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Schweizer Curlerinnen sind draussen +++ Zwei Olympiasieger im Zweierbob

19.02.2018, 15:43

Liveticker: 19.02.2018 Olympia-Tagesticker Montag 19.2.

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Der Medaillenspiegel
Am zehnten Wettkampftag hat mit Lettland (Bronze im Zweierbob) die 27. Nation Aufnahme im Medaillenspiegel gefunden. Das ist ein neuer Rekord; nie zuvor hatten so viele verschiedene Länder an Winterspielen Edelmetall mit nach Hause gebracht.
Nippelblitzer wegen kaputtem Kleid
Die französische Eistänzerin Gabriella Papadakis erlebte im olympischen Kurzprogramm ihren «schlimmsten Alptraum». Die 22-Jährige kämpfte mit ihrem Kleid, bei welchem sich schon in den ersten Sekunden der Vorstellung am Nacken ein Träger gelöst hatte und kurz einen Teil ihrer Brust freigab.
epa06541755 Gabriella Papadakis and Guillaume Cizeron of France in action during the Ice Dance Short Dance of the Figure Skating competition at the Gangneung Ice Arena during the PyeongChang 2018 Olympic Games, South Korea, 19 February 2018.  EPA/TATYANA ZENKOVICH
Bild: TATYANA ZENKOVICH/EPA/KEYSTONE
«Das brachte mich stark aus der Konzentration. Aber mir blieb keine andere Wahl, als zu beten und weiterzumachen.» Die Darbietung zu unterbrechen, hätte fünf Punkte Abzug zur Folge gehabt. So vermochte sich die zweifache Weltmeisterin zusammen mit ihrem Partner Guillaume Cizeron im Kurzprogramm knapp hinter dem kanadischen Duo Tessa Virtue/Scott Moir als Zweite zu klassieren.
Der erwartete Final bei den Frauen
Den Final im Eishockey-Turnier der Frauen bestreiten Kanada und die USA. Sowohl die Kanadierinnen gegen das Team OAR als auch die Amerikanerinnen gegen Finnland feierten in den Halbfinals souveräne 5:0-Siege.

Die Frauen spielen im Eishockey zum sechsten Mal um olympisches Edelmetall, zum fünften Mal stehen sich im Final Kanada und die USA gegenüber. Einzig die Schwedinnen schafften es 2006 in Turin in diese Phalanx einzudringen. Nachdem die Amerikanerinnen bei der Premiere 1998 in Nagano Gold geholt hatten, triumphierten zuletzt viermal in Serie die Kanadierinnen. In der Vorrunde setzten sie sich 2:1 durch.
epa06526866 Canada players (L) celebrate a goal against the USA during a preliminary Women's Ice Hockey match between USA and Canada at the Kwandong  Hockey Centre during the PyeongChang Winter Olympic Games 2018, in Gangneung, South Korea, 15 February 2018.  EPA/JAVIER ETXEZARRETA
Bild: JAVIER ETXEZARRETA/EPA/KEYSTONE
Norwegen gewinnt Team-Springen
Eine weitere Goldmedaille für Norwegen. Daniel-André Tande, Andreas Stjernen, Johann André Forfang und Robert Johansson gewinnen das Team-Springen von der Grossschanze. Auch Silber und Bronze geht mit Deutschland und Polen an favorisierte Nationen.

Für Norwegen ist es der erste Team-Erfolg im Skispringen. Johansson mit einmal Gold und zweimal Bronze sowie der Deutsche Andreas Wellinger mit einmal Gold und zweimal Silber holten damit in allen drei Wettkämpfen in Pyeongchang eine Medaille.
epa06543265 (L-R) Robert Johansson, Johann Andre Forfang, Andreas Stjernen and Daniel Andre Tandeof Norway react after winning the gold medal in the Men's Large Hill Team Ski Jumping competition at the Alpensia Ski Jumping Centre during the PyeongChang 2018 Olympic Games, South Korea, 19 February 2018.  EPA/DIEGO AZUBEL
Bild: DIEGO AZUBEL/EPA/KEYSTONE
Hundertstel-Krimi im Bobkanal
Die Zweierbob-Konkurrenz endet mit vier Olympiasiegern. Die Kanadier Justin Kripps und Alexander Kopacz waren nach vier Durchgängen genau gleich schnell wie Francesco Friedrich und Thorsten Magris aus Deutschland. Bronze holen sich mit fünf Hundertstel Rückstand die Letten Oskar Melbardis und Janis Strenga.

Die Schweizer Bobs enttäuschten schwer. Rico Peter/Simon Friedli und Clemens Bracher/Michael Kuonen klassierten sich bloss auf den Rängen 11 und 16.
epa06542398 Justin Kripps (front) and Alexander Kopacz (back) of Canada react at the finish of the Men's 2-man Bobsleigh competition at the Olympic Sliding Centre during the PyeongChang 2018 Olympic Games, South Korea, 19 February 2018.  EPA/VASSIL DONEV
Bild: VASSIL DONEV/EPA/KEYSTONE
Driver Francesco Friedrich and Thorsten Margis of Germany celebrate after the final heat during the two-man bobsled final at the 2018 Winter Olympics in Pyeongchang, South Korea, Monday, Feb. 19, 2018. Friedrich and Margis tied for the gold medal with Canada. (AP Photo/Michael Sohn)
Bild: Michael Sohn/AP/KEYSTONE
Curlerinnen verlieren und scheiden aus
Der Olympia-Traum für die Schweizer Curlerinnen ist ausgeträumt. Das Team um Skip Silvana Tirinzoni verliert gegen Grossbritannien mit 7:8 und kann damit die Halbfinals nicht mehr erreichen. Vor dem letzten End führten die Schweizerinnen noch, mussten den Britinnen aber im letzten End zwei Steine eingestehen.
Schweizer kehren Spiel gegen Grossbritannien
Die Schweizer Curlerinnen gehen im 9. End dank zwei Steinen mit 7:6 in Führung. Für das 10. und letzte End haben die Britinnen das Recht des letzten Steins.
Toutant, der Möchtegern-Ragettli
Der kanadische Snowboarder Sebastien Toutant hat dieser Trainings-Video geteilt.

Da kann Andri Ragettli, der Schweizer Ski-Freestyler bloss lachen –> hier sein Internet-Hit:

Norwegen holt Gold im Eisschnelllauf
In einem Foto-Finish sichert sich der norwegische Eisschnellläufer Havard Lorentzen die Goldmedaille im Sprint über 500 m. Der Koreaner Cha Min-Kyu hat ganz knapp das Nachsehen.

Ein Hundertstel gab im Gangneung Oval den Ausschlag zugunsten von Havard Lorentzen, dessen grösster Erfolg zuvor Silber an den Sprint-Weltmeisterschaften 2017 in Calgary gewesen war. Nun gelang ihm in Südkorea der grosse Coup – allerdings nicht völlig aus dem Nichts. Der 25-Jährige aus Bergen führt in dieser Saison im Weltcup das Ranking über 500 und 1000 m an. (zap/sda)


Shiffrin verzichtet auch auf die Abfahrt
Nachdem die Kombination der Frauen an den Winterspielen in Pyeongchang um einen Tag auf Donnerstag vorgezogen worden ist, gab Mikaela Shiffrin ihren Verzicht auf die Teilnahme an der olympischen Abfahrt bekannt. Die 22-jährige Doppel-Olympiasiegerin will nicht zwei Rennen in zwei Tagen bestreiten, sondern sich gänzlich auf ihren Einsatz in der Kombination konzentrieren. (zap/sda)
Mikaela Shiffrin, of the United States, celebrate her gold medal during the venue ceremony at the Women's Giant Slalom at the 2018 Winter Olympics in Pyeongchang, South Korea, Thursday, Feb. 15, 2018. (AP Photo/Morry Gash)
Bild: Morry Gash/AP/KEYSTONE
Franzose Faivre muss mangels Teamgeist abreisen
Der Franzose Mathieu Faivre ist von den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang nach Hause geschickt worden. Der 26-Jährige hatte nach seinem 7. Platz im Riesenslalom am Sonntag im Interview gesagt, dass ihm die gewonnen Medaillen seiner Teamkollegen egal seien und ihm nur sein persönlicher Erfolg wichtig sei.

Faivres Landsmann Alexis Pinturault gewann hinter dem Österreicher Marcel Hirscher und dem Norweger Henrik Kristoffersen die Bronzemedaille. Zwei weitere Franzosen, Thomas Fanara und Victor Muffat-Jeandet, beendeten das Rennen als Fünfter und Sechster.

Faivre, der bei der WM in St. Moritz im Team-Wettbewerb Gold gewonnen hatte, entschuldigte sich im Nachhinein auf Facebook für seine Aussagen. «Ich habe gesagt, dass die Leistung meines Teams meine geringste Sorge ist, als ich gefragt wurde, wie ich über die gute Gesamtleistung des französischen Teams denke. Zehn Minuten nach meiner Fahrt hatte ich nur meine Leistung und meinen Misserfolg im Kopf. Ich wollte niemandem gegenüber respektlos sein,» schrieb der Freund von US-Olympiasiegerin Mikaela Shiffrin. (zap/sda/apa)
epa06538516 Mathieu Faivre of France reacts after the Men's Giant Slalom race at the Yongpyong Alpine Centre during the PyeongChang 2018 Olympic Games, South Korea, 18 February 2018.  EPA/ANTONIO BAT
Bild: ANTONIO BAT/EPA/KEYSTONE
Frauen-Kombi bereits am Donnerstag
Im Olympia-Programm der Alpinen kommt es erneut zu einer Verschiebung. Die Kombination der Frauen wird vom Freitag auf Donnerstag vorgezogen.

Die Kombi-Abfahrt in Jeongseon beginnt um 03.30 Uhr Schweizer Zeit, der Slalom-Lauf folgt um 07.00 Uhr.

Grund für die Programmänderung ist die Wettervorhersage für Freitag mit leichtem Schneefall und schlechter Sicht. Am Donnerstag hingegen sollen die Bedingungen für die Durchführung der Kombination, in welcher Weltmeisterin Wendy Holdener (Foto) zu den Top-Favoritinnen gehört, viel besser sein. In der ersten Olympia-Woche war es bei den Alpinen wegen starker Winde bereits zu zahlreichen Verschiebungen gekommen.

Am Donnerstag steht in Yongpyong auch der Männer-Slalom im Programm. Der Start zum ersten Lauf erfolgt um 02.10 Uhr. Der Finaldurchgang wird um 05.30 Uhr ausgetragen. (zap/sda)
Wendy Holdener, of Switzerland, rests after skiing during a ladies' downhill training session at the 2018 Winter Olympics in Jeongseon, South Korea, Sunday, Feb. 18, 2018. (AP Photo/Patrick Semansky)
Bild: Patrick Semansky/AP/KEYSTONE
Curlerinnen gleichen gegen Grossbritannien aus
Die Schweizer Curlerinnen spielen derzeit gegen Grossbritannien. Soeben konnten sie die Partie nach dem dritten End zum 2:2 ausgleichen. Das Recht des letzten Steins liegt nun aber wieder bei den Britinnen.
Schweizer Olympia-Rekord der Genfer Curler
Mit dem triumphalen Sieg gegen Schweden haben die Curler des CC Genf um Skip Peter De Cruz als erstes Schweizer Männerteam fünf Partien in Serie an Olympischen Spielen gewonnen. Den Rekord hielt zuvor das Team von Lausanne Olympique um Patrick Hürlimann, das auf seinem Weg zu olympischem Gold 1998 vier Siege aneinandergereiht hatte.

Den Rekord bei den Frauen halten die Davoserinnen um Skip Mirjam Ott seit den Winterspielen 2010 in Vancouver. Sie verloren damals die ersten drei Spiele des Turniers, siegten jedoch in den übrigen sechs Partien der Round Robin. Auf fünf Siege wie nunmehr die Genfer brachte es 2002 in Salt Lake City das Berner Team von Skip Luzia Ebnöther. Die Bernerinnen setzten sich in den ersten fünf Spielen der Round Robin durch. (zap/sda)
Valentin Tanner, Peter de Cruz, Benoit Schwarz and Claudio Paetz of Switzerland, from left, during the men Curling round robin game between Switzerland and Sweden in the Gangneung Curling Center in Gangneung at the XXIII Winter Olympics 2018 in Pyeongchang, South Korea, on Monday, February 19, 2018. (KEYSTONE/Alexandra Wey)
Bild: KEYSTONE
Der Held ohne Umhang
Shawn Germain ist der Ehemann der kanadischen Curlerin Rachel Homan. Und er ist unser bisheriger Olympia-Held. In einer Fernsehübertragung wurde Germain nämlich eingeblendet als er gerade die Hände voll hatte – mit zwei Bechern Bier. Während seine Frau morgens um 9 Uhr an Olympia im Einsatz ist, stellt Germain also fleissig Bier rein. Ein Kanadier halt. So läuft das hier im watson-Büro mit Emily übrigens ähnlich.

Frauen-Kombi soll vorgezogen werden
Die alpine Kombination der Frauen soll vom Freitag auf Donnerstag vorgezogen werden. Das wurde am Montag bei der Teamcaptain-Sitzung am Rennort in Jeongseon bekannt. Grund dafür sind die schlechten Wetterprognosen.

Weil am Donnerstag auch der Männer-Slalom in Yongpyong auf dem Programm steht, müssen die neuen Startzeiten noch geklärt werden. (zap/sda/apa)
Elisa statt Selina Gasparin
Die Aufstellung für die Mixed-Staffel in Pyeongchang erfährt eine Änderung, die zumindest vor den Spielen so nicht erwartet worden wäre. Anstelle von Selina Gasparin, der stärksten Schweizer Biathletin im Weltcup, rückt ihre Schwester Elisa ins Team nach. Selina Gasparin ist nach den enttäuschenden Ergebnissen in Pyeongchang beim Schiessen verunsichert - sie benötigt viel Zeit und hat gleichwohl eine tiefe Trefferquote. Zudem kommen auf den bloss 6 km ihre läuferische Fähigkeiten nicht besonders stark zum Tragen. Die Schweiz steigt damit am Dienstag mit Elisa Gasparin und Lena Häcki sowie Benjamin Weger und Serafin Wiestner ins Rennen. (zap/sda)
epa06527714 Elisa Gasparin of Switzerland at the shooting range during the Women's Biathlon 15 km Individual race at the Alpensia Biathlon Centre during the PyeongChang 2018 Olympic Games, South Korea, 15 February 2018.  EPA/GUILLAUME HORCAJUELO
Bild: GUILLAUME HORCAJUELO/EPA/KEYSTONE
CAS eröffnet Dopingverfahren gegen russischen Mixed-Curler
Der Internationale Sportgerichtshof CAS leitet ein Verfahren gegen den russischen Mixed-Curler Alexander Kruschelnizki ein.

Wie der CAS am Montag bei den Winterspielen in Pyeongchang mitteilte, wird sich die Ad-hoc-Kammer mit dem Fall des Olympia-Dritten im Mixed-Wettbewerb beschäftigen. Ein Termin für die Anhörung steht laut CAS noch nicht fest.

Nach der positiven A-Probe, bei der laut russischen Medienberichten Meldonium bei Kruschelnizki nachgewiesen wurde, sollte am Montagmittag zunächst die B-Probe analysiert werden. Der Sportler selbst hat Doping bestritten. Meldonium steht seit dem 1. Januar 2016 auf der Dopingliste der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA.

Kruschelnizki hat in Pyeongchang zusammen mit seiner Partnerin Anastasia Brysgalowa im Mixed-Curling Bronze gewonnen. Im Halbfinal unterlag das Duo den späteren Schweizer Silbermedaillengewinnern Jenny Perret/Martin Rios. (zap/sda)
epa06519469 Anastasia Bryzgalova and Alexander Krushelnitskiy (R) of Olympic Athletes of Russia in the Mixed Doubles Bronze Medal match between Norway and Olympic Athletes of Russia at the Gangneung Curling Centre in Gangneung during the PyeongChang Winter Olympic Games 2018, South Korea, 13 February 2018.  EPA/JAVIER ETXEZARRETA
Bild: JAVIER ETXEZARRETA/EPA/KEYSTONE
Die Schweiz schlägt Schweden
Wow, das ging jetzt plötzlich ganz schnell. Die Schweizer schreiben im 7. End gleich fünf (!) Steine und erhöhen die Führung auf 10:3. Die Schweden haben genug und geben die Partie anschliessend auf. Was für ein fantastischer Auftritt der Schweizer. Mit ihrem fünften Sieg in Serie und der Zwischenbilanz von 5:2 sind die Genfer der Halbfinal-Qualifikation schon sehr nahe gekommen. In den letzten zwei Vorrundenspielen treten sie gegen Südkorea und die USA an.
Die Schweiz führt nach dem fünften End
Es ist Halbzeit in der Partie zwischen der Schweiz und Schweden. Die Schweizer liegen mit 5:2 in Führung, nun haben aber die Schweden wieder den letzten Stein.
Und sie stehlen weiter
Die Schweizer schaffen es nach einem Fehler der Schweden auch im dritten End, einen Stein zu stehlen. 4:0 für die Schweiz!
Die Schweiz legt nach
Es läuft hier weiter alles nach Plan. Die Schweizer können im zweiten End einen Stein stehlen und die Führung auf 3:0 ausbauen! Der Start ist umso beeindruckender, wenn man auf die bisherigen Resultate der Schweden blickt: 9:5, 7:2, 10:4, 8:6, 5:2, 11:4.
Gelungener Start für die Schweiz
Die Schweizer Curler starten gegen Schweden sehr gut. Das Team um Skip Peter De Cruz schreibt im ersten End gleich zwei Steine. Nun haben aber die Schweden den letzten Stein.
Schweizer Curler gegen ungeschlagenen Leader
Die Schweizer Curler haben nach zwei Niederlagen zum Start ihre Olympia-Form gefunden und liegen in der Round Robin auf Zwischenrang 2. Zuletzt konnten sogar die favorisierten Kanadier geschlagen werden. Nun folgt die nächste Knacknuss: Schweden liegt nämlich mit sechs Siegen aus sechs Spielen auf Rang 1. Das erste End der Partie läuft bereits.
Interview mit Carla Somaini
Big-Air-Schweizerin: «Es war ein taktisches Spiel im zweiten Lauf. Ich hoffte auf mehr Punkte im ersten, wenn ich sehe, was andere erhielten. Dann wählte ich die Sicherheitsvariante. Aber ich habe zu viel studiert. Ich war nicht bereit im Kopf.»
Corinne Suter und Jasmine Flury starten in der Abfahrt
Mit einem 5. Platz im zweiten Training sichert sich Corinne Suter den dritten Schweizer Startplatz für die Abfahrt der Frauen vom Mittwoch. Auch Jasmine Flury darf die Olympia-Abfahrt bestreiten.


Suter klassierte sich 79 Hundertstel hinter der Trainingsschnellsten Stephanie Venier aus Österreich und erfüllte mit dem geforderten Platz in den Top 8 das Selektionskriterium von Swiss-Ski. Trotz wenig Schlaf in der Nacht hielt die Schwyzerin dem Druck stand. «Die Erleichterung ist gross. Ich war extrem nervös, so nervös wie noch nie», gestand die 23-Jährige.

Das letzte Startticket vergaben die Trainer an Jasmine Flury. Als Zehnte verpasste die Bündnerin den geforderten Platz in den Top 8 um 21 Hundertstel, sie schnitt aber besser ab als Joana Hählen (18.) und weist auch die besseren Weltcup-Resultate in der Abfahrt vor. Zwischen Flury und Hählen reihte sich Lara Gut (13.) ein, die ein Tor ausliess. Zweitbeste Schweizerin war Michelle Gisin als Siebte. Die Engelbergerin musste wie Gut keine Qualifikation bestreiten.

(fox/sda)
Corinne Suter of Switzerland in acrtion during the women Alpine Skiing downhill training in the Jeongseon Alpine Center during the XXIII Winter Olympics 2018 in Pyeongchang, South Korea, on Monday, February 19, 2018. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)
Bild: KEYSTONE
Big-Air: Nur Candrian springt für die Schweiz in den Final
Sina Candrian schaffte es als Achte als einzige Schweizerin in den Final des Big-Air-Contest. Dominiert wurde die Qualifikation von der Österreicherin Anna Gasser.

Candrian musste bei ihrer Final-Qualifikation grossem Druck standhalten: Die WM-Dritte im Big Air von 2015 war bei ihrem ersten Sprung auf der grossen Schanze im Alpensia Centre gestürzt. Die Bürde, ihren zweiten Sprung zu stehen, aber trotzdem ein Flugmanöver zu zeigen, dass für den Finaleinzug reichen würde, meisterte sie letztlich ansprechend.

Die 29-jährige Flimserin verpasste bei ihrer Dreifachdrehung zwar den Grab, also den Griff mit der Hand an das Snowboard während der Flugphase, erhielt von der Jury aber dennoch 86,00 Punkte. «Wenn es im Training immer aufgeht, muss es ja auch im Wettkampf klappen», analysierte Candrian nach bestandenem Nerventest. Bis zum Final am Freitag hat Candrian nun Zeit, weiter an ihrem Sprung zu feilen.
epa06541551 Sina Candrian of Switzerland in action during the Women's Snowboard Big Air competition at the Alpensia Ski Jumping Centre during the PyeongChang 2018 Olympic Games, South Korea, 19 February 2018.  EPA/CHRISTIAN BRUNA
Bild: CHRISTIAN BRUNA/EPA/KEYSTONE
Snowboard: Schweizer Boarderinnen in Zugzwang
Nach dem ersten von zwei Quali-Jumps liegt einzig Carla Somaini (12.) auf einem Final-Platz. Die anderen drei Schweizerinnen belegen die Ränge 19-21.
Schweizer Curlerinnen mit Kantersieg
Die Schweizer Curlerinnen um Skip Silvana Tirinzoni haben ihre kleinen Chancen im Olympia-Turnier gewahrt. Mit einem 11:2 gegen das Team OAR holten sie im sechsten von neun Spielen der Round Robin ihren zweiten Sieg.

Die in jeder Beziehung und auf jeder Position überlegenen Schweizerinnen machten schon in der ersten Spielhälfte alles klar, indem sie auf 7:1 davonzogen. Nach sieben Ends gaben die Spielerinnen aus Russland auf. (sda)
Switzerland's skip Silvana Tirinzoni,center, throws a stone during a women's curling match against Canada at the 2018 Winter Olympics in Gangneung, South Korea, Sunday, Feb. 18, 2018. (AP Photo/Natacha Pisarenko)
Bild: Natacha Pisarenko/AP/KEYSTONE
Schweizer Curlerinnen ziehen davon
Was für eine Partie. Die Schweizer Curlerinnen zeigen ein Topleistung und liegen mittlerweile gegen die Russen schon 7:1 in Front.
Big Air: Sina Candrian verpatzt ersten Sprung
Der erste Jump der Big-Air-Quali missglückt der Schweizerin Sina Candrian. Mit 31 Punkten liegt sie auf dem zweitletzten Platz. Zum Glück hat sie noch eine zweite Chance!
Sina Candrian of Switzerland during the women snowboard slopestyle finals during the XXIII Winter Olympics 2018 at the Phoenix Snow Center in Pyeongchang, South Korea, on Monday, February 12, 2018. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)
Bild: KEYSTONE
Schweizerinnen drehen die Partie
Jetzt aber. Nach einem Rückstand haben die Schweizerinnen das Spiel gegen die Russinnen gedreht und führen nach dem 3. End 3:1.
Curlerinnen in Rücklage
Der Start in das wichtige Spiel ist der Schweizer Crew um Skip Silvana Tirinzoni nicht geglückt. Nach dem 2. End liegen sie mit 1:0 in Rückstand.
Was geht auf der Big-Air-Schanze?
Vier Schweizer Snowboarderinnen treten in der Qualifikation zum Big-Air-Wettkampf an, der neu im olympischen Programm figuriert. Im Slopestyle-Wettkampf wurden Sina Candrian, Isabel Derungs, Elena Könz und Carla Somaini noch vom Winde verweht. Nun hoffen sie auf faire Bedingungen und darauf, in den Final vorzustossen.
Sina Candrian of Switzerland during the women snowboard slopestyle finals during the XXIII Winter Olympics 2018 at the Phoenix Snow Center in Pyeongchang, South Korea, on Monday, February 12, 2018. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)
Bild: KEYSTONE
Halbfinals im Frauen-Hockeyturnier
Kommt es zum erwarteten Final beim olympischen Eishockey-Turnier der Frauen? Die USA (gegen Finnland) und Kanada (gegen Russland) treten in den Halbfinals als klare Favoriten an. Beide Paarungen gab's schon in der Gruppenphase: Die USA schlugen Finnland eher knapp mit 3:1, während Kanada gegen Russland einen deutlichen 5:0-Erfolg feierte.
epa06515167 Natalie Spooner (L) of Canada in action against Alevtina Shitaryova (R) of Olympic Athlete from Russia during the women's Ice Hockey match between Canada and Olympic Athlete from Russia team at the Kwandong Hockey Centre during the PyeongChang Winter Olympic Games 2018, in Gangneung, South Korea, 11 February 2018.  EPA/SRDJAN SUKI
Bild: SRDJAN SUKI/EPA/KEYSTONE
Spitzenkampf bei den Curlern
Nach zwei Startniederlagen ist das Schweizer Männer-Team in Schwung gekommen, es hat die folgenden vier Spiele gewonnen. Nun steht eine schwierige Aufgabe bevor: Ab 06.05 Uhr (Schweizer Zeit) spielt die Schweiz gegen Schweden, das mit der makellosen Bilanz von sechs Siegen in sechs Spielen da steht.
Switzerland's skip Peter de Cruz, center right, throws a stone as he watches his team sweep the ice during a men's curling match against Canada at the 2018 Winter Olympics in Gangneung, South Korea, Sunday, Feb. 18, 2018. (AP Photo/Natacha Pisarenko)
Bild: Natacha Pisarenko/AP/KEYSTONE
Curlerinnen unter Siegzwang
Nur ein Sieg in fünf Partien – die Schweizer Curlerinnen müssen unbedingt siegen, wollen sie noch in die Halbfinals kommen. Heute trifft die Crew um Skip Silvana Tirinzoni zunächst auf Russland, das mit der selben Bilanz da steht. Am Mittag (Schweizer Zeit) ist der Gegner Grossbritannien, das derzeit eine ausgeglichene Bilanz von je drei Siegen und Niederlagen aufweist.
Switzerland's skip Silvana Tirinzoni,center, throws a stone during a women's curling match against Canada at the 2018 Winter Olympics in Gangneung, South Korea, Sunday, Feb. 18, 2018. (AP Photo/Natacha Pisarenko)
Bild: Natacha Pisarenko/AP/KEYSTONE
Keine Medaille im Zweierbob
Medaillenchancen rechneten sich die Schweizer im Zweierbob keine aus. Mit den Plätzen 13 für Rico Peter und 19 für Clemens Bracher schnitten sie gestern aber enttäuschend ab. In Führung liegt vor den Durchgängen 3 und 4 der Deutsche Nico Walther.

Peter und Anschieber Simon Friedli konnten im zweiten Durchgang mit der neuntbesten Zeit immerhin noch drei Ränge gutmachen. Der Fokus des 34-jährigen Aargauers liegt eher auf dem Vierer, mit guten Fahrten könnte er aber Selbstvertrauen tanken. Das gelang mit der Steigerung immerhin halbwegs. Noch viel mehr Zeit auf die Besten verlor Bracher, der sogar um die Qualifikation für den Finaldurchgang der besten 20 zittern muss.
Driver Rico Peter and Simon Friedli of Switzerland slide down the track during a two-man bobsled training run at the 2018 Winter Olympics in Pyeongchang, South Korea, Saturday, Feb. 17, 2018. (AP Photo/Andy Wong)
Bild: Andy Wong/AP/KEYSTONE

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