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Barack Obama ist wieder zurück auf der Politbühne.
Barack Obama ist wieder zurück auf der Politbühne.screenshot: cnn

Obama ist zurück – und er teilt gegen Trump und die Republikaner aus

07.09.2018, 20:4508.09.2018, 09:27

Lange war es dieses Jahr ruhig um Barack Obama. Doch jetzt ist der 44. US-Präsident zurück im Rampenlicht und er dürfte dies für einige Zeit bleiben. In mehreren öffentlichen Auftritten will der 57-Jährige die Demokraten für die anstehenden Midterm-Wahlen unterstützen.

Am Freitag sprach Obama in der Universität von Illinois vor gut 1300 Personen. Er kritisierte die Republikanische Partei und Donald Trump scharf. Jedes Mal in der Geschichte der USA, wenn man den Gründungsidealen des Landes näher gekommen sei, seien Leute gekommen, die die Fortschritte wieder rückgängig gemacht hätten. 

Oftmals sei dies von Mächtigen und Privilegierten bewusst so gemacht worden, so Obama, «um uns wütend zu halten». Ihnen helfe das, um den Status-Quo, ihre Privilegien und ihre Macht zu erhalten.

Nun sei einer dieser Momente gekommen, in denen das gerade passiere, so der frühere Präsident. «Es startete nicht mit Donald Trump, er ist ein Symptom, nicht die Ursache. Er nutzt nur die Ressentiments aus, die Politiker seit Jahren anheizen.» 

«Was ist nur mit der Republikanischen Partei passiert?»
Barack Obama

Obama kritisierte darauf die Republikanische Partei direkt. Sich gegen Diskriminierung zu wehren, sollte ein Akt von beiden Parteien sein. «Wie schwierig kann es sein, zu sagen, dass Nazis schlecht sind?», fragte er in Bezug auf die Unruhen von Charlottesville. «Wir sollen uns gegen Diskriminierung wehren, und es ist verdammt sicher, dass wir uns klar und eindeutig gegen Nazi-Sympathisanten stellen sollten.»

Die Republikaner würden keine konservativen Ziele verfolgen, meinte Obama, sie betrieben viel eher eine Politik von «Ressentiments und Paranoia». «Was ist nur mit der Republikanischen Partei passiert?», fragte er.

Die besten Bilder von Barack Obama

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Die besten Bilder von Barack Obama
quelle: the white house / pete souza
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Auch den kürzlich veröffentlichten Kommentar der New York Times, in dem ein anonymer ranghoher Trump-Mitarbeiter über einen Widerstand innerhalb der Regierung schrieb, erwähnte Obama. Seine Meinung ist klar und deutlich: 

«Und übrigens die Hoffnung, dass alles gut ausgehen wird, weil es Leute im Weissen Haus gibt, die heimlich nicht den Anweisungen des Präsidenten folgen. Das ist keine Kontrolle. Ich meine es ernst. So soll unsere Demokratie nicht funktionieren.» (cma)

Trump will kritischen «NYT»-Artikel zum Justiz-Fall machen
US-Präsident Donald Trump will den anonymen Gastbeitrag in der «New York Times», der sich kritisch mit ihm und seiner Regierung befasst, zu einem Fall für die obersten Justizbehörden machen.

Trump sagte am Freitag vor Journalisten an Bord der Air Force One, er werde Justizminister Jeff Sessions auffordern zu untersuchen, wer den Artikel verfasst habe. Die Kolumne sollte als Angelegenheit der nationalen Sicherheit behandelt werden.

Mehrere Minister sahen sich bemüssigt zu erklären, sie hätten nichts mit dem Artikel zu tun. Vizepräsident Mike Pence, Aussenminister Mike Pompeo und Verteidigungsminister James Mattis bestritten ihre Autorenschaft. Trump hatte den Gastbeitrag bereits feige genannt. Der US-Präsident greift die Medien regelmässig wegen ihrer Berichterstattung an und bezichtigt sie falsche Nachrichten («fake news») zu veröffentlichen. (sda/reu)

Der letzte grosse Auftritt: Obama-Rede zu Mandelas 100. Geburtstag

Video: srf

Trump unter Druck (14.12.2018)

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29 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Stromer5
07.09.2018 21:14registriert Juli 2015
Hach... wie ich ihn vermisse... 😓😭😢
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Hackphresse
07.09.2018 21:53registriert Juli 2014
#Michelle2020
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Don Alejandro
07.09.2018 22:25registriert August 2015
Trump ist des Amtes des Präsidenten unwürdig....wenn man Obama hört, wird das einem wieder verstärkt in Erinnerung geführt....
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