Schweiz
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«Barometer Gute Arbeit»: Was sich Schweizer Angestellte wünschen



ZUR MITTEILUNG, DASS DER BUNDESRAT EINEN NEUEN GESETZESENTWURF ZUR FOERDERUNG DER LOHNGLEICHHEIT LANCIEREN WILL, STELLEN WIR IHNEN AM MITTWOCH, 26. OKTOBER 2016, FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG - A learning commercial clerk works in an office of the Swiss Commercial Employees Association, in Zurich, Switzerland, on June 10, 2015. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Eine Lernende kaufmaennische Angestellte arbeitet in einem Buero des Kaufmaennischen Verbandes Schweiz, am 10. Juni 2015, in Zuerich. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Wo drückt der Schuh bei Schweizer Arbeitnehmern? Bild: KEYSTONE

Angestellten in der Schweiz bereitet die zunehmende Arbeitsbelastung Sorgen. Viele wünschen sich auch eine bessere Gesundheitsförderung und mehr Weiterbildungsmöglichkeiten. Grundsätzlich ist die Arbeitsplatzzufriedenheit aber hoch.

Zu diesem Schluss kommt das «Barometer Gute Arbeit», das der Gewerkschaftsdachverband Travail.Suisse und die Berner Fachhochschule (BFH) am Montag vor den Medien in Bern vorgestellt haben. In einer repräsentativen Umfragen beurteilten Angestellte ihre Arbeitsbedingungen in den Dimensionen Gesundheit, Motivation und Sicherheit.

Umfrage

Leidest du unter den Auswirkungen der digitalisierten Arbeitswelt?

490 Votes zu: Leidest du unter den Auswirkungen der digitalisierten Arbeitswelt?

  • 46%Ja.
  • 44%Nein.
  • 9%Ich arbeite nicht.

Der grundsätzliche Befund ist positiv. Die Arbeitnehmenden erachten ihre Tätigkeit als als sinnstiftend und nützlich und identifizieren sich in grossem Masse mit ihrem Job. Von einer unmittelbaren Sorge um den eigenen Arbeitsplatz ist nur eine kleine Minderheit betroffen.

Auffallend ist jedoch - wie schon in der Vorjahresbefragung - das Ausmass der psychosozialen Belastungen. Stress und emotionale Erschöpfung sind für einen Grossteil Realität, ebenso wie der Verzicht oder die Verkürzung der vorgesehenen Pausen.

Zudem werden die Massnahmen zur Gesundheitsförderung als ungenügend eingeschätzt und fast die Hälfte der Arbeitnehmenden beklagt, dass Weiterbildung gar nicht oder zu wenig gefördert wird.

Der Vergleich mit den Umfragedaten aus dem vergangenen Jahr zeigt ausserdem, dass die Zufriedenheit mit dem eigenen Lohn abgenommen hat. Auch werden die Gestaltungsmöglichkeiten betreffend Arbeitszeit und -belastung geringer eingestuft als 2015. (sda)

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