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NHL, Playoffs

Carolina (mit Niederreiter) – Boston 1:2. Serie 0:3.

Boston Bruins' Connor Clifton controls the puck while Carolina Hurricanes' Nino Niederreiter (21), of Switzerland, defends during the first period in Game 3 of the NHL hockey Stanley Cup Eastern Conference final series in Raleigh, N.C., Tuesday, May 14, 2019. (AP Photo/Gerry Broome)

Connor Clifton ist für Nino Niederreiter zu schnell. Bild: AP

Niederreiter vor dem Playoff-Aus – und deshalb bald bei der Nati?



Es ist ein zweischneidiges Schwert. Als Schweizer Eishockeyfan drückt man den Profis in der NHL die Daumen, damit sie in den Stanley-Cup-Playoffs möglichst weit kommen. Andererseits ist man froh, wenn die Spieler die Nationalmannschaft an der WM verstärken. Am Turnier in der Slowakei trumpften bislang vor allem Nico Hischier und Kevin Fiala gross auf.

Vielleicht stösst mit Nino Niederreiter schon bald noch ein NHL-Stürmer zum Schweizer Team. Denn der Churer hat in der Nacht auf Mittwoch mit den Carolina Hurricanes auch die dritte Begegnung mit den Boston Bruins verloren. Nach der 1:2-Niederlage der «Canes» fehlt den Bruins nur noch ein Erfolg, um in den Stanley-Cup-Final einzuziehen. Das schaffte Boston zuletzt 2013, den letzten Titel gewann man 2011 gegen die Vancouver Canucks.

Nach den zwei Niederlagen in Boston unternahmen die Hurricanes viel, um sich in der Serie zurückzumelden. Im ersten Drittel schossen sie 20 Mal aufs Tor. Doch Bostons finnischer Goalie Tuukka Rask zeigte eine überragende Leistung und liess nur einen von 36 Schüssen passieren – in der 34. Minute zum 1:2-Endstand.

Der sechsfache Stanley-Cup-Sieger Boston zeigte sich viel effizienter. Chris Wagner und Brad Marchand nutzten zu Beginn des zweiten Drittels einen Puckverlust der Hurricanes und ein Powerplay zur 2:0-Führung. Die Carolina Hurricanes vergaben allein im ersten Drittel vier Powerplay-Möglichkeiten. Niederreiter gab in knapp 16 Einsatzminuten drei Schüsse auf das Tor ab.

Die vierte Partie der Serie findet in der Nacht auf Freitag statt. Sie wird auch in der Slowakei aufmerksam verfolgt. Denn im Schweizer WM-Kader wurde ein Platz noch nicht vergeben. Er ist für Niederreiter reserviert, der im Falle eines Playoff-Outs wohl zum Team stossen würde. Als die Schweiz im vergangenen Jahr WM-Silber gewann, war der 26-Jährige (gemeinsam mit Enzo Corvi) Schweizer Topskorer. (ram/sda)

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6Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Rekordmeister 15.05.2019 11:33
    Highlight Highlight Kann mir jemand erklären wieso Boston in allen 4 US-Sportsligen (NBA,NHL,NFL,MLS) so stark ist?
    • Staedy 15.05.2019 12:59
      Highlight Highlight Glück? Zufall?
    • Baron Swagham IV 15.05.2019 17:45
      Highlight Highlight Barons Erklärung: wie NY und LA hat die Stadt eine grosse Tradition wenn es um Sport geht. Das zieht Spieler an. Zudem ist die Lebensqualität hoch was auch wieder anziehend ist. Die Fans sind leidenschaftlich aber die Medien weniger hysterisch als zB in NY und LA. Heisst die Teams können ruhiger arbeiten. So können/konnten sich die Celtics wirklich Zeit nehmen für den Rebuild. Andere Teams wechseln da dauernd alles mögliche aus. Wirkt oft verzweifelt und planlos
  • Glenn Quagmire 15.05.2019 08:52
    Highlight Highlight Mit Nino wäre das 2:0 früher gefallen besser. Schade um die Playoffs, aber hoffentlich ist er bald in Bratislava.
  • Team Insomnia 15.05.2019 07:19
    Highlight Highlight Die Bruins ziehen das Ding in 5 Spielen durch.
  • 00892-B 15.05.2019 07:02
    Highlight Highlight Sehr bitter für die Canes, die im 1. Drittel vorlegen müssen. Nach 5min mit 10-1 Schüssen, nach 20min 20-6, davon zahlreiche Topchancen, 4 PPs. Danach wurde Boston stärker.

    Williams erneut undiszipliniert mit 3 Strafen im 1. Drittel (alle gegen Krug). Eingeschlagen hat's dann aber ausgerechnet bei der Strafe gegen Nino.

    Ingesamt können sich die Bruins sicher bei Rask bedanken für diesen Sieg. Die Canes mit einer miserablen PP-Quote, bei ca. 2/37 mittlerweile.

    Egal, Mund abwischen und morgen den 1. Sieg holen!

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