Japan
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epa06405609 A handout photo made available by the Israeli Government Press Office (GPO) on 25 December 2017 shows Israel's Prime Minister Benjamin Netanyhau (R) speaking with Taro Kono (L), the Minister of Foreign Affairs of Japan, as they meet at the Knesset, Israel's Parliament in Jerusalem, 25 December 2017.  EPA/KOBI GIDEON / GPO / HANDOUT ISRAEL OUT HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Israels Premierminister Benjamin Netanjahu (rechts) im Gespräch mit Japans Aussenminister Taro Kono. Bild: EPA/GPO

Israel angeblich mit zehn Ländern in Kontakt wegen Botschaftsumzugs



Israel steht nach den Worten eines Regierungsmitglieds mit «mindestens zehn Ländern» im Gespräch über eine mögliche Verlegung ihrer Botschaften von Tel Aviv nach Jerusalem.

Die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen und die US-Botschaft dorthin zu verlegen, werde eine «Welle» ähnlicher Schritte auslösen, sagte die stellvertretende Aussenministerin Zipi Hotovely am Montag dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk. «Was wir bisher gesehen haben, war nur der Anfang».

Trump hatte am 6. Dezember verkündet, die US-Botschaft in Israel nach Jerusalem zu verlegen. Als erstes Land folgte Guatemala am Sonntag der umstrittenen Entscheidung. Mit weiteren Ländern wie etwa Honduras, Rumänien, den Philippinen und dem Südsudan stehe Israel bereits in Kontakt wegen einer Botschaftsverlegung, berichtete der israelische Rundfunk unter Berufung auf eine diplomatische Quelle. Demnach kann von konkreten Verhandlungen aber noch keine Rede sein.

Friedensbemühungen erschwert

Der Status von Jerusalem ist eine der heikelsten Fragen im Nahost-Konflikt. Israel wie auch die Palästinenser beanspruchen Jerusalem als ihre Hauptstadt. Kritiker werfen Trump vor, mit seiner Entscheidung für Jerusalem als israelische Hauptstadt die Friedensbemühungen im Nahost-Konflikt weiter erschwert zu haben.

Erst am Donnerstag hatte die UNO-Vollversammlung mit deutlicher Mehrheit die Entscheidung der USA verurteilt, ihre Botschaft nach Jerusalem zu verlegen. Für eine entsprechende, allerdings nicht-bindende Resolution stimmten 128 der 193 UNO-Mitgliedstaaten. Neun Staaten stimmten dagegen, 35 enthielten sich, 21 weitere Staaten blieben der Abstimmung fern. Zu den Staaten, die gegen die Entschliessung votierten, gehörten Guatemala und das Nachbarland Honduras. (sda/afp/bal)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Sebastian Wendelspiess 26.12.2017 12:46
    Highlight Highlight Netanjahu sollte lieber schauen, dass die Korruptionsaffäre und fie Tausenden protestierenden Israelis ihn nicht zu Fall bringen.
    • phreko 26.12.2017 14:34
      Highlight Highlight Tut er ja. Indem er ablenkt.
  • rodolofo 26.12.2017 10:13
    Highlight Highlight Zehn von wie vielen Hundert?
    Ich bin kein Land, aber die Art, wie Netanyahu-Israel (es gibt nach wie vor auch ein ANDERES Israel!) mit den Palästinensern umgeht, erinnert mich -ich muss es leider sagen, werde aber vermutlich zensuriert, wenn ich das sage, darum lasse ich's bei der Andeutung, denn sonst heisst es wieder, man verharmlose die ...- an die ...
    • Karl Marx 26.12.2017 12:09
      Highlight Highlight Es gibt viele Muslime die in Israel leben. Wieviele Juden leben in den umliegenden Ländern?
    • Sebastian Wendelspiess 26.12.2017 13:06
      Highlight Highlight @empty der Iran zum Beispiel hat eine grosse jüdische Gemeinde.
  • Capslock 26.12.2017 10:08
    Highlight Highlight Wie weit wird Israel wohl Geldbeutel öffnen und Versprechungen machen, damit einige Staaten schwach werden und weiche Knien bekommen? Die Drohung der US-Botschafterin beider UNO wird noch das Seinige dazu beitragen. Von beiden beiden Staaten werden Resultate des UNO-Sicherheitsrates und ein klares Abstimmungsresultat der UNO-Generalversammlung
    einfach mal ignoriert. Wie wär's, wenn man die USA und Israel einfach mal ignorieren und sie merken lassen würden, was wir von diesen Leuten halten?
    • Sebastian Wendelspiess 26.12.2017 12:47
      Highlight Highlight Stell dir vor ein anderen Staat hätte so gedroht. Uiuiui da gäbs Sanktionen und Krieg.

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