DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Ariana Grande an Gottesdienst begrapscht und beleidigt: Pastor entschuldigt sich 



Rund zwei Wochen nach dem Tod von Aretha Franklin haben sich zahlreiche Künstler in Detroit zum Gottesdienst für die Soulsängerin versammelt. Darunter waren Prominente wie Stevie Wonder, Faith Hill, Chaka Khan und Ariana Grande.

Letztgenannte wird ihren Auftritt sicherlich nicht so schnell vergessen. Nachdem sie das Lied «You Make Me Feel Like A Natural Woman» zu Ende gesungen hatte, gesellte sich der leitende Pfarrer Charles H. Ellis III zu ihr auf die Bühne – und legte seinen rechten Arm um Grande. Wie sich auf zahlreichen Aufnahmen erkennen lässt, befand sich seine Hand weit über der Taille auf Höhe der Brust. 

Damit aber noch nicht genug. Der Pastor sorgte auch mit einem unangebrachten Witz für Kopfschütteln. «Als ich Ariana Grande auf dem Programm sah, dachte ich, das sei etwas Neues von Taco Bell.» Die Sängerin fühlte sich sichtlich unwohl und überspielte die Szene mit einem verlegenen Lächeln, wie die Daily Mail berichtet. 

Das Leben von Aretha Franklin

Heftige Reaktionen 

Auf Twitter und anderen Social-Media-Plattformen wurde das Verhalten von Pfarrer Ellis kritisiert. Zudem wertete die hispanische Gemeinschaft den Taco-Bell-Witz, Grandes Name höre sich wie ein mexikanisches Gericht der Fastfood-Kette Taco Bell an, als rassistisch.

«Dieser Pfarrer sollte sofort seines Amtes enthoben werden. Und es sollte dringend untersucht werden, wer sonst noch belästigt wurde.»

«DAS passiert mit Prominenten in aller Öffentlichkeit, mit HUNDERTEN von Kameras auf sie gerichtet. Denk nur, was Frauen im Alltag ausgesetzt sind.

Stell dir vor, was mit Frauen hinter geschlossenen Türen geschieht.»

«Pfarrer Charles H. Ellis III erniedrigte Ariana Grande, indem er sie als Taco-Bell-Gericht bezeichnete, während er sie umarmte und ihre Brust drückte. Das hat nichts damit zu tun, was sie anhat, sondern mit seiner schändlichen Ablehnung von #RespectAriana.»

Benefizkonert von Ariana Grande

Pastor entschuldigt sich

Ellis entschuldigte sich später bei einem Interview und sagte: «Es wäre niemals meine Absicht, die Brust einer Frau zu berühren. Ich weiss nicht, ob ich meinen Arm um sie gelegt habe. Vielleicht habe ich die Grenze überschritten, vielleicht war ich zu freundlich oder zu vertraut, aber ich entschuldige mich noch einmal.»

Er habe alle Künstlerinnen und Künstler nach ihren Auftritten umarmt. «Allen, die wach waren, schüttelte ich die Hände und umarmte sie. Das ist es, worum es uns in der Kirche geht. Bei uns dreht sich alles um Liebe», sagte er weiter.

Der Pastor zeige auch Reue für die unangebrachte Taco-Bell-Aussage. Er wollte bloss den mehrstündigen Gottesdienst lebendig und witzig gestalten. 

Kritik an Grande

Für Kritik hat aber auch der Auftritt von Ariana Grande gesorgt. Viele Leute störten sich am viel zu kurzen Kleid der 25-Jährigen – dieses sei unangemessen für einen Kirchenbesuch. (vom)

abspielen

Hier der Auftritt von Ariana Grande in voller Länge.  Video: YouTube/Variety

Selbstmordattentat an Ariana-Grande-Konzert

Video: watson/Nico Franzoni

Musik

Und NUN: Erkenne den Rockstar an der Beule!

Link zum Artikel

Tod, Alkohol und Scheidung: Weshalb Country die brutalste Musik der Welt ist 

Link zum Artikel

Zu 50 Jahre Woodstock gibt's Bilder, Bilder und noch mehr Bilder ... und ein paar Videos

Link zum Artikel

9 Frauen aus den Anfängen des Rock'n'Rolls, die die Musikwelt auf den Kopf stellten

Link zum Artikel

«Es war die Hölle» – dieser Schweizer war am ersten Woodstock dabei

Link zum Artikel

We will always love you – vor 60 Jahren veröffentlichte Dolly ihre erste Single

Link zum Artikel

Reggae ist Unesco Weltkulturerbe! Darauf stossen wir an mit diesen 30 HAMMER-TRACKS

Link zum Artikel

To Sarah With Love. Gute Frau, muss man mal sagen

Link zum Artikel

Traum oder Albtraum? So ist es, als CH-Rock'n'Roll-Band in den USA auf Tour zu sein

Link zum Artikel

Erkennst du diese berühmten Bands ... anhand der Musiker?

Link zum Artikel

Punk oder Schlager? Erkennst du es an der Textzeile?

Link zum Artikel

26 grosse Fragen der Popmusik – von Queen bis Gölä – und die Antworten darauf

Link zum Artikel

24 Skinhead-Reggae-Tracks für deine perfekte Dance-Party

Link zum Artikel

16 extrem deprimierende Musik-Fakten (der Schweizer Beitrag ist fast der schlimmste imfall)

Link zum Artikel

Heil, Heil, Rock'n'Roll: Weshalb fahren gewisse Rocker auf Nazi-Kram ab?

Link zum Artikel

Der gefährlichste Song der Welt ist ...?

Link zum Artikel

Und NUN: 10 hammergeile Elvis-Songs, die du vermutlich nicht kennst. Gern geschehen!

Link zum Artikel

Zum 25. Todestag: Das war das extravagante Leben von Freddie Mercury

Link zum Artikel

«Die heissen WIE? Hitler Stole My Potato? Eh nöd!»: Welche dieser absurden Bandnamen sind echt?

Link zum Artikel

So ist es wirklich, als Schweizer Rock'n'Roll-Band quer durch Europa zu touren

Link zum Artikel

Es muss einfach mal gesagt werden: The Ramones sind die beste Band der Welt

Link zum Artikel

Adieu, Leonard Cohen: Du warst die harte Liebesprüfung, die mein Vater bestehen musste

Link zum Artikel

Wie aus Winterthurer Utopie schönste Schweizer Musikgeschichte wurde

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

New Yorker Polizei geht neuerdings mit Roboterhund «Digidog» auf Streife

Im Internet werden die Roboter von Boston Dynamics für ihre Tanzeinlagen gefeiert. In New York, wo ein hundeähnlicher Roboter jetzt von der Polizei getestet wird, lösen sie allerdings weniger Begeisterung aus.

In New York geht die Polizei neuerdings mit Roboterhunden auf Streife: Wie die «New York Post» berichtet, setzten Einsatzkräfte des NYPD bei einem Einsatz im Stadtteil Bronx eine umgebaute Version des Roboters «Spot» der Roboterschmiede Boston Dynamics ein.

Der Roboter, der sich auf vier Beinen fortbewegt und einem Hund ähnelt, hört auf den Namen «Digidog». Ausgerüstet mit Kamera und Scheinwerfern sollte er die Polizei dabei unterstützen, einen vermeintlichen Einbruch zu untersuchen. Per …

Artikel lesen
Link zum Artikel