DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Gewerkschaftsaktivistinnen und -aktivisten demonstrieren fuer Lohngleichheit zwischen Mann und Frau, aus Anlass des Internationalen Frauentag (International Women's Day) vom 8. Maerz, am Donnerstag, 7. Maerz 2013 vor dem Bundeshaus in Bern. (KEYSTONE/Lukas Lehmann)

Bei den Geschlechtern ist die Lohnungleichheit nach wie vor nicht beseitigt.   Bild: KEYSTONE

Du verdienst zu wenig? Vielleicht liegt es an einer dieser 5 Eigenschaften



Weitherum bekannt ist, dass Frauen im Schnitt für die gleiche Arbeit weniger verdienen. Hierzulande beträgt die Differenz – im öffentlichen Sektor – 12,3 Prozent.

Neben dem Geschlecht gibt es aber noch weitere – mitunter völlig absurd anmutende – Eigenschaften, die sich lohndrückend auswirken. Zumindest behaupten das diverse Studien. Hier sind fünf davon: 

Linkshänder

Linkshänder (Symbolbild)

Linkshänder verdienen weniger. Bild: Shutterstock

Linkshänder, ihr müsst jetzt stark sein! Ihr verdient nämlich durchschnittlich 10 bis 12 Prozent weniger als eure rechtshändigen Kollegen. Dies geht aus einer Studie von Harvard-Professor Joshua Goodman hervor. Goodman sieht den Grund für diese Differenz in einer unterschiedlichen «Verdrahtung» des Gehirns, die bei Linkshändern vermehrt zu Verhaltensproblemen und Lernschwierigkeiten führen soll. Deshalb seien Linkshänder häufig schlechter ausgebildet, was sich wiederum auf ihr Gehalt auswirke. 

Dunkle Haare (bei weissen Frauen)

Frau im Büro, dunkle Haare

Dunkelhaarige Frauen verdienen weniger. Bild: Shutterstock

«Blondes have more fun» sang Rod Stewart schon 1978. Der mittlerweile in die Jahre gekommene Rocker könnte recht haben: Gemäss einer Studie der Queensland University of Technology aus dem Jahr 2010, die die Saläre von rund 13'000 weissen Frauen verglich, verdienen Blondinen durchschnittlich 7 Prozent mehr als die anderen Frauen. Hinzu kommt noch, dass Blondinen reicher heiraten als ihre Geschlechtsgenossinnen: Ihre Ehemänner verdienen rund 6 Prozent mehr als der Durchschnitt. 

Kleine Leute

Leute im Profil (Symbolbild)

Kleine Leute verdienen weniger. Bild: Shutterstock

In seinem bitterbösen Satire-Song «Short People» fuhr Songwriter Randy Newman den Kleinwüchsigen an den Karren. Und das, obwohl sie auf dem Arbeitsmarkt ohnehin benachteiligt sind – jedenfalls laut einer Studie der Universitäten von Florida und North Carolina aus dem Jahr 2004. Demnach soll jeder Zentimeter Körpergrösse gut sein für zusätzliche 310 Dollar pro Jahr. Eine Studie der Universität von Princeton führt den Mehrverdienst hochgewachsener Menschen darauf zurück, dass diese im Schnitt klüger seien. Als Kind schnitten sie nämlich bei kognitiven Tests besser ab. 

Übergewicht

übergewichtiger Mann, Bauch (Symbolbild)

Übergewichtige verdienen weniger. Bild: Shutterstock

Wer Übergewicht mit sich herumschleppt, verdient weniger als normalgewichtige Kollegen. Das legen die Ergebnisse einer Studie der George Washington University aus dem Jahr 2011 nahe. Noch schlimmer ist es, wenn zum Handicap des ungünstigen BMI noch das falsche Geschlecht kommt: Übergewichtige Frauen haben gemäss der Studie 8666 Dollar pro Jahr weniger in der Lohntüte als ihre Kolleginnen mit normalem BMI. Bei den Männern beträgt die Differenz «nur» 4772. 

Alkoholabstinenz

Alkohol-Abstinenz, Symbolbild

Alkoholabstinente verdienen weniger. Bild: WiseGeek

Ha! Nehmt das, Blaukreuzler und sonstige Abstinenzler! Eine Studie des Rhodes College in Memphis, USA, aus dem Jahr 2006 kommt zum Ergebnis, dass moderate Alkoholtrinker 10 bis 14 Prozent mehr verdienen als Leute, die abstinent leben. Bei sogenannten «sozialen Trinkern», die mindestens einmal pro Monat eine Bar aufsuchen, ist der Effekt laut Studie sogar noch um 7 Prozentpunkte grösser – allerdings nur bei Männern. Vermutlich hilft das lockere Beisammensein beim Trinken, Netzwerke zu knüpfen und so die Karriere zu beflügeln. Sicher ist allerdings, dass es für die berufliche Entwicklung in aller Regel nicht vorteilhaft ist, wenn man betrunken unter dem Tisch liegt. 

(dhr)

Besser arbeiten

Löpfe gegen Strahm: «Mit dem BGE wird die Arbeit für alle geadelt» – «Das ist Voodoo-Ökonomie!»

Link zum Artikel

Dieser CEO ist auf der Couch eingeschlafen – und seine Mitarbeiter machen DAS mit ihm

Link zum Artikel

Der Fall Buchli – oder: Warum bloss müssen Mütter andere Mütter haten?

Link zum Artikel

Du willst produktiver sein? Dann solltest du diese 13 Fehler in deinem Büro-Alltag vermeiden

Link zum Artikel

«Wer mit 55 entlassen wird, dem hilft es wenig, wenn er vom RAV in Kurse geschickt wird»

Link zum Artikel

Wie schaffe ich das, was ich mir fürs neue Jahr vorgenommen habe? Walter Mischel, Vater des Marshmallow-Tests, erklärt es uns

Link zum Artikel

Die Schweden sagen: Sechs Stunden Arbeit sind genug – das freut Arbeitnehmer wie Firmen

Link zum Artikel

Prokrastination ist die Krankheit unserer Zeit: Warum uns das ständige Aufschieben depressiv macht

Link zum Artikel

Ein notorischer Aufschieber erzählt: «Ich komme mir vor wie ein Drogensüchtiger» 

Link zum Artikel

Bloss keine Kinder jetzt: Apple und Facebook bezahlen ihren Mitarbeiterinnen das Einfrieren ihrer Eizellen

Link zum Artikel

Weil Studierende auch arme Säcke sind: 14 Lifehacks für Studis

Link zum Artikel

Wie du jemandem den dreifachen Mittelfinger zeigst – und 9 weitere unnütze (aber coole) Lifehacks

Link zum Artikel

Diese Comics über unsere Handysucht sind provokativ – aber leider auch sehr, sehr wahr

Link zum Artikel

«Die Produktivität der externen Mitarbeiter ist bedenklich tief»

Link zum Artikel

Ihr denkt: Dank Robotern produzieren wir alle viel mehr – schön wär’s!

Link zum Artikel

8 Grafiken, die zeigen, warum Studenten keine vorige Zeit zum Faulenzen haben (inklusive ETH-Bonus)

Link zum Artikel

Bist du ein Stehauf-Mensch? Lerne, wie du deine eigene Widerstandskraft stärken kannst

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

KKS zimmert an der Anti-SVP-Allianz: Dieses Trio will die Bilateralen retten

Der Rahmenvertrag ist tot. Nun macht sich Bundesrätin Keller-Sutter an die Belebung der alten europapolitischen Allianz gegen die SVP. Zentral sind dabei Arbeitgeberpräsident Vogt und Gewerkschaftspräsident Maillard.

FDP-Bundesrätin Karin Keller-Sutter trug entscheidend dazu bei, dass die Landesregierung auf einen Abbruch der Verhandlungen über das Rahmenabkommen einschwenkte. Und Keller-Sutter nimmt nun auch die Zügel in die Hand, wenn es um die Frage geht, wie die Europapolitik der Schweiz fortgeführt wird.

Die St.Gallerin kündigte an, dass ihr Departement Unterschiede zwischen der schweizerischen Rechtsordnung und dem EU-Recht identifizieren werde. Keller-Sutter will analysieren, wo es im Interesse der …

Artikel lesen
Link zum Artikel