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Typisch Teenie: Lieber aus der Ferne anschmachten, als den Mund aufzumachen. bild: shutterstock/watson

Wie du damals rausgefunden hast, ob er/sie auf dich steht

Ich weiss ja nicht, wie es euch ging, aber ich war früher viiiiel zu schüchtern, um meinen Schwarm direkt anzusprechen. Wie gut, dass es diverse andere Wege gab, um herauszufinden, ob die Gefühle auf Gegenseitigkeit beruhten.



Zugegeben, in erster Linie werden sich wohl Frauen in diesem Artikel wiedererkennen. Das liegt schlicht daran, dass ich selbst eine bin und daher vor allem weiss, wie wir Mädchen der Frage nach der grossen Liebe damals auf den Grund gegangen sind. Aber vielleicht irre ich mich auch, und ihr Jungs habt das ganz genauso gemacht. Ich lasse mich diesbezüglich gerne in den Kommentaren belehren.

Nun aber zurück zur Ausgangsfrage: Wie findet man heraus, ob die oder der Angebetete auf einen steht, wenn man sich nicht traut, direkt zu fragen?

Der Klassiker:

Der gute alte Blümchentest – simpel wie genial!

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Diese Methode nutzten wohl schon unsere (Ur-)Grosseltern. gif: giphy

Ist das letzte Blütenblatt gefallen, kennt man die Antwort. Und diese lautet ganz schlicht «Er/sie liebt mich» oder eben «Er/sie liebt mich nicht». Ganz nach dem Motto: klare Frage – klare Antwort.

Oh! Jungs machen das also auch <3

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gif: twitter

Doch weil wir uns schon bald nicht mehr darauf verlassen wollten, ob das Gänseblümchen auch wirklich (wirklich, wirklich) die Wahrheit spricht, mussten früher oder später ausgefeiltere Methoden her.

Mathematik lügt nie!

Ich persönlich war ja schon immer eine Freundin der Zahlen – vermutlich ist das der Grund dafür, dass ich den folgenden Test als besonders zuverlässig erachtete. So eine Liebes-Prozentzahl schwarz auf weiss ist doch auch irgendwie viel greifbarer als so ein Gänseblümchen, bei dem man sich nie sicher sein kann, ob man nicht einmal versehentlich zwei Blüten gleichzeitig abgerissen hat.

Das Prinzip bei diesem mathematischen Liebestest ist ganz einfach: Man schreibt den eigenen Namen und jenen der angebeteten Person nebeneinander, zählt (von links nach rechts) welcher Buchstabe wie oft in den beiden Namen vorkommt und addiert anschliessend ... hach, ihr wisst schon wie das ging. Wenn nicht, erkläre ich es euch gerne in den Kommentaren.

So sah das Ganze aus:

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Für diesen Test habe ich geschlagene drei Anläufe gebraucht. Weil ich mich dreimal verzählt habe. Früher wäre mir das also nicht passiert. bild: watson

Als Ergebnis bekommt man eine Prozentzahl, von der ich ehrlich gesagt heute gar nicht mehr so genau weiss, was sie eigentlich bedeutet. Wir haben immer gesagt «XY Prozent Liebe von beiden Seiten». Was auch immer das heissen sollte. Klar war jedenfalls: Je mehr Prozent, desto Liebe <3

Und wisst ihr auch noch, was das Beste war? Wenn man mit dem Ergebnis (hier 50 Prozent) nicht zufrieden war, hat man die Namen einfach umgekehrt, neu gerechnet und gehofft, dass es diesmal besser wird.

Und zack!!! 77 Prozent <3 <3 <3

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Die Auswahl des männlichen Namens hier ist übrigens rein zufällig. Ich fand nämlich Brian viel besser als Nick. Nur wäre der Scherz dann nicht aufgegangen, weil sich doch kein Mensch an Brians Nachnamen erinnert. bild: watson

Tests in Mädchenzeitschriften

Hach, das waren noch Zeiten! Wisst ihr noch?

«Bravo Girl», «Mädchen», «Popcorn» und Co. hatten mit ihren Psychotests stets die richtigen Fragen – und vor allem Antworten für uns auf Lager.

bild: picclick.de

Oh, geil, die Dinger gibt's auch heute noch. Jetzt aber online. Mädchen-Zeitschriften-Test 2.0 sozusagen. Guck, hier. Und die Fragen (und Antworten) sind genauso beknackt vorhersehbar toll wie damals.

Karten legen

Ich persönlich kannte leider niemanden, der sich mit der Kartenlegerei auskannte, aber ich weiss von diversen Freundinnen, die sich in Liebesfragen gerne auf die Kunst des Tarot verliessen.

Ich stelle mir das in etwa so vor:

«Und das heisst ... dass er auch mit dir gehen will!»

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gif: sunmag

Und du so ...

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gif: giphy

Orakel aller Arten

Für all jene, denen das mit den Karten also zu kompliziert erschien, gab es zum Glück noch ein paar weniger komplexe Orakel. Sei es ein Würfel (den man als Extra in einer der oben erwähnten Mädchenzeitschriften erworben hat), der auf jeder Seite ein Wort stehen hatte, mit dem man dann ein lustiges Frage-Antwort-Würfelspiel spielen konnte, oder aber:

Schnipp Schnapp!

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Wusstest du, dass das so heisst? Ich nicht. Wieder was gelernt. gif: youtube

Da konnte man auf die Innenseiten dann auch ganz wunderbar schlüpfrige Vorhersagen schreiben und wiederum ein super Frage-Antwort-Spiel spielen.

Ewiges Ausdiskutieren mit der besten Freundin

Zugegeben: Man hätte sich damals stunden tage wochenlange Diskussionen mit der besten Freundin sparen können, wenn man den Schwarm einfach angesprochen und gefragt hätte, ob man mal zusammen ins Kino geht oder so. Da hätte man die Antwort wohl ziemlich schnell auf dem Tisch gehabt.

Aber einerseits wollte man diese Antwort vielleicht gar nicht kennen (zum Beispiel, wenn man sich als 13-Jährige in den drei Jahre älteren Kumpel vom grossen Bruder verknallt hat*) und andererseits hat es ja auch Spass gemacht, Tag für Tag mit der besten Freundin die neuesten Entwicklungen (Hat man ihn heute auf dem Pausenhof gesehen und hat er «Hoi!» gesagt?) durchzudiskutieren.

*Ähnlichkeiten zur Autorin dieses Textes sind wenn dann nur rein zufällig.

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Und weil man in den Pausen nicht genug Zeit hatte, musste man sich zusätzlich während des Unterrichts seitenweise Briefe schreiben. gif: giphy

Apropos «Hoi!» sagen ...

Das «Wenn ... dann»-Spiel

... haben wir wohl alle stets, ständig und immer wieder praktiziert. Ob der Kausalzusammenhang aufgegangen ist? Bestimmt. Nicht.

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bild: shutterstock/watson

Nur für die ganz Mutigen (nicht ich)

Und wenn man mit all diesen wunderbaren Tests nichts weitergekommen ist, musste man wohl oder übel fragen:

willst du mit mir gehen https://www.allmystery.de/themen/mg94288-3

bild: allmystery

... oder sich ein Leben lang damit abfinden, niemals zu wissen, ob Hendrik aus der Parallelklasse einen nicht vielleicht auch toll gefunden hätte.

Und wenn du dich heute mit der «Liebe» beschäftigst: Lass die Finger von diesen 11 Tinder-Typen!

Video: watson/Lya Saxer, Knackeboul, Madeleine Sigrist

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