründe dafür sind oft nicht abhängig von der Qualifikation. [2/2]
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mischkina 14.06.2019 11:28
    Highlight Highlight Nur diejenigen, z.B Alleinerziehende, die keine Möglichkeit haben, nehmen die Kinder mit. Das wäre was. Da stünde die Schweiz (und die Welt) wirklich STILL. : ) wie schön! Frau könnte nur nicht den Krieg stoppen, dort sind ja fast alle Männer. Sonst alles. Und dann, vielleicht, vielleicht würden WIR FRAUEN eine gerechte Bezahlung und Anerkennung für unsere Arbeit und für unser Dasein bekommen.
  • Mischkina 14.06.2019 11:26
    Highlight Highlight Hallo liebe Frauen! Ich finde es schade, dass wir Frauen unter uns nicht genug solidarisch sind. Diese Streik ist ein Anfang. Es gibt genug Grunde, warum WIR Frauen (ALLE) demonstrieren müssten. Und zwar richtig. Alle, Punkt 8 Uhr morgens verlassen unsere Wohnung und treffen uns in der Stadt mit einem Topf in der Hand. Wir machen jede Stunde während 5 Minuten Lärm. Alle Frauen verlassen ihre Arbeitsplätze. ALLE "femmes au foyer" oder Hausfrauen verlassen auch ihren – leider nicht anerkannten – Arbeitsplatz.
  • Safster 14.06.2019 11:19
    Highlight Highlight Ändert doch noch schnell die Zahlen unter 5. Sonst gute Auflistung der Gründe, danke!
    • @schurt3r 14.06.2019 12:16
      Highlight Highlight Done.

      Danke/bitte!
  • Zeit_Genosse 14.06.2019 11:11
    Highlight Highlight Dieser Tag sollte das Potenzial haben vom Frauenstreiktag zu einem Statement-Tag [für alle Geschlechter] zu werden. Wir müssen darüber gemeinsam reden und Lösungen finden. Wenn wir uns nicht für die Anliegen verbinden, dann fühlen sich stetig Gruppierungen benachteiligt. Der heutige Tag ist ein Tag des Zuhörens. Aber auch der Tag miteinander direkt zu sprechen und nicht nur über die Medien mit ihren Eigeninteressen. Das Ziel ist gemeinsam Prozesse für eine bessere Welt zu starten.
  • Harvey Dent 14.06.2019 10:59
    Highlight Highlight GO FOR IT WOMEN! Wichtig und richtig! Meine Solidarität habt Ihr ❤️❤️❤️
  • faebbi 14.06.2019 10:48
    Highlight Highlight Mehr Rechte für Frauen heisst nid weniger Rechte für Männer.
    • I don't give a fuck 14.06.2019 11:40
      Highlight Highlight Das ist die Präzision.
  • Pitefli 14.06.2019 10:47
    Highlight Highlight Manche (männliche) Kommentare sind zum Haare ausreissen. So viele haben einfach nicht verstanden um was es wirklich geht und der ständige Damenhygieneartikelvergleich mit den ach so teuren Rasierklingen ist fast beschämend meine lieben Herren.
    • Red4 *Miss Vanjie* 14.06.2019 11:41
      Highlight Highlight Und dann herum klönen wenn sie eine Frau mit beinhaaren und Achseln sehen 😅🤦
    • sjanlas 14.06.2019 11:44
      Highlight Highlight Es ist beschämend, dass Frauen immer noch Binden und Tampons verwenden, die gesundheitsschädigend und Umwelt verschmutzend sind, wenn es mit Menstruationstasse so einfach wäre. Eine Menstruationstasse kostet knapp 40 Franken und hält sicher 4-5 Jahre. Finde ich jetzt wirklich nicht teuer.
    • dieBied 14.06.2019 12:24
      Highlight Highlight @Jessica: und genau wegen solcher Aussagen wie deiner haben wir noch keine Gleichberechtigung... Statt solidarisch zu sein, spielen gewisse Frauen sich noch gegeneinander aus!
      Ich z.B. kann wegen meiner Anatomie keine Tassen verwenden, auch wenn ich sehr sehr gerne würde!
    Weitere Antworten anzeigen
  • LeChef 14.06.2019 10:32
    Highlight Highlight Frauen sind in der Schweiz politisch absolut gleichberechtigt und stellen die Mehrheit der Stimmbevölkerung. Sie können jederzeit ändern, was ihnen nicht passt.

    Juristisch ist die Gleichberechtigung leider nicht zu 100% Tatsache, weil Männer (!) beim Militärdienst und Rentenalter noch benachteiligt sind.

    Bei Einstellungen von Top-Kadern und bei Nominationen für politische Ämter sind übrigens bereits heute Frauen bevorzugt (!), sofern sich identisch qualifizierte Bewerberinnen finden.

    • @schurt3r 14.06.2019 10:59
      Highlight Highlight «Sie können jederzeit ändern, was ihnen nicht passt.»

      Dann sind es wohl die bösen Frauen, die uns Männer mit ihrer politischen Macht ins Militär und zum länger Arbeiten zwingen? 🙈
    • LeChef 14.06.2019 11:11
      Highlight Highlight Nein. Frauen nützen ihre politische Macht weniger als sie könnten. Das ist ja genau mein Argument!
    • Garp 14.06.2019 11:30
      Highlight Highlight Öhm, warum krittelst Du nicht an den Männern rum, wegen dem Militär und Rentenalter, LeChef? Die Männer haben Dich benachteiligt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dorfne 14.06.2019 10:25
    Highlight Highlight Und bitte mehr Gitarristinnen und Keyborderinnen in den Rockbands.
  • River 14.06.2019 10:17
    Highlight Highlight Die teils heftigen Gegenreaktionen auf den Frauenstreik offenbaren die wahren Gesichter der Gleichstellungs-Gegner. Sie geben ihren Frauenhass offen preis und es ist gut zu wissen, dass noch viel Arbeit vor uns liegt, und wir uns nicht zurücklehnen dürfen.
  • Groovy 14.06.2019 10:06
    Highlight Highlight Wieso ist eigentlich ein Männerstreik kein Thema?

    a) Militärdienstpflicht, mit Commitment, das eigene Leben für den Staat zu geben
    b) Höheres Rentenalter
    c) Scheidungsopfer
    d) Körperliche Schwerarbeit wird von Männern geleistet
    e) "Weibliche" Erziehung in der Primarschule für Jungs
    f)...

    Alleine Argument a wiegt extrem schwer...
    • FancyFish - Stoppt Zensur! 14.06.2019 10:46
      Highlight Highlight Was bedeutet „weibliche“ Erziehung für Jungs genau?
    • Matti_St 14.06.2019 10:48
      Highlight Highlight Der würde eh mit Bier und grillieren enden (oder schon damit beginnen).
    • dorfne 14.06.2019 10:52
      Highlight Highlight Zu a) die meisten Kriegsopfer finden sich unter den Zivilisten. Viele Frauen machen freiwillig Militär. Viele Männer drücken sich davor.
      b)Rentenalter 65/65 ist mehrheitsfähig. Aber was ist mit gleichem Lohn für gleiche Arbeit?
      c)es braucht mehr günstige Krippenplätze und Tagesschulen, sodass die Mütter im Beruf bleiben, arbeiten können sodass die Männer bei einer Scheidung nicht geschröpft werden
      d)Frauen machen auch Schwerarbeit - Pflege, Putzjobs usw.
      e)was wollen Sie damit sagen? Liegt mMn an den Männern, die Berufe mit hohem Frauenanteil aus Prestigegründen meiden?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Aledis0408 14.06.2019 10:01
    Highlight Highlight Unterschied Gewalt zwischen Frau und Mann:
    Letztens eine Statistik gesehen, Männer sind mindestens genau so viel von Gewalt betroffen wie Frauen. Nur Frauen sind im Krankenhaus, wegen der Körperlichen überlegenheit der Männer. Die Männer gehen dann aber zum Psychiater. Die Art der Gewalt ist anders, aufgrund der körperlichen Unterschiede. Aber sie ist dennoch vorhanden. Beim Streik geht es um Gleichberechtigung, nur macht es nicht ganz den Anschein. Manchmal eher richtung Männerhass gehts, was für mich als junger Erwachsener erschreckend ist, da ich doch Frauen sehr respektiere.
    • @schurt3r 14.06.2019 10:44
      Highlight Highlight Lieber Aledis, zu einem respektvollen Umgang mit dem anderen Geschlecht gehört, dass man(n) die vorgebrachte Kritik ernst nimmt und nicht versucht, sie irgendwie zu relativieren.

      Du respektierst Frauen sehr. Punkt. Danach brauchts (heute) kein «Aber wir Männer sind auch Opfer» ...
    • Scaros_2 14.06.2019 10:48
      Highlight Highlight sollte aber denoch auch diskutiert werden an solch einem Tag.

    • Zeit_Genosse 14.06.2019 10:59
      Highlight Highlight Aber, aber @schurt3r
      Was wer wann sagen möchte sollte gerade an diesem Tag Raum haben. Das ist doch die viel zitierte Meinungsfreiheit. Das Ziel ist „gemeinsam“ die Welt besser zu machen. So gesehen ist dieser Tag eben nicht ein Frauentag, sondern auch ein Männertag. Männer sind heute auch eine Zielgruppe, deren Veränderung/Anpassung von Frauen gewünscht wird. Deshalb ist die Reaktion von Aledis408 genauso zu respektieren und auch die Art wie sie vorgebracht wird. Nichts gegen Meinungsjournalismus, doch Toleranz darf sein. Auch oder gerade heute.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Magnum44 14.06.2019 09:55
    Highlight Highlight Pink tax bezüglich Coiffure und Kosmetikartikel, ernsthaft? Bei Menstruationsprodukten kann man sich ja noch darüber streiten, wobei es ja auch dort mit diesen Tassen Alternativen gäbe, welche mehrere Jahre überdauern.
    • Hinzundkunz 14.06.2019 10:59
      Highlight Highlight Schön wär's, wenn das so einfach gehen würde mit "diesen Tassen"...
    • p4trick 14.06.2019 11:13
      Highlight Highlight Coiffure Besuch ist da absolut fehl am Platz und gehört nicht in diese Kategorie. Das sind Kosten, die nach Aufwand berechnet werden. Ein Kurzhaarschnitt braucht weniger Zeit als ein Langhaarschnitt mit Dauerwelle. Jedem und Jeder ist es freigestellt, ob er/sie lange oder kurze Haare bevorzugt!
    • DLOU 14.06.2019 11:48
      Highlight Highlight Diese Tassen würde ich gerne nutzen. Leider ist im Büro das Brünneli ausserhalb vom WC. Ich müsste also, während mir das Blut die Schenkel runter tropft, aus der WC-Kabine, in die Vorzone, dort entweder mit WC-Papier irgendwohin gestopft die Tasse ausspülen (Damit ich mir keine Infektion abhole) und dann wieder zurückgehen und das Teil montieren. Geht leider nicht so einfach. Die Flasche Wasser zum Abspülen neben der Toilette, die ich als Lösung getestet habe, war innert 3 Stunden weg.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Prodecumapresinex 14.06.2019 09:53
    Highlight Highlight Danke, watson, für diesen Werbehinweis unter den Text zu sexueller Gewalt an Frauen. 🙄

    Ob es auch Kurse gibt, wo man(n) lernen kann, die Signale einer Frau richtig zu interpretieren?

    Benutzer Bild
  • arktischebananen 14.06.2019 09:43
    Highlight Highlight Zu Pkt. 9:
    Ein Ehepaar (egal in welcher Geschlechter- Zusammensetzung) ist ein Team. Meine Frau und ich sind am Ende des Tages zusammen dafür verantwortlich, dass die Kinder erzogen, der Haushalt gemacht ist und die Finanzen stimmen. Wir verteilen die Aufgabe nicht nach Geschlecht sondern nach Fähigkeiten (so sollte es auch in der Wirtschaft sein...). Aufgaben die beide nicht gerne machen wechseln wir uns ab. Man(n) sollte damit aufhören in Beziehungen die Rollen strikt nach Geschlecht zu verteilen.
    • Prodecumapresinex 14.06.2019 10:35
      Highlight Highlight Genau so. Ich nenne es «gesunden Menschenverstand». Unbegreiflich, dass wir im 21. Jahrhundert immer noch darüber debattieren müssen. 🤷🏼‍♀️
    • p4trick 14.06.2019 11:16
      Highlight Highlight Ist genau so. Ich mache die Finanzen, weil ich es besser mit Zahlen habe. Ich repariere alles im Haus, weil das mir Spass macht. Garten machen wir beide, WC putzen machen wir beide. Den Staubsauger-Roboter programmiere wieder ich :-)
    • Pain in the Ass 14.06.2019 13:06
      Highlight Highlight @arktischebananen:
      "Man(n) sollte damit aufhören in Beziehungen die Rollen strikt nach Geschlecht zu verteilen."

      Wieso soll daran der nun wieder Schuld sein. Meiner Erfahrung nach, kommt es meistens von der Frau, dass sie einer Teilzeitarbeit nachgeht. Meine Freundin und auch Ex arbeiten freiwillig nur teilzeit. Auch viele meiner Kolleginnen wollen nicht vollzeit arbeiten. Ausserdem musste ich mir in Beziehungen schon mehrmals anhören, dass ein richtiger Mann nicht teilzeit arbeitet, weil ich erwähnte teilzeit arbeiten zu wollen, wenn ich eine Familie habe.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ostpol76 14.06.2019 09:42
    Highlight Highlight Politik kann ich nicht verstehen. Es hat doch gleich viele stimmberechtigte Frauen wie Männer.
    • Magnum44 14.06.2019 10:40
      Highlight Highlight Es gibt Interviews (Appenzell glaube ich war das) mit Frauen, die voller Überzeugung erzählen, dass sie das Abstimmen ihren Männern überlassen.
    • Bündn0r 14.06.2019 10:47
      Highlight Highlight Nein, leicht mehr.
      Männer neigen eher zu Selbstmord (15.5 vs 5.2/100'000, 2016), verunfallen häufiger tödlich (Arbeitsunfälle 198'971 vs 69'866, davon tödliche 130 Männer, 2 Frauen, 2018) (Nichtberufsunfälle 319'384 vs 226'905, davon tödlich 294 vs 73) und haben allgemein eine geringere Lebenserwartung (81.4 vs 85.4, 2017).

      Was wir alles für Privilegien haben.
    • ostpol76 14.06.2019 10:56
      Highlight Highlight @Magnum

      Ja dann sind sie selber schuld. Da nützt auch kein Streik 😉
    Weitere Antworten anzeigen
  • Schnog 14.06.2019 09:28
    Highlight Highlight Und die Kommentare hier sind ein weiterer Grund zum Streiken... Sie zeigen auf, wie wenig Verständnis viele Männer immer noch haben. Danke an alle Männer, die uns heute unterstützen<3
    • @schurt3r 14.06.2019 11:16
      Highlight Highlight 👍

      Die hämischen Kommentare, Relativierungs-Versuche und Blitze deuten auf eine grosse Verunsicherung hin bei einigen Geschlechtsgenossen.

      Da bewegt sich was! 😄
    • Neruda 14.06.2019 11:20
      Highlight Highlight Wirklich traurig wie reaktionär die Schweiz immer noch ist.
  • Hans Jürg 14.06.2019 09:21
    Highlight Highlight All diese abfälligen Kommentare von Kollegen rundum zeigen mir, dass der Frauensteiktag bitter nötig ist.
  • Bart-Olomäus 14.06.2019 09:08
    Highlight Highlight Sah super aus :DD
    Ich fuhr heute durch ein Dorf im Kanton Basel - da standen ganz viele Bauernhöfe und vor jedem Bauernhof eine Frau mit der Mistgabel ...

    Eine hielt ein Schild "FrauenStreich" ...

    Eig. finde ich es gut dass die Frauen heute am Streiken sind ;) - nur die Situation in diesem Dorf war grade etwas ... speziell :D
  • @schurt3r 14.06.2019 08:59
    Highlight Highlight Aus aktuellem Anlass, und weil ich mich beim Lesen der Kommentare (und der ♥︎) für gewisse Geschlechtsgenossen schämen musste:

    https://www.watson.ch/!392066194

    Kurzfassung: Zuhören. Kritik annehmen statt Haare in der Suppe suchen. Das Richtige tun.
    • who cares? 14.06.2019 09:20
      Highlight Highlight Danke <3
    • Trompete 14.06.2019 09:33
      Highlight Highlight "Kurzfassung: Zuhören. Kritik annehmen statt Haare in der Suppe suchen. Das Richtige tun."

      Jop, beim Thema Gleichstellung nicht mitdiskutieren und sich somit die Meinung diktieren lassen? Spannende Ansichten, die Sie da als Journalist äussern, gerade weil hier bei watson beim betreffenden Thema fast ausschliesslich Frauen eine Plattform erhalten, welche den Frauenstreik mittragen.

      @alle, die eine ausgewogene Diskussionsrunde vorziehen: Der Club vom letzten Dienstag hat unterschiedliche Exponenten in einem ausgewogenen Meinungsverhältnis zum Thema Frauenstreik eingeladen. Sehenswert!
    • I don't give a fuck 14.06.2019 09:41
      Highlight Highlight Ah.
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  • Cadinental 14.06.2019 08:50
    Highlight Highlight Ich glaube die Frauen feiern alle den Geburtstag von Donald Trump heute!
  • Mira Bond 14.06.2019 08:43
    Highlight Highlight Woah...soviele Männer haben was zum Streiktag in den Kommentarspalten zu sagen...
    Arbeitet doch mal heute fleissig und schweigt ausnahmsweise. Das ist mal ein Tag für die Frauen; zurückstecken fällt vielen Männern nicht einfach. Genauso fühlt es sich im Alltag für uns an. Zum Glück kenne ich viele Männer, die uns heute unterstützen; mein Sohn hat angeboten, heute die ganze Wohnung zu putzen (16). Nehmt Euch ein Beispiel.
    • Pablo Escobar 14.06.2019 08:53
      Highlight Highlight Warst du im Militär? Musst du auch bis 65 arbeiten? Gibt es auch so ein Tag für die Männer?

      Ist Gleichberechtigung nur einseitig!?

    • Wandervogel 14.06.2019 09:21
      Highlight Highlight @Mira Bond; Ich finde diesen Kommentar äusserst sexistisch. Nur weil wir einem bestimmten Geschlecht angehören, haben wir zu schweigen und dürfen unsere persönliche Meinung, auch wenn diese sachlich ist, nicht teilen. Es wird ein Redeverbot verhängt und dies in einem öffentlichen! Forum notabene. Wer für alle gut sichtbar streikt und protestiert, hat aus demokratischer Sicht meine Unterstützung. Dennoch muss man auch kritische Meinungen aus der gesamten Bevölkerungsschicht ertragen können.
    • Aledis0408 14.06.2019 09:37
      Highlight Highlight Das Problem an der Thematik ist nicht der Frauenstreik an sich, sondern dass es Teils sogar eher in Richtung Männerhass ausartet!
      Ich (Sohn) 20, mache jedes Wochenende die Wäsche für die Familie und sauge die komplette Wohnung. Da soll niemand kommen und uns Männern sagen wir sollen zurück stecken! Jeder hat das gleiche Recht. Frauen sollen genauso Ihre Meinung äussern dürfen, genau dafür soll der Frauenstreik genutzt werden, aber bitte nicht den Männern den Mund verbieten, denn wir schauen heute, dass Ihr am Streik dabei sein könnt, in dem wir euch stellvertreten. Also leben und leben lassen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dorfne 14.06.2019 08:42
    Highlight Highlight Nach dem grossen Streik kommt der Alltag. Kürzlich eine Schar kleiner Kinder im ZOO. Kindergarten oder schon
    1. Klasse? Wir fragen ein Mädchen. Kaum hat das Mädchen den ersten Satz zu Ende gesprochen drängt sich ein kleiner Junge vor und beginnt zu plappern, das Mädchen zieht sich zurück. Auch bei den Klimastreikern: Die Jungs halten die Kampfreden, und die Mädchen dürfen gegen Ende der Veranstaltung Lieder anstimmen und selbstgeschriebene Gedichte vorlesen. Als wäre männliches Dominanzverhalten schon in den Genen angelegt.
    • DerMeiner 14.06.2019 10:09
      Highlight Highlight Informier dich mal über das Sexualhormon Testosteron. Soll sich der Mann nun sogar für seine Hormone entschuldigen? Gut, dann will ich für jede weibliche Hypersenibilität zukünftig eine Entschuldigung.
    • I don't give a fuck 14.06.2019 11:10
      Highlight Highlight Passiert bestimmt nur dann, wenn ein Mädchen spricht, bei einem Jungen wäre das nicht passiert. Diese wissenschaftlich geprüften Fakten hier, unglaublich!
    • Froggr 14.06.2019 11:54
      Highlight Highlight Dorfne: Was sagt dir das? (Wahrscheinlich nichts) Aber das zeigt, dass es eben kein Frauenhass ist (ausser du willst mir sagen, dass der Junge grundsätzlich Frauen hasst), sondern der Mann einfach viel weniger zögerlich ist und einfach mal was sagt (ob klug oder nicht). Das war schon immer so. Auch unter anderem der Grund warum früher die Männer jagen gingen und nicht die Frauen.
  • Mira Bond 14.06.2019 08:37
    Highlight Highlight Danke Watson 🙏🏼
  • 3l3m3nt4ry 14.06.2019 08:37
    Highlight Highlight 9/9
    14. Da gebe ich euch Recht. Religionen sind aus meiner Sicht allgemein nicht unterstützenswert und trugen (in manchen Fällen tragen) zur aktiven Unterdrückung der Frau bei. Ich persönlich wäre für die Abschaffung der institutionalisierten Religion.
    • dorfne 14.06.2019 10:03
      Highlight Highlight Die Kirchenfrauen machen auch mit. Um 16:24 läuten zu Ehren des Frauenstreiks Kirchenglocken.
    • FancyFish - Stoppt Zensur! 14.06.2019 10:50
      Highlight Highlight Wie soll man schon Religion abschaffen
    • Froggr 14.06.2019 11:55
      Highlight Highlight Religionen sind nicht schlecht per se. Sie können Menschen sehr wohl helfen über Ereignisse hinwegzukommen. Wichtig ist einfach die strikte Trennung vom Staat.
  • 3l3m3nt4ry 14.06.2019 08:37
    Highlight Highlight 8/9
    Neben der Tatsache, dass mit der Pille noch lange keine Geschlechtskrankheiten aus dem Weg geräumt sind, ist das Überziehen eines Kondoms wesentlich einfacher und mit viel weniger Komplikationen verbunden, als die hormonelle Verhütung. Gleichzeitig kenne ich aber auch Frauen, die hormonell verhüten, weil Sie so ihre Periode besser unter Kontrolle haben und weniger unter Schmerzen haben. Gut für sie!
    13. Ich weiss wirklich nicht, seit wann der Gewichts- und Grössenunterschied zwischen Frau und Mann so gross ist, dass dieser Punkt da wahr sein sollte.
    • Coffeetime 14.06.2019 11:12
      Highlight Highlight Also ich muss immer schauen, dass der Sicherheitsgurt mir nicht quer über den Hals führt. Deshalb kann ich ihn in meinem Auto anpassen. Aber bei vielen Autos geht das gar nicht... ☹
    • 3l3m3nt4ry 14.06.2019 11:17
      Highlight Highlight @Coffeetime: Darf ich fragen, wie gross du bist? Ein sehr guter Freund von mir ist ca 1.50m gross, der würde solche Probleme auch haben. Also wäre das ein allgemeines und kein Diskriminationsproblem gegenüber Frauen.
  • 3l3m3nt4ry 14.06.2019 08:36
    Highlight Highlight 7/9
    10. Sexuelle Gewalt ist auf jeden Fall ein Problem. Doch werde ich das Gefühl nicht los, dass im angehängten Artikel die Wörter «Gewalt» und «Belästigung» etwas liberal eingesetzt werden.
    11. Die weibliche Beschneidung ist etwas ungeheuerlich Schlimmes, gegen das etwas unternommen werden muss. Wie können wir etwas dagegen unternehmen?
    12. Wie wäre es, wenn weder Frau noch Mann hormonell verhüten würde? Wieso nicht einfach auf den altbewährten Gummi setzen? Leider kenne ich auch Männer, die finden, die Frau soll die Pille nehmen, was ich absolut daneben und unverantwortungsvoll finde.
  • 3l3m3nt4ry 14.06.2019 08:36
    Highlight Highlight 6/9
    8. Ein ernsthaftes Problem, das bekämpft werden muss. Wie geht man gegen individuelle Probleme vor? Wie kann Hilfe geboten werden?
    9. Ist das nicht auch noch ein Rückbleibsel von alten Denken? Pflegearbeit durch die Grossmutter, die nach dem Enkelkind schaut? Alte Rollenverteilungen bei Familien, welche vor über 20-30 Jahren gebildet wurden? Was gilt alles als Hausarbeit? Gehören da auch Reparaturen und Gartenarbeit dazu oder beschränkt man sich auf Kinderbetreuung und Hausputz?
  • 3l3m3nt4ry 14.06.2019 08:36
    Highlight Highlight 5/9
    6. Für mehr Inhalt und mehr Aufwand wird mehr bezahlt. Ich denke, nur die wenigsten Frauen sind bereit, ein Männerdeo zu benutzen. Mit Beautyartikeln für Männer kenne ich mich nicht aus und enthalte mich dazu. Wenn eine Frau auch bereit ist, ihre Haare innert 10-15 Minuten mit der Maschine auf ein paar Millimeter zu stutzen, wird auch sie weniger Zahlen. In einer rebellischen Phase, als ich lange Haare hatte, hat mich der Coiffeurbesuch gleichviel gekostet, wie jener für Frauen.
    7. Da enthalte ich mich, da ich zu diesem Thema zu wenig weiss.
    • Hoihoi 14.06.2019 10:21
      Highlight Highlight Hier ist beispielsweise auch der normale Steuersatz auf notwendige Hygieneprodukte für Frauen gemeint
    • 3l3m3nt4ry 14.06.2019 11:16
      Highlight Highlight @Hoihoi. Ich habe mich kurz schlau gemacht. Dazu gab es erst vor wenigen Jahren eine Motion. Die Erklärung, wieso sich nichts geändert hat, finde ich einleuchtend. https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20164061

      Wobei gemäss meinem Verständnis bei "Pink-Tax" nicht der MWSt-Satz gemeint ist.
  • 3l3m3nt4ry 14.06.2019 08:35
    Highlight Highlight 4/9
    Gleichzeitig zeigen diese sich am meisten gefrustet und fühlen sich zum Teil ausgeschlossen. Da sind aus meiner Sicht beide Seiten im Recht. Und ja, Väter, oder aus meiner Sicht werdende Väter, wollen mehr Teilzeitarbeiten, das höre und sehe ich persönlich immer öfter. Bei einem Mitarbeitenden wurde die Teilzeitaufteilung nach dem 100% Einkommen der Partner eingeteilt. Da die Mutter die tiefere Ausbildung absolviert hat, verdient sie folglich weniger als der Vater und bleibt darum öfter zuhause. Eine rein wirtschaftliche Rechnung.
  • 3l3m3nt4ry 14.06.2019 08:35
    Highlight Highlight 3/9
    Wenn man etwas vertieft dahinter geht, dann müsste gemäss dem Ansatz das ganze Rentensystem überdacht werden, bzw. die 2. Säule komplett und der Verteilschlüssel der 1. Säule. Ich sehe dabei nicht ein, wieso die 2. Säule angefasst werden soll, da dies grundsätzlich von der Erwerbstätigkeit abhängt…
    5. Ja, mit Führungsaufgaben kann Teilzeitarbeit nur bedingt kombiniert werden. Schon in nicht Führungspositionen sind Mitarbeitende, welche weniger als 80% arbeiten sehr schwer zu erreichen und in Sitzungen zu integrieren.
  • 3l3m3nt4ry 14.06.2019 08:35
    Highlight Highlight 2/9
    3. Real reden wir von einem unerklärten Lohnunterschied von 7-8%, je nach Statistik. Leider klingt das nicht so sexy wie 20% Unterschied und würde wohl nicht mehr als strukturelle Lohnungleichheit durchgehen. Jene, die aus sexistischen Gründen weniger Zahlen, werden auch nach dem Frauenstreik weniger Zahlen. Da würde ein Ansatz an der Ausbildung, bzw. an der Erziehung am meisten bringen, wobei es IMMER schwarze Schafe geben wird…
    4. Hier fängt es an etwas abstrus zu werden. Rein vom Klang der Forderung wird das Foierli und sWeggli gefordert.
  • 3l3m3nt4ry 14.06.2019 08:34
    Highlight Highlight 1/9
    Ich habe meine Liebe Mühe mit den einen Punkten. Für andere habe ich vollstes Verständnis. Darum gehe ich das nun Punkt für Punkt durch, um meinen Senf vollumfänglich zum Thema beizutragen:
    1. Die Politik ist geprägt von alten Menschen. Alte Menschen bedeuten altes Denken. Alleine die Wahl von jüngeren Menschen würde das Frauenbild in der Politik bereits verändern und engagierte junge Frauen könnten schneller Fussfassen, davon bin ich überzeugt.
    2. Etwa das gleiche Argument, wie bei Punkt 1.

    • Schnog 14.06.2019 20:54
      Highlight Highlight Wow, schreib doch ein buch anstatt hier so viele kommentare hintereinander zu verfassen... Vielleicht würde es dann jemand lesen😂😂😂
  • Iseeus 14.06.2019 08:31
    Highlight Highlight Punkt 9: Wenn ich um 30% reduzieren würde, müsste meine Frau das Pensum um 60% erhöhen um den Lebenstandard zu halten.
    Wir halten das so, dass wir als Familie zusammen den Gesamt-Umsatz verdienen, egal ob und wer nun an einer Stelle arbeitet oder im selbstständigen Bereich der Haus- und Familienarbeit. Ohne den Partner gehts einfach nicht. Verdienst oder besser Umsatz: 50:50 für beide, oder bei einem Haushalt mit 3 Kindern: 1 Franken = 20 Rappen :-)
  • Wer weiß denn sowas!? 14.06.2019 08:30
    Highlight Highlight Grossartig, eure Aufmachung Heute, liebes watson-Team.
  • Beggride 14.06.2019 08:23
    Highlight Highlight Also 4,5 und auch 13 haben ja relativ wenig mit Geschlechter zu tun.

    Bei 1 und 2 ist halt das Verfahren der Selektion, also man etwas auf dem Kasten oder nicht. Und benachteiligt werdet ihr zumindest in der Politik nicht, denn der Frauenanteil in der wählenden Bevölkerung ist ja über 50% (so viel ich weiss🙈).

    Der Rest: Go for it, finde das meiste gerechtfertigt, zu streiken.
    • Trompete 14.06.2019 09:02
      Highlight Highlight Punkt 9 siehst du als Rechtfertigung zu streiken? Vielleicht sollte man sich in der intimsten Beziehung überhaupt, auf einen Partner einlassen, welcher einem gleichberechtigt. Oder soll nun der Staat halbjährlich euren unterschriebenen Haushaltsplan überprüfen, ob die ausgeführten Arbeiten fair auf Frau und Mann verteilt wurden?
    • Beggride 14.06.2019 17:56
      Highlight Highlight @trompete
      Klar ist das grundsätzlich die Verantwortung jeder Einzelperson, genau auch umgekehrt. Doch das Bewusstsein der Allgemeinheit dafür zu entwickeln ist trotzdem wichtig. So konnte man sich vor 100 Jahren beispielsweise als Frau noch so anstrengen und so jemanden suchen, gwfunden hat man niemanden oder nur seeehr wenige.
  • EndeGelände 14.06.2019 08:21
    Highlight Highlight viola amherd hat übrigens heute bekannt gegegen ihren nachnamen zu ändern. neu heisst sie viola in charge!
    • dorfne 14.06.2019 10:06
      Highlight Highlight Viola Amdrücker!
    • Pablo Escobar 14.06.2019 10:20
      Highlight Highlight Viola Amstreik.
  • ströfzgi 14.06.2019 08:13
    Highlight Highlight Eigentlich sollten die Männer heute auch streiken. Wegen Gleichberechtigung und so. 😉
  • Cyp zurück in die Zukunft 14.06.2019 08:07
    Highlight Highlight Ich weiss... ist vermutlich eine unpopuläre Meinung, aber ist "Pink-Tax" nicht ein bisschen ein hausgemachtes Problem bzw. auf das Konsumverhalten zurückzuführen?
    • dorfne 14.06.2019 08:29
      Highlight Highlight Schauen Sie im Laden mal, was Tam pons und Binden für die Monatshygiene kosten!
    • tonitoetap 14.06.2019 08:41
      Highlight Highlight @cypcyphurra Teilweise hat der Konsum sicher einen Einfluss, während ich ein Duschmittel für Haare, Körper und was auch immer benutze, hat meine Schwester 3 verschiedene. Beim Haareschneiden ist es völlig logisch das Frauen mehr bezahlen weil Haareschneiden im Grunde Arebiten nach Aufwand sind. Bei mir ist der Coiffeur-Besuch nach 20 min vorbei, bei meiner Schwester und meiner Mutter halt eben nicht. Das hat überhaupt nichts mit diskriminierung zu tun.
    • Tooto 14.06.2019 08:43
      Highlight Highlight Stimmt, bei Tampons und Binden könnte man was machen.
      Genau wie bei Rasierklingen.

      Was den Rest betrifft, gebe ich cypcyphurra nur Recht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Anouk28 14.06.2019 08:01
    Highlight Highlight Punkt 12 stimmt so nicht. Die Anzahl der Zervixkarzinome ist in den letzten 30 Jahren rückläufig. Durch das regelmässige Screenen mit PAP-Abstrich ist eine Früherkennung heute möglich, sodass eben bereits Vorstufen entdeckt und behandelt werden können, bevor es zum Karzinom kommt! Zudem ist mit der HPV-Impfung ein weiterer Schritt gemacht. (Auch wenn die eigentlich nicht nur Frauen, sondern auch Männern machen müssten. Sei es weil der Mann die ungeimpfte Frau ansteckt, oder auch das Risiko von Analkarzinomen besteht, gerade bei homosexuellen Männern).
    • Bowell 14.06.2019 09:08
      Highlight Highlight Danke für den Kommentar. Ich wollte etwas ähn iches schreiben.
      Es werden übrigens je länger je mehr auch junge Männer gegen HPV geimpft, was sicher der richtige Schritt ist.
  • Karoon 14.06.2019 07:56
    Highlight Highlight Punkt 6: Ist mir schleierhaft, wieso sich es Frauen gefallen lassen, dass sie für Beauty mehr bezahlen. Man stelle sich vor, das GA oder ein Mittagessen wären für Frauen teurer.
    Punkt 10: Achtung, Statistik. Wenn in einer Gruppe von 100 Frauen eine sexuelle Gewalt erfahren hat und 50 Frauen diese kennen, stimmt die Quote von 50%. Tatsächlich hat dann aber "nur" 1% sexuelle Gewalt erlebt. Natürlich ist jede Prozentzahl über Null untragbar.
  • Cardea 14.06.2019 07:51
    Highlight Highlight Liebes Watson, laut Statistik des Bundes verdienen Frauen PRO MONAT 1455.- weniger! Nicht pro Jahr...
    Weitere Antworten anzeigen
  • restless21 14.06.2019 07:45
    Highlight Highlight Zu Punkt 9 "Unbezahlte Care-Arbeit":

    Liebe Frauen, wenn ihr der Meinung seit, ihr müsst zu viel im Haushalt machen oder euch zu viel ums Kind kümmern, redet mit eurem Partner und nehmt ihn in die Pflicht...
    Ich sehe da wirklich das Problem nicht...

    And ganz allgemein finde ich: "Verantwortung übernehmen".
    Und zwar alle. Männer und Frauen. Für eure Entscheidung.
    • dorfne 14.06.2019 08:56
      Highlight Highlight Mich irritiert dieser unsägliche Mamikult! In den Klatschmagazinen und auf sm dreht sich alles um Schwangerschaftsbäuche und ums Stillen. Viele Frauen kriegen auch wieder mehr Kinder als früher (Geburtenüberschuss ist Fakt), als der ungeschriebene 2-Kind-Standart herrschte. Als würden viele Frauen vor der Anforderung des Berufs ins private Familienglück flüchten.
    • andrew1 14.06.2019 08:57
      Highlight Highlight Vielleicht gibt es auch frauen die gerne die hausarbeit übernehmen. Wenn nicht sollte dies mit dem partner ausdiskutiert und lösungen gefunden werden. Sie sind ja selber gross und können sich wehren wenn etwas nicht passt. Hier wird sugeriert, dass es wie ein gesetz gibt das frauen dazu verpflichtet die hausarbeit zu übernehmen.
    • Nerthu 14.06.2019 10:45
      Highlight Highlight wenn ich dneke was sich meine partnerin alles anhören musste weil sie nach dem mutterschaftsurlaub wider 80% arbeitet. dies waren nahezu nur von frauen.
  • RicoH 14.06.2019 07:40
    Highlight Highlight Ich finde es bedenklich, dass in unserer aufgeklärten Gesellschaft immer noch über die Rechte der Frauen diskutiert werden muss. Höchste Zeit, dass sich das radikal ändert.
    • dorfne 14.06.2019 09:01
      Highlight Highlight 5000 J. Patriarchat verschwindet nicht in 3 Generationen. Noch vor 130 Jahren brauchten höhere Töchter im Erwachsenenalter einen männlichen Vormund. Die Patriarchen verriegelten die Bibliothek wenn sie auf Geschäftsreise gingen, damit die Frauen sich ja nicht unkontrolliert bilden konnten. Zeitungslesen war den Männern vorbehalten. Das Weib galt als schwachsinnig, daher nicht zum Studium geeignet. Und so weiter.
    • Pablo Escobar 14.06.2019 11:17
      Highlight Highlight @Dorfne

      Das waren noch Zeiten...

      Achtung Sarkasmus
  • JayCee 14.06.2019 07:39
    Highlight Highlight Frauenstreik sollte jeden Tag sein. Jede Frau und jeder Mann ist für die tägliche Gleichberechtigung verantwortlich. Alle Punkte bezüglich jeglicher Art von Gewalt sind nicht zu diskutieren, einfach ein no-go.

    Bezüglich NR wird man ja gewählt.

    Was Gremien & Lohngleichheit angeht, Frauen wehrt euch im täglichen leben! Verhandelt kämpft um die Positionen und um den Lohn den ihr für richtig haltet!

    Pink tax - no-go.

    Die Punkte für die Forschung und Sicherheitsstandarts sind sehr weit her geholt.

    mMn kein Grund zum Streiken sondern Pkte wofür täglich gekämpft werden muss!
    • dorfne 14.06.2019 08:48
      Highlight Highlight Frauen sollten sich untereinander vernetzen, die Männer beherrschen das perfekt, dank jahrtausendelanger Übung. Man braucht Verbündete um gegen eingefahrene Strukturen anzukommen. Und Selbstvertrauen.
  • dokkaebi 14.06.2019 07:37
    Highlight Highlight Sorry, wer glaubt, dass sowas wie Punkt 6 (Pink Tax) der Realität entspricht, ist verblendet. Die erwähnten Produkte oder Dienstleistungen sind nie identisch, lediglich ähnlich. Wer für ein identisches Produkt mehr bezahlen würde, wäre selber schuld. Man könnte dann ja einfach das günstigere nehmen.

    Ein richtiges Problem ist zum Beispiel der Umstand, dass Frauenhygieneartikel in UK teils unter die Luxussteuer fallen (Tampons).
    • who cares? 14.06.2019 08:38
      Highlight Highlight Also sage ich dem Coiffeur einfach, dass ich ein Mann bin? Problem gelöst!
    • covfefe2go 14.06.2019 09:20
      Highlight Highlight Genau so wird es gemacht. 👍
      Am besten sagen sie noch dass sie ein ü. 40 Mann sind. Dann kostet der Haarschnitt noch weniger. Aber das liegt wahrscheinlich daran dass es nur 10min dauert um diese Haare zu schneiden 🤔
    • Petitsuisse 14.06.2019 09:23
      Highlight Highlight @who cares: Naja wenn Du nur waschen und schneiden lässt, einverstanden, wenn aber noch Tönung, Dauerwelle, und der hippe Sidecut dazu muss, eher nicht. Think about.
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. 14.06.2019 07:35
    Highlight Highlight Punkt 9

    Noch immer liegt die Hauptverantwortung für Hausarbeit, Kinderbetreuung und -erziehung in den meisten Haushalten bei den Frauen.

    Frauen managen die Familie UND sind im Beruf erfolgreich. Das wird zuwenig gewürdigt. Männer wären (die meisten Männer) völlig überfordert.

    Respekt, liebe Frauen!
    • Eskimo 14.06.2019 09:16
      Highlight Highlight Noch immer liegt die Hauptverantwortung für Lebensunterhalt verdienen bei den Männern. Selbstverständlich dürfen sie nach Feierabend sich auch noch am Haushalt und der Kinderbetreung beteiligen. Nein die meisten Männer sind damit nicht überfordert.
    • Nerthu 14.06.2019 10:52
      Highlight Highlight männder sind überfordert. genau sowas ist doch alles andere als gleichberechtigung. wenn ich mit meinem sohn unterwegs bin wird immer genau geschaut. wie berühre ich den, fällt er hin usw. was soll das? eine frau ist grundsätzlich gut für kinder ein mann grundsätzlich nicht. so ein müll. betreffend der aufteilung ist jedes paar selber verantwortlich wer was macht. was für die einen stimmt, stimmt noch lange nicht für andere.
  • Fehler beim Bearbeiten der Anfrage vong OLAF her 14.06.2019 07:12
    Highlight Highlight Danke für die Liste, Watson! 💪
  • Scaros_2 14.06.2019 07:08
    Highlight Highlight Punkt 1 und 2 ist für mich kein Grund zu streiken. Frauen haben die Möglichkeit, dass sie sowohl in der Politik als auch in der Wirtschaft Karriere machen können. Wir haben sogar 3 Bundesrätinen.

    Punkt 3,4, 5 sind leider so weil das Rollenmodell in der Schweiz immer noch Frau = Kinder, Mann = Arbeiten ist. Würde man dort vorwärts machen und dem Mann mehr ermöglichen, dann würden die Punkte besser gestellt.

    6, wenig Verständnis

    8, 10, 11 volles verständnis

    Und der Rest. Teils ein bisschen Kopfschüteln
    • ingmarbergman 14.06.2019 07:23
      Highlight Highlight Bisschen mansplaining am Morgen, das fängt ja gut an.

      Hier: Nimm ein Snickers! 🍫
    • Tapsi 14.06.2019 07:28
      Highlight Highlight ''würde man dort vorwärts machen und dem Mann mehr ermöglichen'' ... bitte was?
    • jojooo momoool 14.06.2019 07:36
      Highlight Highlight Du hast also nur Verständnis für Dinge, die mit (körperlicher) Gewalt einher gehen?

      Dass männliche Patienten und Krankheiten die Norm sind und darum in der Forschung bevorzugt werden; dass Sicherheitsstandards auf männliche Körpermasse ausgerichtet sind und das niemand in den letzten Jahren hinterfragt hat, ist für dich ok?

      Wow....
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Frauenstreik: Martullo-Blocher droht mit Kündigung

Die Ems-Chefin Magdalena Martullo-Blocher warnt vor dem Frauenstreik am 14. Juni. Eine Beteiligung hätte die Kündigung des GAV zur Folge. Andere Firmenchefs im Parlament unterstützen den Streik.

Die Arbeit verweigern am Frauenstreiktag? Das wird in einigen Firmen schwierig. Frauen riskieren je nach Arbeitgeber einiges, wenn sie am 14. Juni als Zeichen für Gleichberechtigung streiken. Besonders von Unternehmen in Branchen mit Gesamtarbeitsverträgen (GAV) ist mit wenig Wohlwollen zu rechnen.

Eine Umfrage bei Firmenchefs im Parlament zeigt, wie sie mit streikenden Mitarbeiterinnen umgehen wollen. «Das geht auf keinen Fall», sagt die Bündner SVP-Nationalrätin und Ems-Konzernchefin …

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