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7 Probleme unserer Generation, mit denen sich unsere Vorgänger nicht rumschlagen mussten

Jammern können wir, die Vertreter der Generation Y. Also tun wir es. Und Hand aufs Herz, wir sind auch arme Geschöpfe. Denn folgende sieben Probleme hatten die Vorgängergenerationen so noch nicht. Zeit für eine bitterernste Evaluierung.



Informationsoverload

Als mutmasslich bestinformierte Generation aller Zeiten (zumindest was den Zugang zu Information betrifft) suhlen wir uns unwissend in Halbwissen. Wer viel zu wissen glaubt, glaubt primär. Und weiss nicht mehr, dass er nichts weiss. Diese Informationsillusion ist trügerisch und schürt unsere Zweifel.

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Ehrlichkeit

Vermutlich lügt jede und jeder, wenn er oder sie von sich sagt, ehrlich zu sein. Also so ganz ehrlich. Das ist in jeder Generation so. Eine Verlegenheitslüge da, eine Gelegenheitslüge andernorts. Neu aber ist der dadurch ausgelöste Mechanismus.

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Gesundheitsquantifizierung

Was abgehoben klingt, ist eigentlich ganz profan. Um dem Schwadronieren in milchigen Wissenstümpeln Einhalt zu gebieten und moralfreie Profitgier durch rationale Empirie zu beschneiden, wird alles wissenschaftlich belegt. Und was jetzt schön klingt, ist eigentlich ganz mühsam.

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Soziale Zwangsneurosen

In enorm vielen sozialen Bereichen erleben wir eine Hochblüte der Liberalisierung (Hoi Tinder). Doch jeder Trend erzeugt einen Gegentrend. Und so sind wir in ganz spezifischen Bereichen seit neuerem plötzlich stark eingeschränkt (Hoi Political Correctness).

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Für die, die sich mehr für den Studentenaspekt interessieren:

Schnelllebigkeit

Entlang der Maxime erzogen, zuerst zu denken und dann zu handeln, wurden wir als Generation Y in eine Welt geworfen, die damit begann, Nichthandeln rigoros abzustrafen. Diese Divergenz zwischen Erziehung und Realität verleitet uns dazu, uns lieber blindlings ins sichere Verderben zu stürzen als still zu stehen und Gefahr zu laufen, gefressen zu werden. Cheaper, faster, better. Die NASA lässt grüssen.

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Diskussionsarmut

Diskussionsbedarf gibt es jederzeit überall auf der Welt. Vorhandener Diskussionsbedarf ist quasi eine Konstante der Menschheit, welche die nötige Dynamik bedingt. Nur sind wir in etwa die einzige Generation, die diesbezüglich von der eigenen Innovation ausgehebelt wurde. Weil Meinungen und Ansichten nun unbeschränkt einsehbar sind, braucht man sich keine mehr zu bilden.

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Umfrage

Nein jetzt mal im Ernst ... Chris oder Liam Hemsworth?

1,771

  • Chris58%
  • Liam42%

Limitierung in einer augenscheinlich grenzenlosen Welt

Kaum einer Generation wurde dermassen penetrant eingeimpft, dass es keine Grenzen gibt. Ob gesellschaftlich, wirtschaftlich, sozial, geographisch oder zukunftsorientiert. Der Himmel ist schon lange nicht mehr das Limit. Unserer Generation wurde eingetrichtert, dass man nicht mal mehr weiss, wo das Limit sein könnte. Alles immer haben, so soll es sein. Soll. Bis ab und an die Realitätsschellen die Träumerei erschüttern.

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Und wer weiss: Am Schluss sind Generationen vielleicht doch nicht so verschieden, denn arm sind wir alle ...

Gregor Stäheli geigt der «Generation Y» seine Meinung

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Video: watson/Gregor Stäheli, Angelina Graf, Emily Engkent, Vicky Goldfinger

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22
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    Alle Leser-Kommentare
  • LeMo 12.07.2018 22:36
    Highlight Highlight Mir fehlt bei Punkt Nr. 6 in der Umfrage die Auswal zu: Kenn ich nicht!
  • milone 12.07.2018 22:25
    Highlight Highlight Danke für den Lacher, Jodok Meier!
  • lilie 12.07.2018 16:17
    Highlight Highlight "Diese Divergenz zwischen Erziehung (zuerst denken, dann handeln) und Realität (Nichthandeln wird bestraft) verleitet uns dazu, uns lieber blindlings ins sichere Verderben zu stürzen als still zu stehen und Gefahr zu laufen, gefressen zu werden".

    Das hiess zu meiner Zeit noch kurz und bündig "Gruppendruck" und führte - wenn man der allgemeinen Lehrmeinung glaubte - auf direktem Weg in die Drogen.

    Um diesem Teufel in Person auszuweichen, war somit alles recht und wirkt sich heutzutage so aus, dass sich meine Generation nur zögerlich irgendwelchen Gruppenchats anschliesst.
  • salamandre 12.07.2018 12:03
    Highlight Highlight Der Mensch ist auf dem Weg seine rechte Hirnhälfte zu unterdrücken oder ganz zu vergessen.
    • achsoooooo 12.07.2018 14:27
      Highlight Highlight @salamandre was geschieht denn deiner Meinung nach so wichtiges auf der rechten Hälfte?
    • salamandre 12.07.2018 16:05
      Highlight Highlight alles was mit Deinen Emotionen zu tun hat mein Lieber, und ich hoff Du hast noch jede menge davon
    • Nuance 12.07.2018 17:23
      Highlight Highlight Das ist... Ein pseudowissenschaftlicher Mythos.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Yobabaloo 12.07.2018 10:49
    Highlight Highlight Die Political Correctness ist wohl schon soweit fortgeschritten, dass wenn etwas dagegen geschrieben wird, dies zu disliken ist :)
  • The Count 12.07.2018 09:26
    Highlight Highlight 8: Blogger
  • Bruno Wüthrich 12.07.2018 08:52
    Highlight Highlight Vielleicht ist es gut, dass die Jugend von heute nicht wissen kann, wie es z.B. in den 1970er-Jahren war, jung zu sein. Ohne Handys, Tablets, Internet, Tinder, Facebook & Co.

    Es war auch damals vieles Mist - zugegeben. Aber das Leben war gemütlicher, weniger vom Stress und vom Perfektionismus-Wahnsinn geprägt als heute. Die damaligen technischen Möglichkeiten liessen ein Leben, wie viele Menschen es heute führen (müssen), gar nicht zu. Das Streben nach Gewinnmaximierung war damals weniger ausgeprägt als heute. Burnouts waren völlig unbekannt.

    Und man durfte noch sexistisch sein :-)
    • Alterssturheit 12.07.2018 09:58
      Highlight Highlight Blitze gibt's dafür wohl nur von den jungen. Von mir ein like, ich kann es eben selber noch "nachvollziehen" und aus der damaligen Zeit verstehen.
    • who cares? 12.07.2018 10:07
      Highlight Highlight Klar durfte man noch sexistisch sein, die Frauen hatten ja noch nichts zu sagen. Vergewaltigung in der Ehe wurde ja erst 1992 strafbar. Das Stimmrecht wurde unter Protest von gewissen Kantonen immerhin 1971 eingeführt.

      Ach die gute alte Zeit, als Mann noch Mann sein durfte und die Frau das Huscheli am Herd, das stets willig ihrem Mann zur Verfügung stehen muss!
    • DonChaote 12.07.2018 10:23
      Highlight Highlight Ich denke mal die blitze betreffen hauptsächlich die allerletzte aussage 😉
      So vonwegen political correctness und so.
      Sexismus war auch zu seinen ‚geduldeten zeiten‘ nichts wirklich positives.
      Auch wenn mans nicht so meinte.
      Auch wenns damals noch nicht mal so benannt wurde.
      Auch wenns heute zugegebenermassen völlig übertrieben wird, aber das wird sich schon wieder legen. Ist reine generationenfrage, wie ein regelkreis...
      Es geht am ende um ein miteinander auf absolut der selben augenhöhe.
      Habe hoffnung, dass sich die menschen, trotz aller aktuellen entwicklungen, zum positiven entwickelt
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. D. 12.07.2018 07:58
    Highlight Highlight Political Correctness !

    Wenn ich merke, dass ein Menschlein erblüht in political correctness, habe ich doch ein wenig Mitgefühl.
    Ich komme dann nicht umhin, ein wenig in dieser Oberflächlichkeit herumzustochern. Und nochmals herumzustochern. Und nochmals..

22 Touristen aus der Hölle, die Respekt vor gar nichts haben

Massentourismus und Lokalkultur vertragen sich per se nicht. Doch dann gibt es noch vereinzelte Vollidioten (und nein, für dieses Wort muss man sich in diesem Kontext nicht entschuldigen), welche diese Divergenz auf die Spitze treiben.

Das Phänomen ist definitiv kein Novum: Touristen kommen in Massen, reissen sich alles unter den Nagel, was als «authentisch» gilt, glauben für ein paar Tage (oder Stunden) wie locals zu leben, steigen in ihre Cars und hinterlassen eine malträtierte Lokalkultur, geschunden von ihrer Ignoranz.

Ein Beispiel hierfür lieferte letztens eine Influencerin, die sich in Bali mit heiligem Wasser bespritzen liess – ein Affront erster Güte für die lokale Bevölkerung. Auch in Europa fürchten sich immer …

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