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Italienische Küstenwache rettet 1350 Flüchtlinge – an einem einzigen Tag



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Video: watson.ch

Die italienische Küstenwache hat erneut über 1300 Flüchtlinge vor Sizilien und Nordafrika aus Booten gerettet. Die Menschen seien am Samstag bei insgesamt elf verschiedenen Einsätzen zwischen dem italienischen Süden und dem Norden Afrikas in Sicherheit gebracht worden, teilte die Küstenwache mit.

Bereits in der vergangen Woche waren nach Angaben der Küstenwache und der Organisation «Ärzte ohne Grenzen» Tausende Flüchtlinge im Mittelmeer aus Seenot gerettet worden.

Ein geretteter Flüchtling aus Nigeria versucht seine Motivation für die gefährliche Fahrt in Worte zu fassen:«Es ist nicht einfach. Ich habe nicht einfach gesagt, ich geh jetzt nach Italien oder Libyen. Es war das Leid, das mich flüchten liess. Leid im Sinne von: kein Essen und überall lauerte der Tod.»

Warmes Wetter und das ruhige Meer sind günstige Faktoren, um eine Fluchtversuch in Angriff zu nehmen.

Insgesamt haben in diesem Jahr bereits rund 50'000 Migranten die Küste Italiens und damit Europa erreicht. (wst/reuters)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Paco69 13.06.2016 10:53
    Highlight Highlight Dieser Zustrom kommt nicht überraschend. Es kam und kommt mit Ansage, weil seit Monaten darüber berichtet wird, dass sich in Nordafrika hunderttausende Menschen versammelt haben, um sich auf die Überfahrt nach Europa zu begeben. Was man jetzt erlebt, ist nur der Beginn der Flüchtlingstrecks des Jahres 2016 auf die Europa noch immer keine Antwort gefunden hat.
    Der Politik redet, wie die Politik reden muss, obwohl man wissen könnte, dass es ein Fehler ist, Menschen falsche Hoffnungen zu machen, aufgrund derer sie sich auf ein gefährliches Abenteuer einlassen, das nicht selten tödlich endet.
    • Paco69 13.06.2016 11:29
      Highlight Highlight 2)
      Ein Abenteuer, das, auch wenn man es überlebt, nur selten die Erwartungen erfüllt.
      Nicht nur, das man auch mit besten Willen, nicht jeden retten kann, der sich auf überladenen Seelenverkäufern auf die Überfahrt begibt, sinkt mit jedem Transport der es an die Küsten Europas schafft, die Bereitschaft diese Menschen willkommen zu heissen. Das mag man als inhuman, unchristlich etc. bezeichnen, ändert aber nicht an der Tatsache, dass es tatsächliche Obergrenzen gibt und die gefühlten Obergrenzen längst erreicht sind.
    • Paco69 13.06.2016 12:41
      Highlight Highlight 3)
      Letztendlich wird auch Europa irgendwann nicht umhin können, konsequent die australische Lösung umzusetzen, wenn man nicht selbst zum hilflosen Helfer werden will, weil man die eigene politische Stabilität aufs Spiel setzt.
  • TomTurbo 13.06.2016 10:43
    Highlight Highlight 50'000??? Woher habt ihr diese Quellenangabe?

    http://de.statista.com/statistik/daten/studie/521604/umfrage/bootsfluechtlinge-in-italien/

    Da wird dir mit richtigen Zahlen geholfen-
    • Fumo 13.06.2016 11:11
      Highlight Highlight Wenn ich die dortigen Zahlen zusammenrechne, komme ich auf 47810. Also ist 50000 durchaus richtig...
  • w'ever 13.06.2016 08:55
    Highlight Highlight OffTopic:
    liebes watson team.
    videos einbetten ist ja gut und recht, aber könnt ihr bitte die autoplay funktion ausschalten. Merci
  • Wilhelm Dingo 13.06.2016 08:38
    Highlight Highlight Europa wache auf! Nicht im Kampf gegen die Flüchtlinge aber im Kampf gegen die Zahllosen Despoten, plündernden Konzerne und verfehlte Wirtschaftpolitik der EU und der USA.

«Tomatenernte ist die schlimmste»: Migranten arbeiten wie Sklaven auf Italiens Feldern

Reporter der SRF-Sendung «Kassensturz» haben hinter die Kulissen der Tomatenernte in Süditalien geblickt. Und decken auf, wie dort Migranten aus Afrika unter unmenschlichen Bedingungen leben und arbeiten.

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Es sind Migranten, die als Erntehelfer für Pelati-Dosentomaten in Süditalien arbeiten. Sie reissen …

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