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Ungefähr so muss man sich das im Skirt Club vorstellen: Bilder der verruchten Partys gibt es leider keine.<br data-editable="remove">
Ungefähr so muss man sich das im Skirt Club vorstellen: Bilder der verruchten Partys gibt es leider keine.
bild: shutterstock

So ein Frust! Schöne Frauen treiben's miteinander und ihre Männer dürfen nicht zuschauen

11 Grossstädte sind schon im «Skirt Club»-Partyfieber. Frauen dürfen dort ihre bisexuellen Fantasien ausleben. Männer müssen draussen bleiben.
22.02.2016, 13:1922.02.2016, 13:27

2014 hatte die Londonerin Geneviève LeJeune den Traum von der perfekten Sexparty: von einer ohne Männer. Sie war bis dahin eine leidenschaftliche Sexparty-Gängerin gewesen, aber die Partys wurden immer von Männern organisiert, und Geneviève fand es ganz einfach zu wenig stylish, zu wenig glamourös, zu billig. Und, sagt Geneviève, es waren reine «Wurst-Feste».

Geneviève aber war zarter besaitet, sie wollte sich auf den Partys nicht nur mit Männern, sondern auch mit Frauen vergnügen. Am liebsten nur mit Frauen. Eine Wurst hatte sie ja schon zu Hause. Und Geneviève war «bi-curious», also neugierig auf eine bisexuelle Erfahrung, also das, was heute alle Frauen sagen müssen, wenn sie nicht als total rückständig und verklemmt gelten wollen.

Und so gründete Geneviève den Skirt Club. Zuerst nur in London, dann in Miami, Paris, Manchester, Atlanta, Sidney, Toronto, Los Angeles, Hongkong, San Diego und seit wenigen Tagen auch in New York. Es ist ein Members only und Ladies only Club, wo der Champagner fliesst, kalorienarme schwarze Schokolade mit Meersalz aufgetischt wird und alles gut riecht und glitzert. «Be nice and graceful» ist die wichtigste Verhaltensregel. 

Man(n) kann es sich aber auch so vorstellen.<br data-editable="remove">
Man(n) kann es sich aber auch so vorstellen.
bild: shutterstock

Frau muss sich dafür bewerben, darf in England nicht über 39 und in Amerika nicht über 49 Jahre alt sein. Frau muss ebenfalls äusserst attraktiv sein, sich «unangestrengt stylish» kleiden und sollte sich im normalen Leben in einer heterosexuellen Beziehung befinden. Besonders das Aussehen wird strengstens überprüft, es sollen sich nämlich zu Beginn der Partys ein paar nicht ganz so stromlinienförmig attraktive Damen ohne lange glatte Haare und ohne Louboutins eingeschlichen und die bi-kuriosen Wesen total verunsichert haben. Frech!

Frauen, die Skirt-Club-Parties besuchen, tun dies wegen angesagten Vorbildern wie Miley Cyrus, Cara Delevingne, Kristen Stewart und «Orange Is the New Black». Nicht aus Neigung, sondern aus Neugier, weil sie mitreden und Coolness-Statuspunkte sammeln wollen.

Danach gehen sie wieder nach Hause zu ihren Männern. Wahrscheinlich mit den Worten: «Ich habe heute leider kein Foto für dich.» Das Fotografieren der perfekten Männerfantasie glamourösen «Höhere Töchter betatschen sich ein bisschen»-Orgien ist nämlich genauso wie die Anwesenheit von Männern verboten. Und allzu ausführlich darüber reden sollte man auch nicht. Ein bisschen wie «Fight Club» also. Einfach mit eleganten kleinen Latex-Peitschen statt mit Faustschlägen.

(sme)

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