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Millionen-Zahlung aus Liechtenstein: Neue Spur im Fall Vincenz



Pierin Vincenz, CEO Raiffeissen orientiert an einer Medienkonferenz in Zuerich am Freitag, 28. Februar 2014 ueber das vergangene Geschaeftshjahr. Raiffeisen hat den Gewinn 2013 um fast 13 Prozent auf 717 Mio. Fr. gesteigert. Das bessere Ergebnis der nach UBS und Credit Suisse drittgroessten Schweizer Bankengruppe kam einerseits durch den Wegfall von ausserordentlichen Pensionskassenzahlungen, anderseits aber auch durch Ertragssteigerungen zustande. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Seit 45 Tagen in Untersuchungshaft: Pierin Vincenz, Ex-CEO der Raiffeisenbank. Bild: KEYSTONE

Kaum ein Tag vergeht ohne neue Entwicklungen im Fall Pierin Vincenz. Nachdem gestern bekannt wurde, dass die Wirtschaftskoryphäe Bruno Gehrig fürs Reinemachen in der Raiffeisenbank angeheuert wurde, wartete der «Inside Paradeplatz» am Mittwochabend mit neuen Enthüllungen auf.

Unter Berufung auf Ermittlerkreise berichtet der Wirtschaftsjournalist Lukas Hässig, dass die Polizei einer Investmentfirma in Liechtenstein auf der Spur sei. Die I.C.H. Invest & Consulting Holding Aktiengesellschaft mit Sitz in Mauren soll 2015 eine Millionensumme auf das Konto von Vincenz bei der Bank Julius Bär überwiesen haben. Beat Stocker, der wie Vincenz in Untersuchungshaft sitzt, sei bis 2013 bei der Investmentfirma registriert gewesen, schreibt Hässig.

Woher diese Zahlungen kommen und wozu sie dienten, dürfte nun im Fokus der Ermittler stehen. Ob sie in einem Zusammenhang mit den Vorwürfen gegen Vincenz stehen, ist bislang unklar.

Pierin Vincenz steht im Verdacht, sich in seiner Zeit als CEO der Raiffeisenbank unrechtmässig bereichert zu haben. Unter seiner Führung soll die Bank mehrere Unternehmen gekauft haben, an denen Vincenz beteiligt war. Für Vincenz und Stocker gilt die Unschuldsvermutung.

(wst)

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