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Schon wieder war Schnute ziehen angesagt: Der ZSC vergibt auch den zweiten Meisterpuck.
Schon wieder war Schnute ziehen angesagt: Der ZSC vergibt auch den zweiten Meisterpuck.
Bild: KEYSTONE

ZSC-Coach Kossmann nach vergebenem Meisterpuck: «Jetzt geht es erst los!»

Das war kein Zürcher Abend! Der ZSC vergibt auch die zweite Chance auf den Titel. Fünf Kilometer daneben steigt Kloten im Spiel 7 aus der National League ab. Die «Belle» gibt es auch im Final.
26.04.2018, 07:2426.04.2018, 08:36

Aber wer befindet sich im Vorteil? Lugano, das zuletzt in der Resega zweimal ohne ein Gegentor gewonnen und die Finalserie nach einem 1:3-Rückstand ausgeglichen hat? Oder doch die ZSC Lions, die nach zwei vergebenen Match-Pucks jetzt als «Underdog» (Zitat Hans Kossmann) ins Tessin reisen und nichts mehr zu verlieren haben?

Die Highlights der Partie.

Am Mittwoch nach Spiel 6 befanden sich die Tessiner jedenfalls in Hochstimmung, derweil die Zürcher zu Tode betrübt waren. «We like it», meinte Luganos Verteidigungsminister Ryan Johnston. «Es ist ein grossartiges Gefühl, den Playoff-Final nach einem 1:3-Rückstand ausgeglichen zu haben. Jetzt bietet sich uns am Freitag vor den besten und lautesten Fans der Liga die Chance zum Titelgewinn.»

«Andere Spieler sind in die Lücke gesprungen und über sich hinaus gewachsen.»
Ryan Johnston, HC Lugano

Lugano habe nochmals seine Tugenden in die Waagschale geworfen, so Johnston: «Im zweitletzten Spiel der Qualifikation verloren wir mit schweren Verletzungen drei wichtige Spieler (Brunner, Bürgler, Chiesa). Dennoch können wir am Freitag Meister werden. Das zeigt den Charakter, der in diesem Team steckt. Andere Spieler sind in die Lücke gesprungen und über sich hinaus gewachsen.»

Einer dieser Platzhalter ist Giovanni Morini, Center des dritten Sturms: «Wir verfügen über eine fantastische Gruppe. Viele Faktoren trugen dazu bei, dass wir immer wieder aufstehen konnten. Der wichtigste: Unsere Leader spielen grossartig!»

«Aus diesem Spiel hätten wir viel mehr machen können.»
Patrick Geering, ZSC Lions

Aber Lugano zitterte in Zürich. Die ZSC Lions dominierten Spiel 6 mit 40:18 Torschüssen. Morini: «Im zweiten Drittel nach dem 1:1-Ausgleich stand das Spiel für uns auf der Kippe. Die ZSC Lions spielten in dieser Phase enorm stark. Aber Elvis (Merzlikins) hielt uns einmal mehr im Spiel.»

Reto Schäppi: «In Lugano wird es eine neue Geschichte.»

Für die Spieler der Lions war es ein frustrierender Abend. «Es ist sehr enttäuschend, denn aus diesem Spiel und aus diesem Abend hätten wir viel mehr machen können», meinte Captain Patrick Geering. «Jetzt gibt es nur eines: zweimal tief durchatmen. Wir haben unsere ersten zwei Chancen gehabt und nicht genutzt. Es bringt jetzt nichts mehr, diesen Chancen nachzutrauern. Wir müssen jetzt alles daran setzen, dass wir nicht noch ein drittes Mal verlieren.»

Sébastien Reuille: «Unsere Mission ist noch nicht vorbei.»
«Wir müssen unserer Linie treu bleiben.»
Greg Ireland, HC Lugano

Und die Coaches? Hans Kossmann sieht noch nicht schwarz: «Wir zeigten ein nicht so schlechtes Spiel, das für uns aber schlecht endete. Wir kämpften. Wir dominierten Lugano. Jetzt müssen wir halt nochmals nach Lugano – diesmal aber mit der richtigen Einstellung! Ein kühler Kopf ist gefragt. Nicht vielen Spielern bietet sich die Chance, in einem Spiel 7 Meister werden zu können. Diese Chance gilt es zu nutzen. Jetzt geht es erst los!»

Derweil Kossmann die Bedeutung der «Finalissima» betont, spielt sie Luganos Headcoach Greg Ireland herunter: «Jetzt kommt es primär auf eines an: Wir müssen dieses Spiel nehmen wie jedes andere auch. Wir müssen nur unserer Linie treu bleiben – dann kommt es gut.» (abu/sda)

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