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NLA-Playoff, Halbfinal, Spiel 2

Davos – Zug 2:5 (0:1, 2:2, 0:2), Serie 0:2
Lugano – Bern 1:4 (0:1, 1:1, 0:2), Serie 1:1

Josh Holden von Zug, Mitte, bejubelt das 0-2 gegen Goalie Gilles Senn von Davos, beim zweiten Playoff-Halbfinalspiel der National League A zwischen dem HC Davos und EV Zug, am Donnerstag, 23. Maerz 2017, in der Vaillant Arena in Davos. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Gilles Senn musste sich von den Zugern mehrfach bezwingen lassen. Bild: KEYSTONE

Der EVZ gewinnt in Davos und schafft das Break – Bern holt sich den Heimvorteil zurück

Die Zuger überzeugen auch in der zweiten Playoff-Halbfinalpartie in Überzahl. Unter anderem dank zwei Powerplay-Treffern bezwingen sie Davos auswärts in der Vailant Arena und bleiben in den diesjährigen Playoffs ungeschlagen. Der SC Bern schlägt Lugano auswärts in der Resega und schafft so das Rebreak.



Davos – Zug 2:5

>>> Hier gibt's den Liveticker der Partie zum Nachlesen

Der EV Zug ist auch nach sechs Partien der diesjährigen Playoffs ungeschlagen. Mit 5:2 schafften die Zentralschweizer im zweiten Spiel der Halbfinalserie in Davos das Break.

Wie am Dienstag spielten Strafen in einer umkämpften und turbulenten Partie eine entscheidende Rolle. Nachdem die Zuger im ersten Spiel dreimal im Powerplay erfolgreich waren, liessen sie am Donnerstag auch in Davos zwei Treffer in Überzahl folgen. Während die Bündner im Schlussdrittel vehement auf den Ausgleich drückten, konterten die Zuger gefährlich und verpassten bei zwei Pfostenschüssen (Raphael Diaz in der 45. und Carl Klingberg in der 51. Minute) die Entscheidung nur knapp.

Passenderweise gelang das 4:2 dann in Überzahl, als Félicien Du Bois einen vermeintlich harmlosen Schuss von David McIntyre ins eigene Tor ablenkte. In den restlichen gut fünf Minuten konnten die Davoser fast zwei Minuten mit fünf gegen drei agieren, und weitere gut zwei Minuten in einfacher Überzahl. Dennoch gelang den Zugern ins leere Tor noch das 5:2. 

Marc Wieser von Davos, hinten, gegen Robin Grossmann von Zug, beim zweiten Playoff-Halbfinalspiel der National League A zwischen dem HC Davos und EV Zug, am Donnerstag, 23. Maerz 2017, in der Vaillant Arena in Davos. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Davos (Marc Wieser) muss gegen Zug (Robin Grossmann) hinten anstehen. Bild: KEYSTONE

Lugano – Bern 1:4

In der Serie zwischen Meister Bern und Vorjahresfinalist Lugano sind nach zwei Spielen beide Teams wieder gleich weit. Bern siegte dank seiner Auswärtsstärke in der Resega mit 4:1 und glich die Serie aus.

Die Siegessicherung gelang Bern in der 54. Minute, als Verteidiger Beat Gerber den Gast zum zweiten Mal im Spiel mit zwei Toren in Führung brachte (3:1). Auf das 0:2 durch Simon Bodenmann (31.) hatte Lugano fünf Minuten später mit dem Anschlusstreffer Gregory Hofmanns reagiert. Auf das 1:3 vermochten die Tessiner vor 7226 Zuschauern nicht mehr zu reagieren. 103 Sekunden vor Schluss setzte Martin Plüss mit einem Schuss ins leere Tor den Schlusspunkt.

Dem Team von Greg Ireland fehlte im Gegensatz zum ersten Spiel am Dienstag in Bern indessen nicht nur die Effizienz, sondern auch die Cleverness. Zweimal spielte Lugano in Unterzahl, weil es mit zu vielen Akteuren auf dem Eis gestanden war. Bei der ersten derartigen Strafe gelang Thomas Ruefenacht das wegweisende 1:0, das Lugano nicht mehr aufholen konnte. (abu/sda)

Bern's player Simon Bodenmann celebrates the 0-2 goal during the second Playoff semifinal game of National League A (NLA) Swiss Championship between Switzerland's HC Lugano and SC Bern, at the ice stadium Resega in Lugano, Switzerland, Thursday, March 23, 2017. (KEYSTONE/Ti-Press/Gabriele Putzu)

Im zweiten Spiel konnten am Ende die Berner jubeln. Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Telegramme

Davos - Zug 2:3 (0:1, 2:2, 0:0), Serie 0:2 
5541 Zuschauer. - SR Eichmann/Stricker, Obwegeser/Wüst.
Tore: 20. (19:57) Klingberg (Diaz, McIntyre/Ausschluss Sciaroni) 0:1. 21. (20:58) Holden (Martschini, Diaz) 0:2. 28. (27:30) Du Bois (Kousal, Ambühl/Ausschluss Martschini) 1:2. 28. (27:38) Immonen (Senteler, Alatalo) 1:3. 31. Corvi (Schneeberger, Dino Wieser/Ausschlüsse Paschoud; Diaz) 2:3. 55. McIntyre (Diaz/Ausschluss Forster) 2:4 (Eigentor Du Bois). 60. (59:17) McIntyre (Ausschluss Immonen!) 2:5 (ins leere Tor)
Strafen: 5mal 2 plus 2mal 10 (Sciaroni, Forster) Minuten gegen Davos, 10mal 2 plus 10 (Morant) Minuten gegen Zug.
PostFinance-Topskorer: Ambühl; Martschini.
Davos: Senn; Du Bois, Kindschi; Heldner, Forster; Schneeberger, Paschoud; Jung, Rahimi; Ambühl, Kousal, Vaskivuo; Marc Wieser, Lindgren, Jörg; Sciaroni, Corvi, Dino Wieser; Simion, Walser, Kessler.
Zug: Stephan; Helbling, Grossmann; Diaz, Morant; Schlumpf, Erni; Alatalo; Klingberg, Immonen, Senteler; Martschini, Holden, Suri; Zangger, McIntyre, Lammer; Schnyder, Diem, Peter; Fohrler.
Bemerkungen: Davos ohne Spylo (verletzt) und Ruutu, Zug ohne Markanen und Järvinen (überzählige Ausländer). Timeout Davos (28.).

Lugano - Bern 1:4 (0:1, 1:1, 0:2), Serie 1:1
7226 Zuschauer. - SR Vinnerborg/Wiegand, Borga/Kaderli.
Tore: 9. Ruefenacht (Lasch/Ausschluss Gregory Hofmann) 0:1. 31. Bodenmann (Ebbett) 0:2. 36. Gregory Hofmann (Lapierre, Fazzini/Ausschluss Simon Moser) 1:2. 54. Beat Gerber 1:3. 59. (58:17) Martin Plüss (Simon Moser) 1:4 (ins leere Tor).
Strafen: 7mal 2 Minuten gegen Lugano, 4mal 2 plus 10 Minuten (Ruefenacht) gegen Bern
PostFinance-Topskorer: Klasen; Arcobello.
Lugano: Merzlikins; Philippe Furrer, Chiesa; Julien Vauclair, Stefan Ulmer; Hirschi, Ronchetti; Sartori; Klasen, Zackrisson, Bürgler; Gregory Hofmann, Martensson, Bertaggia; Sannitz, Lapierre, Fazzini; Walker, Gardner, Reuille; Morini.
Bern: Genoni; Untersander, Blum; Jobin, Krueger; Andersson, Beat Gerber; Kamerzin; Ruefenacht, Arcobello, Simon Moser; Luca Hischier, Martin Plüss, Scherwey; Bodenmann, Ebbett, Lasch; Alain Berger, Gagnon, Marco Müller; Gian-Andrea Randegger.
Bemerkungen: Lugano ohne Damien Brunner und Kparghai (beide verletzt) und Wilson, Bern ohne Noreau (beide überzählige Ausländer). Julien Vauclair verletzt ausgeschieden (15.). - Lattenschuss Bürgler (14.). - Timeout Lugano (58.).

Alle Schweizer Eishockey-Meister seit Einführung der Play-offs 1985/86

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21Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • IfyouNeverNevergoyouwillNeverNeverknow 24.03.2017 13:01
    Highlight Highlight Immer wieder spannend wieviel persönliche Interpretation in eine Situation wie z.B. diejenige von Forster einfliesst. Allen die das für harmlos halten empfehle ich mal IIHF Roule 124 ff zu lesen. Interpretationsspielraum gibts da genau NULL ... genau gleich zu bewerten wie bei Sciaroni und Morant, wobei bei letzterem die Stafe auch höher ausfallen könnte.
    Die Schiris haben das gestrige Spiel definitiv nicht entscheden.
  • Ursus ZH 24.03.2017 03:53
    Highlight Highlight Falls Bern im Final auf Davos trifft. (wird aber eher Zug sein!)
    Benutzer Bild
    • Ursus ZH 24.03.2017 08:22
      Highlight Highlight Ähhh. Sorry! Wäre Spiel um Platz 3 wenn's das geben würde!
  • Antiklaus 24.03.2017 01:21
    Highlight Highlight Wieso konnte Ambühl trotz seiner dreckigen unfairen Tat spielen? Hoffentlich kriegt Morant für seinen Check mit Ellbogen an den Kopf von Rahimi fünf Spielsperren. Genug ist genug.
  • Tobias K. 24.03.2017 00:30
    Highlight Highlight Zug wäre doch mal wieder ein Schweizer Meister. Gäbe etwas Farbe in das ewige Bern-ZSC-Davos Gemälde.
    • Ursus ZH 24.03.2017 03:25
      Highlight Highlight Lugano auch!
    • Moudi 24.03.2017 08:08
      Highlight Highlight Sage schon Lange Zug-Lugano! immer das gleiche ZSCHCDSCB haben wir jetzt genug gesehen..
    • zsalizäme 24.03.2017 08:21
      Highlight Highlight Mir ist egal wer Schweizermeister wird. Hauptsache er kommt aus der Zentralschweiz. ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • holden27 23.03.2017 23:24
    Highlight Highlight Die Reaktion der schiris/des Einzelrichters wäre noch interessant gewesen, hätte heute ein zuger spieler seinen stock gegen die eier von ambühl geschlagen...
    Wäre eine win-win Situation gewesen...
    Die daffoser nennen so was ja “härte“...
    Eine sperre gätte einen fetten Skandal/shitstorm ausgelöst... ;)

    Weiter so zug, kämpfet und sieget!!
    • Santale1934 24.03.2017 07:52
      Highlight Highlight Ja Holden, das ist alles "härte", wenn die Zuger so weich sind... ;-)
      Bisher ganz geile Playoffs vom EVZ! Weiter so, würde euch den Titel gönnen!
  • Gapunsa 23.03.2017 23:20
    Highlight Highlight Die unzähligen kleinen Unsportlichkeiten haben nichts genutzt. Ein richtiger Sieger gewinnt trotzt denn Schiris und nicht wegen ihnen
  • Lan25d 23.03.2017 22:53
    Highlight Highlight Der SCB hat mir sehr gut gefallen heute!Habe ein gutes Gefühl nach dem Sieg.Gut gekämpft und den Sieg geholt!weiter so.Noch zu Davos:zug:Ich hoffe(falls der EVZ in den Final kommt)dass die Zuger diese scheiss Ausweiskontrolle abschaffen(Gästesektor)
    • DerHans 23.03.2017 23:12
      Highlight Highlight Tja so ist das mit diesen Überfans, "alles für den Club bis in den Tod" bla bla. Aber bei Kontrollen ist es dann mit der Vereinstreue vorbei. Bleibt zu Hause, vermissen tut euch niemand! Stell dir vor der Sektor wird trotzdem voll einfach mit richtigen Fans.
    • öpfeli 23.03.2017 23:43
      Highlight Highlight Haben dir auch die Schiris gefallen?
    • Dynamischer-Muzzi 24.03.2017 07:34
      Highlight Highlight Wer nichts zu verbergen hat, braucht auch keine Angst vor den Kontrollen und dem Fotografieren der ID haben. Somit sind schwarze Schafe von vornherein ausgeschlossen und das ist gut so!
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