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Er entdeckt eine dicke Beule an seinem Auto – und den Brief eines Mädchens

Elisabeth Kochan / watson.de



Was für ein Albtraum: Nichtsahnend schlenderst du auf dein Auto zu, und dann bemerkst du eine richtig fiese Beule an der Fahrertür. Der Lack ist ab, das Metall verbogen. Vom Täter weit und breit keine Spur. Nicht einmal eine Nachricht hat er dir hinterlassen. Und wer keine entsprechende Versicherung hat, bleibt demnach auf den Reparaturkosten sitzen. Da kannst du bloss dankbar sein, wenn ein Zeuge den Unfall mitangesehen hat und dir einen Zettel schreibt...

Dieses Glück im Unglück hatte Andrew Sipowicz, Baseballspieler eines College-Teams in Buffalo, New York. Er musste zu seinem Entsetzen feststellen, dass ein unbekannter Fahrer eine Delle in der Karosserie seines Wagens hinterlassen hatte – eine so dicke Delle, dass jemand den Unfall mitbekommen haben musste. Und dann entdeckte Andrew eben jenen Zettel mit der Botschaft, die er daraufhin bei Twitter teilte...

Und die hat inzwischen fast eine Million ❤-en gesammelt:

Andrew schrieb dazu:

«Danke an den anonymen Sechstklässler, der mir ein paar tausend Dollar erspart hat (Bus ist nicht massstabgetreu gezeichnet)»

Ausgerechnet ein Kind hatte den Unfall beobachtet – und wollte Andrew helfen:

Bild

Die Zettel-Botschaft im Wortlaut:

«Falls du dich fragst, was mit deinem Auto passiert ist.
Bus 449 hat dein Auto angefahren
Er hält hier jeden Tag, um mich abzusetzen.
Um 17:00 Uhr.
Was ist passiert?
– Sie hat versucht, rechts ranzufahren, und hat das Auto gestreift. Sie hat Fahrerflucht begangen. Sie hat versucht, rüberzulenken und sich durchzuquetschen, konnte es aber nicht. Sie hat sich trotzdem durchgequetscht. Sie hat eine Delle hinterlassen und ich habe gesehen, was passiert ist.
– Sorry.
– Fahrersitz, linke Tür
– Eine Frau auf dem Busfahrersitz 999.
– 'Buffalo Public School'-Bus 
– *Der Bus, der dein Auto angefahren hat*
– Eine Sechstklässlerin der Houghten Academy»

Was bedeutete das für Andrew?

Da das (noch) anonyme Kind Andrew nicht nur eine genaue Uhrzeit, sondern auch noch die Buslinie sowie die genaue Busnummer verriet (zusammen mit einer anschaulichen Zeichnung des Busses), war die Täterin nicht länger unbekannt, sondern schnell zu ermitteln – inklusive der zur Kasse zu bittenden Versicherung. Andrew musste den Schaden über mehrere tausend Dollar somit nicht selbst bezahlen.

Für diese Ersparnis war er natürlich enorm dankbar – und begab sich mithilfe des Zettels auf die Suche nach seinem Auto-Schutzengel... 

... und hatte Erfolg:

Andrew postete ein Update:

«Die Schülerin, die den Brief geschrieben hat, wurde gefunden, und wir sind dabei, uns auszudenken, wie wir sie für ihre Handlungen belohnen können. Sehr dankbar dafür»

Wie Andrew sich für ihre liebe Nachricht bedankte, ist noch nicht klar; in der Schule lohnte sich ihre Hilfe aber schon, denn einer ihrer Lehrer sah Andrews Tweet und beschloss, das Mädchen selbst zu belohnen:

Er schrieb:

«Stolzer Lehrer-Moment. Eine meiner Schülerinnen hat nicht gezögert, die 'Petze' zu sein und eine gute Tat zu vollbringen. KEINE THANKSGIVING-HAUSAUFGABEN!»

Und was ist die Moral von der Geschicht'? Autos anfahren tut man nicht. Und wenn's dann doch mal passiert, sollte man erst recht nicht wegfahren – denn man weiss ja nie, welche aufmerksamen Kinderaugen einen gerade dabei beobachten...

Wer rast schneller den Hang hinunter?

Video: watson/nico franzoni

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