Schweiz
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Bestehe das Quiz zur Fair-Food-Initiative oder es gibt Gammelfleisch zum Znacht

Am Sonntag stimmt die Schweiz über die Fair-Food-Vorlage ab. Zeig im Quiz, wie gut du über die Initiative Bescheid weisst.



1.Etwas leicht Verdauliches zum Einstieg: Was will die Fair-Food-Initiative genau?
Analog zur Konzernverantwortungs-Initiative will die Fair-Food-Initiative Unternehmen juristisch zur Rechenschaft ziehen, die gewisse Produktionsstandards im Ausland nicht einhalten.
Gemäss Initiativtext soll bei einer Annahme jeder Schweizer Haushalt monatlich mit einem Warenkorb aus nachhaltigen und ökologischen Lebensmitteln versorgt werden.
Die Fair-Food-Initiative fordert den Bund auf, das Angebot an fairen, nachhaltigen und tierfreundlich produzierten Lebensmitteln zu stärken.
Die Fair-Food-Initiative verbietet explizit den Verkauf von Lebensmitteln, die nicht aus Bio-Anbau stammen.
2.Wie viele Lebensmittel werden jährlich circa aus dem Ausland importiert?
30 Prozent
50 Prozent
70 Prozent
20 Prozent
3.Die Initiative verlangt, Food-Waste in der Schweiz zu bekämpfen. Wie viele Tonnen Lebensmittel werden in der Schweiz jährlich weggeworfen?
1,7 Millionen Tonnen
900 Tonnen
Ca. 500 Tonnen
2,3 Millionen Tonnen
4.Fortsetzung: Und weisst du auch, wer in welchem Mass für die Lebensmittelabfälle verantwortlich ist? (Alles Schätzungen)
Privater Konsum und Landwirtschaft: 61 % Verarbeitungsindustrie: 22 % Gastronomie: 13 % Grossverteiler: 4 %
Privater Konsum und Landwirtschaft: 47 % Verarbeitungsindustrie: 32 % Gastronomie: 5 % Grossverteiler: 16 %
Privater Konsum und Landwirtschaft: 23 % Verarbeitungsindustrie: 28 % Gastronomie: 37 % Grossverteiler: 12 %
Privater Konsum und Landwirtschaft: 39 % Verarbeitungsindustrie: 15 % Gastronomie: 9 % Grossverteiler: 37 %
5.Nur eine der folgenden Parteien, Verbände oder Bewegungen ist für die Fair-Food-Initiative. Welche?
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6.Neben der Fair-Food-Initiative stimmen wir am 23. September auch über die Ernährungssouveränitäts-Initiative ab. Die beiden Vorlagen gleichen sich auf den ersten Blick (und werden darum unter dem Begriff «Agrarinitiativen» geführt), unterscheiden sich beim zweiten Hinschauen aber in vielen Punkten. Welche der folgenden Forderungen unterstützen BEIDE Initiativen?
Stärkung von regionalen und lokalen Produkten.
Genaue Deklaration von Produkten in Geschäften.
Verbot von Gentechnik.
Schutz der Schweizer Bauern.
7.Erst vor einem Jahr haben die Schweizer an der Urne eine Agrarinitiative angenommen. Was verlangte der Artikel zur Ernährungssicherheit?
Die Initiative, beziehungsweise der Gegenvorschlag, verlangte einen Ernährungsplan für Kantinen in Schulen und anderen öffentlichen Einrichtungen.
Der Bund wurde aufgefordert, Anbauflächen in bevölkerungsarmen Gegenden in Zentralasien und im fruchtbaren Nildelta aufzukaufen.
Der Bund wurde aufgefordert, Voraussetzungen zu schaffen, um die Versorgung der Schweiz mit Lebensmitteln zu garantieren.
Der Titel der Initiative lautete ursprünglich «Ernährung statt Sicherheit» und forderte den Bund auf, ein Drittel des Verteidigungsbudgets für die Stärkung der heimischen Lebensmittelproduktion zu verwenden.
8.Die Gegner befürchten, dass bei einer Annahme der Initiative die Preise von Lebensmittelprodukten steigen und der Einkaufstourismus im Ausland zunehmen würde. Gemäss Studien kaufen Schweizerinnen und Schweizer aktuell im Jahr für ca. ... Franken Lebensmittel im Ausland ein.
3,4 Milliarden
1,7 Milliarden
15,2 Milliarden
9 Milliarden
9.Welches Abkommen der folgenden internationalen Abkommen wäre bei einer Annahme der Initiative NICHT tangiert?
ARCHIVBILD ZUR MK DES BUNDESRATES ZU DEN BEZIEHUNGEN SCHWEIZ - EU, AM MITTWOCH, 4. JULI 2018 - A limousine with the flags of the European Union and Switzerland waits in front of the Bernerhof, during the official visit of European Commission President Jean-Claude Juncker in Bern, Switzerland, Thursday, November 23, 2017. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)
KEYSTONE
Abkommen zu Ruhegehältern und Bildung
Landwirtschaftsabkommen
WTO-Abkommen
Freihandelsverträge mit Nicht-EU-Staaten

Keine Lust, das Abstimmungsbüchlein zu lesen? Kein Problem!

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Video: watson/Lya Saxer, Angelina Graf

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11Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Bene883 18.09.2018 12:03
    Highlight Highlight Frage 4 ist insofern irreführend, dass die Landwirtschaft nicht freiwillig zu den grössten Nahrungsmittel-Wastern gehört sondern die Abnehmer massenhaft einwandfreie Nahrungsmittel mit optischen "Mäkeln" abweist!
    • bebby 18.09.2018 13:14
      Highlight Highlight Zum Beispiel die irrsinnigen Grössenvorschriften für Eier...da steckt doch auch der Grosshandel dahinter, nicht?
    • Maya Eldorado 18.09.2018 17:16
      Highlight Highlight Ja, und die Rüebli müssen ganz gerade sein und dürfen nicht ein zweites oder noch mehr Beine haben. Auch die Gurken müssen ganz gerade sein.
      Bei gewissen Gemüsen ist auch bei der Grösse eine Vorschrift usw.
  • demokrit 18.09.2018 11:25
    Highlight Highlight Hubersche 9 von 9 Punkten. Bei den Auslandeinkäufen musste ich aber raten. Dieses Problem liesse sich leicht abstellen: Schafft endlich die Rückerstattung der deutschen MWST ab.

    Die Initiativen bauen nur wieder die Bundesverwaltung aus und schaffen Probleme mit ausländischen Abkommen. 3x Nein.
    • Pasch 18.09.2018 12:38
      Highlight Highlight Ja und selbst wenns die MWST nicht mehr zurück gibt, warum sollte man seinen Haushaltsbedarf und sonstige Markenprodukte in der Schweiz kaufen? Man kann sich ja selbst wieder ins Knie schiessen!
    • Bits_and_More 18.09.2018 14:40
      Highlight Highlight Diese Abschaffung müsste DE bestimmen. Da aber der DE Detailhandel befürchtet, dass sie dann weniger Umsatz machen, bleibt die Rückerstattung Wohl oder Übel noch eine Weile bestehen.
    • Pasch 18.09.2018 14:50
      Highlight Highlight Das gibts wohl so nur hier, Unternehmen kriegen vom Staat das Geld hinterher geworfen während dessen manche aus der Bevölkerung sich selbst Geisseln wollen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Snowy 18.09.2018 11:06
    Highlight Highlight Alle, die meinen Lebensmittel seien zu teuer:

    Die grössten Food waster sind die Konsumenten und die produzierende Landwirtschaft.

    Wäre Lebensmittel wirklich zu teuer, würden wir sie nicht so stark verschwenden.

    Es führt kein Weg daran vorbei: Lebensmittel müssen teurer werden (und dabei natürlich auch nachhaltiger).

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