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ZUR VERLETZUNG VON CARLO JANKA, AM DIENSTAG, 24. OKTOBER 2017, ERHALTEN SIE FOLGENDE ARCHIVBILDER ---- Carlo Janka of Switzerland, forruner, reacts in the finish area during the first run of the men's slalom FIS Ski World Cup race in Adelboden, Switzerland, Sunday, January 8, 2017. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Seinen letzten Weltcupsieg feierte Carlo Janka auf dem Hang, an dem im Februar um Olympia-Medaillen gefahren wird. Bild: KEYSTONE

Janka hat den Olympia-Traum trotz Kreuzbandriss noch nicht begraben

Hiobsbotschaft aus dem Trainingslager der Schweizer Skirennfahrer: Carlo Janka hat im Riesenslalom-Training auf der Diavolezza bei einem Sturz einen Kreuzbandriss im rechten Knie erlitten.



Carlo Janka, der Riesenslalom-Olympiasieger von 2010, will die Verletzung konservativ behandeln lassen. Was das für den kommenden Winter bedeutet, lässt sich noch nicht genau absehen.

Der folgenschwere Sturz. Janka schreibt dazu: «Leider eine bauchlandung mit folgen 😤 probiere so schnell wie möglich zurückzukommen 💪✌ #nevergiveup»

Bei einer Operation würde Janka auf jeden Fall für die Olympia-Saison ausfallen. Der Bündner aber erlitt eine sogenannte isolierte Ruptur, die nicht zwingend operativ versorgt werden muss. Die Seitenbänder und der Meniskus blieben intakt. Lara Gut beispielsweise hatte sich im Vorwinter neben ihrem Kreuzbandriss auch noch den Meniskus gerissen.

Die Karriere von Carlo Janka

Die Saison abschreiben will Janka, dessen Malheur nach einem klassischen Innenskifehler passierte, noch nicht: «Die Ruptur ist natürlich ein Rückschlag.» Aber der Bündner, der vor einer Woche 31 Jahre alt geworden ist, lässt nun die erste Schwellung abklingen und will dann eine intensive Rehabilitation starten.

Letzter Weltcupsieg auf der Olympia-Piste

Noch vor Beginn der Saison haben sich im alpinen Bereich bereits wieder mehr als ein halbes Dutzend Fahrer und Fahrerinnen Kreuzbandrisse zugezogen. Zumeist betraf es den Nachwuchs. Janka aber ist innert weniger Tage das zweite prominente Opfer mit einem Kreuzbandriss. Erst am Wochenende hatte die slowenische Abfahrts-Weltmeisterin Ilka Stuhec die gleiche Verletzung erlitten.

Winner Carlo Janka of Switzerland holds his trophy during the award ceremony for a men's World Cup super-G race, also a test event for the Pyeongchang 2018 Winter Olympics, at the Jeongseon Alpine Centre in Jeongseon, South Korea, Sunday, Feb. 7, 2016. (AP Photo/Mark Schiefelbein)

Jubel über den elften Weltcupsieg: Janka in Jeongseon. Bild: AP

Janka galt für die Olympiasaison als einer der Hoffnungsträger von Swiss-Ski. Im letzten Winter hatte er es im Weltcup zweimal aufs Podium geschafft: als Zweiter im Parallel-Riesenslalom von Alta Badia und als Dritter der Abfahrt von Aspen. Seinen bisher letzten Sieg, den insgesamt elften in seiner Karriere, errang er im Februar 2016 im Super-G von Jeongseon auf genau jener Piste, auf der in knapp vier Monaten die Olympia-Medaillen ausgefahren werden.

Janka wollte den Fokus in diesem Winter primär auf die schnellen Disziplinen legen, aber auch im Riesenslalom sah er wieder bessere Perspektiven, nachdem er sich zuvor in dieser Sparte immer wieder Rückenprobleme eingehandelt hatte. Mit den auf diesen Winter wieder stärker taillierten Ski, die Radien von 30 Metern (anstatt wie bisher 35) zulassen, hatte Janka gehofft, auch im Riesenslalom wieder vermehrt punkten zu können. (ram/sda)

Realität trifft Zugpendler – und zwar voll ins Gesicht!

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