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Zwingli, gespielt von Max Simonischek, schaut zuversichtlich in den schneienden Himmel. bild: c-films

Review

Böse Katholiken gegen herzige Protestanten – und mittendrin der Langweiler Zwingli

«So machet doch um Gottes Wille öppis Tapfers!», verlangt Zwingli in Stefan Haupts Reformationsdrama. Leider nimmt sich nicht einmal der Film selbst die Worte seines historischen Helden zu Herzen. 



Klirr!

Der Teller fliegt zu Boden und zerbricht schwerfällig in ein paar grobe Stücke. Er fällt der blassen Anna aus den Händen. Vor Schreck über ihren plötzlich laut gewordenen Gatten, der sie anherrscht: «Kümmere dich um dis eigene Zügs!» 

Es ist das einzig Interessante, was der Film-Zwingli neben seinen Reformationsbestrebungen macht. Und er reformiert Zürich immerhin 128 Minuten lang. 

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Stefan Haupts rund sechs Millionen schwerer «Zwingli».  bild: c-films

Abgesehen davon, dass ein solcher Satz im 16. Jahrhundert – im Jahrhundert der volkstümlichen Rohheit und des freudigen Grobianentums – wohl eher so geklungen hätte: «Versuf i dim eigene Scheiss! Uf dass dich d'Pestilentz achunt!» 

Na gut, das hätte Zwingli vielleicht auch nicht unbedingt gesagt. Schliesslich hat Anna ihn heimlich gesund gepflegt, als er mit den fiesen schwarzen Beulen am Halse darniederlag, die damals einen Drittel der Zürcher für immer von der Bühne des Lebens hinwegfegten. Zwingli ist nun mal nicht der Typ, der den Tod verspottet oder ihn seinem Weibe an den Hals wünscht. 

Jeder seiner Zeitgenossen aber hätte ihr zumindest ordentlich eine geklebt. Denn die Frau hatte sich erdreistet, ihren Unmut über die Entscheidung ihres Mannes kundzutun:

«Was?! Du opferisch dä Manz?»

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Sarah Sophia Meyer spielt Zwinglis Ehefrau. bild: c-films

Manz, das ist ein Wiedertäufer, der klammheimlich Erwachsene getauft hat, weil er der Ansicht ist, man müsse schon älter als ein Säugling sein, um sich für Gott zu entscheiden.

«Gott isch kai Entscheidig!», findet Zwingli und sieht in diesem Querschläger die grosse Sache gefährdet. Und so lässt er zu, dass der Zürcher Rat den armen Manz für seine ketzerische Tauferei in der Limmat ersaufen lässt.

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Felix Manz wird in der Limmat ertränkt. Darstellung aus dem 17. Jahrhundert. bild: wikimedia

Das gefällt Anna gar nicht. Und Zwingli eigentlich auch nicht – aber er muss es tun. Weil man die Menschen nicht überfordern darf mit Veränderungen, das sieht er schon ganz richtig. Aber was macht nun die uneinsichtige Frau, die natürlich nicht kapiert, dass dieses Bauernopfer nötig war? Ihre Augen blitzen verächtlich und speien feurige Vorwürfe. Und ihr Mund sagt:

«Was? Du opferisch dä Manz?!?»

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bild: c-films

Da geriet selbst Zwingli ein bisschen in Rage. Aber eben nur ein bisschen. Denn für alles andere ist er viel zu nett. 

Und damit sind wir auch schon bei seiner Haupteigenschaft angelangt. Denn während er gegen das Zölibat kämpft, damit die Priester nicht mehr länger unter der «Brunscht» leiden müssen und sich eine Ehefrau nehmen können, statt weiter den heuchlerischen Hurenzins für ihre Konkubinen zu zahlen, während er den Bauern die Bibel auf Deutsch predigt, damit auch sie die Worte Gottes verstehen, während er das Fegefeuer zur Erfindung der Kirche erklärt und die schlechten Gewissen der Leute mit der göttlichen Barmherzigkeit bekannt macht, während er die Prunksucht der Geistlichen anprangert, die sich so grotesk von der Armut der Leute abhebt, während er also all diese hehren Dinge tut, bleibt er vor allem eines: nett. Nett bis zum Abwinken.

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Der Leutpriester Zwingli erzählt den Leuten im Grossmünster, was in der Bibel steht. bild: c-films

Da liegt Baby Regula friedlich schlummernd in den Armen ihrer Mutter, die zu diesem Zwecke im Arbeitszimmer ihres Mannes herumsteht, und zack springt der Zwingli von seinem Tisch auf, um erst Anna sein liebevollstes Lächeln zu schenken und dann sein Kindlein zu küssen. Es scheint fast so, als würden seine Lippen vor lauter Sanftheit die Stirn von Klein-Regula nicht einmal berühren.

Das ist astreine zwinglianische Familienidylle. 

Den herumstreunenden Kindern auf der Strasse wiederum spielt der Zürcher Reformator ein eigenhändig komponiertes Liedchen auf seiner Sackpfeife – bis ihm diese elenden Lumpenbuben eine seiner Flöten klauen. «He!», macht er überrascht, und schaut ihnen dann mit seinen grossmütigen Augen hinterher, in dessen Tiefe die Sünden einer ganzen Menschheit klanglos versinken mögen.

Wäre da schon ein Fussgängerstreifen gewesen, hätte er sofort nach einem lahmen alten Weiblein gegriffen und es darübergeleitet. 

Zwingli ist so nett, er scheint vollends hinter seiner Sache zu verschwinden. Wenn ihm zu seinem gewonnenen Kampf gratuliert wird, sagt er:

«Nei, nöd ich han's gschafft. Mir hend's gschafft.»

«Er nervt», fasse ich das Kinoerlebnis für meinen Ressort-Leiter zusammen, der seinerseits findet: «Zwingli wäre ein guter Ressort-Leiter gewesen.»

Ja, er kämpft für die Armen und Vergessenen und all dies auch noch in chronologisch einwandfreier Reihenfolge. Da kommt die Szene «Zürcher Disputation 1523», wo sich Zwingli erfolgreich gegen den Ketzervorwurf der kirchlichen Oberhäupter wehrt, gefolgt von den Szenen «Bildersturm» und «Bibelübersetzung», wo er gemeinsam mit seinen Freunden die erste deutsche Protestanten-Bibel erschafft – dies in schönster eidgenössischer Kanzleisprache.

Der Trailer zum Film

abspielen

Video: YouTube/AscotElite

Allzu lehrbuchartig werden die wichtigsten Stationen von Zwinglis Leben abgehandelt, so als hätte der Film mit jener leer bleibenden Hauptfigur nicht viel anderes, an dem er sich entlangerzählen liesse. 

Tatsächlich ist der historische Zwingli auch nicht so leicht fassbar wie sein derber deutscher Kollege, der auf die Bauern fluchende Bauernsohn Luther, der sein Menschenbild nicht zu reformieren bereit war. Mit mindestens einem Bein steckte er noch im Mittelalter fest – während Zwingli die Leibeigenschaft in Zürich aufhob, verteidigte jener sie als «gottgefällige Ordnung». Und während Zwingli hinter seinen Schriften verschwindet, beben Luthers Zeilen von seinem brachialen Gepolter bis heute nach.

Zwingli scheint ein feiner Mann gewesen zu sein, auf der Leinwand wirkt er bloss unbeseelt. Er scheint ein unheimlich mutiger Mann gewesen zu sein, auf der Leinwand bleiben seine Taten unheroisch blass.

Im Grunde spielt er den kantenlos langweiligen Super-Reformator in einem farblosen Protestanten-Propaganda-Film, in dem die weltgewandte Katharina von Zimmern, die Äbtissin des Fraumünsters, ihr Kloster nach 28 Jahren sofort freiwillig der Stadt übergibt, weil sie so ein enormer Fan ist von Luther.

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Katharina von Zimmern wird von Rachel Braunschweig gespielt. bild: c-films

Überhaupt geht die Reformation ungewöhnlich friedlich über die Stadt, die Rollen sind schliesslich auch eindeutig verteilt. Da sind die herzigen Zwinglianer, die während der Fastenzeit ganz verstohlen und sittlich ihre heiligen Wurst-Rädchen-Oblate verspeisen, damit allen Zuschauern augenblicklich klar wird: So zelebriert man das Abendmahl eben richtig. Mit viel Symbolik und wenig echter Fleischwerdung. In einem kahlen Hinterzimmer.

Auf der anderen Seite haben wir die bösen mit Prunk behangenen Katholiken, die einzigen Farbkleckse im Film, stets im bedrohlichen Kardinalsrot gehalten, die in der Gestalt des Bischofs von Konstanz (wundervoll gespielt von Ueli Jäggi) gipfeln, der für den symbolischen Kontrast auf ungemein primitive Weise seine Zähne in ein Poulet schlägt. 

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Rot gleich böse. Oscar Sales Bingisser als Generalvikar Johann Faber. bild: c-films

Und am Ende kommt der Zweite Kappelerkrieg, der allerdings nicht gezeigt wird, und in dem Zwingli von den Altgläubigen erst verhöhnt, dann getötet, gevierteilt und verbrannt wird. Seine Asche streuen sie in den Wind, sodass Anna nichts weiter bleibt als die groben Scherben jenes kaputtgegangenen Tellers, die sie auf dem Schlachtfeld vergräbt. 

Dann folgt der Abspann, wo es heisst: «Heinrich Bullinger wurde Zwinglis Nachfolger in Zürich. Er festigte den reformierten Glauben – danach gab es keinen Religionskrieg mehr.» 

Bitte, was?

Das muss dann wohl der grosse Ersatz-Witz für den sonst doch sehr unironisch geratenen Film sein. 

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57Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • I_am_Bruno 26.01.2019 16:56
    Highlight Highlight Der Film ist super gemacht. Starke Bilder und vor allem richtig gute Musik.
  • Rim 25.01.2019 16:47
    Highlight Highlight Ich werde mir den Film dieses WE anschauen gehen. Hatte ich eh vor aber diese "Kritik" erhöht meine Neugier. Hält sich der Film auf dem Niveau (Gehalt, Form und die Aussage) dieser "Kritik", dann muss er unendlich "platt" sein. Bin mal gespannt.
  • dorfne 25.01.2019 12:44
    Highlight Highlight Es braucht keine mittelalterliche Fäkalsprache, keine Säue die bis zum Gnagi in der Gülle stehen beim Haus zur Suhl, wo Zwingli hauste. Schocken könnte uns das sowieso nicht (mehr). Knalleffekt liegt genug in der Aussage "Nur durch Glaube, nur durch Gnade, nur durch die Schrift" - für die katholische Geistlichkeit, die glaubte, die Gemeinde könne nur in Gegenwart eines Priesters am Glanz Gottes teilhaben. Auch die Uebersetzung der Bibel - eine ungeheure Leistung. Ein lehrreicher Film, nie langweilig, auch wenn die Schipfe in Stein am Rhein liegt.
  • Komsomol 25.01.2019 10:14
    Highlight Highlight Also ehrlich gesagt ist der Film Schrott. Damit meine ich nicht nur die historischen "Ungenauigkeiten" (ha, ein Euphemismus vom Gröbsten!), sondern stimme voll Mme Rothenfluh zu, voller Klischees, unironisch, schlechte Dramaturgie/Spannungsbogen, eindimensionale Figuren, einfach ein Sch....-Film. Gut gemacht? Es bitzeli Mühe haben sie sich schon gemacht, aber ob man deshalb unbedingt den Film schauen muss?
  • Laut_bis_10 25.01.2019 08:09
    Highlight Highlight Danke, dass du dich für uns durch diesen Film gezwingliet hast :) hätte jetzt schon erwartet, dass sich der Film immerhin ein bisschen kritisch mit dem Titelcharakter auseinandersetzt ...
  • Knäckebrot 25.01.2019 08:07
    Highlight Highlight Ein Historiker in Täufergeschichte kommentierte den Film aus seiner Perspektive:

    https://de.bienenberg.ch/blog/zwinglifilm

    (m.E. fair geschrieben, obschon er selbst in der Traditionslinie der Täufer steht)
  • thzw 25.01.2019 07:54
    Highlight Highlight Ich habe den Film nicht gesehen, und das wird auch nicht stattfinden. Denn für Halskrausen spielt der Film einfach 50 Jahre zu früh! Sie hätten ja die historische Handlung 50 Jahre nachverlegen können um die Halskrausen auch noch schlüssig zu integrieren, aber nein. Sowas nervt gewaltig!
  • Julian Roechelt 25.01.2019 07:01
    Highlight Highlight Protestantenpropaganda hat zur Zeit Konjunktur. Ich habe vor Kurzem eine Doku gesehen, die erklärte, dass alles Tolle den Reformierten zu verdanken sei und die Katholiken eh noch auf den Bäumen sitzen, den ganzen Tag an Blättern herumkauen und der Sprache nicht mächtig sind. Was solls, Zwingli gehört zu Zürich wie Zürich zu Zwingli gehört, und um beides kann man einen grossen Bogen machen.
  • Caruso_8 25.01.2019 06:21
    Highlight Highlight Sie wollte wohl “fast and furious” schauen aber ist falsch beim “Zwingli” gelandent. Erwartung ist die Mutter von den Frustrationen. :-)
    • Anna Rothenfluh 25.01.2019 11:51
      Highlight Highlight @Caruso_8: Zwischen Action und Langweiligkeit gibt's noch etwas Platz.
  • Dragona 25.01.2019 05:08
    Highlight Highlight Der kritische Verriss ist nicht angebracht. Ein gutes Produkt der Schweizer Filmgeschichte
  • Mia_san_mia 25.01.2019 04:48
    Highlight Highlight Man sieht ja schon am Poster, dass der Film schlecht ist.
  • Beeee 25.01.2019 01:41
    Highlight Highlight Film schauen, Meinung bilden, Fertig.
    Den Bericht find ich unnötig.
  • Sophia 24.01.2019 23:51
    Highlight Highlight Ich werde mir den Film nicht ansehen. Mir wird schon schwindelig, wenn ich lese, der Zwingli hätte das Fegefeuer für eine Lüge der Kirche erklärt. Und der Himmel und die Hölle? Tatsachen?
    Wirklich, ich wundere mich, dass so intelligente Menschen sich darüber zerstreiten können, ob Jesus beim Abendmahl verspeist wird oder einfach nur als Zuschauer zugegen ist. Zwingli, Luther? Also der Vergil ist mir lieber, der ist wenigstens unterhaltend.
  • Bündn0r 24.01.2019 23:00
    Highlight Highlight "Aber sie wollten keinen historischen Film drehen. Sondern einen über die Vergangenheit, die die reformierte Kirche heute, im Jahr 2019, gerne gehabt hätte."
    Valentin Groebner, Historiker

    Der Film ist historisch ungenau, beschönigend und tendentiös.
    Ob er gut bzw sehenswert ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich hoffe einzig, dass er nicht als Unterrichtsmittel verwendet wird.
    • Rhabarber 25.01.2019 01:36
      Highlight Highlight Mit "historisch ungenau" könnte ich noch leben, wenn ich vorgewarnt bin. Aber dann in Kombination mit "beschönigend" und "tendentiös" zu Gunsten der Kirche ... Da bin ich raus. Danke für die Vorwarnung Bünd0r.
    • Murky 25.01.2019 10:22
      Highlight Highlight Nun, kann man teilweise schon. Aber nur wenn man den gesamten Sachverhalt aufzeigt. Auch die ganzen Zusammenhänge, von denen der Film ja nur einen kleinen Schnitz zeigt. Sozusagen die Kombination aus dem Tagi Artikel und dem Film. Auch den Film kritisch betrachten im Unterricht wäre spannend. Aber das wird wohl eher nicht geschehen da dies eine hohe Spezialisierung der Lehrer voraussetzt...
    • dorfne 25.01.2019 12:45
      Highlight Highlight Ich finde ihn lehrreich, auch für kommende Generationen. Der Film transportiert das Wesentliche von Zwinglis Wirken.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ManuelSeiz 24.01.2019 22:58
    Highlight Highlight Spannend finde ich, der grösste Teil wurde in Stein am Rhein gedreht. Schaffhausen - nicht Züri.
    • thzw 25.01.2019 07:42
      Highlight Highlight Ja wow. Dafür hat sich Zürich eben weiterentwickelt ;)
      Fun fact: Meistens wenn Filme in Zürich spielen, werden sie in Prag oder Wiener Neustadt gedreht. Ob die wohl auch so eine dröge Atmosphäre haben (also Prag nicht, das weiss ich).
  • FloW96 24.01.2019 22:26
    Highlight Highlight Ich war skeptisch. Doch dann fand ich den Film gut gemacht, besonders die Bilder waren hervorragend. Die Dialoge wären sicher ausbaufähig, aber waren immer noch passabel. Inhaltlich wurde besonders die Skepsis gegen über dem Neuen stark dargestellt.
    • Findolfin 25.01.2019 07:03
      Highlight Highlight Witzig, wie ein Schweizer Film schon als gut ansehen wird, wenn er nur "schöne Bilder" hat.

      Das sagt viel über die Qualität unserer Filmproduktionen aus.
  • Spooky 24.01.2019 22:19
    Highlight Highlight Super Kritik! Danke! Frisch und frech!

    Habe heute eine Art Lobeshymne auf diesen Streifen in der WELTWOCHE gelesen und dachte, ist wahrscheinlich nicht so schlecht.

    Ich schaue aber sowieso keine Schweizer Filme.
    Jason Bourne gefällt mir besser.
    • Mia_san_mia 25.01.2019 04:51
      Highlight Highlight Mir gefäklt auch James Bond besser als Zwingli 😂😜
    • andihel 25.01.2019 07:23
      Highlight Highlight schau dir unbedingt "wolkenbruch" an und du wirst deine meinung bez. schweizerfilmen ändern! :)
    • Spooky 25.01.2019 09:55
      Highlight Highlight @andihel
      Habe eben den Trailer geschaut 😀😂
      ....und meine Meinung geändert 😂👏😀
  • Heinz Dietsche (1) 24.01.2019 21:57
    Highlight Highlight Ja Ja das Geschwätz der Welt hat rein gar nichts mit dem Glauben wie die Schrift sagt in irgend einer Form etwas zu tun
  • Thurgauo 24.01.2019 21:22
    Highlight Highlight Für eine Schweizer Produktion fand ich den Film absolut top. Ich gehe ja auch nicht in der Erwartung eines Actionsfilms oder einer zweiter Erstürmung Helms Klamm in den Film Zwingli.
    • Anna Rothenfluh 25.01.2019 11:33
      Highlight Highlight „Für eine Schweizer Produktion“ , das hör ich immer wieder. Warum, weil wir Schweizer es nicht besser können? Warum wird die Latte immer so tief gesetzt? Ich hab auch keinen Action-Film erwartet, aber etwas historisch Stimmiges, das nicht langweilig ist - Zwinglis Story ist schliesslich alles andere als langweilig.
  • Joe Smith 24.01.2019 20:59
    Highlight Highlight Aus dem Trailer: «Von den Machern von Schellen-Ursli».
    • Mia_san_mia 25.01.2019 04:48
      Highlight Highlight 😂🤣
  • Nico Rharennon 24.01.2019 20:56
    Highlight Highlight Irgendwie habe ich mich auf diesen historischen CH-Titel gefreut. Jetzt werd ich mir das wohl eher nicht antun! Danke für die Warnung ;-)
    • johny_ 24.01.2019 22:10
      Highlight Highlight Ich hab ihn gesehen und fand ihn top :) dieses review ist auch nur die meinung einer frau und negative schlagzeilen kriegen mehr aufmerksamkeit :)
    • FloW96 24.01.2019 22:27
      Highlight Highlight Schade. Du verpasst einen Film, der zum denken anregt.
    • Murky 24.01.2019 22:30
      Highlight Highlight Momol. Schau ihn nur. Der Film hat das schon verdient ;-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Joe Smith 24.01.2019 20:54
    Highlight Highlight Im Tagesanzeiger vom Montag kam ein Historiker zu einem ähnlichen Schluss, wenn auch aus einem etwas anderen Blickwinkel (eben aus dem eines Historikers): https://www.tagesanzeiger.ch/kultur/kino/das-ist-historisch-einfach-falsch/story/27490697
    • Banksy 24.01.2019 22:27
      Highlight Highlight Anna ist doch auch Historikerin?
    • Murky 24.01.2019 22:31
      Highlight Highlight Hätte ich echt gerne gelesen. Aber komme nicht hinter die Paywall.
    • Joe Smith 24.01.2019 22:36
      Highlight Highlight Könnte mir einer der Blitzer kurz erklären, weshalb er einen Kommentar, der keinerlei Stellung bezieht sondern nur auf einen fundierten und lesenswerten Artikel im Tagesanzeiger hinweist, beblitzt?
    Weitere Antworten anzeigen
  • stradaalta 24.01.2019 20:24
    Highlight Highlight Danke Danke Danke Anna Rothenfluh! Ich bin gestern zum selben Schluss gekommen, wie der Screenshot von fb zeigt.
    Benutzer Bild
    • Murky 24.01.2019 20:40
      Highlight Highlight Alsogut. Trotzdem dass ich auch gute Worte zum Film finde bekommst du von mir ein Herz. Du hast mit einigen Punkten recht.

      Ich habe den Film nicht zerrissen, ich fand ihn ganz gut. Aber ich bin voreingenommen da ich zu einem kleinen Teil mitgearbeitet habe.

      Wenn man den Film als reformiertes Propagandastück ansieht kann man ihn definitiv nicht gut finden. Ich sah ihn eher als historisches Biopic, von der Seite her ist er durchaus gut aufgearbeitet. Auch wenn Zwingli auch ein Mann des Schwerts war, was eben zu wenig rüberkommt.
    • Anna Rothenfluh 24.01.2019 21:06
      Highlight Highlight @stradaalta: wow, nächstes Mal frage ich gleich dich!
      @ Murky: danke für deine versöhnlichen Worte. Mir schien es eben wie @stradaalta an vielen Stellen nicht historisch (kein Spital vor Zwingli, kein Religionskrieg nach ihm, enorme Bravheit der Menschen, etc.) korrekt zu sein.
    • Murky 24.01.2019 21:21
      Highlight Highlight Ja, das mit "keine Religionskriege" ist schon etwas vermessen, sprich nicht korrekt. Das mit dem Spital ist vielleicht spitzfindig, aber Zwingli spricht ja davon "ein" Spital zu gründen. Also ein neues, nicht das erste. Aber Das kann man so oder so verstehen.
      Aber eben, andere Dinge fand ich gut, die Details im CGI-Zürich, die politischen Szenen, auch andere historische Fakten die eingewoben wurden... Was mir aber wirklich fehlte war die Vorgeschichte. Die aber auch aufwändiger zu verfilmen ist, aber allenfalls geholfen hätte die Figur besser zu erzählen.
  • Murky 24.01.2019 20:23
    Highlight Highlight Gibt es auch gute Worte über den Film?

    Ja, er ist etwas harmlos. Aber, mit dem Geld filmt man halt keinen Zwingli in der Schlacht von Marignano und auch sonst keine Kriegsszenen. Hätte dem Film sicher gutgetan, aber das wollte der Regisseur so wohl nicht, er hat auf andere Themen fokussiert.
    Insgesamt finde ich ihn sauber recherchiert, und es wird auch nicht zu stark in die immer gleiche Klischeekerbe gehauen. Der Film ist schön inszeniert und man kann auch die Kostüme ernst nehmen (bis auf die der Söldner und Soldaten). Schlecht fand ich ihn nicht.

    Und die Liebe zum Detail gefiel mir sehr.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Natascha Flokati 24.01.2019 20:05
    Highlight Highlight «Was?! Du opferisch dä Manz?» 😂

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In Zusammenarbeit mit: Jelena Gučanin, Nana Karlstetter, Mahret Kupka, Julia Pühringer, Theresia Reinhold, Hedwig Richter, Nicole Schöndorfer, Margarete Stokowski und Brigitte Theissl.

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