DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Freizeitsport und Alkohol: Snowboarder trinken am meisten, Fussballer ziemlich wenig

16.08.2018, 12:0516.08.2018, 12:47

Bei Freizeitaktivitäten ist hierzulande häufig Alkohol im Spiel. Eine neue Untersuchung der BFU zeigt nun, dass es je nach Sportart grosse Unterschiede gibt. Am häufigsten wird dem Alkohol auf der Skipiste gefrönt.

So gaben 19 Prozent der Snowboarder an, sie stünden beim Sport oft oder gelegentlich unter Alkoholeinfluss. Auch auf 15 Prozent der Skifahrer trifft dies zu, wie eine am Donnerstag publizierte Befragung der Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) zeigt.

Weniger oft zum Alkohol greifen andere Sportler. Bei Wanderern sind es elf Prozent, bei Fussballern neun Prozent. Sechs Prozent erklärten, sie würden unter Alkoholeinfluss schwimmen oder baden gehen.

2400 tödliche Unfälle

Generell lässt sich sagen, dass bei all diesen Sportarten Männer häufiger trinken als Frauen. Trinkfreudiger zeigen sich auch Deutschschweizer im Vergleich zu ihren Mitbürgern aus der Romandie und dem Tessin.

Jedes Jahr verletzen sich hierzulande rund eine Million Menschen bei Nichtberufsunfällen, davon enden 2400 tödlich. Freizeitunfälle kosten in der Schweiz jedes Jahr mindestens zwölf Milliarden Franken. Werden zudem die immateriellen Kosten als Folge von Schmerz und Leid mitberücksichtigt, resultieren sogar volkswirtschaftliche Kosten von 96 Milliarden Franken – oder 11'500 Franken pro Person. (sda)

Das haben die Ski-Stars im Winter 2017/18 verdient

Rund 150 Skifahrer aus defektem Sessellift gerettet

Video: srf

Unvergessene Wintersport-Geschichten

Alle Storys anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Impfmuffel lassen sich jetzt doch noch piksen – widerwillig

Die Nachfrage nach der Covid-Spritze steigt nun an. Warum sich viele so lange Zeit gelassen haben? Ein Augenschein vor dem Impfzentrum in Zürich.

Eine Berg- und Talfahrt. So beschreibt Jan Fehr, Infektiologe und Professor an der Universität Zürich sowie Leiter des Referenzimpfzentrums am Hirschengraben in Zürich die Arbeit seines Teams. «Entweder Bore-out oder Burn-Out.» Im Sommer hätte man teilweise nicht gewusst, wie man das Personal beschäftigen kann, und jetzt werde man regelrecht überrannt und habe alle Hände voll zu tun.

Seit der Bundesrat die Ausweitung des Covid-Zertifikats verkündet hat, wollen sich deutlich mehr Leute impfen …

Artikel lesen
Link zum Artikel