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Patrick Geering (links) beerbt bei den ZSC Lions Mathias Seger, der zwölf Jahre Captain war. Simon Moser tritt beim SC Bern die Nachfolge von Martin Plüss an, der sieben Jahre im Amt war.
Patrick Geering (links) beerbt bei den ZSC Lions Mathias Seger, der zwölf Jahre Captain war. Simon Moser tritt beim SC Bern die Nachfolge von Martin Plüss an, der sieben Jahre im Amt war.
bild: Alex SPichale
Interview

Die Captains des SCB und ZSC im Doppel-Interview: «Es gab noch keine Lohnerhöhung»

Wenn am Donnerstag die Eishockey-Meisterschaft beginnt, treten mit Patrick Geering (27/ZSC Lions) und Simon Moser (28/SC Bern) auch zwei neue Captains mit prominenten Vorgängern ins Rampenlicht.
02.09.2017, 14:51
marcel kuchta & françois schmid-bechtel / Aargauer Zeitung
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Simon Moser, wie wird man eigentlich Captain?
Simon Moser: Ich wurde ins Trainerbüro zitiert. Dort hat mir Kari Jalonen mitgeteilt, dass er mich als neuen Captain vorgesehen hat. Ich solle mir überlegen, ob ich das Amt übernehmen möchte

Mussten Sie sich sofort entscheiden?
Moser: Ja, aber es ist eine grosse Ehre. Da musste ich nicht lange nachdenken.

Simon Moser beerbt Martin Plüss als SCB-Captain.
Simon Moser beerbt Martin Plüss als SCB-Captain.
Bild: KEYSTONE

Haben Sie damit gerechnet?
Moser: Ehrlich gesagt nicht. Ich hatte eher andere Namen im Kopf, die infrage kommen. Ich war schon überrascht.

Jetzt auf

Wie lief es bei Ihnen ab, Patrick Geering?
Patrick Geering: Bei uns war ein eventueller Captain-Wechsel bereits im Sommer ein wenig diskutiert worden. Schliesslich hat mir unser Sportchef Sven Leuenberger mitgeteilt, dass ich für dieses Amt vorgesehen bin. Als es dann so weit war, war ich auch überrascht.

Sie sind jetzt Captains bei zwei der grössten Schweizer Eishockey-Teams. Macht einen das stolz?
Moser: Ja, klar. Als Captain ist man ja so etwas wie das Aushängeschild der Organisation.
Geering: Mich erfüllt es mit grossem Stolz. Ich bin seit eh und je Teil der ZSC-Organisation, bin nicht weit von Oerlikon aufgewachsen. Mein Vater war schon immer ZSC-Fan und hat sich die Spiele im Hallenstadion angeschaut. Jetzt bin ich plötzlich Captain. Das ist ein tolles Gefühl. Ebenso die Tatsache, dass man von den Verantwortlichen mit so einer Aufgabe betraut wird und einem dieses Amt überhaupt zugetraut wird.​

«Ich musste bluten.»
Simon Moser, SCB-Captain

Haben Sie etwas Spezielles gemacht? Eine Runde spendiert?
Moser:
Bis jetzt habe ich noch nichts gemacht (lacht).
Geering: Ich muss sicher noch einen Einstand zahlen. Da werde ich nicht darum herumkommen (lacht).
Moser: Ja, das wird bei mir auch so sein. Bis jetzt musste ich einfach immer etwas in die Mannschaftskasse zahlen. Für das erste Spiel als Captain. Das erste Champions-Hockey-League-Spiel als Captain. Meine Mitspieler haben viele Gründe gefunden. Ich musste bluten.

Gab es wenigstens eine Lohnerhöhung?
Moser: Das kommt nicht auf den Buchstaben auf der Brust an. Bei mir jedenfalls nicht (lacht).
Geering: Bei mir leider auch nicht.
Moser: Vielleicht sollten wir uns mal mit unseren Sportchefs unterhalten (lacht).

«Ablehnen war nie eine Option.»
Simon Moser, SCB-Captain.

Gab es bei euch nie Gedanken, das Amt abzulehnen? Die Fussstapfen, in die ihr treten müsst, sind ja ziemlich gross…
Moser:
Ziemlich gross, ja (lacht). An beiden Orten treten wir die Nachfolge von Legenden an. Ich musste mir schon noch einmal bewusst werden, was mein Vorgänger Martin Plüss geleistet hat. Wir wurden ja auch zweimal hintereinander Meister. Da ist ein grosser Erwartungsdruck da. Ablehnen war für mich trotzdem nie eine Option.
Geering: Klar sind die Fussstapfen gross. Aber ich muss mich deswegen nicht neu erfinden. Es geht mehr darum, dass ich mir bewusst werde, welche neuen Nebenjobs dieses Amt mit sich bringt. Da ist es für mich optimal, dass «Segi» immer noch Teil der Mannschaft ist. Ich könnte mir keinen besseren Lehrmeister als ihn vorstellen. Das ist eine gute Ausgangslage.

Ist es nicht hinderlich, dass der ehemalige Captain immer noch da ist?
Geering:
Für mich war eigentlich immer klar, dass ich nicht Captain sein möchte, solange «Segi» noch dabei ist. Im Wissen, welche Rolle er in dieser Mannschaft und der ganzen ZSC-Organisation während vieler Jahre gehabt hat. Aber als man mich angefragt hatte und ich mit «Segi» alles eingehend besprechen konnte, war ich bereit für diese Aufgabe. Deshalb glaube ich nicht, dass das irgendein Problem sein könnte.

Mathias Seger ist bei den ZSC Lions diese Saison immer noch dabei.
Bild: KEYSTONE

Speziell ist ja bei euch beiden, dass ihr jeweils zu Captains ernannt und nicht von der Mannschaft gewählt wurdet. Muss man sich die Akzeptanz der Mitspieler erst erkämpfen?
Moser:
Eine gewisse Akzeptanz ist sicher schon vorhanden. Die Verantwortlichen haben sich ja bestimmt ihre Gedanken gemacht bei ihrer Wahl. Ich war ja auch schon vorher Teil des erweiterten Captain-Teams in Bern.
Geering: Und es ist ja auch so: Wenn ich das Gefühl hätte, dass mich das Team in dieser Rolle nicht akzeptiert, dann hätte ich das Amt sicher abgelehnt.
Moser: Das denke ich auch.
Geering: Wir sind beide schon länger in unseren Teams dabei und gehören zum Kern. Es wäre etwas anderes, wenn Simon jetzt frisch zum ZSC gekommen wäre oder ich nach Bern. Das würde nicht funktionieren. In Zürich war der Wunsch nach einer Veränderung da. Und wenn die Verantwortlichen das Gefühl haben, dass dieser Captain-Wechsel einen Teil dazu beiträgt, dann trage ich diese Entscheidung gerne mit.

«Wir müssen über die Bücher.»
Patrick Geering, ZSC-Captain

Apropos Veränderung: Was braucht der ZSC und was wird denn von Ihnen erwartet in diesem Prozess?
Geering:
Wir sind zweimal im Viertelfinal ausgeschieden. Wir müssen über die Bücher. Ich denke nicht, dass wir das Rad neu erfinden müssen. Ich muss mich auch selber als Captain nicht neu erfinden. Fakt ist aber, dass wir in Zürich als Mannschaft ganz einfach härter arbeiten müssen, damit wir am Tag X, also in den Playoffs, bereit sind.

Was können Sie als Captain dazu beitragen, dass das gelingt?
Geering:
Mit gutem Beispiel vorangehen. Nur, weil ich jetzt einen anderen Buchstaben auf dem Trikot trage, bin ich nicht der, der in jeder Pause aufsteht und grosse Reden schwingt.
Moser: Ich sehe das ähnlich. Auch ich gehöre zu der Sorte Spieler, die auf dem Eis Vollgas geben. Wenn ich mich als Captain in die gegnerischen Schüsse werfe und Checks verteile, zieht das die Mitspieler mehr mit. Auch ich werde in der Garderobe nicht der Mann der lauten Worte sein. Bei uns in Bern verteilt sich das sowieso recht gut auf verschiedene Schultern.
Geering: Wichtig ist, dass man sich treu bleibt. Wenn man nicht besonders kommunikativ ist, muss man nicht plötzlich ein Mann der grossen Worte werden. Das wäre nicht glaubwürdig.

Wie haben Sie Ihre Vorgänger, Martin Plüss und Mathias Seger, in dieser Rolle erlebt?
Moser:
«Plüssi» war eigentlich immer sehr ruhig und bedacht. Wenn es aber nötig war, dann konnte er schon so richtig auf den Tisch hauen. Und wenn das passierte, dann hat man auch zugehört.
Geering: «Segi» war auch nicht der, der in jeder Pause grosse Reden geschwungen hat. Er hat, seinem Naturell entsprechend, schon mehr gesprochen. Aber mehr als Motivator. Was bei ihm – und sicher auch bei «Plüssi» – markant ist, ist sein unbedingter Einsatzwille. Er ist immer voller Leidenschaft am Werk.

Martin Plüss war sieben Jahre lang Captain des SC Bern.
Martin Plüss war sieben Jahre lang Captain des SC Bern.
Bild: KEYSTONE

Hat der ZSC nicht sogar die talentiertere Mannschaft als der SCB?
Moser:
Da kann ich jetzt fast nicht «Nein» sagen (lacht). Aber ja: ich denke, in der Breite sind sie talentierter als wir.
Geering: Ich habe Mühe mit Schlagworten wie «talentierter» und «besser». In unserer Situation darf das gar kein Thema mehr sein. Man gewinnt kein Spiel, nur weil man auf dem Papier vielleicht besser besetzt ist als der Gegner. Man muss das bessere Team sein, man muss mehr kämpfen, um erfolgreich zu sein. Das hat man bei uns gesehen. Klar gab es noch andere Faktoren, die man berücksichtigen muss. Aber das ist ein Teil des Spiels, das sind Ausreden. Wir müssen das ganze Gerede von «Talent» ignorieren und zurückfinden zu Tugenden wie harte Arbeit.

In Bern lauert dafür die Falle der Genügsamkeit. Geht man auch als zweifacher Meister dorthin, wo es wehtut?
Moser: Ja. Wir müssen. Sonst reicht es dann eben schnell nicht mehr. Bis jetzt habe ich das Gefühl, dass trotz unserer zwei Titel in Serie der Biss immer noch da ist. Das ganze Gerede vom Meisterblues wird eher von Medien thematisiert. Als Spieler möchte ich immer gewinnen. Man darf nie zufrieden sein.

«Nur weil ich Captain bin, muss ich den Karren nicht eigenhändig aus dem Dreck ziehen.»
Patrick Geering, ZSC-Captain

Haben Sie sich schon Gedanken gemacht, was Sie im Fall einer Krise tun?
Geering:
Es ist wie immer im Leben: wenn es läuft, ist es einfacher und schöner und lustiger. In der Krise zeigt sich der wahre Charakter des Teams, der einzelnen Spieler und natürlich auch derjenige des Captains. Wir beide spielen ja schon einige Jahre Eishockey und haben verschiedentlich schwierige Situationen erlebt. Wichtig ist, dass man im Fall einer Krise nie den Weitblick verliert. Und auch hier gilt: Nur, weil ich jetzt Captain bin, muss ich nicht das Gefühl haben, ich müsse den Karren eigenhändig aus dem Dreck ziehen.
Moser: Als Captain steht man, wenn es nicht läuft, sicher mehr im Mittelpunkt. Man muss sich hinstellen, wenn die Journalisten kritische Fragen stellen.

Mathias Seger sagte einst, dass das Captain-Amt vor allem im Falle einer Krise zur Last werden kann, weil man sich für alles verantwortlich fühlt und dabei mitunter vergisst, seine eigene Leistung abzurufen. Kann man sich davor schützen, in diese Falle zu tappen?
Moser: Der Schlüssel ist sicher, dass man nicht zu viel machen will, nur weil man jetzt Captain ist. Man muss seinen Prinzipien treu bleiben. Aber vermutlich muss ich diesbezüglich auch erst einmal Erfahrungen sammeln.
Geering: Ich kenne diese Geschichte auch. Aber eben: Ich bin ja nicht alleine. Ich zähle auf die Unterstützung von allen Teamkollegen. Und vor allem auf jene Mitspieler, die ich seit Jahren kenne. Sie müssen mir auch helfen. Wir sitzen alle im selben Boot. Und wenn das in einen Strudel gerät, müssen alle ihren Beitrag leisten, dass wir es wieder gemeinsam rausmanövrieren.

Kari Jalonen sucht den engen Kontakt zu seinem Captain.
Kari Jalonen sucht den engen Kontakt zu seinem Captain.
Bild: KEYSTONE

Als Captain sind Sie Bindeglied, müssen auch die Interessen Ihrer Mitspieler vertreten. Trauen Sie sich zu, diese Verantwortung zu übernehmen und beim Trainer auch mal auf den Tisch zu hauen, wenn es nicht läuft?
Moser:
Ja. Ich denke, das verlangt Kari Jalonen auch. Das entspricht seiner Philosophie. Er sucht den engen Kontakt zum Captain. Er will offen alles ansprechen können. Wir verfügen sicher beide über die entsprechenden Nehmerqualitäten. Aber letztlich wird er entscheiden, wo es langgeht.
Geering: Man muss das als professionelle Beziehung betrachten. Ich gehe als Captain ja nicht ins Trainerbüro und komme mit einem individuellen Anliegen. Ich vertrete die Interessen des Teams. Also muss ich auch kein schlechtes Gewissen haben, wenn sich diese Interessen nicht mit den Ideen des Trainers decken. Letztlich ist auch eine Eishockey-Mannschaft ein Betrieb wie jeder andere, in welchem die Chefs und die Angestellten nicht immer gleicher Meinung sind. Aber der Chef fällt den Entscheid. Und den gilt es zu akzeptieren.

Was braucht es, damit eine Mannschaft funktioniert?
Moser: Einen guten Kern mit den richtigen Leuten, mit Leadertypen. Darum herum kann man ein Team aufbauen. Wichtig ist eine starke, fünf, sechs Mann umfassende Leadergruppe.

«Es gibt immer Spieler, mit denen man sich besser versteht.»
Simon Moser, SCB-Captain

Kann man auch zu viele Leader haben? Oder gar nicht genug davon?
Geering: Es gibt ja dieses Sprichwort mit den Indianern und den Häuptlingen. Wenn man zu viele Häuptlinge hat, kann das ein Problem sein. Letztlich ist die Mischung im Team entscheidend. Man braucht die jungen, hungrigen Spieler. Die Ausländer, die skoren. Und einen intakten Kern der Mannschaft. Jeder muss seine Rolle erfüllen.

Muss sich der Leader-Kern der Mannschaft auch menschlich nahe stehen?
Moser:
Es gibt immer Spieler, mit denen man sich besser versteht und mit denen man auch privat etwas unternimmt. Andere sieht man nur in der Garderobe. Aber wenn ich dann mit ihnen gut auskomme, dann reicht das eigentlich.

Oder anders gefragt: Kann Freundschaft hinderlich sein für Leistung?
Moser: Das habe ich noch nie erlebt.
Geering: Ich glaube nicht. Im Gegenteil: je besser ich einen Mitspieler – auch neben dem Eis – kenne, umso ehrlicher kann ich mit ihm sein.

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Erwartet ihr von euren Mitspielern, wenn sie private Probleme haben, dass sie euch das mitteilen?
Geering:
Das hat nichts mit dem Captain-Amt zu tun. Das muss jeder Spieler für sich selber entscheiden. Private Probleme hängt man ja selten an die grosse Glocke. Ich bin aber überzeugt, dass jeder Spieler innerhalb der Mannschaft seine zwei, drei Bezugspersonen hat, denen er seine Sorgen anvertrauen kann. Ich werde das also nicht für alle sein. Und erwarte das auch nicht.

Aber möchten Sie es als Captain nicht wissen, wenn es einem Mitspieler spürbar nicht gut geht?
Geering:
Klar möchte ich helfen. Ich will ja, dass die Chemie innerhalb der Mannschaft stimmt. Deshalb würde ich schon nachhaken.
Moser: Wenn die Stimmung in der Mannschaft und die Leistung auf dem Eis beeinflusst wird, dann muss man schon auf den betreffenden Spieler zugehen.
Geering: Man merkt innerhalb der Mannschaft recht schnell, wenn jemand über längere Zeit ein Problem mit sich rumträgt. Wir sind so nah aufeinander.

Können bei einem Grossklub die äusseren Umstände lähmend wirken?
Moser: Bei uns in Bern ist es so, dass wir Spieler uns innerhalb der Mannschaft gegenseitig unter Druck setzen. Den Druck lassen wir uns gar nicht erst von aussen machen. Deshalb ist man auch innerhalb des Teams miteinander hart, wenn man spürt, dass irgendwo der Schlendrian Einzug hält.

Ist diese Leistungskultur der Schlüssel für ein funktionierendes Team?
Moser:
Ich denke schon. Dieses gegenseitige Pushen, der Wille, sich gegenseitig besser zu machen, sind extrem wichtig.

«Es gibt keinen fixen Plan, was man besser machen muss.»
Patrick Geering, ZSC-Captain

Hat dieses Pushen in Zürich zuletzt ein wenig gefehlt?
Geering:
Offensichtlich ja. Wenn man zwei solche Saisons wie wir abgeliefert hat, dann hat jede Kritik, die von aussen kommt, irgendwo ihre Richtigkeit. Es gibt keinen fixen Plan, was man besser machen muss. Aber es ist sicher so, dass ein intakter Mannschaftskern und diese Bereitschaft, jeden Tag hart an sich zu arbeiten, wichtige Erfolgsfaktoren sind.

Wie gross ist die Gefahr, dass sich diese Misserfolgserlebnisse in den Köpfen der Spieler einbrennen?
Moser: Am besten nicht davon reden.

Aber ihr hört es ja trotzdem jeden Tag, wenn es so weit ist.
Geering:
Weniger thematisieren ist sicher ein Schlüssel. Aber auch, dass man am Tag X mit der Gewissheit in ein Spiel gehen kann, dass man bereit ist. Dass man sich gar nicht hinterfragen muss. Das tut man im Erfolgsfall ja lustigerweise kaum einmal. Dann läuft es halt einfach.
Moser: Ja, bei uns ist es in der letzten Saison einfach gelaufen. Das Selbstvertrauen war da. Wir hatten zum richtigen Zeitpunkt auch das nötige Glück. Und ja: man hinterfragt das wirklich nicht.

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