Schweiz
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Zahl der Asylgesuche ist 2017 um einen Drittel zurückgegangen



In der Schweiz sind im vergangenen Jahr 18'088 Asylgesuche gestellt worden. Das entspricht einem Rückgang der Asylgesuche um mehr als ein Drittel. Wichtigstes Herkunftsland von Asylsuchenden war Eritrea.

Der Rückgang wird vom Staatssekretariat für Migration (SEM) auf zwei Elemente zurückgeführt: Zum einen sei die Zahl der Asylgesuche 2016 durch die Weiterwanderungen von Menschen aus Afghanistan, Syrien und dem Irak geprägt gewesen. Dieses Phänomen sei 2017 grösstenteils weggefallen.

Zum anderen habe der Rückgang der Migration über das zentrale Mittelmeer ab Mitte Juli 2017 zu einem starken Rückgang der Asylgesuche aus den Herkunftsländern aus Subsahara-Afrika geführt, schreibt das SEM weiter.

Das wichtigste Herkunftsland von Asylsuchenden sei 2017 Eritrea gewesen. Die Zahl der Asylgesuche eritreischer Staatsangehöriger sei jedoch rückläufig. Insgesamt waren 3375 Asylgesuche von Eritreerinnen und Eritreern registriert worden, was einem Rückgang von 34,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Weitere wichtige Herkunftsländer waren Syrien mit 1951 Gesuchen (minus 9 Prozent), Afghanistan mit 1217 Gesuchen (minus 62,3 Prozent) die Türkei mit 852 Gesuchen (plus 62 Prozent), Somalia mit 843 Gesuchen (minus 46,7 Prozent und Sri Lanka mit 840 Gesuchen (minus 38,8 Prozent). (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Posersalami 22.01.2018 11:50
    Highlight Highlight Die EU müht sich auch nach Kräften ab, die Migranten und Flüchtlinge möglichst schon in Afrika festzusetzen.

    In bester Gutsherrenart wird dabei auf die Menschen keine Rücksicht genommen und schon mal mit gesuchten Verbrechern "Mobilitätsabkommen" ausgehandelt. Sprich, die EU zahlt an Schlächter viel Geld, damit diese die Migranten festsetzen.


    https://www.nzz.ch/international/europas-muehen-mit-den-afrikanischen-migranten-ld.1333259

    Dass einem derartiges Gehabe irgendwann auf die Füsse fällt dürfte klar sein. Es bleibt also spannend.
    5 30 Melden
    • andrew1 22.01.2018 11:59
      Highlight Highlight Ansichtssache. Gottseidank würd ich sagen!
      27 5 Melden
    • Posersalami 22.01.2018 13:00
      Highlight Highlight Gottseidank was? Das die EU international gesuchten Verbrechern Geld in den Arsch bläst? Das durch das Geld Diktaturen stabilisiert werden, die sich einen Dreck um Menschenrechte scheren und gleichsam eine Fluchtursache darstellen? Wollte man die nicht bekämpfen?
      3 16 Melden
    • Posersalami 22.01.2018 13:57
      Highlight Highlight @gas_wookie: Sie unterstellen mir da jetzt aber eine ganze Menge, die ich so nicht unterschreiben würde!

      Wieso?

      Unmenschlich ist, einen ganzen Kontinent auszubeuten und die Leute die flüchten verrecken zu lassen. So siehts aus, wir hier haben einen wesentlichen Anteil am Leid der Afrikaner zu verschulden.

      Wie wärs zB. damit, keine Warloards mehr zu alimentieren? Wie wäre es mit sicheren Fluchtrouten, schliesslich ist das ein Menschenrecht, von dem auch SIE einmal profitieren könnten. Wie wäre es, fair mit Afrika zu handeln? Wie wäre es, keine Rohstoffe mehr von Diktaturen mehr zu kaufen?
      1 13 Melden
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