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Wie echt schmeckt Vegi-Fleisch? watson macht den Blindtest

Bild: watson/emily



Fleischalternativen, die richtig gut schmecken? Da tut sich was, sagt man. Es wird immer weniger Gründe, Fleisch zu essen, hört man. Denn nebst Tierliebe oder Ökologie, wird als Argument für vegetarische oder vegane Ernährung immer öfter ins Feld geführt (haha), dass sich die neuen, rein pflanzlichen Produkte in Sachen Geschmack und Konsistenz kaum noch vom fleischlichen Original zu unterscheiden seien.

Really?

Zwei neue Produkte, etwa, die seit Kurzem im Schweizer Detailhandel erhältlich sind, versprechen beide, einen würdigen Fleischersatz auf komplett pflanzlicher Basis zu sein. 

Da wäre Naturli aus Dänemark, die ein «Minced» anbietet, das zum grössten Teil aus Soya-Protein besteht (58%). Das und noch 17 weitere Ingredienzien. Da steckt einiges an Forschung und Tüftelei dahinter – aber das Produkt, so Naturli, schmecke «sehr, sehr ähnlich wie Fleisch». 

Amidori aus Deutschland, das seit Neustem ebenfalls im Schweizer im Detailhandel erhältlich ist, geht noch einen entschiedenen Schritt weiter: Da Soya eine fragwürdige Ökobilanz vorweist, setzt man bei Amidori komplett auf einheimische Zutaten. Hier kommt das Protein von Erbsen. 

Schön und gut. Aber wie schneidet das pflanzliche Fleisch im Vergleich zum Original ab? Hier bei watson machen wir den Quervergleich und machen Burger-Patties. Ganz einfache Hacktätschli, einzig mit ein wenig Salz und Pfeffer gewürzt. 

Okay, aus Amidori-Hack lässt sich keinen Burger machen. Er klebt schlicht zu wenig.

Animiertes GIF GIF abspielen

Bild: watson/emily

Dieser Verwendungszweck sei aber vom Hersteller gar nicht vorgesehen, sondern andere Gerichte wie Ragù oder Stir-Fries. Also greifen wir auf die ebenfalls mitgelieferten Amidori-Fertig-Burger zurück, die demnächst in den Handel kommen.

Und für den Fleisch-Burger nehmen wir feines Bio-Rindshackfleisch gemischt mit ein wenig Schweinshals (letzteres, weil man um einen richtig saftigen Burger hinzukriegen, idealerweise einen Fettanteil von 15%-20% will, der hiesige Rinderhack aber weniger aufweist). 

Und so verlief der Test!

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Video: watson/Emily Engkent, Oliver Baroni

Tja. Im Nackt-Test – ohne Saucen oder Brötchen – sind die Unterschiede ... gehörig. Der Naturli-Burger schmeckt am komplexesten (was anhand seiner umfangreichen Zutatenliste – s. unten – wenig verwundert) und zuweilen gar etwas süsslich, der Amidori-Burger eher erdig und der Fleisch-Burger ... eben wie Fleisch, halt.

Welcher am feinsten ist, bleibt Geschmacksache. Aber: Da beide Produkte sich gewissermassen als «Ersatz» für Fleisch vermarkten, kommt man nicht umhin festzustellen: So ähnlich ist das auch wieder nicht. Weder vom Geschmack her, noch von der Konsistenz. 

Macht man daraus aber einen Cheeseburger mit Brötchen und Senf und veganem Käse und wasweissich ... nun, da werden die Unterschiede doch ziemlich relativiert.

Fazit ist: Als Zutat eines komplexen Rezepts sind Naturli und Amidori durchaus ein Ersatz für Hackfleisch. Will man aber explizit Fleischgeschmack und -konsistenz, stellen die pflanzlichen Ersatzprodukte keine Alternative dar. 

Zutaten und Nährwerte:

Naturli Minced

Zutaten: Hydratisiertes Sojaeiweiss (Isolat) (58%), Wasser, Kokosöl, Sojamehl, Weizengluten, Mandeln, Gemeiner Steinpilz, Tomate, fermentierte Glucose, Tapiokastärke, Salz, Malzextrakt (Gerste), Farbstoff (Beetenrot), natürliches Aroma, Maltodextrin, Stabilisator (Methylcellulose).
100g enthalten:
202 kcal
Fett 10g
davon gesättigte Fettsäuren 8g
Kohlenhydrate 6.2g
davon Zucker 1.5g
Eiweiss 18g
Salz 1.2g

Amidori Minced

Zutaten: Wasser, Erbsenprotein (Isolat) 36 %, Tomatenmark, Malzextrakt (Wasser, glutenfreies Gerstenröstmalz, Hopfen, Hefe), Gewürze, glutenfreies Vollkornhafermehl, Erbsenfaser, Rapsöl, Kartoffelstärke, Speisesalz, Antioxidationsmittel Extrakt aus Rosmarin.
100g enthalten:
178 kcal
Fett 4,7g
davon gesättigte Fettsäuren 0,8 g
Kohlenhydrate 2,6 g
davon Zucker 0,7 g
Eiweiss 30 g
Salz 1,4 g

Fleisch-Burger

Zutaten: Rindfleisch, Schweinefleisch
100g enthalten:
170 kcal
Fett 12g
davon gesättigte Fettsäuren ca. 7g
Kohlenhydrate 0g
davon Zucker 0g
Ballaststoffe 0g
Eiweiss 20g
Salz 0.2g

Allzu unterschiedlich sind die Nährwerte nicht. Fleisch kommt auf marginal mehr Fett; Die veganen Fleischersatze weisen natürlich Kohlenhydrate und damit auch etwas Zucker auf. Hauptunterschied sind die ausgeklügelten Zusammensetzungen der pflanzlichen Minces. Für normales Hackfleisch musste man natürlich nicht mit isolierten Proteinen oder Methylcellulose herumhantieren. 

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104Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Gubbe 16.12.2018 08:46
    Highlight Highlight Bisher habe ich's nur vermutet, aber nun scheint es so, dass Veganer und zum teil Vegetarier 4 Mägen haben. So wie die Wiederkäuer. Pansen, Netzmagen, Blättermagen, Labmagen. Praktisch, im Kino brauchen sie keine Chips, sie käuen wieder.
  • Acacia 15.12.2018 09:37
    Highlight Highlight ¯\_(ツ)_/¯
    Benutzer Bild
  • Barracuda 15.12.2018 02:35
    Highlight Highlight Ich habe schon verschiedene vegane Fleischimitationen probiert aus Neugier. Irgendwie hatte ich bei allen das Gefühl, dass es ein regelrechter Cocktail an Gewürzen und anderen Geschmacksverstärker ist, da die Grundzutat meistens ein geschmackloses Nichts ist. Für mich viel zu künstlich.
  • Papa Swappa 15.12.2018 01:38
    Highlight Highlight ... oder so
    Play Icon
  • Papa Swappa 15.12.2018 01:28
    Highlight Highlight ob man fleisch nachmachen muss, sollen die entscheiden, die jahrelang keines mehr essen.
    das es besser geht als mit den beiden getesten produkte, kann man sich hier anschauen:
    Play Icon
  • Slavoj Žižek 14.12.2018 21:18
    Highlight Highlight Auch was leckeres. Ein Mett Apfel.
    Benutzer Bild
  • Brezel Hugger 14.12.2018 18:39
    Highlight Highlight Nun mal ehrlich: All das Zeug vom Grill (Bratwurst, Hamburger und Co.) ist doch nur mit viel Senf, Mayo und Ketch (die Trikolore meiner imaginären Wahlheimat) überhaupt geniessbar. An was man die Saucen (und viel, viel Zwiebel) ranpappt ist dermassen nebensächlich.
    Deswegen, und weil Tiere eh die besseren Menschen sind, für mich nur Veggieburger.
    Habe soeben einen im Pub verspeist (Süsskartoffel und schwarze Bohnen), wirklich gut.
  • El Vals del Obrero (ex Meine Senf) 14.12.2018 18:13
    Highlight Highlight Irgendwie fehlt in diesen Diskussionen einfach immer der Pragmatismus. Als ob es nur Fleisch-Junkies und Hardcore-Veganer gäbe und nichts dazwischen.

    Alle 2 Wochen esse ich gerne mal ein blutiges Steak oder ein Dürüm oder so. Aber z.B. für die Bolognese-Sauce verwende ich diese Produkte sehr gerne.
  • Phrosch 14.12.2018 17:49
    Highlight Highlight Es geht ja beim Fleisch essen nicht nur um den Geschmack, da gibt es noch ganz andere Aspekte. Soja ist ähnlich wie Östrogen, das hat seine ganz eigene Problematik. Viele Fleischersatzprodukte sind stark glutenhaltig und kommen für mich als Zöli nicht in Frage. Und warum sill ich etwas mit ellenlanger Zutatenliste tauschen gegen ein Produkt, das nur noch eine Prise Salz und Pfeffer braucht?
  • Adam Gretener (1) 14.12.2018 17:37
    Highlight Highlight Also ich war zwar 15 Jahre lang Vegi und habe auch nichts vermisst. Ich verstehe nur nicht, dass das alles wie Fleisch aussehen und schmecken soll. Wieso? Ich empfinde Hülsenfrucht-Bratlinge nicht als Fleischersatz, sondern als alleinstehende Mahlzeit. Und richtig zubereitet ist das ein Traum.
  • Schubidubidubid 14.12.2018 17:21
    Highlight Highlight Ok, nochmal für alle zum Mitschreiben. Als ich's ohne Fleisch versucht habe, wollte ich NICHT kein Fleisch essen. Ich wollte der Umwelt etwas Gutes tun. Den Geschmack, das Erlebnis etc. von Fleisch habe ich sehr wohl vermisst. Deshalb sind solche Fleischalternativen Gold wert.

    Was zur Hölle ist daran so schwer zu verstehen?
    • derlange 14.12.2018 17:35
      Highlight Highlight https://tinyurl.com/y7cnvmaz

      Da gibt es weitaus effektivere Methoden.
    • Ale Ice 14.12.2018 18:00
      Highlight Highlight Danke Schubidubidubid für's Diktat😄

      Viele Menschen wie ich selbst lieben Fleischprodukte wegen ihres Geschmacks und ihrer Konsistenz. Aber sie lieben ihre Herkunft wesentlich mehr. Und weil sie selbst kein Tier töten, möchten sie dies auch nicht machen lassen. Und so freuen sie sich über gelungene und nachhaltig produzierte Fleischersatz-Produkte.

      So einfach ist das.
      Das ist wirklich zu verstehen.
      Und kein Grund sich aufzuregen.
    • Normi 14.12.2018 19:09
      Highlight Highlight Das ist halt eine Anti Reaktion wenn man dauernd von Hardcore-Veganis als Mörder beschimpft wird...
      Sachliche Erklärungen bekommt man eher selten, meistens sind es Vorwürfe und ich bin halt besser als du Gelaber...
    Weitere Antworten anzeigen
  • derlange 14.12.2018 17:20
    Highlight Highlight Wenn man kein Fleisch essen will, muss es doch auch nicht nach Fleisch schmecken.
    Ich für meinen Teil mag Vegi-Gerichte + Fleisch. Jeder so wie er will. Am Besten mit SCHWEIZER Lebensmittel.
    Danke an die produzierende Schweizer Landwirtschaft!
    • tinu32 14.12.2018 17:57
      Highlight Highlight Und was, wenn ich Fleisch mag, es aber aus ethischen Gründen nicht essen mag? Ich sehe das Problem einfach nicht.
    • derlange 14.12.2018 18:10
      Highlight Highlight Wo genau liegt das Problem der Blitzer?
      @tinu32, ich sage doch, jeder so wie er will.
      Wenn jemand aus ethischen Gründen nicht Fleisch essen will, kann er doch auch auf den Fleischgeschmack verzichten, gewisser Kompromiss? Die vegane Eierlegendewollmilchsau wird es auch 2019 nicht geben. DANKE Schweizer Landwirtschaft für die TOP-Lebensmittel welche mich JEDEN Tag ernähren! DANKE!
    • a-minoro 14.12.2018 20:16
      Highlight Highlight Dann iss Insekten.
  • Lew Bronstein 14.12.2018 17:18
    Highlight Highlight Der Herr Baroni auf seinem Feldzug für Fleisch (nimmt in letzter Zeit schon fast pathologische Züge an). :-)
    • bfm 14.12.2018 19:16
      Highlight Highlight ... während all die aufrechten Veganer sich in ihrer moralischen Überlegenheit sonnen und schlicht ausblenden, dass das Gesetz der Natur nun einmal lautet "fressen und gefressen werden". Ich liebe Baronis Artikel und Rezepte und erkenne darin nichts pathologisches, zumal er eine überragende Mehrzahl der sich Ernährenden (mal karnivor, mal zufällig vegetarisch (Wortkreation Baroni), gottseidank fast nie vegan). Pathologisch kann wohl kaum das Verhalten von ca. 94% gegenüber einem selbstgerechten Grüppchen von maximal 6% beschreiben.
  • Lady Shorley 14.12.2018 17:16
    Highlight Highlight danke für den Test! ich esse zwar Fleisch, finde es aber ganz geil, dass durch den Vegan-Trend neue Lebensmittel auf den Markt kommen, die meinen Speiseplan erweitern. Kürzlich habe ich mal Quorn-Schnitzel ausprobiert, und die schmecken mir (und auch meinem Mann, einem sehr überzeugten Fleischesser) unheimlich gut! Wir ersetzen damit nun jeweils das Poulet in unserer Asia-Nudelpfanne, und das kommt echt gut!
  • Toerpe Zwerg 14.12.2018 17:12
    Highlight Highlight Die Ernährung der Zukunft ist fleischlos und hochtechnisiert hergestellt. Veganismus befördert industrielle Nahrungsmittelproduktion und entfernt den Menschen von der Natur.. Das ist sehr gut für die Umwelt, noch besser für's Gewissen und bleibt der Horror für den Geschmack.
    • Slavoj Žižek 14.12.2018 20:54
      Highlight Highlight Und schlecht für die Gesundheit, meist extrem verarbeitet und Chemie pur.
    • Randy Orton 14.12.2018 23:38
      Highlight Highlight So ein Quatsch, gerade zu Zeiten wo an Laborfleisch getüftelt wird ist deine Aussage einfach nur eine Behauptung von jemanden, der sich in seinem Lebensstil bedroht sieht. Vegane Gerichte findest du weltweit in jeder Kultur.
    • Toerpe Zwerg 15.12.2018 14:00
      Highlight Highlight Nope, ich nehme keinerlei Bedrohung von was auch immer wahr.

      Vegane Gerichte schon. Veganismus nicht. Dieser enspricht nicht der menschlichen Natur.
    Weitere Antworten anzeigen
  • youmetoo 14.12.2018 17:11
    Highlight Highlight Es gibt noch die Möglichkeit, zum Secondhand-Veganer zu werden. Man ist das Grünzeug erst, wenn das Rind damit satt geworden ist.
    • Nuance 15.12.2018 01:13
      Highlight Highlight Wie originell.
    • Hans_Wurst 15.12.2018 02:21
      Highlight Highlight ...ist... 🤔 Aber passt ja sogar noch irgendwie... ✌️
    • milkdefeater 15.12.2018 09:47
      Highlight Highlight Den habe ich nie gecheckt. Fresst ihr den Kuhfladen oder was?
  • Gubbe 14.12.2018 17:11
    Highlight Highlight Das Ganze führt doch zu nichts. Die Antworten sind immer gleich. Wenn ihr Fleischgeschmack liebt, esst Fleisch. Es muss ja nicht jeden Tag sein. Kein Mensch denkt daran, einen künstlichen Blumenkohl, oder eben eine Rübe zu erzeugen und das auch zu essen. Ich bin aber überzeugt, dass aufgrund der zunehmenden Fleischgegner bald ein findiger Chemiekonzern eine dieser E-Nummern rausbringt, mit Geschmack von gebratenem Fleisch.
    • Brezel Hugger 14.12.2018 18:41
      Highlight Highlight Gibt es schon, zum Beispiel Rauchgeschmack, um Tofu als Speck zu tarnen. Gar nicht übel.
  • Darkside 14.12.2018 17:08
    Highlight Highlight Ich nehme manchmal das Vegihack vom Coop für Lasagne oder Bohnenchili, da ist dann kein Unterschied mehr festzustellen. Sage ich als einer der sehr gern Fleisch hat, es aber nicht jeden Tag essen muss (zumindest versuche ich das...)
  • eBart! 14.12.2018 17:00
    Highlight Highlight Liebe Vegis - sind das Pommes mit Spiegelei oder sieht das nur so aus? Nennt eure gepressten Tofu-Dinger doch nicht Burger bloss weil sie so aussehen.
    Benutzer Bild
    • aglio e olio 14.12.2018 17:21
      Highlight Highlight Naja, Burger beschreibt mehr die Form als den Inhalt.
    • esmereldat 14.12.2018 18:36
      Highlight Highlight Der Burger ist die Art des Gerichts. Darin kann ein Fleisch-Patty sein, aber halt auch ein Gemüse-Patty, Bohnen-Patty, Soya-Patty oder was auch immer man mag. Sehe das Problem nicht, warim das dann kein Burger sein soll.
    • Lami23 15.12.2018 23:50
      Highlight Highlight warum nicht? Das stört doch die Fleischesser nicht in ihrem Genuss.
  • eBart! 14.12.2018 16:55
    Highlight Highlight Vegi-Fleisch? Ist das nicht ein Widerspruch?
    • Dominik Treier (1) 14.12.2018 17:15
      Highlight Highlight Nein denn die Frage ist doch warum man kein Fleisch isst und wenn die Antwort darauf nur aus ethischen und Umweltgründen ist, mag man ja Fleisch trotzdem, man findet seinen Verzehr und was der mit sich bringt schlicht nicht vertretbar...
    • aglio e olio 14.12.2018 17:22
      Highlight Highlight Fruchtfleisch?
    • eBart! 14.12.2018 17:36
      Highlight Highlight @ Dominik Treier: doch, das Wort Vegi-Fleisch ist ein Widerspruch. Gibt nicht wirklich veganes Fleisch. Ausser Fruchtfleisch. Aber von dem ist hier nicht die Rede.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Regenmaker 14.12.2018 16:47
    Highlight Highlight Vielen Dank für den Test. Das Ergebnis ist doch aber zu erwarten. Am ehesten an Fleischersatz kommt mMn der Impossible Burger.
    Lustig auch, dass auf die fragwürdige Ökobilanz von Soja hingewiesen wird, diese jedoch hauptsächlich auf Grund der Fleischproduktion so mies ausfällt.
    Ich kenne aber keinen Vegi der versucht ist mit "Fleischersatz" zu kochen. Man kocht einfach Essen, ohne dabei Fleisch zu verwenden. Diese Fleischersatzprodukte (z.B. Vegi- Schnitzel und Würste) finde ich eher verstörend und man kann komplet auf sie verzichten, werden aber von der Convenienceindustrie gepusht.
    • Alnothur 14.12.2018 17:07
      Highlight Highlight Informier dich nochmal übers Soja...
    • pinex 14.12.2018 17:10
      Highlight Highlight Ich erlebe das genau so. Kenne kaum jemanden der vegi ist und mit diesen ersatzprodukten kocht. Vegi produkte gibt es gute aber bitte nicht "schmeckt und sieht aus wie fleisch"
    • Nelson Muntz 14.12.2018 17:14
      Highlight Highlight Und wer wenn nicht Vegis kaufen dieses Zeugs? Hooligans?
    Weitere Antworten anzeigen
  • herpderpschlerp 14.12.2018 16:40
    Highlight Highlight mag ja sein, dass man (eines tages) hackfleisch durch vegan zeugs ersetzen kann, aber das heisst noch lange nicht, dass dadurch generell fleisch ersetzt wird. denn hackfleisch ist nicht gleich medium rare gebratenes argentinisches rindsfilet 🤤
    • Arthur Dent (a.k.a. Geralt) 14.12.2018 17:00
      Highlight Highlight ...ist auch nicht gleich ca 5kg co2-Ausstoss für so ein 200g-Filet... Und das noch ohne das co2-speicherpotential der dafür abgeholzten Flächen einzurechnen.

      (https://www.br.de/radio/bayern1/inhalt/experten-tipps/umweltkommissar/fleisch-ernaehrung-umweltbilanz-100.html)
    • H. L. 14.12.2018 17:06
      Highlight Highlight medium rare gebratenes argentinisches rindsfilet inklusive antibiotikaresistente Keime 🤤
    • Rumo 14.12.2018 18:19
      Highlight Highlight @H.L.
      wir desinfizieren damit unsere Schnitte die wir uns beim Gemüseschneiden zugezogen haben, Merfen 2.0
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ichsagstrotzdem 14.12.2018 16:37
    Highlight Highlight Anstatt Fleischgeschmack kopieren zu wollen, sollte man einen Schritt nach vorne machen und etwas kreieren, das besser schmeckt als Fleisch, sich aber genauso verwenden lässt.
    • Alnothur 14.12.2018 16:49
      Highlight Highlight "Besser schmeckt als Fleisch"? Hahaha, der war gut.
    • Militia 14.12.2018 16:54
      Highlight Highlight Haha, besser schmeckt als Fleisch... That's not gonna happen. Never.
      Aber man sollte das Fleisch bewusst einkaufen. Ich habe mir für nächstes Jahr ein (echtes) Schwein gekauft, welches den Sommer auf der Alp verbringen wird. Glückliches Schwein und reines Gewissen - Win-Win. Mein Rind kommt jetzt schon von der Alp. Da ich teilweise sogar die Innereien verwerte, kann ich ohne schlechtes Gewissen Fleisch essen. Kann ich allen nur empfehlen!
    • öpfeli 14.12.2018 17:06
      Highlight Highlight Militia

      Ich finde, du bist schon ein, zwei Schritt weiter als viele. 👍
      Ein aber kommt dennoch, ethisch gesehen ist es nie ok ein Lebewesen für seine Zwecke zu nutzen und zu töten.
      Aber das Säuli wird immerhin sein Leben leben dürfen bis es soweit ist. Das gönne ich ihm.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Grave 14.12.2018 16:37
    Highlight Highlight Ich frage mich immer wieder und meine diese frage auch ernst, also bite ich um eine ernsthafte antwort: warum braucht man diese fleisch-ähnlichen produkte wie "veganes-hackfleisch" oder "veganes-würstchen" wenn man kein fleisch essen will ? Ich bastle mir ja auch keine karotten aus hackfleisch ?
    • Jeanne d'Arc 14.12.2018 16:46
      Highlight Highlight Weil viele nicht auf fleisch verzichten wegen dem Geschmack.

      Ghackets mit hörnli kann man auch als veganer mögen.

      Für burger verwende ich immer Quorn. Schmeckt es wie Fleisch? Nein, aber lecker ist es und ich kann weiterhin Burger essen.
    • stabiler 14.12.2018 16:49
      Highlight Highlight Zwar schwer vorstellbar, dass diese Frage kein Troll-Versuch ist, dennoch: Die wenigsten Vegis hören auf, Fleisch zu essen, weil es ihnen nicht schmeckt, sondern weil sie nicht wollen, dass für etwas so profanes wie ein Burger-Patty ein Tier sterben muss.

      Wenn nun etwas aussieht wie Fleisch, sich zubereiten lässt wie Fleisch und schmeckt wie Fleisch, dafür aber kein Tier sterben muss, ist das doch super und im keinsten ein Widerspruch. Der Mensch ist schliesslich ein Gewohnheitstier.
    • Alterssturheit 14.12.2018 16:50
      Highlight Highlight Sehe ich auch so. Es braucht aus meiner Sicht kein alkoholfreies Bier, kein fleischloses Fleisch, etc. Wenn mir danach ist, will ich das ORIGINAL. Sonst trink ich Mineral und iss Gemüse.
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