Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa06633192 Referee Deniz Aytekin of Germany looking at the VAR during the International friendly match between England  and Italy at the Wembley Stadium in London, Britain, 27 March 2018.  EPA/KIERAN GALVIN

Der modernde Fussball: Schiedsrichter Aytekin schaut sich eine heikle Szene nochmals in Zeitlupe an. Bild: EPA/EPA

Die Statistiken belegen: Der Videobeweis macht den Fussball gerechter – aber ...

27.04.18, 06:13 27.04.18, 15:10


Der Videobeweis im Fussball ist ein voller Erfolg – zumindest, wenn man die nackten Zahlen betrachtet. In Italien beispielsweise wurde die Fehlerquote der Schiedsrichter in der Serie A und in der Coppa Italia dank VAR (Video Assistant Referee) deutlich gesenkt, wie aktuelle Zahlen belegen. Nur noch bei 0,98 Prozent aller Entscheide lagen die Unparteiischen falsch. Vor der Einführung des Videobeweises war das noch bei 6,05 Prozent all ihrer Pfiffe der Fall.

In diesen 4 Fällen darf der VAR eingreifen:

1. Bei Toren oder Regelverstössen bei deren Entstehung.
2. Bei Penalty-Entscheidungen.
3. Bei Roten Karten (nicht bei zweiten Gelben Karten).
4. Wenn die falsche Person die Gelbe oder Rote Karte sieht.

Damit der Videobeweis zum Zug kommen kann, muss eine klare Fehlentscheidung des Platz-Schiedsrichters vorliegen.

Gemäss Gazzetta dello Sport wurde der Videobeweis in insgesamt 346 Spielen bis und mit 33. Spieltag 1736 Mal angewandt: 916 Mal bei Toren, 464 Mal bei Penaltys und 356 Mal bei Platzverweisen. 105 Entscheidungen wurden geändert, davon 17 zu Unrecht. Acht von diesen Fehlentscheiden hatten später auch Einfluss aufs Resultat. In Italien belegen die Statistiken zum VAR ausserdem, dass es seit seiner Einführung weniger Fouls, Proteste und Simulationen gegeben hat.

Ähnlich sind die Zahlen in Deutschland. Bis und mit 28. Spieltag wurden in der Bundesliga in 234 Partien gemäss der «Bild»-Zeitung 63 Schiri-Entscheide durch den Videobeweis revidiert. Davon waren 11 VAR-Korrekturen falsch, allesamt ereigneten sich in den ersten 15 Spieltagen.

Aus den Statistiken ist eindeutig herauszulesen: Der Fussball ist seit der Einführung des Videobeweises gerechter geworden. Trotzdem hat dieser nach wie vor einen schlechten Ruf.

Dafür gibt es drei Gründe:

  1. Keine absolute Gerechtigkeit möglich
    Die Entscheidungen des Video-Schiedsrichters beruhen nach wie vor auf subjektiven Einschätzungen. Fehler können deshalb nie gänzlich vermieden werden. Die Akzeptanz beim Publikum für Fehlentscheidungen ist mit Videobeweis aber tiefer geworden. Schliesslich können die Unparteiischen dank VAR auf Zeitlupen und Wiederholungen zurückgreifen.
  2. Zu lange Entscheidungsfindung
    Zwar wurde hier nachgelegt, aber nach wie vor dauert es schlicht zu lange zwischen Aktion und endgültiger Schiri-Entscheidung. Gemäss dem regelbestimmenden International Football Association Board (IFAB) im Schnitt 68 Sekunden, wenn sich der Schiedsrichter die Szene am Bildschirm selbst anschaut. Falls nicht, verkürzt sich die Zeitspanne auf durchschnittlich 35 Sekunden. Doof, wenn dazwischen der Pausenpfiff liegt, wie beim Spiel zwischen Mainz und Freiburg.
  3. Fehlende Transparenz
    Wann und warum der Video-Schiedsrichter einschreitet, ist meist weder für die Zuschauer im Stadion noch zuhause am TV nachvollziehbar. Hier besteht dringender Handlungsbedarf. Alle müssen sofort wissen: Es erfolgt eine Videokontrolle, die getroffene und im Moment bestehende Entscheidung könnte revidiert werden. Schliesslich darf der Fussball seine grösste Stärke – eine einfache und für alle auf Anhieb zu verstehende Sportart zu sein – nicht verlieren.

Noch immer befindet sich der Videobeweis in der Testphase, in den Kinderschuhen sozusagen. Spätestens an der WM im Sommer in Russland, wo der Videobeweis erstmals bei einem grossen Turnier zur Anwendung kommt, müssen diese Probleme behoben sein. Sonst droht dem Videobeweis ein Debakel – und das, obwohl der den Fussball eigentlich gerechter macht.

Das offizielle Poster der WM 2018 – und seine Vorgänger

Video: watson/Quentin Aeberli, Emily Engkent

16.06.1938: Was man hier nicht sieht: Dem Penalty-Schützen riss das Gummiband der Hose, der Goalie lachte sich krumm

29.06.1958: Aus «Dico» wird «Pelé» und dieser wird dank zwei WM-Finaltoren der Weltstar

12.07.1998: Ronaldo kämpft vor dem WM-Final mit dem Tod – warum er trotzdem spielt, bleibt bis heute ein Rätsel

23.06.1990: Roger Milla gegen René Higuita – der Alte entzaubert den Irren

01.07.1990: Unglaublich, aber wahr: Dank cleverer Taktik und zwei verwandelten Penaltys darf England vom WM-Titel träumen

31.05.1934: Goalie Zamora war Kettenraucher, sass im Knast und landet an der WM fast im Rollstuhl

04.07.1954: «Aus, aus, aus, aus! Das Spiel ist aus! Deutschland ist Weltmeister …»

17.06.1970: Fehler über Fehler und Beckenbauers an den Körper geklebter Arm sorgen für das Jahrhundertspiel

28.06.1994: Der Russe Oleg Salenko erzielt als bisher einziger Spieler in einem WM-Spiel fünf Tore

30.06.2006: Jens Lehmann hext Deutschland gegen Argentinien in den WM-Halbfinal – dank einem unnützen Spickzettel im Stulpen

09.07.2006: Weil Materazzi Zidanes Schwester beleidigt, kommt es zum berühmtesten Kopfstoss der Fussball-Geschichte

16.07.1950: Ein Uru bringt das Maracanã zum Schweigen und sorgt dafür, dass Brasilien nie mehr in Weiss spielt

02.07.1994: Kolumbiens Andrés Escobar wird nach seinem Eigentor gegen die USA mit 12 Schüssen hingerichtet

07.06.1970: England-Goalie Gordon Banks wehrt mit der grössten Parade aller Zeiten den Kopfball von Pelé ab

17.07.1994: «Eine Wunde, die sich niemals schliesst» – Roberto Baggios Penalty in die Erdumlaufbahn

12.06.1998: José Luis Chilavert wird beinahe zum ersten Goalie, der an einer WM ein Tor erzielt

18.06.1994: Beni Thurnheers fataler Irrtum – es gibt eben doch einen Zweiten wie Bregy

30.06.1998: Mit einem Wundersolo geht Michael Owens Stern auf, der nur allzu schnell wieder verglüht

19.06.1958: Just Fontaine schiesst im Viertelfinal zwei seiner total 13 Tore an einer WM – ein Rekord für die Ewigkeit

27.06.1994: Effenberg zeigt seinen berühmten Stinkefinger – leider hat ihn fast niemand gesehen

06.07.2010: «Ik probeer het maal», denkt sich Giovanni van Bronckhorst im WM-Halbfinal und erzielt aus 37 Metern dieses Traumtor

05.07.1982: Italiens Rossi kehrt nach zweijähriger Sperre zurück und versenkt «unbesiegbare» Brasilianer im Alleingang

19.06.1958: Just Fontaine schiesst im Viertelfinal zwei seiner total 13 Tore an einer WM – ein Rekord für die Ewigkeit

22.06.1986: Maradona schiesst das Tor des Jahrhunderts – aber in Erinnerung bleibt die «Hand Gottes»

25.06.1982: Die «Schande von Gijon» – Deutschland und Österreich schliessen einen Nichtangriffspakt

Ampel inspiriert Schiri zu Gelben und Roten Karten – ein Chilene spürt die Folgen zuerst

11.07.1966: Die «Nacht von Sheffield», der grösste Skandal der Schweizer Fussballgeschichte

20.06.1982: Schiedsrichter Lund-Sörensen gibt bei Spanien gegen Jugoslawien einen Penalty, der keiner ist, und lässt ihn auch noch wiederholen

26.06.2006: «Züngeler» Streller leitet das peinliche Schweizer Penalty-Debakel ein

08.07.1982: Das brutalste WM-Foul aller Zeiten: Toni Schumacher streckt Patrick Battiston nieder

15.06.1958: Von wegen krummbeinig – Garrincha dribbelt die Sowjets schwindlig und gelangt zu Weltruhm

03.07.1974: Ganz Polen gibt der deutschen Feuerwehr die Schuld für die Niederlage in der «Wasserschlacht von Frankfurt»

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Yanik Freudiger, 23.2.2017
Die App ist vom Auftreten und vom Inhalt her die innovativste auf dem Markt. Sehr erfrischend und absolut top.

Abonniere unseren Daily Newsletter

25
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
25Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • donmadridsista 27.04.2018 15:22
    Highlight auch wen ich mit dieser meinung leider nur einer kleinen minderheit angehöre muss ich dennoch folgendes mal gesagt haben: ich finde es blanker hohn das fazit zu ziehen, dass der var den fussball gerechter macht, den so alles in allem waren die ungerechtigkeiten zuvor doch zumeist recht fair verteilt (juve mal ausgenommen) diese saison stellt sich das jedoch unteranderem so dar, dass es teams gibt (wie köln) denen ungerechtigkeiten wiederfahren die zerstörerischer nicht sein könnten. das schlimmste bleibt der versuch den fussball komplet in schwarz/weiss einzuteilen was nichtmalbeiabseitsklappt
    7 16 Melden
  • Rheinpfeil 27.04.2018 14:56
    Highlight Wenn wie in der deutschen Bundesliga bei offensichtlichen Schwalben der Schiedsrichter auf Elfmeter entscheidet und der Videoschiedsrichter nicht eingreift (weil er entweder vor dem Bildschirm eingeschlafen oder aufs WC gegangen ist), dann taucht dieser Entscheid/Nichtentscheid in keiner Statistik auf
    11 2 Melden
  • dunou 27.04.2018 14:02
    Highlight Der "modernde" Fussball... Treffender könnte die Bildlegende gar nicht sein! :D
    3 5 Melden
  • Hashtag 27.04.2018 09:27
    Highlight Würde mich wunder nehmen, wie die Italiener auf diese Statistik kommen. Ist eine bemerkenswerte Verbesserung oder werden nur die Situationen einbezogen in denen ein Videobeweis möglich ist?

    Ansonsten ist der Videobeweis sicher eine gute Sache, ob es jedoch am Schluss gerechter ist, ist etwas anderes. Es gibt viele Situation die 50:50 sind, wenn diese einseitig ausgelegt werden ist es auch vorbei mit der Gerechtigkeit.

    4 3 Melden
  • LibConTheo 27.04.2018 08:07
    Highlight Noch besser wäre, die Torlinienrichter beide abzuziehen und vor den Fernseher zu setzen, damit diese dann gleich dem Schiri über den Kopfhörer sagen können: "Foul oder kein Foul".

    Desweiteren kann man den jeweiligen Trainern bzw. Captains je 3 Vetos geben, welches Sie pro Spiel einsetzen können. Der Schiri kann ja immernoch nach eigenem Ermessen die Videotechnologie beanspruchen, wen er mal unsicher sein sollte.

    Unter diesen Umständen könnte es fairer und schneller werden.
    49 14 Melden
    • maljian 27.04.2018 08:42
      Highlight Die Torlinienrichter kommen meines Wissens nur in UEFA Wettbewerben zum Einsatz. Und dort gab es ja die Entscheidung, dass man auf VAR verzichten möchte.
      14 0 Melden
    • Kunibert der fiese 27.04.2018 09:38
      Highlight Genau! Wie beim tennis die challenges. Wenn der trainer das gefühl hat, das wäre ein penalty gewesen kann er es dem 4. offiziellen sagen und dann wird überprüft. Hatte der trainer recht, verbleiben noch 3 challenges, hatte er unrecht, hat er eine weniger.
      9 2 Melden
  • Zwerg Zwack 27.04.2018 08:02
    Highlight Ich steh grad auf der Leitung. Was bedeuten 17 zu Unrecht geänderte Entscheidungen?
    4 10 Melden
    • Timiböög 27.04.2018 08:40
      Highlight Vernutlich, dass die ursprüngliche Entscheidung korrekt war aber dann mit Hilfe des VAR die Entscheidung geändert wurde und schulssendlich eine falsch war.
      18 0 Melden
    • iFaasi 27.04.2018 09:12
      Highlight Dass eigentlich richtig entschieden wurde, aber trotzdem VAR benutzt wurde und die Entscheidund danach falsch war.
      3 0 Melden
  • tschief 27.04.2018 07:54
    Highlight Das grösste Problem ist die Willkür: Der Schiedsrichter kann (in Italien zumindest) selbst entscheiden, ob er VAR anschauen möchte.

    Tut er das nicht weil er der Meinung ist eh richtig entschieden zu haben...
    Naja
    22 3 Melden
  • Theor 27.04.2018 07:35
    Highlight Beim American Football funktioniert der Videobeweis tadellos, also kann er auch im Fussball richtig umgesetzt werden. Und wenn dadurch das ganze Schmierentheater um die Schwalben eingedämpft werden kann (siehe Text), dann ist der Videobeweis meines Erachtens das Beste, was dem Sport passieren konnte. Wegen dem ganzen rumgepusse, geschwalbe und diskutierens mag ich Fussball nämlich nicht mehr.
    132 29 Melden
    • Lavaro 27.04.2018 08:01
      Highlight Jedoch ist American Football eine komplett andere Sportart, wo es sowieso immer Unterbrüche zwischen den Spielzügen gibt und man den Videobeweis in diesen Unterbrüchen beansprucht. Fussball ist ein flüssiger Sport, wo keine Zeit angehalten wird oder Werbepausen mitten in der Halbzeit geschaltet werden.
      Dennoch bin ich klar für den Videobeweis im Fussball
      46 8 Melden
    • Kanalisationsschachtdeckelnummerexpert 27.04.2018 08:06
      Highlight Ich denke beim American Football funktioniert der Videobeweis besser, weil es nach jedem Spielzug einen kurzen Unterbruch gibt. Ausserdem können die Trainer zweimal pro Spiel eine Entscheidung anfechten, ähnlich wie die Challenge im Tennis.
      22 1 Melden
    • Nosgar 27.04.2018 08:47
      Highlight Das Argument von wegen Unterbrüchen im American Football kann ich nur teils nachvollziehen. Denn die Kommunikation des Schiedsrichter direkt ans Publikum könnte vom Fussball 1:1 übernommen werden und wäre ideal, um die Transparenz zu stärken.
      22 4 Melden
    • Gar Manarnar 27.04.2018 09:14
      Highlight FYI, im Rugby funktioniert der Videobeweis auch tadellos, und das Spiel ist vom Spielfluss her wie Fussball und nicht spielzugbasiert wie Football.

      Daher ist der Einwand von Theor mMn berechtigt. Frage mich auch, wieso man sich beim Fussball damit etwas dämlich anstellt. Die könnten easy die Torlinienrichter abschaffen und dafür einen TMO einsetzen. In der Zeit, in dem sich ein Fussballer am Boden wälzt und sich das Gesicht hält könnte der TMO locker nachschauen, ob da was war.
      9 3 Melden
    • Radiochopf 27.04.2018 09:24
      Highlight da sind uns die Amerikaner wirklich weit voraus, in Sachen Video-Beweis und Transparenz.. im Amercian Football ist ja dann auch der Schiedsrichter zu hören mit seiner Begründung zum Entscheid.. zudem können ja die Coaches auch ein Video-Beweis verlangen.. das sollte man im Fussball auch einführen... es wäre viel transparenter und direkter, wenn man das im Fussball auch machen würde.. ich glaube für die WM soll dies ja nun auch irgendwie geplant sein, aber ob die WM dafür gleich der richtige Ort für die Premiere ist, ist sicher fragwürdig..
      4 3 Melden
    • Kunibert der fiese 27.04.2018 09:40
      Highlight @nosgar

      Sehe ich auch so. Im american football pfeifft der schiri, schaut sich die szene an, steht nachher an die seitenlinie und verkündet das urteil für alle hörbar. Müsste im fussball auch möglich sein.
      5 2 Melden
    • Hoppla! 27.04.2018 10:02
      Highlight Dann halt Rugby. Vom Spielfluss ist das sehr ähnlich.

      Und: Der Entscheid, teilweise auch viel später, wird von den Spielern als auch Fans stets akzeptiert. Es ginge, wenn man will.
      6 3 Melden
    • zettie94 27.04.2018 10:29
      Highlight Der Vergleich hinkt, American Football wird Spielzug für Spielzug gespielt, dazwischen entstehen sowieso Pausen. Beim Fussball ist das nicht der Fall.
      4 9 Melden
    • Theor 27.04.2018 11:33
      Highlight Da habt ihr alle recht. Fussball muss flüssig bleiben. Darum muss der Videobeweis schlauer in den Sport integriert werden, notwendigerweise mit seinen eigenen Eigenheiten. Aber dass es eine tolle Bereicherung für den Sport wäre, davon gehe ich nach wie vor aus.
      3 2 Melden
  • vncentvega 27.04.2018 07:10
    Highlight Die Statistiken belegen: Der Videobeweis macht den Fussball gerechter. Punkt.
    151 27 Melden
  • PostFinance-Arena 27.04.2018 06:58
    Highlight Für mich das grösste Ärgernis: die Willkür! Zu Beginn wurde vereinbart: Penalty, Rote Karten, Tor/nicht Tor. Und dann kommt es min. 2x vor (Gladbach und Bremen), dass ein Tor nicht gegeben wird, weil es ca. 5sek vor dem Tor irgendwo ein Foul gab...?! Wie lange kann man zurück schauen?? Bald kommt: "hey schiri, ech be vor 3min gfoult worde. ohni foul wär alles anderscht cho..."
    26 36 Melden
    • Hoppla! 27.04.2018 07:34
      Highlight Die von dir geschilderte Situation verdeuchtlicht was im Fussball unter anderem schief läuft.

      "hey schiri, ech be vor 3min gfoult worde. ohni foul wär alles anderscht cho..."

      Ein Spieler hat beim Schiedsrichter rein gar nichts zu motzen. Ich bin immer wieder überrascht was sie Unparteiische gefallen lassen. In anderen Sportarten gibt es das nicht.
      69 3 Melden
    • exeswiss 27.04.2018 16:12
      Highlight bö, beim eishockey kann die coaches challenge auch genommen werden, wenn das gegnerische team mit einem offside ins drittel gefahren ist und dort 2-3 min powerplay gespielt hat und das tor geschossen hat.
      2 3 Melden

Gelson Fernandes tritt aus der Nati zurück: «Es war mir eine Ehre»

Mittelfeldspieler Gelson Fernandes wird künftig nicht mehr für die Schweizer Fussball-Nationalmannschaft auflaufen. Das gibt er bekannt, einen Tag nachdem das Ende seiner internationalen Laufbahn bereits durchgesickert war.

Einen Tag nach dem Rücktritt von Valon Behrami beendet mit Gelson Fernandes ein weiterer Routinier seine internationale Karriere. Der Mittelfeldspieler aus Sion bestritt für die Schweiz seit seinem Debüt 2007 insgesamt 66 Länderspiele. Dabei schoss er zwei Tore, eines war unzweifelhaft der Höhepunkt seiner Laufbahn im Dress der Nationalmannschaft: Im Auftaktspiel der WM 2010 erzielte er den Treffer zum sensationellen 1:0-Sieg über den späteren Weltmeister Spanien.

Fernandes, der in wenigen …

Artikel lesen