DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Denis Hollenstein of Switzerland,, Gaetan Haas of Switzerland, and Vincent Praplan of Switzerland, from left, celebrate during the men ice hockey preliminary round match between South Korea and Switzerland in the Gangneung Hockey Center in Gangneung during the XXIII Winter Olympics 2018 in Pyeongchang, South Korea, on Saturday, February 17, 2018. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Es gab viel zu Jubeln beim Sieg gegen Südkorea. Bild: KEYSTONE

So sieht Wiedergutmachung aus! Die Schweiz deklassiert Südkorea

Das Eishockey-Nationalteam kam im Olympia-Turnier zum ersten Sieg. Die Schweizer besiegten Gastgeber Südkorea 8:0. Dreimal Pius Suter sowie Denis Hollenstein, Félicien Du Bois, Thomas Ruefenacht, Reto Schäppi und Enzo Corvi erzielten die Tore.



Zwei Tage nach dem misslungenen Auftritt gegen Kanada (1:5) fuhren die Schweizer den geforderten Pflichtsieg souverän ein. Aus dem Pflichtsieg wurde ein Kantersieg. Die Schweizer mussten nicht wie die Tschechen gegen Südkorea bis zur Schlusssirene um den Sieg bangen. Schon nach den Goals von Du Bois und Suter zum 3:0 nach 36 Minuten war die Partie mehr als vorentschieden. Anschliessend tankten die Schweizer mit fünf weiteren Toren im Schlussabschnitt Selbstvertrauen. In der Schlussphase befand sich das Team von Nationalcoach Patrick Fischer in einem Spielrausch.

abspielen

Das 1:0 im Video. Video: streamable

abspielen

Das 2:0 im Video. Video: streamable

Die Aufgabe der Schweizer wurde erleichtert, weil Südkoreas eingebürgerter Goalie, Matt Dalton, bei den Gegentoren vom 0:1 zum 0:3 nicht gut aussah. Beim 0:2 konnte Dalton einen Weitschuss von Du Bois nicht fangen; beim 0:3 liess er sich von Suter mit einem «Buebetrickli» übertölpeln. Nach dem 0:3 brachen die Südkoreaner ein.

Rassiger Start trug Früchte

Aber die Schweizer spielten gut – auch schon im ersten Abschnitt, als der Gegner auch noch mitspielte. Der rassige Beginn trug Früchte, als Denis Hollenstein die Schweizer nach zehn Minuten mit energischem Nachsetzen in Führung brachte.

Die Südkoreaner vermochten die Schweizer Abwehr am Samstag nicht seriös zu testen. Die Asiaten kamen zwar zu 25 Torschüssen; gute Torchancen erspielten sie sich maximal eine Handvoll. Das Schweizer Tor hütete Jonas Hiller, der bei der Niederlage gegen Kanada nach 26 Minuten eingewechselt worden war und bislang im Olympiaturnier noch kein Gegentor kassiert hat. Leonardo Genoni, gegen Kanada nach vier Gegentoren ausgewechselt, erhielt am Samstag einen Ruhetag und musste sich nicht einmal umziehen.

abspielen

Das 3:0 im Video. Video: streamable

abspielen

Das 4:0 im Video. Video: streamable

abspielen

Das 5:0 im Video. Video: streamable

Nationalcoach Patrick Fischer musste weitere Änderungen vornehmen: Captain Raphael Diaz, der gegen Kanada schon im ersten Abschnitt in einen Bodycheck von Rob Klinkhammer gelaufen war, musste aussetzen. Für Diaz kam Romain Loeffel zum Einsatz; Philippe Furrer stieg zum Captain auf. Ausserdem gelangte Gregory Hofmann für Simon Bodenmann zum Einsatz.

Direkt in die Viertelfinals?

Dank des klaren Sieges und der jetzt wieder positiven Tordifferenz (9:5) dürfen die Schweizer doch wieder hoffen, auf direktem Weg in die Viertelfinals einzuziehen. Zum Abschluss der Vorrunde treffen sie am Sonntag auf Tschechien (8.40 Uhr MEZ).

abspielen

Das 6:0 im Video. Video: streamable

abspielen

Das 7:0 im Video. Video: streamable

abspielen

Das 8:0 im Video. Video: streamable

Die Schweizer können die Vorrundengruppe A nur noch als Sieger beenden, wenn Südkorea das letzte Spiel gegen Kanada gewinnt, womit kaum zu rechnen ist. Ansonsten beenden die Schweizer die Gruppe A entweder auf Platz 2 (bei einem Sieg in 60 Minuten über Tschechien) oder auf Platz 3.

Die Sieger der drei Vorrundengruppen plus der beste Zweitplatzierte erreichen direkt die Viertelfinals vom Mittwoch. Die übrigen acht Teams ermitteln am Dienstag in Achtelfinals die übrigen Viertelfinalisten.

Das Telegramm

Südkorea – Schweiz 0:8 (0:1, 0:2, 0:5)
6500 Zuschauer. – SR Hribik/Rantala (CZE/FIN), Lhotsky/McIntyre (CZE/USA).
Tore: 11. Hollenstein (Haas, Loeffel) 0:1. 29. Du Bois 0:2. 36. Suter (Herzog) 0:3. 44. Ruefenacht (Untersander, Almond) 0:4. 46. Suter (Ambühl, Moser) 0:5. 47. Schäppi (Almond, Geering) 0:6. 52. Suter (Geering, Ambühl) 0:7. 56. Corvi (Hofmann, Du Bois) 0:8.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Südkorea, 5mal 2 Minuten gegen die Schweiz.
Südkoera: Dalton; Lee Don-Ku, Regan; Kim Won-Jun, Young; Plante, Seo; Oh; Cho, Radunske, Swift; Testwuide, Kim Sangwook, Kim Kisung; Shin, Park Woosang, Kim Wonjung; Park Jin-Kyu, Ahn, Lee Young-Jun; Shin.
Schweiz: Hiller; Blum, Untersander; Furrer, Loeffel; Geering, Du Bois; Schlumpf; Hollenstein, Haas, Praplan; Moser, Suter, Ambühl; Scherwey, Corvi, Hofmann; Ruefenacht, Schäppi, Almond; Herzog.
Bemerkungen: Schweiz ohne Stephan (Ersatztorhüter), Diaz (verletzt), Genoni und Bodenmann (beide überzählig).
Schüsse: Südkorea 25 (7-8-10); Schweiz 34 (15-10-9). – 
Powerplay-Ausbeute: Südkorea 0/3; Schweiz 0/5. (abu/sda)

Die besten Bilder von Olympia 2018

Unvergessene Olympia-Momente: Winterspiele

Deutschland verpasst die grosse Sensation, weil der Puck auf der Linie kleben bleibt

Link zum Artikel

Pirmin Zurbriggen krönt seine Karriere mit dem Abfahrts-Olympiasieg in Calgary

Link zum Artikel

Steven Bradbury schreibt das schönste Olympia-Märchen überhaupt 

Link zum Artikel

Mit Full-Doublefull-Full springt Sonny Schönbächler zum Olympiasieg

Link zum Artikel

Strassenbauer, Pistencowboy, Pechvogel, Stehaufmännchen, Olympiasieger

Link zum Artikel

Die Geburtsstunde einer Legende: Jamaika hat 'ne Bobmannschaft!

Link zum Artikel

Tanja Frieden freut sich schon über den silbernen «Plämpu», da schenkt ihr Jacobellis Gold

Link zum Artikel

26.02.1988: Vreni, vidi, vici

Link zum Artikel

27.02.2010: Alles scheint nach dem Sturz verloren – da schwimmt sie einfach übers Eis und rettet Deutschland in den Final

Link zum Artikel

26.02.2002: Hexerei, von der Putzfrau geweihtes Wasser und Doping – Johann Mühlegg läuft, bis er auffliegt

Link zum Artikel

20.02.2014: Ein Sturz produziert das beste Photo-Finish aller Zeiten – zumindest für Profiteur Armin Niederer

Link zum Artikel

25.02.1994: Am Ende strahlt die Schöne Nancy Kerrigan und das Biest Tonya Harding vergiesst bittere Tränen

Link zum Artikel

Liechtenstein ist so klein, dass es fast in eine Gondelbahn passt. Wieso uns der Nachbar 1980 trotzdem abgetrocknet hat

Link zum Artikel

23.02.1980: Das zweite «Miracle on Ice» – in neun Tagen fünfmal Olympiasieger

Link zum Artikel

Strassenbauer, Pistencowboy, Olympiasieger, Pechvogel, Stehaufmännchen

Link zum Artikel

18.02.2006: Als die «Eisgenossen» kanadischer spielen als die Kanadier und sich für eine uralte Schmach rächen

Link zum Artikel

Der historische Schrei des berühmtesten Münstertalers

Link zum Artikel

17.02.2006: Tanja Frieden freut sich schon über den silbernen «Plämpu», als Lindsey Jacobellis ihr Gold schenkt

Link zum Artikel

16.02.2002: Der krasse Aussenseiter Steven Bradbury schreibt das schönste Olympia-Märchen überhaupt 

Link zum Artikel

10.02.2002: Simon Ammann, der voll geile Harry Potter der Lüfte, wird Olympiasieger

Link zum Artikel

Heinzers Bindung bricht – was für eine Blamage für den Olympia-Favoriten

Link zum Artikel

12.02.2006: Die Ösi-Reporter reiben schon gierig die Hände – da klaut ein Franzose doch tatsächlich noch «ihr» Abfahrts-Gold

Link zum Artikel

Der Adler ist gelandet – «Eddie the Eagle» springt in die Herzen der Fans

Link zum Artikel

11.02.1972: Wie die DDR dem Vogelmenschen die Flügel stutzte

Link zum Artikel

03.02.1972: «Ogis Leute siegen heute» wird zum Motto einer ganzen Nation

Link zum Artikel

04.02.1932: Eisschnellläufer Jack Shea wird Olympiasieger und ahnt nicht, was er damit auslöst

Link zum Artikel

09.02.1964: Die Schweiz erlebt mit der «Schmach von Innsbruck» ein historisches Debakel

Link zum Artikel

07.02.1972: Wie «Aroma-Kaffee» Bernhard Russi zum Abfahrts-Olympiasieger machte

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Unvergessen

Amerikas College-Boys erlegen Russland und sorgen für das «Miracle On Ice»

22. Februar 1980: In Lake Placid ereignet sich eine der grossen Sport-Sensationen. Eine «Studententruppe» aus den USA besiegt an den Olympischen Spielen die sowjetische Hockey-Nati.

Es sind schwere Zeiten für die USA: Die Wirtschaft lahmt, aussenpolitisch sind sie in der Defensive, das Selbstvertrauen ist angeschlagen. Wir schreiben das Jahr 1980. Das Land leidet unter einer Energiekrise und einer wirtschaftlichen Stagflation – Stagnation plus hohe Inflation. Im Vorjahr hatten iranischen Revolutionäre die US-Botschaft in Teheran gestürmt und 52 Amerikaner als Geiseln genommen. Und Ende 1979 waren sowjetische Truppen in Afghanistan einmarschiert.

Die Stimmung an den …

Artikel lesen
Link zum Artikel