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Schweiz
Tessin

Zahl der illegalen Grenzübertritte im Tessin erneut gestiegen

Zahl der illegalen Grenzübertritte im Tessin erneut gestiegen

25.07.2016, 15:5925.07.2016, 16:11
Ein Grenzwaechter, rechts, und ein Tessiner Kantonspolizist, links, bewachen am Mittwoch, 2. Maerz 2011, den loechrigen Grenzzaun an der Gruenen Grenze in St. Margerita ausserhalb von Stabio. Aus Angs ...
Bild: KEYSTONE

Die illegalen Einreisen ins Tessin nehmen weiterhin zu: Die Grenzwächter griffen in der dritten Juliwoche rund 1700 Personen auf, die rechtswidrig ins Tessin eingereist sind. In der Vorwoche waren es rund 1400 Menschen.

Die Zahlen steigen jeweils im Sommer an. Wenn nämlich das Wetter im Mittelmeerraum wärmer wird, wagen mehr Menschen die Überfahrt nach Europa. Gemäss provisorischen Zahlen, die das Grenzwachtkorps am Montag veröffentlichte, kamen zwischen dem 18. und dem 24. Juli via Tessin 1698 Menschen in die Schweiz. Die meisten von ihnen, nämlich 744, kamen aus Eritrea.

717 der Aufgegriffenen wurden an der Grenze weggewiesen. Nicht alle Menschen, die sich rechtswidrig in der Schweiz aufhalten, seien automatisch auch Flüchtlinge im Sinn der Flüchtlingskonvention, heisst es dazu beim Grenzwachtkorps. Wer in der Schweiz um Asyl bittet, wird an die Empfangszentren des Bundes verwiesen.

Von Januar bis Juni 2016 hatte das Grenzwachtkorps insgesamt 14'602 Menschen aufgegriffen, die sich illegal in der Schweiz aufhielten. Das waren etwa halb so viele wie im gesamten Jahr 2015. Die meisten kamen über das Tessin in die Schweiz.

An anderen Grenzen war es ruhiger: An den Bündner und St.Galler Grenzübergängen wurden in der dritten Juliwoche gemäss provisorischen Zahlen 22 illegal Eingereiste gezählt und an den Übergängen ins Wallis und in die Waadt 103. In den nördlichen Grenzwachtregionen Basel und Schaffhausen wurden 47 illegal Eingereiste aufgegriffen. (sda)

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2 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Angelo C.
25.07.2016 17:22registriert Oktober 2014
Macht den Laden allmählich dicht, sonst kriegen wir schon mittelfristig Zustände wie in Deutschland! Die Lernfähigkeit gewisser Willkommenspolitiker werden nicht nur in Deutschland stark zunehmender Kritik aus ALLEN Bevölkerungskreisen ausgesetzt sein.

Wir Deppen nehmen die Wirtschaftsflüchtlinge aus halb Afrika auf, während Syrer und Afghanen bereits Deutschland mit einer Welle von IS-gestützten Gräueltaten und viele Toten daraus resultieren.

Das nicht hinterfragte Gutmenschentum wird a la longue eine harte Belehrung erfahren, das ist gewiss.

Die Sozialkosten steigen eh ins Uferlose 🙄!
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