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«High In-Fidelity» – die beste Albumserie, die keine war



Ach, wie lustig waren Menschen anno dazumal! Gewiss habt ihr bereits Schräges aus der goldenen Ära der Langspielplatte zu Gesicht bekommen. So was in der Art, etwa:

Oder unfreiwillig Lustiges wie die Querflötenspielerin, die ein Gospelalbum mit Titel «Fingering for Jesus» herausgab und dergleichen. Nice.

Und dann gab es die Alben von High In-Fidelity Records, die ab 1962 auf den Markt kamen. Die spielten in einer gänzlich anderen Liga.

Nun, der Clou dabei war, schenkte man jemandem eines dieser Alben, etwa das hier, ...

... fand der Beschenkte darin keine Vinylplatte, sondern einen Kartoneinschub, auf dem Folgendes geschrieben war:

«Ich schenke dir dieses Album ... sorry, ich konnte mir die Platte dazu nicht leisten!»

High In-Fidelity Records parodierte also das Genre der zweckbestimmten Musik-Alben, indem sie quasi humoristische Grusskarten in LP-Format verkaufte. «Hey, du spielst doch Klavier. Guck, ich hab' dir ein Geschenk ... haha, reingelegt!»

Über die Hintergründe von High In-Fidelity ist so ziemlich nichts bekannt. Doch obwohl ihre Produktionszahlen kaum allzu gross gewesen sein können, waren ihre Fotosujets meist doch eher aufwändig.

Und für die damalige Zeit doch ziemlich gewagt.

Und auf der Rückseite gab es dann jeweils das «empfohlene» Tracklisting.

«Suggested Titles» wohl aus Copyright- und warenrechtlichen Gründen. Diese Songs würden zum Albumtitel passen, quasi.

Für die lockeren Affären wären da mitunter Knaller (haha) wie «Let's Do It», «You Do Something To Me» oder «Hard, Ain't It Hard».

Wer heute in einem Brocki oder einem Vintage-Flohmarkt ein Exemplar findet – unbedingt kaufen!

high infidelity records 1960s comedy grusskarten usa retro camp https://musiceureka.wordpress.com/2014/10/28/hi-infidelity-records-complete-series/?fbclid=IwAR0A4nZKe0HnUoGkde6iuU8kdV1qtSbJQ2s83n-UzWV7LyQXMSnj2Zd6RIo

Bild: musiceureka.wordpress

Oben gezeigte «Communist Party Songs», zum Beispiel, wird auf eBay für 75 Dollar angeboten. Investieren!

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10Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • hoffmann_15@hotmail.com 28.04.2020 10:26
    Highlight Highlight "Music for half-assed friends" müsste man sich ironischerweise selber schenken.
  • Der Rückbauer 27.04.2020 01:08
    Highlight Highlight Eine Verständnisfrage: Was ist mit "Hangovers" gemeint?
    • obi 27.04.2020 08:28
      Highlight Highlight @Der Rückbauer: Kater
    • Watchdog2 27.04.2020 12:53
      Highlight Highlight Butt Hangovers!

      Po-Backen die über den Barstool hangen.
    • Der Rückbauer 27.04.2020 14:28
      Highlight Highlight Watchdog2: Oder das, was auf der anderen Seite etwas weiter oben über den Tresen hängt.
  • Papa Swappa 27.04.2020 00:53
    Highlight Highlight Sehr lustig, neben den T-Shirts von Metalbands, die es nicht gibt, finde ich "Fake-Arists", Leute, die vorgeben, was ganz anderes zu sein, als sie wirklich sind - Jerry J Nixon ist dir ja sicher bekannt, von dem gibt es eine Best Of Album, aber der Typ hat nie gelebt.
    Auch grossartig finde ich IFA WARTBURG, 2 Schweden, die nicht deutsch können & vorgeben, eine DDR-Tanzband zu sein. Ihre Texte schreiben sie mit dem Reimlexikon
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    .be/QMr8O2X7pLw
    • obi 27.04.2020 08:28
      Highlight Highlight @Papa Swappa: J.J. Nixon ist mein Untermieter im Proberaum.
    • Papa Swappa 27.04.2020 18:02
      Highlight Highlight aber wenn du in ansprichst, nennst du in sicher nicht jerry ;-)
  • Randalf 26.04.2020 22:35
    Highlight Highlight
    Genau, ich habe vergessen mich bei Oliver Baroni, für den Ausflug in die Vergangenheit, zu bedanken.
    Danke
  • Randalf 26.04.2020 22:31
    Highlight Highlight
    Ich liebe Plattencover. Die von den "Songs for swinging mothers" finde ich besonders gelungen.
    Bei "school's out" von Alice Cooper war ein Damenslip über die Platte gespannt und wir, als Jungs, fanden es lustig im exlibris uns diese Platte, zum anhören, auflegen zu lassen. Apropos, der Verkäufer mochte uns nicht, da das Taschengeld nicht reichte jeden Mittwochnachmittag eine LP zu kaufen.
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