Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Hast auch du diese anonyme Abstimmungs-Propaganda im Briefkasten? Wir enthüllen, wer dahinter steckt



Mehrere watson-User haben in den vergangenen Tagen von den Befürwortern der Durchsetzungsinitiative Post erhalten. Gezeichnet ist der Brief (siehe unten) von einem etwas obskur anmutenden «Komitee zur Rettung des Werkplatzes Schweiz».

Bild

Bild: watson

watson-User ChrisA aus Turgi, der den Brief ebenfalls erhalten hat, überzeugen die Argumente nicht. Aber es stört ihn noch etwas anderes:

«Was mich speziell nachdenklich stimmt, ist, dass ich keine Referenz im Netz finde zu diesem Komitee – die Website spricht zwar an, lässt sich aber nicht öffnen. Ich hoffe Ihr könnt dies besser beleuchten und aufdecken.»

User ChrisA

Tatsächlich ist die Website rettungwerkplatzschweiz.ch am Mittwoch nicht erreichbar, aber der Stand vom 15. Februar ist über Google Cache einsehbar. Dort erscheint eine Adresse in Stäfa, hinter der sich Kurt Zollinger, Präsident der SVP-Ortspartei verbirgt. «Es ist richtig, die Website ist momentan offline, weil wir einige Dinge ergänzen», bestätigt der 69-Jährige gegenüber watson. «Morgen oder übermorgen sollte sie wieder online sein.»

Den Vorwurf der Anonymität lässt Zollinger nicht gelten: «Ich habe alle Auflagen für den Versand politischer Propaganda eingehalten, man muss sich zu erkennen geben, es braucht eine Postadresse und eine Website, das habe ich alles gemacht». Er verstecke sich auch nicht hinter einer Agentur, sondern stehe mit seiner Privatadresse hin, betont der Politiker.

Ein Schritt, für den er gerade teuer bezahlt: Während des Gesprächs übergibt ihm seine Frau einen Brief gefüllt mit Kot. Er habe viele andere, massiv ehrverletzende Reaktionen und Drohungen erhalten. «Ich habe einen breiten Buckel, aber manchmal nimmt jemand anderes in der Familie das Telefon ab», sagt Zollinger. Es habe aber auch positive Rückmeldungen gegeben. 

Wäre es rückblickend klüger gewesen, vollständige Transparenz zu schaffen und mit dem Namen SVP hinzustehen, von der die Initiative auch stammt? «Mag sein, aber auf der Website steht ja ein Video mit SVP-Nationalrat Felix Müri», sagt Zollinger. Die Internetadresse rettungwerkplatzschweiz.ch habe man schon für die Kampagne gegen die Erbschaftssteuer eingesetzt und einfach erneut verwendet (siehe Tweet unten).

Tweet im Abstimmungskampf 2015 zur Erbschaftssteuer mit derselben URL.

Das Schreiben leitet mit Statistiken zum Ausländeranteil bei schweren Straftaten wie Mord und Vergewaltigung ein – Straftaten, die schon nach heutigem Gesetz zur Wegweisung führen. «Meiner Meinung nach haben wir einen viel zu grossen wenn nicht absoluten Täterschutz», erklärt Zollinger. Es sei schon möglich, dass die Gegner in ein zwei Nebenpunkten Recht hätten, doch im Grundsatz sei die Initiative sinnvoll.

Umfrage

Hast du den Brief auch bekommen?

3,237

  • Ja50%
  • Nein40%
  • Weiss nicht10%

Werbung, die polarisiert: Eines dieser 72 Olma-Plakate löste einen «Nacktskandal» aus

Durchsetzungs-Initiative

7 Gründe, warum das Nein zur DSI ein historischer Entscheid ist

Link zum Artikel

DSI-Nein: Ein Stimmvolk, das sich schlau macht, ist ein übermächtiger Gegner für die SVP

Link zum Artikel

Die SBB erliegen dem heissesten Abstimmungskampf seit Jahren – wie jeden Winter dem ersten Schnee

Link zum Artikel

Der «Appenzeller Volksfreund» schreibt etwas vom Besten über die DSI und sorgt damit für einen Dorf-Knatsch

Link zum Artikel

DSI-«Arena»: Ein alter Berner Secondo sagt, wie's ist – und Guts und Amstutz' Abend ist gelaufen

Link zum Artikel

Tippspiel zur Abstimmung: 47,5 Prozent legen ein Ja zur DSI ein

Link zum Artikel

Das Hakenkreuz ist weg – dafür hat die SBB jetzt einen Shitstorm am Hals

Link zum Artikel

NEIN, NO, NON – die DSI-Gegner kaufen eine ganze Seite in der «Weltwoche» 

Link zum Artikel

Weil wir stimmen, wie wir liken: Siegt die Durchsetzungs-Initiative, dann auch wegen des Namens 

Link zum Artikel

21 aktive oder ehemalige SVPler, die sich nicht ans Gesetz hielten

Link zum Artikel

Die Eindrittel-Rösti: Der «Club» zur Durchsetzungsinitiative in Zahlen

Link zum Artikel

Von der Härtefall- zur Täterschutzklausel: Wie die SVP die Sprache instrumentalisiert

Link zum Artikel

SVP-Nationalrat Heinz Brand: «Die Durchsetzungs-Initiative ist möglicherweise nicht perfekt, aber ...»

Link zum Artikel

Durchsetzungs-«Arena»: SVPler amüsieren sich über hässige Sommaruga 

Link zum Artikel

Alles auf einen Blick: So verschärft sollen wir nach dem 28. Februar ausschaffen

Link zum Artikel

Staatsanwälte schalten sich in die Durchsetzungs-Debatte ein: «Die Initiative ist nicht praktikabel»​

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Schicke uns deinen Input

So einfach geht es:
Text, Videos und Links ins Feld kopieren.
Bitte erfasse einen Text, ein Bild oder ein YouTube-Video.

Bitte hinterlasse uns deine Nummer, damit unsere Redaktoren bei offenen Fragen mit dir Kontakt aufnehmen können. Die Nummer wird nicht weitergegeben.




Danke für den Input.
Herzlichen Dank! Dein Input ist bei uns am Newsdesk angekommen. Deine Watsons

Das könnte dich auch interessieren:

Röstigraben im Bundeshaus: «Sobald ich auf Deutsch wechsle, sinkt der Lärm um 10 Dezibel»

Link zum Artikel

So erklärt das OK der Hockey-WM in der Schweiz die Ähnlichkeit zum Tim-Hortons-Spot

Link zum Artikel

Die Geschichte von «Ausbrecherkönig» Walter Stürm und seinem traurigen Ende

Link zum Artikel

«Informiert euch!»: Greta liest den Amerikanern bei Trevor Noah die Leviten

Link zum Artikel

Keine Angst vor Freitag, dem 13.! Diese 13 Menschen haben bereits alles Pech aufgebraucht

Link zum Artikel

Der Kampf einer indonesischen Insel gegen den Plastik

Link zum Artikel

«Ich bin … wie soll ich es sagen … so ein bisschen ein Arschloch-Spieler»

Link zum Artikel

Alles, was du über die neuen iPhones und den «Netflix-Killer» von Apple wissen musst

Link zum Artikel

15 Bilder, die zeigen, wie wunderschön und gleichzeitig brutal die Natur ist

Link zum Artikel

Shaqiri? Xhaka? Von wegen! Zwei Torhüter sind die besten Schweizer bei «FIFA 20»

Link zum Artikel

Biden, Warren oder Sanders? Das Rennen der Demokraten wird zum Dreikampf

Link zum Artikel

Jack Ma tritt als Alibabas Vorsitzender offiziell zurück, aber ...

Link zum Artikel

Das sind die 50 besten Spieler in «FIFA 20» – Piemonte Calcio zweimal in den Top 15

Link zum Artikel

12 neue Serien, auf die du dich im Herbst freuen kannst

Link zum Artikel

In China sind gerade 100 Millionen Schweine gestorben – das musst du wissen

Link zum Artikel

Hat Bill Gates ein schmutziges Geheimnis?

Link zum Artikel

In Jerusalem verschwinden hunderte Katzen auf mysteriöse Weise – was ist bloss los?

Link zum Artikel

«... dann laufen sie hier 3 Tage besoffen mit geklauten Stadion-Dingen rum»

Link zum Artikel

Mit 16 der jüngste Torschütze in Barças Klub-Geschichte – 8 Fakten zu Ansu Fati

Link zum Artikel

Boris Johnson verliert wegen eines Überläufers die Mehrheit und ist jetzt in argen Nöten

Link zum Artikel

Ausschreitungen bei Demo in Zürich

Link zum Artikel

Xherdan Shaqiris Alleingang ist ein fatales Zeichen

Link zum Artikel

Auch Android und Windows von massivem Hackerangriff betroffen – was wir bislang wissen

Link zum Artikel

«Diese Wahlen widerlegen eine oft genannte These über die AfD»

Link zum Artikel

Wawrinka über Djokovic: «Dass er den Platz so verlassen muss, ist natürlich nicht schön»

Link zum Artikel

«Soll ich die offene Beziehung mit dem 10 Jahre Älteren beenden?»

Link zum Artikel

Messi darf Barça ablösefrei verlassen +++ Pa Modou wieder beim FC Zürich

Link zum Artikel

Kim Tschopp zeigt den grossen Unterschied zwischen Realität und Instagram

Link zum Artikel

Wie viel Schweizer Parteien auf Facebook ausgeben – und warum wir das wissen

Link zum Artikel

Der Roadie, der mich Backstage liebte (und mir biz Haare ausriss)

Link zum Artikel

Für Huawei kommts knüppeldick – neue Handys müssen auf Google-Apps verzichten, sagt Google

Link zum Artikel

Die Hockey-WM lehnt den «Eisenbahn-Deal» ab – und das ist schlicht lächerlich

Link zum Artikel

Netflix bringt 10 Filme in die Kinos – und die hören sich grossartig an

Link zum Artikel

Verrückt, aber wahr – Stuckis Sieg, der keiner war

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

108
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
108Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • amore 04.05.2017 12:53
    Highlight Highlight Das Argumentieren der SVP wird immer armseliger. Dass es noch Menschen gibt, die dieses schüttere Zeug, das nichts zur Problemlösung beiträgt, noch ernst nehmen ist das andere grosse Problrm unserer Demokratie.
  • Griffin 30.04.2017 13:53
    Highlight Highlight Wär noch schön wenn ihr einen kurzen Artikel zum neuen Propagandabrief schreiben könntet. Der ist wieder ohne klare SVP - Kennzeichnung und unterschrieben mit Kurt Zollinger "Besorgter Bürger". Diesmal mit geheuchelten Naturschutzbedenken gegen die Energiegesetzreform.

    Man könnte auch ausführlicher darüber berichten, dass die SVP Propaganda nicht nur in gewohnt rassistischer Form machen, sondern mittlerweile auch linke Formulierungen übernehmen, um ihre Positionen, zum Teil durch Verwirrung der Stimmbürger, durchzubringen.

    Ist wieder unter rettungwerkplatzschweiz.ch zu finden. Danke!
  • Donalf 18.02.2016 20:10
    Highlight Highlight Wieder ein Beispiel eines SVPlers. Wir sollten endlich begreifen, dass solche Leute ein Ebenbild der gesamten Partei sind. Unwahrheiten, Vermutungen usw. Wir brauchen solche Leute nicht.
  • Midnight 18.02.2016 19:45
    Highlight Highlight Ich wüsste gerne was es mit der im Brief erwähnten "Asylindustrie" auf sich hat. Werden da etwa Asylbewerber "produziert" oder wie ist das zu verstehen? Und wer sind da die ebenfalls erwähnten "Funktionäre"?Ich bin verwirrt, klärt mich bitte auf!
    Vielen Dank im Voraus, ein treuer Watson-Leser ;-)
  • 20Cent 18.02.2016 01:40
    Highlight Highlight Wurde scheinbar auch in anderen Sprachen versendet. Geht mal auf:

    https://www.google.ch/search?q=site:rettungwerkplatzschweiz.ch

    Die mit PDF...
  • Chrigi-B 17.02.2016 23:11
    Highlight Highlight Was für Menschen können sich über so was nerven? Ich nehme solchen Abfall mit einem Lächeln aus dem Briefkasten und von dort direkt in die Papiersammlung😉 Leute bleibt ruhig, nervt euch nicht ab solchen Kleinigkeiten. Das Leben ist sowiso zu kurz.😂😂
    • YaaDede 18.02.2016 06:49
      Highlight Highlight Ich sehe solche Manipulationsversuche, die mit unzählig viel Geld finanziert und auf Lügen aufgebaut sind, absolut nicht als "Kleinigkeiten" an, liebe Chrigi-B. Mein Lächeln ist mir ob all dieser Lügenpropaganda und Manipulatoren mittlerweile mehr als nur auf den Lippen erstarrt.... Zu lange schon gibt es zu viele Menschen in diesem Land, welche all diesen verdrehten braunen "Wahrheiten" bloss mit einem Lächeln begegnet sind...
    • illoOminated 18.02.2016 10:47
      Highlight Highlight Mich nervt einfach dieser unglaubliche Papierverbrauch für propagandistische Informationen, die weder neutral formuliert noch objektiv fundiert sind.

      Haben die ernsthaft das Gefühl, mit dem Schreiben irgendjemanden zu überzeugen? Insofern, als dass es die 0815-Standardargumente enthält, kann ich mir nicht vorstellen, dass jemand, der vorhat abzustimmen (geht abstimmen! (...Nein zur DSI stimmen, so nebenbei...! ;P )), sich seine Meinung nicht eh schon gemacht hat...
    • Shabina 18.02.2016 13:30
      Highlight Highlight @YaaDede
      Sorry aber in einer demokratischen Schweiz hat jeder das Recht seine Meinung kund zu tun. Ich finde es löblich, dass sich einer mit seinem ganzen Fleiss und finanziell für eine Sache einsetzt. Egal welche Seite. Schliesslich verschickt ja auch die Linke Propaganda!
      Wo erkennst du da eine Lüge? bitte belegen! Und eine Partei in den "braunen" Sumpf zu stellen, ist das deine Wahrheit? Das ist eine Lügen-PROPAGANDA.
      @illoOminated
      Migros-Zeitung (100Seiten) wird jede Woche an 2 Millionen Haushalte verschickt und von 50% direkt ins Altpapier. Das ist Papierverbrauch!
    Weitere Antworten anzeigen
  • FuriousPete 17.02.2016 23:11
    Highlight Highlight Für die DSI ist "Propaganda", gegen die DSI wäre es wohl eher ein geschmückter Artikel von Watson unter hunderten. Wenn das mal nicht typische Watson-Propaganda ist. Liebes Watson-Team: das hat nichts mehr mit "unabhängigem" Journalismus zu tun. Den linken Lesern wirds gefallen, aber früher oder später geht ihr damit unter. Der Grossteil der Schweizer und eurer Leser ist Mitte. Ich kann bei dieser Entwicklung nur den Kopf schütteln - ihr wart mal cool.
    • Chlinae_Tigaer 18.02.2016 09:34
      Highlight Highlight Es mag mal so gewesen sein das der große Teil der Leser hier Mitte war, in der Zwischenzeit ist es jedoch so, das der grössere Teil Link ist.

      Gut an den Dislikes bei vernünftigen Kommentaren zu erkennen.
    • Metalhat 18.02.2016 11:04
      Highlight Highlight Als ob ihr Mitte wärt!

      Vor alle den User Chlinae_Tigaer kann man nicht als Mitte bezeichnen, ich lese öfters dessen Kommentare und muss sagen die gehören in den rechten/konservativen Flügel der FDP oder den einigermassen gemässigten Teil der SVP oder in den erzkonservativen Teil der CVP, aber es sind alles Positionen rechts der Mitte.

      Vielleicht ist aber auch nur euer Verständnis der Mitte verdreht da die SVP doch die ganze politische Landschaft in eine rechte Schräglage brachte.
    • Energize 18.02.2016 15:43
      Highlight Highlight Ich sehe mich als typischen Mittewähler und fühle mich bei watson gut aufgehoben. Auch wenn ein solcher Versand von "Links" gekommen wäre, hätte ich dies nicht akzeptiert.
  • Energize 17.02.2016 22:31
    Highlight Highlight Danke Watson!! ❤❤
  • Pipapo 17.02.2016 21:39
    Highlight Highlight Das Niveau hier liegt wieder einmal eher im unteren Bereich.
    • achwiegut 17.02.2016 22:02
      Highlight Highlight Ach Pipapo....
    • Pipapo 17.02.2016 22:16
      Highlight Highlight Auch das mit diesem 'ach' ist nicht mehr besonders originell. Aber wer's glatt findet...
    • Too Scoop 17.02.2016 22:28
      Highlight Highlight Ach wie gut!
    Weitere Antworten anzeigen
  • elivi 17.02.2016 20:56
    Highlight Highlight Das Ding landete direkt in mein spam er papierkorb, hätte ihn auch verbrannt aber als gute bürgerin recycle ich papier ganz egal was drauf steht, jeder fetzen papier ist hier gleichberechtigt (*^o^*)
  • Gravitation 17.02.2016 20:42
    Highlight Highlight Wer 💩 sät, wird💩......
  • andersen 17.02.2016 20:06
    Highlight Highlight Die Frage, die sich jeder vielleicht stellen muss, wieso sind die Opferhilfeorganisationen nicht auf die Seite von die DI?.
    • elivi 17.02.2016 20:53
      Highlight Highlight hä? zusammenhang?
    • illoOminated 18.02.2016 15:15
      Highlight Highlight @elivi: Der Zusammenhang ist schnell erklärt.
      Selbst die SVP hat festgestellt, dass die DSI eigentlich nur noch durch den Automatismus, der die Härtefallklausel (die von der SVP notorisch 'Täterschutzklausel' genannt wird) verhindern soll, eine Daseinsberechtigung hat.

      Insofern, als dass aber nicht einmal die Opferhilfeorganisationen diese Härtefallklausel auch nur annähernd ähnlich wie die SVP auffassen, wird's langsam ziemlich schwierig die DSI noch in IRGEND einer Weise zu rechtfertigen, zumal sie sehr viel unausgefeilter daherkommt als der Umsetzungsvorschlag zur Ausschaffungsinitiative.
  • InfinityLoop 17.02.2016 19:18
    Highlight Highlight Hab den Brief auch bekommen...arbeite gerade auch an der Antwort😖😖
    • Plöder 17.02.2016 19:50
      Highlight Highlight Brispiel:
      Guten Tag
      Wieso sollte der Werkplatz bedroht sein, wenn ich Nein stimme?
      Freundliche Grüsse

      PS: Es handelt sich um eine rhetorische Frage ;-)
    • InfinityLoop 17.02.2016 19:55
      Highlight Highlight WAT??
    • InfinityLoop 17.02.2016 20:27
      Highlight Highlight 😂😂Ihr habt meine Antwort nicht verstanden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mr. Bigglesworths Cousin 3rd Grade 17.02.2016 19:17
    Highlight Highlight Nun, hier haben wir ja mal wieder ein tolles Beispiel für Schweizer Werte: die Domain rettungwerkplatzschweiz.ch ist bei Hoststar registriert.. Hoststar hostet aber bei Hetzner in DE.. verlagert also Arbeitsplätze in die EU.. Toll Gut, gemacht du kompetentes Komitee... Himmel Hergott..
    • EvilBetty 17.02.2016 20:19
      Highlight Highlight Mit diesem neumödigen Zeug kommt er halt nicht mehr zu Recht.
    • Cityslicker 17.02.2016 21:14
      Highlight Highlight Hetzner? Passt doch - nomen est omen...
    • Kii 17.02.2016 22:55
      Highlight Highlight 😄
      Benutzer Bild
  • Siri 17.02.2016 18:23
    Highlight Highlight Naja, ich finde es eigentlich ganz nett, dass zum Ende an den gesunden Menschenverstand appelliert wird - da kann ja dann nur ein NEIN rauskommen...
    Ansonsten nervt mich die SVP-Propaganda auch. Wobei die mit Frau Rickli bedruckten Nastüechli fast schon witzig waren, da konnte man wenigstens reinschnäuzen oder so... passte irgendwie...
    • Guerzo 17.02.2016 23:49
      Highlight Highlight bedrucktes Toilettenpapier wäre noch passender gewesen ;-)
  • laralee12 17.02.2016 18:16
    Highlight Highlight Ich habe es bekommen, habe es zerrissen und fotografiert und auf die DSI-Seite gepostet.
    • formerly known as 17.02.2016 19:22
      Highlight Highlight Ein rechtes Kanpfblatt hat es auch nicht anders verdient. Ich wollte eine böse Mail schreiben, habs dann aber gelassen.
  • Freddie 17.02.2016 18:02
    Highlight Highlight Und wieder einmal Danke Watson! Danke für einen Artikel, der sachlich beschreibt, was es mit dem Brief auf sich hat!!!!
    Und Danke, dass die Kommentare voller guten Argumenten gegen und für die DI sind! 👍🏻👍🏻👍🏻
  • 11lautin 17.02.2016 17:44
    Highlight Highlight Direkt ins Altpapier..... mein NEIN zur DSI ist schon längst in der Urne.
  • Almos Talented 17.02.2016 17:17
    Highlight Highlight Hab den Brief ebenfalls bekommen.
    I was not amused.
    Aber ich fand es auch ein wenig grenzwertig eine Mail der Uni Basel erhalten zu haben, in welchem sie die Studenten darum bitten die DI abzulehnen.
    • nilson80 17.02.2016 19:34
      Highlight Highlight Da hast Du recht. Nicht wegen der Aussage, sondern weil Uni und Studenten in einem speziellen Verhältnis zueinander stehen. Wenn sich einzelne Mitarbeiter der Uni positionieren fände ich das in Ordnung. Als Institution sehe ich es aber auch kritisch.
    • Metalhat 18.02.2016 11:19
      Highlight Highlight Tschuldigung die Frage, aber wann kam denn diese Mail?
      Ich habe in meinem Mail Account nur jene mit der Infromation der Hochschulkonferenz gefunden welche sich noch einmal deutlich zur MEI geäussert hat. Aber in den letzten beiden Monaten habe ich nichts gefunden zum Thema DSI.

      Zur Positionierung allgemein: das sich die Uni positioniert ist mehr als verständlich, da sie als Arbeitgeber vieler ausländischer Angestellter auch eine Verpflichtung diese zu schützen. Somit sehe ich es als legitim.
    • Almos Talented 18.02.2016 15:36
      Highlight Highlight @Metalhead
      Ich muss mich da korrigieren. Die Mail wurde von der Fachschaft Geschichte verschickt.
  • Lowend 17.02.2016 16:58
    Highlight Highlight Ich liebe das Bild oben auf dem Brief, wo ein Arbeiter am Ast sägt, auf dem er steht und nachdem die svP die selbsternannte Arbeiterpartei ist, kann es sich nur um einen Wähler der SVP handeln! Hier warnt die SVP exemplarisch, was bei einem Ja zur DI passiert und zeigt wunderschön, dass Ikonographie eine viel zu schwierige Angelegenheit für einfach gestrickte Lokalpolitiker ist!
    Benutzer Bild
    • FlorianH 17.02.2016 18:23
      Highlight Highlight Statistisch gesehen ist die SVP leider die Arbeiterpartei geworden. Das liegt nicht an solchen propagandistischen Meisterwerken, wie der Holzfäller, aber vielmehr an der unsäglichen Schwäche der SP. Diese ist grösstenteils nur noch für Akademiker/Beamte zugänglich und attraktiv, für den Rest, insbesondere Arbeiter, unwählbar.
    • INVKR 17.02.2016 18:40
      Highlight Highlight Das halte ich für ein Gerücht. Der Stil der SP mag nicht mehr dem entsprechen, was manche Arbeiter zu erwarten scheinen. Grundsätzlich ist sie aber immer noch die einzige grosse Partei, die sich für die Interessen der Arbeiter einsetzt. Sie müsste nur besser zu kommunizieren lernen.
    • nilson80 17.02.2016 19:43
      Highlight Highlight Arbeiter sind aber heute auch eine andere Schicht als noch vor 50-60 Jahren. Damals waren viele Arbeiter aufgrund der Gesellschaftsstruktur von Bildung ausgegrenzt.
      Die Arbeiterbewegung war sehr bildungsnah. Damals waren in den Fabriken viele Menschen beschäftigt welche heute eine Hochschule besuchen würden. Das soll nicht despektierlich gegenüber einfachen Arbeitern oder Handwerkern sein. Bildung ist kein Charaktermerkmal. Die Begrifflichkeit sind aber nicht mehr die Selben und die SP natürlich nicht mehr eine reine Arbeiterpartei.
  • dopaminho 17.02.2016 16:51
    Highlight Highlight theman kein svplörrer? wers glaubt
  • Xi Jinping 17.02.2016 16:42
    Highlight Highlight Hab den Brief auch bekommen...abfotografiert und in Whatsappgruppe rumgeschickt...zerknüllt und verbrannt(!). Hab zwar meinen Cheminee damit beschmutzt aber egal. Weg ist weg.
  • andersen 17.02.2016 16:31
    Highlight Highlight Der SVP möchte ein klares Systemwechsel und der Schreiben ist nicht Transparent, sie werfen Menschen vor, die ein Titel erworben hat, unfähig zu sein und auch nicht in Besitz von ein gesunde Menschenverstand zu sein.

    Das ist Manipulation, solche Sache gab es schon in Europa, speziell von Gruppierungen, die unter der Begriff Sekten lag.
    Bei der Scientology war es ein Kampagne : "Sagt, Nein zu Drogen" und auf der Schreiben stand nicht Scientology.
    Also, kein Transparenz.
    Aber, sie haben auch keine Vertreter in das Bundesrat und in das Parlament.

  • JuliaParadis 17.02.2016 16:28
    Highlight Highlight Ich wünschte es wäre verboten werbung für Politik zu machen.
    meiner Meinung nach sollten die Wähler sachlich über Fakten informiert werden und dann entscheiden.
    Keine emotionale, plakative, reißerische Sprüche und Slogans. nur Fakten.
    • JuliaParadis 17.02.2016 16:32
      Highlight Highlight Man stelle sich das Geld vor was dann anders investiert werden könnte...
    • Timmy :D 17.02.2016 17:13
      Highlight Highlight Die Grundlage einer funktionierender Demokratie ist ein gebildetes Volk, welches über die Abstimmungen richtig informiert ist. Sie wissen ja selber welche Partei für Kürzungen in der Bildung und Falschaussagen bzw. Verdrehungen von Fakten bei Abstimmungen ist. Doch eine Demokratie besitzt die Regierung/Gesetzgebung, welches es verdient.
    • nilson80 17.02.2016 19:56
      Highlight Highlight Leider illusorisch, da Politik immer auch Meinung und nicht nur Fakt ist. Ein Zustand den alle als "gut und richtig" empfinden wäre eine Utopie. Deswegen ist es wichtig in Bildung zu investieren damit die Meinungen wenigstens einer gewissen Grundlogik standhalten und man -falls nicht einfach zu faul- vermeintliche Gurus und Manipulatoren auch als solche erkennen kann.
    Weitere Antworten anzeigen
  • stookie 17.02.2016 16:23
    Highlight Highlight Extrablatt vom September 15.
    Hier sah man ja bereits die Darstellung der 2 Klassen Gesellschaft. Ist leider nix neues.
    Wehret den Anfängen.
    Benutzer Bild
    • elivi 17.02.2016 20:58
      Highlight Highlight diese fake statistik sagt mir vorallem wie 'gebürtige' schweizer langsam austerben lol
  • Chlinae_Tigaer 17.02.2016 16:23
    Highlight Highlight Zitat; ...einen Brief gefüllt mit Kot... Zitatende


    Doch, wirklich, sehr intelligent.

    Da habe die Genossen ja voll den Bock abgeschossen.
    • seventhinkingsteps 17.02.2016 16:27
      Highlight Highlight Zitat: "Ich bin ein Zitat." Zitat Ende
    • INVKR 17.02.2016 16:34
      Highlight Highlight Und Chline_Tigaer weiss bereits, wer es war. Ich glaube er oder sie hat hellseherische Fähigkeiten. Schon mal über eine Polizeikarriere nachgedacht?
    • EvilBetty 17.02.2016 16:43
      Highlight Highlight Wie dürfen wir uns das vorstellen? Ein Blatt auf dem dauernd «Kot» wiederholt wird? Denn ansonsten wäre es ja ein Umschlag oder Couvert gewesen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Heinz Kremsner 17.02.2016 16:20
    Highlight Highlight Nun der Brief ist voller Unwahrheiten und Lügen, so kennen wir die SVP. Watson und andere haben das aufgedeckt.
    Soll er nun einen Brief mit Kot erhalten haben so ist das doch harmlos im Vergleich was Rechte Anhänger (SVP usw) mit Linken machen. Da werden Linken Politikern Briefe mit einer Gewehrkugel geschickt: "Das nächste Mail bist Du dran pass auf". Nun diese Androhung von Gewalt ist strafbar (Offizialdelikt) Art. 259 StGB: Wer öffentlich zu einem Vergehen mit Gewalttätigkeit gegen Menschen oder Sachen auffordert, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft.
  • TanookiStormtrooper 17.02.2016 16:04
    Highlight Highlight Ein kleiner Hinweis:
    Kot enthält DNS, lasst das also lieber...
    • Tiben 17.02.2016 16:09
      Highlight Highlight Da kriegt wohl ein Labrador ernsthafte Probleme..
    • Meitlibei 17.02.2016 16:09
      Highlight Highlight Kann ja auch von einer Katze, Hund, Kuh oder sonst was stammen. Glaube nicht das da alle registriert sind ;-). Obwohl vielleicht kommt da bald die nächste Initiative.
    • Wandtafel 17.02.2016 16:10
      Highlight Highlight Was wenn es Katzenkot ist?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lezzelentius 17.02.2016 15:56
    Highlight Highlight Die eigentliche Unverschämtheit im Brief ist doch: "[...]dramatischer, wenn auch die Neu-Eingebürgerten mitgezählt würden."

    Genügt es nicht, dass man mit der Initiative eine Zweiklassengesellschaft zwischen Ausländern und Schweizern einführt? Muss man auch nun zwischen den "Schweizern" und den "anderen Schweizern" unterscheiden? Eine weitere Kaste in der Hierarchie um gesetzliche Stellung?

    Es wird, je näher die Abstimmung, paranoider und lächerlicher.
    • Anam.Cara 17.02.2016 17:12
      Highlight Highlight @Lezzelentius: Ja, es wird zunehmend lächerlicher. Das Problem ist, dass viele Bürger so ein Propaganda-Schreiben als Informationsquelle nutzen und den Inhalt vorbehaltlos glauben könnten. Z.B. jene, die die kontroverse Diskussion in den Medien nicht mitbekommen haben.

      Wenn dieser Abstimmungskampf ein Beispiel für die Zukunft unserer Demokratie ist, bekomme ich echt angst. Und die Art der Initiative (Ungleichbehandlung von Einwohnern direkt in der Verfassung) hilft nicht, mich positiver zu stimmen.

      Schweiz, wohin bewegst Du Dich...?
    • Matrixx 17.02.2016 17:19
      Highlight Highlight Genau, und irgendwann unterscheidet man zwischen Schweizer, die seit 80 Jahren hier wohnen, Schweizer die seit 70 Jahren hier wohnen, Schweizer die seit 60 Jahren hier wohnen...

      Und ich gehöre dann mit unter 30 zu den "neuen", die seit 20 Jahren hier wohnen.
    • tinoos 17.02.2016 18:25
      Highlight Highlight Wir könnten ja das Kastensystem wie im frühren Indien einführen, sind schon mal auf dem richtigen Weg dafür.
  • Syptom 17.02.2016 15:55
    Highlight Highlight «Meiner Meinung nach haben wir einen viel zu grossen wenn nicht absoluten Täterschutz», erklärt Zollinger.
    ___

    Und der Übervater so: "Tanzt meine Schäfchen, tanzt!"
  • Tiben 17.02.2016 15:54
    Highlight Highlight 1A Filterpapier
    • Syptom 17.02.2016 15:56
      Highlight Highlight Für die Toilette vielleicht, aber meinen Kaffee lass ich mir dadurch nicht versauen.
      Aber meinem Büroschredder hats geschmeckt!
    • Yelina 17.02.2016 16:03
      Highlight Highlight Ich glaube, Tiben meinte zum Joints bauen, nicht für Kaffee ;-)
    • Alf 17.02.2016 16:09
      Highlight Highlight Ich hab den Schund neben meinem Briefkasten verbrannt... sowas sollte man sich einfach nicht reinziehen, ist schlecht für die Gesundheit.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DailyGuy 17.02.2016 15:51
    Highlight Highlight Wir sparen Sozialkosten (wohl weil ja alle Ausländer arbeitslos sind, da wir ja die Vorurteile benützen müssen), gleichzeitig müssen wir aber auch unsere Arbeitsplätze verteidigen?

    Was stimmt den jetzt SVP? Brauchen die Ausländer Sozialhilfe weil sie arbeitslos sind oder nehmen sie uns die Jobs weg? Beides geht nämlich nicht. Ein Beweis mehr, dass hier wieder nur mit haltlosen Fakten Angst gemacht wird. Und sich die SVP wieder mal selber widerspricht.
    • Metalhat 17.02.2016 19:19
      Highlight Highlight Dies ist ganz einfach zu erklären, es handelt sich nämlich hierbei um Schrödingers Immigrant.
      Er ist faul und klaut dir den Job (und die Frauen und sowieso die Luft zum atmen).
      Aber dies ist nur der Fall bis du ihn wirklich beobachtest (=kennenlernst) und du erkennst das er gleich ist wie andere Menschen.
      Aber als würde die SVP jemals beobachten, die posaunen nur.
  • Sveitsi 17.02.2016 15:50
    Highlight Highlight "Er habe viele andere, massiv ehrverletzende Reaktionen und Drohungen erhalten."
    Wer austeilt und gegen Ausländer hetzt, muss auch einstecken können.
  • TheMan 17.02.2016 15:46
    Highlight Highlight Hier sehen wir wie Primitiv die Linken Wähler sind. Ein Brief mit Kot. Oder Beschimpfungen weil jemand anderst denkt. Ehrverletzung und Drohung. Halt Typisch Links. Besonders finde ich schade das seine Ganze Familie mit in den Dreck gezogen wird. Aber was soll man halten von Primitiven Leuten. Die SP/Juso ist ja auch nicht besser.
    • Lezzelentius 17.02.2016 15:58
      Highlight Highlight Immerhin sind wenigen linken Primitivlinge nur Wähler und nicht etwa wie die Rechten in der Politik.
    • DailyGuy 17.02.2016 15:59
      Highlight Highlight Adjektive und Pronomen werden klein geschrieben. Nur so. Aber als rechter Wähler kann man ja sicher auch die Rechtschreibung zurechtbiegen, damit es passt.
    • Fee.22 17.02.2016 16:06
      Highlight Highlight Ich nehme mal an, der Absender des Kots hat sich weniger an der anderen Meinung gestört, als an der unaufgeforderten Zusendung eines Briefs zwecks Meinungsmitteilung.
    Weitere Antworten anzeigen

Eine halbe Million Menschen in der Schweiz denken an Suizid

541'000 Menschen in der Schweiz haben in den letzten zwei Wochen an Suizid gedacht. 200'000 haben schon einen Versuch gemacht, 33'000 in den letzten 12 Monaten. Seit 2012 stieg der Anteil an Menschen mit Suizidgedanken von 6.4 auf 7.8 Prozent.

Und die Dunkelziffer dürfte aus zwei Gründen hoch sein: Erstens basiert die Statistik des Schweizerischen Gesundheitsobservatoriums (Obsan) auf Daten der Schweizerischen Gesundheitsbefragung (SGB 2017), und bei Befragungen werden Auskünfte oft aus Scham …

Artikel lesen
Link zum Artikel