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Digital-News

Ein Budget-Handy soll das iPhone X alt aussehen lassen



Die Digital-News im Überblick:

Ein Budget-Handy soll das iPhone X alt aussehen lassen

Ein ins Display integrierter Fingerabdruck-Scanner: Mit dieser technischen Innovation will ein chinesischer Smartphone-Hersteller für Furore sorgen und die grössten Konkurrenten Apple und Samsung in den Schatten stellen.

Zumindest vorläufig.

Laut Forbes soll ein Vivo-Smartphone als Weltpremiere einen nur 0,7 Millimeter dünnen Fingerabdruck-Sensor im OLED-Display bieten. Die Technik soll besser funktionieren als alle bisher in Mobilgeräten verbauten biometrischen Sensoren.

Wobei es sich nicht um eine Eigenentwicklung handelt, sondern um einen Sensor des Touchpad-Herstellers Synaptics. Das in San José, Kalifornien, angesiedelte Unternehmen hat diese Woche angekündigt, die Massenproduktion zu starten und einen der weltgrössten Smartphone-Hersteller damit zu beliefern.

Der neuartige Finger-Scanner (Clear ID) soll doppelt so schnell funktionieren wie 3D-Gesichtserkennung – ein klarer Seitenhieb an die Adresse von Apples Face ID.

Heise.de fasst die Vorteile zusammen:

«Der hochauflösende optische Sensor soll Smartphones laut Synaptics schneller freischalten können als andere biometrische Verfahren wie 3D-Gesichtserkennung. Clear ID FS9500 funktioniert dem Hersteller zufolge mit nassen, trockenen und kalten Fingern. Durch das vor dem Sensor liegende Display-Glas ist Clear ID ausserdem vor Wasser und Kratzern geschützt.»

Ausserdem sollen die biometrischen Sensoren von Synaptics verschiedene Sicherheitsmechanismen unterstützen, um echte von falschen Fingerabdrücken zu unterscheiden.

Schnell, aber ...

Bei Forbes beschreibt ein IT-Analyst seine Eindrücke mit einem Vivo-Testgerät. Der Bildschirm habe sich leicht und schnell entsperren lassen. Allerdings musste er zuerst den Power-Button drücken, bevor das Display die Schaltfläche fürs Fingerauflegen anzeigte. Damit wäre im Vergleich zu herkömmlichen Fingerabdruck-Sensoren ein zusätzlicher Knopfdruck notwendig.

Gerüchte über den In-Display-Scanner gab es schon länger. Im Juni dieses Jahres tauchte bei Weibo ein kurzes Video auf, das angeblich einen funktionierenden Prototypen zeigte.

Pikant aus Apple-Sicht: Die Forschungs- und Entwicklungsabteilung des reichsten Unternehmens würde von einem Herausforderer geschlagen, der für Budget-Geräte bekannt ist.

Wobei es sich keineswegs um ein Leichtgewicht handelt: Mit den Marken Vivo, OnePlus und Oppo zählt BBK Electro zu den fünf grössten Herstellern von Smartphones weltweit.

Andere Android-Hersteller könnten die Clear-ID-Technik lizenzieren und den Sensor in eigene Geräte verbauen.

(dsc, via Tech Radar)

Populäre Darknet-Suchmaschine stellt Betrieb ein

Die Darknet-Suchmaschine Grams geht am 16. Dezember vom Netz. Die nur über das Anonymisierungs-Netzwerk Tor erreichbare Webseite war 2014 lanciert worden. Der Betreiber bot eine Google nachempfundene Suchfunktion, um in den (illegalen) Angeboten von Darknet-Märkten zu stöbern.

Darüber hinaus waren gegen kleine Gebühren Zusatzdienstleitungen verfügbar, wie Auskünfte über die Zuverlässigkeit von Darknet-Händlern («Grams Infodesk») und Geldwäsche, respektive die Verschleierung der Herkunft von Bitcoins («Helix»).

Bild

screenshot: grams/deepdotweb.com

Der bis heute nur unter einem Pseudonym bekannte Betreiber gibt persönliche (und finanzielle) Gründe für die Schliessung des äusserst populären Darknet-Angebots an:

«It has been a wild ride.
I write to you all today with heavy heart. I have decided to take down Grams andall its' services one week from now. I have tried very hard to provide the best services on the darknet.
Lately it has been more difficult to do this. It has become too difficult to get the listings from the markets and to keep up on even routine maintenance of the site.
I have had a hard year personally and financially. This decision was not an easy one, but I believe it is what is best for me.
I hope for nothing but the best for all of you in the darknet world.»

Die Mitteilung des Grams-Betreibers trägt den Titel «So Long, and Thanks for All the Fish», eine Referenz an die berühmte Romanserie Per Anhalter durch die Galaxis. quelle: reddit

Die Grams-Schliessung ist eine weitere Hiobsbotschaft für Darknet-User, nachdem es in diesem Jahr mehrere erfolgreiche Ermittlungen gegen illegale Verkaufsplattformen gab. So wurde unter anderem das populärste deutschsprachige Darknet-Untergrundforum nach einer Razzia lahmgelegt. Und bekannte Drogenmärkte wie AlphaBay gingen offline.

Die Grams-Seite ist vorläufig noch mit dem Tor-Browser unter der URL grams7enufi7jmdl.onion zu erreichen. In Betrieb bleibt die «not Evil»-Suchmaschine (hss3uro2hsxfogfq.onion).

(dsc, via Deep Dot Web)

Adobe sahnt dank Cloud-Geschäft ab

Der US-Softwarekonzern Adobe hat dank einer florierenden Nachfrage nach seinen Clouddiensten Gewinn und Umsatz gesteigert. Der Gewinn erhöhte sich im vierten Quartal um rund 25 Prozent auf 501,5 Millionen Dollar, wie das Unternehmen am Donnerstag nach Börsenschluss mitteilte. Die Umsätze stiegen um ein Viertel auf 2,01 Milliarden Dollar.

Die Aktie des kalifornischen Unternehmens, das neben Angeboten für die Auslagerung von Computerdiensten ins Internet auch das bekannte Bildbearbeitungsprogramm Photoshop und die PDF-Dokumente-Software Acrobat Reader im Programm hat, stieg nachbörslich rund zwei Prozent.

Adobe hatte sein Geschäftsmodell von Lizenzverkäufen auf Web-Abos umgestellt, um kontinuierlichere und damit absehbarere Einnahmen zu erzielen.

(sda/reu)

Diese Begriffe wurden 2017 am häufigsten gegoogelt

Video: srf

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10Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • My Senf 15.12.2017 17:31
    Highlight Highlight Ja gut diese Vergleiche wieder😌

    Kann das Budget Handy 📱 auch mit iCloud Diensten Synchronisiert werden?
    Nein?
    Ohh 😮 jetzt siehts aber alt aus!

    Ach ja die Handschuhe muss man aber schon ausziehen um das Handy (nachdem natürlich der Power Button gedrückt wurde) zu entsperren oder?
    Ist mir schon langweilig 😑 beim Schreiben geworden...
    • Bruno S.1988 15.12.2017 19:10
      Highlight Highlight Dropbox, Google Drive und One Drive von Microsoft lassen sich drauf installieren. Oder meinst du explizit den Cloud Dienst von Apple? Kann dein Apple Gerät über den Google Play Store Apps downloaden? Nein? Ooohhh jetzt sieht dein Iphone wiederum Alt aus 😂😂😆😜
    • DunkelMunkel 15.12.2017 23:11
      Highlight Highlight @Bruno wer will von einem schlecht gewarteten Store Apps herunterladen, wenn er sie vom Apple App Store downloaden kann (wo jede App zuvor kontrolliert wurde und entsprechend viel weniger Sicherheits-/Probleme auftreten)?
    • Petoman 16.12.2017 06:27
      Highlight Highlight Dem Senf geht es wohl darum, dass Apple den Sync über einen Anbieter (also sie selber) anbietet. Persönlich finde ich bei Apple die Syncfunktionen über Cloud oder lokal von Gerät zu Gerät sehr weit entwickelt, nahezu perfekt. Andererseits bindet mich das Ganze doch so stark, dass ich den Aufwand zu wechseln scheue. Das wohl der grosse Nachteil des Apple Ökosystems. Zudem macht sich Apple so sehr angreifbar/teuer, wenn die Netzneutralität fällt. Apple User werden dann wohl von den Netzbetreibern, eben wegen der Abhängigkeit und potenzeill dicker Börse, geschröpft.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DailyGuy 15.12.2017 16:36
    Highlight Highlight Naja, Face ID funktioniert super für mich. Sehe keinen Grund für einen Fingerabruck mehr.
    Und eines ist ein theoretischer Prototyp. Das andere wird dann wie es funktioniert in Wirklichkeit.
    Und ja ein Fingerabdrucksensor unter dem Display ist eine Errungenschaft, aber deswegen zu sagen, sie hätten Apple geschlagen ist ein bisschen weit hergeholt. Wenn man sich mit der Technologie in Face ID beschäftigt muss man sagen, dass dies wahre Ingenieurskunst ist. Aber gäbe halt weniger Klicks...
  • Tiny Rick 15.12.2017 14:28
    Highlight Highlight Also nachdem ich jetzt Face ID seit Anfang nutze, möchte ich nicht mehr zurück zu Fingerabdruckscanner. War am Anfang skeptisch, aber Face ID ist echt die komfortabelste und gemütlichste Art der Entsperrung. Verbunden mit der Wisch-/Gestensteurung, kann ich mir schwer vorstellen das man es noch unkomplizierter machen kann das Gerät zu bedienen/entsperren. (@Apple Kritiker: Ihr dürft jetzt blitzen)
    • DunkelMunkel 15.12.2017 23:13
      Highlight Highlight @DailyGuy ja, meine Erfahrung ist, dass die meisten Leute einfach mal auf Apple bashen, egal ob positiv oder negativ. Und es stimmt Face ID ist in persönlicher Erfahrung massiv besser, als man sich das vorstellt, aber das interessiert die wenigsten. Die meisten wollen einfach mit haten sich rechtfertigen, dass sie halt ein billigeres Smartphone gekauft haben, dass doch sicher genau gleich gut ist oder sogar besser, ja besser tönt besser, ist. Tja.
  • DunkelMunkel 15.12.2017 14:18
    Highlight Highlight Die Gesichtserkennung ist dem Fingerabdruckscanner überlegen. Weiss nicht wieso der Artikel hier was anderes behauptet. Alle Anbieter werden auf Gesichtserkennung wechseln. Dass ein Fingerabdruckscanner zur Zeit schneller sein kann als die Gesichtserkennung ist möglich, aber das liegt daran, dass die Gesichtserkennung gerade die Kinderschuhe verlassen hat und mit der nächsten Iteration schneller sein wird. Das ist wie der Wechsel von Analogfotografie zu Digitalfotografie, zu beginn war Digital den Analogbildern unterlegen. Aber heute überwiegen die Vorteile von Digital massiv.

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