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Calgary Flames goalie Jonas Hiller (1) watches the replay of a goal scored by the New York Rangers in the second period of an NHL hockey game at Madison Square Garden in New York, Sunday, Oct. 25, 2015. (AP Photo/Bryan R. Smith)

Jonas Hiller muss die Calgary Flames spätestens zum Saisonende verlassen.
Bild: AP

Hillers NHL-Karriere am Scheideweg: Calgary will seinen Keeper vor der Trade Deadline loswerden

Jonas Hillers Zeit in Calgary scheint abgelaufen: Die Flames haben den Appenzeller Goalie nach zuletzt miesen Leistungen offenbar auf die Tradelist gesetzt. Einen neuen Klub kann sich auch Yannick Weber suchen.



Jonas Hiller hat keine angenehmen Wochen hinter sich. Obwohl sich sein finnischer Konkurrent Karri Rämö Mitte Februar verletzte und für den Rest der Saison ausfallen wird, steht der Appenzeller Keeper so stark in der Kritik wie noch nie seit seinem Wechsel nach Calgary vor zwei Jahren.

Der Grund ist schnell gefunden: Zwar ist Hiller nach Rämös Out zunächst die unangefochtene Nummer 1 im Flames-Tor, doch der 34-jährige Nati-Goalie kann diese Chancen nicht nutzen. Er zieht im dümmsten Moment ein paar ganz schwache Spiele ein. Serienweise kassiert Hiller haltbare Treffer. Seine Fangquote ist mittlerweile ins Bodenlose gesunken.

Fangquote pro Saison in Prozent

Gold = Anaheim Ducks, Rot = Calgary Flames.
infografik: watson

Mit 88,6 Prozent gehaltener Schüsse in 22 Spielen ist Hiller mittlerweile der statistisch der zweitschlechteste NHL-Goalie derjenigen, die mehr als 10 Spiele bestritten haben. Kein Wunder, zog Flames-Coach Bob Hartley dem Schweizer zuletzt die Nummer 3, den 24-jährigen Finnen Joni Ortio, vor.

«Alles, was du tun kannst, ist positiv zu bleiben und nach vorne zu schauen.»

Jonas Hiller nach dem 4:6 gegen die Anaheim Ducks am 15. Februar

Und für Hiller kommt es noch schlimmer: Wie Darren Dredger, Insider beim kanadischen Sportsender TSN, durchsickern lässt, wollen die Flames ihren Keeper so schnell wie möglich loswerden. Am liebsten noch vor der Trade Deadline am Montag, 29. Februar.

Hillers Zweijahresvertrag mit Calgary läuft zum Saisonende ohnehin aus. Eine Verlängerung kommt derzeit nicht in Frage. Rämö, dessen Vertrag ebenfalls endet, hat Hiller in dieser Saison als Nummer 1 klar den Rang abgelaufen und wird wohl bleiben dürfen. Deshalb ist es nur logisch, dass die Flames versuchen, für Hiller bei einem Trade noch so viel wie möglich rauszuschlagen.

Aber ob sie für Hiller auch einen Abnehmer finden werden? Der Appenzeller ist mit 34 Jahren nicht mehr der jüngste und mit seinem Jahressalär von 4,5 Millionen Dollar auch nicht gerade billig. Jonas Hiller wäre also gut beraten, seine kommenden Einsätze für Werbung in eigener Sache zu nutzen.

Auch Weber auf dem Abstellgleis

Das gleiche Schicksal wie Jonas Hiller teilt Yannick Weber. Auch er soll getradet werden. Der 27-jährige Verteidiger von den Vancouver Canucks wurde anfangs Februar in die AHL verbannt, nach der Verletzung von Alexander Edler aber ins Team zurückbeordert. Seither hat der Berner aber nur ein Spiel bestritten. 

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6Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Schneupi 25.02.2016 16:56
    Highlight Highlight Sharks, sabers, leafs, jets wären ende saison eine option, da ( ausser sharks ) alle einen neu aufbau machen wegen den schwachen leistungen! Die deadline könnten evtl montreal nützen, da die sicher nicht die playoffs verpassen wollen! Da price verletzt ist, suchen sie sicher einen erfahrenen Torhüter, als letzte chance!
  • derbus 25.02.2016 16:42
    Highlight Highlight kloten hätte ein torhüterproblem und geldgeber im rücken...
  • Sloping 25.02.2016 14:28
    Highlight Highlight Sein einziger Trumpf ist, das er Ende Saison zum Free Agent wird. Zum laufenden hochdotierten Vertrag (4.5 Mio.) würde ihn im jetzigen Moment und seinem aktuellen sehr schlechten Leistungsausweis kein Team übernehmen. Die einzige Chance sehe ich darin, dass ein anderes Team einen erfahrenen Back up für die nächste Saison sucht. Er müsste aber aus meiner Sicht mit einer massiven Lohneinbusse rechnen. Vielleicht im Bereich von 1.5 Mio/Jahr. Viele Teams setzen aber beim zweiten Torhüter lieber auf Talente aus der eigenen Organisation, die zudem noch günstiger sind. Eine knifflige Situation...
  • Bulwark 25.02.2016 14:16
    Highlight Highlight Zrug zu Davos & nomol allne de Meister zeige! :)
    • 19_Invictus_21 25.02.2016 16:35
      Highlight Highlight @Hayek1902

      Genoni geht Hauptsächlich aus Standort gründen. Er hat schon lange gesagt das er, den hinteren Teil seiner Laufbahn, in einer grösseren Stadt verbringen möchte.
      Einfach weil es für seine Zukunfstplanung besser ist. Sowohl für seine Familienplanung, als auch Jobaussichten.

      Wenn es nur ums Geld ginge hätte er Davos schon vor Jahren verlassen.

      Aber ich stimme Ihnen was Hiller angeht zu, Davos kann ihn sich nicht leisten.
  • Tom Foolish 25.02.2016 13:38
    Highlight Highlight Sharks, St. Louis (unwahrscheinlich) oder Free-Agency.

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