Sport
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National League, 5. und 40. Runde

Lausanne – Davos 5:3 (1:1,1:1,3:1)
ZSC – Lugano 7:4 (1:2, 3:1,3:1)

Luganos Torhueter Elvis Merzlikins blickt enttaeuscht im Eishockeyspiel der National League zwischen den ZSC Lions und dem HC Lugano am Dienstag, 8. Januar 2019, im Zuercher Hallenstadion. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Elvis Merzlikins musste (oder liess) sieben Mal hinter sich greifen. Bild: KEYSTONE

ZSC im Strichkampf gegen Lugano 0:2 hinten, schenkt den Tessinern dann aber 7 Tore ein



ZSC – Lugano 7:4

Die ZSC Lions stiessen in der Neuauflage des letzten Playoff-Finals den HC Lugano weiter ins Elend. Die Zürcher setzten sich nach einem frühen 0:2-Rückstand mit 7:4 durch. Zwei Tor-Doubletten brachten den Meister der letzten Saison auf die Strasse zum Sieg: Zuerst gelangen Chris Baltisberger (in doppelter Überzahl) und Simon Bodenmann innerhalb von 66 Sekunden die Goals vom 2:2 zum 4:2, später stellten Viktor Backman und Fredrik Pettersson binnen 27 Sekunden von 4:3 auf 6:3.

Eingeleitet wurde die Wende aber von Fabrice Herzog. Der 24-Jährige (der den Klub Ende Saison Richtung Davos verlassen wird) glich nach 22 Minuten bei einer angezeigten Strafe zum 2:2 aus. Herzog kam im 31. Meisterschaftsspiel des ZSC zu seinem ersten Saison-Goal, nachdem ihm in den drei Saisons zuvor stets mehr als 10 Treffer gelungen waren (13, 11, 11). Herzog traf erstmals seit dem 2. April wieder, als er in der Playoffserie gegen Bern mit einem Hattrick eine Partie im Hallenstadion im Alleingang entschieden hatte (3:1).

Für Luganos Trainer Greg Ireland wird die Luft immer dünner. Trotz eines optimalen Starts mit zwei Toren aus den ersten zwei Torschüssen in den ersten neun Minuten resultierte eine weitere Niederlage – bereits wieder die dritte in Folge und schon die vierte in dieser Saison nach einer 2:0-Führung. Auch die Rückkehr von Goalie Elvis Merzlikins half nicht mit, die Anzahl Gegentreffer zu reduzieren. Bei den Niederlagen gegen Ambri (3:4), Servette (3:6) und die ZSC Lions kassierte Lugano 17 Gegentreffer.

Derweil die ZSC Lions dank des Sieges Freiburg, Langnau und Servette überholten und auf Platz 6 vorrückten, blieb Lugano auf Platz 10; der Rückstand auf die Playoff-Plätze beträgt neu fünf Punkte. Am Freitagabend stehen sich Lugano und Zürich in der Resega wieder gegenüber. 

Zuerichs Victor Backman, links, kaempft um den Puck gegen Luganos Romain Loeffel, rechts, im Eishockeyspiel der National League zwischen den ZSC Lions und dem HC Lugano am Dienstag, 8. Januar 2019, im Zuercher Hallenstadion. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Bild: KEYSTONE

Lausanne – Davos 5:3

Lausanne bleibt zu Hause eine Macht. Die Waadtländer feierten mit dem 5:3 gegen Davos den zehnten Sieg in den letzten elf Spielen vor heimischem Publikum. Die Bündner warten weiterhin auf die ersten Punkte im neuen Jahr.

In den ersten beiden Dritteln zeigte Lausanne eine dürftige Leistung, in den ersten zehn Minuten des letzten Abschnitts legte das Heimteam aber einen Gang zu. Cory Emmerton im Powerplay (44.) und Ronalds Kenins (48.) brachten den LHC mit zwei Toren 4:2 in Führung. Zwar gelang Davos durch Inti Pestoni noch das 3:4 (59.), doch nur 23 Sekunden später stellte Joël Vermin, der schon das 2:1 (31.) erzielt hatte, den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Beide Treffer von Vermin bereitete Christoph Bertschy vor. Überhaupt war die Linie mit den beiden Schweizer Internationalen die auffälligste.

Der HCD trat stark ersatzgeschwächt an. Nicht weniger als sechs Spieler fehlten dem Tabellen-Vorletzten wegen Verletzungen, ausserdem musste Marc Wieser wegen einer vorsorglichen Sperre zuschauen. Deshalb kamen fünf Akteure zum Zug, die noch nicht 20 Jahre alt sind, davon vier Verteidiger. Das Durchschnittsalter der Bündner betrug 23 Jahre. Insofern hielten die Gäste erstaunlich gut mit. Davon können sie sich allerdings nichts kaufen. Fakt ist, dass die Davoser zum vierten Mal hintereinander verloren.

Joie de l'attaquant lausannois Cory Emmerton, centre, apres avoir marque le but du 3:2 avec l'attaquant lausannois Robin Leone, gauche, et le top scorer lausannois Dustin Jeffrey, droite, lors de la rencontre du championnat suisse de hockey sur glace de National League entre le Lausanne Hockey Club, LHC, et le HC Davos ce mardi 8 janvier 2019 a la patinoire de Malley 2.0 a Lausanne. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Bild: KEYSTONE

(zap/sda)

Die Tabelle

Bild

tabelle: srf

Telegramme

ZSC Lions - Lugano 7:4 (1:2, 3:1, 3:1)
8708 Zuschauer. - SR Eichmann/Wiegand, Altmann/Wüst. -
Tore: 5. Hofmann (Riva, Lapierre) 0:1. 9. Löffel (Klasen, Bürgler/Ausschluss Sutter) 0:2. 19. Klein 1:2. 23. Herzog (Chris Baltisberger/Strafe angezeigt) 2:2. 33. Chris Baltisberger (Suter, Backman/Ausschlüsse Ulmer, Fazzini) 3:2. 34. Bodenmann (Hollenstein, Backman) 4:2. 36. Ulmer (Fazzini) 4:3. 45. (44:48) Backman 5:3. 46. (45:15) Pettersson (Miranda) 6:3. 55. Hofmann (Lapierre, Sannitz) 6:4. 59. Hollenstein 7:4 (ins leere Tor). -
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen ZSC Lions, 5mal 2 Minuten gegen Lugano. - PostFinance-Topskorer: Noreau; Hofmann.
ZSC Lions: Flüeler; Klein, Phil Baltisberger; Noreau, Marti; Sutter, Geering; Blindenbacher; Pettersson, Suter, Bachofner; Bodenmann, Backman, Hollenstein; Chris Baltisberger, Prassl, Herzog; Hinterkircher, Schäppi, Miranda; Ulmann.
Lugano: Merzlikins; Chiesa, Chorney; Löffel, Vauclair; Ulmer, Riva; Ronchetti; Lapierre, Sannitz, Hofmann; Bürgler, Lajunen, Klasen; Fazzini, Morini, Jörg; Reuille, Romanenghi, Bertaggia; Vedova.Bemerkungen: ZSC Lions ohne Cervenka, Nilsson, Wick (alle verletzt) und Berni (U20/geschont), Lugano ohne Cunti, Haapala, Wellinger und Walker (alle verletzt). - Timeout Lugano (19./Coach's Challenge). (sda)

Lausanne - Davos 5:3 (1:1, 1:1, 3:1)
6336 Zuschauer. - SR Hebeisen/Fonselius, Progin/Duarte. -
Tore: 12. Corvi (Pestoni) 0:1. 15. Frick (Leone) 1:1. 31. Vermin (Bertschy) 2:1. 36. Bader 2:2. 44. Emmerton (Jeffrey/Ausschluss Bachofner) 3:2. 48. Kenins (Genazzi, Jeffrey) 4:2. 59. (58:28) Pestoni (Lindgren) 4:3. 59. (58:51) Vermin (Bertschy) 5:3.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Lausanne, 3mal 2 Minuten gegen Davos. - PostFinance-Topskorer: Jeffrey; Pestoni.
Lausanne: Zurkirchen; Trutmann, Grossmann; Lindbohm, Frick; Nodari, Genazzi; Borlat; Bertschy, Mitchell, Vermin; Moy, Emmerton, Jeffrey; Leone, In-Albon, Kenins; Antonietti, Froidevaux, Zangger; Herren.
Davos: Senn; Du Bois, Payr; Buchli, Barandun; Bachofner, Jung; Heinen, Heldner; Rödin, Lindgren, Ambühl; Pestoni, Corvi, Meyer; Frehner, Bader, Baumgartner; Kessler, Aeschlimann, Egli.
Bemerkungen: Lausanne ohne Boltshauser und Junland. Davos ohne Hischier, Nygren, Sandell, Dino Wieser, Paschoud, Stoop (alle verletzt) und Marc Wieser (gesperrt). - 50. Pfostenschuss Grossmann. (sda)

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15
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15Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Mia_san_mia 09.01.2019 05:43
    Highlight Highlight Jetzt müssen beide Gas geben. Langnau muss noch an srinen angestamnten Platz unter dem Strich befördert werden.
    • Beaudin 09.01.2019 11:21
      Highlight Highlight Hopp Rappi

    • Lümmel 09.01.2019 12:22
      Highlight Highlight Welchen Verein unterstützt du, lieber Mia_san_mia? Es ist mir gerade entfallen.
    • Mia_san_mia 09.01.2019 14:06
      Highlight Highlight @Rappi natürlich 💪🏻💪🏻💪🏻
    Weitere Antworten anzeigen
  • MR92 09.01.2019 05:05
    Highlight Highlight Lugano und Davos können die Platzierungsrunde planen. Zürich ist für die Playoffs immer gefährlich, aber denke die Saison geht der Titel nach Bern oder Zug.
  • Sergei Makarov #24 09.01.2019 00:23
    Highlight Highlight Tja, jetzt wäre nicht der schlechteste Zeitpunkt für einen Wechsel...des Trainers und des Sportchefs! AdC beispielsweise könnte grad beides machen...😁
  • Couleur 08.01.2019 23:01
    Highlight Highlight Greg Ireland wurde beim Kofferpacken in der Multifunktionshalle gesichtet. Er setzte sich in ein Taxi Richtung Flughafen. Am Steuer sass Linus Klasen. Auf der Rückbank der Vergolder Habisreutinger, der mit Vicky Mantegazza telefonierte, die ihm den neuen Trainer für die Vertragsverhandlungen bekannt gab. Und im Kofferraum lag der Eismeister und hörte dem Treiben grinsend zu.
    • Dynamischer-Muzzi 09.01.2019 07:24
      Highlight Highlight Das habe ich mir gerade vor dem geistigen Auge vorgestellt. Danke für das Grinzen im Gesicht am frühen Morgen 🤣🤣👍🏻
  • Sloping 08.01.2019 22:39
    Highlight Highlight Wenn die in Lugano noch lange stur und uneinsichtig an Ireland festhalten, endet dies in den Playouts. Nur sitzt Luganos wahres Problem an einem Schreibtisch in der Resega.
  • BigMic 08.01.2019 22:32
    Highlight Highlight Leider kann man keine Mannschaft entlassen und darum ist es halt wie immer, der Trainer muss gehen. Bitte sofort! Danke und bye bye Greg.
  • Goon 08.01.2019 22:09
    Highlight Highlight Wenn man die Aufstellung von Davos anschaut ist das Resultat eigentlich als Erfolg zu werten.
  • Nelson Muntz 08.01.2019 22:04
    Highlight Highlight Z so gut oder Lugano so schlecht?
    • Sloping 08.01.2019 22:49
      Highlight Highlight Weder noch. Z weniger schwach von zwei im Moment sehr schwachen Teams. Lugano müsste beim Stand von 0:2 und zwei hundertprozentigen Chancen den Deckel draufsetzen. Hat den Z mit dämlichen Strafen ins Spiel zurückgebracht und es wenden lassen. Irelands Tage sind gezählt, da spielen viel zu viele (Lapierre, Lajunen, Klasen, Bürgler, Fazzini etc.) seit Wochen oder gar Monaten unter ihrem Potential. Was Aubin mit dem Z anstellt, überzeugt mich trotz einiger Siege in letzter Zeit aber auch nicht wirklich.
    • Züzi31 08.01.2019 22:51
      Highlight Highlight Hin und her. Beide Teams extrem labil nach Gegentoren während eigentlich eigenen guten Phasen. Komisches, aber unterhaltsames Spiel. Hoffmann mit Abstand aktivster und gefährlichster Spieler auf dem Eis.

Das wären die Logos der Schweizer Klubs, wenn sie NHL-Teams wären

Die Eishockey-Sprache ist englisch: Crosscheck, Slot und Butterfly-Goalie, Boxplay, Icing und Emptynetter. Auch die Schweizer Ligen heissen nicht mehr Nationalliga A und B, sondern National League und Swiss League. Nur die Klubs haben immer noch ihre alten Namen.

Höchste Zeit, dass auch sie sich wandeln upgraden und ihre HC, SC und EV durch zeitgemässe Namen ersetzen!

* Update: User weisen darauf hin, dass der richtige Plural «mice» lautet. Das ist natürlich korrekt. Da ein kleiner Fehler zum …

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