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First lady Melania Trump, accompanied by President Donald Trump, smiles as she speaks in front of a Venezuelan American community at Florida Ocean Bank Convocation Center at Florida International University in Miami, Fla., Monday, Feb. 18, 2019, as Trump speaks out against President Nicolas Maduro's government and its socialist policies. (AP Photo/Andrew Harnik)

Bild: AP/AP

Trump ruft Militär zu Abkehr von Maduro auf – die First Lady hatte auch was zu sagen



US-Präsident Donald Trump hat den Militärs in Venezuela mit schweren Konsequenzen gedroht, wenn sie den umstrittenen Staatschef Nicolás Maduro weiter unterstützen. Er forderte sie eindringlich auf, die an der Grenze bereitstehenden Hilfslieferungen ins Land zu lassen.

«Wenn ihr euch für diesen Weg entscheidet, werdet ihr keinen sicheren Hafen finden und keinen Ausweg. Ihr werdet alles verlieren», sagte Trump am Montagnachmittag (Ortszeit) bei einer Rede in Miami an die Adresse der venezolanischen Militärs, die noch an der Seite Maduros stehen.

Trump forderte das Militär eindringlich auf, die an der Grenze bereitstehenden Hilfslieferungen ins Land zu lassen. Das humanitäre Desaster müsse ein Ende haben, mahnte er. An die Adresse der Unterstützer des Maduro-Regimes sagte der US-Präsident: «Beendet diesen Alptraum von Armut, Hunger und Tod.»

Trump betonte, die USA «wollen einen friedlichen Machtwechsel, aber alle Optionen sind offen.» Die US-Regierung schliesst seit Wochen explizit nicht aus, im Zweifel auch militärisch in Venezuela einzugreifen, falls Maduro nicht freiwillig abtreten sollte.

Die First Lady trat ebenfalls ans Rednerpult. Sie sicherte dem Volk von Venezuela ihre Unterstützung zu. «Wir beten gemeinsam – laut und stolz – dass die Menschen in Venezuela frei sein werden», sagte Melania Trump vor versammelter Menge.

Maduro nimmt Hilfsgüter aus Russland an

Venezuela erwartet derweil nach Angaben von Staatschef Nicolás Maduro 300 Tonnen Hilfsgüter aus Russland. Die humanitäre Hilfslieferung mit Medikamenten werde am Mittwoch ankommen, sagte der Linksnationalist am Montag bei einem im Fernsehen übertragenen Auftritt. Seine Regierung habe die Lieferung «mit Würde bezahlt», die Güter würden «legal» ins Land kommen. Dann fügte er hinzu, die Hilfsgüter stammten von Russland, China, der Türkei, anderen Ländern und der Uno.

Venezuela's President Nicolas Maduro speaks during an interview with The Associated Press at Miraflores presidential palace in Caracas, Venezuela, Thursday, Feb. 14, 2019. Even while criticizing Donald Trump's confrontational stance toward his socialist government, Maduro said he holds out hope of meeting the U.S. president to resolve an impasse over his recognition of opponent Juan Guaido as Venezuela's rightful leader. (AP Photo/Ariana Cubillos)

Nicolás Maduro Bild: AP/AP

Zugleich bezeichnete Maduro die geplanten US-Hilfslieferungen auf Bitten des selbsternannten Übergangspräsidenten Juan Guaidó erneut als «Show» und «Bauernfängerei». Der Staatschef weigert sich kategorisch, US-Hilfen ins Land zu lassen. Er sieht sie als Vorwand, um den Boden für eine US-geführte Militärintervention zu bereiten.

Machtkampf seit Wochen

In Venezuela tobt seit Wochen ein Machtkampf zwischen der Opposition und der sozialistischen Regierung. Parlamentschef Juan Guaidó hatte sich am 23. Januar selbst zum Interimspräsidenten erklärt und Maduro damit offen herausgefordert.

Juan Guaidó erklärt sich zum Staatschef Venezuelas:

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Video: srf

Das erdölreichste Land der Welt leidet unter einer schweren Versorgungskrise. Viele Menschen hungern, in den Krankenhäusern fehlt es an Medikamenten und Material. Seit mehr als einer Woche stehen an der Grenze Kolumbiens zu Venezuela Laster mit Hilfsgütern bereit. Das venezolanische Militär lässt sie auf Geheiss Maduros aber nicht passieren. Maduro hält die humanitäre Hilfe für einen Vorwand für eine militärische Intervention und will sie nicht ins Land lassen. (sda/dpa)

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11Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • DerewigeSchweizer 19.02.2019 10:48
    Highlight Highlight In 2017 haben die USA auf die Bank of England Druck ausgeübt, um 1,3 Milliarden Dollar für den Kauf von Medikamenten für Venezuela zu blockieren.

    Das ist die Wahrheit.

    Die USA sind direkt und massgeblich für die Medikamentenknappheit in Venezuela VERANTWORTLICH.

    Und wer das unterstützt oder schönredet, macht sich mit-verantwortlich.
  • youmetoo 19.02.2019 10:05
    Highlight Highlight Guaido versprach den Militärs Amnestie und Trump kommt mit einer ultimativen Drohung. Wird jetzt Venezuela schon von Onkel Donald regiert?
  • Unserious_CH 19.02.2019 08:48
    Highlight Highlight Kommt jetzt ein Wettrüsten wer mehr Hilfsgüter nach Venezuela schicken kann?
    Wäre immerhin mal ein nützlicher Disput
  • Butzdi 19.02.2019 07:13
    Highlight Highlight Die humanitäre Katastrophe muss auf internationalem Weg dringend angegangen werden um die Bevölkerung vor der Misswirtschaft ihrer Regierung zu retten.
    In einem einzigen Punkt gebe ich Maduro Recht: die US Regierung ist nicht wirklich bekannt für selbstlose humanitäre Interventionen und dass Venezuela die grössten Erölreserven der Welt besitzt lässt erahnen, was der wirkliche Treiber ist: America First - ausser wir können gaaaanz viel Öl abstauben.
    • AdiB 19.02.2019 09:28
      Highlight Highlight Wenn venezuels die amis rein lässt, wirds korrupter und noch elender für die bevölkerung. Die usa hat nirgends den lebensstandart verbessert. Im gegenteil, allen ländern geht es schlechter und die amis wollen nicht mehr weg, bis die resourcen aufgebraucht sind.
    • Demo78 19.02.2019 14:21
      Highlight Highlight Ich bin zwar kein Ami Fan, trotzdem darf man die Aussage von AdiB so nicht stehen. Mir kommen mind. 2 Beispiele in den Sinn Deutschland und Korea beide mittlerweilen sehr erfolgreich was die Wirtschaftskraft angeht.
    • AdiB 19.02.2019 14:30
      Highlight Highlight @demo, Deutschland? Die amis kammen gerade mal bis köln und haben dresden in schutt und asche gelegt. Deutschland befreiten die russen vor den nazis. Es waren die russen die zu erst die flagge auf den reichstag hissten.
      In korea haben die amis selbst nicht gekämpft. Der kampf wurde praktisch in china geführt.
      Aber ich kann dir aber mehr fälle presentieren wo es bach ab ging nach der einmischung der amis. Fangen wir in vietnam an, dann gehen wir nach laos, cuba, afgahnistan, irak, somalien. Wem noch was einfällt darf die liste ergänzen.
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