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Bild: DiCE / Electronic Arts
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Alles, was du über «Battlefield 2042» wissen musst

Keine Solo-Kampagne, aber dafür ein Mehrspieler-Hit? Erfahre, was der Online-Shooter «Battlefield 2042» alles auf dem Kasten hat!
05.07.2021, 19:30
Team Games.ch
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Seit 2002 liefern sich Spieler in der «Battlefield»-Serie knallharte Online-Gefechte – mal auf historischen Schlachtfeldern, mal im futuristischen Setting. Entwickler DICE liess anlässlich der Spielemesse Electronic Entertainment Expo 2021 (E3) die Katze aus dem Sack und präsentierte mit «Battlefield 2042» den neusten Ableger der bekannten Serie. In diesem Artikel findest du alle Informationen zur nächsten Generation des First-Person-Shooters.

Wann erscheint «Battlefield 2042»?

«Battlefield 2042» kommt am 22. Oktober 2021 für PC, Playstation 4/5, Xbox One und Xbox Series X/S auf den Markt. EA-Play-Mitglieder dürfen bereits ab dem 15. Oktober 2021 für zehn Stunden Probe spielen.

Gibt es Einschränkungen für die Versionen für PlayStation 4 und Xbox One?

Ja! Auf PC, PlayStation 5 und Xbox Series X/S gehen bis zu 128 Spieler an den Start. Auf der Version für PlayStation 4 und Xbox One sind es lediglich 64 Teilnehmer.

Ausserdem verkleinert Entwickler DICE die Spielgebiete, um Leerlauf zu verhindern. Die Variante für PlayStation 5 und Xbox Series X/S wird aller Voraussicht nach auch teurer sein als die für die alte Konsolengeneration.

Die Karten sind so gross wie in keinem anderen «Battlefield» bislang.
Die Karten sind so gross wie in keinem anderen «Battlefield» bislang.
Bild: DICE / Electronic Arts

Besitzt das Spiel eine Solo-Kampagne?

Eine klassische Solo-Kampagne gibt es nicht! Hast du keine Lust auf den Wettstreit mit anderen Spielern, kannst du aber auch mit Computer-Soldaten (Bots) an deiner Seite in die Schlacht ziehen.

Aber hat das Spiel wenigstens eine Hintergrundgeschichte?

«Battlefield 2042» spielt in einer gar nicht allzu fernen, düsteren Zukunft. Klimakatastrophen sorgen für Flüchtlingskrisen und dazu, dass Millionen Menschen ohne Heimat sind. Diese Gruppierung nennt sich die No-Patriated oder kurz No-Pats. Sie werden mitten in den Konflikt zwischen den Erzrivalen USA und Russland geworfen und kämpfen für sich selbst und eine neue Heimat.

Das klingt alles merkwürdig vertraut, aber Daniel Berlin, Design Director bei DICE, wiegelt im Interview ab, dass es sich bei «Battlefield 2042» um kein politisches Spiel handele. Die Hintergrundgeschichte sei lediglich die Bühne für die Multiplayer-Gefechte. Wir halten das für PR-Floskeln und auch der Slogan des «All-Out Wars» glorifiziert nicht nur den Krieg, sondern auch die hier angedeuteten realen Konflikte.

Aber zurück zum Spiel: Aufgrund des fehlenden Solo-Modus' möchte DICE seine Geschichte mit der Spielwelt selbst und über die via Live-Service gelieferten Zusatzinhalte erzählen.

Live-Service klingt für mich nach Battle-Pass, oder?

Richtig! DICE und Electronic Arts führen für «Battlefield 2042» einen sogenannten Battle-Pass ein. Im ersten Jahr soll es vier Saisons mit eigenen Inhalten wie Karten oder neuen Spezialisten geben.

Zu jeder Saison kommt ein eigener Battle Pass, aber es wird auch ein Jahres-Pass angeboten. DICE betonte, dass alle Inhalte auch freigespielt werden könnten und dass man die Community mit dem System nicht spalten wolle. Informationen über Preise oder gar weitere Mikrotransaktionen liegen noch nicht vor.

Welche Spielmodi wurden bisher angekündigt?

Bislang bestätigte DICE drei Spielmodi: Eroberung (Conquest), Durchbruch (Breakthrough) und das neue Hazard Zone. In Eroberung streiten sich zwei Teams um Flaggenpunkte. In Durchbruch unterteilt das Spiel die Fraktionen in Angreifer und Verteidiger. Während ein Team also versuchen muss, Schlüsselpunkte einzunehmen, muss das andere dies verhindern. Gelingt das nicht, wird man einen Sektor zurück gedrängt. Was das neu angekündigte Hazard Zone sein wird, ist bislang noch nicht bekannt. ABER: Es wird kein Battle-Royale-Modus!

Mit dem Wingsuit entkommt dieser Spezialist dem Tornado.
Mit dem Wingsuit entkommt dieser Spezialist dem Tornado.
Bild: DICE / Electronic Arts

Was wird die Karten auszeichnen?

Bislang bestätigte DICE sieben Karten und protzt damit, dass dies die grössten Spielgebiete der Seriengeschichte sind. Aufgrund der erhöhten Spieleranzahl musste man einige Anpassungen vornehmen.

Beispielsweise gliedert man die Karten nun in Ballungsräume (englisch: «cluster») und übergeordnete Sektoren. Man erschafft also interessante Schauplätze wie Gebäude oder Wahrzeichen, an denen sich die Kämpfe häufen. Hat ein Team diese erobert, kontrolliert man auch den Sektor.

Darüber hinaus verändern sich die Gebiete im Kampfverlauf. Unwetter und andere Katastrophen brechen über die Karten herein und sorgen so für Unwägbarkeiten für beide Teams.

Wenn die Karten so gross sind, wie komme ich dann von A nach B?

Ganz einfach, du verwendest eines der Fahrzeuge. In «Battlefield 2042» rufen sich Spieler jederzeit ein Vehikel herbei und kommen so schnell von A nach B. Die Auswahl an fahrbaren Untersätzen reicht von Luftkissenfahrzeugen und Panzern bis hin zu Tuk-Tuks, Jeeps, Jets und Helikoptern.

Grössere Fahrzeuge bieten für Beifahrer mehrere Sitze mit teils spezialisierten Möglichkeiten wie etwa dem «Spotten» von Gegnern. Es soll aber auch neue Fahrzeuge geben, die etwa Minen platzieren können.

Nichts wie weg: Höhenangst darf man in «Battlefield 2042» nicht haben.
Nichts wie weg: Höhenangst darf man in «Battlefield 2042» nicht haben.
Bild: DICE / Electronic Arts

Nochmal zum Wetter und anderen Katastrophen: Was hat es damit auf sich?

Ähnliche Effekte gab es ja bereits in früheren «Battlefield»-Teilen, werden nun aber noch einmal forciert. Tornados etwa wirbeln nicht nur ordentlich Staub auf, sondern schleudern auch Fahrzeuge und Spieler durch die Luft. Diesen Aspekt kannst du aber auch ausnutzen und etwa per Wingsuit auf höhere Ebenen fliegen – sofern du nicht von Trümmerteilen getroffen wirst. Anderenorts vernebelt ein Sandsturm die Sicht und sorgt mit seiner roten Farbe für eine ganz andere Atmosphäre auf dem Schlachtfeld. Und auf der Karte Orbit startet sogar ein Space Shuttle … was aber nicht immer gut gehen muss, wie Daniel Berlin während der Präsentation erklärte. Das Erscheinungsbild und die Beschaffenheit der Karten verändern sich durch diese Ereignisse immer wieder und erfordern ein gewisses Umdenken bei den Teams.

Gibt es weiterhin Soldatenklassen?

Nein, DICE ersetzt die bekannten Klassen durch Spezialisten und weicht obendrein die typischen Beschränkungen auf. So kann jeder der insgesamt zehn Spezialisten jede Waffe tragen und verwenden. Jeder Spezialist besitzt aber seine eigenen Fertigkeiten.

Die Support-Einheit Maria Falck führt etwa die S21 Syrette Pistole mit sich und kann so Kameraden aus der Distanz heilen. Für schwere Fälle trägt sie ein OP-Set mit sich und erweckt so gefallene Kollegen wieder mit voller Gesundheit zum neuen Leben. Aufklärer Wikus «Casper» Van Daele schickt eine Drohne los und verwendet einen Bewegungssensor. Webster Mackay greift zum erwähnten Enterhaken.

Damit bei 128 Spielern nicht die immer gleichen Charaktermodelle umher rennen, setzt DICE in «Battlefield 2042» auf jede Menge Individualisierungsoptionen. Konkrete Infos dazu und zum Spielfortschritt gab es aber noch nicht.

Auf dieser Karte versetzen Kräne immer wieder Container und verändern so das Kampfgebiet.
Auf dieser Karte versetzen Kräne immer wieder Container und verändern so das Kampfgebiet.
Bild: DICE / Electronic Arts

Welchen Eindruck machen die bislang präsentierten Spielszenen?

«Battlefield 2042» wirkt in den schnell zusammengeschnittenen Szenen wie ein Action-Porno: Tornados schleudern brennende Autos durch die Luft. Soldaten schwingen sich mit einem Enterhaken Kräne hoch und erledigen Scharfschützen. Am Horizont türmen sich Wolken auf und entladen sich schliesslich in einem gewaltigen Sandsturm. Kurz gesagt: Es knallt, scheppert und explodiert im Sekundentakt.

Der Multiplayer-Shooter wirkt extrem beeindruckend und stimmungsvoll inszeniert. Zugleich erscheinen die Spieloptionen vielfältiger als zuvor. 128 Spieler auf einer Karte in Verbindung mit den technischen Möglichkeiten der Frostbite-Engine sorgen zweifellos für spektakuläre Momente. Über den Story-Hintergrund kann man dagegen streiten und auch die Qualitäten des Live-Services muss man zunächst abwarten.

Über das Team Games.ch

Die Redaktion der dienstältesten Schweizer Spiele-Website beschäftigen sich seit über 30 Jahren mit dem Thema Games. Angefangen hat alles in den 80er-Jahren mit einem Disc-Magazin für die Brotbox (C64), die der Plattformgründer, ein ehemaliger Bäcker, herausgegeben hat. Seither begleiten die elektronischen Spiele die Redakteure: Vom Sega-vs-Nintendo-Fanboykrieg der frühen 90er-Jahre über den Aufstieg der Playstation bis hin zum Einstieg der Xbox in den Konsolenmarkt. Die Erinnerungen an die Vergangenheit sind zahlreich – und die Freude auf die aktuellen Gaming-Hits weiterhin ungebrochen.

Bei watson kümmert sich das Games.ch-Team im Blog «Loading...» um exklusive Geschichten aus dem Gaming-Universum für Gamer, Fans, Nerds - und solche, die es noch werden wollen.

Stellvertretend für das Team: Katze Mia mit Kumpels.

PS: Mia verfügt selbstverständlich über einen <a target="_blank" rel="follow" href="https://www.instagram.com/games.ch/">eigenen Instagram-Account</a>.
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bild: games.ch

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