Leben
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Susanne Wendel

Sexexpertin und Autorin Susanne Wendel. bild: zvg

Interview

Das Geheimnis einer richtig guten Beziehung – gelüftet von der Sexexpertin

Wie viel Egoismus braucht es in der Beziehung? Warum tun wir uns so schwer mit der Romantik? Die Sex- und Beziehungsexpertin Susanne Wendel gibt Antworten auf die grossen Fragen der Liebe – und erklärt, was man von Swingerparty-Besuchen lernen kann.



Ein Sonntagmittag im Zentrum Schluefweg in Kloten, von der Lobby im ersten Stock aus sieht man auf das Schwimmbad, Menschen mit tiefen Jahrgängen bewegen sich bedächtig durchs Wasser.

Eine Frau eilt die Treppe hoch, aus einer Tragtasche ragt eine DVD mit dem Titel «Beziehungsglück – das Seminar». Im Saal nebenan haben sich gut 200 Leute eingefunden. Sie wollen von Susanne Wendel lernen, wie sie ihr Sex- und Beziehungsleben aufmöbeln können. Glaubt man einschlägigen Urteilen, dann sind sie hier am richtigen Ort: Susanne Wendel ist qua Eigendefinition «Sexexpertin, Bestsellerautorin und High Performance Coach», ihr Bestseller heisst «Gesundgevögelt».

Wendel tritt im Rahmen des Liebesleben-Kongresses auf, für 299 Euro kann man während zwei Tagen «ganz tief in die Geheimnisse rund um Liebe, Lust und Leidenschaft» eintauchen.

Die Sexexpertin steht jetzt auf einer Bühne und redet über commitment, intent und Kernintelligenz, hinter ihr guckt ein Porträt von Wendel sehr verständnisvoll auf die Zuschauerinnen und Zuschauer im Publikum. Darunter: viele Anzugsträger, viele Paare, Durchschnittsalter Mitte 40.

Wer alleine gekommen ist, notiert eifrig in ein Notizbuch. Wer mit Partner gekommen ist, guckt hin und wieder erwartungsvoll hinüber und erhält im Gegenzug ein zärtlich-gedankenverlorenes Kniewischen.

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Fliesen, Süsses und Blumen: Essentielle Zutaten für ein erfolgreiches Liebesleben. Bild: watson/wst

Das Publikum will Dinge wissen wie: Wie ist das mit den Sexpartys? Was ist echte Liebe? Was ist meine Mission im Leben?

Nach dem Vortrag ist es Zeit, Frau Wendel ein paar weitere Fragen zu stellen.

Frau Wendel, wie nennt sich Ihr Beruf eigentlich? Sexualtherapeutin?
Susanne Wendel: Nein, für das, was ich mache, gibt es keine Berufsbezeichnung. Ich nenne mich selber Gesundheits- und Sexexpertin, obwohl das, zugegeben, nicht allzu viel aussagt. Es ist jedenfalls etwas ganzheitliches, ich sehe mich als Impulsgeber, durch Bücher, Vorträge, Interviews.

Sie waren Ernährungsberaterin, jetzt machen Sie dieses Ding mit Sex, für das es keinen Namen gibt. Wie ist das passiert?
Ich habe eine Ausbildung gemacht im Bereich Leadership und Coaching. Da kam ich irgendwann drauf, dass bei mir eine persönliche Neugierde im Bereich Sex vorhanden ist. Ich bin dann irgendwann selber zu Swingerclubs gegangen und an Fetisch-Parties und habe gemerkt, wow, das ist cool, das gibt mir Energie.

Es dauerte aber, bevor Sie diese Neugier zum Beruf gemacht haben.
Ich hab mich lange gescheut, darüber zu reden. Ich dachte, das geht doch nicht, wenn ich als Gesundheitsberaterin bei Firmen bin und dann plötzlich mit Sexthemen um die Ecke komme. Aber meine Mentorin hat mich ermuntert und 2012 habe ich dann mit «Gesundgevögelt» einen Bestseller geknallt.

Lag hinter dem Berufswechsel auch eine finanzielle Überlegung?
Natürlich, man sagt immer sex sells, aber eigentlich hatte ich eher ökonomisch Bedenken: dass ich meinen Kundenkreis verliere, dass ich in eine Schmuddelecke abgeschoben werde. Letztendlich hat das Thema Sex einfach zutiefst mit mir zu tun, das merkt man mir auch an, ich spreche sehr ehrlich und offen über diese Dinge. Wenn man diese Authentizität garantiert, passiert es fast automatisch, dass man damit Geld verdient.

Sie haben sich ein Thema zum Beruf gemacht, das jeden von uns betrifft. Die Nachfrage wird Ihnen nicht ausgehen. Das ist richtig.
Nur, ich kann halt auch reden und schreiben. Jedes mal, wenn ich an Fetisch-Parties bin, denke ich, da sind ja Tausende Leute, aber ich bin die einzige, die darüber schreibt.

An wen richten sich Ihre Bücher eigentlich?
Ich hab drei Zielgruppen. Einerseits junge Menschen, die auf der Suche sind. Nicht die ganz jungen, die müssen die ersten Schritte selber machen. Eher so Mitte, Ende 20, wo sich die Frage stellt: Will ich Familie oder Karriere. Ich bin 20 Jahre älter als die, habe diese ganzen Erfahrungen gemacht und kann denen viel beibringen. Die zweite Gruppe sind ganz klar Frauen Mitte bis Ende 30, die noch einen Kinderwunsch haben, und nicht wissen, wie sie das zusammen mit ihrer Karriere vereinbaren sollen, oder die keinen Partner haben, so wie ich ja auch damals.

«Der Moment als ich mit meinem Partner zusammengekommen bin, das war wie sterben, da musste ich alle meine Vorstellungen von Beziehungen über Bord werfen, demütig werden.»

Und die dritte Gruppe?
Das sind Frauen zwischen 40 und 50, die den Kinderwunsch begraben haben oder deren Kinder schon erwachsen sind, und die sich dann fragen: Was mache ich jetzt mit dem Rest meines Lebens?

Der Sex im Kopf

Wenn man Ihre persönliche Schilderung hört, dann hat man das Gefühl, das sei ja alles total einfach, Sex, Beziehung, Kinder, Karriere. Braucht es Sie da überhaupt noch?
(Lacht) Nein, es ist überhaupt nicht einfach! Der Moment als ich mit meinem Partner zusammengekommen bin, das war wie sterben, da musste ich alle meine Vorstellungen von Beziehungen über Bord werfen, demütig werden. Andere Leute erleben das zum Beispiel bei einem Unfall oder einem Schicksalsschlag.

Eine Beziehung wie ein Unfall? Das müssen Sie erklären.
Ich habe mich verrannt in meiner Vorstellung einer Beziehung. Ich hätte jahrelang so weitergemacht. Erst mein Partner hat mir da die Augen geöffnet. Das war ein Schock, wie eine Frontalkollision. Bei manchen Dingen sind wir halt so festgefahren und was uns da rausholt sind Schicksalsschläge, wo man merkt: Wir sind ja total auf dem Holzweg!

Sie haben in Ihrem Vortrag erwähnt, dass Sie frustriert wären ohne Kinder.
Ja, definitiv. Ich wollte nie das Risiko, dass ich dereinst zurückblicke und denke: Hättest du doch! Das ist ja gerade bei den jungen Leuten ein grosses Thema. Tinder hin und her, da gibt es ja diesen Begriff, Mingle, zwischen Single und Beziehung, das finde ich schrecklich unbefriedigend.

Sie würden eine klassisch monogame Beziehung mit Ausreissern, wie Sexclubs und Fetisch-Parties propagieren?
Letztendlich geht es darum, sich ehrlich zu fragen: was will ich eigentlich im Leben. Und die meisten Frauen sind dann schon eher so, ja der gehört zu mir, den will ich, so war es ja auch bei mir.

Gibt es da einen geschlechterspezifischen Unterschied?
Nein, ich glaube, das ist eher typenabhängig. Das Problem ist ja, dass man gar nie darüber redet, was für eine Beziehung man eigentlich will. Das Schlimmste ist, wenn man das eine will, aber das andere lebt.

Sie erwähnten bei Ihrem Vortrag, dass man «seinen Partner zu etwas machen sollte». Es heisst doch immer, man könne seinen Partner nicht verändern.
Doch! Aber nicht so, wie es gemeinhin verstanden wird. Man kann sich gegenseitig herausfordern und gegenseitig in seine Grösse bringen. Aber das funktioniert nicht durch Manipulation oder Gespräche, sondern nur durch Taten.

«Wenn vor deinen Augen ungehemmt gevögelt wird, dann fallen viele vermeintliche Moralvorstellungen in sich zusammen.»

Gutes Sexleben könne Erkrankungen vorbeugen, schreiben Sie; Ihr Bestseller heisst «Gesundgevögelt». Ist Sex die neue Physio-, oder Psychotherapie? Bald von den Krankenkassen anerkannt?
Nein, eigentlich ist es ja umgekehrt. Ich hab für mich selber festgestellt, dass wenn man in dem Bereich Sex frei wird, man auch im Kopf frei wird. Natürlich wird beim Sex auch das Immunsystem gestärkt, der Kreislauf auf Vordermann gebracht, Sex ist ja auch ein bisschen wie Ausdauersport, aber der Haupteffekt ist der: Guter Sex fördert das psychische Wohlbefinden.

Was können wir von Swingerclubbesuchen lernen?
Erstens, man verliert Moral. Wenn vor deinen Augen ungehemmt gevögelt wird, dann fallen viele vermeintliche Moralvorstellungen in sich zusammen.

Moral beim Sex ist also per se schlecht?
Wir handeln bei diesen Themen oft nach einem Konzept, und nicht danach, was wir wirklich wollen. Aus Moral entsteht viel Eifersucht. Das ist gar nicht so einfach, dem auf die Schliche zu kommen.

Und zweitens?
Man muss sich selber gewisse Fragen stellen: was brauche ich, was will ich. Ich kenne Paare, die wälzen diese Frage über Jahrzehnte, ob sie in einen Swingerclub gehen sollen oder nicht, anstatt es einfach zu tun. Reden kann machmal viel kaputt machen, ich bin immer fürs Ausprobieren.

«In einer richtig guten Beziehung gönne ich meinem Partner alles»

Ich vermute, bei Vielen ist da diese Angst, der andere könnte mehr Gefallen an der Sache finden, die Angst auch, sich messen zu müssen mit anderen.
Aber damit halte ich meinen Partner klein. Ich gönne ihm seinen Spass nicht und schiebe dann Angst vor. In einer richtig guten Beziehung gönne ich meinem Partner alles. Wichtig ist, dass man Sex nicht als Machtding missbraucht.

Wie war das bei Ihnen?
Als wir das erste Mal eine Swingerparty besuchten, war das für meinen Mann eine Premiere. Wir dachten, gut, erst mal abwarten, erst mal gucken, und – zack – nach einer Stunde waren wir mit allen möglichen Leuten auf der Matte – er mittendrin. Man muss einfach in diesem Moment in Kommunikation bleiben miteinander.

«Richtig gute Beziehungen basieren nicht auf romantischen Gefühlen, sondern auf gleichen Werten.»

Was findet man sonst noch heraus bei einer Swingerparty?
Es ist auch ein guter Indikator für die Beziehung. Wenn sie stark ist, dann macht das überhaupt nichts aus, im Gegenteil. Wenn sie sowieso kriselt, fliegt sie einem in so einem Moment um die Ohren. Was ja auch nicht schlecht ist: Wenns unterschwellig eh schon die ganze Zeit harzt, muss man sich dem ja auch einmal stellen und sich fragen: Will ich diese Beziehung überhaupt noch?

Viele bleiben aber doch lieber in schlechten Beziehungen, als sich zu trennen.
Ja, wie sagen die Amerikaner: ‹Shit stinks, but it's warm› (lacht). Was uns halt immer wieder im Weg stehen, sind unsere romantischen Gefühle. Ich bin der festen Überzeugung: Eine echte Beziehung ist nicht romantisch.

Das müssen Sie erklären.
Die Romantik kennen wir heute vor allem aus Hollywood-Filmen: man ist über beide Ohren verliebt, wenn sie nicht gestorben sind, dieses ganze Märchenwelt-Blabla. Aber die echten, die tragfähigen Beziehungen sind nicht die, die über diese ganz grossen Gefühle angefangen haben, da bin ich überzeugt.

«In Beziehungen sollten sich Paare selber ein eigenes moralisches System zurechtlegen, nicht sich ein von Kirche oder Gesellschaft geschaffenes, rigides System überstülpen.»

Sie selber haben vorhin erzählt, wie Sie und Ihr Partner sich kennengelernt haben. Das tönte ziemlich unromantisch, muss man zugeben.
Ja, dafür kannten wir uns schon lange, waren gut befreundet, haben uns über längere Zeit angenähert. Und ich kenne viele ähnliche Geschichten von Bekannten. Richtig gute Beziehungen basieren nicht auf romantischen Gefühlen, sondern auf gleichen Werten.

Gleiche Werte in Bezug worauf?
Will ich Kinder: Ja oder nein. Will ich auf dem Land leben: Ja oder Nein. Will ich Karriere. Und so weiter.

Das alte Sprichwort, ‹Gegensätze ziehen sich an›, zählt also nicht?
Nein, höchstens in der Charakterfrage. Ich rede gerne und viel, mein Mann ist eher introvertiert. Wenn ich einen Mann hätte, der gleich viel reden würde wie ich, dann würden wir nie zur Ruhe kommen.

Ihre Bücher werden von Tausenden gelesen, Ihre Vorträge sind regelmässig ausgebucht. Sie fühlen ja eigentlich den Puls der Leute. Was beschäftigt die Menschen am meisten?
Job und Beziehung, ganz klar. Das ist eine simple mathematische Rechnung. Im Job halte ich mich 8-10 Stunden auf, in der Beziehung den Rest. Wenn Sie den falschen Job haben oder wenn Sie den falschen Partner haben: Beides macht Sie auf Dauer krank. Fragen Sie sich einmal, wenn Sie am Morgen aufstehen: Wovor habe ich den grössten Horror? Die Antwort kann überraschend sein, aber auch befreiend.

Zum Valentinstag: «Zum Glück besoffen wir uns und hatten Sex»

Wie wichtig ist Treue in Beziehungen?
Die Frage ist, wie definiere ich Treue. Es ist das gleiche wie bei der Moral. Ich bin eine Anhängerin der Theorie der Verhandlungsmoral. In Beziehungen sollten sich Paare selber ein eigenes moralisches System zurechtlegen, nicht sich ein von Kirche oder Gesellschaft geschaffenes, rigides System überstülpen. Treue kann somit für jedes Paar was anderes sein. Es muss einfach für beide Partner dasselbe sein.

Ein paar Tipps noch für junge Leute in Beziehungen?
Das wichtigste: Leute, legt euch auf was fest und macht das auch eine Zeit lang. Wenn man immer nur in diesem Zwischenzustand verharrt, Praktikum hier, Studium da, Liebhaber hier, Flirt da, dann hat man nie eine richtige Erfahrung gemacht. Commitment halte ich für extrem wichtig. Dann kann ich hinterher sagen: Das hat funktioniert oder das hat nicht funktioniert, aber ich weiss es aus eigener Erfahrung.

Und wieviel Egoismus braucht es beim Sex und bei der Beziehung?
Sehr viel. Es ist eine Grundvoraussetzung. Wenn ich dafür sorge, dass es mir gut geht, stört es mich nicht, dass es anderen auch gut geht. Wenns mir schlecht geht, dann werde ich neidisch.

Der Vortrag und das Interview fanden bereits im vergangenen Jahr statt.

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98Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Tartaruga 14.02.2020 19:30
    Highlight Highlight «In einer richtig guten Beziehung gönne ich meinem Partner alles»

    In einer richtig guten Beziehung sollte es auch möglich sein, seine Bedürfnisse mal hinten an zu stellen. Nur weil man etwas nicht möchte, heisst das nicht, dass die Beziehung nicht gut ist.

    Mir kommt es so vor, als würde die gute Frau ums Verreckä so tolerant und hip wie möglich zu sein.
  • G. 14.02.2020 19:03
    Highlight Highlight Die Augen... ganz klar Badesalz
  • rodolofo 14.02.2020 15:05
    Highlight Highlight Das hört sich für mich allzusehr nach sexuellen Turnübungen an.
    Dass dann im Swingerclub die Romantik fehlt, glaube ich sofort...
  • Kanischti 14.02.2020 15:03
    Highlight Highlight In vielen kann ich ihre Ansichten teilen.
    Aber als Belastunsprobe für die Beziehung einen Swingerabend vorschlagen? Damit disqualifiziert sie sich selbst.
  • Hummingbird 14.02.2020 14:47
    Highlight Highlight Toller Artikel :-). Es dem Partner gönnen, ohne dabei selber zu kurz zu kommen, das ist der Schlüssel.
  • Ægishjálmur 14.02.2020 13:55
    Highlight Highlight Sorry, aber ihre Augen irritieren mich gewaltig und von den Tipps wollen wir schon gar nicht anfragen zu reden. Ein Schauer läuft mir über den Rücken.
  • D(r)ummer 14.02.2020 13:32
    Highlight Highlight "einen Bestseller geknallt."

    Kann man machen.
  • Max30 14.02.2020 13:14
    Highlight Highlight Naja für eine Demisexuelle Person alles ein wenig untauglich die ganzen Tipps dieser Frau
  • Aithria 14.02.2020 11:19
    Highlight Highlight Jesus soll gesagt haben :'Wer eine andere Frau in seinen Gedanken begehrt, hat die Ehe schon gebrochen.' Die Wortwahl entspricht nicht dem Original. Was ich verstanden habe ist, dass man als Mann (der hier nicht unbegründet direkt angesprochen wird), seiner eigenen Frau auch in Gedanken treu sein solle. Das hat beispielsweise zur Folge, dass man von seiner eigenen Frau träumt, und diese Träume durchaus spannend sein können. Der Lohn der Treue im Herzen ist unvorstellbar, etwa vergleichbar mit sich stets erneuernder Verliebtheit, einer innigen Freundschaft. Ich verstehe Ehe hier als Treuebund.
    • ChlyklassSFI 14.02.2020 13:11
      Highlight Highlight Ja, sicher. Die Gedanken sind frei. Durch das Unterdrücken entstehen Probleme.
    • Chili5000 14.02.2020 13:38
      Highlight Highlight Jesus hatte nie eine Frau alter. Chills mal...
    • Aithria 14.02.2020 18:20
      Highlight Highlight Chili5000 woher weisst Du denn das? Da gibts gegenteilige Überlieferungen, mein Freund. Der römische Katholik will das natürlich nicht, weibliche Jünger - wo kämen wir denn da hin? Der Kanon der Evangelien ist auch nur eine Auswahl, das weisst Du sicher.

      Ja, sagt man Jesus wird man mit Blitzen beschossen, haha. Es war abzusehen.

      @Chlyklass warum immer mir? Nun ja, was ist denn Freisein? Etwa auf dem Meer der Gedanken in alle Richtugen schwimmen können? Dann die Richtung nach unten und oben nicht vergessen. Denn der Gedanke vermag dich zu versklaven wie dich zu erheben...
    Weitere Antworten anzeigen
  • GetReal 14.02.2020 10:17
    Highlight Highlight Die Kommentare hier lassen einen sehr direkten Schluss zu über das Alter und die Erfahrung der Schreiber.

    Ihr Ratschlag an die jüngere Generation funktioniert nicht, denn die Entdeckungen, was wirklich glücklich macht (und dass man glücklich sein DARF und sich nicht von falscher Moral knechten lassen sollte) kommen meist erst in der zweiten Hälfte des Lebens. Aber dafür braucht es die Erfahrung, was nicht funktioniert hat und der Blick hinter die schönen Kulissen, welche uns von Familie, Freunden, Kollegen und den Medien immer gezeigt werden.
    • JohnDoe 14.02.2020 11:27
      Highlight Highlight Diese falsche (äussere) Moral, welche durch Gesetze und gesellschaftliche Normen geprägt ist, empfinde ich als ein riesen Problem in unserer Gesellschaft.

      Ich glaube jedoch nicht, dass dies eine Altersfrage ist, da ich bisher oft den Eindruck hatte, ältere Menschen im Speziellen richten ihre Moral verstärkt nach Gesellschaftsnormen und Gesetzen.
    • Garp 14.02.2020 13:11
      Highlight Highlight Auch die ältere Generation verändert sich. Das waren die, die die ersten Swingerclubs und Fetischparties, Kommunen und alles mögliche eröffneten und ausprobierten.
      Alles ist immer im Wandel.
  • de meuron 14.02.2020 10:00
    Highlight Highlight Genau so stelle ich mir die Durchschnittsfrau in nem Swingerclub vor 😁
  • So oder so 14.02.2020 09:55
    Highlight Highlight "Sie haben in Ihrem Vortrag erwähnt, dass Sie frustriert wären ohne Kinder"

    Oje, gibt auch Menschen die können keine Kinder kriegen - und sind Trotzdem Glücklich. Ich glaube die hat sich mehr selber Therapiert. Hab auf denn Satz gewartet das der Mann im stehen Urinieren sollte um wieder Kontakt mit seine Männlichkeit zu haben. Die Befürchtung die Dame in einem Swinger Club anzutreffen hat mir die Lust darauf genommen.
    • DuhuerePanane 14.02.2020 13:12
      Highlight Highlight Gibt auch Menschen die WOLLEN keine Kinder und sind glücklich ohne.
  • Burdleferin 14.02.2020 09:51
    Highlight Highlight Ich habe auch so einen Kollegen.

    Bis über 50 keine Beziehung. Dann total verknallt in eine Eso-Braut und zuletzt nach nicht einmal einem Jahr "Beziehungserfahrung" eine Gruppe (natürlich zu zweit) gegründet, die in Selbsterfahrungstrips und Beratung bei der Verbesserung einer Beziehung hilft 🙄🙄🙄
  • The Count 14.02.2020 09:46
    Highlight Highlight Aus der Sparte "Hausfrauen die sich selber neu erfinden und es allen mitteilen müssen"

    Langweilig und weit weg von der Betiehungsrealität.
    • Asmodeus 14.02.2020 10:05
      Highlight Highlight Wenigstens hat sie uns nicht mit so einem Dreck wie 50 shades of grey gequält. XD
    • Heb dä Latz! 14.02.2020 10:41
      Highlight Highlight @Asmodeus

      Etwas sehr schlechtes mit einem noch grösseren Dreck gegenüberstellen ist doch Hans wie Heiri.
    • maude 14.02.2020 14:14
      Highlight Highlight Naja scheinbar hilft es Leuten und das sollt soch die Hauptsache sein, gleichgültig aus welcher Ecke wer kommt.
      Was habt ihr hier für ein Problem damit? Find die Kommentatspalte echt traurig. Seid ihr neidisch weil wer einfach macht und-sonen Mischt-auch noch erfolgreich damit ist? Anders kann ich mir die abwertenden Kommentare nicht erklären. Und nein, ich kenn weder sie noch ihr Angebot, bin aber grad echt so bits baff ab den Kommis.So Prinzipding.
  • Back in Time 14.02.2020 09:44
    Highlight Highlight "die tragfähigen Beziehungen sind nicht die, die über diese ganz grossen Gefühle angefangen haben, da bin ich überzeugt." - Dann hat die Dame leider eine falsche Überzeugung. Bei mir und mehreren anderen Paaren, die ich kenne, hat es mit ganz grossen Gefühlen angefangen. Und bei mir sind sie auch nach 3 Jahren noch da. Allerdings gebe ich ihr recht, dass grosse Gefühle allein nicht reichen, gemeinsame Werte sind auch sehr wichtig. Das ist zu meinem grossen Glück bei meiner Partnerin und mir der Fall.
  • insert_brain_here 14.02.2020 09:25
    Highlight Highlight "Wichtig ist, dass man Sex nicht als Machtding Missbraucht."

    Amen. Ich hab das leider erst mit ca. 30 kapiert. Wenns in einer Partnerschaft Sex zur Belohnung gibt weil man sich bei den Schwiegereltern artig benommen hat oder umgekehrt zwei Wochen Sexentzug nach einer Meinungsverschiedenheit weiss ich jetzt, dass es Zeit ist weiterzuziehen.
    • de meuron 14.02.2020 09:58
      Highlight Highlight Jesses nein! Bei den Worten "... Schwiegereltern artig benommen..." läuft es mir kalt den Rücken runter. Bei sowas ist es definitiv an der Zeit weiterzuziehen:
    • Tartaruga 14.02.2020 19:35
      Highlight Highlight Naja. Sex mit jemandem zu haben, auf den ich hässig bin müsste ich auch nicht haben. Von Sexentzug zu reden finde ich da übertrieben.
  • P. Silie 14.02.2020 09:24
    Highlight Highlight Als man George W. Bush einst fragte, was denn das Rezept der langjährigen, erfolgreichen Beziehung sei, meinte er:

    "Laura und ich gehen 2x pro Woche auswärts essen.. Sie am Dienstag und ich am Donnerstag"
  • MeinAluhutBrennt 14.02.2020 09:18
    Highlight Highlight Fakt: 200 Leute x 299 Euro. = 59'100 Euro
  • Pümpernüssler 14.02.2020 09:08
    Highlight Highlight Was ist der Reiz an Swingerclubs? Nimmt mich echt wunder. Kann mir das überhaupt nicht vorstellen.
    • Asmodeus 14.02.2020 10:04
      Highlight Highlight Eventuell mal hingehen und es herausfinden?

      Oder einen objektiven Bericht darüber lesen.

      Es gibt verschiedene Arten von Clubs die verschiedene Bedürfnisse befriedigen.

      Manche sind einfach nur ein Ort für notgeile Leute zum "rumbumsen". Andere sind Themenspezifisch für BDSM etc.

      Es gibt Themenparties.

      Es gibt spezifische Räume.

      Ich glaube (habe zuwenig aktive Erfahrung) es geht einfach generell darum Fantasien auszuleben.

      Und wenn man regelmässig geht, auch darum Freunde zu treffen.


      Ich meine.

      Was ist der Reiz an einem Tennisspiel? Oder einer Disco? Oder Bowling?
    • P. Silie 14.02.2020 18:49
      Highlight Highlight @ Asmodeus: Naja, beim Tennis kann man den Gegner auf dem Feld schlagen.. ich weiss nicht ob das mit dem Schlagen in einem solchen Club auch gut ankommen würde?
    • Asmodeus 14.02.2020 23:49
      Highlight Highlight Oh sweet summer child ;-)
  • 044 508 39 39 het sie gseit 14.02.2020 08:44
    Highlight Highlight Eine Frau die den Swingerclub propagiert? Wieso nicht?
    Ich persönlich finde es gruusig.
    Erwachsene die da herumturnen und sich gegenseitig begatten?

    Irgendwie unwürdig.

    Das Menschsein auf den Punkt gebracht?
    Das Vögeln?

    Nee du...
    • Neruda 14.02.2020 12:29
      Highlight Highlight Der Mensch hat zwar immer das Gefühl für Grösseres bestimmt zu sein, aber im Grunde geht's im Leben nur um eins, die Fortpflanzung und damit um's Vögeln.
    • DuhuerePanane 14.02.2020 13:15
      Highlight Highlight Neruda gilt das auch für Gays oder Leite die keine Kinder wollen? Ja echt, das gibts. Musst mal vielleicht den Horizont erweitern!
  • Heb dä Latz! 14.02.2020 08:43
    Highlight Highlight Die Frisur und die ominöse Jacke der Dame, wären für mich in jedem Fall Grund genug mich sofort aus dem Staub zu machen, aber natürlich jeder wie er will.
  • Moggerli 14.02.2020 07:37
    Highlight Highlight Bestseller 😉
  • Rüebliraupe 14.02.2020 07:30
    Highlight Highlight Diese Frau wurde jetzt aber lange interviewt, dafür, dass sie so wenig gesagt hat. Fazit: Geh in den Swingerclub, dann weisst du was du wirklich willst!
    Es fällt mir ein bisschen schwer, auf die Expertise einer Person zu hören, welche diese durch ihr eigenes Leben erlangt hat.

    Was sie eigentlich sagt ist, dass es eine riesen Portion Selbstbewusstsein, viel Kommunikation und einen freien Geist braucht für eine autentische Beziehung.
    Da hat sie völlig recht. Nur manchmal sind wir gefühlsverworrene, verliebte Gewohnheitstierchen und darum wirds auch mit High-Performamce-Coach nicht einfacher!
    • Scaros_2 14.02.2020 09:40
      Highlight Highlight Das Ganze Interview in 1 Absatz. Besser kann man nicht auf den Punkt kommen!
    • insert_brain_here 14.02.2020 10:10
      Highlight Highlight Erstaunlicherweise scheinen wir manchmal darauf angewiesen zu sein, dass uns eine andere Person Dinge unter die Nase reibt die wir eigentlich schon längst wissen, sei es nun ein guter Freund oder ein bezahlter Therapeut. Herrje, ich geh auf die 40 zu und manchmal muss mir meine Mutter in den Hintern treten damit ich etwas einsehe was eigentlich total offensichtlich ist.
    • Scaros_2 14.02.2020 10:29
      Highlight Highlight Ja aber dann hast du einfach eine schlechte Selbstreflexion insert_brain_here.......oder dein Name ist programm *hihi*
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kiro Striked 14.02.2020 07:29
    Highlight Highlight Ich denke das Grösste Gesellschaftliche Problem was war haben, ist ganz einfach, dass jeder Ins Schlafzimmer vom anderen gucken will.

    Ich selbst habe einen Extrem niedrigen Sexdrive. Das Verlangen fehlt einfach. Da wird mir aber gerne von allen Seiten empört gesagt, dass etwas nicht stimmt mit mir, und ich doch mal das und das ausprobieren muss.

    Aber dass der Drive selbst einfach sehr niedrig ist und ich nicht dauernd Spitz wie Nachbars Lumpi bin.

    Das wird von niemandem Akzeptiert. Mein Partner wird ständig "ausgefragt", deswegen und ich finde das einfach ultra Frech.
    • Pitefli 14.02.2020 10:42
      Highlight Highlight Warum wird dein Partner deswegen ausgefragt? Erzählt ihr das allen?
    • Kiro Striked 14.02.2020 11:28
      Highlight Highlight @Pitefli
      Ich weiss nicht warum, das ist scheinbar normales Konversationsthema wenn man erwähnt, dass Mann, einen Mann als Partner hat.

      Kommen immer diese fragen: "Du bist schwul?", "Ja habt ihr auch Sex?", "Wie ist das so mit nem anderen Mann", "Wie Oft".

      Ich muss zugeben ich mit meinen 30 höre die Fragen deutlich seltener, als er mit seinen 23. Also ich 23 war, haben die Leute auch noch viel gefragt. Gerade die "Muess alles wüsserli's".

      Neugierde ist okay, aber oftmals ist es einfach... Aufdringlich und nervig. kA wie es bei Heteropaaren ist btw.
    • Baccaralette 14.02.2020 13:26
      Highlight Highlight Wow, ich finds echt daneben, mir käme ja nicht in den Sinn, meinen schwulen Bürokollegen zu fragen, wie oft er mit seinem Mann Sex hat. Er fragt mich das ja auch nicht.

      Aber ja - ich kenne das Problem. Mein Mann ist schwarz und JEDES Mal wenn ich irgendwie erwähne oder die Leute heraus finden, dass er aus Afrika kommt, werden die tollsten Sprüche rausgehauen und ich ernte Blicke. Echt jetzt, Leute??
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  • JoeyOnewood 14.02.2020 07:08
    Highlight Highlight Zum einen propagiert sie den Abbau von Selbsteingrenzug durch Moralvorstellungen wie strikte Monogamie und zum anderen lese ich da irgendwie nur man solle mit seinem Partner an Sexparties gehen... das ist ja genau so eindimensional. Den ersten Teil mit dem Widerstand gegen gesellschaftliche Erwartungen und der Frage, was man toll findet, kann ich 100% unterschreieben, aber bei der Lösung ist sie mir irgendwie bei diesem Interview zu eindimensional, zu sehr von sich auf andere schliessend...
  • lilie 14.02.2020 07:01
    Highlight Highlight Ein tolles Interview! 👍

    Das Problem mit dem Sex ist halt, dass man ihn in Konzepte quetscht, so und so muss das ablaufen.

    Und dann kann man ins andere Extrem fallen und sagen: Lass uns alle Konzepte weglassen und einfach hemmungslos aufeinander draufspringen!

    Dabei geht in meinen Augen aber genau der springende Punkt verloren, um den es gehen sollte und der Sex immer neu und aufregend macht: nämlich sich im jeweiligen Augenblick aufeinander einzulassen und dabei herauszufinden, was heute läuft (oder auch nicht).

    Sex beinhaltet sehr viel mehr als nur den Akt. Das geht oft vergessen.
    • Lil'Ecko 14.02.2020 07:24
      Highlight Highlight Ich wollte auf das gleiche raus aber du hast das bereits tiptop zu Wort gebracht!
      Sex soll was spezielles sein und bleiben und nicht einfach eine Beschäftigung unter vielen, das ist meine Ansicht
    • bokl 14.02.2020 07:59
      Highlight Highlight "... einfach hemmungslos aufeinander draufspringen!

      Dabei geht in meinen Augen aber genau der springende Punkt verloren …"

      Mit etwas Übung behält man auch bei hemmungslosen Rumspringen den Punkt im Auge ;).
    • Asmodeus 14.02.2020 08:33
      Highlight Highlight Ich frage mich aber warum der Sex als der zentrale Teil einer Beziehung propagiert wird hier in Titel sowie dem Interview.

      Eine stabile Beziehung benötigt Empathie, Kommunikation, Vertrauen und Kompromisse.

      Ein Besuch im Swingerclub etc. kann die Sexualität fördern, aber es wenn es das braucht um die Beziehung zu stabilisieren, dann lag vorher bereits einiges im Argen in meinen Augen.

      Vielleicht bin ich hier auch nur verwöhnt, weil meine Beziehung immer recht harmonisch war. Die Thematik Swingerclub kommt bei uns also nicht aus der Not sondern aus Neugier und Interesse.
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  • John What's on 14.02.2020 07:01
    Highlight Highlight Für mich hört es sich an, als ob sie sich damit selber therapiert 🤔.
    Chome ned drus.
    • lilie 14.02.2020 08:26
      Highlight Highlight @John: Ja und, ist doch perfekt? Das ist doch ihr Ansatz: Tu das, was dich glücklich macht und erlaube anderen, das Gleiche zu tun.

      Ob das nun Swingerclubbesuche oder eine Haus-Hund-und-Gartenzwerg-Beziehung ist, ist doch völlig egal!
    • Asmodeus 14.02.2020 08:35
      Highlight Highlight Es klingt nach einem typischen Fall von "Das hat für MICH funktioniert, also verkaufe ich meine Ratschläge nun als Allgemeinlösung für alle anderen".

      Aber vielleicht liegt das einfach daran wie der Beitrag aufgebaut ist (und weil mir das Foto das von ihr verwendet wurde Angst einjagt)
    • Heb dä Latz! 14.02.2020 09:24
      Highlight Highlight Haus-Hund-und-Gartenzwerg-Beziehung?

      Bezieht sich Haus auf ihre Gewohnheiten nackt zu staubsaugen oder gibt es da mir noch unbekannte Möglichkeiten sexuell etwas auszuleben?
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  • Simsalabum 14.02.2020 06:18
    Highlight Highlight Neugierige Paare sollen einfach mal in den Swingerclub ohne vorher drüber zu reden? Bitte nicht! Die daraus entstehenden Eifersuchtsszenen können der Stimmung erheblich schaden.
    • lilie 14.02.2020 08:22
      Highlight Highlight @Simsalabzm: Sie hat von Paaren gesprochen, die seit Jahren drüber reden, es aber nie tun.

      Und da bin ich ganz auf ihrer Seite (und gilt jetzt nicht spezifisch für Swingerclubs, sondern generell für alles im Leben, was man schon lange erwägt): Irgendwann muss man es einfach tun.
    • Simsalabum 14.02.2020 11:45
      Highlight Highlight Es kann doch auch anregend sein, nur darüber zu sprechen. Ich hab schon oft erlebt, wie es jemandem offensichtlich unwohl ist im Swingerclub. Das bringt niemandem etwas. Wenn man nach Jahren noch nicht über den eigenen Schatten springen kann, wird das wohl seine Gründe haben.
    • lilie 14.02.2020 12:37
      Highlight Highlight @Simsalabum: Ja, total! Wenn beide zufrieden sind, ist doch alles ok!

      Nur: Das sind ja Leute, die zu ihr in die Beratung gekommen sind. Also ist vielleicht eben doch zumindest der eine Partner nicht zufrieden.

      Und ganz ehrlich: Ich finde es recht schade, wenn man etwas nicht tut, nur aus Angst, dass man sich unwohl fühlen könnte. Das erscheint mir unnötig einschränkend.

      Ich würde einfach absprechen, wie man miteinander in Kontakt bleibt, wie man kommuniziert.

      Dann kann es eben genau die Beziehung stärken. Selbst dann, wenn beide grad wieder rechtsumkehrt machen und sagen: Das? Bloss nicht!
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  • Lümmel 14.02.2020 06:08
    Highlight Highlight "Ich habe eine Ausbildung gemacht im Bereich Leadership und Coaching. Da kam ich irgendwann drauf, dass bei mir eine persönliche Neugierde im Bereich Sex vorhanden ist. Ich bin dann irgendwann selber zu Swingerclubs gegangen und an Fetisch-Parties und habe gemerkt, wow, das ist cool, das gibt mir Energie."

    Ehrlich gesagt, nach dieser Antwort hab ich aufgehört zu lesen und dachte mir:

    Also die Dame hat einen Migros Clubschule Abendkurs für Leadership und Coaching gemacht und findet Sex in Swingerclubs cool und nennt sich darum Sexexpertin, schreibt Bücher und gibt Seminare?
    Mol, super...🙄
    • Rüebliraupe 14.02.2020 08:20
      Highlight Highlight Ja das war auch meine Reaktion. Auch wenn sie in vielen Punkten völlig recht hat, fehlt mir irgendwie der professionelle Ansatz, mit dem sie Arbeitet. Das habe ich nicht aus sem Artikel rauslesen können.
    • So oder so 14.02.2020 09:56
      Highlight Highlight Wer nichts kann, wird Coach.
    • So oder so 14.02.2020 10:00
      Highlight Highlight Mir geht es auch so , von einer Sexexpertin/Coach was auch immer erwarte ich mehr.
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  • HerrLehmann 14.02.2020 06:02
    Highlight Highlight Ich bin wohl doch aus dem alten Holz geschnitzt... Swingerparties? Ohne mich. Da drüben steht die Tür, welche dich augenblicklich aus meinem Leben befördert.
    • Janis Joplin 14.02.2020 08:21
      Highlight Highlight Ich gehör auch noch zur Gattung letzter Mohikaner, der sowas nicht tut...
    • Burdleferin 14.02.2020 09:53
      Highlight Highlight Ich verurteile es auch nicht. Aber nix für uns.
    • Anna Lyse 14.02.2020 09:54
      Highlight Highlight @Janis Joplin - mit einem solchen Namen geht ein Flair einher, da fällt mir das eher schwer zu glauben :)

Heul doch! Bachelorette Chanelle hat den Fehler ihres Lebens gemacht

Eigentlich könnte nach Folge 4 Schluss sein. Denn alles aus ist sowieso. Wir im Trash-TV-Cockpit von watson sind jedenfalls untröstlich und heartbroken.

Warben eigentlich schon mal so viele Kandidaten, deren Name mit M beginnt, um eine Bachelorette? Und muss dies nicht was heissen? Also: Von 15 zu Beginn dieser Folge Verbliebenen, beginnen ganze 6 mit M, nämlich Manuel, Marko, Martin, Mattia, Mike und noch einmal Mike. Mirco und Marco sind schon weg. Und nach dieser Folge ist noch einer weg.

Und das, liebe Chanelle, der die hellsichtige Anna und ich durchaus etwas abgewinnen können, ist der Fehler, den du nicht hättest machen dürfen. Niemals. …

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